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#1120281 - 10.04.15 22:52 Sri Lanka 2015
uwee
Gewerblicher Teilnehmer Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 1152
Unterwegs in Italien

Dauer:29 Tage
Zeitraum:27.1.2015 bis 24.2.2015
Entfernung:1500 Kilometer
Bereiste Länder:lkSri Lanka
Externe URL:http://velo-traumreise.de








Sri Lanka ist meine zweite Heimat.
Ich wohnte und arbeitete dort.
Besuchte die Insel vor der Südspitze Indiens sicherlich zwei Dutzend Male, und habe dort jahrzehnte andauernde Freundschaften zu pflegen.
Von daher kann dieser Bericht eigentlich nicht objektiv sein.
Andererseits ist man auch besonders kritisch wenn der Lieblingsstrand, den man so oft und gerne besucht hatte, zugepfastert ist mit Hotels und Liegestühlen.
Es gibt etliche Orte, die ich nach dieser Reise nie wieder betreten werde- dafür fand ich aber auch etliche neue Traumdestinationen.
Wir waren im Januar/ Februar unterwegs- eine sehr gute Reisezeit.
Für Radreisen empfehle ich die Monate von November bis März, wo es relativ wenig regnet und relativ kühl ist...
Aber beides wie gesagt "relativ".


Wir hatten vier Wochen Zeit. Isabel liebt die Berge. Deshalb besuchten wir diese gleich zweimal.
Ich liebe meine alte "Heimatstadt" Kandy, wo auch die meisten meiner Freunde wohnen. Daher besuchten wir auch diese Stadt zweimal.
Hier also die 8, die wir mit unseren Rädern in die Sri- Lanka Karte zeichneten...


GPS- Track Sri Lanka 2015 auf GPSies


Vom Flughafen sind es nur etwa 12 Kilometer- meist auf ruhigen Straßen bis nach Negombo.
Den Ort habe ich früher fast gehasst- bin aber mittlerweile mit ihm versöhnt. Für die ersten 1-2 Nächte und vielleicht für die letzte Nacht ist die Stadt ganz o.k.




Negombo ist eine überwiegend christliche Stadt mit vielen Kirchen. Man nennt sie deshalb auch das Rom Sri Lankas.
Eine Woche vor uns war der Papst hier in dieser Kirche.









Negombo ist aber auch ein bedeutender Fischereihafen mit ebensolchem Markt.





































































Schöne und kitschige Sonnenuntergänge sind allabendlich fast garantiert.











Freunde von mir sind Reiseveranstalter. Besonders von Sportreisen. Mit ihnen zusammen hob ich den Internationalen Sri Lanka Marathon aus der Taufe. Das war bereits 1998. Es ist mittlerweile die größte Laufsportveranstaltung des Landes mit mehr als 10.000 Teilnehmern.
Thilak und Dharmapala organisieren aber auch internationale Mountainbike Rennen und Trainingscamps für Vereine. Mittlerweile wuchsen sie zu einem der größten Reiseveranstalter des Landes.
LSR- Lanka Sports Reizen Homepage LSR

Am nächsten Tag hatten wir keine Chance: Uns wurde ein Guide und ein Fahrzeug für einen Tag aufgedrängt. Sie sollten uns zumindest den Weg nach Kandy weisen, das Gepäck transportieren und uns vor dem nachfolgenden Verkehr abschirmen. Ein wenig Luxus, aber wir genossen ihn schließlich trotzdem.
Die ersten Tage kämpft man noch sehr mit der tropischen Hitze. Nach wenigen Kilometern durch flaches Terrain gab es dann auch schon ganz ordentliche Steigungen.















Das ist die Mannschaft der Navy. Unser Guide war früher Sri Lankanischer Meister in Straßenrennen und kannte fast jeden der jungen Sportler.




Für Asien weist Sri Lanka ein ausgezeichnetes Straßennetz auf. Viele Strecken sind Rennrad- tauglich.






Das erste Tagesziel war Pinnawela.







Dort befindet sich ein Elefanten Waisenhaus. Vor vielen Jahren arbeitete ich dort als Tierarzt. Mittlerweile ist es ein touristischer Hotspot geworden und teuer.













Schön ist es trotzdem.






Fütterung der Kleinsten.















Das darf nur der Tierarzt.
Das Streicheln des Stoßzahnes soll Glück bringen.
Natürlich glaube ich nicht an solches Zeug...

Aber vielleicht hilft es ja doch...











Der Weg nach Kandy durch das hügelige Gelände ist an sich schon ein Highlight der Tour.
Man sollte versuchen die Nationalstraße 1 von Colombo nach Kandy zu meiden.
Sie ist wirklich schrecklich stark befahren.
Wir verfahren uns und landen doch auf ihr.
Schrecklich!






Um so schöner endlich wieder in "meinem Kandy" zu sein.









Der Verkehr hat allerdings in den Jahren doch sehr zugenommen.




Im Queens Hotel- links im Bild- wohnte schon Hermann Hesse.
Nachzulesen in seinem relativ unbekannten Buch: Aus Indien
Keines seiner Meisterwerke, aber eine prima Einstimmung auf die Reise.




Affen gibt es zu Hauf in der Stadt und auf der ganzen Insel. Türen und Fenster sollten stets geschlossen bleiben und die Räder verschlossen aufbewahrt werden.











Eine meiner damaligen Arbeitsstätten- neben der Universität, die sich auch in Peradeniya befindet, ein paar Kilometer von Kandy entfernt und berühmt durch den schönsten Botanischen Garten der Welt. (Das wird auch von ein paar anderen Bot. Gärten behauptet. Aber natürlich ist es wirklich der in Peradeniya)


























































Flughunde- Flying Foxes































Noch ein paar Bilder vom Central Market in Kandy...








































Dann geht`s aber erst mal in die Berge.
In Lagen um die 2.000m Höhe kann man sich bestens akklimatisieren.
Davon bald mehr.



Uwe


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Geändert von uwee (10.04.15 22:53)
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#1121023 - 13.04.15 18:52 Re: Sri Lanka 2015 [Re: uwee]
gerold
Mitglied
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Beiträge: 2275
Interessant dass die Straßen offenbar radikal saniert wurden - ich war in Sri Lanka vor ein paar Jahren mit dem MTB. War die richtige Wahl - war zwar meist absichtlich asphaltlos unterwegs aber dort wo ich auf Straßen gefahren bin habe ich bisher kaum wo so schlechten Asphalt gesehen - RR-Tauglich waren gerade mal ein paar Hauptstraßen.

Freue mich schon auf die Fortsetzung !

Gruß Gerold
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#1121069 - 13.04.15 20:52 Re: Sri Lanka 2015 [Re: gerold]
Andycam
Mitglied
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Beiträge: 198
Ich erinnere mich, dass die Hauptstrasse an der Südküste entlang picobello geteert war. Nach dem Tsunami wurde diese mit EU Geldern finanziert. Teilweise gibt es im Landesinneren Schlaglochpisten und gleich darauf feinste Teerstrassen im Wechsel. Im Grossen und Ganzen waren die Strassen ok, wir waren aber auch nicht offroad unterwegs.

LG
Andreas
Reisen statt rasen
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#1121115 - 13.04.15 22:15 Re: Sri Lanka 2015 [Re: gerold]
uwee
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Lieber Gerold,

schön mal wieder von Dir zu hören.
Kommst Du uns dieses Jahr mal wieder besuchen?

Ja, die Straßen waren früher wirklich schlecht.
Mittlerweile kommst Du fast in jedes Dorf auf einer Asphaltstraße.
Die Naturpisten haben wir fast schon gesucht um schönere Fotos schießen zu können.
Natürlich darf man ein Drittweltland, dass auf der Schwelle zur nächst höheren Kategorie steht (sagt man dann eigentlich Zweitweltland? Tigerstaat kann man das Land ja nicht nennen, da dort noch nie welche vorkamen. Also evtl. Leopardenland?) nicht mit Europa vergleichen. Wir fanden auch tatsächlich Radler, die meinten noch nie auf so schlechten Straßen gefahren zu sein. Kann ich nicht ganz verstehen.
Etliche Straßen sind besser als eine deutsche Bundesstraße. Und selbst kleine Schlaglochpisten lassen sich mit angepasster Geschwindigkeit gut fahren.
Und es entstehen in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit immer mehr Straßen oder sie werden ausgebaut- selbst in entlegenen Winkeln.
Achtet einfach auf die nächsten Fotos.
Wobei.... wie vorher geschrieben.
Viele Fotos lügen. In Matsch, Sand und Geröll entstehen einfach die schönsten Aufnahmen.
So manch einer sucht deshalb gerade solche Abschnitte.
Aber MTB Pisten werden auch in 50 Jahren noch nicht ausgehen. Hätte auch dafür ein paar schöne Tipps.
LGU
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#1121454 - 15.04.15 00:47 Re: Sri Lanka 2015 [Re: uwee]
uwee
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Vom in 500m Höhe gelegenen Kandy führt uns der Weg, anfangs auf kleinen und kleinsten Straßen und Wegen, in das 1.890m hoch gelegene Nuwara Eliya.



































In einer Teeplantage





















Hier verbringen wir die Nacht. Die einzigen anderen Gäste neben uns: Der Tourismusminister mit Familie. Inclusive seiner kreischenden, hysterischen Kindern.






















Teefabrik inmitten der Teefelder.






Der Tee ist im Hochland Sri Lankas eine Monokultur- aber eine sehr ansehnliche.





reiche Ernte











Neben Tee wächst im Hochland auch europäisches Gemüse.















Die Passhöhe auf 2022m Höhe.







...und Blick auf Nuwara Eliya.










Hier hatten die englischen Kolonialherren alles was sie bruchten: Kühles Klima, reichlich Regen, Pferderennbahn, altenglische Clubs, Kolonialvillen, heimisches Gemüse, Forellenbäche und Jagdreviere.





Die alte Post




















Hindutempel der tamilischen Plantagenarbeiter.































Auffahrt auf die Horton Plains.
Wir machten den Fehler an einem langen Wochenende hoch zu fahren. Es war schrecklich. Verkehrstaus wie am Stachus in München. An einem normalen Wochentag hat man die auf 2.000- 2.300 m Höhe gelegene, mit Bergregenwald bestandene, Hochebene nur für sich allein.
Ein Unesco Weltkulturerbe










Man erwartet jeden Augenblick die Hobbits.






meine geliebten Baumfarne

















Dummerweise muss man dafür neuerdings Eintritt bezahlen- und nicht zu knapp.
Sind deshalb einfach mal am Gate durchgefahren.
Hat aber nichts geholfen.
Sie kamen mit dem Jeep hinter uns her... (Und da ging es noch aufwärts)







Unser höchster Punkt auf der Insel. Zumindest per Fahrrad.










Im Hintergrund der Adams Peak oder Sri Pada. Kommen wir später noch hin.












Leider dann so. Ich war bestimmt schon 20 mal hier oben und habe bei all diesen Besuchen zusammen nur einen Bruchteil dieser heutigen Besuchermenge gesehen.
Also Wochenenden und Feiertage unbedingt meiden.







Eine andere meiner Lieblingspflanzen: Der Tulpenbaum. Liebt die Höhenlagen. Stammt allerdings ursprünglich aus Afrika.




























Tee und Tulpenbaum.




und Teepflückerinnen







Eine Zugfahrt ist Pflicht. Stilecht nur in der 3. Klasse. Bummelzüge nehmen auch Räder mit. Sonst müssen diese unbegleitet vorausgeschickt werden. Wir fahren nur eine halbe Stunde hin und die gleiche Strecke wieder zurück. Kosten: 25 Cent.

















Blumen pflücken während der Fahrt explizit erlaubt!













Auf der Rückfahrt mit Chinesen:


















Es gibt schöne Unterkünfte in den Bergen.












Im nächsten Teil kommen wir auch mal wieder ans Meer.


Grüße


Uwe




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#1121515 - 15.04.15 10:49 Re: Sri Lanka 2015 [Re: uwee]
gerold
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Beiträge: 2275
Die Teefabrik kommt mir bekannt vor - seid ihr auch oben auf den Horton Plains kurz vor dem Parkplatz/Imbissbude die offiziell gesperrte alte Straße durch den Dschungel abgefahren ? Ich glaube, ich habe die Fabrik im Dorf im Tal gesehen. Die Rückfahrt über den Gegenhügel nach N.E. war mit Hilfe der Einheimischen dann doch irgendwann zu finden - war eine nette MTB-Ganztages-Tour.

Gruß Gerold (der natürlich gerne wenn ich das nächste Mal nach München komme bei euch vorbeischaue - vielliecht bei der Anfahrt zu PBP im August...)
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#1121884 - 16.04.15 10:55 Re: Sri Lanka 2015 [Re: uwee]
Glitschko
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Beiträge: 27
Hoi Uwee.
Danke für den schönen Bericht:-) ist also definitive auch mal eine Fahrradreise Wert! Bin Vor 25 Jahren mal In Sri lanka gewesen, allerdings war ich da noch nicht auf dem Fahrrad Trip!
Liebe Grüsse

Dani
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#1121960 - 16.04.15 12:54 Re: Sri Lanka 2015 [Re: uwee]
grenzenlos
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Hallo Uwe,
danke für den interessanten Bericht. Man merkt wohlwollend, dass es fast deine 2 Heimat ist. Schön geschrieben, prima Bilder.
Waren selbst vor schon längerer Zeit 2x dort per Radel unterwegs. Da kommen dank deiner Beschreibungen viele Erinnerungen hoch. Mal sehen, irgendwann will ich wieder dort hin zwinker
Liebe Grüße
Wi grenzenlos
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#1122053 - 16.04.15 16:18 Re: Sri Lanka 2015 [Re: gerold]
uwee
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Lieber Gerold,

nein, diese Teefabrik liegt unmittelbar an der A5 Kandy- Nuwara Eliya. Etwa 20km vor Nuwara Eliya, direkt dort, wo die Serpentinen beginnen. Durch die Lage an der Touristenroute ist sie die wohl am meisten besuchte Teefabrik des Landes mit einem großen Cafe- besser Teestube- oder noch besser Teesaal. Riesig und Massenabfertigung. Tee umsonst und guter Kuchen.
(Übrigens sollte man stets versuchen Teefabriken in wenig frequentierten Gegenden zu besuchen. Dort führt meist der General Manager selbst die Besucher. Es kostet meist nichts. Oft bekommt man sogar noch Tee geschenkt. Und einige Male wurden wir sogar eingeladen im Visitor- Bungalow zu übernachten.

Ja, in der Gegend um die Horton Plains sind phantastische Mountainbike- Strecken.
Uns wurde gesagt, wir sollten unmittelbar (von Ambewela aus kommend) beim
Kilometerstein 26 nach rechts abzubiegen. Wäre eine phantastische Strecke nach Belihul Oya, direkt unter beiden Worlds Ends vorbei, mitten durch die Teeplantagen. Erst mal war bei km 26: Nichts, kein Weg.
Ab dem Abzweig zum Worlds End zählten dann aber die Kilometerangaben rückwärts. Und so erreichten wir noch einen weiteren ein Kilometerstein 26. Dort ging auch tatsächlich ein Weg nach rechts abwärts. Sah gut aus... von oben.
Entpuppte sich dann aber mit viel Geröll und extrem Steil als nicht fahrbar mit unseren Treckingrädern und viel Gepäck. So hieß es für uns Kilometer lang schieben.
Unten konnten wir uns entscheiden ob wir nach rechts hoch schieben sollten- oder nach links runter schieben. Entschieden uns für zweiteres, wurden auch von zwei Teepflückerinnen in unserer Ansicht bestärkt. Fuhren und schoben weitere zwei Stunden. Dann wurde es dunkel, und wir fanden nur mit großem Glück den wohl einzigen LKW von der Gegend, der uns zu unseren wartenden Freunden nach Belihul Oya fuhr. 60km! Die Straße von den Horton Plains über Ohiya nach Haputale erreichten wir beim Kilometerstein 28- also nur zwei Kilometer von da entfernt, wo wir die Straße Stunden zuvor verlassen hatten...
Aber mit dem MTB hätten wir sicherlich Spaß gehabt....
Übrigens waren ab den Horton Plains beide AKKus der Kamera leer, da das Ladegerät verstorben war. Es hätte sicherlich viele schöne Bilder gegeben!

Ja Gerold, wäre ja nett, wenn es mit dem Augustbesuch klappen würde. Im August sind wir auch sicher daheim.



Zu Dani: Würde Dir sicher gefallen. Ich bin früher auch immer mit dem Rucksack gereist.
Erst Isabel brachte mir die Radreisen bei. Davor sah ich durch die Bus- oder Zugfenster die schönsten Gegenden und konnte ja nicht mitten in der Pampa aussteigen. Das Reisen mit dem Rad ist einfach genial.

Zu Wilfried: Uns gefallen ja eh immer die gleichen Länder!

Liebe Grüße
Uwe
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#1122140 - 16.04.15 20:39 Re: Sri Lanka 2015 [Re: uwee]
gerold
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Ja du hast recht - jetzt kann ich mich erinnern. Nach den Serpentinen kommt aber noch einmal eine ähnlich aussehende Teefabrik und irgendwo dort auf der Strecke habe ich Erdbeeren (!) gegessen (allerdings zu europ. Preisen). Habt ihr wenigstens den Ausblick von Worlds End geniessen können ? (bei mir war - wie so oft dort oben - Nebel und man konnte den Abgrund nur erahnen...
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#1122173 - 16.04.15 23:09 Re: Sri Lanka 2015 [Re: uwee]
uwee
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Es fehlen jetzt einige Fotos.
Das frisch gekaufte Ladegerät für die Akkus der Kamera ist plötzlich verstorben.
Ersatz gäbe es eventuell in der Hauptstadt Colombo. Acht Stunden entfernt mit dem Expressbus.
In Bandarawela nehmen sich der Besitzer eines Elektronikladens und ein Elektriker meines Problemes an und haben nach zwei Stunden ein funtionierendes Provisorium gebaut. Es arbeitet noch heute.
Nein Geld nehmen sie keines.
Sie laden uns zu Tee und Gebäck ein und freuen sich an meiner Freude.

Die Straße A 16 ist zwischen Bandarawela und Ella sehr stark befahren. Zum Glück verläuft knapp östlich der Hauptstraße eine kleine, aber feine, fast verkehrsfreie Straße nach Ella.
Den Ort lernte ich kennen, als es dort zwei Unterkünfte gab. Die Gegend ist so traumhaft schön, das Klima so angenehm.
Mittlerweile sind gibt wohl mehr als hundert Hotels und Guest Houses in Ella.















Hatte ich schon erwähnt, dass dies meine Lieblingsbäume sind? Ein Tulpenbaum

























Die Teeproduktion






























Solch eine Teefabrik riecht von oben bis unten wunderbar nach dem besten Ceylon Tee.
















"Geh hin wo der Pfeffer wächst!" hörte ich seit der frühesten Jugend.
Es war anscheinend wirklich wohl gemeint.
Ja! Hier wächst er. Der Pfeffer.







...und Reis...





















Elefanten gibt es auch außerhalb der Nationalparks.
Die Zahl steigt rasant.
Das Zusammenleben von Mensch und Rüsseltier ist nicht immer ganz einfach.
Es gibt jedes Jahr viele Todesopfer.
Auf beiden Seiten.
Etliche Straßen sind daher von 18:00 Uhr bis 6:00 Uhr gesperrt.
Zu gefährlich.
Elefanten haben immer Vorfahrt.
Selbst wenn sie von links kommen...






Da war erst vor kurzem einer.






Und da steht einer.
































Der Strand von Arugam Bay- dem Surferparadies.




























In diesem Strandbungalow des Tsunami Hotels passierte es.
Den Namen erhielt das Hotel lange bevor der Tsunami auch Arugam Bay total zerstörte.

Nachts um 3:00 Uhr drängt es mich Richtung Toilette.
Beim Aussteigen aus dem Bett trete ich fast auf eine schwarze Gestalt, die mit behenden Sprüngen schnell aus dem geöffneten Fenster verschwindet.
Ein Affe?
So große gibts hier nicht.
Mit einem lauten Gebrüll beginne ich die Verfolgung des Diebes. Unbekleidet!
(Isabel will mich aufhalten. Hat nichts bemerkt. Denkt ich hätte einen Alptraum)
Ein kurzer Wettlauf beginnt.
Er ist jünger und doch schneller. Springt in der Dunkelheit über eine 2m hohe Mauer.
Schreit kurz auf und ward nicht mehr gesehen.
Ich habe ihn zum Glück gestört. Er war gerade über Kamera und Iphone gebeugt als ich aus dem Bett stieg.
Einige Ortlieb Taschen standen schon vor dem Fenster.
Der Geldautomat hatte an dem Abend kein Geld ausgespuckt. So musste der Dieb mit 10 Euro und drei Käseecken vorlieb nehmen.

Wir waren selber Schuld. Das Bungalow lag direkt am Meer.
Nachts war es mir zu warm und ich öffnete die unvergitterten Fenster.
Eine Einladung!
Solche Diebstähle passieren in Sri Lanka wirklich nicht sehr häufig.
Für mich war dies die zweite unangenehme Erfahrung bei etwa 1.000 Übernachtungen dort.

Am nächsten Morgen schauten wir mit dem Hoteldirektor über die Mauer, über die der Dieb in der Nacht verschwand.
Am Boden Unmengen zerbrochene Dachziegel und Flaschen. Deswegen der Schrei...





Monsunzeit an der Ostküste.
Noch nie habe ich diese so grün gesehen.
Und so kühl.
Wir frieren im Dauerregen und machen nur wenige Fotos, damit nicht auch noch die Kamera ertrinkt.





Dies war bis zuletzt Bürgerkriegsgebiet.
Und jetzt solch eine gute Straße. Keine Fähre mehr von Arugam Bay bis Trincomalee. Alles bestens ausgebaut.































Einer der häufigen Seeadler, mit einer noch häufiger vorkommenden Krähe.






Diese Python hat es nicht geschafft.



























Auf die Städtefreundschaft von unserer Heimatstadt München (Munich) mit Batticaloa!







Auch in unserem Hotel in Pasikudah Bay regnet es.














Hier in Pasikudah Bay soll so etwas entstehen wie in Nusa Dua auf Bali.
Zwei Dutzend Hotels sind in Bau oder sind gerade erst bezogen worden. Ansonsten gibt es noch keine Infrastruktur. Unsere Freunde vom Reiseveranstalter LSR haben uns in ihr Marina Hotel eingeladen.

















Wir fahren weiter in die alte Königsstadt Polonnaruwa.
Für unserer GPS Karte ein Terra incognita. Blank.
Während uns entlang der Ostküste, besonders um Batticaloa rum der starke Verkehr geärgert hatte, kommen nun wunderbar ruhige Straßen und Landschaften.





In einigen Orten stellen Muslime die Majorität.
Dies sind die reichsten Ortschaften mit prunkvollen Schulen und Universitäten.






und sehr freundlicher und gastfreundlicher Bevölkerung.





























































Schließlich die tief beeindruckende Tempelanlagen der alten Hauptstadt ( etwa 1017-1293) Polonnaruwa.
Seit 1982 gehört der archäologische Park von Polonnaruwa zum UNESCO-Weltkulturerbe.





















Gruß
Uwe





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#1124228 - 24.04.15 22:40 Re: Sri Lanka 2015 [Re: uwee]
kaspress
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War im März auch in Sri Lanka. Muss sagen ist wirklich ein beeindruckendes Land mit netten Leuten und schöner Natur.
Mtb- und Wanderblog mit kulinarische Tipps:

www.kaspressknoedel.com
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#1124572 - 26.04.15 16:05 Re: Sri Lanka 2015 [Re: uwee]
grenzenlos
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 856
Einfach schöööö... schmunzel
LG, Wi
Gruß Wi grenzenlos
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#1126264 - 30.04.15 22:50 Re: Sri Lanka 2015 [Re: uwee]
uwee
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Unterwegs in Italien







Die Gegend rings um Polonnaruwa mit Anuradhapura, Sigiriya, Dambulla, Mihintale usw. bezeichnet man als das "Cultural Triangle". 2 1/2 Jahrtausende Geschichte und Kultur sind hier auf engem Raum zu erkunden und zu bestaunen. Ärgerlicherweise hat die alte- jetzt zum Glück abgewählte- Regierung die Touristen als Milchkühe entdeckt, die schamlos gemolken werden können. Ich verstehe durchaus, dass wir reichen Touristen mehr Eintritt zahlen sollen als die Einheimischen, die sich sonst zum größten Teil ihre eigene Kultur nicht leisten könnten. Das sollte aber Grenzen haben. Diese wurden aber weit in den letzten Jahren weit überschritten. Die Eintrittspreise sind horrend. Und der Besucher bekommt noch nicht einmal einen kleinen Prospekt oder eine Karte in die Hand gedrückt. Das verbilligte Ticket für das gesamte Kulturdreieck wurde abgeschafft. Sehr ärgerlich. Wir hoffen auch hier auf die neue Regierung!





















Das Anlegen von Stauseen für die Bewässerung der Reisfelder war das Erfolgsrezept der antiken Herrscher. Tausende wurden angelegt. Etliche bestehen bereits seit mehr als 2.000 Jahren. Und hübsch sind diese Wewa genannten z.T. riesigen Seen allemal.








Wie immer brechen wir am nächsten Morgen bereits vor Sonnenaufgang auf, um die kühlen Stunden zu nutzen. Gleichzeitig auch das phänomenale Licht. Nach 9:00 Uhr verblassen die Farben und kehren erst kurz vor Sonnenuntergang wieder zurück.






























Wir hätten auch auf ruhigen Teerstraßen bleiben können. Google Maps fand für uns aber diese malerische Naturpiste.



































Nach neun Uhr!
Solche beschatteten Alleen sind bei dem tropischen Klima ein Segen.
In wenigen Wochen (in der Trockenzeit) ist die ganze Gegend grau, braun, staubig und mörderisch heiß. Keine Erinnerung mehr an diese lieblichen Landschaften.




















In der Nähe von Mahiyangana besuchen wir die letzten Ureinwohner der Insel: Die Veddahs.
Ihr Schicksal ist das gleiche wie das vieler indigener Völker. Sie werden mehr und mehr zurückgedrängt und sind wohl in wenigen Jahrzehnten verschwunden, zusammen mit ihrer jahrtausende alten Kultur. Wir haben das Glück vom König der Veddahs und seinem Thronfolger empfangen zu werden.

Zuerst einmal aber ein Besuch im kleinen, aber sehenswerten Museum mit uralten Fotos.















Der König











Der Thronfolger. Übrigens trennt sich ein Veddah nie von seiner Axt. Fast wäre der König nicht zu einem UN- Treffen der indigenen Völker angereist. Am Flughafen wollte er die Axt nicht hergeben- und setzte sich durch...





Es ist ein hartes Stück Arbeit von Mahiyangana nach Kandy zu gelanegen. Auch nach dem "18- Bend- Pass" sammeln wir noch weiterhin reichlich Höhenmeter (fast 2.000 auf 75 Kilometer) und erreichen erst bei Einbruch der Dunkelheit Kandy.
















































In diesem Tempel befindet sich der obere linke Eckzahn Buddhas.
Rings um den Temple Of The Tooth , dem heiligsten Ort der Buddhisten auf der Insel, befinden sich aber auch hinduistische Tempel und eine große Kirche. Nur die muslimische Moschee ist ein paar hundert Meter entfernt.




























































Abends noch ein wenig Kultur mit den berühmten Kandy Dancern.

















...und mal wieder Abschied nehmen von meinen ältesten Freunden Michael und Arifeen. Hoffentlich nicht wieder so lange wie beim letzten Mal...






Natürlich gab es an diesem Abend viel zu viel Bier und Arrack. Zur Strafe Ausnüchtern auf den Rädern auf dem Weg zum heiligen Berg- dem Adams Peak. Die Srilankaner nennen ihn Sri Pada ("Heiliger Fuß").
Oben ist ein fast zwei Meter langer "Fußabdruck" zu sehen.
Die Besteigung des heiligen Berges ist eine religiöse Pflicht für alle Einwohner der Insel. Er ist für Buddhisten, Hindus, Moslems und Christen eine Kultstätte.
Mindesten einmal im Leben- besser einmal im Jahr. Oder auch mehr.
Es ist ein wunderschöner Berg.
Lange galt er als der höchste der Insel, da die wirklich höchsten nur sehr unspektakulär das Hochland überragen.
Auch Marco Polo, Ibn Battuta und Hermann Hesse sollen den Berg schon bestiegen haben.
Vielleicht treten wir wieder einmal in Marco Polos Fußstapfen.

























Und da liegt er in seiner ganzen Pracht vor uns.












Der Aufstieg dauert etwa 3-4 Stunden.
Da man bei Sonnenaufgang oben sein möchte, startet man so gegen 2:00 Uhr in der Nacht.
Man sollte genügend warme Kleidung mitführen und auf keinen Fall zu früh starten.
In der Höhe ist es empfindlich kalt. In klaren Nächten erreichen die Temperaturen den Gefrierpunkt.






In der Pilgersaison (Dezember bis Mai) ist der Weg auf der gesamten Länge beleuchtet.






Verpflegung gibt es reichlich.






Die Glocke darf ich fünf Male schlagen. Einmal für jeden Aufstieg.





In dem Tempel auf der Spitze des Berges befindet sich der überdimensionierte Fußabdruck. Je nach Religion sieht man darin den Abdruck des Fusses von Buddha, Shiva, Mohammed, Apostel Thomas oder Adam, weshalb die Engländer den Berg dann auch Adams Peak nannten.
















Die Strafe für das vorangegengene Besäufnis war hart. Erst 100km und 2.000 Höhenmeter von Kandy per Rad bis zum Aufstiegsort in Dalhousie. Dann nach wenigen Stunden Schlaf 1.000m Aufstieg über mehr als 5.000 Stufen bis zum Gipfel auf 2243m Höhe. Und genausoviele Stufen mit Gummiknien wieder herunter.

Wir erholen uns danach feudal in einer hundert Jahre alten Villa eines frühen Teebarons umgeben von Teeplantagen. Wunderschön und durchaus bezahlbar.
Nur die Fotos davon sind in den Tiefen des Internets verschwunden...







Das war jetzt der vorletzte Teil...

Grüße
Uwe



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#1128737 - 10.05.15 11:39 Re: Sri Lanka 2015 [Re: uwee]
uwee
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Jetzt wirklich der letzte Teil- versprochen...
Sri Lanka ist halt für mich wirklich speziell.
Und es werden noch nicht einmal 10% der Bilder dieser Reise veröffentlicht.


Wir beschließen den Uda Walawe Nationalpark, ziemlich im Süden der Insel, zu besuchen.
Eine wunderschöne Strecke dorthin.
Wer sich den teuren Eintritt auf die Horton Plains sparen möchte bekommt auf der Strecke vom Adams Peak über Norwood und Balangoda zu diesem, besonders für seinen reichen Elefantenbestand berühmten, Nationalpark einen Eindruck vom Bergregenwald, sieht die schönsten Teeplantagen aber wahrscheinlich keinen weiteren Touristen.





Mit dem Fahrrad darf man natürlich nicht durch den Park fahren.
War uns aber auch lieber mit dem Jeep...


















































































... nicht ganz billig, aber bei weitem nicht so teuer wie in Afrika.
Uns hat es sehr gut gefallen.

Uns gehen die Tage aus und wir eilen zur Südküste. Von hier aus ist es nur noch einen Steinwurf weit bis zum Äquator.
Einige meiner früheren Lieblingsorte (Unawtuna, Tangalle) sehen mittlerweile ähnlich aus wie Rimini. Aber es gibt noch immer genügend einsame, unbewohnte Strände.
Die sind für eine Mittagspause nett.
Wenn man aber kein Zelt mitführt ist das eine oder andere Hotel dann doch sehr nett.















Solch ein Zimmer ist übrigens billiger als das in einer Pension im Bayerischen Wald...











































Den kaufe ich mir zum Abendessen.






Nachts kommen hier in Rekawa mehrere Arten riesiger Meeresschildkröten zur Eiablage.
Wildhüter begleiten einen zu den Tieren und disziplinieren die Touristen.






Man darf nachts keinen Blitz verwenden um die Eiablage nicht zu stören. Die Erzeugerin dieser "Panzerspur" hier kennen wir persönlich.








Und einen Forumskollegen treffen wir hier in Rekawa auch.





Mit Jens (JvB) hatten wir bereits den Adams Peak bestiegen.








Von Rekawa aus fahren wir an einem Tag bis nach Galle.
Leider haben wir keine Zeit mehr.
Etwa 20km hinter Tangalle finden wir diesen Bilderbuchstrand- mit nur einer (leider überteuerten) Unterkunft und ein paar Surfern.
Wie wohl überall in der Welt - zumindest dort, wo es ein paar Wellen gibt- boomt das Geschäft mit den Surfern, und ein jeder will auf diesen Zug aufspringen.






























Man muss solche kleinen Straßen nun allerdings suchen um dem heftigen Verkehr auf der Hauptstraße zu entgehen.
Meist sind wir erfolgreich.



























Blick auf das Weltkulturerbe Galle.






Fischer bei der Arbeit.
Sie freuen sich über jede helfende Hand.
















Da hilft man doch gerne.
Man beachte die typische Radlerbräune- besonders die Füße!

























Die bereits von den portugiesischen Kolonialtruppen im 16. Jahrhundert erbaute Stadtbefestigung von Galle.
Mit buddhistischen Mönchen beim Ausflug.












































Meine guten Freunde und früheren Nachbarn aus dem hessischen Caldern kommen gerade an unserem Abreisetag nach einer Rundreise durch Indien hier an. Die Zeit reicht nur noch für ein kurzes Frühstück.
Ihre Tochter Maike hatte ich zum Englich lernen nach dem Abi hierhin vermittelt.
Das hat so gut geklappt, dass sie mittlerweile Englischlehrerin wurde und vor kurzem dann zu ihrem Freund Naman ins Fort von Galle zog und dort mit ihm zusammen das- laut Tripadvisor- schönste Guesthouse im Fort betreibt.






Die Südwestküste mag ich nicht. Sie ist mir schon immer zu touristisch gewesen. In Galle beenden wir daher unsere Sri Lanka Radreise und lassen uns per Taxi zurück nach Negombo chauffieren, wo die Tour begann. Zum Glück ist die Autobahn fast vollständig fertiggestellt. Das halbiert die Fahrtzeit.








Zurück in Negombo










Noch ein paar persönliche Tipps.

Beste Karte: Gibt es nicht! Weder für den Garmin noch aus Papier. Immer wieder fehlen Straßen. Entweder auf der Karte oder in der Realität.
Die beste aus Papier findet man im Loose Reiseführer.

Bester Reiseführer: Der Sri Lanka Reiseführer aus der Stefan Loose Reihe

Bester Reiseveranstalter für Sportler (Fahrrad, Wassersport, Golf, Marathon):
Lanka Sportreizen (LSR): Lanka Sportreizen

Erleichterung: Bahntransport mit dem Zug. Geht nur noch in einigen langsamen Zügen. Sonst über Nacht vorausschicken. Klappt meist sehr gut.
Busse: Längst nicht alle nehmen Räder mit. An den größeren Busbahnhöfen findet man zum Schluss doch fast immer einen willigen Fahrer.
Taxi: Durchaus zu empfehlen. Kostet etwa 60,- Euro pro Tag. Kleinbusse können bis zu vier Räder transportieren. Oder nur das Gepäck. Der Fahrer ist dann auch gleichzeitig der Reiseführer. Ein Threewheeler (TukTuk) schafft ein Fahrrad und/ oder Gepäck und kostet weniger als die Hälfte.

Schönstes Guesthouse: Bei der Marburgerin Maike im Galle Fort. Seagreen Guesthouse.
Seagreen- Guesthouse, Galle

GPS- Track dieser Reise: GPS- Track 2015




Eines der schönsten Radreiseländer und die freundlichsten Menschen auf diesem Globus.




hier nur privat, (gewerblich wg. 2 Radreisebüchern)
www.velo-traumreise.blogspot.de
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