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#315905 - 05.03.07 09:45 Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35
keimweg
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 49
Hallo!

Ich habe mir vor kurzem zunächst einmal einen Schwalbe Marathon Plus Mantel 20 x 1,75 (47-406) gekauft. Heute habe ich auf der Schwalbe-Homepage gesehen, dass es den Reifen auch in 1,35 Zoll (35-406) gegeben hätte. :-(

Weiß jemand, ob sich die beiden Mäntel im Rollwiderstand unterscheiden? Der maximale Luftdruck ist bei einem 6,5 bar und beim anderen 5 bar, hat das auch einen Einfluss auf das Abrollverhalten oder wird das durch die unterschiedliche Luftmenge im Reifen ausgeglichen?

Danke schon mal & liebe Grüße aus Wien,

Sascha
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#315909 - 05.03.07 09:57 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: keimweg]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 13794
Hallo Sascha,

bei gleichen Druck rollt der breitere Reifen leichter. Das hängt mit der Form der Aufstandsfläche und der von ihr ausgelösten Verformung des Reifens. Ein breiterer Reifen hat natürlich einen etwas höheren Luftwiederstand. Am Reiserad ist das weniger entscheidend als am Rennrad.

Gruß
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
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#315946 - 05.03.07 11:46 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Andreas]
Dittmar
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2516
In Antwort auf: Andreas R

bei gleichen Druck rollt der breitere Reifen leichter. Das hängt mit der Form der Aufstandsfläche und der von ihr ausgelösten Verformung des Reifens. Ein breiterer Reifen hat natürlich einen etwas höheren Luftwiederstand. Am Reiserad ist das weniger entscheidend als am Rennrad.


Toll, einen komplizierten Sachverhalt in einen kurzen Text gefasst. Für ganz unphysikalisch denkenede Menschen fehlt vielleicht, dass mti steigendem Luftdruck der Rollwiderstand sinkt. Was zur Folge hat, dass man nicht weiß, ob der leichtere Lauf des breiteren Reifens vom geringeren Rollwiederstand aufgrund des Luftdruckes ausgeglichen, unter- oder überkompensiert wird.

Ich vermute, dass der schmalere Reifen bei vollem Druck einen etwas geringeren Rollwiderstand hat als der breiterem Reifen bei dessen Maximaldruck. Aber wie gesagt, das ist eine Vermutung.

Gruß

Dittmar
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#315949 - 05.03.07 11:57 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: keimweg]
joerg046
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2394
In Antwort auf: keimweg

Hallo!

Ich habe mir vor kurzem zunächst einmal einen Schwalbe Marathon Plus Mantel 20 x 1,75 (47-406) gekauft. Heute habe ich auf der Schwalbe-Homepage gesehen, dass es den Reifen auch in 1,35 Zoll (35-406) gegeben hätte. :-(

Weiß jemand, ob sich die beiden Mäntel im Rollwiderstand unterscheiden? Der maximale Luftdruck ist bei einem 6,5 bar und beim anderen 5 bar, hat das auch einen Einfluss auf das Abrollverhalten oder wird das durch die unterschiedliche Luftmenge im Reifen ausgeglichen?

Danke schon mal & liebe Grüße aus Wien,

Sascha


Wie schon von den anderen erklärt, dürfte es sich ungefähr gleich bleiben.

was natürlich nicht gleich bleibt, ist das Gewicht.

den unterschied wirst du bei diesen relativ schweren Reifen beim Ampelstart schon merken, bei Reisegeschwindigkeit ist es dann aber wieder fast schon wurscht.

Meine Frau hat deshalb (Ampelstart, Gesamtgewicht bergauf) den M-Plus 35-406 aufs Grasshopper gezogen, ist aber noch nicht viel damit gefahren.
Servus, Jörgi aus München bier

Münchner Liegeradstammtisch
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#315960 - 05.03.07 12:11 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Andreas]
Anonym
Nicht registriert
In Antwort auf: Andreas R

Hallo Sascha,

bei gleichen Druck rollt der breitere Reifen leichter. Das hängt mit der Form der Aufstandsfläche und der von ihr ausgelösten Verformung des Reifens. Ein breiterer Reifen hat natürlich einen etwas höheren Luftwiederstand. Am Reiserad ist das weniger entscheidend als am Rennrad.


Der breitere Reifen hat aber auch eine größere Masse. Dadurch ist die Trägheit beim Beschleunigen höher und durch die höheren Kreiselkräfte verhält sich das Rad auch bei Kurven schwerfälliger.

47-406 wiegt 560 g
35-406 ist auf der Schwalbe Webseite nicht aufgeführt.
40-406 wiegt 470 g

Wenn Du einen leichten Reifen willst, wäre dann nicht der Marathon Racer in 40-406 etwas für Dich? Wiegt mit 330 nochmal deutlich weniger!
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Off-topic #315961 - 05.03.07 12:12 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Dittmar]
Spreehertie
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 2570
Hallo Dittmar,

Zitat:
Ich vermute, dass der schmalere Reifen bei vollem Druck einen etwas geringeren Rollwiderstand hat als der breiterem Reifen bei dessen Maximaldruck. Aber wie gesagt, das ist eine Vermutung.


Dazu gibt es hier einiges Erhellendes. ;-)

Zum Thema Marathon+ hilft die Suchfunktion vielleicht weiter zwinker
Hier ein paar Marathon-Plus-Treffer:
2,3,..

Ansonsten unterscheiden sich verschiedene Reifentypen im Leichtlauf aufgrund der Gummimischung und des Kakassenaufbaus manchmal stärker als verschiedene Reifenbreiten eines Typs.

Gruß
Felix

PS: Ich bin diesen Schwungrad-Reifen noch nicht gefahren zwinker
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#315977 - 05.03.07 13:28 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Dittmar]
Flo
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 4635
In Antwort auf: Dittmar

Ich vermute, dass der schmalere Reifen bei vollem Druck einen etwas geringeren Rollwiderstand hat als der breiterem Reifen bei dessen Maximaldruck. Aber wie gesagt, das ist eine Vermutung.


Normalerweise - aber was ist schon normal - ist der Einfluß des Reifendrucks größer als der der Reifenbreite. Deswegen sollte man die 1,5 Bar Mehrdruck eigentlich im Leichtlauf spüren.
Wer allerdings den schmalen Reifen mit dem niedrigeren Druck fährt, hat Pech gehabt cool
Florian
Fahrradhändler und Entwicklungsingenieur
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#315984 - 05.03.07 13:39 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
joerg046
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2394
In Antwort auf: DerBergschreck


47-406 wiegt 560 g
35-406 ist auf der Schwalbe Webseite nicht aufgeführt.
40-406 wiegt 470 g


Doch,der ist schon noch aufgeführt, siehe:

Marathon Plus 35-406


In Antwort auf: DerBergschreck
Wenn Du einen leichten Reifen willst, wäre dann nicht der Marathon Racer in 40-406 etwas für Dich? Wiegt mit 330 nochmal deutlich weniger!


Der hat aber auch kaum Pannenschutz, ich benutz den nur als Reservereifen, weil er gefaltet in die Packtasche zum Zelt dazupasst und nicht viel wiegt. auf der Letzten Reise hatte ich ihn gefaltet aussen hinten an der Tasche, dann sieht man die Reflexstreifen schön von weitem.

P.s.:
Ich sehe gerade, dass du vermutlich den Marathon meinst, hier gehts aber um den Marathon Plus, vermutlich hast du auf der Schwalbe - Seite daneben geklickst, da muss man lustigerweise auf "Unplattbar" klicken, nicht auf "Marathon" (Seitenaufbau ist halt dämlich gemacht). zwinker

Geändert von joerg046 (05.03.07 13:45)
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#315988 - 05.03.07 13:48 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: joerg046]
Anonym
Nicht registriert
In Antwort auf: joerg046


Doch,der ist schon noch aufgeführt, siehe:

Marathon Plus 35-406


In Antwort auf: DerBergschreck
Wenn Du einen leichten Reifen willst, wäre dann nicht der Marathon Racer in 40-406 etwas für Dich? Wiegt mit 330 nochmal deutlich weniger!


Der hat aber auch kaum Pannenschutz, ich benutz den nur als Reservereifen, weil er gefaltet in die Packtasche zum Zelt dazupasst und nicht viel wiegt. auf der Letzten Reise hatte ich ihn gefaltet aussen hinten an der Tasche, dann sieht man die Reflexstreifen schön von weitem.


Ach ja - ich hatte das "plus" in Deinem Ursprungsbeitrag nicht gelesen. Aber warum denn so einen schweren Reifen wie den Marathon Plus auf *Reise*? Am Stadtrad könnte ich das ja noch verstehen. Aber unterwegs profitiert man doch von einem leicht rollenden Reifen jeden Kilometer. Und falls einen doch mal ein Plattfuß erwischen sollte: im Urlaub hat man doch Zeit ...
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#316006 - 05.03.07 14:55 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
MaikHH
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1806
Aeh, wie jetzt? zwinker

Ich wuerde es eher anders herum sehen, zumindest wenn ich mit viel Gepaeck unterwegs bin. Da schlaegt das Mehrgewicht des Plus nicht so sehr zu Buche und relativ leicht rollt er eigentlich auch. Desweiteren duerfte die Kilometerleistung des Plus erheblich ueber der eines Racers liegen.

Gruss,
Maik
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#316011 - 05.03.07 15:05 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
joerg046
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2394
In Antwort auf: MaikHH

Aeh, wie jetzt? zwinker

Ich wuerde es eher anders herum sehen, zumindest wenn ich mit viel Gepaeck unterwegs bin. Da schlaegt das Mehrgewicht des Plus nicht so sehr zu Buche und relativ leicht rollt er eigentlich auch. Desweiteren duerfte die Kilometerleistung des Plus erheblich ueber der eines Racers liegen.

Gruss,
Maik


Ja, so sehe ich es auch, Hauptsache ich muss unterwegs nicht dauernd auf Glasscherben, Nägel, etc achten und kann mehr in die Natur schaun.

Meim Marathon Slick ( den ich selber immer noch fahre) geht die Pannenstatistik steil nach oben, wenn er recht abgefahren ist.

Den Plus kann man theoretisch runterfahren bis "das Blaue" grüsst grins

Der Ursprungsbeitrag war ausserdem gar nicht von mir.
Servus, Jörgi aus München bier

Münchner Liegeradstammtisch
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#316111 - 05.03.07 22:14 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
Dittmar
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2516
In Antwort auf: MaikHH

Ich wuerde es eher anders herum sehen, zumindest wenn ich mit viel Gepaeck unterwegs bin. Da schlaegt das Mehrgewicht des Plus nicht so sehr zu Buche und relativ leicht rollt er eigentlich auch. Desweiteren duerfte die Kilometerleistung des Plus erheblich ueber der eines Racers liegen.


Aber in Skandianvien (wo du hinwillst) braucht man denPannenschutz doch gar nicht, und ob der (blaue) Pannenschutz die Laufleistung erhöht weiß ich nicht. Mit schmalen Reifen liegt meine Pannenstatistik in Skandianvien bei einem Plattfuß vorvorletztes Jahr vor ca. 9000 km. Davor waren es etwas 1 Plattfuß auf 2000 km, tendenz weniger. Alles mit schmaleren Reifen (28 -32 mm)

Die zusätzliche Beschleunigungsenergie durch das hohe Reifengewicht (Rotationsenergie) ist beim Plus zumindest in Skandinavien doch Energieverschwendung, wenn man den Pannenschutz nicht braucht. Im Stadtverkehr finde ich das wesentlich bedeutsamer. So sind zumindest meine Vorstellungen.

Gruß

Dittmar
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#316120 - 05.03.07 22:31 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Dittmar]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 32383
Ich weiß wirklich nicht, woher die Sache mit der rotierenden Masse kommt. Die spielt doch nur beim Beschleunigen eine Rolle, in der Beharrung ist sie vollkommen Wurscht. Die Geschwindigkeitsvernichter sollten auch kein Problem mit etwas mehr Reifen haben. Beladen im Urlaub dürfte das keine spürbare Rolle spielen, da sollte die bessere Tragfähigkeit von dicken Reifen wesentlich mehr ausmachen.
Ich komme jedenfalls nicht auf die Idee, nicht zum Fotografieren anzuhalten, weil das Anfahren danach so schwer ist.

Falk, SchwLAbt
Falk, SchwLAbt
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#316121 - 05.03.07 22:38 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Dittmar]
MaikHH
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 1806
Hallo Dittmar,

jo, inner Stadt braucht man den Pannenschutz statistisch gesehen sicher haeufiger, leider schlaegt da das Mehr an Gewicht auch gleich staerker zu Buche, zumindest wenn man sportlich fahren will. Das ist schon bekloppt grins Und unterwegs will ich einfach einen robusten, tragfaehigen Reifen haben und mich nicht mit Pannen rumaergern.

Fuer Skandinavien habe ich mich noch nicht entschieden. Derzeit stehen sich Conti-Contact (37-406, 450g), Schwalbe Marathon (40-406, 470g) und Marathon Plus (35-406, 580g) als Kontrahenten gegenueber (alle natuerlich MIT Reflexstreifen grins). Der Plus vor allem deswegen, weil mir der bisher einfach einen unheimlich sicheren und robusten Eindruck vermittelt hat (als 47-559 bisher rund 5000km ohne Platten am Velotraum und sieht noch super aus!). Favourit ist aber der Conti...

Alternativen? Sport Contact hat mE nicht die benoetigte Laufleistung, Schwalbe Slick (jetzt Kojak) habe ich schlechte Erfahrungen gemacht und hat im Vergleich zum Marathon eine schlechte Laufleistung, ebenso der Racer (kommt aber als einig erhaeltlicher 20" Faltreifen warscheinlich als Ersatzmantel mit). Und den ganzen Rennradreifen traue ich fuer die Tour einfach nicht genuegend Robustheit zu...

Gruss,
Maik

Geändert von MaikHH (05.03.07 22:39)
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#316125 - 05.03.07 23:02 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Falk]
zwerginger
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Beiträge: 2044
In Antwort auf: falk

Ich weiß wirklich nicht, woher die Sache mit der rotierenden Masse kommt. Die spielt doch nur beim Beschleunigen eine Rolle, in der Beharrung ist sie vollkommen Wurscht. Die Geschwindigkeitsvernichter sollten auch kein Problem mit etwas mehr Reifen haben. Beladen im Urlaub dürfte das keine spürbare Rolle spielen, da sollte die bessere Tragfähigkeit von dicken Reifen wesentlich mehr ausmachen.
Ich komme jedenfalls nicht auf die Idee, nicht zum Fotografieren anzuhalten, weil das Anfahren danach so schwer ist.

Falk, SchwLAbt


Falk, wenn du mal wirklich leichte Laufräder im Vergleich zu deinen Schwerlasträdern fahren würdest, wüsstest du sofort, woher die Sache mit der rotierenden Masse kommt. listig Besonders am Berg musst du dein Rad eigentlich ständig gegenbeschleunigen, weil das Rädchen dummerweise in entgegengesetzter Richtung beschleunigen will. Wenn es mal rollt dann rollt's, das ist klar. Aber selbst beladen spüre ich den Unterschied.

Micha
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#316129 - 05.03.07 23:25 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: keimweg]
Flachfahrer
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4455
In Antwort auf: keimweg

Weiß jemand, ob sich die beiden Mäntel im Rollwiderstand unterscheiden? Der maximale Luftdruck ist bei einem 6,5 bar und beim anderen 5 bar, hat das auch einen Einfluss auf das Abrollverhalten oder wird das durch die unterschiedliche Luftmenge im Reifen ausgeglichen?


Also ich weiß es definitiv nicht.
Ich kann nur vermuten; und zwar folgendes:
Der pannenschutz bei diesen reifen ist vor allem diese schicht blaues gummi zwischen karkasse und lauffläche. Egal welcher luftdruck bei welcher fläche (reifenbreite) auf die karkasse wirkt, wird das nicht nennenswert die eigenschaften der darüber liegenden gummischicht beeinflussen.
Rein theoretisch sollte es also es keine spürbaren unterschiede zwischen den zwei verschiedenen reifenbreiten mit der gleichen gummischicht zwischen karkasse und lauffläche geben.

In 20" ist die auswahl ja nicht soo groß - aber meiner bescheidenen erfahrung nach ist der ContiContact da der beste allrounder. zwinker

MfG
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#316130 - 05.03.07 23:27 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: zwerginger]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 32383
Deiner Theorie steht aber die Massenträgheit entgegen, so dass es sich am Ende nicht viel nimmt. Das schwerere Laufrad verliert auch weniger Geschwindigkeit, wenn der Antrieb durch den Totpunkt läuft. Am Berg spielt natürlich die Gesamtmasse eine Rolle, ob sie aber rotiert oder nicht macht nicht für die nötige Zugkraft nicht viel aus.

Falk, SchwLAbt
Falk, SchwLAbt
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#316145 - 06.03.07 07:52 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
Anonym
Nicht registriert
In Antwort auf: MaikHH

Ich wuerde es eher anders herum sehen, zumindest wenn ich mit viel Gepaeck unterwegs bin. Da schlaegt das Mehrgewicht des Plus nicht so sehr zu Buche und relativ leicht rollt er eigentlich auch. Desweiteren duerfte die Kilometerleistung des Plus erheblich ueber der eines Racers liegen.


Entschuldigung - aber wenn Du den Marathon Plus als leichtlaufenden Reifen bezeichnest, hast Du noch nie einen leichtlaufenden Reifen gefahren. Tatsache ist, daß der Marathon Plus mit zu den am schlechtesten laufenden Reifen überhaupt zählt. Der exzessive Pannenschutz fordert eben seinen Tribut.

Und der Marathon Racer dürfte auch um die 5.000 km schaffen - das kriege ich ja sogar mit Rennreifen locker hin. Wenn ich einen leicht laufenden verschlissenen Reifen ersetzen muß ärgere ich mich nur einmal über das Geld. Über einen schwer rollenden Reifen ärgere ich mich bei jedem Kilometer.
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#316146 - 06.03.07 07:54 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: joerg046]
Anonym
Nicht registriert
In Antwort auf: joerg046


Ja, so sehe ich es auch, Hauptsache ich muss unterwegs nicht dauernd auf Glasscherben, Nägel, etc achten und kann mehr in die Natur schaun.

Meim Marathon Slick ( den ich selber immer noch fahre) geht die Pannenstatistik steil nach oben, wenn er recht abgefahren ist.

Den Plus kann man theoretisch runterfahren bis "das Blaue" grüsst grins


Nur mal so als Tip gegen die Monokultur:

es soll ja auch noch andere Reifenhersteller als Schwalbe geben ...
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#316148 - 06.03.07 08:00 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Falk]
Anonym
Nicht registriert
In Antwort auf: falk

Ich weiß wirklich nicht, woher die Sache mit der rotierenden Masse kommt.


Aus der Physik.

Zitat:
Die spielt doch nur beim Beschleunigen eine Rolle, in der Beharrung ist sie vollkommen Wurscht.


Nicht auf kurvigen Strecken - oder fährst Du immer nur geradeaus?
Durch die höhere Masse sind die "Kreiselkräfte" höher. Bei einer schnellen Serpentinenabfahrt ist ein schwerer Reifen eine richtige Spaßbremse.

Spaß - Du weißt, was das ist?
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#316151 - 06.03.07 08:05 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
Anonym
Nicht registriert
In Antwort auf: MaikHH

Und den ganzen Rennradreifen traue ich fuer die Tour einfach nicht genuegend Robustheit zu...


Mal wieder das übliche Vorurteil. Schau Dir mal am 15.4.2007 im Fernsehen das Rennen "Paris-Roubaix" an - dann weiß Du, was Rennradreifen abkönnen.
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#316152 - 06.03.07 08:18 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Flo
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 4635
In Antwort auf: DerBergschreck


Zitat:
Die spielt doch nur beim Beschleunigen eine Rolle, in der Beharrung ist sie vollkommen Wurscht.


Nicht auf kurvigen Strecken - oder fährst Du immer nur geradeaus?
Durch die höhere Masse sind die "Kreiselkräfte" höher. Bei einer schnellen Serpentinenabfahrt ist ein schwerer Reifen eine richtige Spaßbremse.


Wenn ich am Reiserad 30 Kilo Gepäck fahre, dann sind die Kreiselkräfte des schwereren Reifens wurscht. Du darfst nie, wenn Du sowas beurteilst von Deinen Ansprüchen ausgehen, sondern mußt von denen Deines Gegenübers ausgehen.
Ich kenn jemanden der fährt sogar Tagestouren mit 2 vollgestopften Packtaschen und ich kenn Leute, die fahren sowas mit nem Windjäckchen in der Trikottasche. Ich kenn Leute die meiden Feldwege wie die Pest, andere rauschen mit Begeisterung mit 30 Sachen darüber. Deswegen findest Du an Reiseräder Reifen von 25-60mm Breite mit ganz unterschiedlichen Pannenschutzanforderungen etc.
Florian
Fahrradhändler und Entwicklungsingenieur
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#316153 - 06.03.07 08:19 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Deul
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 7377
Ich unterstelle mal, dass die Reifen nach so einer Etappe entsorgt werden,
Wenn ein Rennradreifen das 20 tkm in 2 Jahren jeden Tag aushält wie meine Marathons XR die jeden Tag über Waldwege und Asphalt geprügelt werden (5 Bar) dann ziehe ich ihn in Erwagung.

So sind die Prioritäten halt vershieden. ich will z.B einfach nur Fahren und wenn andere mit dem Dackelschneider auf Asphalt schneller sind, so kürze ich dann über Feldwege ab und bin trotzdem schneller am Ziel (sollte es mir mal drauf ankommen) Normalerweise ist die Zeit bei mir aber egal.


Detlef
Cycling is an addiction, it can drive you quite insane. It can rule your life as truly as strong whiskey and cocaine.
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#316155 - 06.03.07 08:30 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Flo]
Flo
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 4635
Nachtrag:
Es kommt sogar drauf an, wo Du wohnst. In München hatte ich auf meinem Mountie meist Slicks drauf, hier in der Pampa fahre ich meist Stollenreifen. Das liegt einfach daran, daß ich hier auf den schönen Wegen immer wieder im Schotter oder schlimmer lande. Da ist dann ein Slick womöglich eher eine Spaßbremse.
Allerdings gebe ich gerne zu, daß mit Slicks bedeutend mehr geht als manche denken.
Florian
Fahrradhändler und Entwicklungsingenieur
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#316205 - 06.03.07 10:57 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: keimweg]
keimweg
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 49
danke für die vielen antworten, es ist immer wieder lustig, wieweit sich die diskussionen vom ursprungsthema entfernen!
ich habe jetzt eine mail direkt an schwalbe geschrieben, vielleicht können die licht ins dunkel bringen.
lg aus wien,
sascha
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#316206 - 06.03.07 10:58 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Flo]
Anonym
Nicht registriert
In Antwort auf: Flo

Wenn ich am Reiserad 30 Kilo Gepäck fahre, dann sind die Kreiselkräfte des schwereren Reifens wurscht.


Sind sie nicht. Das merkt man deutlich. Es sei denn, man fährt Abfahrten mit Dauerbremsung nicht über 30 km/h. Dann ist es relativ egal.

Zitat:
Du darfst nie, wenn Du sowas beurteilst von Deinen Ansprüchen ausgehen, sondern mußt von denen Deines Gegenübers ausgehen.


Wer mit Marathon Plus fährt, kann in Punkto "Fahrspaß" überhaupt keine Ansprüche haben. Aber vielleicht hat so jemand auch mal Interesse diesbezüglich etwas neues zu entdecken ...
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#316209 - 06.03.07 11:02 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Martina
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14938
In Antwort auf: DerBergschreck

Wer mit Marathon Plus fährt, kann in Punkto "Fahrspaß" überhaupt keine Ansprüche haben.


Muss diese Polemik wirklich sein? traurig

Martina
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#316210 - 06.03.07 11:04 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Flo
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 4635
In Antwort auf: DerBergschreck

In Antwort auf: Flo

Wenn ich am Reiserad 30 Kilo Gepäck fahre, dann sind die Kreiselkräfte des schwereren Reifens wurscht.


Sind sie nicht. Das merkt man deutlich. Es sei denn, man fährt Abfahrten mit Dauerbremsung nicht über 30 km/h. Dann ist es relativ egal.


Wenn ich bedenke, wie viele andere Radler ich bergab überhole, hast Du Dir eigentlich grad die Antwort selber gegeben.
Florian
Fahrradhändler und Entwicklungsingenieur
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#316216 - 06.03.07 11:16 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
MaikHH
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1806
Hallo Bergschreck,

wegen deiner vielen Postings zitiere ich mal besser zwinker

In Antwort auf: DerBergschreck

In Antwort auf: MaikHH

Ich wuerde es eher anders herum sehen, zumindest wenn ich mit viel Gepaeck unterwegs bin. Da schlaegt das Mehrgewicht des Plus nicht so sehr zu Buche und relativ leicht rollt er eigentlich auch. Desweiteren duerfte die Kilometerleistung des Plus erheblich ueber der eines Racers liegen.


Entschuldigung - aber wenn Du den Marathon Plus als leichtlaufenden Reifen bezeichnest, hast Du noch nie einen leichtlaufenden Reifen gefahren. Tatsache ist, daß der Marathon Plus mit zu den am schlechtesten laufenden Reifen überhaupt zählt. Der exzessive Pannenschutz fordert eben seinen Tribut.

Da magst du ja Recht haben, aber auch nur im Vergleich zu den Rennreifen. Wenn du mit normalen Trecking oder gar MTB-Reifen vergleichst, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Dann ist der Plus sogar ein recht leichtlaeufiger Reifen und imho sehr gut fuer Fernreisen geeignet.

Der schnellste Reifen, den ich bisher gefahren bin, war (und ist) ein Conti Sport Contact und ich bezweifel gar nicht, dass ein Nonplusultra Rennreifen besser laeuft. Leider ist die Auswahl im 20" Segment an (Renn)reifen nicht sehr gross, sonst haette ich mir durchaus schon mal den PrandPrix 4 Seasons draufgezogen. Der normale GP (einziger 20" Rennreifen, den ich bei Conti gefunden habe) hat aber sicher nicht nicht den Pannenschutz eines Sport Contact oder gar Contact und ist sicher auch nicht so robust. Aber ich lasse mich da gerne eines besseren belehren.

Zitat:
Und der Marathon Racer dürfte auch um die 5.000 km schaffen - das kriege ich ja sogar mit Rennreifen locker hin. Wenn ich einen leicht laufenden verschlissenen Reifen ersetzen muß ärgere ich mich nur einmal über das Geld. Über einen schwer rollenden Reifen ärgere ich mich bei jedem Kilometer.

Wer spricht denn davon, dass mir 5000km Laufleistung ausreichen? Erstens sollte der Reifen bitteschoen mindesten 10000km laufen und dann auch noch in 20" und bitte auch bei nicht immer optimalen Strassenbedingungen. Sicher zu Hause ist mir die absolute Laufleistung sch...egal, da freue ich mich auch an schnellen Reifen (zumindest im Sommerhalbjahr) aber auf Tour will ich keine boese Ueberraschung erleben und zwischen Kautokeino und Karasjok ploetzlich feststellen, dass ich bald einen Radladen aufsuchen sollte, nur weil mein Reifen sich langsam verabschiedet.

@ Dittmar: wievielen 10-20km wegen Strassenarbeiten geschotterten Strassenabschnitten bist du letztes Jahr begegnet? Kamst du da mit deinen 28mm(?) Reifen gut durch?

Gruss,
Maik
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#316217 - 06.03.07 11:20 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Martina]
Anonym
Nicht registriert
In Antwort auf: Martina

In Antwort auf: DerBergschreck

Wer mit Marathon Plus fährt, kann in Punkto "Fahrspaß" überhaupt keine Ansprüche haben.


Muss diese Polemik wirklich sein? traurig


Ich hatte "Fahrspaß" geschrieben - nicht allgemeinen Spaß.
Natürlich kann man auch mit Marathons Plus durch schöne Landschaften rollen und eine Reise genießen.

Aber sobald man mehr in Richtung "sportlich" unterwegs ist, sind Marathons Plus eben die falschen Reifen.
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#316220 - 06.03.07 11:28 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Martina
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In Antwort auf: DerBergschreck

Aber sobald man mehr in Richtung "sportlich" unterwegs ist, sind Marathons Plus eben die falschen Reifen.


Und Fahrspaß ist gleich sportlich ist gleich schnell?

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich glaub ich würde auch keine Marathon Plus auf mein Reiserad ziehen. Aber darum gehts doch bei dieser Diskussion nur noch am Rande oder schätze ich das falsch ein? Die Fakten sind denke ich bekannt und jeder muss seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen. Ich finde es nicht angebracht, sich gegenseitig Ahnungslosigkeit vorzuwerfen.

Martina
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#316224 - 06.03.07 11:32 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
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In Antwort auf: MaikHH

Da magst du ja Recht haben, aber auch nur im Vergleich zu den Rennreifen. Wenn du mit normalen Trecking oder gar MTB-Reifen vergleichst, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Dann ist der Plus sogar ein recht leichtlaeufiger Reifen und imho sehr gut fuer Fernreisen geeignet.


Dieser Ansicht ist ja nicht mal Schwalbe selbst, denn auf der Schwalbe Webseite hat der Plus nur 3 von 6 möglichen Punkten beim Aspekt "Leichtlauf".

Aber klar: bei Fernreisen in Länder mit richtig schlechten Straßen sind XRs eine gute Wahl. Nur wenn man - wie ich - in Mitteleuropa vorwiegend auf Asphalt fährt, würde ich mir die nicht antun.
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#316225 - 06.03.07 11:34 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Martina]
Anonym
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In Antwort auf: Martina

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich glaub ich würde auch keine Marathon Plus auf mein Reiserad ziehen. Aber darum gehts doch bei dieser Diskussion nur noch am Rande oder schätze ich das falsch ein? Die Fakten sind denke ich bekannt und jeder muss seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen. Ich finde es nicht angebracht, sich gegenseitig Ahnungslosigkeit vorzuwerfen.


Wenn Leute, die ihr Leben lang nichts anderes als Marathons in ihren diversen Ausführungen gefahren sind, ganz pauschal Rennreifen als reiseuntauglich disqualifizieren, habe ich kein Problem damit, ihnen Ahnungslosigkeit vorzuwerfen.
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Off-topic #316226 - 06.03.07 11:43 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
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#316228 - 06.03.07 11:45 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
MaikHH
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In Antwort auf: DerBergschreck

In Antwort auf: MaikHH

Da magst du ja Recht haben, aber auch nur im Vergleich zu den Rennreifen. Wenn du mit normalen Trecking oder gar MTB-Reifen vergleichst, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Dann ist der Plus sogar ein recht leichtlaeufiger Reifen und imho sehr gut fuer Fernreisen geeignet.


Dieser Ansicht ist ja nicht mal Schwalbe selbst, denn auf der Schwalbe Webseite hat der Plus nur 3 von 6 möglichen Punkten beim Aspekt "Leichtlauf".

Ich habe den Aspekt Leichtlauf auf der Schwalbe-Seite nicht gefunden, nur die Kategorie "Speed", was das jetzt auch immer heissen mag. Sicher, zum Beschleunigen mit einem Leichtbaurad an der Ampel ist der Plus nicht der Hit, das liegt aber zunaechst mal an seiner hohen Masse. Auf Tour ist mir die aber (wie geschrieben) ziemlich wurscht.

Aber vielleicht kannst du (oder jemand anderes) mir ja mal eine konkrete Antwort auf die folgende ernst gemeinte Frage geben: Wuerdest du mir einen Conti Grand Prix (Standardausfuehrun, andere gibts leider nicht fuer 20") mit 28mm Breite auf einer Skandinavien-Tour empfehlen, die bis zu 6000-9000km lang werden koennte und hin und wieder Streckenabschnitte enthaelt, auf denen die Strasse auf 20km mit (schlimmstenfalls) grobem Schotter belegt ist?

Zur Info: Den Conti-Sport Contact wuerde ich dafuer definitiv nicht nehmen, weil der nach ca 2000-3000km ziemlich pannenanfaellig wird.

Gruss,
Maik
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#316229 - 06.03.07 11:48 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Flo
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In Antwort auf: DerBergschreck

Wenn Leute, die ihr Leben lang nichts anderes als Marathons in ihren diversen Ausführungen gefahren sind, ganz pauschal Rennreifen als reiseuntauglich disqualifizieren, habe ich kein Problem damit, ihnen Ahnungslosigkeit vorzuwerfen.


Deine Art Radreisen zu machen mag mit Rennreifen gehen, meine Art geht definitiv nicht. Das hat mir mal ein Grand Prix sehr deutlich zu verstehen gegeben.
Auch wenn ich keinen XR fahre, mein (real 28mm breiter) Pasela muß es schon sein - der nimmt mir auch meine Feldwegpassagen nicht übel.
Viele hier fahren in der Regel auch üblere Strecken als ich, da darf der Reifen dann durchaus noch grober sein.
Florian
Fahrradhändler und Entwicklungsingenieur
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#316230 - 06.03.07 11:48 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Martina
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In Antwort auf: DerBergschreck

Wenn Leute, die ihr Leben lang nichts anderes als Marathons in ihren diversen Ausführungen gefahren sind, ganz pauschal Rennreifen als reiseuntauglich disqualifizieren, habe ich kein Problem damit, ihnen Ahnungslosigkeit vorzuwerfen.


Das meine ich mit Polemik. Das setzen von anderen Prioritäten wie Flo es m.E sehr schön ausgeführt hat scheinst dir als Argument völlig fremd zu sein.

Martina
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#316240 - 06.03.07 12:01 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Flo]
Anonym
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In Antwort auf: Flo

Deine Art Radreisen zu machen mag mit Rennreifen gehen, meine Art geht definitiv nicht. Das hat mir mal ein Grand Prix sehr deutlich zu verstehen gegeben.
Auch wenn ich keinen XR fahre, mein (real 28mm breiter) Pasela muß es schon sein - der nimmt mir auch meine Feldwegpassagen nicht übel.


Pasela habe ich in den 90ern gefahren. Da ist aber doch vom Karkassenaufbau kein Unterschied zu einem Rennradreifen. Die Archillesferse des Pasela ist seine wirklich hauchdünne Seitenwand. Da fahre ich doch lieber einen GatorSkin oder GP 4 Season - die Seitenwandverstärkung ist doch eine tolle Sache.

Der Fehler des Grand Prix (ohne 3000 oder 4000 dahinter) ist es, daß es ihn nur in 23 mm gibt. Die Lösung wäre auch wieder der GatorSkin: derselbe Karkassenaufbau, 28 mm breit und Seitenwandverstärkung. Das ist dann der "getunete" Grand Prix.

Probier ihn mal aus!
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#316241 - 06.03.07 12:05 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Martina]
Anonym
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In Antwort auf: Martina

Das meine ich mit Polemik. Das setzen von anderen Prioritäten wie Flo es m.E sehr schön ausgeführt hat scheinst dir als Argument völlig fremd zu sein.


Ich hatte weiter oben bereits geschrieben:

In Antwort auf: DerBergschreck

Natürlich kann man auch mit Marathons Plus durch schöne Landschaften rollen und eine Reise genießen.


Insofern siehst Du, daß mir die Sichtweise anderer Leute eben nicht fremd ist.
Aber wenn mir jemand, der noch nie tourentaugliche Rennradreifen gefahren ist, mir etwas darüber erzählen will - dann bohre ich nach. Das hat nichts mit Polemik zu tun.
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#316242 - 06.03.07 12:06 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Flo
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In Antwort auf: DerBergschreck

In Antwort auf: Flo

Deine Art Radreisen zu machen mag mit Rennreifen gehen, meine Art geht definitiv nicht. Das hat mir mal ein Grand Prix sehr deutlich zu verstehen gegeben.
Auch wenn ich keinen XR fahre, mein (real 28mm breiter) Pasela muß es schon sein - der nimmt mir auch meine Feldwegpassagen nicht übel.


Pasela habe ich in den 90ern gefahren. Da ist aber doch vom Karkassenaufbau kein Unterschied zu einem Rennradreifen. Die Archillesferse des Pasela ist seine wirklich hauchdünne Seitenwand.


Die Seitenwand ist die Schwäche des Paselas - das ist richtig. Daß der Aufbau gleich ist, kann ich nicht glauben denn mein Grand Prix - mit 3000 - nimmt mir die Behandlung übel, die ich dem Pasela angedeihen lasse. Mein GP hat jedenfalls keine Kevlareinlage, mein Pasela schon.

Ein praktisch 28mm breiter Reifen - offiziell 32mm - ist für mich jedenfalls schon mal kein Rennreifen mehr schmunzel

Im Keller liegt noch ein Satz Marathon Slicks rum, der kommt meines Erachtens auch dem Pasela näher als der Grand Prix.
Florian
Fahrradhändler und Entwicklungsingenieur
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#316254 - 06.03.07 12:28 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
mgabri
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In Antwort auf: DerBergschreck

Die Archillesferse des Pasela ist seine wirklich hauchdünne Seitenwand.
Wie viele hast du denn geschlitzt? Meine sterben nach Jahren wenn sich dieses Pannenschutztrallala durch die Seitenwand bohrt. Aber von Außen sind die Dinger robust, nicht zu vergleichen mit Contis GP oder Michelin ProRace.
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Off-topic #316265 - 06.03.07 12:52 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
netbelbo
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In Antwort auf: DerBergschreck

Aber wenn mir jemand, der noch nie tourentaugliche Rennradreifen gefahren ist, mir etwas darüber erzählen will - dann bohre ich nach. Das hat nichts mit Polemik zu tun.

Hallo Bergschreck,

Nachbohren ist ja in Ordnung. Aber manchmal macht halt auch der Ton die Musik. Und der kann mitunter schon polemisch sein, selbst wenn ein Beitragschreiber in der Sache recht hat.

Gruß netbelbo
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Off-topic #316276 - 06.03.07 13:21 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
ex-4158
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#316281 - 06.03.07 13:41 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Anonym
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Zitat:


Ich habe nicht gesagt, daß die 1:1 dort gefahrenen Reifen für eine Radreise brauchbar sind, sondern daß man dort sehen kann, was Rennreifen alles aushalten können.

Bei Schlauchreifen ist die Durchschlagsfestigkeit etwas höher als bei Drahtreifen. Das hilft, wenn man im Eifer des Gefechts mal eine Kante übersieht - was natürlich bei Paris-Robaix wegen der Paves öfter mal vorkommen kann.

Da ein Rennradrahmen sehr knapp gebaut ist, passen höchstens 25er Reifen hinein, was viele Fahrer bei diesem Rennen auch ausnutzen. Da hat der Reiseradler mit möglichen 28 mm Drahtreifen noch etwas Reserve, was den kleinen Vorteil von Schlauchreifen wieder wett macht.

Schlauchreifen mit Seitenwandschutz wurden bei Paris-Roubaix in den letzten Jahren als Prototypen u.a. vom Team T-Mobile gefahren - inzwischen kann man die als "Sprinter Gator Skin" auch regulär kaufen. Der Seitenwandschutz ist derselbe, den auch die Drahtreifen Grand Prix 4 Season und Ultra GatorSkin haben. Somit haben Reiseradler also dieselbe Technik wie die Profis plus die Möglichkeit 28 mm Reifen zu montieren.

Gegenüber den 23er Grand Prix, die ich in den 90er Jahren ein paar Mal problemlos mit 15 kg Gepäck gefahren bin, ist solche ein Reifen ein mehr als deutlicher Fortschritt.

Geändert von Zak (21.02.08 10:24)
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Off-topic #316307 - 06.03.07 15:11 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
natash
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Das Thema drifet zwar langsam etwas ab, aber trotzdem: mich freut, dass sich mal einer zu Wort meldet,der auch dünnere Reifen als reisetauglich befindet, weil hier im Forum ansonsten der Eindruck entsteht, dass ein echter Reiseradler (oder Reiseradlerin) ausschlißelich mit 50er Reifen der Firma Schwalbe (zahlen die eigentlich Geld für die Werbung) unterwegs sein kann. Das nervt mich zugegebenermaßen so langsam.
Letztendlich sollte nicht vergessen werden, dass die Wahl der Reifen auch was mit der Streckenwahl zu tun hat.
Albanien z.B. mit 25er Reifen fahren zu wollen würde auf - im Kreis rund um Tirana- hinauslaufen, in Rumänien ging es zwar, war aber nicht die beste aller Ideen und in Frankreich, Spanien, der Slowakei, der Schweiz usw isses gar kein Problem, so lange man überwiegend Straße fährt.
Wer keine Straßen fahren mag oder in Gegenden unterwegs ist, in denen die Straße seit dem großen Vaterländischen Krieg (oder noch schlimmer - seit den alten Römern) nicht mehr gewartet wurde, der fährt mit fetten geländegängigen Schlappen natürlich besser. Dann ist die Frage nach dem Rollwiderstand (womit wir beim Thema dieses Threads wären) aber ohnehin hinfällig.
Bei (Asphalt)-Straßen-Touren finde ich auch 28er am angenehmsten, weil dann auch gelegentlicher Schotter gut fahrbar ist, aber da ist dann auch kein Marathon Plus notwendig (der Reifen ist ja nu vom Rollverhalten mal ganz abgesehen auch nicht grad ein Schnäppchen).
Da ich davon ausgehe, dass es in diesem Thread aber mehr um einen Allround-Reifen geht, der auch im Gelände benutzt werden kann würde ich mal behaupten, dass der 35 er angenehmer rollen wird wie sein breiterer Kollege, schon allein deshalb weil die wenigsten 6 bar in einen 47er Reifen knallen ( von wegen Komfort). LG Nat - die hofft jetzt nicht noch mehr Öl ins Feuer gekippt zu haben
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Off-topic #316320 - 06.03.07 15:57 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: natash]
IngmarE
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In Antwort auf: natash

Das Thema drifet zwar langsam etwas ab, aber trotzdem: mich freut, dass sich mal einer zu Wort meldet,der auch dünnere Reifen als reisetauglich befindet, weil hier im Forum ansonsten der Eindruck entsteht, dass ein echter Reiseradler (oder Reiseradlerin) ausschlißelich mit 50er Reifen der Firma Schwalbe (zahlen die eigentlich Geld für die Werbung) unterwegs sein kann. Das nervt mich zugegebenermaßen so langsam.
Volle Zustimmung, auch zum nicht-zitierten Teil.

Wobei man sagen muss, Bergschrecks Ärger ist auch verständlich. Meiner Einschätzung nach fahren >90% der Reiseradler auf Straßen und auf maximal fein geschotterten Wegen in Ländern mit guten Straßenzuständen (und hin und wieder eine kurze Off-road-passage). Für diese Mehrheit reicht ein alltagstauglicher Rennradreifen (oder so ein "Hybrid"reifen wie der 25 oder 28mm breite Marathon) völlig aus.

Mich ärgert es wenn die Minderheit der Fahrer die Reisen macht wo sie Vollfettpuschen brauchen, so tun, als käme für die Mehrheit der Radfahrer auch nur ihre Reifenart in Frage. Dabei ist es genau umgekehrt!

Ich finde die Minderheit bestimmt hier bezüglich Reifenart die Forumsmeinung, und berät somit die Mehrheit der Fahrer, die auf gepflegten europäischen Straßen unnötig Kraft an ihre Puschen verschenken, falsch. Die Mehrheit berät dann wiederrum falsch. Klar sie sind mit ihren überdimensionierten Reifen zufrieden und merken gar nicht dass sie auch mit weniger fetten Reifen immer noch alle ihre Anforderungen erfüllen könnten und viel angenehmer reisen würden.

Gruß, Ingmar
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Off-topic #316326 - 06.03.07 16:17 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Martina
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In Antwort auf: Ingmar E.

Wobei man sagen muss, Bergschrecks Ärger ist auch verständlich.


Ach ich weiß nicht, meiner Ansicht nach machen da beide Seiten aus einer Mücke einen Elefanten. Und zwar sowohl die die so tun, als würden schmale Reifen sofort zerbröseln als auch die, die so tun als ob der Rollwiderstand das Entscheidendste für das Gelingen einer Radreise wären.


Zitat:

Ich finde die Minderheit bestimmt hier bezüglich Reifenart die Forumsmeinung, und berät somit die Mehrheit der Fahrer, die auf gepflegten europäischen Straßen unnötig Kraft an ihre Puschen verschenken, falsch.


Ehrlich gesagt traue ich den weitaus meisten hier im Forum zu, dass sie sich selbst ein Urteil bilden können. Ich glaube, dass der Spruch, dass man die Zeit entweder beim Fahren (wegen des Rollwiderstandes) oder beim Reifenflicken (durch die erhöhte Pannenanfälligkeit) verlieren kann die Sache sehr gut beschreibt .

Persönlich halte ich es so, dass ich einen Reifen, der mir einmal irreparabel kaputt ging nicht mehr verwende. Das schließt für unsere Anwendung Tandem sowohl zu filigrane wie auch zu breite Reifen für die Felge schonmal aus. In der Breite 32-47 sind wir aber schon alles gefahren und ganz ehrlich für so bedeutend halte ich die Unterschiede nicht. Jedenfalls verspüre ich keine Veranlassung, für eine Nurstraßentour die 47er Reifen von unserem 26-Zoll-Tandem durch was schmäleres zu ersetzen.

Wir haben letzten Sommer auch mal testweise eine Luff-Tour mit zwei kleinen Packtaschen und Conti Gator Skins gemacht. Schon damit wir mitreden können. Und wir haben festgestellt, dass das auf die Dauer nicht unsere Welt wird, es fehlt einfach die Möglichkeit mal ganz unverbindlich einen der berühmt berüchtigten Fernradwege auszuprobieren, von denen man nie weiß, wie sie aussehen. Außerdem möchte ich wenn schon flott dann richtig flott fahren und dann stören mich auch kleine Packtaschen, irgendwie ist das für mich weder Fisch noch Fleisch.

Martina
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Off-topic #316353 - 06.03.07 17:00 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Martina]
IngmarE
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In Antwort auf: Martina
Ich glaube, dass der Spruch, dass man die Zeit entweder beim Fahren (wegen des Rollwiderstandes) oder beim Reifenflicken (durch die erhöhte Pannenanfälligkeit) verlieren kann die Sache sehr gut beschreibt .
Warum sollten dünne Reifen mehr Pannen bekommen?
Ich halte diese Rechnung für ein Märchen. Auch wenn dünne Reifen wirklich ein mü mehr Pannen bekämen, würde das mMn nicht die Zeit wettmachen, die man durch die schnellere Fahrt gewinnt. Beispielrechnung: Fährt man 5Stunden mit einem 18er Schnitt kommt man auf 90km, die schafft man mit einem 20er Schnitt in 4 1/2h. Nehmen wir mal an, Schlauchwechsel und flicken des Schlauchs am Abend kosten eine halbe Stunde, dann könnte man jeden Tourtag einen Platten haben, damit die Rechnung stimmt. Da man in reell länger am Tag fährt, und auch bei schlechten Pannenschutz nicht häufiger als alle paar Tage einen Platten hat, sind dünne Reifen, selbst wenn das mit der Pannenanfälligkeit stimmen würde, die schnelleren.

Geht jetzt natürlich nur um obbige Rechnung, klar hat Pannenzeit eine andere Wertigkeit als Zeit die man langsamer als nötig rumkurvt - aber für Leute die ihre Tour auch nach der längst-möglichen Strecke pro Tag und nicht an der größtmöglichen Fahrzeit pro Tag ausrichten, ist der dünne Reifen auch mit mehr Pannen besser.

Nimmt man jetzt mal als Annahme, dass das mit den Mehr an Pannen nicht stimmt, wird klar, dass es ein Mehr an Fahrspaß(Geschwindigkeit,weitere Etappen) oder Komfort (weniger Kraft für die gleichen Etappen) ist.
Zitat:
es fehlt einfach die Möglichkeit mal ganz unverbindlich einen der berühmt berüchtigten Fernradwege auszuprobieren, von denen man nie weiß, wie sie aussehen.
Aber probiert habt ihr es nicht?

Gruß, Ingmar
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Off-topic #316368 - 06.03.07 17:23 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
zwerginger
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In Antwort auf: Ingmar E.

In Antwort auf: Martina
Ich glaube, dass der Spruch, dass man die Zeit entweder beim Fahren (wegen des Rollwiderstandes) oder beim Reifenflicken (durch die erhöhte Pannenanfälligkeit) verlieren kann die Sache sehr gut beschreibt .
Warum sollten dünne Reifen mehr Pannen bekommen?
Ich halte diese Rechnung für ein Märchen.


unsicher Wie kommst du nach diesem Zitat auf diese Frage? verwirrt
Wieso dünne Reifen? Martina schreibt da etwas von Pannenanfälligkeit, nichts von dünnen oder dicken Reifen. und dass diverse Pannenschutzlagen in der Karkasse den Rollwiderstand erhöhen ist doch nicht besonders fragwürdig, oder?
Ansonsten plädiere ich dafür, es mal wieder locker angehen zu lassen. Issonstresshier in letzter Zeit. böse Fahrt mal wieder Rad - meinetwegen auch mit Eisenringen auf Holzfelgen....

Micha
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Off-topic #316379 - 06.03.07 18:02 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
atk
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Zitat:
Wobei man sagen muss, Bergschrecks Ärger ist auch verständlich.

Ich kann irgendwelchen "Ärger" in der Sache gar nicht verstehen. Warum muss sich jemand daran stören, dass andere Leute andere Reifen fahren als man selber fährt oder für "richtig" hält? In den in letzter Zeit so gehäuft auftretenden und ziemlich aggresiv geführten Reifenthreads hat man manchmal den Eindruck, mancher Schreiber verspürt körperlichen Schmerz, wenn er sieht oder liest, dass jemand anderes einen nach seiner Meinung nicht "richtigen" Reifen fährt. Lasst ihn doch, tut doch höchstens ihm weh, und wahrscheinlich nicht mal das zwinker .
Oder geht es darum, dass den Reifenmissionaren keine Seele auskommen darf, dass alle und jeder zu ihrem Reifenglück notfalls geprügelt werden müssen? bäh

Also ich kann das nicht nachvollziehen. Mir ist das sowas von wurscht, was ihr und sonstwer an Reifen draufhabt, und ihr lasst mir bitte auch die meinen (und ich werde auch nicht ewig rumprobieren, ob's "bessere" gibt, dafür ist mir meine Zeit zu schade).
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Off-topic #316383 - 06.03.07 18:25 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: natash]
ex-4158
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Off-topic #316388 - 06.03.07 18:37 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: atk]
amucante
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In Antwort auf: atk

...sowas von wurscht, was ihr und sonstwer an Reifen draufhabt...

Servus Andreas,

also ich missioniere auch ganz gerne, stets fuer Schwalbes Marathon natuerlich. Und wehe da steht einer mit 'nem Platten, der kriegt gleich zu hoeren, dass das mit dem guten Marathon vorneweg gar nicht passiert waere. Ein Alternativprodukt helfe ich ihm/ihr gar nicht zu montieren, notfalls verkaufe ich meinen Ersatzreifen an Ort und Stelle. Denn: es ist fast egal, was die Leute fuer Reifen fuhren. Doch frueher oder spaeter will ich sie alle mit dem Marathon sehen ;-)))

Schmunzelnde Gruesse,
roland.
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Off-topic #316390 - 06.03.07 18:41 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: amucante]
dogfish
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Das gefällt mir, Roland

Da steckt Enthusiasmus dahinter... grins grins zwinker


Gruß Mario
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Off-topic #316392 - 06.03.07 18:42 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: atk]
f.hien
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Hallo,
genau das ist der Punkt. Jeder hat seine Vorlieben und Prioritäten. Ich fahre gerne mit ganz breiten Big Apple (auch auf Asphalt und guten Strassen) und manchmal auch ganz schmale Reifen auf dem Rennrad. Beides macht sehr viel Spaß, aber es ist eben doch jeweils ganz anders.
Jegliche Diskussion ob das gut oder schlecht ist erübrigt sich..
Gruß
Frank
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Off-topic #316401 - 06.03.07 19:05 Tubular? [Re: ]
Falk
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Zitat:
Wenn's klappt, will ich nächste Woche mal wieder mit einem Tubular auf die Reise gehen

Hm. Kannst Du einem Unwissenden sagen, was das Ist? Ich kann diesen Begriff nicht einordnen, mit »Rohr« wird es wohl nichts zu tun haben.

Falk, SchwLAbt
Falk, SchwLAbt
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Off-topic #316407 - 06.03.07 19:13 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
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In Antwort auf: Ingmar E.

Beispielrechnung: Fährt man 5Stunden mit einem 18er Schnitt kommt man auf 90km, die schafft man mit einem 20er Schnitt in 4 1/2h. Nehmen wir mal an, Schlauchwechsel und flicken des Schlauchs am Abend kosten eine halbe Stunde, dann könnte man jeden Tourtag einen Platten haben, damit die Rechnung stimmt. Da man in reell länger am Tag fährt, und auch bei schlechten Pannenschutz nicht häufiger als alle paar Tage einen Platten hat, sind dünne Reifen, selbst wenn das mit der Pannenanfälligkeit stimmen würde, die schnelleren.


Stimmt schon, aber die Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Tacho interessiert mich im Urlaub nur nebenbei. Mit rennradähnlichen Reifen kommt einfach dieses bestimmte Fahrgefühl auf, das mir bei dicken schweren Reifen einfach fehlt. Es ist diese Leichtigkeit, die mich beschwingt - nicht der um 2 km/h höhere Durchschnitt am Ende der Etappe. Besonders bei schnellen Abfahrten im Gebirge ist dieser Unterschied nochmal deutlicher fühlbar, und da bin ich vorwiegend unterwegs. Bei gemütlichen Flachetappen merkt man den Unterschied nicht so sehr.
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Off-topic #316416 - 06.03.07 19:38 Re: Tubular? [Re: Falk]
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Off-topic #316448 - 06.03.07 20:32 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: amucante]
Flachfahrer
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In Antwort auf: amucante

also ich missioniere auch ganz gerne, stets fuer Schwalbes Marathon natuerlich. Und wehe da steht einer mit 'nem Platten, der kriegt gleich zu hoeren, dass das mit dem guten Marathon vorneweg gar nicht passiert waere.


Hast du da nicht ein "Plus" oder ein "XR" ode ein "Supreme" vergessen?
Die normalen Marathons in 47 mm hatten bei mir häufig pannen, immer kleine glasscherben ca. einen halben zentimeter neben der mitte der lauffläche. Später habe ich dann mal den reifen aufgechnitten und gesehen, daß für die reifenbreite der kevlar-gürtel einfach zu schmal war, nämlich nur einen knappen cm, was für die schmaleren versionen des gleichen reifen vielleicht ausreicht, für die breiteren nicht.
Schwalbe macht ja auch recht gute reifen, die einfachen Marathons waren es meiner meinung nach nicht ...

MfG
Andreas
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Off-topic #316466 - 06.03.07 21:06 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Flachfahrer]
amucante
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Lieber Andreas,

die Schwalbereifen sind doch alle PLUS, vor allem auch im Vergleich zu hier erwaehnten moeglichen oder unmoeglichen Konkurrenzprodukten ;-) Ansonsten sollte mein Beitrag die verbissen-verkrampfte Atmosphaere etwas entspannen, drum die Ueberzeichnungen in die andere Richtung...

Viele Gruesse,
roland.
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#316496 - 06.03.07 22:19 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
Dittmar
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In Antwort auf: MaikHH

@ Dittmar: wievielen 10-20km wegen Strassenarbeiten geschotterten Strassenabschnitten bist du letztes Jahr begegnet? Kamst du da mit deinen 28mm(?) Reifen gut durch?


Hallo Maik,
es sind zwar viele Beiträge inzwischen geschrieben worden ( derweil habe ich 3 Rahmen gestrahlt und gepulvert) aber ich will nun doch noch antworten.

Auf Skandianvienreisen fahre ich meist 25-32 mm breite Reifen, die auf den Rennradfelgen zumeist etwas schmaler ausfallen. (Marathon, Marathon Slick, Vittoria Randonneur, Conti Contact, Conti Sport Contact, etc) Schwierig wird es nur, wenn es Baustellen gibt, die frisch aufgeschottert sind, diese durchaus mal 10 km lang sein können. Da ich auch immer wieder kleine Strassen fahre, müssen die reifen auch mehr Schotter ertragen, diese Wege sind aber bei meinen Reifen kein Problem gewesen. Insgesamt kommen auf soch einer Tour selten mehr als 5% der Gesamtkilometerzahl für Schotterwege zusammen, die Länge der Baustellen, die kaum zu befahren war, lag unter ca. 5 km. Geschoben habe ich eigentlich nie, musste nur manchmal langsam fahren.

Ich finde es immer besser einen leichtlaufenden Reifen in der Gegend zu fahren, denn die allermeisten Kilometer sind gute Wege.

Auf einer länger zurückliegenden Tour habe ich versucht möglichst viele ungeteerte Wege zu fahren, bin auf ca. 500 km "Schotter" auf einer 1500 km Tour gekommen. Auch wieder mit den schmalen Reifen, hinten hatte ich wohl einen Marathon 32er, vorne einen 22 er Conti Sport oder so ähnlich. Das ging auch, auf der Tour hatte ich sogar 2 Platten, einen vorne (Durchschläger), einen hinten. Heuzutage würde ich (weil ich andere Räder zur Verfügung habe) auf einer Tour mit vielen Schotterwegen in Skandinavien wohl einen glatten breiteren Reifen fahren, wie z.B. Tom Slick 26 x 1,6 oder ähnlich.

Zur Erläuterung: Skandinavischer "Schotterwege" sind oft so wie gute Waldwege bei uns, relativ glatt und mit kleinen Steinen belegt, teilweise gibt es Schlaglöcher durch den Winter. Bei Trockenheit kann man teils besser dort rollen als auf dem oft rauhen Asphalt, bei Nässe kleben die Wege etwas, die schmalen Reifen sinken ein wenig ein.

Gruß

Dittmar
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#316501 - 06.03.07 22:25 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
Dittmar
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In Antwort auf: MaikHH

Zur Info: Den Conti-Sport Contact wuerde ich dafuer definitiv nicht nehmen, weil der nach ca 2000-3000km ziemlich pannenanfaellig wird.

Gruss,
Maik


Ein Nachtrag: der Sport Contact in 28-622 war im letzten Jahr in Schweden nach 2200 k auf dem Hinterrad durch, das Gewebe schaute heraus. ich habe ihn dann auf das VR montiert, wo er klaglos bis ca.2850 gelaufen ist, dann war die Tour zu Ende.

Gruß Dittmar
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Off-topic #316502 - 06.03.07 22:30 Re: Tubular? [Re: ]
Falk
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Danke, mit »Schlauchreifen« war alles klar. Der Ausdruck »Tubular« war mir nur neu. Man lernt eben nie aus.

Falk, SchwLAbt
Falk, SchwLAbt
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Off-topic #316542 - 07.03.07 07:50 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Anonym
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Zitat:


Nö, überhaupt nicht. Es wird für Dich ein ziemlicher Schock sein, daß ich im Sommer hauptsächlich Michelin Pro2Race 25 mm Breite fahre - der ist real sogar ca. 27 mm breit. Der ist vom Komfort und Rollwiderstand noch etwas besser als der Conti. Den 4 Season fahre ich meistens im Winterhalbjahr und eben auf Reisen. 2008 sind französische Alpen geplant. Aber da kommt natürlich der Michelin drauf, weil is ja "Fronkroisch" ;-)

Geändert von Zak (21.02.08 10:26)
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Off-topic #316544 - 07.03.07 08:09 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
ex-4158
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Off-topic #316555 - 07.03.07 09:07 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Flachfahrer]
Martina
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In Antwort auf: Flachfahrer

Hast du da nicht ein "Plus" oder ein "XR" ode ein "Supreme" vergessen?


Meiner Ansicht nach nicht, wir sind jedenfalls auch Anhänger der normalen Marathon ohne Zusätze. XR und Slick sind uns an der Flanke gerissen, beim Plus an meinem Stadtrad hat sich die Lauffläche gelöst und außerdem kommt da sogar bei mir Traktorfeeling auf. Supreme kenn ich noch nicht.

Martina
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Off-topic #316559 - 07.03.07 09:19 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Martina
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In Antwort auf: DerBergschreck

Mit rennradähnlichen Reifen kommt einfach dieses bestimmte Fahrgefühl auf, das mir bei dicken schweren Reifen einfach fehlt.


Das ist meiner Ansicht nach die Kernaussage. Schmale Reifen fühlen sich anders an und das ist völlig unabhängig von Messwerten. Dummerweise kann man aber Gefühle weder verallgemeinern noch so wirklich über die von anderen urteilen. So wie du der Meinung bist, dass sie sich schnell und dynamisch anfühlen, sind wahrscheinlich andere der ebenso felsenfesten Überzeugung, dass sie sich hart und unbequem anfühlen.

Martina
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Off-topic #316561 - 07.03.07 09:24 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Martina
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In Antwort auf: Ingmar E.

[
Zitat:
es fehlt einfach die Möglichkeit mal ganz unverbindlich einen der berühmt berüchtigten Fernradwege auszuprobieren, von denen man nie weiß, wie sie aussehen.
Aber probiert habt ihr es nicht?


Wir haben es bereits früher probiert, es macht keinen Spaß. Zuviel Rumgeeiere, sobald der Schotter etwas gröber oder der Untergrund etwas weich wird.

Martina
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Off-topic #316566 - 07.03.07 09:37 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Martina]
IngmarE
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In Antwort auf: Martina
Wir haben es bereits früher probiert, es macht keinen Spaß. Zuviel Rumgeeiere, sobald der Schotter etwas gröber oder der Untergrund etwas weich wird.

Vllt. macht es keinen Spaß, aber es ging? Geht ja darum dass man fiese Pisten als Ausnahme dennoch fahren kann. Wäre mit einem Solorad evtl. noch besser gegangen.

Gruß, Ingmar
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Off-topic #316574 - 07.03.07 09:53 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Martina
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In Antwort auf: Ingmar E.

Vllt. macht es keinen Spaß, aber es ging? Geht ja darum dass man fiese Pisten als Ausnahme dennoch fahren kann. Wäre mit einem Solorad evtl. noch besser gegangen.



Ich glaube nicht, dass hier jemand ernsthaft bestreitet, dass es geht. Die Frage ist doch tatsächlich nur, was Spaß macht. Uns macht es wie gesagt keinen Spaß, auf Touren und Reisen sehr darauf achten zu müssen, wo wir fahren. Flott vorankommen macht zweifelsohne auch Spaß, aber dann bitte auch konsequent: kein Gepäck und eine entsprechend ausgewähtle Route.
Dass jede Reifen- und natürlich jede sonstige Wahl einen Kompromiss bedeutet, ist mir auch klar. Schließlich benutzen auch wir kein astreines MTB mit 57er-Stollenreifen zum Reisen und sind auch mit unseren 47er Marathons schon rumgeeiert. Aber uns erscheinen Reifen dieser Art (es dürfen von mir aus auch Conti sein...) als der brauchbarste Kompromiss.

Martina
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Off-topic #316580 - 07.03.07 10:25 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Martina]
IngmarE
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In Antwort auf: Martina
Die Frage ist doch tatsächlich nur, was Spaß macht.
Da wo ich mit Dackelschneidern keinen Spaß mehr habe bräuchte ich eine Frontfederung. Ich denke der Bereich in dem man mit Dackelschneidern keinen Spaß mehr hat, und wo man noch keine Frontfederung braucht, ist eher klein. Und ich glaube weiterhin die meisten fahren auf Wegen die auch mit Dackelschneidern Spaß machen. Schotter, Wald, verwurzelte,versteinte Wege, auf sandigen Oberflächen bergauf, bergab, das macht mir alles noch Spaß. Nur Sand und sehr grobes Kopfsteinpflaster sind eklig, aber ich denke bei Sand bekommen auch Vollfettpuschen ihre Probleme und bei Kopfsstein brauchts wohl eher ne Frontfederung.
Ich benutz meine Slicks ohne Probleme zum crossen. Ich denke aber das ist eine Frage von Tandem vs. Solorad. Aufm Solorad kann ich ja aus dem Sattel, das Rad über Hindernisse drüberspringen lassen, etc..

Gruß, Ingmar
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Off-topic #316584 - 07.03.07 10:32 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Martina
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In Antwort auf: Ingmar E.

Ich denke aber das ist eine Frage von Tandem vs. Solorad. Aufm Solorad kann ich ja aus dem Sattel, das Rad über Hindernisse drüberspringen lassen, etc..



Und/oder eine Frage des Fahrkönnens. Mein Stadtrad hat vorne 28 mm und hinten 37 mm Marathon Plus drauf , wobei sich die Reifenbreite aufgrund der Platzverhältnisse und der Felgenbreiten ergeben hat und der Marathon Plus der Tatsache geschuldet ist, dass das Rad am Bahnhof übernachtet. Und eben mit diesem Stadtrad musste ich neulich wegen eines den Radweg-in-die-falsche-Richtung-Benutzers und gleichzeitig Kurvenschneiders in einen verschlammten Grünstreifen ausweichen. Ich konnt mich dabei gerade noch so auf den Rädern halten. Das kann man so sicher nicht verallgemeinern, höchstwahrscheinlich wären die meisten unbeirrt weitergefahren. Aber ich fands durchaus nicht lustig.

Martina
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Off-topic #316589 - 07.03.07 10:39 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
MaikHH
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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sehr schmale Reifen bei Unebenheiten, die parallel zur Fahrtrichtung verlaufen, sehr gerne mal abrutschen. Am Lieger scheint sich dies nochmal verstaerkt auszuwirken. Vor allem bei groeberem Schotter scheinen sich breitere Reifen (und da sind 47mm schon mehr als ausreichend) unabhaengig vom Federungskomfort sehr positiv auf das Fahrverhalten auszuwirken.

Gruss,
Maik
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Off-topic #316590 - 07.03.07 10:43 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Anonym
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Hallo Ingmar,

In Antwort auf: Ingmar E.

Und ich glaube weiterhin die meisten fahren auf Wegen die auch mit Dackelschneidern Spaß machen. Schotter, Wald, verwurzelte,versteinte Wege, auf sandigen Oberflächen bergauf, bergab, das macht mir alles noch Spaß.


genau da liegt der Hund begraben, was für dich oder mich zutrifft muß längst nicht für jeden zutreffen.

In Antwort auf: Ingmar E.
Jeder Jeck ist anders...


so sieht das aus!

Axel
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Off-topic #316594 - 07.03.07 10:47 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
IngmarE
Nicht registriert
In Antwort auf: MaikHH

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sehr schmale Reifen bei Unebenheiten, die parallel zur Fahrtrichtung verlaufen, sehr gerne mal abrutschen. Am Lieger scheint sich dies nochmal verstaerkt auszuwirken.
Ok zugegeben, wenn man nicht sieht was das Vorderrad macht, könnte das eklig werden, speziell die manchmal überwucherten Traktorspuren auf Feldwegen sind dann evtl. nicht mehr fahrbar. Vermutlich auch bei Schotter, klar, die kleinen Steine kippen evtl. unterm Reifen, muss ich mal drauf achten.
Aber dieses Abrutschen kommt bei mir nicht vor, vermutlich weil ich die Fahrtlinie entsprechend wähle.

Gruß, Ingmar

Geändert von Ingmar E. (07.03.07 10:50)
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Off-topic #316599 - 07.03.07 11:03 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
MaikHH
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Vielleicht sollte man diese Diskussion in dem Treckerthread von Jose weiterfuehren.

Das mit dem unsischeren Fahrgefuehl auch bei bestimmtem Kopfsteinpflastern oder Spurrillen oder parallel verlaufenden Kanten hatte ich vor allem auf dem Lieger mit 28mm Sport Contacts. Das mag z.T. an der mangelnen Uebung liegen, auf dem Velotraum mit 32mm Sport Contacts hatte ich solche Probleme nicht.

Ansonsten ist mir vor allem eine 8km Baustelle in Schweden in Erinnerung, die gerade frisch mit sehr grobem Schotter hoch aufgeschuettet war wirr. Ich war damals ueber meine 47er Marathon Plus am Velotraum sehr froh! Mein Vater hatte 37er Plus drauf und viel mehr Probleme als ich. Er musste zum Teil schieben, wo ich einigermassen gut fahren konnte. Schnell war das trotzdem nicht (max. 10km/h). Mit 28mm Reifen haetten wir garantiert die 8km schieben duerfen (was der Horror gewesen waere, da wir nicht wussten, dass es "nur" 8km waren, es haetten auch 20km sein koennen, war unsere erste Baustelle).

Gruss,
Maik
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Off-topic #316601 - 07.03.07 11:09 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
IngmarE
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In Antwort auf: MaikHH
Vielleicht sollte man diese Diskussion in dem Treckerthread von Jose weiterfuehren.
Ja man könnte das ganze OT abhängen und da anhängen, oder? MODERATOREN!

Zitat:
Ansonsten ist mir vor allem eine 8km Baustelle in Schweden in Erinnerung, die gerade frisch mit sehr grobem Schotter hoch aufgeschuettet war wirr.
Also noch nicht festgestampft? Praktisch eine Geröllstrecke? Respekt!

Gruß, Ingmar
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Off-topic #316815 - 08.03.07 01:58 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Dittmar
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In Antwort auf: Ingmar E.

[
Zitat:
Ansonsten ist mir vor allem eine 8km Baustelle in Schweden in Erinnerung, die gerade frisch mit sehr grobem Schotter hoch aufgeschuettet war wirr.
Also noch nicht festgestampft? Praktisch eine Geröllstrecke? Respekt!

Gruß, Ingmar

Hallo Maik,

kein direkter Einwand, aber ich habe mit 28er reifen auch in Schweden noch nie geschoben, auch damit konnte ich irgendwie fahren. Und das obwohl ich in den letzten Jahren bestimmt ca. 10000 km in Schweden war. Angst um meine Reifen hatte ich allerdings manchmal schon, war aber nie ein Problem. Eine zeitlang hatte ich Michelin Tracer (28-622) gefahren, der war günstig und hatte eine feste Flanke, gibt es leider schon länger nicht mehr. Und den Dynamic als Nachfolgereifen konnte ich in 28-622 nicht bekommen.

2002 hatte ich mal folgende Begegnung mit einem Marathonreiseradler mit 47ern auf einem schlechten Wegabschnitt auf dem Heimweg von Schweden. Er mochte keine Waldwege, vor denen ich mich nicht fürchte. Auf einmal knallt sein VReifen, ein ca. 4 cm langer Riss in der Flanke. Zum Glück hatte er einen Ersatzreifen mit, ich nicht. Vermutlich hatte sich ein spitzer Stein im Profil festgekrallt und dann den Reifen geschlitzt, bei meinen schmalen fast profillosen Reifen konnte das nicht passieren. Ist aber sicherlich eher ein seltener Zufall.

Gruß

Dittmar
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#317044 - 08.03.07 22:05 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Jim Knopf
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Hallo Bergschreck,

Zitat:
Wenn Leute, die ihr Leben lang nichts anderes als Marathons in ihren diversen Ausführungen gefahren sind, ganz pauschal Rennreifen als reiseuntauglich disqualifizieren, habe ich kein Problem damit, ihnen Ahnungslosigkeit vorzuwerfen.


Zitat:
Und der Marathon Racer dürfte auch um die 5.000 km schaffen - das kriege ich ja sogar mit Rennreifen locker hin


Zitat:
Wer mit Marathon Plus fährt, kann in Punkto "Fahrspaß" überhaupt keine Ansprüche haben. Aber vielleicht hat so jemand auch mal Interesse diesbezüglich etwas neues zu entdecken ...


ich glaube, daß du mit den obigen Aussagen deutlich über das Ziel hinausgeschossen bist. Deine Abneigung gegen Schwalbe im allgemeinen sowie Marathon(Plus) im besonderen, sind mir nicht neu.
Ich selbst fahre Marathon Plus in der Größe 37-622 seit über 20.000km völlig pannenfrei an diesem Rad. Habe erst neulich eine Heftzwecke aus dem Hinterrad entfernt. Ist mir nur durch das seltsame Fahrgeräusch aufgefallen. Sowie die Reifen momentan aussehen kann ich damit mindestens nochmals 10000km mit fahren. Deshalb kann ich über 5000km Fahrleistung nur müde lächeln.
Ich kann mir halt bei meinem Beruf auf dem Weg zur Arbeit keine Panne leisten und auf Reisen möchte ich mir keine leisten. Pannen passieren immer im ungünstigsten Augenblick. Ich muß dann erst mal das gesamte Gepäck abladen, man wird von tausenden Stechmücken attackiert (bei mir hier am Oberrhein im Sommer mit Sicherheit) und beim Flicken gibts dann noch jenseitsmäßig schmutzige Finger und eine Möglichkeit zum Händewaschen besteht in der Pampa natürlich auch nicht. Guten Appetit bein anschließenden Vesper.
Ich sehe nämlich überhaupt nicht ein, daß ich extra für meinen Urlaub andere Reifen montiere bei denen eine Panne wahrscheinlicher wird, nur um damit 2-3km/h im Schnitt schneller zu sein. Ich fahre im Urlaub auf Reisen weder ein Rennen, noch bin ich auf der Flucht. Fahre aber trotzdem einen Schnitt zwischen 20 und 23km/h.
Ich bin auch schon schmalere und leichtere Reifen gefahren, das war ja mal eine Zeit lang richtig mode, ist aber schon eine Zeit lang her. Deshalb kann ich über das Reifenmodell nix sagen.
Trotzdem habe ich mit meinem Marathon Plus bereiften Rad sehr viel Fahrspaß. Allerdings werde ich in absehbarer Zeit auf 26" und noch breiteren Reifen umsteigen, da ich auch viel auf unbefestigten Wegen unterwegs bin und diese Breitreifen auf Asphalt kaum schwerer rollen. Auf unbefestigten Wegen (Sand, Pfälzer Wald) erscheint mir Rennradbereifung völlig ungeeignet, da dort meine 37er Reifen schon stark einsinken und erheblich schwerer rollen als breitere Reifen. Eine Probefahrt auf einem geliehenen 26" Reiserad mit richtig fetten Schlappen war da eine Offenbarung.
Und jetzt zu meinem Erlebnis mit Rennradbereifung vom letzten Herbst. Bin da mit 2 anderen Forumsmitgliedern eine kleine Tour gefahren. Einer von beiden hatte Rennradbereifung aufgezogen. Schon auf Sand-, Wald-, und Feldwegen ohne Grobschotter, als ziemlich harmlose Wege (fahre mit meiner Bereifung da noch volle Geschwindigkeit) gab es alle paar Kilometer Pannen bei der Rennradbereifung. Am Ende mußte ich den verhinderten Rennradler mit dem Auto abholen und nach Hause fahren. Deshalb kommt Rennradbereifung für mein (Reise)Rad nicht in Frage.
Was ich mir vorstellen könnte wäre ein extra Rad welches nur für schnelle Fahrten, nur auf guten Straßen mit Minimalgepäck verwendet wird.
Da ich aber ein solches Rad (noch) nicht besitze bleibt es bei den Marathons.

Was noch überhaupt nicht angeprochen wurde, ist die Belastbarkeit von Rennradfelgen. Da ich ein von Speichenbrüchen gebranntes Kind bin und mittlerweile mit den Alesa Sputnik (bei Whizz-Wheels eingepeicht) endlich ein standfestes Hinterrad habe, kann ich mir nicht vorstellen, daß die viel schmalerern Rennradfelgen meinen Anforderungen genügen würden.
Gruß,

Jürgen
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#317051 - 08.03.07 22:30 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Jim Knopf]
IngmarE
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In Antwort auf: Jim Knopf

Und jetzt zu meinem Erlebnis mit Rennradbereifung vom letzten Herbst. Bin da mit 2 anderen Forumsmitgliedern eine kleine Tour gefahren. Einer von beiden hatte Rennradbereifung aufgezogen. Schon auf Sand-, Wald-, und Feldwegen ohne Grobschotter, als ziemlich harmlose Wege (fahre mit meiner Bereifung da noch volle Geschwindigkeit) gab es alle paar Kilometer Pannen bei der Rennradbereifung. Am Ende mußte ich den verhinderten Rennradler mit dem Auto abholen und nach Hause fahren. Deshalb kommt Rennradbereifung für mein (Reise)Rad nicht in Frage.
[...]
Was noch überhaupt nicht angeprochen wurde, ist die Belastbarkeit von Rennradfelgen. Da ich ein von Speichenbrüchen gebranntes Kind bin und mittlerweile mit den Alesa Sputnik (bei Whizz-Wheels eingepeicht) endlich ein standfestes Hinterrad habe, kann ich mir nicht vorstellen, daß die viel schmalerern Rennradfelgen meinen Anforderungen genügen würden.

Du solltest nicht aufgrund von Personen urteilen, die entweder keinen Reifen montieren können ohne den Schlauch zu beschädigen (zugegeben, passierte mir auch mal, kann ich aber nicht auf den Reifen schieben), oder nicht in der Lage sind ihre Reifen auf den richtigen Druck zu bringen. Andere Gründe für die Pannenserie kann ich mir wirklich nicht vorstellen.
Klar, an manchen Stellen (tiefer Sand) haben dicke Reifen evtl. leichte Vorteile wenn es darum geht, was noch fahrbar ist, aber das die Pannenhäufigkeit von Rennradreifen erhöht sein soll (bei korrekter Montage und korrektem Druck) kann ich nicht nachvollziehen. Ich wüsste auch nicht warum das so sein sollte. Klar kann man mit Rennradreifen (und Vollfettpuschen!) ohne Pannenschutz und mit weicher Gummimischung nicht durch Scherben fahren, aber es gibt auch Andere. Und da haben Dackelschneider eher den Vorteil der geringen Fläche die durch die Scherben fährt.

Rennradfelgen sollten je nach Felgenart stabiler sein als manche Treckingfelgen. Eine 14mm Maulweite-Rennradfelge die als hohe V-Hohlkammer gebaut ist, ist ganz sicher stabiler als eine 19mm Maulweite-Treckingfelge die als flache Kasten-Hohlkammer gebaut ist (bei gleichem Werkstoff).

Gruß, Ingmar
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#317057 - 08.03.07 22:44 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Jim Knopf
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Hallo Ingmar,

Zitat:
Du solltest nicht aufgrund von Personen urteilen, die entweder keinen Reifen montieren können ohne den Schlauch zu beschädigen (zugegeben, passierte mir auch mal, kann ich aber nicht auf den Reifen schieben), oder nicht in der Lage sind ihre Reifen auf den richtigen Druck zu bringen. Andere Gründe für die Pannenserie kann ich mir wirklich nicht vorstellen.


Die Reifen waren mit Sicherheit mit dem richtigen Druck aufgepumpt. Die Reparatur habe ich selbst durchgeführt. Ich traue mir das durchaus zu, trotz den Marathon Plus bäh . Nach der Reparatur war der Druck vielleicht nicht mehr 100%ig, wegen der Handpumpe. Das könnte natürlich die Folgeschäden begünstigt haben. Trotzdem war das alles ganz großer Mist. Wenn der Kamerad alleine unterwegs gewesen wäre, hätte er ein ernsthaftes Problem gehabt.
So konnte ich ihn, nachdem sämtliche Flicken ausgegangen waren mit dem Auto abholen und heimfahren.

Zitat:
Rennradfelgen sollten je nach Felgenart stabiler sein als manche Treckingfelgen. Eine 14mm Maulweite-Rennradfelge die als hohe V-Hohlkammer gebaut ist, ist ganz sicher stabiler als eine 19mm Maulweite-Treckingfelge die als flache Kasten-Hohlkammer gebaut ist (bei gleichem Werkstoff).


Eine 19er Trekkingfelge mit hoher V-Hohlkammer dürfte am allerstabilsten sein listig .
Gruß,

Jürgen
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#317060 - 08.03.07 22:58 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Jim Knopf]
IngmarE
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In Antwort auf: Jim

Die Reifen waren mit Sicherheit mit dem richtigen Druck aufgepumpt. Die Reparatur habe ich selbst durchgeführt. Ich traue mir das durchaus zu, trotz den Marathon Plus bäh . Nach der Reparatur war der Druck vielleicht nicht mehr 100%ig, wegen der Handpumpe. Das könnte natürlich die Folgeschäden begünstigt haben.

Ich vermute (ohne Wertung in der Reihenfolge):
-ein Grat am Felgenstoß der nicht durch Reifensitz und Felgenband abgedeckt war,
-ein nicht-entdeckter Defekt am Felgenband der einen Grat an einem Speichenloch freiließ
-der Haltedraht des Reifens hat sich mit einem Minidrahtteil durchgearbeitet,
-es war ein schwer fühlbarer Fremdkörper im Reifen, der sich vllt. erst unter dem Gewicht beim Fahren wieder bis zum Schlauch durchschob.
-irgendeine Chemie zerfraß den Schlauch
-was du für hohen Druck hielts war doch nicht so hoch (hattet ihr denn ein Barometer dabei? 6-7bar sind schon sehr hart, können sich für Leute die nicht mit Rennreifen zu tun haben schon wie 8-9bar anfühlen, was aber einen riesigen Unterschied macht)

Wie gesagt: ich kann mir nicht vorstellen, warum Rennradbereifung vom Prinzip her pannenanfälliger sein sollte.

Gruß, Ingmar
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#317062 - 08.03.07 23:15 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Jim Knopf
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Hallo Ingmar,

Felgenstoß, Felgenband und dergleichen kann ich ausschließen, Chemikalie halte ich im Wald für unwahrscheinlich. Der Mitfahrer mit der Rennbereifung ist an diesem Tag schon etliche km, wohl so um die 100 pannenfrei gefahren. Die Probleme traten erst bei der Befahrung von relativ harmlosen Feld- und Waldwegen auf.
Ich habe halt soviel wie möglich reingepumpt. Mitten im Wald gibt es halt keine Tankstelle. Da die Rennradbereifung offentsichtlich ein Problem mit zu niedrigem Luftdruck hat, ist das ein weiterer Nachteil dieser Bereifung. Meinen Marathons ist ein etwas niedrigerer Luftdruck zeimlich wurscht. Bin aber mit dieser Bereifung bislang noch nicht in die Situation gekommen, da bislang immer noch pannenfrei.
Den Luftdruck im Reifen mißt man übrigens mit einem Manometer. Der Luftdruck der Atmosphäre beim Wetter wird hingegen mit dem Barometer gemessen.
Gruß,

Jürgen
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#317068 - 08.03.07 23:38 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Jim Knopf]
IngmarE
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In Antwort auf: Jim Knopf
Da die Rennradbereifung offentsichtlich ein Problem mit zu niedrigem Luftdruck hat, ist das ein weiterer Nachteil dieser Bereifung. Meinen Marathons ist ein etwas niedrigerer Luftdruck zeimlich wurscht.

Das ist alles nur eine Frage der Verhältnisse, auch dein Marathon hat einen zu niedrigen Reifendruck unter dem die Pannenhäufigkeit steigt. (Durchschläge)
Klar, mit deiner Pumpe schaffst du den wahrscheinlich noch mit wenig Kraft. Wählst du aber eine Pumpe mit einem Kolben mit größerem Durchmesser, würde dir der niedrige Druck in deinen Puschen auch wieder höher vorkommen, weil du mehr Kraft dafür brauchst.

Und wenn du eine Pumpe mit kleineren Kolben wählst, brauchste für den gut gehenden Minimaldruck im Rennreifen eine kleinere Kraft wie mit deiner Pumpe und dir würde der fahrbare Minimaldruck nicht mehr so hoch vorkommen. Klar was ich sagen will? Bekomme gerade die Formulierung nicht so gut hin.

Ich würde schätzen, wir haben den Grund gefunden.

Gruß, Ingmar

Geändert von Ingmar E. (08.03.07 23:44)
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#317070 - 08.03.07 23:49 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Jim Knopf]
Anonym
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Hallo Jürgen,

welche Reifen hatte das andere Forumsmitglied denn aufgezogen. Hintergrund meiner Frage ist, das ich schon mal mit einem 23er Conti Grand Prix "Dackelschneider" offroad und pannenfrei zum Brocken hoch und wieder runter gefahren bin und anderseits mit einem Conti Leader 26x1,9 "Vollfettpuschen" die Pannenserie meines Lebens erlebt habe-praktisch keine Ausfahrt ohne mind. einen Plattfuß (Offroadeinsatz im Wald).
Und nein, es war nicht wirklich toll auf 23mm durch den Harz zu eiern.

Axel
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#317093 - 09.03.07 08:11 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Jim Knopf]
jef
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In Antwort auf: Jim Knopf

......
Ich kann mir halt bei meinem Beruf auf dem Weg zur Arbeit keine Panne leisten....

Hallo Jürgen,
das halte ich für mich auch für das wichtigste Argument. Wenn ich täglich 5 Minuten länger unterwegs bin, gleiche ich das aus, dass ich entweder 5 Minuten früher losfahre, oder etwas mehr "bolzen" muss. Wenn ich aber alle 1.000 km (also mind. einmal pro Monat) wegen einer Panne zu spät komme, kann ich beruflich einpacken.
Ciao
Jürgen

(P.S. Marathonstatistik der letzten Zeit: 7.000 pannenfreie km auf Marathon - die laufen weiterhin pannenfrei auf einem Reserveread - und z.Z. 6.000 pannenfreie km auf Marathon Plus)
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#317095 - 09.03.07 08:21 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: jef]
IngmarE
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In Antwort auf: jef

In Antwort auf: Jim Knopf

......
Ich kann mir halt bei meinem Beruf auf dem Weg zur Arbeit keine Panne leisten....

Hallo Jürgen,
das halte ich für mich auch für das wichtigste Argument.
Aber kannst du schlüssig begründen warum das Prinzip alltaugslicher Rennradreifen mit Pannenschutzschicht pannenanfälliger sein sollte? Das ist doch nur eine gefühlte "Wahrheit".

Gruß, Ingmar
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#317097 - 09.03.07 08:22 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Martina
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In Antwort auf: Ingmar E.

Andere Gründe für die Pannenserie kann ich mir wirklich nicht vorstellen.


Auch das würde ich nicht so dogmatisch sehen, so etwas wie Pech existiert wohl trotz allem nach wie vor. Eine einzelne Waldwegfahrt ist egal wie sie ausgeht sowieso noch keine Statistik. Trotzdem kann ich verstehen, dass nach so etwas Frust aufkommt. Und wenns gar mehrmals passiert, würde ich garantiert auf was breiteres umsteigen, wissenschaftliche Erklärung hin oder her.
So ähnlich ging es uns ja mit den ebenfalls von Jürgen erwähnten Felgen. Wir hatten ständig Ärger, wobei es uns rein garnichts half, dass andere mit demselben Material prima zurechtkamen.


Martina
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#317107 - 09.03.07 08:33 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Martina]
IngmarE
Nicht registriert
In Antwort auf: Martina
So ähnlich ging es uns ja mit den ebenfalls von Jürgen erwähnten Felgen. Wir hatten ständig Ärger, wobei es uns rein garnichts half, dass andere mit demselben Material prima zurechtkamen.

Du meinst jetzt Rennradfelgen am Tandem funktioniert nicht? Oder die Alesa Sputnik funktionierte nicht?

Ich fahr ja auch im Reisemodus mittlerweile am Hinterrad eine 19-622 (fürs bessere Fahrgefühl, für längere Reifenstandzeit, nicht wg.Stabilität) mit V-Profil, bin aber auch mit einer 14-622 mit flachem Kastenprofil gut hingekommen, und fahre so im Alltag, und wer Leipzigs Katzenkopfsteinpflaster kennt, weiß dass die stabil sein müssen.
Falls alles nicht funzt würde ich die 21-622 Vuelta Airline 1 nehmen, breit und ein V-Profil, sackschwer, dürfte mit das stabilste sein, was man kaufen kann.

Gruß, Ingmar
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Off-topic #317109 - 09.03.07 08:44 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Martina
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In Antwort auf: Ingmar E.

In Antwort auf: Martina
So ähnlich ging es uns ja mit den ebenfalls von Jürgen erwähnten Felgen. Wir hatten ständig Ärger, wobei es uns rein garnichts half, dass andere mit demselben Material prima zurechtkamen.

Du meinst jetzt Rennradfelgen am Tandem funktioniert nicht?


Sagen wir mal so, alles was wir damals an 28 Zoll Felgen in ca. 17 mm Breite ausprobierten funktionierte nicht. Ist aber heute müßig, darüber zu diskutieren, das Rad fährt längst jemand anders und die Felgen gibts wahrscheinlich alle nicht mehr. Ich wollte damit nur sagen, dass wir auch schon so eine Story hinter uns haben, bei der logische Erklärungen nicht so wirklich gefruchtet haben.

Martina
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#317114 - 09.03.07 08:58 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
jef
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In Antwort auf: Ingmar E.

In Antwort auf: jef

In Antwort auf: Jim Knopf

......
Ich kann mir halt bei meinem Beruf auf dem Weg zur Arbeit keine Panne leisten....

Hallo Jürgen,
das halte ich für mich auch für das wichtigste Argument.
Aber kannst du schlüssig begründen warum das Prinzip alltaugslicher Rennradreifen mit Pannenschutzschicht pannenanfälliger sein sollte? Das ist doch nur eine gefühlte "Wahrheit".

Gruß, Ingmar

Hallo Ingmar,
ja, es sind "gefühlte" Erlebnisse. Meine persönliche Pannenrate ist seit Marathoneinsatz auf Null gesunken. Dass es möglicherweise andere (bessere ?) Reifen gibt, die dies ebenfalls erfüllen, bestreite ich nicht, aber ich bin zufrieden mit dem jetzigen Status.
------ Ciao Jürgen (DKmdA) *****
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Off-topic #317115 - 09.03.07 09:06 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: jef]
atk
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In Antwort auf: jef

aber ich bin zufrieden mit dem jetzigen Status.

Aber das hilft doch Ingmar nicht. Er ist damit nicht zufrieden, darum wird er dich jetzt weiter bearbeiten müssen... bäh
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Off-topic #317117 - 09.03.07 09:10 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: atk]
IngmarE
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In Antwort auf: atk

In Antwort auf: jef

aber ich bin zufrieden mit dem jetzigen Status.

Aber das hilft doch Ingmar nicht. Er ist damit nicht zufrieden, darum wird er dich jetzt weiter bearbeiten müssen... bäh

Darum gehts doch nicht. Es geht nur darum, dass es erst so aussah, als wollte er formulieren, dass man diesen Status nur mit Vollfettpuschen erreicht.

Gruß, Ingmar - wenn jmd. gerne mit Zusatzgewicht trainiert, sei ihm die Fitness gegönnt

Geändert von Ingmar E. (09.03.07 09:11)
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#317122 - 09.03.07 09:41 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
jef
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Beiträge: 409
Stimmt - über mangelnde Fitness kann ich im Moment nicht klagen grins
Da ich zur Zeit die 37-622-er fahre aber trotzdem neugierig bin:
Kann jemand was zu den 25-622-er sagen?
Sind sie extrem schwer aufzuziehen? Immerhin würde ich dann ja schon 0,8 kg einsparen zwinker
------ Ciao Jürgen (DKmdA) *****
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Off-topic #317123 - 09.03.07 09:43 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
dogfish
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"Darum gehts doch nicht"...

fehlt nur noch: "Und ich sage dir jetzt das letzte mal..." grins lach

Aber auch so kommen mir ein paar Erinnerungen an "alte Zeiten". cool


Gruß Mario

Geändert von dogfish (09.03.07 09:45)
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Off-topic #317126 - 09.03.07 09:54 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
MaikHH
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In Antwort auf: Ingmar E.

Gruß, Ingmar - wenn jmd. gerne mit Zusatzgewicht trainiert, sei ihm die Fitness gegönnt

Reden wir jetzt ueber den Alltagsbetrieb oder ueber Reisen mit Gepaeck?

Was interessiert mich auf Reisen mit rel. viel Gepaeck die Masse der Reifen? Auch der Luftwiderstand ist da fuer mich unwichtig, weil ich auf Tour kaum um die 30km/h fahre. Zuverlaessigkeit und Toleranz im Luftdruck sind fuer mich da wichtiger. Und bei Maximaldruck rollen die breiten Reifen bei 20km/h auch nicht so schlecht, z.B. 47mm mit 5bar oder 37mm bei 6bar.

Zudem, wie HVS (?) bereits mehrmals erwaehnte, haben die eine laengere Laufzeit als schmalere Reifen, was bei Strecken ab 5000km in nicht zu stark besiedelten Gebieten gar nicht verkehrt ist.

Gruss,
Maik

der sich noch nicht zwischen 37-406 und 47-406 Contact entschieden hat.
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#317127 - 09.03.07 09:56 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Jim Knopf]
Anonym
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In Antwort auf: Jim Knopf

Hallo Bergschreck,

Und jetzt zu meinem Erlebnis mit Rennradbereifung vom letzten Herbst. Bin da mit 2 anderen Forumsmitgliedern eine kleine Tour gefahren. Einer von beiden hatte Rennradbereifung aufgezogen. Schon auf Sand-, Wald-, und Feldwegen ohne Grobschotter, als ziemlich harmlose Wege (fahre mit meiner Bereifung da noch volle Geschwindigkeit) gab es alle paar Kilometer Pannen bei der Rennradbereifung. Am Ende mußte ich den verhinderten Rennradler mit dem Auto abholen und nach Hause fahren. Deshalb kommt Rennradbereifung für mein (Reise)Rad nicht in Frage.


Hier machst Du eben den Fehler, daß Du überhaupt nicht differenzierst. Es gibt eben nicht nur einen Rennradreifen sondern viele Modelle. Und viele Leute in meinem Bekanntenkreis fahren hier auf dem Rennrad auch nicht das optimale. Wie schon geschrieben, fahre ich mit meinen Rennradreifen auch öfter mal Feld- Wald- und Wiesenwege, auch Schotter ist kein Problem. Mit den *richtigen* Rennradreifen geht das also problemlos. Nur Mut! ;-)

Zitat:

Was noch überhaupt nicht angeprochen wurde, ist die Belastbarkeit von Rennradfelgen. Da ich ein von Speichenbrüchen gebranntes Kind bin und mittlerweile mit den Alesa Sputnik (bei Whizz-Wheels eingepeicht) endlich ein standfestes Hinterrad habe, kann ich mir nicht vorstellen, daß die viel schmalerern Rennradfelgen meinen Anforderungen genügen würden.


Schau Dir mal ein Crossrennen oder das schon oben erwähnte Rennen Paris-Roubaix an. Ich selbst bin am alten Reiserad mit Mavic MA40 Rennfelgen 70.000 km, davon bestimmt die Hälfte mit Gepäck gefahren. Jeden Sommer ein paar Wochen in die Alpen und in diverse deutsche Mittelgebirge. Viele geschotterte Radwadnerwege und Radfernwege. Nach 70.000 km waren die Felgen durchgebremst - irgendwelche Probleme mit der Zentrierung hatte ich nicht. Und das sind noch flache Kastenfelgen gewesen. Eine halbhohe Felge wie die Mavic CXP22 oder 33 ist noch stabiler.
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#317131 - 09.03.07 10:00 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Anonym
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In Antwort auf: Akki

Hallo Jürgen,

welche Reifen hatte das andere Forumsmitglied denn aufgezogen. Hintergrund meiner Frage ist, das ich schon mal mit einem 23er Conti Grand Prix "Dackelschneider" offroad und pannenfrei zum Brocken hoch und wieder runter gefahren bin


Ist die Straße zum Brocken wirklich so mies, daß Du sie als offroad bezeichnest oder bist Du wirklich irgendwo einen Waldweg hochgefahren?

Ich würde da ja gerne mal hochfahren, aber wenn dir Asphalt wirklich so kaputt ist, wie ich schon öfter helesen habe, macht die Abfahrt wohl keinen Spaß :-(
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#317132 - 09.03.07 10:03 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: jef]
Anonym
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In Antwort auf: jef

Stimmt - über mangelnde Fitness kann ich im Moment nicht klagen grins
Da ich zur Zeit die 37-622-er fahre aber trotzdem neugierig bin:
Kann jemand was zu den 25-622-er sagen?
Sind sie extrem schwer aufzuziehen? Immerhin würde ich dann ja schon 0,8 kg einsparen zwinker


Habe in dem langen Thread den Überblick verloren. Was fährst Du jetzt für Reifen und welche 25er möchtest Du fahren?
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Off-topic #317134 - 09.03.07 10:08 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
IngmarE
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In Antwort auf: MaikHH

In Antwort auf: Ingmar E.

Gruß, Ingmar - wenn jmd. gerne mit Zusatzgewicht trainiert, sei ihm die Fitness gegönnt

Reden wir jetzt ueber den Alltagsbetrieb oder ueber Reisen mit Gepaeck?
Im Alltag bin ich auch sehr oft mit dem Wocheneinkauf in beiden Packtaschen unterwegs (und das auf den 14mm Rennfelgen). Das ist mehr Gewicht als bei meinen LuFF-Reisen. Außerdem sind die Straßen in Leipzig schlechter als das was ich auf Reisen fahre (auch wenn man Feld- und Waldwege einbezieht).
Zitat:

Was interessiert mich auf Reisen mit rel. viel Gepaeck die Masse der Reifen?
Spediteure sicher nicht, die LuFF schon. Den Normalradler vllt. auch.
Man kann sehr leicht an den Reifen sparen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Das Gewicht woanders zu sparen wird manchem schwerer fallen, bzw. bedeutet dann reelle Nachteile bzgl. der Ausstattung.

Das Argument mit den Fernreisen lass ich aber gelten. Aber eigentlich ist es auf so einer Reise auch keine Problem sich noch einen Faltreifen ins Gepäck zu legen. Und gerade wenn man so weit unterwegs ist, macht sich die höhere Geschwindigkeit mit dünnen Reifen ja sehr deutlich bemerkbar. Man kommt schneller voran, hat alle paar Tage einen Ruhetag zusätzlich (den man zum Reifenkauf nutzen könnte).
Gruß, Ingmar

Geändert von Ingmar E. (09.03.07 10:11)
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#317135 - 09.03.07 10:10 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
ex-4158
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Off-topic #317138 - 09.03.07 10:24 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
MaikHH
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Was ist denn bitteschoen der Normalfahrer auf Reisen? Den gibt es nicht.

Wenn ich Unterwegs bin, dann schwankt alleine die Gepaeckmasse wegen der Getraenke und Lebensmittel staendig um mehrere kg. Natuerlich ist es auf Fernreisen angebracht zumindest einen Faltreifen mitzunehmen, aber der wiegt auch wieder. Und soviel rotierte Masse laesst sich an den Reifen auch nicht einsparen, es sei denn, man vergleicht jetzt wirklich die extrem Faelle >50mm mit <28mm miteinander. Bei 406er kommt sowieso noch eine arg beschraenkte Auswahl dazu und die Laufleistung ist da auch geringer...

Mein Resumee: Bei nicht allzu langen Touren oder wenn unterwegs zumindest relativ leicht Ersatz zu beschaffen ist, und wenn nicht allzuviel Gepaeck dabei sein soll (sagen wir Mengenmaessig max. 2 Backroller plus Packsack) oder ein schnelles Vorankommen (ab ca 25er Schnitt aufwaerts) gewuenscht ist, dann wuerde ich auch schmalere Reifen (sagen wir <= 28mm mit >=7bar) in Betracht ziehen.

Auf dem Lieger mit 406mm Reifen habe ich zumindest die Befuerchtung, nicht ueberall sofort Ersatzreifen zu bekommen, daher nehme ich lieber einen Reifen mit Reserve und einen Reservereifen mit. Leider ist das Angebot von 406mm Faltreifen arg begrenzt (habe bisher nur Racer und Stelvio gefunden) traurig

Gruss,
Maik
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Off-topic #317158 - 09.03.07 11:18 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Job
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Hör mal junger froind.
Eigentlich müssten alle Beiträge von Dir mit der Kennzeichnung
missionarisch
versehen sein.

Wie kommst Du nur auf die irrige Annahme dünnere Reifen würden leichter rollen?
das ist durch wissenschaftliche Untersuchungen Hier längst widerlegt worden. Und auch durch selbst durchgeführte Untersuchungen wurde dies bestätigt. Meine Mutter hat auf ihrem rad Reifen der Dimension 26x1,75 drauf. ich fahre hingegen Reifen der Dimension 26x2.1 In allen Versuchen, ob Bergauf, in der Ebene oder bergab, war ich signifikant schneller. ok, ich hatte durch die Scheibenbremsen, die Federung und die Rohloff, sowie den SON natürlich auch ein paar weitere technische Vorteile. Aber auch mein Vater, der mit einem vergleichbaren Rad fährt wie meine Mutter, war mit seinen breiteren Reifen immer schneller.

job
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Off-topic #317162 - 09.03.07 11:22 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Job]
Flo
Gewerblicher Teilnehmer
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Beiträge: 4635
Danke Job! Durch den Vergleich mit meiner Mutter weiß ich jetzt endlich, daß 28" leichter läuft als 26" grins grins grins


"Disclaimer" Diese Mail entbehrt jeden ernsthaften Hintergrund.
Florian
Fahrradhändler und Entwicklungsingenieur

Geändert von Flo (09.03.07 11:24)
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#317164 - 09.03.07 11:24 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Anonym
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In Antwort auf: Ingmar E.

Das Argument mit den Fernreisen lass ich aber gelten. Aber eigentlich ist es auf so einer Reise auch keine Problem sich noch einen Faltreifen ins Gepäck zu legen. Und gerade wenn man so weit unterwegs ist, macht sich die höhere Geschwindigkeit mit dünnen Reifen ja sehr deutlich bemerkbar. Man kommt schneller voran, hat alle paar Tage einen Ruhetag zusätzlich (den man zum Reifenkauf nutzen könnte).


An diesen Gewichtvorteil hatte ich noch gar nicht gedacht. Ein Schwalbe Marathon XR 40-622 wiegt 670 g, ein 28er Rennradreifen ca. 250 g. Da kann ich mir ja noch drei Rennradreifen in die Packtaschen stecken uns transportiere in der Summe immer noch etwas weniger, habe aber von dieser Masse nur 2/5 am rotierenden Laufrad. Den Gewichtsvorteil durch die leichteren Schläuche habe ich noch nicht mal mitgerechnet.

Außerdem habe ich noch eine gute Ausfallsicherheit, wenn es einen Reifen mal komplett zerlegt.

Und von der Laufleistung sollte ich mit diesen insgesamt fünf Reifen die 15.000 km locker schaffen :-)
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Off-topic #317165 - 09.03.07 11:26 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Job]
MaikHH
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Hallo Job,

mit welchem Druck faehrst du deine 2.1"er, mit welchem deine Mutter die 47mm Reifen und mit welchem Druck faehrt man fuer gewoehnlich Reifen mit 28mm oder gar 23mm?

Es kann gar nicht oft genug wiederholt werden: Breitere Reifen laufen bei gleichem Druck und gleichem Aufbau leichter.
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#317167 - 09.03.07 11:33 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Jim Knopf
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Hallo Bergschreck,

es ist mir schon klar, daß es auch bei den Rennradreifen verschiedene Modelle und auch robustere Reifen gibt. Ich kann mir sogar vorstellen, daß ich mir irgendwann mal ein Rad mit Rennradbereifung für schnelle Runden und Reisen auf guten Straßen mit wenig Gepäck anschaffen werde.
Für den Weg zur Arbeit jedoch bin ich auf ein absolut zuverlässiges Rad angewiesen. Da kann schon eine Panne morgens in der Früh zwischen 2 und 3 Uhr auf völlig dunkelem Feldweg eine zuviel sein. Dann fällt eben im ungünstigsten Fall der Zug aus und ich habe ein ernstes Problem.
Momentan benutze ich auf dem Weg zur Arbeit ein Birdy . Leider gibt es für 18" keine Marathon Plus. Diese würde ich sofort montieren. Habe da momentan normale Marathons drauf und habe in Bezug auf Pannen immer Glück gehabt, daß diese entweder in der Freizeit oder auf dem Nachhauseweg passiert sind.
Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, möchte ich mir auf Reisen keine Pannen leisten. Zumindest wenn ich auch unbefestigte Wege fahre und volles Gepäck mit Zelt (zähle mich halt eher zu den Spediteuren) dabei habe.
Auch werde ich von Rennradfelgen die Finger lassen. Ich habe nämlich keine Lust auf einen irreperablen Materialbruch irgendwo in er Botanik.
Ich muß mich schon wundern, warum sowenig Leute mit Rennradbereifung auf unbefestigten Wald- und Feldwegen unterwegs sind. Da bin ich mit meiner 37-622er Bereifung schon ein Exot.
Außerdem hätte ich gerne mal gewußt mit welchem Rennradreifen ich mehr als 20000km pannenfrei zurücklegen kann.
Gruß,

Jürgen
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Off-topic #317168 - 09.03.07 11:34 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
Job
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In Antwort auf: MaikHH

mit welchem deine Mutter die 47mm Reifen und mit welchem Druck faehrt man fuer gewoehnlich Reifen mit 28mm oder gar 23mm?

Der eingestellte Druck beträgt im Regelfall 3-3.5bar.

Glaubst Du allen ernstes ich würde meine Mutter mit 23mm breiten Reifen über das Kopfsteinpflaster dort jagen wo sie wohnt?
schockiert

ne ne, ich will keine Vollwaise werden.

job
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#317170 - 09.03.07 11:35 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
MaikHH
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In Antwort auf: DerBergschreck

Ein Schwalbe Marathon XR 40-622 wiegt 670 g, ein 28er Rennradreifen ca. 250 g.

Was fuer ein Vergleich bäh Der Conti Contact 42-622 in der Faltversion bringt nur noch 450g auf die Wage und laesst sich mit 6 bar fahren. Der sollte sicher auch 7 bar aushalten, wenn man ihn nicht gerade auf dem Tandem faehrt...

Gruss,
Maik


@ Job: Es geht hier aber auch um Reisen. Wenn du da nur ueber Kopfsteinpflaster faehrst... Bei 3.5 bar laeuft dein 2.1"er auf Asphalt sicher nicht so leicht wie ein 7bar 28mm Sport Contact oder richtige Rennradreifen. Es sind halt immer die Randbedingungen, die zaehlen.

Geändert von MaikHH (09.03.07 11:37)
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#317171 - 09.03.07 11:35 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Anonym
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Zitat:


Stellst Du hier Vermutungen an oder hast es schon mal ausprobiert?
Ich schon:
Mit meinem ersten Satz GatorSkins habe ich vor zwei Jahren einen bösen Test gemacht. Zwei Ersatzreifen und Schläuche eingepackt und wie die gesengte Sau über Schotterwege bei uns durch den Wald genagelt. Mit knapp Tempo 60 die Abfahrten runter. Da knallten links und rechts die Steinchen gegen die Bäume. Ich wollte sehen wo die Grenze ist und wollte die Reifen kaputt fahren. Ich habe es nicht geschafft.

Die Flanken sahen hinterher aus, als ob sie jemand mit 20er Schleifpapier bearbeitet hätte. Diese braunen Fäden des Seitenwandschutzes hatten durch die Anscheuerung überall kleine "Seitenfäden" hängen - keiner der Fäden war gerissen.

Die Schlauchreifen der Profis bei Paris-Roubaix können hier natürlich noch mehr ab, aber mein Test hat gezeigt, daß selbst stinknormale GatorSkins für EUR 20,- mehr aushalten, als ich und die meisten hier gedacht hätten.

Geändert von Zak (21.02.08 10:28)
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#317211 - 09.03.07 13:39 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Jim Knopf]
Dittmar
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In Antwort auf: Jim Knopf

Auch werde ich von Rennradfelgen die Finger lassen. Ich habe nämlich keine Lust auf einen irreperablen Materialbruch irgendwo in er Botanik.


Ihr seid Spassvögel,

wer verbreitet den immer die irrige Annahmen, dass schmale Rennradfelgen instabil sind. Habe gerade gestern für mein Reiserad eine alte MA 40 Mavicfelge (Maulweite 14mm)(Neuzustand) aufgespeicht.

Ich fahre seit über 20 Jahren auf Radtouren schmale Rennradfelgen und habe selten Probleme gehabt. Probleme gab es, auf dem Tandem hinten. Und ich fahre nicht gerade materialschonend und weiche keinem Feldweg aus, wobei ich überwiegend auf Radtouren auf der Strasse fahre. Selbst am MTB habe ich eine Sun CR Felge drauf, die ist auch nicht breiter und stabiler.

Ich gehe davon aus, dass eine breite Felge stabiler sein kann (bei allem Material gibt es gute und weniger gute Produkte) aber die Angst vor dem Rennradmaterial ist manchmal schon sehr erstaunlich.

In Skandinavien ist von deutschen Autofahrern oft gesagt worden, dass ich mit der schmalen Bereifung (25 - 32 mm) wohl immer nur geteerte Strassen fahre. Meine Aussage, dass ich meist mehr Schotterwege fahre, als viele andere Reiseradler erweckt e ungläubigesKopfschütteln, manche werden es mir nicht geglaubt haben. An einer Strassen wendete ein deutschal Allradfahrzeug beim Übergang von Teer zu Schotter -wir sind ddort durchgefahren.

Habe gerade meine Rennradrunde geamcht, auf der immer auch ein Schotterstück liegt. Probleme hatte ich mal vor Jahren mit einem 18mm breiten Rennradreifen - solche Reifen stellt heute wohl keiner mehr her.

Gruß

Dittmar
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Off-topic #317214 - 09.03.07 13:45 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
Dittmar
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In Antwort auf: MaikHH

der sich noch nicht zwischen 37-406 und 47-406 Contact entschieden hat.


Hallo Maik,

vermutlich ist es gar nicht so wichtig, welchen der beiden Reifen du nimmst. Wenn sie für vorne und hinten gedacht sind, kannst du ja vorne einen 37 und hinten einen 47er nehmen. Dann wird es mit dem Tauschen üngünstiger.

Ich habe in Skandinavien noch nie einen Ersatzreifen gebraucht (doch einmal, weil der eine schneller verschlissen war als erwartet) aber hatte keine Probleme mit der Ersatzteilversorgung. Den Conti Contact hab ich in mehreren Läden gesehen. Aber mit der Liegeraddimensionsversorgung kenn ich mich nicht aus, da empfiehlt sich doch ein Reservereifen.

Gruß

Dittmar
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Off-topic #317223 - 09.03.07 14:14 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Dittmar]
MaikHH
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Hallo Dittmar,

um die Reifen tauschen zu koennen werden es wohl gleich grosse werden, vermutlich in 37mm Breite.

Leider konnte ich noch nicht rausfinden, wie leicht man in Schweden/Norwegen an 20" Reifen kommt (welches Modell ist dann ja voellig egal). Wir werden wohl insgesamt 2 Faltmaentel als Ersatz mitnehmen. Leider ist da die Auswahl ziemlich duerftig (Racer oder Stelvio). Vielleicht kriegen wir auch einen normalen Drahtreifen so aufgewickelt, dass der wenig Platz weg nimmt, mal sehen...

Gruss,
Maik
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Off-topic #317237 - 09.03.07 15:05 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
Falk
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Traust Du Dich, einen 406er Drahtreifen aufzuwickeln?

Falk, SchwLAbt
Falk, SchwLAbt
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Off-topic #317238 - 09.03.07 15:06 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Falk]
MaikHH
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Hab's noch nicht probiert. Warum sollte das jetzt schwieriger sein als bei einem 559er?

Maik
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Off-topic #317242 - 09.03.07 15:12 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: MaikHH]
Falk
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Na, weil Du die Drähte deutlich mehr biegen musst und weil sich auch der gesamte Reifen dabei deutlich mehr verdreht, und das bei praktisch gleichem Querschnitt. Und wenn auch nur ein Draht bricht, ist es vorbei. Dass man 559er praktisch überall bekommt, ist ja gerade die Stärke dieser dieser Dimension(en).

Falk, SchwLAbt
Falk, SchwLAbt
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Off-topic #317251 - 09.03.07 15:32 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Falk]
PeLu
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Beiträge: 1532
In Antwort auf: falk
Traust Du Dich, einen 406er Drahtreifen aufzuwickeln?
Hab' ich mehrfach gemacht und nie was irreperabel beschädigt. 406er bekommt auch so gut wie überall (ich prüf das wenn ich wo hinkomm, auch ohne Rad). Neulich hab ich in Nordostindien drei 406er Schläuche zu 18cent das Stück erworben, die sind so dick daß man wohl auch ohne Reifen fahren könnte .-)
Gruß aus Linz/Donau, PeLu

Geändert von PeLu (09.03.07 15:34)
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Off-topic #317260 - 09.03.07 15:40 Re: Trollwiderstandsmarathon Plus [Re: MaikHH]
zwerginger
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In Antwort auf: MaikHH

Hallo Job,

mit welchem Druck faehrst du deine 2.1"er, mit welchem deine Mutter die 47mm Reifen und mit welchem Druck faehrt man fuer gewoehnlich Reifen mit 28mm oder gar 23mm?

Es kann gar nicht oft genug wiederholt werden: Breitere Reifen laufen bei gleichem Druck und gleichem Aufbau leichter.


So weit wart ihr beim dritten Posting schon. Damit war die Eröffnungsfrage beantwortet. Ab dem fünften Posting hat es niemanden mehr interessiert, denn es geht hier nicht um nachprüfbare Fakten sondern um die Verkündigung der ewigen, alleinseligmachenden Wahrheit.

...und überhaupt Paris-Roubaix. Da werden seit jahrzehnten Rennlaufräder zuschanden gefahren, Ersatz hält der Hiwi an der Strecke bereit, es hat noch immer funktioniert. Ein durchtrainierter Radler fängt die Stöße ab und wenn er im Schlick mit seinen Slicks abrutscht, bricht er sich allenfalls mal die Hüfte. Reiseradler dürften das sowieso locker wegstecken, gelle listig
Also, für Paris-Roubaix braucht es wirklich keine Schlappen 28+. Da wärt ihr auf mäßig befahrbaren Wegen unterwegs. Das hat mit Gelände rein gar nichts zu tun.

Einen 1,9 Zoll breiten Reifen einen Vollfettschlappen zu nennen ist...sagen wir mal lustig.
Das läuft z.B. unter Cross-Country Wettkampfbereifung. Solche Wettkämpfe finden immerhin meist in leichtem Gelände statt. Die dort gefahrenen Reifen sind jedoch ebenfalls Leichbau und wenig pannensicher.

Ein 2,3-2,4 Zoll-Reifen taugt je nach Profilierung schon für's Gelände und (idje sei Dank) wäre an meiner Möhre auch Platz für 2,5. Wobei ich mir ganz sicher bin: Wer hier behauptet, er sei mit Rennbereifung erfolgreich durch Gelände oder Geländeähnliches gefahren hat mal am Megerquark gelutscht aber die Sahne links liegen gelassen.

Und wenn ich auf der Straße fahre, gibt es nichts Besseres als die leichten, schnellen 25er der Roten Zora cool
Dicke Reifen (>50mm) braucht man im Gelände. So ist das omm

Micha
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Off-topic #317302 - 09.03.07 17:58 Re: Trollwiderstandsmarathon Plus [Re: zwerginger]
Anonym
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In Antwort auf: zwerginger

Wer hier behauptet, er sei mit Rennbereifung erfolgreich durch Gelände oder Geländeähnliches gefahren hat mal am Megerquark gelutscht aber die Sahne links liegen gelassen.


Ich war am 30.12.2006 beim Silvestercrossrennen in Herford. Wenn Du da gesehen hättest, was mit Crossrädern mit 30 mm schmalen Noppenreifen alles gefahren wurde, würdest hier nicht einen solchen Unsinn verbreiten. Spektakulär war die Halfpipe-ähnliche Konstruktion über den Bach: 20-30% Gefälle mit Schlamm und Baumwurzeln, unten volles Brett über die Brücke und auf der anderen Seite wieder 20-30% hoch. Erzähl mir nicht, das sei kein Gelände - von Asphalt oder Schotter hier jedenfalls keine Spur.

Klar: bei schnellen bergab Singletrails ist ein MTB mit 2.3" Schlappen und Federgabel schon eine tolle Sache - aber Gelände ist nicht nur mit solchen Rädern fahrbar, auch wenn es etwas schneller geht. Gelände wurde schon lange vor MTBs mit Cyclocross-Rennrädern gefahren.
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#317305 - 09.03.07 18:01 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Dittmar]
Anonym
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In Antwort auf: Dittmar

Ich gehe davon aus, dass eine breite Felge stabiler sein kann (bei allem Material gibt es gute und weniger gute Produkte) aber die Angst vor dem Rennradmaterial ist manchmal schon sehr erstaunlich.


Genau: es geht vielen hier eben nichts über gut gepflegte Vorurteile.

Mensch Leute: bei einem Rennen geht es richtig ums was - um Platzierung, um Sponsorengelder, um Ruhm. Meint ihr, da wird auf minderwertiges Material gesetzt um ein paar Gramm zu sparen? Träumt weiter!
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Off-topic #317314 - 09.03.07 18:29 Re: Trollwiderstandsmarathon Plus [Re: ]
zwerginger
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In Antwort auf: DerBergschreck


Ich war am 30.12.2006 beim Silvestercrossrennen in Herford. Wenn Du da gesehen hättest, was mit Crossrädern mit 30 mm schmalen Noppenreifen alles gefahren wurde, würdest hier nicht einen solchen Unsinn verbreiten. Spektakulär war die Halfpipe-ähnliche Konstruktion über den Bach: 20-30% Gefälle mit Schlamm und Baumwurzeln, unten volles Brett über die Brücke und auf der anderen Seite wieder 20-30% hoch. Erzähl mir nicht, das sei kein Gelände - von Asphalt oder Schotter hier jedenfalls keine Spur.



Tja Troll, wie gesagt, 1,9 Zoll, leichtes Gelände...
Du bist seit einer Woche mit dem Teppich 100 Meter über Bagdad und da werden Trolle leider nicht mehr gefüttert.

Und bevor ich dich rauskicke: Pass'n bisschen auf, in welchem Zusammenhang du die Wörter Sinn und Unsinn gebrauchst.

Tschüss Troll
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Off-topic #317384 - 09.03.07 23:33 Re: Trollwiderstandsmarathon Plus [Re: ]
HyS
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In Antwort auf: DerBergschreck


Ich war am 30.12.2006 beim Silvestercrossrennen in Herford. Wenn Du da gesehen hättest, was mit Crossrädern mit 30 mm schmalen Noppenreifen alles gefahren wurde, würdest hier nicht einen solchen Unsinn verbreiten. Spektakulär war die Halfpipe-ähnliche Konstruktion über den Bach: 20-30% Gefälle mit Schlamm und Baumwurzeln, unten volles Brett über die Brücke und auf der anderen Seite wieder 20-30% hoch. Erzähl mir nicht, das sei kein Gelände - von Asphalt oder Schotter hier jedenfalls keine Spur.

Klar: bei schnellen bergab Singletrails ist ein MTB mit 2.3" Schlappen und Federgabel schon eine tolle Sache - aber Gelände ist nicht nur mit solchen Rädern fahrbar, auch wenn es etwas schneller geht. Gelände wurde schon lange vor MTBs mit Cyclocross-Rennrädern gefahren.


Na dann hab ich für dich als Geländerennradfahrer einen schönen Reisetip: die ligurische Grenzkammstraße. grins
(War letztes Jahr Teil meiner Alpenradreise, bei der ich eine Mischung aus Asphaltstraßen, Pisten und Wanderpfaden (Singletrails) gefahren bin. Die Grenzkammstraße fällt noch unter Pisten, dürfte also kein Problem für dich sein grins )
*****************
Freundliche Grüße
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Off-topic #317402 - 10.03.07 01:20 Re: Trollwiderstandsmarathon Plus [Re: zwerginger]
Martina
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In Antwort auf: zwerginger


Du bist seit einer Woche mit dem Teppich 100 Meter über Bagdad und da werden Trolle leider nicht mehr gefüttert.




Troll hin oder her, ehrlicherweise muss man schon zugeben, dass bei Crossrennen Dinge gefahren werden, die ich mit *dieser* Ausrüstung nicht fahren wollte (und auch nicht könnte...). Und dass die Leute für das was sie da bieten erstaunlich selten auf die Nase fallen. Aber selten heißt halt nicht nie und im Falle eines Falles sind bei denen im Gegensatz zu einer Radreise Helfer aller Art immer sofort zur Stelle.

Martina
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Off-topic #317571 - 10.03.07 20:49 Re: Trollwiderstandsmarathon Plus [Re: zwerginger]
Anonym
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In Antwort auf: zwerginger

Und bevor ich dich rauskicke:


Plonk!
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Off-topic #317599 - 10.03.07 22:51 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Flachfahrer
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In Antwort auf: Ingmar E.

Ich benutz meine Slicks ohne Probleme zum crossen.


Naja Ingmar,
von meinem fahrfehler trotz noppenreifen mal abgesehen ... sahen die linien von Michael und Falk in dem stück schlammweg im januar irgendwie gerader als deine reifenspuren aus. unschuldig
Und mein fahrfehler zwang mich zum anhalten und wieder anfahren. Dazu mußte ich trotz 47 mm - noppenreifen ("winterreifen") das fahrad aus dem schlamm heraus scheiben, weil da das hinterrad einfach durchdrehte. Am rand es weges auf den ebenfalls aufgeweichten grasnarben konnte ich dann wieder - vorsichtig - anfahren ohne durchdrehendes hinterrad.
Jetzt stell dir mal vor, du machst mit slicks auf so einem stück weg einen klitzekleinen fahrfehler ...
Nicht umsonst haben die wettbewerbs-crosser zwar auch schmale reifen, aber mit viel profil. bäh

MfG

p.s.: in sand und schotter sinkt alles ein, alles bis 60 mm, ab da wird auch solcher untergrund fahrbar. Leider jibbet in 20" da nur die BigApple (die sind quasi profillos, also für solche späße auch relativ witzlos) oder diverse BMX-reifen (die weder pannenschtuz noch akzeptablen rollwiderstand haben).
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Off-topic #317616 - 11.03.07 07:05 Re: [Re: HyS]
ex-4158
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Off-topic #317621 - 11.03.07 08:39 Re: Trollwiderstandsmarathon Plus [Re: ]
Job
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ein rennradelnder Freund von mir behauptet ja immer, daß die UCI demnächst das Rad komplett verbietet.
grins

job
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Off-topic #317684 - 11.03.07 17:04 Re: Trollwiderstandsmarathon Plus [Re: ]
Anonym
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Zitat:


Interessant ist ja, daß in den USA jetzt aber ein deutlicher Zuwachs beim Cyclocross zu verzeichnen ist. Weiß jemand, ob damals zur Zeit der Entwicklung erster MTBs diese Radgattung in den USA vielleicht vollkommen unbekannt war?

Geändert von Zak (21.02.08 10:30)
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Off-topic #317778 - 12.03.07 06:48 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Job]
IngmarE
Nicht registriert
In Antwort auf: katjob
ich fahre hingegen Reifen der Dimension 26x2.1


Hallo Job,
muss nochmal an deinem Beispiel das Thema nach oben holen. Weil: hier kamen ja auch Einwände gegen Rennradfelgen. Ich hab aber den Verdacht dass die Einwände von Leuten kommen die sich um die Sicherheit ihrer Felgen/Reifen-Kombi sonst eher weniger Gedanken machen.

Fährst du denn z.B. mit 54mm breiten Reifen eine Felge mit 25mm Maulweite?
Eine schmalere Felge ist von den Felgen-und Reifenherstellern für diese Breite nicht zugelassen.

Viele der Vollfettpuschenträger wird wohl auf nicht freigegebenen Kombinationen fahren (hoffentlich bekommt das die Versicherung nicht mit, wenn man mal deswegen wirklich einen Unfall hat), hier im Bereich des Maximaldrucks (und/oder mit großer Belastung) zu fahren ist gelinde gesagt ganz schön mutig. Die Felgenwandabplatzer sollte man dann auch nicht auf eine durchgebremste Bremsfläche schieben.

@Flachfahrer, meine Reifenspuren mussten ganz gerade sein, sonst wäre ich im tiefen Schlamm mit den Reifen weggerutscht. Andererseits: es war fahrbar. Warum: Weil sich der Reifen durch den Schlamm auf den trockenen Boden durchdrückte. Und darum gehts es ja nur. Ich behaupte nicht dass es komfortabel war (für dich ja auch nicht), es geht darum, dass man auf den Off-Road-Ausnahmewegen mit den Dackelschneidern noch gut zurecht kommt, man aber bei der Mehrheit der Wege einen Vorteil gegenüber den Breitpuschen hat.

Gruß, Ingmar

Geändert von Ingmar E. (12.03.07 06:56)
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Off-topic #317781 - 12.03.07 07:33 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Job
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Dein Argument zieht nicht. mavic z.B. gibt die xm317 bis 2,3"-Reifenbreite frei.

Und dem Hersteller trau ich eine zuverlässige Angabe zu. der ist ja auch mein Ansprechpartner, wenn es nicht funktioniert.

Mavic xm317

Der dort angegebene Maximaldruck von 4 bar bei 53mm breiten Reifen wird von mir auch nicht überschritten.

bäh

job
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#318441 - 14.03.07 12:15 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: keimweg]
keimweg
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Themenersteller
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Falls es noch jemanden interessiert, diese Antwort habe ich von der Firma Schwalbe erhalten:

> bei 6,5 bar wird der Marathon Plus 35-406 leichter rollen.
> Sollten beide Reifen mit 5 bar betrieben werden, so wird der
> Rollwiderstand nahezu identisch sein.

Liebe Grüße aus Wien,

Sascha
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Off-topic #318446 - 14.03.07 12:38 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Job]
f.hien
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Hallo,
ich hatte vor einiger Zeit eine Anfrage an Schwalbe gerichtet, ob Bedenken bestehen, einen 60 mm Reifen auf eine 17mm breite (Maulweite) Sun-Felge aufzuziehen.
Antwort war positiv, wenn ich den Druck nicht über 2,5 bar einstelle (was bei den Reifen sowieso keinen Sinn macht) : keine Bedenken.

Gruß
Frank
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#318605 - 14.03.07 23:42 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: keimweg]
Pedalen-Paule
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Ich halte vom Marathon Plus nicht viel, es sei denn man/frau hat ´nen Einkaufskorb am Citybike und schiebt gerne mal am Berg :-D

Aber jetzt ernsthaft: Man sollte auch neben Rollwiderstand die vielen Bikern unbekannte Walkarbeit erwähnen.
Jeder, der bei Mutti schon mal in der Küche beim Kuchenbacken geholfen hat weiß, dass Teigkneten recht anstrengend sein kann. So ist es auch beim Fahrradreifen (insbesondere beim Marathon Plus wegen der dicken Gummischicht). An der Bodenkontaktstelle wird der Reifen durchgewalkt, und das kostet eben nicht unerheblich an Kraft.

Wenn es nur um die Pannensicherheit gehen soll, würde ich den normalen (und günstigeren) Marathon oder für Fernradler den XR kaufen. Das eingearbeitete Kevlar-Band (das selbe Material was man in Schusswesten verwendet - klingt ziemlich vernünftig für einen Radreifen!) bietet ausreichend Schutz.... aber hier scheiden sich bekanntlich die Geister!
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#318633 - 15.03.07 08:42 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Pedalen-Paule]
PeLu
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In Antwort auf: Pedalen-Paule
Aber jetzt ernsthaft: Man sollte auch neben Rollwiderstand die vielen Bikern unbekannte Walkarbeit erwähnen.
Der Rollwiderstand resultiert so ziemlich aus der Walkarbeit und Verluste in den Flanken. Ist das norddeutscher Humor der mir verborgen bleibt?
Es weiß ja auch jedes, daß Pannenschutzeinlagen den Rollwiderstand erhöhen. Eben zwegen der höheren Walkarbeit.
Gruß aus Linz/Donau, PeLu

Geändert von PeLu (15.03.07 08:44)
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#318692 - 15.03.07 11:53 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: PeLu]
Pedalen-Paule
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Die klare Abgrenzung des Rollwiderstandes ist zugegeben nicht ganz eindeutig. Ich bin aber der Meinung, dass dieser nur die Reibung zwischen Auflageoberfläche und der Kontaktstelle zum Boden behandelt. Schließlich gibt es ja auch einen Rollwiderstand von Eisenbahnrädern, die (fast) keine Walkarbeit verursachen. Es ging mir auch mehr um die Erwähnung des Begriffs Walkarbeit als um genaue Definitionsabgrenzungen.

So, und nun zum norddeutschen Humor:
Was machen Ostfriesen bei Ebbe?
Sie verkaufen Land an die Österreicher! Hahaha...
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Off-topic #318698 - 15.03.07 12:18 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Pedalen-Paule]
borstolone
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Unterwegs in Deutschland

Hallo,
so langsam steigt mein Verwirrungsgrad hier in dem Forum zum Thema Reifen!
Es gibt anscheinend für jede Reifenform Vor- und Nachteile. Die Gegensätze schmal/breit, Pannenschutze/Leichtigkeit, 28'' vs. 26'', Profil/profillos lassen sich bestimmt um einige Parameter erweitern. Die Kommentare von Schwalbe und Conti habe ich auch alle gelesen und noch immer weiss ich mir keinen Rat......., also fahren wir die alten erst mal platt.

Grüsse, Jakob
Ich glaube, dass Gott uns in diese Welt gesetzt hat, um glücklich zu sein und uns des Lebens zu freuen. (Lord Robert Baden-Powell)
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Off-topic #318714 - 15.03.07 12:54 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: borstolone]
Deul
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Beiträge: 7377
Gute Entscheidung, wenn die alten platt sind kannst Du ja immer noch entscheiden ob Du komplett andere ausprobieren willst.

Detlef
Cycling is an addiction, it can drive you quite insane. It can rule your life as truly as strong whiskey and cocaine.
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#318731 - 15.03.07 13:52 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: borstolone]
Pedalen-Paule
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Du hast Recht, die Verwirrung ist groß.
Viele können (oder wollen) einfach nicht einsehen, dass breitere Reifen weniger oder gleichviel Widerstand haben sollen wie schmale. Es ist nämlich nicht nur der absolute Betrag der Auflagefläche entscheidend, sondern auch dessen geometrische Form. Bei einem schmalen Reifen ist die Auflagefläche eine langezogene Ellipse in Fahrtrichtung, während der breite Reifen eher zur kreisrunden Fläche tendiert. Der Mittelpunkt der Ellipse ist viel tiefer eingedrückt als der Mittelpunkt der kreisähnlichen Fläche des breiten Reifens.
Das alles ist aber Erbsenzählerei - es gibt andere Punkte, die das Radfahren schneller machen. Insgesamt wird dem Rollwiderstand zu viel Beachtung geschenkt.
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#318737 - 15.03.07 14:04 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Pedalen-Paule]
Flo
Gewerblicher Teilnehmer
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In Antwort auf: Pedalen-Paule

Viele können (oder wollen) einfach nicht einsehen, dass breitere Reifen weniger oder gleichviel Widerstand haben sollen wie schmale. Es ist nämlich nicht nur der absolute Betrag der Auflagefläche entscheidend, sondern auch dessen geometrische Form. Bei einem schmalen Reifen ist die Auflagefläche eine langezogene Ellipse in Fahrtrichtung, während der breite Reifen eher zur kreisrunden Fläche tendiert. Der Mittelpunkt der Ellipse ist viel tiefer eingedrückt als der Mittelpunkt der kreisähnlichen Fläche des breiten Reifens.


Nein Paule, so pauschal ist das schlicht und einfach falsch.
Deine Aussage ist nur dann richtig, wenn die Reifen ansonsten identisch sind und - was fast noch wichtiger ist, der Reifendruck gleich ist.
Du hast hier also eine Unmenge von Möglichkeiten, die ansteuerbar sind. Tendenziell ist wohl der Luftdruck im Reifen deutlich wichtiger als die Reifenbreite. Da Du die breiten Reifen eben gerade nicht so stark aufpumpen kannst, wie die schmalen Modelle, werden die schmalen dennoch leichter laufen.
Sprich, ein 60mm Big Apple läuft mit Sicherheit schwerer als ein 19mm Rennradreifen. Allerdings ist durchaus nicht unwarscheinlich, daß der 23mm breite Rennradreifen, der etwas weniger Druck verträgt als der 19mm leichter als dieser läuft.

Eine pauschale Aussage, wie breit nun der optimale Reifen ist kann man einfach nicht treffen, das hängt zusehr von persönlichen Vorlieben ab.
Florian
Fahrradhändler und Entwicklungsingenieur
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#318758 - 15.03.07 15:39 Breitreifen sind super ! Teerschneider dohv ! [Re: keimweg]
joerg046
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Unter diesem derben, reisserischen Titel versuche ich genau diejenigen zu erreichen, denen evtl. noch ein paar Fakten zur Frage welche Reifenbreite ist besser ? in unserer Radreise - FAQ einfallen.

Ich hab zwar alles schon so neutral und leicht verständlich wie möglich für den Einsteiger (das ist ja der Sinn der FAQ) verfasst, aber ich hab bestimmt was übersehen.

Ich bitte das geneigte Publikum hiermit um Mitarbeit, damit wir in den wöchentlich aufkommenden Reifendiskussionen darauf verweisen können.
Servus, Jörgi aus München bier

Münchner Liegeradstammtisch
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#318770 - 15.03.07 16:26 Re: Breitreifen sind super ! Teerschneider dohv ! [Re: joerg046]
PeLu
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In Antwort auf: joerg046
welche Reifenbreite ist besser ?

Erstens ist es dem geneigten Radlfahrer ja eigentlich wurscht, wo die Verluste auftreten, es interessiert höchstens die Summe derselben (und ja oft nicht einmal das, aber lassen wir das).

Bei Raddurchmesser und Reifenbreite verhält es sich ja wie folgt:
Wenn man einen gewissen Federungskomfort haben will, kürzen sich Breite udn Laufraddurchmesser in etwa raus.
D.h. der breite Reifen hätte zwar ceris paribus (also unter sonst gleichen Umständen, die es ja eh nicht gibt) einen geringeren Rollwiderstand, da er aber bei gleichem Drucke auch härter ist, wird man ihn aus diesem Grunde schon nicht so stark aufpumpen.
Smolik erklärt das recht schön und verwendet den Begriff 'Karkassenspannung' dafür.
Hat man Federung etc. an das restliche Rad delegiert, könnte man breite Hochdruckreifen verwenden (ja, sowas gibt es, ich hab welche und damit auch schon einen Felge aufgesprengt). Die rollen wunderbar, sind aber so hart, daß es die Dinge am ungefederten Teil in kurzer Zeit zerbeutelt. Das kann man sicher auch in den Griff bekommen.
Für das Federvermögen (und damit den Fahrkomfort) des Reifens ist ja, wie oben angemerkt, auch die Karkassenspannung verantwortlich. Wie dick und/ioder flexibel dabei die Seitenwände sind, geht im Rauschen unter, aber der Placeboeffekt verleitet die Leute oft zu gegenteiligen Beobachtungen. Lediglich das Profil kann da seinen (kleinen) Teil dazu beitragen.

Breite Reifen und größere Laufräder fallen aber nicht so leicht/tief in Unebenheiten und sinken auf weichem Grunde nicht so tief ein..
Schmale Reifen/kleine Laufräder sind dafür leichter und daher bei gefederten Rädern besser (ungefederte Masse). Der Luftwiderstand ist bei uns kaum ausschlaggebend. Wenn er ein Thema wäre, wäre eine Teilverschalung wohl eher zweckmäßig als die Reifenwahl zu beeinflussen.

Schmale Reifen sammeln auch, statistisch gesehen, weniger Störenfriede ein.
Gruß aus Linz/Donau, PeLu
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#318772 - 15.03.07 16:35 Re: Breitreifen sind super ! Teerschneider dohv ! [Re: PeLu]
joerg046
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In Antwort auf: PeLu

In Antwort auf: joerg046
welche Reifenbreite ist besser ?

Erstens ist es dem geneigten Radlfahrer ja eigentlich wurscht, wo die Verluste auftreten, es interessiert höchstens die Summe derselben (und ja oft nicht einmal das, aber lassen wir das).

Bei Raddurchmesser und Reifenbreite verhält es sich ja wie folgt:
Wenn man einen gewissen Federungskomfort haben will, kürzen sich Breite udn Laufraddurchmesser in etwa raus.
D.h. der breite Reifen hätte zwar ceris paribus (also unter sonst gleichen Umständen, die es ja eh nicht gibt) einen geringeren Rollwiderstand, da er aber bei gleichem Drucke auch härter ist, wird man ihn aus diesem Grunde schon nicht so stark aufpumpen.
Smolik erklärt das recht schön und verwendet den Begriff 'Karkassenspannung' dafür.
Hat man Federung etc. an das restliche Rad delegiert, könnte man breite Hochdruckreifen verwenden (ja, sowas gibt es, ich hab welche und damit auch schon einen Felge aufgesprengt). Die rollen wunderbar, sind aber so hart, daß es die Dinge am ungefederten Teil in kurzer Zeit zerbeutelt. Das kann man sicher auch in den Griff bekommen.
Für das Federvermögen (und damit den Fahrkomfort) des Reifens ist ja, wie oben angemerkt, auch die Karkassenspannung verantwortlich. Wie dick und/ioder flexibel dabei die Seitenwände sind, geht im Rauschen unter, aber der Placeboeffekt verleitet die Leute oft zu gegenteiligen Beobachtungen. Lediglich das Profil kann da seinen (kleinen) Teil dazu beitragen.

Breite Reifen und größere Laufräder fallen aber nicht so leicht/tief in Unebenheiten und sinken auf weichem Grunde nicht so tief ein..
Schmale Reifen/kleine Laufräder sind dafür leichter und daher bei gefederten Rädern besser (ungefederte Masse). Der Luftwiderstand ist bei uns kaum ausschlaggebend. Wenn er ein Thema wäre, wäre eine Teilverschalung wohl eher zweckmäßig als die Reifenwahl zu beeinflussen.

Schmale Reifen sammeln auch, statistisch gesehen, weniger Störenfriede ein.


Gute Ansätze, aber hier nutzen sie wenig, versuch das mal in eine einfache FAQ - Form zu bringen (ist gar nicht so leicht)

Es geht auch erstmal nicht um die Reifendurchmesser, sondern mehr um das unterschiedliche Verhalten von schmalen / breiten Reifen aus Sicht des Reiseradlers.
Servus, Jörgi aus München bier

Münchner Liegeradstammtisch
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#318773 - 15.03.07 16:38 Re: Breitreifen sind super ! Teerschneider dohv ! [Re: joerg046]
Flo
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Beiträge: 4635
In Antwort auf: joerg046

Ich bitte das geneigte Publikum hiermit um Mitarbeit, damit wir in den wöchentlich aufkommenden Reifendiskussionen darauf verweisen können.


Du hast ja recht ..... ich sollte mich wohl mal aufraffen und hier was zusammensuchen.
Florian
Fahrradhändler und Entwicklungsingenieur
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#318777 - 15.03.07 16:40 Re: Breitreifen sind super ! Teerschneider dohv ! [Re: joerg046]
IngmarE
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In Antwort auf: joerg046
Ich bitte das geneigte Publikum hiermit um Mitarbeit, damit wir in den wöchentlich aufkommenden Reifendiskussionen darauf verweisen können.

Ich bitte den Satz "Bei wenig Luftdruck rollt ein Breiter Reifen leichter als ein schmaler. " rauszunehmen, weil er den Sachverhalt vereinfacht, und im Endeffekt auch nicht stimmt. Klar ist aber: dass ein breiter Reifen bei gleich komfortablen niedrigen Luftdruck (also am Dünnreifen z.B. 7bar statt 9bar, und beim breiten 2,5 statt 4bar) mehr Reserve bezüglich Durchschläge hat.

Außerdem gehört zu der Aussage "Breite Reifen haben bei identischem Luftdruck einen niedrigeren Rollwiderstand als schmälere Reifen.", noch die Ergänzung dass es nur für das gleiche Reifenmodell gilt, da sich die Modell im Aufbau (Gummidicke) zu sehr unterscheiden.
Im Endeffekt wird so auch ein dünner Reifen mit 6bar meist leichter rollen als ein Breitreifen mit 6bar.

Außerdem gehört noch hinein, dass bei überbreiten Reifen auf schmaler Felge, die Reifenflanke stärker gebogen udn gewalkt wird, was Flankenbruch begünstigt.

[EDIT:]Ausserdem führt eine möglichst breite Felge für möglichst dünnen Reifen dazu, dass mehr Anteil der Lauffläche am Boden ist, also der Verschleiss verlangsamt ist.
Eine möglichst dünne Felge für möglichst breiten Reifen sorgt aber andererseits dafür, dass die Lauffläche weit nach oben gezogen ist, und die Reifenflanke, die dann nicht mehr an der Seite sondern eher oben ist, so vor Beschädigungen durch Steine am Boden schützt.[/EDIT]

Ausserdem dass breite Reifen mehr Lauffläche zum Abbrieb zur Verfügung haben, so dass sie eine längere Haltbarkeit haben, was bei rauen Asphalt oder langen Touren evtl. von Bedeutung ist.


Und ich finde es gehört die Aussage hinein, dass dünne Reifen wenn man >>90% Straße und Wald/Radwege ohne Schlaglöcher fährt, ausprobiert gehören, da sie hier keine Nachteile gegenüber den Breitschlappen haben.

Ich finde du bist ein kleines mü zu sehr parteiisch pro Breitreifen und hast die Vorteile von dünnen Reifen nicht ausreichend dargestellt.

Gruß, Ingmar - war aber klar dass ich das sagen muss zwinker

Geändert von Ingmar E. (15.03.07 16:47)
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#318781 - 15.03.07 17:02 Re: Breitreifen sind super ! Teerschneider dohv ! [Re: ]
joerg046
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In Antwort auf: Ingmar E.


Ich finde du bist ein kleines mü zu sehr parteiisch pro Breitreifen und hast die Vorteile von dünnen Reifen nicht ausreichend dargestellt.

Gruß, Ingmar - war aber klar dass ich das sagen muss zwinker


Da hast du recht grins

Ich empfinde ja schon 35er als Teerschneider...

Wie soll ich's denn genau schreiben ?

Wie schon gesagt, es ist nicht so leicht...
Servus, Jörgi aus München bier

Münchner Liegeradstammtisch
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Off-topic #318789 - 15.03.07 17:30 Re: Breitreifen sind super ! Teerschneider dohv ! [Re: ]
Job
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In Antwort auf: Ingmar E.

Ich finde du bist ein kleines mü zu sehr parteiisch pro Breitreifen und hast die Vorteile von dünnen Reifen nicht ausreichend dargestellt.

Ach und Du bist die Neutralität in Person?
listig

Ich finde Falk sollte lieber noch was dazu schreiben.
grins

job
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Off-topic #318807 - 15.03.07 19:06 Re: Breitreifen sind super ! Teerschneider dohv ! [Re: Job]
IngmarE
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In Antwort auf: katjob

Ach und Du bist die Neutralität in Person?
listig

Hab ich ja gar nicht gesagt. Ich habe allerdings bis jetzt auch nicht für die FAQ geschrieben, sondern nur meine Meinung.
(Das ich allerdings überzeugungsresistent bin, kann man mir glaub ich nicht vorwerfen)

Ich schreib gerne was, wie sieht das aus: darf ich den einen Satz löschen?
Oben beschriebene Ergänzungen würde ich vornehmen.

Soll ich diese Ergänzungen (und folgenden Text) extra kennzeichnen, oder fließend in den Text einbauen?

Ich würde schreiben:

"Es gibt Wegebeschaffenheiten auf Reise bei denen man die Vorteile des breiten Reifens (mehr Federweg, robuster Bau, langsamerer Verschleiss) so häufig braucht, dass es die Nachteile überwiegt.
Und es gibt Reisen bei denen man diese Vorteile so selten braucht, dass die Nachteile schwerer wiegen (mehr Rollwiderstand, mehr Gewicht).
Entscheidend ist vor allem wie man selbst die Nach- und Vorteile gewichtet. Dies bekommt man vor allem heraus, wenn man beide Konzepte selbst vergleicht.

Je mehr man auf Asphalt und einigermaßen glatten Wald-,Feld- und Radwegen fährt, desto eher sollte man auch Reifenbreiten <37mm in Erwägung ziehen.

Es gibt Fahrer die mit Reifen in Rennradbreiten ohne erhöhte Pannenneigung schlechte Pisten fahren, Unwegbarkeiten durch Fahrtechnik ausgleichen, und den Komfortfaktor "Leichtlauf und geringes Gewicht" bevorzugen, und Fahrer die auf schlechten Pisten den Komfortfaktor "Federweg und Robustheit" bevorzugen, und sich so weniger auf die Fahrtechnik konzentrieren müssen."

Gruß, Ingmar - konsensgewillt
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#318869 - 15.03.07 22:24 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Pedalen-Paule]
Flachfahrer
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In Antwort auf: Pedalen-Paule

Das eingearbeitete Kevlar-Band (das selbe Material was man in Schusswesten verwendet - klingt ziemlich vernünftig für einen Radreifen!) bietet ausreichend Schutz.... aber hier scheiden sich bekanntlich die Geister!


Kevlar oder auch Aramid (Aromatisches Polyamid, 1965 von firma DuPont entdeckt und unter deren geschütztem markennamen Kevlar bekannt) ... ist auch einfach nur ein material.
In meinen alten Schwalbe Marathons (ohne plus oder XR) in 47 mm breite war zwar Kevlar drin, aber die einlage war zu schmal für die reifenbreife. Ich hatte öfter pannen.
In meinen jetzigen Contacts ist auch bloß aramid und nylon drin, aber wahrscheinlich breit genug, um die gesamte lauffläche abzudecken und nicht nur den bereich der höchsten statistischen wahrscheinlichkeit.
Also das material ist das eine - und mit klingenden namen läßt sich auch gut werbung machen - die verarbeitung ist etwas anderes ...

Und nebenbei: Kevlar oder Aramid bezeichnet nur die art der faser. Da gibt es aber noch unterschiede in der anzahl fasern pro "faden" und der webart und webdichte.
Noch nebenbeier: es gibt dafür noch keine haftvermittler - und das ist wahrscheinlich das eigentliche problem der reifenhersteller, das gleiche wie mit dem neueren material Dyneema.

Das argument mit den schußwesten ist - sorry - schwachsinn in bezug auf fahrradreifen.
Diese aramidfasern haben eine bestimmte bruchdehnung (reißfestigkeit), sogenanntes arbeitsaufnahmevermögen, abriebfestigkeit und unempfindlichkeit gegen schnitte.
Bei schußwesten sind bruchdehnung und arbeitsaufnahmevermögen die wichtigen eigenschaften - beim pannenschutz im fahrradreifen sind es abriebfestigkeit und vor allem unempfindlichkeit gegen schnitte.

Aus besseren krimis kennt man das, wie eine schußweste durchschossen werden kann ... grins

MfG
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Off-topic #318871 - 15.03.07 22:27 Re: Breitreifen sind super ! Teerschneider dohv ! [Re: ]
joerg046
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Natürlich darfst du was ändern, zum dazuschreiben musst du niemanden Fragen, beim löschen, sollten wir's hier vorher absprechen.

mein Text war nur der Source Code für die Reifenfrage, es soll ja möglichst perfekt werden, deshalb werden wir den Text noch mehrmals ändern müssen.

Rechtschreibfehler bitte sofort ausbessern, sie behindern das flüssige Lesen.
Servus, Jörgi aus München bier

Münchner Liegeradstammtisch
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Off-topic #319102 - 17.03.07 08:53 Re: Breitreifen sind super ! Teerschneider dohv ! [Re: joerg046]
IngmarE
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In Antwort auf: joerg046

Natürlich darfst du was ändern, zum dazuschreiben musst du niemanden Fragen, beim löschen, sollten wir's hier vorher absprechen.


Na ich hab mich mal versucht, an ein paar Stellen hab ich deinen Satzbau mal etwas umgestellt um meinen Teilsatz gut anzugliedern.
Ich bin mir bewusst, dass es jetzt eher umfangreich ist, ich finde aber dass Thema auch nicht unbedingt unkomplex.

Gruß, Ingmar
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#319128 - 17.03.07 12:02 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Flachfahrer]
PeLu
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In Antwort auf: Flachfahrer
Aus besseren krimis kennt man das, wie eine schußweste durchschossen werden kann
Ich kenn das nicht (lese auch kaum Krimis), aber ein großer Nachteil der Aramidfasern ist deren geringe Knick und Knotenfestigkeit. D.h. wegen der Walkarbeit ist das Material eh nicht optimal. Ich hab' da den Verdacht, daß das mehr Marketing ist. Ich hab eine zeitlang Wolber Reifen verwendet, die hatten ein dünnes Stahldrahtgeflecht drin, das hielt recht gut, allerdings haben sich dann bisweilen kleine Störenfriede durchgearbeitet (das Geflecht hatte wohl aus Gewichtsgründen nur eine 'mittlere' Maschenweite.
Und in der Theorie sollte ein Stahlgeflecht die Walkverluste kaum erhöhen (im Gegensatz zu anderen Materialien).
In Antwort auf: joerg046
Es geht auch erstmal nicht um die Reifendurchmesser,
Eh nicht, aber das ging gleich in einem Aufwaschen.
Weiters spart auch ein Reifen mit möglichst hoher Karkassenspannung (sei es durch hohen Druck und/oder Breite) nur bis zu einem gewissen Grad Energie (beim ungefederten Rad). Wenn das Rad zu hart wird, muß der Mensch mehr mit den Muskeln federn und das braucht nicht unwesentlich Energie. Es gibt da eine tolle Untersuchung dazu aus der Schweiz (für Rennradler auf längeren Strecken, die warn tw. mit niederen Drücken schneller).
Beim Reiserad hat man ja den Vorteil, daß die Radmasse durch das Gepäck erhöht ist und daher die Stöße weniger stark in der Radlerin ankommen.
Gruß aus Linz/Donau, PeLu

Geändert von PeLu (17.03.07 12:09)
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Off-topic #319169 - 17.03.07 15:35 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: PeLu]
Flachfahrer
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In Antwort auf: PeLu

aber ein großer Nachteil der Aramidfasern ist deren geringe Knick und Knotenfestigkeit. D.h. wegen der Walkarbeit ist das Material eh nicht optimal. Ich hab' da den Verdacht, daß das mehr Marketing ist.


Naja, in einem gewebe laufen die einzelnen fäden zwar abwechselnd über- und untereinander lang, also sie haben einen welligen faserverlauf. Aber knicke oder gar knoten sind da nicht drin. Und ein reifen sollte auch keinen knick haben. cool
Für diese anwendung sind aramidfasern schon gut. Die haben eigentlich nur einen ernsthaften nachteil, nämlich daß sie nicht UV-beständig sind. Unter einer schwarzen gummischicht ist das allerdings egal. zwinker
Wenn über der karkasse noch eine zusätzliche gewebelage ist, dann muß halt mehr material durchgewalkt werden, als wenn da nur die karkasse wäre. Das wars dann aber auch schon.

Ich habe mich ja mit den Contacts angefreundet. Da ist laut Conti der pannenschutz aus einem Kevlar-/nylon-gewebe. Meiner bescheidenen meinung nach sind die reifen ein guter kompromiß zwischen sehr gutem pannenschutz und relativ geringem rollwiderstand. Also so schlimm kann der widerstand durch die walkarbeit des Kevlar-/nylon-gewebes nicht sein. Nach dem, was hier diskutiert wurde, dürften sie eher mit einer feiner gewebten karkasse nochmal besser rollen.

Marketing hin oder her, den ersten satz Contacts hatte ich auch wegen der aussagen auf der Conti-webseite gekauft (Kevlar-/nylon-pannenschutz, 1 jahr garantie gegen pannen). Aber was solls!? Wenn ich damit auch praktisch gute erfahrungen mache, dann hat es sich doch auch mal gelohnt, der pösen werpunk auf den leim zu gehen. cool

MfG
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#326225 - 15.04.07 09:46 Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
ex-4158
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#327379 - 19.04.07 17:35 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
Dittmar
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Beiträge: 2516
Zitat:


Das mache ich schon seit 20 Jahren so - und schreibe3 darüber im Forum. Früher bin ich oft den Wolber W 20 gefahren, der hat nur 20 mm Reifenbreite und war leider nicht so pannensicher. Wenn man gerade Einkauft und Wasser nachtankt werden es schon mal 30 kg Gepäck. Wobei ich in den letzten Jahren auch schon mal 28er oder 32 er reifen aufziehe, auf den skandinaischen "Schotterwegen" sinken die bei Feuchtigkeit nicht so tief ein.

Gruß

Dittmar

Geändert von Zak (21.02.08 10:31)
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#327444 - 19.04.07 20:55 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
Anonym
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Zitat:


Da bist Du ja noch schlimmer als ich - ich traue mir sowas nur mit 28er Reifen ;-)
Klar: bei hohen Geschwindigkeiten merkt man die Unterschiede zwischen verschiedenen Reifen deutlicher. Das soll jetzt nicht abwertend gemeint sein: viele Radfahrer fahren einfach nicht so schnell, als dass sie es merken würden. Ich meine konkret Geschwindigkeiten von 80 km/h und höher.

Es ist einfach eine besondere Erfahrung, mit Tempo 70 auf eine Spitzkehre zuzufahren, möglichst spät, dafür aber umso härter zu bremsen und dann die Kehre knapp über der Haftungsgrenze zu durchfahren. Viele meinen hier sowas wäre lebensgefährlich? Mit dafür ungeeigneten Reifen schon. Mit Renn- oder rennähnlichen Reifen geht das gut und ist vor allen Dingen gut kontrollierbar.

Trekkingreifen mit Profil sind immer auch ein wenig für Wege abseits der Asphaltstraßen ausgelegt. Damit meine ich mehr oder weniger angedeutete Seitenstollen oder eine Änderung des Profils zum Rand hin. Solche Veränderungen sorgen bei starker Schräglage dafür, daß der Reifen sich plötzlich sehr viel anders verhält als bei leichten Kurven.

Ich fahre jeden Morgen eine um die 5% abfallende Strecke durch ein Wohngebiet mit um die 40 km/h zur Arbeit. Da gibt es einige scharfe Kurven, die ich mittlerweile so fahren kann, daß ich vorher überhaupt nicht mehr bremsen muß. Da kann ich gut vergleichen:

Marathon Racer z.B. fängt bei größerer Schräglage eigenartig an zu reiben - erst dachte ich, das wäre positiv, weil die Haftung sich erhöht. Dann aber bemerkte ich, daß da irgendwelche eigenartigen Querkräfte auftreten (anders kann ich das nicht beschrieben).

Abgefahrene Conti Grand Prix werden eckig und werden ab einer bestimmten Schräglage seltsam schwammig. Vermutlich weil man dann über diese "Kante" kippt.

Am besten bisher ist der Michelin Pro2Race. Der verhält sich so, daß man auch in großer Schräglage immer noch sehr fein fühlt, woher und wohin man fährt. Dieses $&%§ Gefühl, daß man gleich wegschmiert, tritt hier überhaupt nicht auf.

Bei Stollenreifen merkt man es natürlich extrem. Mit Schwalbe Smart Sam macht es geradeaus und in leichten Kurven erstaunlich viel Spaß. Bei größerer Schräglage rächen sich aber die Seitenstollen. Ganz übles Fahrgefühl. Das ist jetzt keine Kritik am Reifen, sondern bei Stollenreifen prinzipiell so - die sind ja auch nicht für die Straße optimiert.

Geändert von Zak (21.02.08 10:31)
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#327459 - 19.04.07 21:26 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
HyS
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Beiträge: 14154
Zitat:
Es ist einfach eine besondere Erfahrung, mit Tempo 70 auf eine Spitzkehre zuzufahren, möglichst spät, dafür aber umso härter zu bremsen und dann die Kehre knapp über der Haftungsgrenze zu durchfahren. Viele meinen hier sowas wäre lebensgefährlich? Mit dafür ungeeigneten Reifen schon. Mit Renn- oder rennähnlichen Reifen geht das gut und ist vor allen Dingen gut kontrollierbar.


Die Leute die da etwas langsamer als 70 fahren machen das sicherlich nicht wegen irgendwelchen Reifenmängeln, sondern aus prinziepiellen Sicherheitsüberlegungen. Da muss nur etwas kleines in der Kurve liegen (etwas Sand, ein paar Steinchen, etc.) und es haut dich aus der Kurve und zerlegt dich in deine Einzelteile. Zu kontrollieren gibt es dann nichts mehr. Insbesondere Alpenpässe sind da gefährlich, da kommen häufig noch Fahrbahnschäden hinzu.

Mit guten Reiseradreifen (Conti Top Touring, Conti Travel Contact, Marathon) bin ich auch schon wie von dir beschrieben gefahren, da gibt es eigentlich kein Problem. (aber vielleicht bin ich wegen der Packtaschen nicht so schräg gefahren oder in der Kurve etwas langsamer). Die Schulterstollen beim Travel Contact sind sehr fest und knicken in der Kurve nicht weg.
Der Supreme ändert sein Profil zur Seite hin nicht, müsste also gut sein. (bin nocht nicht gefahren)
Mit Smart Sam machen mir Asphaltabfahrten auch kaum Spaß, nicht nur wegen der Kurven, auch beim Bremsen ist er auf Asphalt spürbar schlechter als Reiseradreifen.
*****************
Freundliche Grüße
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#327523 - 20.04.07 07:40 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
ex-4158
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#327543 - 20.04.07 09:49 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: HyS]
Anonym
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In Antwort auf: HvS

Die Leute die da etwas langsamer als 70 fahren machen das sicherlich nicht wegen irgendwelchen Reifenmängeln, sondern aus prinziepiellen Sicherheitsüberlegungen. Da muss nur etwas kleines in der Kurve liegen (etwas Sand, ein paar Steinchen, etc.) und es haut dich aus der Kurve und zerlegt dich in deine Einzelteile. Zu kontrollieren gibt es dann nichts mehr. Insbesondere Alpenpässe sind da gefährlich, da kommen häufig noch Fahrbahnschäden hinzu.


Bei wieviel km/h ist man denn noch sicher? Demnach kann einem umso weniger passieren, je langsamer man einen Aslpenpaß herunterfährt. Wenn man allerdings ständig auf Tempo 30 herunterbremst, überhitzen die Felgen und die Bremsbeläge schmelzen nur so dahin, was irgendwann technische Probleme verursacht udnb somit auch nicht sicher ist.

Die bei geringeren Geschwindigkeiten oft nur "gefühlte Sicherheit" ist rein subjektiv. Ob Du jetzt mit Tempo 50 oder Tempo 70 in eine Schlucht stürzt, ist egal - das Ergebnis ist dasselbe. Bergabbremser fahren ihren Stil aus dem Grund, weil sie wissen, daß sie unsicher sind. Da wäre aber mal ein Fahrtraining eine gute Idee und nicht weiterhin exzessiv zu bremsen. Das Wissen, wie sich ein Rad unter extremen Bedingungen verhält, hilft einem abzuschätzen, wie weit man in einer konkreten Fahrsituation von Limit entfernt ist. Und das trainieren der Reflexe kann auch beim langsamerem Fahren hilfreich sein.
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Off-topic #327548 - 20.04.07 09:54 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
Job
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In Antwort auf: DerBergschreck

Wenn man allerdings ständig auf Tempo 30 herunterbremst, überhitzen die Felgen und die Bremsbeläge schmelzen nur so dahin,

hm, also meine felgen bleiben absolut kalt.

Naja, dieses seltsame runde ding in der Nabenmitte kann schon recht warm werden. grins

job
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#327549 - 20.04.07 09:54 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
Anonym
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Zitat:


Habe schon im Tour-Forum viel davon gelesen. Leider auch, daß die Pannenanfälligkeit doch höher ist als beim Pro2Race. Da bleibe ich doch lieber bei meinem Franzosen :-)

Bin jetzt aber auch mal am Crosser bei der Breitreifenfraktion fremdgegangen: Schwalbe Smart Sam 42-622 ist für die Schotter und Geröllpisten im Teutoburger Wald aber auch sehr hilfreich. Da möchte ich nicht mit Rennradreifen herumfahren ;-)

Geändert von Zak (21.02.08 10:33)
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Off-topic #327582 - 20.04.07 13:40 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
HyS
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Zitat:
Bei wieviel km/h ist man denn noch sicher? Demnach kann einem umso weniger passieren, je langsamer man einen Aslpenpaß herunterfährt. Wenn man allerdings ständig auf Tempo 30 herunterbremst, überhitzen die Felgen und die Bremsbeläge schmelzen nur so dahin, was irgendwann technische Probleme verursacht udnb somit auch nicht sicher ist.


Langsamer ist grundsätzlich sicherer, je langsamer, je sicherer. Diese alte Weisheit wird überall im Straßenbau angewendet.
Wenn man seine Geschwindigkeit auf 50 beschränkt hat man schon erheblich mehr Sicherheitsreserven für Unvorhergesehenes als bei 70km/h, Dauerbremsen ist dafür nicht nötig.

Zitat:
Die bei geringeren Geschwindigkeiten oft nur "gefühlte Sicherheit" ist rein subjektiv. Ob Du jetzt mit Tempo 50 oder Tempo 70 in eine Schlucht stürzt, ist egal - das Ergebnis ist dasselbe.

Die Sicherheit ist auch objektiv größer. Du fährst ja nicht ohne zu Bremsen in die Schlucht oder in ein Hindernis und mit 50 ist dein Anhalteweg halt deutlich kürzer als mit 70.

Zitat:
Bergabbremser fahren ihren Stil aus dem Grund, weil sie wissen, daß sie unsicher sind. Da wäre aber mal ein Fahrtraining eine gute Idee und nicht weiterhin exzessiv zu bremsen. Das Wissen, wie sich ein Rad unter extremen Bedingungen verhält, hilft einem abzuschätzen, wie weit man in einer konkreten Fahrsituation von Limit entfernt ist. Und das trainieren der Reflexe kann auch beim langsamerem Fahren hilfreich sein.


Die mag es geben. Es gibt aber auch viel Leute, die exzellent fahren können, sich aber selbst ein Limit setzen über das sie nicht gehen. Das ist dann einfach nur vernünftig.

Ein Fahrtraining ist sicher niemals schlecht.
Ob man fahren im Grenzbereich auf öffentlichen Straßen zur eigenen Freude aber als Fahrtraining bezeichnen kann? Wäre sicher eine nette Ausrede für die Motorradfahrer, die gerne ein solches Fahrtraining veranstalten. grins

Gut in Erinnerung ist mir auch Jan Ulrich, der mit besten Reifen und sicher überdurchschnittlichem Fahrkönnen einfach aus einer Kurve gefahren ist.
*****************
Freundliche Grüße
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Off-topic #327585 - 20.04.07 13:56 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: HyS]
Anonym
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In Antwort auf: HvS

Gut in Erinnerung ist mir auch Jan Ulrich, der mit besten Reifen und sicher überdurchschnittlichem Fahrkönnen einfach aus einer Kurve gefahren ist.


Der Zeitdruck bei einem Rennen hat sicherlich keine positiven Auswirkungen auf die Fahrsicherheit. Da riskiert man schnell mehr, als sinnvoll ist.
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Off-topic #327736 - 21.04.07 03:05 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Flachfahrer
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In Antwort auf: DerBergschreck

Klar: bei hohen Geschwindigkeiten merkt man die Unterschiede zwischen verschiedenen Reifen deutlicher. Das soll jetzt nicht abwertend gemeint sein:


Bei hohen geschwindigkeiten auf einem geschotterten weg kommen reifen ohne stollen sehr schnell an ihre grenzen und schmale reifen ohne stollen noch schneller an ihre grenzen, das soll jetzt nicht abwertend gemeint sein ... cool

einsatzgebiet -> reifenwahl ...
Vielleicht ist das ja alles dumm und vorurteilsbeladen ... und an dem tag, wo ein rennstall ein formel-1-rennen auf traktorreifen gewinnt und gleichzeitig die bauern slicks auf ihre traktoren aufziehen und damit immernoch den pflug durchgezogen kriegen ... grins

MfG
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#327852 - 21.04.07 19:29 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Flachfahrer]
Anonym
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In Antwort auf: Flachfahrer

Bei hohen geschwindigkeiten auf einem geschotterten weg kommen reifen ohne stollen sehr schnell an ihre grenzen und schmale reifen ohne stollen noch schneller an ihre grenzen


Ist vollkommen klar. Hier ging es in erster Linie aber um Straßenreifen.
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Off-topic #327878 - 21.04.07 21:03 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Kurbeldreher
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Ist schonmal jemand die neuen Vittoria Randonneur Cross oder Pro gefahren? Ich finde die sehen sehr interessant aus und sind ausreichend leicht. Die Größenauswahl ist für beide Fraktionen zufriedenstellend, nur leider habe ich noch keine Bezugsquelle gefunden.
Was meine Reifenwahl angeht, so bin ich hinten mit einen 1,75er Maxxis Overdrive und vorne mit einem 2,1er Maxxis Wormdrive unterwegs. Beide sind (bis auf der gering angegebene Betriebsdruck am Overdrive) sehr gut bis jetzt, aber leider konnte ich sie nicht ausgiebig mit Gepäck und in den Bergen testen, das wird im Sommer in Norwegen stattfinden:-) Bemerkenswert ist allerdings das überragende Nassbremsverhalten des Wormdrive, sogar auf roten, glatten Ziegelpflastersteinen schaffe ich es kaum ihn durch blockieren zum Rutschen zu bringen, da geht mir eher der Hintern hoch! Das habe ich in der Form noch nicht gehabt; alle anderen Reifen, die ich kenne ( alle von Schwalbe- Marathon XR/Plus, Hurricane GX), glitschen früher oder später meist seitlich weg und man muss die Bremse lockern, um nicht zu stürzen. Auch bei diversen Reifen an Stadträdern (City Cruiser, Kenda) ist das so.
Allerdings habe ich das Gefühl, dass der Wormdrive nicht sonderlich leicht läuft, aber zumindest leichter als der Hurricane, den ich vorher hatte. Aber ein Reiserad ist eben kein D-Zug und Kompromisse geht man immer ein...

Geändert von Kurbeldreher (21.04.07 21:05)
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Off-topic #327879 - 21.04.07 21:05 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: ]
Flachfahrer
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In Antwort auf: DerBergschreck

Ist vollkommen klar. Hier ging es in erster Linie aber um Straßenreifen.


Ja gut, da beschränken seitenstollen i.d.R. die haftung in kurven ... aber m.E. nicht, weil sie stollen sind, sondern weil die stollen fest sein sollen und demzufolge aus einer harten gummimischung sind.

Früher hatte ich mal eine zeit lang einen spaß-reifen auf dem vorderrad meines MTB. Das war ein Schwalbe Black Shark mit groben stollen, aber für harte untergründe, also mit weicher gummimischung.
So ein reifen ist zwar hier im zusamenhang mit reiseradeln völlig offtopic - aber der klebte regelrecht auf dem asphalt, auch in kurven (und driftete leicht auf schotter, weil dafür die stollen nicht steif genug waren ... zwinker ).

MfG
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Off-topic #327880 - 21.04.07 21:09 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
Kurbeldreher
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Zitat:


Wie bist Du mit der Bremswirkung zufrieden? Ich hatte die Kombie auchmal (mit und ohne Umlenkrollen) und mit schwerem Gepäck bin ich einmal übel über eine (zum Glück leere) Kreuzung gerauscht, danach habe ihc auf HS66 und jetzt auf Avid BB7 umgerüstet- kann ich nur empfehlen!

Geändert von Zak (21.02.08 10:36)
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Off-topic #327890 - 21.04.07 22:43 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Kurbeldreher]
Dittmar
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In Antwort auf: Kurbeldreher

Ist schonmal jemand die neuen Vittoria Randonneur Cross oder Pro gefahren? ..


Ich habe mal den Cross in 28mm Breite und einen mit 32 mm breite auf Reise gefahren, der 32 er fiel relativ breit aus, der 28er eher schmal. Nach 3500 km auf dem HR in Skandinavien war die Lauffläche des 32er fast durch, ich habe ihn mit nach Hause genommen und fahre ihn nun auf dem Stadtrad als Vorderreifen ohne Pannen. Der 28er lief auf Tour nur vorne, jetzt läuft er hinten, bislang keine Probleme und wenig Verschleiß.

Pannen hatte ich fast keine mit den Reifen (genau weiß ich es nicht mehr, ob es welche gab), ob er besonders leicht läuft, weiß ich incht wirklich, den 32 fand ich zu breit. Bezogen hatte ich sie von Brügelmann, im neuen Katalog sind sie nicht mehr aufgeführt, manchmal kann man sie dann doch noch dort bekommen. Den 32er gab es auch günstig bei einem Radladen um die Ecke, ob die den noch haben weiß ich auch nicht.

Gruß Dittmar
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#327959 - 22.04.07 13:01 Re: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35 [Re: Kurbeldreher]
Anonym
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In Antwort auf: Kurbeldreher

Ist schonmal jemand die neuen Vittoria Randonneur Cross oder Pro gefahren? Ich finde die sehen sehr interessant aus und sind ausreichend leicht. Die Größenauswahl ist für beide Fraktionen zufriedenstellend, nur leider habe ich noch keine Bezugsquelle gefunden.


Randonneur Pro in 37-622 (fällt etwas schmaler aus) fand ich sehr überzeugend. Geringer Rollwiderstand und überragende Dämpfung. Habe ich nur auf meiner doofen Rigida Falge am Stadtrad nicht ohne Höhenschlag drauf bekommen. Jetzt wo ich mein Rennrad zum Crosser umgebaut habe, werde ich ihn nochmal bestellen.

Den 37-622 bekommt man bei Rose. Für einen Freund suche ich auch noch eine Bezugsquelle für den 26"er, habe aber noch keine gefunden. ich glaube, daß Rose aber auch Teile besorgen kann, die nicht im Katalog stehen. Mal nachfragen.
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Off-topic #328003 - 22.04.07 16:58 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: Kurbeldreher]
ex-4158
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Off-topic #328160 - 22.04.07 22:56 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
Mr. Q.C.
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Beiträge: 521
Ich würde die Veloce nicht als Canti, sondern als Mini V-Break bezeichen listig . Wird wahrscheinlich so benannt, um die kompatibilität der Bremshabel von Anfang an klar zu machen.
Es grüsst:

Markus

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist
Es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt
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Off-topic #328162 - 22.04.07 22:57 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: Mr. Q.C.]
IngmarE
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V-Brakes sind eine spezielle Form von Cantilever-bremse.

Gruß, Ingmar
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Off-topic #328169 - 22.04.07 23:10 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
Mr. Q.C.
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Beiträge: 521
Manchmal gibt es Dinge die im Volksmund anders heissen als in der Technik
Es grüsst:

Markus

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist
Es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt
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Off-topic #328228 - 23.04.07 10:19 Re: Bergschrecks Aggregatzustände [Re: ]
Kurbeldreher
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Beiträge: 391
Zitat:

Ja, das kenne ich allzugut! Aber ich fahre in letzter Zeit so wenig Rennrad, dass die Wahrscheinlichkeit ins Leere zu greifen bei mir nicht so groß ist:-)
Vielleicht sollte man sich die Zusatzhebel einfach auch ans RR bauen- wiegen ja fast nichts...

Geändert von Zak (21.02.08 10:34)
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Off-topic #353233 - 14.07.07 18:19 Wenn der Finki, meint [Re: Jim Knopf]
ex-4158
Nicht registriert
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Off-topic #353239 - 14.07.07 18:43 Re: Wenn der Finki, meint [Re: ]
Flachfahrer
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4455
Zitat:


Und da wird hier im forum ab 50 mm von breiten reifen geredet (geschreiben), pah! grins

MfG

Geändert von Zak (21.02.08 10:35)
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