In Antwort auf: nothingman
In Antwort auf: Falk
Zitat:
Haben andere von Euch ähnliche Eindrücke?

Eher das Gegenteil. In meinen drei Wochen Ende Mai bis Mitte Juni ist mir überhaupt kein Kollege vor die Flinte gekommen.
Jetzt haben wir August, da steigt der Drang von Fritzchen und Lieschen Müller, Urlaub machen zu müssen, gewaltig an. Eigenartigerweise auch dann, wenn sie mangels schulpflichtiger Kinder gar nicht auf diese Zeit angewiesen wären und auch ganz ohne italienische Vorfahren. Von den etwa vier Wochen zwischen Ende Juli und Ende August würde ich keinen Trend ableiten (außer dem, dann fahren zu wollen, wenn es fast alle wollen).


...kann ich nur bestätigen! Nach beschaulichen Tagen im Mai und Juni sowie einem durchaus erträglichen Juli, "explodierte" die Costa Brava am vergangenen Samstag (1.August) derart, dass ich gestern zurück reiste. Dieses Spielchen wiederholt sich alljährlich. Für Urlauber mit Kindern, die an Ferienzeiten gebunden sind, oder Arbeitnehmer, deren Betriebsferien (in Frankreich und Spanien weit verbreitet) in diese Zeit fallen, kann man Verständnis aufbringen. Dass aber Reisende ohne Not ihre Urlaubstage zwischen Ende Juli und Anfang September legen, ist schlichtweg hirnrissig.


Da muß ich euch beiden doch ein wenig wiedersprechen. Nicht jeder Radreisende möchte alleine reisen. Es braucht nur einer der Gruppe z.B. im Bildungssektor beschäftigt sein und schon ist man an diese Zeiten gebunden.

Wobei wir im Juli weder im westlichen Münsterland, noch in NL, noch an der Lahn und auch nicht im Taunus irgendwelche Radfahrer auf den Campingplätzen angetroffen haben. Nur am dazwischen liegenden Rhein waren zwei Ligetrikes mit Motor und eine weitere Radlerin auf dem Platz.

Gruß

Jörg