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#1271419 - 17.03.17 13:43 Google Maps vs. GPSies
Dommme
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 35
Hi zusammen,
wurde sicher schonmal diskutiert. Wer hat Erfahrung mit beiden Tools (insbesondere zum Planen von Strecken vorab)? Welches der Tools liefert "bessere" Strecken wenn man einfach zwei Punkte miteinander verbindet?
Es gibt z. B. massive Unterschiede bei den angezeigten Höhenprofilen, und die von Google erscheinen mir teilweise realistischer.

Geändert von Dommme (17.03.17 13:44)
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#1271428 - 17.03.17 13:51 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Dommme]
Keine Ahnung
Moderator
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Beiträge: 6251
Die Antwort ist hier ganz klar. Wenn eine Fahrradtour geplant werden soll, ist GPSies überlegen! Zum Vergleich der Höhenprofile kann ich wenig sagen, aber die Wegführung ist in GPSies besser an Fahrräder angepasst. Insbesondere gibt es auch Länder, in denen Google Maps überhaupt kein Fahrradrouting anbietet.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1271455 - 17.03.17 14:51 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Dommme]
mbhh
Mitglied
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Beiträge: 345
Die angezeigten Höhenprofile sind weder bei Google noch bei Gpsies noch bei einem anderen einschlägigen Dienst realistisch.
Nicht mal annähernd realistisch sogar. Sie sind nur immer anders.
Welche Höhenangaben letztendlich für eine berechnete Route angezeigt werden, hängt immer davon ab, welche Datenbasis für die Höhenberechnung benutzt wird und wie alles berechnet wird.
Gpsies benutzt SRTM-Daten. Was GoogleMaps benutzt weiß ich nicht, ist mir auch egal. Ich benutze es nicht weil es für mich noch nie brauchbare und nachvollziehbare Ergebnisse geliefert hat. Und wenn die berechnete Route nix taugt, sind die Höhenmeter auch egal.
Es gibt aber auch Alternativen zu GoogleMaps und Gpsies. Und auch auf die Gefahr hin, mich ständig zu wiederholen: Derzeit gibt es keinen Webdienst für Fahrradrouting, der Brouter das Wasser reichen könnte.
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#1271457 - 17.03.17 14:57 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Dommme]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 12782
In Antwort auf: Dommme
Hi zusammen,
wurde sicher schonmal diskutiert. Wer hat Erfahrung mit beiden Tools (insbesondere zum Planen von Strecken vorab)? Welches der Tools liefert "bessere" Strecken wenn man einfach zwei Punkte miteinander verbindet?
Es gibt z. B. massive Unterschiede bei den angezeigten Höhenprofilen, und die von Google erscheinen mir teilweise realistischer.

"Besser" müsstest du erstmal definieren. Zwei Punkte verbinden - ist für die meisten Strecken ja nicht ausreichend - was soll das also bedeuten? Bei einer Automatik zwischen zwei Punkten entstehen natürlich ggf. verschiedene Routen, dann entsprechend andere Höhenprofile. Auf identischer Strecke auch? - Weiß nicht. Ich kann dir nur noch folgendes Datum sagen: GPSies weicht von barometrischen Hm-Angaben bis zu über 15 % ab, meist bewegt sich das bei einem Plus von 11-16 %, soweit habe ich das anhand einiger Touren mal gefiltert. Gelegentlich gibt es sogar Übereinstimmung, einmal war sogar GPSies etwas niedriger als mein barometrische Messung, anderseits ging es auch mal gegen 20 % zu hoch aus. Das ist also nicht ganz transparent und linear zu realen Messwerten. Am "Höhenprofil" als solches ändert das allerdings nichts.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1271465 - 17.03.17 15:30 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: mbhh]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 14939
In Antwort auf: mbhh
Die angezeigten Höhenprofile sind weder bei Google noch bei Gpsies noch bei einem anderen einschlägigen Dienst realistisch.

Kommt auf den Anspruch an. Die Profile an sich sind schon realistisch, ibs. wenn es ins Gebirge geht.

Nur die daraus berechneten Höhenmeter stimmen meistens nicht (und oft nicht mal annähernd). Da stimme ich dir völlig zu.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1271466 - 17.03.17 15:30 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Dommme]
Strolch
Mitglied
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Beiträge: 255
In Antwort auf: Dommme
Welches der Tools liefert "bessere" Strecken wenn man einfach zwei Punkte miteinander verbindet?

Dieses. grins
LG Strolch
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#1271469 - 17.03.17 15:35 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Dommme]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14939
In Antwort auf: Dommme
Wer hat Erfahrung mit beiden Tools (insbesondere zum Planen von Strecken vorab)? Welches der Tools liefert "bessere" Strecken wenn man einfach zwei Punkte miteinander verbindet?

Definitiv Gpsies.

Aber Google hat für mich trotzdem seine Berechtigung. Wenn man für die allererste Grobplanung mal sehen will, wie weit es ungefähr z.B. von München nach Rom ist, dann ist Google meine erste Wahl. Das Routing ist einfach unfassbar schnell, und Routen lassen sich ganz einfach durch das Ziehen von Zwischenpunkten verändern. So bekomme ich schnell raus, ob eine Strecke eher 1000 oder 3000 km lang ist.

Da gibt es m.E. wirlklich nichts, was eine derartige Rechenleistung hat und das grobe Vorplanen von Strecken über mehrere tausend Kilometer schnell ermöglicht. Wenn ich wissen will ob es von Berlin nach Baku nun über Istanbul kürzer ist oder über Kiew, dann geht Gpsies (und m.E. sämtliche Fahrradplanprogramm) in die Knie.

Fürs genaue Planen einer Fahrradtour ist Google Maps aus meiner Sicht aber völlig ungeeignet. Kleine Wege sind da oft nicht drauf.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1271477 - 17.03.17 15:55 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: mbhh]
Ulli Gue
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1379
In Antwort auf: mbhh
Derzeit gibt es keinen Webdienst für Fahrradrouting, der Brouter das Wasser reichen könnte.

Das sehe ich genauso. Ich habe für die Fahrradtourenplanung schon diverse Routingtools (sowohl On- als auch Offline) probiert. Die Ergebnisse des Webdienstes von BRouter sind für mich bisher unübertroffen. Und sollte mal etwas nicht so passen wie ich mir das vorgestellt habe, hab ich das blitzschnell durch das Setzen von ein paar zusätzlichen Wegpunkten geändert.
Gruß Ulli
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#1271478 - 17.03.17 15:56 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Toxxi]
DebrisFlow
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 4562
In Antwort auf: Toxxi

Aber Google hat für mich trotzdem seine Berechtigung. Wenn man für die allererste Grobplanung mal sehen will, wie weit es ungefähr z.B. von München nach Rom ist, dann ist Google meine erste Wahl. Das Routing ist einfach unfassbar schnell, und Routen lassen sich ganz einfach durch das Ziehen von Zwischenpunkten verändern. So bekomme ich schnell raus, ob eine Strecke eher 1000 oder 3000 km lang ist.

Da gibt es m.E. wirlklich nichts, was eine derartige Rechenleistung hat und das grobe Vorplanen von Strecken über mehrere tausend Kilometer schnell ermöglicht. Wenn ich wissen will ob es von Berlin nach Baku nun über Istanbul kürzer ist oder über Kiew, dann geht Gpsies (und m.E. sämtliche Fahrradplanprogramm) in die Knie.



Das hier schon erwähnte Brouter kann das auch und ist ebenfalls meine erste Wahl.
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#1271481 - 17.03.17 16:09 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: DebrisFlow]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14939
In Antwort auf: DebrisFlow
Das hier schon erwähnte Brouter kann das auch und ist ebenfalls meine erste Wahl.

Nein, kann er nicht! Das habe ich gerade eben probiert. Wenn ich in Baku einen Punkt setze, kommt immer irgendeine Fehlermeldung ("not in database" oder sowas). Es geht einfach nicht. Wenn du es schaffst, eine Strecke zwischen Berlin und Baku zu berechnen, dann sage mir bitte, wie das geht. Und wenn er sich mit diesem Fehler erst mal aufgehängt hat, dann kann man nur das Fenster neu starten. traurig

Wirklich schnell ist die Routenberechnung auch nicht... Bei Berlin-Warschau ist Google deutlich schneller. Wie gesagt - es ist klar, dass die Strecke von Brouter besser ist. Aber die Genauigkeit ist zur Grobplanung unnötig.

In Google Maps kann ich oben links einfach Berlin und Baku eintippen, ohne ewig lange rumscrollen zum müssen, tippe auf Enter und habe weniger Sekunden später eine Entfernungsangabe. schmunzel

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1271519 - 17.03.17 17:45 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Toxxi]
Margit
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3689
Obwohl ich ab Berlin weder nach Warschau noch nach Baku radeln möchte, habe ich das mal in Komoot eingegeben. Binnen Sekunden waren die Strecken geplant. Da kann ich aber auch verschiedene Kartenansichten einschalten, sehe die Straßenbeschaffenheit, ein Höhenprofil etc. etc. etc. Das wichtigste ist mir aber: wie früher bei Google-Maps kann ich den Track hin und her ziehen, speichern, ändern, ähnlich planen und als GPX-Track für andere Navi-Programme herunter laden. Persönlich lade ich den Track dann immer in Caminaro hoch, setzte meine eigenen POI-Wegepunkte und überschreibe den GPX-Track nochmal, um diesen dann mit Osmand abzuradeln. Werde zwar immer denkfauler, überradle aber keine Wegepunkte mehr. Da ich nur mit Sprachansage über Bluetooth-Kopfhörer radle habe ich mehr Zeit mich auf den Verkehr oder die Landschaft zu konzentrieren.
Viele Grüße
Margit

Geändert von Margit (17.03.17 17:46)
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#1271520 - 17.03.17 17:47 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Toxxi]
Dommme
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 35
Was mir bei Google eben sehr gut gefällt, ist das schon erwähnte Setzen der Zwischenpunkte. Man kann zunächst eine Route von A nach B berechnen lassen und dann sehr einfach mit den Zwischenpunkten anpassen. Mit Street View kann man sich ggf. über Straßenbeschaffenheit usw. informieren. Klar könnte man auch Street View parallel zu GPSies benutzen, was aber IMO sehr umständlich ist, da man ständig in zwei Karten zoomen, scrollen etc. muss.

Was das Höhenprofil angeht habe ich selbstverständlich dieselbe Strecke gemeint. ICh bin ja nicht... verwirrt

BRouter kannte ich bisher nicht. Mein erster Eindruck ist sehr positiv.
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#1271534 - 17.03.17 18:27 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Toxxi]
Ulli Gue
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1379
In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: DebrisFlow
Das hier schon erwähnte Brouter kann das auch und ist ebenfalls meine erste Wahl.

Nein, kann er nicht! Das habe ich gerade eben probiert. Wenn ich in Baku einen Punkt setze, kommt immer irgendeine Fehlermeldung ("not in database" oder sowas).
Gruß
Thoralf

Moin Thoralf,
doch ... kann Brouter doch. lach
Bei mir geht das. Fehlermeldungen gibt es meist dann, wenn ein Punkt nicht genau auf einer Straße liegt. Das konnte bei dir evtl. der Grund sein.
Wichtig! cool
Probier doch mal als Alternative für dich Graphhopper aus. Die Routingmaschine ist sehr schnell, und links oben kannst du, wie bei Guggl, die Orte eingeben. Rechts oben kannst du unterschiedliche Karten anwählen. Diese Routingmaschine nutzen auch GPSies und Komoot. Mit den Ergebnissen bin ich aber nicht zufrieden, da ist BRouter um Welten (für meinen Bedarf) besser.
Gruß Ulli

Geändert von Ulli Gue (17.03.17 18:35)
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#1271539 - 17.03.17 19:09 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Ulli Gue]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14939
Um das noch mal klarzustellen: Ich habe keinerlei Zweifel daran, dass Brouter sehr gute (die besten?) Strecken liefert. schmunzel

Berlin- Baku rechnet jetzt bereits seit 5 min und kommt zu keinem Ergebnis... d.h. es ist zur schnellen groben Vorplanung für Strecken von mehreren tausend Kilometern schlicht nicht geeignet.

Google liefert mir für Berlin - Kiew - Baku in 4 Sekunden eine Strecke und die Entfernung 3.597 km, und nochmal 2 Sekunden für Berlin - Istanbul - Baku mit 4.418 km.

Und während ich hier schreibe, gibt Brouter auf und meldet "Error: pass1 timeout after 300 seconds".

Bei Graphhopper muss ich mich anmelden, da kann ich gleich Gpsies benutzen. Der greift auf Graphhopper zu.

Ich sehe Google Maps und Brouter überhaupt nicht als Konkurrenten, jeder hat seine Stärken woanders. schmunzel

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1271555 - 17.03.17 20:12 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Toxxi]
Dommme
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 35
Welche Einstellung empfiehlt sich denn für BRouter? Mit Fastbike werden ja hoffentlich Schotterpisten vermieden oder?
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#1271562 - 17.03.17 20:26 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Dommme]
DebrisFlow
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 4562
Kommt auf den Schotter an; grobe Geröllpisten oder feinen Schotter wie auf Radwegen? Bin mit der "Trekking"-Auswahl meist zufrieden.
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Off-topic #1271601 - 18.03.17 08:09 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Toxxi]
kosemuckel
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Beiträge: 651
In Antwort auf: Toxxi
Google liefert mir für Berlin - Kiew - Baku in 4 Sekunden eine Strecke und die Entfernung 3.597 km, und nochmal 2 Sekunden für Berlin - Istanbul - Baku mit 4.418 km.

Und während ich hier schreibe, gibt Brouter auf und meldet "Error: pass1 timeout after 300 seconds".
Ja das ist wirklich schade. Das hängt nicht mit der Leistungsfähigkeit von brouter zusammen, sondern mit der Hardware, die für den Routingserver eingesetzt wird. Um hohere Berechnungsgeschwindigkeiten für einzelne lange Strecken oder einige kurze gleichzeitig zu erreichen, braucht es einen Server mit mindestens(!) 256 GB RAM. So ein Server will erst mal bezahlt sein, Preise liegen hier jenseits der € 500.-/Monat und sind so einfach nicht zu finden. Bei AmazonWebServices kostet so was etwa € 4.-/Minute.
Mit Serverkapazitäten hat Google sicherlich die kleineren Probleme.

Der Fehler, dass eine Position nicht gefunden wird ist natürlich ärgerlich. Schade dass brouter ab einer gewissen Distanz zu Strassen keine gültigen Koordinaten mehr finden kann. Da sind andere Routingprogramme toleranter.
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#1271605 - 18.03.17 08:51 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Toxxi]
Ulli Gue
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abwesend abwesend
Beiträge: 1379
In Antwort auf: Toxxi
Bei Graphhopper muss ich mich anmelden, da kann ich gleich Gpsies benutzen. Der greift auf Graphhopper zu.
Komisch. Ich nicht. Du kannst doch oben einfach zwei Orte eingeben und danach sogar die GPX-Datei runterladen. Sehr merkwürdig.

In Antwort auf: Toxxi
Ich sehe Google Maps und Brouter überhaupt nicht als Konkurrenten, jeder hat seine Stärken woanders. schmunzel

Sehe ich auch so.
Gruß Ulli
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#1271607 - 18.03.17 08:53 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Dommme]
Ulli Gue
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1379
In Antwort auf: Dommme
Welche Einstellung empfiehlt sich denn für BRouter? Mit Fastbike werden ja hoffentlich Schotterpisten vermieden oder?

Letzteres kann ich nicht sagen. Ich benutze hier in Norddeutschland die Einstelling "Trecking".
Gruß Ulli
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#1271617 - 18.03.17 10:14 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Ulli Gue]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14939
In Antwort auf: Ulli Gue
Komisch. Ich nicht. Du kannst doch oben einfach zwei Orte eingeben und danach sogar die GPX-Datei runterladen. Sehr merkwürdig.

Ah, ok, auf deinen Hinweis hn habe ich noch mal gesucht. Das Geheimnis ist, dass man oben in der Kopfleiste auf "Maps" klicken muss. Das war so klein und versteckt, dass ich es nicht gesehen hatte... peinlich

Jetz klappt es. Der rechnet ja wirklich phantastisch schnell! bravo Danke für den Tipp.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1271659 - 18.03.17 13:29 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Dommme]
Igel-Radler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1222
Hallo,

ich habe die drei Alternativen im praktischen Gebrauch ausgiebig geprüft; meine Erfahrungen sind:

Google Maps ist gut für einen groben Überblick, aber das verwendete Dateiformat KMZ ist mir nicht sympathisch, und das Kartenmaterial ist stark Auto-lastig, wobei viele mit dem Rad problemlos fahrbare Wege fehlen.

Brouter macht recht gute Routen, ist aber nicht sonderlich interaktiv.

GPSies ist mein Favorit, weil ich gerne interaktiv mit vielen Zwischenzielen plane und das Standarddateiformat GPX (das neben vielen anderen angeboten wird) auch mit meinem Navi (ein altes Garmin 60 CSX) hervorragend zusammenpasst. Die Höhenprofile dienen mir eher zur Orientierung; die Werte sind stark erratisch (weit mehr als die genannten 15 %), was aber auch am verwendeten Höhenmodell liegt; das von Google ist nicht so wesentlich besser.

Je nach Strecke ziehe ich auch RADWEIT in Betracht, die zugehörigen Tracks gibt es im Radreise-Wiki (allerdings muss ich das dortige KMZ-Format nach GPX umwandeln).

Grüße vom

Igel-Radler
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#1271661 - 18.03.17 13:38 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Igel-Radler]
DebrisFlow
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 4562
In Antwort auf: Igel-Radler

Brouter macht recht gute Routen, ist aber nicht sonderlich interaktiv.

Was meinst du damit? Ich finde von allen genannten ist Brouter das interaktivste. Die Route lässt sich für eine Neubrechnung beliebig hin- und herziehen ( was bei Gpsies nicht geht, da muss man komplett neu anfangen), neue Punkte sind hintendran schnell gesetzt, verschiedene Profile sind wählbar.
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#1271693 - 18.03.17 17:47 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Igel-Radler]
Ulli Gue
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1379
In Antwort auf: Igel-Radler
Brouter macht recht gute Routen, ist aber nicht sonderlich interaktiv.
Was meinst du damit? In die geplante Strecke kann man doch beliebig viele Zwischenpunkte einfügen (und auch wieder löschen) und diese wie ein Gummiband hin- und herziehen. Siehe auch die Frage von Andi (DebrisFlow).

In Antwort auf: Igel-Radler
Je nach Strecke ziehe ich auch RADWEIT in Betracht, die zugehörigen Tracks gibt es im Radreise-Wiki (allerdings muss ich das dortige KMZ-Format nach GPX umwandeln).
Ulrich Lamm (RADWEIT) hat fast alle Strecken auch unter GPSies. Suche dort mal den User "ulamm".
Gruß Ulli

Geändert von Ulli Gue (18.03.17 17:48)
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#1271699 - 18.03.17 17:58 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Toxxi]
uiop
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Beiträge: 53
Ich werfe mal noch orsm ins Rennen. Die Engine ist unglaublich schnell, man kann Wegpunkte verschieben und sie berechnet die Route quasi in Echtzeit. Die Engine unterstützt Fahrradrouting, allerdings kann man das in der Webversion nicht auswählen. Von daher im Moment nicht sehr nützlich für uns, aber vielleicht kommt da noch was.
Grüße Clemens
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#1271705 - 18.03.17 18:20 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: uiop]
Ulli Gue
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In Antwort auf: uiop
Ich werfe mal noch orsm ins Rennen. Die Engine ist unglaublich schnell, man kann Wegpunkte verschieben und sie berechnet die Route quasi in Echtzeit. Die Engine unterstützt Fahrradrouting, allerdings kann man das in der Webversion nicht auswählen. Von daher im Moment nicht sehr nützlich für uns, aber vielleicht kommt da noch was.

Hab ich mir mal eben kurz angeschaut. Wenn ich nichts übersehen habe, ist das doch reines Routing für Kfz, da ich bei meiner Teststrecke über Autobahn geführt werde. Ein ziehen von Zwischenpunkten auf für Kraftfahrzeuge gesperrte Wege wird nicht zugelassen.
Ergo: Für Radfahrer aktuell nicht zu gebrauchen .... oder ich hab den Schalter für Fahrradrouting nicht gefunden ... aber schnell ist sie.
Gruß Ulli

Geändert von Ulli Gue (18.03.17 18:20)
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#1271709 - 18.03.17 18:59 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: Ulli Gue]
uiop
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 53
Die Routing-Webseite von osrm soll wohl nur so etwas wie eine Demo für die Engine sein. Ich habe noch ein bisschen herumgeklickt und eine Liste der Seiten gefunden, die diese Engine benutzen:
Liste
Darunter ist eine Routing Seite, die sicher auch einen Blick wert ist:
cycle.travel
Leider enthält sie nur Europa Westeuropa und USA, aber man kann den Track herunterladen, Höhenprofil anzeigen lassen (sogar in 3d :-)) und ein pdf herunterladen.
Grüße Clemens

Geändert von uiop (18.03.17 19:07)
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#1271722 - 18.03.17 19:49 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: DebrisFlow]
Margit
Mitglied
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Beiträge: 3689
und wie bekommt man Google dazu, meine Änderungen zu übernehmen? Habe Route A nach B am PC geplant, einige Änderungen vorgenommen und an mein Handy gesandt. Was sehe ich, die DREI ursprünglichen Vorschläge von Google! Nochmals am PC geändert, an meine eMail-Adresse gesandt. Mag ich nun aus der eMail die Route am PC ansehen, sehe ich die geänderte Route. Öffne ich die eMail auf dem Handy und drücke "In Google Maps ansehen" sehe ich wieder nur die DREI Google-Vorschläge. böse
Viele Grüße
Margit
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#1271724 - 18.03.17 20:37 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: uiop]
kosemuckel
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 651
Hi Clemens, ja, die Engine ist flott - hat aber auch seinen Grund.
Es gibt nur einen Bike-Modus (kein MTB, Racer, Trekking, ...), das macht das Berechnen um ein vielfaches einfacher (es muss auf so gut wie nichts Rücksicht genommen werden).
Die Antworten der Engine enthalten nur die Koordinaten (Polyline), keine Höhenmeter (die müssen nachträglich noch [irgendwo] geholt werden), keine Infos zur Wegoberfläche und keine Infos zum Wegtyp. Das macht die Sache natürlich recht simpel und man kann schnell ein Routingergebnis auswerfen.
Hier mal als Beispiel wieder die o.g. Route von Berlin nach Baku im Fahrradmodus:
http://router.project-osrm.org/route/v1/...metries=geojson
Der Link zeigt die Rohdaten an, die zurückkommen. Die Geschwindigkeit ist gut, die Ergebnisse halt leider dünn.
Aber grundsätzlich interessant und ich werde das mal auf meine persönliche Beobachtungsliste setzten. Danke für den Hinweis!
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#1271763 - 19.03.17 09:40 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: uiop]
Ulli Gue
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1379
In Antwort auf: uiop
Die Routing-Webseite von osrm soll wohl nur so etwas wie eine Demo für die Engine sein. Ich habe noch ein bisschen herumgeklickt und eine Liste der Seiten gefunden, die diese Engine benutzen:
Liste
Darunter ist eine Routing Seite, die sicher auch einen Blick wert ist:
cycle.travel
Leider enthält sie nur Europa Westeuropa und USA, aber man kann den Track herunterladen, Höhenprofil anzeigen lassen (sogar in 3d :-)) und ein pdf herunterladen.

Moin Clemens,
eben mal auf die Schnelle "cycle.travel" probiert. Diese Seite liefert für meine Standard-/Teststrecken wirklich recht gute Ergebnisse. Danke dafür. Diese Seite werde ich weiter beobachten und mal schauen was die mir für Strecken vorschlägt, wenn BRouter mal wieder etwas zu Offroad unterwegs ist. grins
Gruß Ulli
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#1271986 - 20.03.17 10:44 Re: Google Maps vs. GPSies [Re: mbhh]
Hulle
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 715
In Antwort auf: mbhh
...Derzeit gibt es keinen Webdienst für Fahrradrouting, der Brouter das Wasser reichen könnte.
Schade, ich bekomm nur eine Fehlermeldung: "error. no response from server" und brouter zeichnet grade Striche, das können andere Tools besser schockiert Vielleicht wird hier im Büro aber auch irgendwas geblockt, ich schau mal später zuhause nach omm
Gruß, Florian
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