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#1371133 - 22.01.19 01:00 Re: Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien [Re: Tom72]
Tom72
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Beiträge: 493
6. Tag (12.07.2018), Briançon – Embrun
Strecke: 82 km
Höhenmeter: 1481


Zunächst sehe ich mir Briançon an, von wo aus heute die Überquerung des Col d’Izoard ansteht. Die hoch über dem Tal der Durance gelegene Altstadt wird von einer imposanten Befestigungsanlage des Militärbaumeisters Ludwigs des XIV., Vauban, umgeben, dessen Fortifikationen man an zahlreichen Orten in ganz Frankreich begegnet und von denen ich auf meinen Radreisen auch schon mehrere besucht habe. Um dorthin zu gelangen, muss ich eine extrem steile Straße hinaufstrampeln. Die Mühe lohnt aber.



Es bietet sich ein fantastischer Blick von der Festung hinunter ins Tal der Durance und auf die umgebende Bergwelt. Die Durance durchzieht die gesamte Haute-Provence bis zu ihrer Mündung in die Rhone bei Avignon. Ich werde nach der Überquerung des Izoard heute Nachmittag wieder auf sie treffen und ihr morgen bis Sisteron folgen.



Wieder zurück in der Unterstadt, begebe ich mich zum Ausgangspunkt der Straße über den Col d’Izoard.





Die Strecke über den Col d’Izoard ist Teil der Route des Grandes Alpes, die vom Genfer See bis zum Mittelmeer über ein gutes Dutzend Alpenpässe führt und deren Verlauf meine Reiseroute seit gestern, seit der Passhöhe des Lautaret, entspricht. Das Schild gibt eine Strecke von 19 km bis zum 2360 m hohen Pass an. Immerhin liegt Briançon bereits auf gut 1200 m. Mit dem Col d’Izoard erwartet mich heute der höchste Pass, den ich bisher mit dem Rad befahren habe, knapp vor dem nur etwa 40 m niedrigeren Col de la Cayolle vor vier Jahren, ebenfalls Teil der Route des Grandes Alpes.

Die Steigung ist überwiegend recht moderat, so dass ich ohne große Anstrengung rasch an Höhe gewinne. Die Auffahrt ist auch deswegen sehr angenehm, weil die Straße kaum Kfz-Verkehr aufweist, da sie verkehrstechnisch fast ohne Bedeutung ist. Der Pass hat im Grunde keine verbindende Funktion, da beide Talorte, Briançon und Mont-Dauphin, an der Durance liegen und kürzer durch die Nationalstraße durch das Flusstal verbunden sind. Als kuriose Besonderheit, die es wohl sonst bei keinem Alpenpass gibt, weist die Straße bergauf durchweg einen Radstreifen auf.



Im einzigen Ort zwischen Briançon und dem Pass, Cervières, gönne ich mir noch eine Einkehr und ein erfrischendes Bier.



Von Cervières sind es noch 10 km und gut 700 Höhenmeter.





Schließlich habe ich die letzten Serpentinen im Blick und kann die Passhöhe erahnen. Die Straße türmt sich gleichsam in mehreren „Etagen“ vor mir auf.



Eine weitere sich unerwartet ergebende Einkehrmöglichkeit einen guten Kilometer vor dem Pass, das Refuge Napoléon, nehme ich gerne wahr und stärke mich mit einer Kleinigkeit. Das historische Gebäude ist eine von mehreren unter Napoléon III. während des Zweiten Kaiserreichs Mitte des 19. Jahrhundert in der Nähe von Alpenpässen errichteten Raststationen.



Noch ein Kilometer bis zum Pass



Nur noch ein paar Serpentinen



Blick zurück zum Refuge Napoléon und die soeben durchfahrenen Kurven



Geschafft, mein höchster bisher befahrener Pass…





Der Col d’Izoard war zahlreiche Male im Programm der Tour de France, zuletzt im Vorjahr, 2017, was auch auf dem Asphalt deutlich dokumentiert ist.



Nun darf ich die landschaftlich grandiose Abfahrt genießen. In den Serpentinen finden sich die für prominente Tour-de-France-Passstraßen typischen aufgemalten Anfeuerungs-Parolen für die Favoriten.





Ein paar Serpentinen unterhalb der Passhöhe folgt ein landschaftlicher Leckerbissen, die Casse Déserte mit ihren Geröllhalden und Felsnadeln. Hier zwingt ein kurzer Anstieg nochmal zum Treten.









Noch ein paar weitere enge, steile Serpentinen, dann fällt der Blick in ein flaches Tal, in dem die Straße nun durch die Orte Brunissard und Arvieux mit geringerem Gefälle verläuft.







Schließlich mündet die vom Col d’Izoard hinabführende Strecke auf eine deutlich verkehrsreichere Straße, die linkerhand vom Col Agnel (2744 m), dem Grenzpass zu Italien, kommt und der ich nun nach rechts weiter abwärts bis zur Durance folge. Kurz darauf verläuft die Straße durch eine spektakuläre Schlucht, die Combe du Queyras.







Ich komme schließlich durch die Orte Guillestre (hier verlasse ich die Route des Grandes Alpes, die ab hier Richtung Süden zum Col de Vars verläuft) und Mont-Dauphin und bin wieder im Tal der Durance, das ich heute Mittag in Briançon verlassen habe. Es ist nun schon früher Abend, aber ich will heute noch bis Embrun am Ufer des Stausees Lac de Serre-Ponçon, kommen. Das sind noch etwa 20 eher eintönige und nicht ganz verkehrsarme Kilometer auf der Nationalstraße 94 im breiten und flachen Tal der Durance; ich strample zügig. Plötzlich untersagt völlig unerwartet ein Fahrradverbots-Schild die Weiterfahrt auf der N 94, und ich werde auf eine Nebenstraße gezwungen (D 994 H), die parallel den Hang erklimmt bis zum Ort Châteauroux-les-Alpes und dann wieder abwärts führt und kurz vor Embrun wieder auf die Hauptstraße im Durance-Tal stößt. Landschaftlich auf alle Fälle interessanter als die N 94, aber angesichts der späten Stunde (es ist inzwischen fast 20 Uhr) und der Tatsache, dass ich für heute seelisch nicht mehr auf weitere Höhenmeter eingestellt bin, kann ich diesen unfreiwilligen Abstecher nicht wirklich genießen (und habe daher auch keine Fotos mehr gemacht).

Schließlich erreiche ich Embrun, halte mich aber in der sehenswerten, hoch über dem Lac de Serre-Ponçon gelegenen Altstadt nicht groß auf, sondern rolle weiter hinab zum Ufer des Stausees, wo es einen Campingplatz geben soll, den ich auch recht schnell finde. Er ist reizvoll am Seeufer gelegen, und zum Glück gibt es hier auch eine Pizzeria, so dass ich zum Abendessen nicht mehr zurück nach Embrun hinauffahren muss. Ich werde mir den Ort morgen Vormittag ansehen.



7. Tag (13.07.2018), Embrun – Sisteron
Strecke: 100 km
Höhenmeter: 966


Ab heute ist das Thema Hochgebirge eigentlich schon wieder abgehakt; ich werde heute der Durance flussabwärts folgen, aus den Alpen heraus, bis Sisteron, um mich von dort Richtung Mont Ventoux durchzuschlagen; auf dem Programm steht somit für die kommenden Tagen die Haute-Provence.

Obwohl mein Weg mich heute Richtung Westen entlang der Durance (und zunächst ihres Stausees Lac de Serre-Ponçon) führen wird und ich so gesehen nicht mehr zurück und hinauf nach Embrun müsste, fahre ich zunächst vom Campingplatz am Seeufer die Straße, die ich gestern hinabgerollt bin, wieder hinauf, um in der hübschen Altstadt zu frühstücken.



Von der Tour Brune, einem mittelalterlichen Wehrturm, hat man einen herrlichen Blick auf den Stausee mit der Kathedrale von Embrun im Vordergrund.



Dann rolle ich wieder zurück hinunter zum Lac de Serre-Ponçon und folge zunächst dessen Südufer auf der verkehrsreichen N 94 bis Savines-le-Lac, von wo aus die
Straße über einen Viadukt auf das Nordufer geführt wird.





In Chorges treffe ich wieder auf die bereits weiter oben erwähnte Route meiner vier Jahre zurückliegenden Radtour Lyon–Korsika (dort Tag 6), die mich seinerzeit von Westen, von Gap, kommend hierher geführt hat.



Ab hier wiederhole ich für etwa 20 km die damalige, mir somit bereits bekannte Strecke entlang des Westufers des Stausees. Mit herrlichen Ausblicken über den Lac de Serre-Ponçon führt die D 3 über einen Pass von gut 1100 m, den Col Lebraut,





und dann wieder hinunter zum Ufer. Noch recht hoch über dem See liegt der Camping La Viste; ich habe den Platz noch in guter Erinnerung, weil ich hier seinerzeit übernachtet hatte und beim Abendessen den Blick über den See auf die Alpen genossen hatte. Diesmal belasse ich es aber bei einer Neuinszenierung des damaligen Fotos vor der Einfahrt des Campingplatzes, denn heute ist es zu früh, das Zelt hier aufzuschlagen, es ist erst später Nachmittag, und ich will heute noch die verbleibenden gut 60 km bis Sisteron schaffen.



Die Staumauer des Lac de Serre-Ponçon



und der Blick Richtung Osten über den See, Richtung Alpen



Unterhalb der Staumauer, ein paar Kilometer durance-abwärts, in Espinasse, verlasse ich die vor vier Jahren gefahrene Route, die mich ab hier am Südufer des Lac de Serre-Ponçon entlang ostwärts nach Barcelonnette und weiter zum Col de la Cayolle geführt hatte (auf dem Bild mit der Staumauer kann man die Straße im Hang am gegenüberliegenden Ufer erkennen), und folge der Durance Richtung Westen. Zunächst ziemlich lange auf der Hauptverkehrsstraße D 900 B, um zügig voranzukommen. Ich durchquere die Orte Remollon und Tallard, die Durance macht einen Bogen Richtung Süden, ich folge ihr weiter, bis ich schließlich bei La Saulce den Fluss überquere und auf das linke Ufer wechsle. Das stellt sich als gute Idee heraus, denn auch auf dieser Seite gibt es eine parallel zur Durance verlaufende Straße, oder besser Sträßchen (D 4), die anders als die verkehrsreiche Hauptverkehrsachse kaum befahren ist und auch landschaftlich mehr zu bieten hat.







Kurz vor Sisteron muss ich wieder auf das rechte Ufer und die Hauptstraße zurückkehren. Ich erreiche die Stadt gegen 20 Uhr. Gleich am nördlichen Ortseingang erhebt sich über dem Durance-Ufer eine der Hauptsehenswürdigkeiten, eine bizarre rippenförmige Felsformation, die offenbar aus versteinerten und im Laufe der Jahrmillionen durch die Kräfte der Tektonik in die Senkrechte gekippten Sedimentschichten entstanden ist.



Über die Brücke zu Füßen des Felsens führt mich mein Weg nun am anderen Ufer ein paar Kilometer zurück nach Norden zum Camping Municipal Les Prés Hauts. Nach Zeltaufbau und Duschen geht es zurück in die Stadt,



aber es ist nun schon so spät, dass in den Altstadtgassen die meisten Restaurants in Kürze schließen. Die Rettung ist eine einfache Schnellimbiss-Pizzeria, vor der man gemütlich draußen sitzen kann.



8. Tag (14.07.2018), Sisteron – Banon
Strecke: 55 km
Höhenmeter: 574


Heute steht eine bescheidene Strecke von nur gut 50 km und mit im Vergleich zu den bisherigen Etappen wenigen Höhenmetern auf dem Programm. Ziel ist Banon, das ich aufgrund der vielversprechend erscheinenden Beschreibung in meinem Haute-Provence-Reiseführer zum nächsten Etappen- und Übernachtungsort auserkoren habe. Das passt auch insofern, als dann die morgige Etappe nach Sault am Fuß des Mont Ventoux ebenfalls nicht besonders lang ist, schließlich will ich mir ja um 17 Uhr das WM-Finale ansehen.

Entlang der Durance fahre ich, wie schon gestern Abend, vom Campingplatz zurück nach Sisteron. Hoch über der Stadt erhebt sich die Zitadelle.



In Sisteron ist heute Markt.



Ich riskiere es, das Rad mit Gepäck unten stehen zu lassen, und steige hinauf zur Zitadelle.



Von hier oben hat man einen fantastischen Blick. Man erkennt deutlich, wie die Durance hier einen markanten Felsriegel durchbricht; die östliche Kante dieser Bresche ist die Felsformation, die mir bereits gestern Abend aufgefallen ist.





Blick nach Süden über die Altstadt und die Durance, der ich nachher noch ein paar Kilometer flussabwärts folgen werde



Vorbei an der Kathedrale verlasse ich die Stadt Richtung Süden.



Ich folge zunächst der D 4085 entlang der Durance, verlasse deren Tal aber recht bald in Peipin über die sanft ansteigende D 951 und genieße den Rest des Tages die Fahrt durch die Haute-Provence über malerische, kaum, befahrene Sträßchen und durch winzige Dörfer.



Die wahre Provence-Stimmung kommt spätestens beim Anblick und Geruch der ersten blühenden Lavendelfelder auf (vor Tagen, kurz vor Die, gab es ja bereits einen ersten Vorgeschmack).



Gemütliche Einkehr in Saint-Étienne-les-Orgues in einem typischen Provinz-Dorfbistro



Über die D 951 und D 950 mit Blick auf weitere Lavendelfelder geht es weiter nach Banon.







Banon, die malerisch auf einer Hügelkuppe über Lavendelfeldern gelegene „provenzalische Bilderbuchstadt“, wie es in meinem Reiseführer zutreffend bezeichnet wird, ist schon von Weitem zu sehen.





Der Campingplatz ist ein paar Kilometer südlich. Nachdem ich mein Zelt aufgebaut habe, radle ich zum Abendessen hinauf in die Altstadt. Im Zentrum gibt es mehrere Restaurants, vor denen man nett draußen sitzen kann. Hier kann ich den Tag gemütlich mit einem Steak und einem Glas Wein ausklingen lassen.

Fortsetzung folgt...

Gruß
Tom

Geändert von Keine Ahnung (11.02.19 23:05)
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Betreff von verfasst am
Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien Tom72 20.01.19 17:37
Re: Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien Keine Ahnung 20.01.19 17:59
Re: Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien veloträumer 20.01.19 19:55
Re: Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien Tom72 20.01.19 23:39
Re: Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien  Off-topic martinbp 21.01.19 09:48
Re: Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien martinbp 20.01.19 21:47
Re: Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien kettenraucher 21.01.19 13:52
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Re: Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien Tom72 22.01.19 17:49
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Re: Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien Tom72 10.02.19 23:20
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Re: Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien Keine Ahnung 11.02.19 10:29
Re: Alpen, Haute-Provence, Okzitanien, Katalonien Tom72 21.02.19 23:47
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