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#921665 - 21.03.13 12:58 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Lucas]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21593
In Antwort auf: Lucas
Ist das Hauptproblem schlechthin dass der Energiebedarf SO gross ist, dass man nicht mehr hinterherkommt?

Ja.

In Antwort auf: Lucas
Ist mein Magen zu klein?

Jein, ist so pauschal nicht zu beurteilen.

In Antwort auf: Lucas
Ist meine Betrachtung falsch?

Nicht falsch, aber unvollständig. Es wurde schon öfters angesrpochen:

100 g Öl enthalten ca. 900 kcal bzw. 3700 kJ. Machts jetzt klick?

- Einfach einen ordentlichen Schuss Olivenöl über die Haferflocken
- Die Eier und den Schinken in richtig viel Butter braten

In Antwort auf: Lucas
Ich kann unmöglich 700 gr Haferflocken als Frühstück essen. Bei etwa 200 gr mit Milch ist mein Magen voll.

Kannst Du vielleicht nach 50 km noch mal 200 gr nachschieben? verwirrt

Ich selbst kann zwar recht problemlos 100 km fahren ohne zu essen, aber nicht, wenn danach noch mal 100 km kommen. Dann sind nach den ersten 100 km die Reserven so weit aufgebraucht, dass ich nicht genug für die zweiten 100 km zuführen kann.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (21.03.13 13:00)
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#921672 - 21.03.13 13:41 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Lucas]
JohnyW
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 7341
Hi,

ich kann nicht mal 0 gr Haferflocken essen grins

Zum Englisch Breakfast:

Wieviel KJ (zu den Eiern) haben:
2 Würstchen
Bratkartoffeln (3 große Servierkellen)
Tomaten, Bohnen, Pilze
Schinken - wo ist der Schinken???

All das muß auf Buttergetränktem Toast gegessen werden...

Die Waffel mit Ahornsirup als kleine Nachspeise wurde auch Unterschlagen

Gruß
Thomas

PS: Lass die Burgerläden aus und gehe in die Truckstopps...
Homepage: http://thomasontour.de
Neu 21.10.2009: 2. Bericht Projekt Hessen aus dem Jahr 2007
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#921688 - 21.03.13 14:19 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Lucas]
MajaM
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 674
Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: Lucas
Fahrradfahren bei 22-25 km/h verbrennt etwa 2600 kJ/h
Fahre ich zwischen 06 und 12 Uhr 100 km, dann verbrenne ich etwa 4x2600=10400 kJ.

Das scheint mir unrealistisch hoch. Meiner Erfahrung nach verbrauche ich beim gemütlichen über-Land-rollen nicht wesentlich mehr als wenn ich auf Arbeit herumhektike. Wenn ich Kreuzotter befrage (MTB-Sitzposition, Hochdruck-Slicks) dann brauche ich bei 23 km/h 100 Watt Antriebsleistung. Für 100 km bei diesem Tempo errechnet Kreuzotter 1700 kcal für die ganze Strecke, was wiederum 7100 J entspricht und sich auf ähnlichem Niveau wie der Täglich Grundumsatz bewegt. Scheint mir aber immer noch zu hoch. Real reichen mir bei Tagesdistanzen von 80-140 km mit Tempo 20-25 km/h auf ebener Strecke ein paar Stück Kuchen oder dergleichen zusätzlich zur auch im Alltag üblichen Essensmenge, um nach dem Radurlaub nicht abgenommen zu haben.

Morgens geht der Tag nicht gut los, wenn er nicht mir einem Müsli mit hohem Haferflockenanteil gestartet wurde.

Liebe Grüße
Maja
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#921697 - 21.03.13 14:43 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: MajaM]
radlsocke
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1290
Könnte es sein, dass es einen Brennwert-Verwertungsunterschied gibt aufgrund dessen, ob man Mann oder Frau ist?
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#921703 - 21.03.13 15:11 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: radlsocke]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 19925
Nicht nur dass, es hängt auch massiv vom Individuum ab.
Der Grundumsatz ist bei Frauen in der Regel auch geringer, dass muss im speziellen Fall aber nichts heißen.

Ich halte nicht sonderlich viel von einer Kalorienzählerei, weil eben sehr verschieden ist, wie der Körper das Zugeführte genau verwertet. Und der körpereigene Puffer ist auch nicht ohne - ist schon beeindruckend, wie lange der menschliche Körper ohne Nahrungszufuhr auskommt, wenn er denn mal muss.

Für mich klingt die Empfehlung an den Fadenersteller, auf weniger Zuckerbomben zu setzen, sehr einleuchtend. Sobald ich einmal mit Riegeln/Gels/etc. angefangen habe, muss ich kontinuierlich nachschieben. Trotzdem passiert es immer wieder, dass der Insulinpegel oben, aber der Blutzucker verbrannt ist. Und dann bricht die Leistung massiv ein.
Nachhaltiger ist ne große Portion Pesto-Pasta/Gemüse-Couscous/Reis mit..., das hält wesentlich länger vor. Wenn ich mir die Riegel verkneife (und vll eher auf ein paar Doppelkekse, Banane, etc. setze), dann komme ich vom satten Frühstück auch gut bis zum Mittagessen (was dann auch mal gegen 14:30 sein kann).
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#921713 - 21.03.13 15:45 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Lucas]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16613
Eigentlich wurden schon viel mehr Dinge genannt - ich glaube, du hast die Antworten noch nicht richtig ausgewertet. Z.B. Fleisch und Saucen mit Zuckergehalt leiten fehl (der Diabetes-Betroffene hat es gut ausgeführt) - richtiges Fleisch (Steak, Schinken) und essentielle Fettsäuren (vielleicht ein kleines Fläschchen Olivenöl kaufen und zusätzlich bei den Zwischenmahlzeiten mit Brot etc. verwenden). Kalorienzählen ist Erbsenzählerei. Sammy hat eigentlich vieles nochmal gut zusammgefasst. Mein Tipp noch zur Milch: Schlägt schnell auf den Magen. Milch daher lieber in andere Form zu sich nehmen (ist dann anders fermentiert) - Käse kann man mehr essen als gleichwertig an Milch reinkippen. Käse müsste es auch in USA genug geben, wenn auch nicht auf dem Niveau Frankreichs. Das strebst du aber wohl auch nicht an - im Gegenteil, schlechte Käse lassen sich sogar in größeren Mengen essen als gute (junger Gouda isst sich leichter als eine alter Gouda oder Ziegenkäse).

Der Tipp von JohnnyW, folge den Truckern, ist sicherlich auch sehr gut. Fernfahrer sind anspruchsvolle Esser, das sagt auch mein Bruder, der kennt die (europäische) Autobahnraststättenkultur sehr gut, da als Reiseleiter mit Bussen unterwegs. Wo viele Trucker halten, gibt es gute Küche (viel UND gut). Vielleicht lohnt es sich für dich auch, von Seitenstraßen an die Highways ranzufahren, wo eine entsprechende Verpflegung geboten wird, sofern du nicht grundsätzlich auf dem Highway fahren solltest.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#921882 - 22.03.13 10:10 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: veloträumer]
Mike42
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2200
Für Fleisch und Fett in richtigen Mengen fehlt doch einfach die Zeit zum Verdauen! Und auch Haferflocken verdauen sich ziemlich scheiße. Ich merk das jetzt schon bei intensiveren Einheiten über 1,5h; da brauche ich einfach etwas zu essen, aber Müsliriegel (die leider hauptsächlich aus Haferflocken bestehen) belasten die Verdauung mehr als sie bringen.

Zur Energierechnerei: Ein bisschen ein Defizit ist nicht unbedingt tragisch und bei solchen Distanzen kaum vermeidbar.
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#921887 - 22.03.13 10:33 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Mike42]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21593
In Antwort auf: Mike42
Für Fleisch und Fett in richtigen Mengen fehlt doch einfach die Zeit zum Verdauen!

Nein, das kann ich für mich so pauschal nicht bestätigen. Beim richtigen intensiven Training, wo ich an die Leistungsgrenzen gehe, hast Du Recht. Beim Radreisen, und wenn es auch 200 km sind, fahre ich nicht so intensiv. Da ist das kein Problem. Wer 8 Stunden im Sattel sitzt, verdaut Protein und Fett problemlos.

Hast Du es überhaupt jemals versucht? Deinen Posts entnehme ich, dass Du die Körner nicht verträgst (genau wie ich). Aber Fleisch und Fett lehnst du auch ab... Was wäre denn Dein Vorschlag, wenn es weder Müsli noch Fett noch Fleisch sein soll? verwirrt

Ich habe es schon mal geschrieben und kann es nur wiederholen: Auch die Rennradfahrer, die sehr lange Brevets fahren, nehmen Fett und Protein zu sich. Die Lehre, dass man ausschließlich viele Kohlenhydrate in sich reinschieben muss, ist mittlerweile überholt. Ich brauche nach wie vor meine Kohlenhydrate, aber eben nicht ausschließlich.

Und letzten Endes: Die Zeit zum Verdauen wird man sich zwangläufig nehmen MÜSSEN.

In Antwort auf: Mike42
Und auch Haferflocken verdauen sich ziemlich scheiße. Ich merk das jetzt schon bei intensiveren Einheiten über 1,5h; da brauche ich einfach etwas zu essen, aber Müsliriegel (die leider hauptsächlich aus Haferflocken bestehen) belasten die Verdauung mehr als sie bringen.

Haferschmelzflocken verdauen sich noch halbwegs gut, aber im Prinzip hast Du recht. Müsliriegel esse ich grundsätzlich nicht mehr. Die liegen mir derart schwer im Magen, dass der Effekt eher kontraproduktiv ist. Ich wundere mich auch, wie viele Müslifresser es im Forum gibt. Ich vertrage das Zeug nicht, wirklich schmecken tut es mir auch nicht, und weil es nicht schmeckt, esse ich davon zu wenig und es fehlt die Energie.

Versuch es doch mal mit vernünftigen Riegeln. Fruchtschnitten oder sowas, sehr gut sind auch die Riegel von Seitenbacher. Das kommt alles ohne Körnerkram, und ich vertrage die sehr gut.

M.E. sind das aber alles nur Notlösungen. Wenn man sich überlegt, wie z.B. ein Teller Spaghetti oder ein richtiges Schnitzel sättigt, dann braucht man ja eine zweistellige Anzahl an solchen Riegeln täglich. bäh Das wäre mir viel zu eintönig. Zum Rennradfahren esse ich gern mal welche, aber eher nicht auf Radtour.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (22.03.13 10:35)
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#921896 - 22.03.13 11:10 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Toxxi]
olafs-traveltip
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2896
In Antwort auf: Toxxi

Versuch es doch mal mit vernünftigen Riegeln. Fruchtschnitten oder sowas, sehr gut sind auch die Riegel von Seitenbacher. Das kommt alles ohne Körnerkram, und ich vertrage die sehr gut.


Für mich wäre das viel zu viel Fructose :-(
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#921900 - 22.03.13 11:14 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Toxxi]
Martina
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 17452
In Antwort auf: Toxxi

Haferschmelzflocken verdauen sich noch halbwegs gut


Wenn man die noch kurz erhitzt und quellen lässt, also quasi Porridge herstellt, verdauen sie sich bei mir wunderbar. Ist dann leider nicht mehr so recht unterwegstauglich.

Martina
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Off-topic #921902 - 22.03.13 11:16 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: olafs-traveltip]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21593
Die Fruchtschnitte wahrscheinlich ja. Aber bei den Seitenbacherriegeln gibt es (trotz der geradezu haarsträubend gräulichen Werbung) recht viel Auswahl, da ist auch was mit wenig oder ohne Fructose dabei. Ich mag auch nicht alle davon, aber vielleicht wirst Du dort fündig?

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (22.03.13 11:18)
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#921903 - 22.03.13 11:19 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Lucas]
Nordisch
Nicht registriert
Trainieren!


- im Grundlagenbereich fahren (Pulsuhr zur Kontrolle)
- OHNE etwas zu essen los fahren
- erst wenn großer Hunger kommt essen


--> optimiert den Stoffwechsel


Darfst danach nur nicht so weiter essen wie zuvor, ansonsten nimmst du extrem zu.



Geändert von Nordisch (22.03.13 11:20)
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#921906 - 22.03.13 11:22 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Toxxi]
Martina
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 17452
In Antwort auf: Toxxi

M.E. sind das aber alles nur Notlösungen. Wenn man sich überlegt, wie z.B. ein Teller Spaghetti oder ein richtiges Schnitzel sättigt, dann braucht man ja eine zweistellige Anzahl an solchen Riegeln täglich. bäh Das wäre mir viel zu eintönig. Zum Rennradfahren esse ich gern mal welche, aber eher nicht auf Radtour.


Sehe ich genauso. Für mich sind Riegel und auch die vorgeschlagenen Pulver sozusagen 'Sonderernährung' für Sondersituationen, also z.B. für Wettkämpfe und wettkampfähnliche Situationen. Selbst da versuche ich, sie zu vermeiden, habe aber auch schon Riegel und sogar Gels konsumiert.
Radtouren gehören für mich zum normalen Leben, da möchte ich mich auch gerne normal ernähren. Wenn sie so intensiv sind, dass das nicht mehr geht, würde ich auf Dauer eher die Intensität runterfahren.

Martina
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#921913 - 22.03.13 11:36 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Martina]
Nordisch
Nicht registriert
Mache ich inzwischen genauso.

Habe auf Reise zwar ein paar Sportriegel mit, aber nur für den absoluten Notfall.
Nach einem Hungerast bringen sie einen wieder schnell auf Normallevel.

Gels nutze ich dagegen gar nicht mehr. Habe diverse probiert, auch reichlich getrunken.
Der Magen hat sich über alle beschwert.
Familienmitglied ist Biochemiker und hat sich die Zusammensetzung mal angeguckt: "schöner Giftcocktail"
Soll natürlich auch Gels geben, wo es nicht so ist. Ich habe trotzdem völlig Abstand davon
genommen.
Die Wirkung von Sportriegeln (meist gesündere Zusammensetzung von den angegebenen Inhaltsstoffen) genügt mir auch völlig.
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Off-topic #921925 - 22.03.13 12:16 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Toxxi]
radlsocke
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1290
Fruchtschnitten sind doch eigentlich nur gehäckseltes Trockenobst, kombiniert mit ein bisschen Klebmaterial und zwischen zwei Oblaten, vielleicht lohnt sich mal ein Selbstbauversuch? Z.B. so?

Ich habe die aber auch, wenn, nur als Notnahrung mit.
Rollenpumpernickel ist auch praktisch, wenn auch schwer.
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#921927 - 22.03.13 12:21 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Toxxi]
StephanZ
Nicht registriert
In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: Mike42
Für Fleisch und Fett in richtigen Mengen fehlt doch einfach die Zeit zum Verdauen!

Nein, das kann ich für mich so pauschal nicht bestätigen.

Ist das nicht auch eine Frage der Fleischsorte? Geflügel soll schneller als Rind, Rind schneller als Schwein durch die Verdauung durchlaufen.

Viele Grüße
Stephan
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#921938 - 22.03.13 12:55 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: ]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21593
Sicherlich, deswegen meinte ich ja auch, dass man das so pauschal nicht beantworten kann. Am besten probiert das jeder für sich selbst aus. Auch verschiedene Fette verdauen unterschiedlich schnell. Ungesättigte (Olivenöl, Rapsöl) schneller als gesättigte (Kokosfett, Speckschwarte).

Die Kombination "mageres Fleisch + Öl" ist sicherlich besser verdaulich als fettes Fleisch.

Gruß
Thoralf
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Off-topic #921945 - 22.03.13 13:23 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: ]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21593
In Antwort auf: Nordisch
Familienmitglied ist Biochemiker und hat sich die Zusammensetzung mal angeguckt: "schöner Giftcocktail"
Soll natürlich auch Gels geben, wo es nicht so ist. Ich habe trotzdem völlig Abstand davon
genommen.

In der TOUR wurden vor Jahren mal diese Gels im Labor untersucht. Unter anderem wurde der Anteil der verschiedenen Kohlenhydrate genau ermittelt (Mono-, Di-, Oligo- und Polysacharide, bei Mono~ und Di~ auch aufgeschlüsselt nach den genauen Einheiten wie Glucose, Fructose, Maltose, Sachharose etc.).

Fazit:

- Die Unterschiede sind enorm und nicht so ohne weiteres dem Audruck zu entnehmen. Manche Gele waren sehr ausgewogen, manche gar nicht.
- Der Magen muss sich an ALLE erst gewöhnen. Die mit dem höchsten Anteil an Mono- und Disachhariden werden aufgrund der Osmolarität am schlechtesten vertragen.

Ibs. der letzte Punkt wurde als sehr wichtig eingestuft. Ein bisher nicht selbst getestetes Gel kann im Wettkampf fatal sein.
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (22.03.13 13:24)
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Off-topic #921948 - 22.03.13 13:31 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Toxxi]
Martina
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 17452
In Antwort auf: Toxxi

Ibs. der letzte Punkt wurde als sehr wichtig eingestuft. Ein bisher nicht selbst getestetes Gel kann im Wettkampf fatal sein.


Wobei Tests zumindest bei mir wegen genau dem von dir vorhin beschriebenen Effekt (Unterschied Tour <-> Rennen) nicht so einfach waren. Wenn ich mich nicht zu intensiv belaste, vertrage ich eigentlich alles, einschließlich Schnitzel mit Pommes. Bei sehr starker Belastung dagegen irgendwann gar nichts mehr. Ein Grund, warum ich solche Sachen zu vermeiden versuche.

Martina
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Off-topic #921949 - 22.03.13 13:33 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Toxxi]
Nordisch
Nicht registriert
Der Biochemiker meinte weniger die Nährstoffe, sondern was da sonst noch an Substanzen drin ist.
Die Riegel schnitten da besser ab.


Aber der beste Riegel ist eh die Banane:

Habe mir vor der Vätternrundan über mehrere Stunden ein Bündel Bananen hinter geholfen und bin damit 200-250 km bis zu meinem ersten Depot gefahren.
An dem einen Depot aß ich meist Salzgurken und habe meine Flaschen wieder aufgefüllt.
Auf die gesamte Distanz von 300 km habe ich nur 2-3 Xenofit Riegel (Rose-Versand) gegessen.

So etwas war früher für mich undenkbar.
Vorallem das oben vorgeschlagene Training hat mir geholfen.
2009 im Frühjahr habe ich es mal duchgezogen, eigentlich um für die Rennsaison abzunehmen.
Gleichzeitig hat es den Stoffwechsel optimiert, den Anteil der Fettverbrennung erhöht.

Blöd nur, dass ich nun nicht mehr so viel essen darf, um nicht zuzunehmen. lach

Geändert von Nordisch (22.03.13 13:43)
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#921959 - 22.03.13 14:09 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: ]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16613
In Antwort auf: Nordisch
Gels
... Sportriegeln

Erschreckend finde ich es in Frankreich immer wieder, dass ausgerechnet im Land des guten Geschmacks solche Geltuben von Rennradfahrer viel konsumiert werden. Manchmal sind ländliche Straßen von den Abfällen ganz übersät, wenn größe Gruppen hergeradelt sind. böse In Korsika habe ich in einem Radladen erlebt, wie einer seinen Rucksack mit irgendwelchen Powerriegeln vollgestopft hat - weiß nicht mehr genau ob es knapp unter 40 Euro waren oder gar um die 60 Euro. bäh Man läuft grundsätzlich Gefahr, sich einseitige Nahrungsketten einzuverleiben, die dann keine geschlossene Kette von Verdauungspunkten erzeugen - selbst dann, wenn einzelne Produkte "gute" Testnoten bekommen. Das gelingt einfach mit abwechslungsreicher Normal-Nahrung besser, ohne dass man das kompliziert analysieren muss.

Soweit ich noch Übertragungen von Profiradrennen in Erinnerung habe, haben Rennfahrer immer relativ normale Dinge in den Verpflegungssäcken gehabt, die ihnen an den Verpflegungsstellen (nach den eigenen Vorlieben zusammengestellt) gereicht wurden: Bananen, oft Kuchen, Schokolade, einige sogar Äpfel - offenbar auch des Geschmacks wegen. Bei nicht abgesperrten Radsportveranstaltungen, wo ich an Verpflegung vorbei gekommen bin, habe ich auch nie Riegel oder Gels gesehen - stattdessen Obst, Nüsse o.ä. In Andorra durfte ich mich auf einer Passhöhe auch bedienen. schmunzel Auch kann nicht jeder gleich. Jan Ullrich hatte mal berichtet, dass sich die meisten Italiener schon morgens Berge von Nudeln in sich hineinschaufeln, er könne das nicht und begnügte sich weitgehend mit einem Müslifrühstück, Nudeln könne er erst abends verspeisen. Diese individuelle Ernährungsgewohnheit zu pflegen ist wichtiger als sich zu scheinbar "notwendigen" Fremdexzessen zu zwingen.

Ich glaube, dass heute in Amateurkreisen mehr künstliche Nahrungsprodukte verspeist werden als in den wirklich Topklassen des Sportes. Die haben heute alle Ernährungsplaner an der Seite, manchmal fahren die Köche sogar mit auf Tournee. Die Dopingmittel muss man auch nicht in Nahrungsergänzungsmitteln oder Zahnpasta mühsam verstecken, stattdessen hat man heute wissenschaftlich ausgetüftelte Blutkeulen. Bevor es aber so weit beim Reiseradeln kommt, würde ich mir doch mal überlegen, eine Freuquenz runterzuschalten. cool
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#921961 - 22.03.13 14:23 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: veloträumer]
Martina
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 17452
In Antwort auf: veloträumer

Soweit ich noch Übertragungen von Profiradrennen in Erinnerung habe, haben Rennfahrer immer relativ normale Dinge in den Verpflegungssäcken gehabt, die ihnen an den Verpflegungsstellen (nach den eigenen Vorlieben zusammengestellt) gereicht wurden: Bananen, oft Kuchen, Schokolade, einige sogar Äpfel - offenbar auch des Geschmacks wegen. Bei nicht abgesperrten Radsportveranstaltungen, wo ich an Verpflegung vorbei gekommen bin, habe ich auch nie Riegel oder Gels gesehen - stattdessen Obst, Nüsse o.ä.


Das *könnte* daran liegen, dass die Gels zwischen den Verpflegungspunkten genommen werden. Meinem Verständnis nach sind Gels ja genau dafür da, dass man sie bequem transportieren und deshalb immer Nahrung dabei hat, ohne auf die nächste Verpflegungsstelle angewiesen zu sein. Ob das nötig ist, mag jeder selbst beurteilen. Ich persönlich habe einmal während eines Marathonlaufs eines konsumiert und bin nicht scharf auf eine Wiederholung. Wahrscheinlich wars in meinem Fall eh mehr plüschologisch...

Martina
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#921991 - 22.03.13 16:36 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: ]
Mike42
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In Antwort auf: Nordisch
Trainieren!


- im Grundlagenbereich fahren (Pulsuhr zur Kontrolle)
- OHNE etwas zu essen los fahren
- erst wenn großer Hunger kommt essen


--> optimiert den Stoffwechsel


Darfst danach nur nicht so weiter essen wie zuvor, ansonsten nimmst du extrem zu.

Ich glaube es geht nicht um Hunger ansich, den habe ich zumindest beim Sport nicht. Es geht um Unterzuckerung aka. Hungerast, wenn die ganzen Glycogenspeicher aufgebraucht sind. Ob man sich die ganze kohlenhydratarme Ernährung im und um den Sport antun möchte ist auch so eine Frage, die Regeneration geht nämlich schon deutlich langsamer.
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Off-topic #922049 - 22.03.13 19:06 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: veloträumer]
Daddy Langbein
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In Antwort auf: veloträumer

Ich glaube, dass heute in Amateurkreisen mehr künstliche Nahrungsprodukte verspeist werden als in den wirklich Topklassen des Sportes. Die haben heute alle Ernährungsplaner an der Seite, manchmal fahren die Köche sogar mit auf Tournee. Die Dopingmittel muss man auch nicht in Nahrungsergänzungsmitteln oder Zahnpasta mühsam verstecken, stattdessen hat man heute wissenschaftlich ausgetüftelte Blutkeulen. Bevor es aber so weit beim Reiseradeln kommt, würde ich mir doch mal überlegen, eine Freuquenz runterzuschalten. cool

Wenn ich einen Pass rauf fahre, dann geht das langsam vonstatten. Das hat den Nebeneffekt, dass man sehr eingehend studieren kann, was die sportelnden Kollegen sich alles so rein pfeiffen, wenn sie ähnliches tun. Die Hinterlassenschaften an Energiepräparatverpackungen an den Strassenrändern sind sehr aufschlussreich. Was es alles so gibt?
Ernährungsphysiologisch nutzen wird es in den meisten Fällen wohl kaum. Ist eher so ein mentales Stützrad.
Groetjes, niels

"Magic is sometimes very close to nothing at all." Zinedine Zidane
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#922063 - 22.03.13 19:38 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Daddy Langbein]
HoloDeck
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
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Ahhh!

Das Zeug aus den Tuberln die dann am Straßenrand herumkugeln ist zum Essen, was für ein Genuss muß das denn sein!

Ich dachte das Zeug ist zum Einreiben, gegen Gelsen, Popoweh, Krampfadern, damit Radler nicht stinkt, wenn er oben ankommt.......
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Off-topic #922091 - 22.03.13 20:53 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Mike42]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21593
In Antwort auf: Mike42
Ich glaube es geht nicht um Hunger ansich, den habe ich zumindest beim Sport nicht. Es geht um Unterzuckerung aka. Hungerast, wenn die ganzen Glycogenspeicher aufgebraucht sind. Ob man sich die ganze kohlenhydratarme Ernährung im und um den Sport antun möchte ist auch so eine Frage, die Regeneration geht nämlich schon deutlich langsamer.

Du hast immer noch nicht meine Frage beantwortet, welchen Tipp Du für den Fragesteller hast, wenn weder Haferflocken und Müsli, noch Fleisch und Öl in Frage kommen...

Und bist auch noch nicht auf meine Feststellung eingegangen, dass jemand, der täglich nicht nur 3 Stunden fährt sondern 8 Stunden, auch sehr wohl Zeit zum Verdauen von Protein und Fett hat.

Gerade zur Regeneration ist Protein wichtig. Das ist schon lange Stand der Sportmedizin.
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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Off-topic #922100 - 22.03.13 21:11 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Toxxi]
Mike42
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abwesend abwesend
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In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: Mike42
Ich glaube es geht nicht um Hunger ansich, den habe ich zumindest beim Sport nicht. Es geht um Unterzuckerung aka. Hungerast, wenn die ganzen Glycogenspeicher aufgebraucht sind. Ob man sich die ganze kohlenhydratarme Ernährung im und um den Sport antun möchte ist auch so eine Frage, die Regeneration geht nämlich schon deutlich langsamer.

Du hast immer noch nicht meine Frage beantwortet, welchen Tipp Du für den Fragesteller hast, wenn weder Haferflocken und Müsli, noch Fleisch und Öl in Frage kommen...

Mhhhh, zum Beispiel Obst, egal ob frisch oder getrocknet. Bisschen Kokosöl oder Nüsse sollte man unterwegs auch vertragen. Aber halt keinen Schweinsbraten zwischendurch.
Zitat:
Und bist auch noch nicht auf meine Feststellung eingegangen, dass jemand, der täglich nicht nur 3 Stunden fährt sondern 8 Stunden, auch sehr wohl Zeit zum Verdauen von Protein und Fett hat.

Die 8h sitzt man bei einem 25er Schnitt aber alleine schon am Fahrrad. Wenn man alle 3h auf Schnitzel und Pommes geht und danach 2h Verdauungspause braucht wird vom Tag (und Geldbörsel) nimmer viel übrig bleiben. Ich sag ja nichts gegen ein anständiges Mittagessen mit einem kleinen Schläfchen danach, aber ich kenne selbst das Gefühl, wenn einem nach zwei oder drei Stunden am Fahrrad die Kohlenhydrate ausgehen. Und das ist fast unabhängig davon, was man davor gegessen hat.
Zitat:
Gerade zur Regeneration ist Protein wichtig. Das ist schon lange Stand der Sportmedizin.

Sagt ja niemand, dass die Spaghetti am Abend vegetarisch sein müssen schmunzel
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#922147 - 22.03.13 23:25 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: Mike42]
Nordisch
Nicht registriert
Ich bin in dem Jahr meine besten Rennen gefahren.

Hungeräste habe ich so nicht bekommen.


Geht ja nur darum, dass der Stoffwechsel hin zu mehr Fettverbrennung optiniert.

Gleichzeitig habe ich es hinbekommen, dass ich meine Glykogenspeicher nach/vor der Belastung noch voller knallen kann.

Was meinst du wie, ich über 200 km mit nur 1-2 Riegeln fahren konnte und 300 km mit 2-3 Riegeln?
Langsam auch nicht: 9:30 h für 300 km.

Davor war das undenkbar. Habe Tonnen an Essen und Trinken in mich hinein geschaufelt. Magen wie eine Fußballblase.

Geändert von Nordisch (22.03.13 23:26)
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#922352 - 23.03.13 19:29 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: ]
Martina
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Beiträge: 17452
In Antwort auf: Nordisch

--> optimiert den Stoffwechsel


Kann man auch anders formulieren: fährt den Stoffwechsel extrem runter

Zitat:

Darfst danach nur nicht so weiter essen wie zuvor, ansonsten nimmst du extrem zu.


Eben. Was du damit erreichst, ist letztlich nichts anderes als der berühmte Jojo-Effekt nach zu extremen Diäten. Ich selbst *habe* so einen 'optimierten' Stoffwechsel und frage mich nicht selten, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Einerseits kann ich ziemlich lange durchhalten, ohne Essen zu 'brauchen' (angenehm finde ich es trotzdem), andererseits werde ich in diesem Leben wohl nie mehr auf Idealgewicht kommen, so viel Rad fahren und gleichzeitig so wenig essen kann ich gar nicht mehr.

Ganz ehrlich, ich empfehle diese Vorgehensweise *nicht*, für mich überwiegen im täglichen Leben die Nachteile.

Martina
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#922429 - 24.03.13 00:55 Re: Werde zu schnell hungrig [Re: ]
veloträumer
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Beiträge: 16613
In Antwort auf: Nordisch
Ich bin in dem Jahr meine besten Rennen gefahren.

Eintägige Rennen oder wochenlange Radreisen? verwirrt
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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