Unterwegs, also bei mehr als Tages- und Wochenendtouren sind (passende) Reservespeichen an Bord schon sehr sinnvoll. Ich lasse mir einfach beim Einspeichen 4 Stück der gleichen Baurt (mit Nippel!) mitgeben. Das sind nur ein paar Gramm. einen Speichenschlüssel brauchst Du natürlich auch, der wird aber genausowenig zur Achslastüberschreitung führen. Wenn dann eine Speiche reisst, halten und gleich wechseln. Je länger Du wartest, desto meht verzieht sich das Rad. Die Neue muß genau dahin, wo die Alte war. Bei Kettenschaltungen muss, wenn es auf der rechten Seite ist, das Ritzelpaket ab. Früher habe ich bei der Orbit den Antrieb ausgebaut, war einfacher als die Ritzel zu lösen. Wie es bei aktuellen Kettenschaltnaben aussieht, da antwortet hoffentlich einer, der sowas hat. Bei Rohloff braucht man nichts auszubauen, i.d.R. kommt man an die Speichen gut ran. Beim Einfädeln darfst Du die Speichen ruhig etwas biegen, nur nicht knicken.
Bremsscheiben müssen häufig ausgebaut werden, erzkonservative Fahrer könnten das eventuell als Nachteil bezeichnen.
Nach dem Einbauen ziehst Du die Speiche vorsichtig an, bis die Felge wieder rund läuft und die Speichen möglichst gleichmässig gespannt sind.
Nach der Fahrt kannst Du dann das Laufrad bei einer Werkstatt, die es kann, vollständig zentrieren lassen - oder Du gehst am nächsten verregneten Sonnabend in den Keller, schließt Dich ein und übst.
Viel Erfolg ,
Falk, SchwLAbt