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#643390 - 04.08.10 21:21 3 Juli 2010 [Re: tolyas83]
tolyas83
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 23
3 Juli 2010

Wir wachen uns auf sehr lange, essen und ein wenig spazieren nicht weit von unseres Zelt. Wir finden ein Paar Scherben von Bomben für Mörser und machen etwas Fotos.


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Nachmittags, ich lasse Bina allein und fahre ohne Gepäck dem Weg nach Nord. Ich hörte irgendwann, dass neben diese Weg ein Haus des Generals befindet sich. Ich fahre schnell bis zu diesem Haus … und kläre auf dass es gebe keine Haus da. Ich treffe da drei Menschen mit zwei Auto und ein Metalldetektor. Wir plaudern ein wenig, ich sage mich los von Tee und fahre weiter nach Nord. In ein Paar Kilometer ich erreiche Musta-Tunturi. Ich lasse meine Fahrrad unten und aufsteige auf Musta-Tunturi zu Fuß. Ungefähr zwei Hundert Meter Hohe. Auf dem Gipfel Musta-Tunturi etwas deutsche Festungen befanden sich. Man kann es auf der deutsche operative Karte sehen.
Hier ist der sehr bequeme Platz : man kann ein großer Teil der Halbinsel Srednij, ein großer Teil Motovskij-Fjord und eine kleines Stück Fischerhalbinsel sehen. Jetzt da befinden sich nur Ruinen, eine Denkmal, eine Kreuz und viele Teilen von Bomben für Mörser und Geschoße.


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Ich absteige und fahre zurück. Jetzt ist schon nicht so schlimm wie gestern, 9-13 Grad über Null und keine Regen oder so, aber wir fahren nicht heute weiter. Wir töten den Rest der Tage : Bina laufe, ich aufstiege auf dem nächste von unsere Zelt Berg. Von Berg ich sehe viele Schützengrabe, welche ich konnte nicht von unten sehen.


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Es gebe im Anfang Juli noch keine Heidelbeeren oder Pilze und ich versuche die Rentierflechte zu kochen. Aber ich benutze zu wenig Milchpulver und koche zu wenig auch (ich kann nicht viele Gas im Anfang des Wanderung ausgeben) und die Rentierflechte ergeben zu bitter. Aber ich las in Internet, das wenn die Rentierflechte mit Milch zu kochen, es wird fast wie Pilze.



Morgen wir fahren auf Fischerhalbinsel.

die Reisroute dieses Tage

Die Fortsetzung wird später ...
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#643816 - 06.08.10 10:17 Re: 3 Juli 2010 [Re: tolyas83]
gerold
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2329
Sehr interessante Gegend, da muss ich mal hin (an der Abzweigung zum "Highway" nach Murmansk nahe des Ladoga-Sees war ich ja schon beim VOL-Brevet und hab die Landschaft dort faszinierend gefunden).

Nur Rentierflechte essen ist nicht so ganz meins und für bekennende LUF-Radler dürfte Rußland ein (mangels Unterkünfte und Gasthäusern) nicht so ganz einfaches Reiseland sein.

wünsche noch gute Fahrt und bitte weiter berichten !
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#650553 - 31.08.10 23:04 Re: 2 Juli 2010 [Re: tolyas83]
Steve Heller
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 232
Hallo Anatoly,

ich kann dir leider keine 100% Auskunft zu dem Kaliber geben, aber es müsste sich um das Kaliber 8X57 handelt, die Buchstabe und Zahlen geben Auskunft über den Hersteller, in diesem Fall P181, Hugo Schneider A.G. Werk Leipzig-Paunsdorf, und die Charge und das Herstellungsjahr.

Gruß Bernd

P.S. Toller Reisebericht
Rechtschreib- und oder Grammatikfehler gehören zum künstlerischem Ausdruck des Autors und ist sein geistiges Eigentum. Vervielfältigung jeglicher Art ist untersagt. Ein Verstoß gegen dieses Verbot verletzt geltendes Urheberrecht und zieht straf- und oder zivilrechtliche Verfolgung nach sich. schmunzel
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#650557 - 31.08.10 23:39 Re: 2 Juli 2010 [Re: Steve Heller]
Steve Heller
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 232
Edit

Hallo Anatoly,

ich kann dir leider keine 100% Auskunft zu dem Kaliber geben, wahrscheinlich 8X57IS, die Buchstabe und Zahlen geben Auskunft über den Hersteller, das Hülsenmaterial, die Charge und das Herstellungsjahr.

P181 = Hugo Schneider A.G. Werk Leipzig-Paunsdorf
S = Messing
37 = Herstellungsjahr 1937
3 = Charge

Gruß Bernd

P.S. Toller Reisebericht
Rechtschreib- und oder Grammatikfehler gehören zum künstlerischem Ausdruck des Autors und ist sein geistiges Eigentum. Vervielfältigung jeglicher Art ist untersagt. Ein Verstoß gegen dieses Verbot verletzt geltendes Urheberrecht und zieht straf- und oder zivilrechtliche Verfolgung nach sich. schmunzel

Geändert von Steve Heller (31.08.10 23:40)
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#670890 - 20.11.10 20:25 Re: 3 Juli 2010 [Re: tolyas83]
Radbine
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2
Leider gab es keine Fortsetzung des Berichtes von Anatoly, was schade ist. Ich bin die Tour von Petchenga über die Halbinsel Sredni und Rübaschi weiter nach Murmansk bis zur finnisch - russischen Grenze nach Lotta mit ihm zusammen gefahren.
Es war die härteste Tour von all meinen bisherigen Reisen durch Russland.
Ich bin zu Mitsommer am 26.6.2010 in Ivalo per Flugzeug angekommen und dann am Inarisee (eine traumhafte Strecke)nach Norwegen nach Kirkeness an die russisch norwegische Grenze nach Jakobselv geradelt und dann weiter zum Grenzübergang nach Russland Richtung Nickel nach Petchenga. Dort hatten wir uns verabredet. Das Wetter war der absolute HAmmer - 6°C Dauerregen. Es sollte noch kälter werden. Nachts oben im Gebirge am Deutschen Weg waren wir dann bei 1°C! Ich habe noch nie in meinem Leben so gefroren, wie da oben. Dazu muss man wissen, der Weg führt durch Furte, Bäche und reißende Flüsse, also immer nasse/kalte Füße!
Tipp - Neoprensocken helfen - ich hatte leider keine! Der Deutsche Weg ist durch den ca. 400m hohen Gebirgszug, der den Inseln vorgelagert ist, ziemlich hart zu fahren! Ich hatte viel zu viel Gepäck am Rad. Die russischen Freunde sind da Minimalisten. Es ist eine Route für Mountenbikes, mein Reiserad hat zwar topp durchgehalten, aber manche Streckenabschnitte waren nur schiebend zu bewältigen. Es gibt nur auf der kleinen Halbinsel Sredni eine ca. 5km Splittstrecke, die man als gut befahrbar bezeichnen kann, alle anderen Strecken sind sehr durchwachsen, von Schotter pur bis Sand, Feldwegcharakter, Wasserlöchern . ..... Man kann diese Straßen/Wegeverhältnisse nicht verstehen, wenn man bedenkt, hier haben in den 70iger -80iger Jahren knapp 700 Leute gewohnt in den Armeesiedlungen, Geologenstationen etc. Eine Straße wurde nie gebaut! Heute sind die INseln Ziel für Geländetouren mit Fischfangeinlagen, entsprechend sehen die Wege aus! Leute wohnen kaum noch auf den Halbinseln, im Moment sucht man dort nur nach Erdöl und Diamanten, sprich Geologen sind da und milit.Funkstationen sind besetzt. DAs ganze Gebiet ist immer noch für Ausländer gesperrt ab Petschenga nordöstlich!
Die Magistrale Nr.18 von Kirkeness kommend kann man ohne Gefahren gut nach Murmansk fahren, nur in Titovka gibt es eine Kontrollstation. Als Radfahrer ist man hier der Exot und wird sehr freundlich behandelt.
Ich hätte die Route allein nicht bewältigt. MAn braucht dort oben entweder ein gutes GPS Gerät oder einen guten Führer wie Anatoly. Die Wege durch den Gebirgszug sind irritierend. Was passiert, wenn man als Ausländer erwischt wird? MAn muss eine Geldtsrafe bezahlen. Im Schlepptau mit Russen fällt man nicht auf, höchstens durchs Equipment.
Die INseln sind landschaftlich sehr interessant und man ist einsam auf weiter Flur. Verpflegungstechnisch muss man alles mitnehmen für die 7-8 Tage, es gibt nur in Titovka ein Cafe mit Imbissangebot! Ich kann die Rundroute nur empfehlen, wünsche aber denjenige besseres Wetter. MAn kann in etwa erahnen, was meine Großvätergeneration dort oben aushalten mussten. Die GEschichte holt einen da oben auf Schritt und Tritt ein.
Ich gehöre zu den weniger web - technisch bewanderten, deshalb gibt es bei mir nur ein Reisetagebuch mit Bildern.
Meine Tour von MUrmansk auf Kola ins Hibinengebirge nach Kandalakscha ans Weiße Meer und auf die Solowetzkiinseln weiter nach Finnland 2008 findet ihr unter
http://www.boettger.ru/general/downloads/08_Bines_Reisen.pdf!!
Ich hoffe, Christian Boettger stellt den Reisebericht von der diesjährigen Tour bald auch rein.
Bine
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#670921 - 20.11.10 21:53 Re: 3 Juli 2010 [Re: Radbine]
Radbine
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2
Hier ist der link zum Reisetagebuch, da erfährt man noch ein bissel mehr!
http://www.boettger.ru/general/downloads/10_Bines_Reisen.pdf
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#671042 - 21.11.10 13:15 Re: 3 Juli 2010 [Re: Radbine]
Radlrudi
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 234
Hallo Bine und Anatoly,
vielen Dank für den tollen und spannenden Reisebericht und die Bilder.
Eine Radtour unter solchen Bedingungen ist nichts für &#8222;Warmduscher&#8220;, meinen Respekt!
Gruß
Rudi
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#674783 - 06.12.10 13:14 Re: 3 Juli 2010 [Re: Radlrudi]
luckyloser
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 700
Hallo Anatoly,

Danke für diesen genialen Bericht! Das ist ne Tour genau nach meinem Geschmack!
Ich war das erstemal in meinem Leben dieses Jahr für mehrere Wochen in Russland, genauer gesagt im Ural (aber ohne Bike), und es wird definitiv nicht das letzte mal gewesen sein!
Viele Grüße vom nordsüchtigen Holger
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#690952 - 07.02.11 08:38 Re: 3 Juli 2010 [Re: Radbine]
tolyas83
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 23
Ich hebe diese Thema noch ein Mal.

Ich werde nicht, wohl, meine Bericht zu beenden. Erstens, Bine hat alles gut beschreiben, und zweitens ich bin zu faul. Deshalb, ich gebe nur die Links zu meinen Videos. Ungefähr vierzig Minuten. Alle Videos mit Musik, man kann ohne Mühe schauen.

Teil 1 Kolahalbinsel, Deutsch Weg
Teil 2 Fischerhalbinsel
Teil 3 Srednijhalbinsel
Teil 4 E-105, Murmansk
Teil 5 Lotta (finnische Grenze)

Eine kleine Off-Topik

Wer will meine Fotos und Berichte (auf russisch) aus andere meine Reise anschauen,
Willkommen hierher:

http://tolyas83.livejournal.com/

Wer hat irgendeine Fragen über Reisen in Russland, oder wer braucht irgendeine Hilfe, schreibe mir:

tolyas@mail.ru

Geändert von tolyas83 (07.02.11 08:39)
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www.bikefreaks.de