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#866178 - 25.09.12 11:59 Zusatzakku oder Solarakku
nierstourer
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 51
Hallo zusammen,
zur Navigation nutze ich mein Samsung Glaxy S3 für mein Trekkingrad und MTB.
Was würdet Ihr mir empfehlen: Einen Zusatzakku oder einen Solarakku zur Verlängerung der Betriebsmöglichkeiten des S3?
Ich habe nur am Trekkingrad einen Nabendynamo, so dass ein E-Werk für mich nicht in Frage kommt. Da ich an beider Rädern eine Lenkertasche mit Klick-Fix habe, würde ich daher einen Zusatzakku oder Solarakku bevorzugen.
Danke für Eure Bemühungen und herzliche Grüße vom verregneten Niederrhein
Der Nierstourer
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#866183 - 25.09.12 12:18 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: nierstourer]
qx87
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 459
Die Frage stellt sich mir auch gerade.

Ich werde mir als erstes ein simples Austausch Akku besorgen, danach evtl. ein externes Akkupack. Damit wäre man schon ein paar Tage Steckdosen unabhängig auf dem Rad, und im täglich Leben hat man auch etwas von den Teilen, ergo hoher Nutzen.

An Solar würde ich nur denken wenn ich weit abseits von Infrastruktur unterwegs wäre, denn eigentlich könnte es ja auch ohne alles gehen, wenn man jeden Tag eine Stunde Pause in einer Frittenbude mit Steckdose macht.

Grüße
knut
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#866184 - 25.09.12 12:18 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: nierstourer]
Freundlich
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.308
Das kannst Du nur selbst entscheiden, weil niemand wissen kann, wie oft bei Deinem Nutzungsverhalten der Akku zu laden ist und ob bei Deinen Reisezielen eine Solarzelle überhaupt genügend Ladeleistung erzeugen kann.

Wenn Du ein gutes Solarladegerät verwendest, dann gehört dazu immer auch ein Pufferakku. Direktanschluß von Solarzelle an Smartphone scheidet aus. Wenn Du Solarzelle und Pufferakku mitnimmst, gehört auch ein kleines Netzladegerät für den Akku in das Gepäck. Einfache und billige Solarmodule reichen nicht aus. Bessere Solarmodule, wie z.B. Swissbatteries Set Mitra haben mit 3-Schicht-Modul einen höheren Wirkungsgrad und toleranten Lichteinfallswinkel. Aber auch bei dieser Solarzelle mit 10 W Nennleistung darfst Du keine Wunder erwarten. Du benötigst mehrere Tage vollen Sonnenschein, um den Akku einmal aufzuladen.

Solltest Du regelmäßig Zugang zu einem Netzanschluss haben, kannst Du in Europa auf Solarladung verzichten, ansonsten ist die Solartechnik eine sinnvolle und teure Ergänzung, aber kein Ersatz für Netzanschluss oder Dynamolader.
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#866190 - 25.09.12 12:32 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: nierstourer]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 12.954
Je nach Charakter der Tour (Tagestour, Wochenendausflug, mehrtägige oder -wöchige Tour) würde ich mir evtl. überlegen, ob nicht ein Outdoor-Navigationssystem sinnvoller wäre. Mit meinem Garmin eTrex 30 war ich z. B. zwei volle Wochen mit nur insgesamt 8 AA-Alkali-Batterien unterwegs (wobei das letzte Paar Batterien noch eine ganze Weile danach in Benutzung war). Für noch längere Touren hätte ich mir zwei Paar gute Akkus und ein kleines Netzladegerät mitgenommen.

Wahrscheinlich willst Du aber nicht einen Ersatz für das Smartphone. In diesem Falle kommen bei der kurzen Akkulaufzeit bei Navigation und Hintergrundbeleuchtung nur mehrere Akkupacks in Frage, wenn nicht jeden Abend eine Lademöglichkeit zur Verfügung steht. Wird jeden Abend ein Hotel, eine JH oder ein guter Zeltplatz angefahren, so wird wohl ein Ersatzakku ausreichen. Für längere Touren, mit weniger zivilisierten Übernachtungsmöglichkeiten, kommt eigentlich nur das Laden über ein Nabendynamo oder ein richtig dicker Zusatzakku in Frage. Ein Solarladegerät wird nur bei extrem guten Wetterbedingungen hilfreich sein und dürfte vom Preis und Gewicht (mit Pufferakku) und Effizienz die Überlegung aufkommen lassen, ob es nicht günstiger wäre, das MTB auch mit einem Nabendynamo auszustatten.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#866195 - 25.09.12 12:42 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: nierstourer]
Chris-Nbg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1.728
In Antwort auf: nierstourer
Was würdet Ihr mir empfehlen:

Wenn ein sparsames Outdoor-GPS nicht in Frage kommt, dann einfach einen Nabendynamo ins MTB einbauen.

Chris
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#866246 - 25.09.12 14:12 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: Freundlich]
schmadde
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.123
Wenn ich bedenke, dass bei meiner letzten Reise die Smartphones jeden Tag mehr als zur Hälfte leer waren obwohl sie nicht zur Navigation verwendet wurden (und das S3 ist eher noch Stromdurstiger als mein iphone4 wie ich von einem Kollegen weiss) denke ich, dass bei Deiner Nutzung ohne E-Werk und/oder Zusatzakkus nichts geht.

Ich würde einen Zusatzakku für unabdingbar halten, wenn gezeltet wird ein E-Werk o.ä. zusätzlich. Mit Solar kenne ich mich nicht aus, ich befürchte das ist eher was für die Ruhephasen und wenn die Sonne nicht scheint ist das Smartphone schnell aus.

@Freundlich: hast Du Erfahrung mit dem Solarding aus Deinem Link? Ich bin schon am Überlegen ob das was für mich wäre aber der Preis schreckt mich ab.
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Off-topic #866249 - 25.09.12 14:19 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: schmadde]
aighes
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 7.335
So viel ich weiß ist Job mit Solarladern unterwegs.
Viele Grüße,
Henning
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#866251 - 25.09.12 14:36 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: Keine Ahnung]
schmadde
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.123
In Antwort auf: Keine Ahnung


Wahrscheinlich willst Du aber nicht einen Ersatz für das Smartphone. In diesem Falle kommen bei der kurzen Akkulaufzeit bei Navigation und Hintergrundbeleuchtung nur mehrere Akkupacks in Frage, wenn nicht jeden Abend eine Lademöglichkeit zur Verfügung steht.


Mehrere Akkupacks erscheint mir jetzt etwas viel. Wenn ich von einer Akkulaufzeit von ca. 3h mit GPS (dürfte realistisch sein) und einer Fahrzeit von ca. 6h/Tag ausgehe, braucht man zwei Akkuladungen pro Tag also incl. Ladeverlusten ca. 20Wh. Mit etwas Sicherheitspuffer für sonstige Nutzung sollte ein Akkupack mit 30Wh (sh. Freundlichs Link) ausreichen. Bei längerer Fahrzeit entsprechend Kalkulation ändern.

Den Engpass sehe ich hier beim Energienachschub. An einer Steckdose lädt man mit ca. 5W max. aufgrund der Eigenheiten von LiIon Akkus dauert das laden eines 30Wh Akkus aber nicht min. 6 sondern eher 10 Stunden. Im Hotel/Pension über Nacht kein Problem, beim Zelten nicht drin. Ein Nabendynamo liefert auch nich dauerhaft mehr Saft, gilt also das gleiche. Hier muss man dann wohl alles kombinieren was man bekommen kann: Akku, E-Werk und Steckdose und / oder Solar. Fürs Restaurant unterwegs mehrfach-USB Lader einpacken! Dann kann man Smartphone und Akkupack gleichzeitig laden. Akkupacks die man mit 2A (=10W) laden kann wären zu bevorzugen falls es sowas gibt.
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#866254 - 25.09.12 14:40 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: schmadde]
Freundlich
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.308
In Antwort auf: schmadde
@Freundlich: hast Du Erfahrung mit dem Solarding aus Deinem Link? Ich bin schon am Überlegen ob das was für mich wäre aber der Preis schreckt mich ab.

Ja, ich habe von Swissbatteries in Gebrauch: 1 x Solarcard 2,5 W mit Powertank L und einmal das Set mit faltbarem 10 W-Modul und Powertank XL (Vorgängermodell des aktuellen Typs).
Die 2,5 W-A4-Format-Solarcard bringt nicht viel, lädt aber tatsächlich auch noch bei bedecktem Himmel, Schräglicht und hinter Fensterglas.
Ebenso gut funktioniert die neuere 10 W-Zelle in faltbarer Ausführung. Eine Testreihe oder Messungen habe ich nicht. Erfahrungswert: Powertank Füllstand ca. 30 %. Solarzelle tagsüber vor das Zelt gelegt, mit Wäscheklammer an Zeltleine befestigt, Kabel zum Akku in das Zelt verlegt. 1,5-2 Tage nordeuropäischer Juni-Sonnenschein genügten, den Pufferakku zu füllen.

Wenn Solar, dann kommen für Outdoorzwecke nur die u.a. von Swissbatteries verwendeten 3-Schicht-Zellen auf Galliumarsenidbasis in Frage. 10 W sind nicht zu viel, weil davon höchstens 2 bis 5 W realistisch zur Verfügung stehen.

Billige Solarzellen sind untauglich für Reisen mit Smartphone. Nur brauchbar, wenn kaum Energie benötigt wird und lange Ladezeiten kein Problem darstellen. Nachteile: geringer Wirkungsgrad, funktionslos bei Teilabschattung, empfindlich bei Schräglicht. Eine 10 W-Dünnschichtzelle einer deutschen "High-Tech-Wertmarke" mit chinesischer Produktion haben wir im stationären Betrieb: Ganz schlecht. Bei bedecktem Himmel null Wirkung. Volle Sonne ist nötig und Ausrichtung nach dem Sonnenstand.
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#866261 - 25.09.12 15:12 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: nierstourer]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 12.954
Ich kann mich nur wiederholen. Wenn es um eine ernsthafte Radtour geht, dann ist ein Smartphone als Navigationshilfe ungeeignet. Ich bin bei meinen Touren durchaus auch länger als 6 Stunden am Tag unterwegs und möchte auch bei einer Stadtbesichtigung nicht ganz auf das Gerät verzichten. Über die Ablesbarkeit des Displays bei diffusem Sonnenlicht möchte ich jetzt gar nicht reden. Die Frage ist wirklich, was Du für Touren planst. Wenn Du bei den Tagesetappen nicht mehr als z. B. 4 Stunden auf dem Rad sitzt und um 15 Uhr schon wieder ins nächste Hotel eincheckst, so wirst Du wohl mit einem Ersatz-Akkupack und einem Ladegerät zurechtkommen. Ansonsten nutze das Smartphone zum Telefonieren und um ab und zu im Internet etwas nachzusehen und überlasse die Navigation einem echten Navigationsgerät (eTrex 10 oder eTrex 20 würden da sicherlich ausreichen).

Also, wie sehen Deine Touren denn aus?
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#866273 - 25.09.12 15:51 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: nierstourer]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14.288
Hallo Hallonierstourer,

In Antwort auf: nierstourer
zur Navigation nutze ich mein Samsung Glaxy S3 für mein Trekkingrad und MTB.
Was würdet Ihr mir empfehlen: Einen Zusatzakku oder einen Solarakku zur Verlängerung der Betriebsmöglichkeiten des S3?

Es kommt darauf an, wie oft Du eine Lademöglichkeit hast und wie schnell das Samsung die Akkus lädt. Wenn Du jede Nacht aufladen kannst und das Laden nur 1-2 Stunden dauert, würde ich zwei Reserve-Akkus einpacken. Eine Ladezeit von 5-6 Stunden hieße, dass Du mindestens einmal pro Nacht den Akku wechseln musst, damit morgens alle Akkus voll sind.

Solarlader haben den Nachteil, dass sie nur sehr langsam aufladen. Ich habe mir trotzdem mal diesen hier bestellt. Mal sehen, ob der etwas taugt.

Die beste Lösung ist ein Dynamo-Laufrad mit Forumslader, aber das weißt Du bereits.

Grüße
Andreas
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#866282 - 25.09.12 16:14 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: Andreas]
Freundlich
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.308
In Antwort auf: Andreas R
Solarlader haben den Nachteil, dass sie nur sehr langsam aufladen. Ich habe mir trotzdem mal diesen hier bestellt. Mal sehen, ob der etwas taugt.
Das Urteil ist pauschal nicht richtig. Gute Solarlader erreichen bei gutem Wetter den Netzladegeräten vergleichbare Ladeströme, sind aber teuer, wetterabhängig und mit allem Zubehör auch größer und schwerer.

Du hast Dich allerdings für ein minderwertiges Solarladegerät entschieden: Dünnschichtzelle mit niedrigem Wirkungsgrad und 0,4 W maximale Ladeleistung sind schlechte Voraussetzungen. Ein weiterer Nachteil dieser überall angebotenen Lithium-Akkus mit gehäuseintegrierter Solarzelle: Um Solarstrom zu erzeugen, muss das Gerät möglichst im Freien und direkt zur Sonne ausgerichtet werden. Abgesehen vom fehlenden Wetterschutz: Ab 45°C Akkutemperatur stellt der Lithiumakku den Ladevorgang ein. Das Gehäuse und der Akku heizen sich bei Sonnenschein und hoher Temperatur auf diese Werte auf. Dann lädt das Gerät nicht und der Akku nimmt bei noch höherer Temperatur Schaden. Aus diesem Grund sind bei guten Outdoor-Solarladern das Solarmodul und der Akku räumlich getrennt.
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#866284 - 25.09.12 16:25 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: Andreas]
schmadde
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.123
In Antwort auf: Andreas R

Solarlader haben den Nachteil, dass sie nur sehr langsam aufladen. Ich habe mir trotzdem mal diesen hier bestellt. Mal sehen, ob der etwas taugt.

Die Solarzelle in dem Ding dient wohl nur der Optik und hat keinerlei Nutzen. Mal kurz nachgerechnet: Die Zelle leistet lt. DX 0,4Watt - also bei voller Sonneneinstrahlung und optimaler ausrichtung und wenn die Daten stimmen. 1x Smartphone-Laden braucht 10Wh - die Zelle braucht dafür also 25h unter optimalen Bedingungen. Realistisch gesehen wohl eher das doppelte, selbst bei Dauersonnenschein. Da dauert dann eine Smartphoneladung ca. 1 Woche. Bis der ganze Akkupack aufgeladen ist gut zwei Wochen - bis dahin ist für die meisten die Reise zuenden.

Das ist also wohl nix für unterwegs. Ich würde sogar sagen, grundsätzlich rausgeschmissenes Geld. Ich werde wohl mal die Zähne fest zusammenbeissen und das von Freundlich empfohlene Set bestellen. Das klingt sehr tauglich.
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#866299 - 25.09.12 17:36 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: schmadde]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 12.954
Ist Dir - ist Euch - eigentlich schon aufgefallen, dass der Starter dieses Fadens sich hier überhaupt nie zu Wort meldet. Wir diskutieren hier fröhlich vor uns hin, ohne zu wissen, was genau nierstourer überhaupt braucht. Vielleicht will er/sie ja nur einen Tagesausflug unternehmen ...
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#866320 - 25.09.12 18:33 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: Andreas]
Job
Mitglied
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Beiträge: 18.523
Ich hab so einen ähnlichen "Solar"-Akku getestet. Kannste vergessen.
unter eine Zellenfläche von mind. DinA4 ist das alles Tünnef. Willste noch ein paar solcher solarakkukrücken haben?

:job
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#866339 - 25.09.12 19:30 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: schmadde]
Freundlich
Mitglied
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Beiträge: 2.308
In Antwort auf: schmadde
Ich werde wohl mal die Zähne fest zusammenbeissen und das von Freundlich empfohlene Set bestellen. Das klingt sehr tauglich.
Erwarte Dir auch davon nicht zuviel. Das Set Swissbatteries "Mitra" war für mich ein tragbarer Kompromiss. Leistungsfähigere Modelle wären sehr viel teurer und größer. "Mitra" lässt sich in Funktion z.B. über den Hecktaschen oder am Rucksack montieren. Geschlossen passt es in eine Packtasche. 10 W-Äquator-Sonnenschein-Leistung sind trotzdem wenig. Das Solarladegerät ist eine sinnvolle Ergänzung, wenn der Dynamolader mangels Leistung oder Fahrleistung nicht genügt, kein Netzanschluss verfügbar ist oder Ruhe- und Wandertage ohne Dynamostrom geplant sind. Auch bei europäischem Sonnenscheinwetter wird "Mitra" allein nicht ausreichen, jeden Tag ein Smartphone voll aufzuladen.

Technisch kann ich nicht klagen. Die Produktbeschreibung ist korrekt. Robust, wasserfest und auch bei bedecktem Himmel fließt noch ein Ladestrom, aber vermutlich nur wenig.
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#866342 - 25.09.12 19:40 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: Freundlich]
schmadde
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.123
Das sagst Du jetzt wo ich es bestellt habe traurig Wir machen halt mit Kind häufig Ruhetage und fahren nicht lange und nicht schnell, sodass Dynamostrom eher nicht im Überfluss vorhanden ist. Aber bei 10W Peak hätte ich schon gehofft, dass bei Sonnenschein 5W real drin sind und so in 2-3h ein Smartphone voll werden müsste? Ist das unrealistisch?

Geändert von schmadde (25.09.12 19:41)
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#866347 - 25.09.12 20:04 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: schmadde]
Freundlich
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.308
Nach meiner Meinung ist das unrealistisch. Du hast aber sowieso keine technisch bessere Möglichkeit. Das Modell ist genau richtig für Ruhetage und langsames Fahrradtempo.
Wie ich oben schon schrieb, kann ich nur mit einer Erfahrung unter schwedischer Junisonne dienen: Sonnenscheindauer ca. 8 Stunden, aber nicht immer voll auf der Solarzelle. Ich habe die Zelle morgens im optimalen Winkel am Zelt befestigt und war dann unterwegs. Ein 24 Wh-Akku wurde in ca. 1,5-2 Tagen von 25 % auf 100 % geladen. Wobei die 4stufige Anzeige des Akkus sicher auch nur ungefähre Werte anzeigt. Deshalb halte ich 3 Stunden Sonne für zu wenig. Auf den Seiten von Swissbatteries finden sich auch technische Details. 10 W Spitzenleistung am Äquator sind vielleicht nur 5 W unter voller Europasonne. Abzüglich Wolken und nicht optimaler Ausrichtung bleiben vielleicht nur 3 W. Bei bedecktem Himmel vielleicht nur 0,5-1,5 W. Alle Werte nur geschätzt zur Orientierung.

Frage an die Elektroniker: Wie würde man den Solar-Ladestrom praxisgerecht messen? Ist dabei etwas zu beachten?
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#866352 - 25.09.12 20:31 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: Keine Ahnung]
nierstourer
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 51
In Antwort auf: Keine Ahnung
Ist Dir - ist Euch - eigentlich schon aufgefallen, dass der Starter dieses Fadens sich hier überhaupt nie zu Wort meldet. Wir diskutieren hier fröhlich vor uns hin, ohne zu wissen, was genau nierstourer überhaupt braucht. Vielleicht will er/sie ja nur einen Tagesausflug unternehmen ...


sorry, dass man nicht den ganzen Tag online sein kann....

Also zu folgenden Touren wollte ich das s3 einsetzen:
1. 1-Wochentour mit dem Treckingbike z.B. durch Bayern... und dies nicht nur auf überregionalen Fahrradwegen
2. Transalp München - Venedig (8 Tage)

Die durchschnittliche reine Fahrzeit beträgt 6 -7 Stunden

Danke sagt der Nierstourer

Geändert von nierstourer (25.09.12 20:31)
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#866374 - 26.09.12 05:16 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: nierstourer]
schmadde
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.123
Also wenn es sich bei der Transalp um eine klassische Alpenüberquerung mit dem MTB über die Gipfel handelt, dann wird das mit der Smartphone-Navigation echt schwer. 6-7h Fahrzeit bedeutet dann wohl so 8-10 Stunden Laufzeit des S3, was dann wohl mindestens 3 volle Akkuladungen erfordert. Am besten mal ausprobieren wie lange so ein Akku unter realen Navi-Bedingungen hält (bei <3h gleich vergessen).

Bei 3h Laufzeit ist dann wohl pro Tag ein 30Wh Zusatzakku notwendig (der S3 Akku hat ja selbst schon fast 8Wh, evtl. reichen 10Wh für eine Ladung gar nicht). Wenn am Berg in Hütten übernachtet wird, gibts da nicht immer Strom, zumindest keinen zuverlässigen. Also muss der mitgeführte Strom für mindestens einen weiteren Tag reichen. Also 2x 30Wh Akkupacks und darauf achten, dass die schnell geladen werden können und einen Doppel-USB-Lader einstecken (der da liefert auch 2x2A). Am besten noch ein Ersatzakku fürs Handy selbst.

Nabendynamo dürfte sich nicht lohnen, weil die meiste Zeit bergauf mit <10km/h gefahren wird, da liefert der eh keine Energie. Solarpanels am Rucksack befestigen halte ich auch für schwer machbar, zudem gilt was Freundlich sagt: liefert viel zu wenig Energie für so ein stromhungriges Smartphone.

Da kommst Du dann vom Preis her schon in Regionen, wo ein Outdoor-Gerät zu kaufen auch nicht teurer ist. Das ist dann zusätzlich noch wasserfest und hat einen barometrischen Höhenmesser. Zumal so ein Akkupack der wirklich 30Wh hat und nicht nur im Prospekt und auch schnell geladen werden kann auch so um die 80-100€ kostet.

Mal so als Erfahrungswert: Ich habe meine erste Transalp mit einem Edge 305 gemacht, der hat ca. 8h durchgehalten, was für die meisten Tage grade so gereicht hat. Für Engpässe hatte ich noch einen 40Wh Camcorder-Akku mit angelötetem 5V Spannungswandler dran (USB-Akkupacks gabs damals noch nicht), den ich dann auch 2x gebraucht habe. In einer Hütte hab ich gar keinen Strom bekommen und war froh, dass ich am nächsten Tag dank Akkupack noch navigieren konnte. Der Edge 305 hat aber nur 1/3 der Akkukapazität des S3 und hat den ganzen Tag gehalten, sodass ich vielleicht 1/10 der Energie reinladen musste die Du brauchen wirst. Das wird schon eng.
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#866383 - 26.09.12 07:00 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: schmadde]
StephanZ
Nicht registriert
1. Man kann mit abgeschaltetem Bildschirm fahren und Navigation mit Sprachsteuerung machen.
2. Verstand nutzen und Navi nur Anschalten, wenn man es wirklich braucht. Hängt aber von der gefahrenen Route ab, wie viel geklärt werden muss.

Irgendjemand hat mal beschrieben, wie er mit der Methode unter Punkt 2 mit einem Batteriesatz mit einem Garmingerät Australien durchfahren hat.

3. Ist zwar eine Ökosauerei, es gibt bei Ebay immer wieder so Schalen, in die man handelsübliche Batterien einlegen kann und ein Handy laden.

Wäre ich der TE, wäre mir für zwei Wochen ein Garmin zuviel Geld und vermutlich sogar der Akkupack.
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#866386 - 26.09.12 07:12 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: schmadde]
JensD
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 2.546
In Antwort auf: schmadde

Nabendynamo dürfte sich nicht lohnen, weil die meiste Zeit bergauf mit <10km/h gefahren wird, da liefert der eh keine Energie.

Nur zur Info- Stefan Stuntz (Stuntzi) ist auf solchen Touren dauerhaft selbstverstromt mit einem Galaxy Note, Forumslader und Nabendynamo unterwegs. Der erzeugte Strom reicht also (wenn auch mitunter knapp).
In diesem Diagramm kannst Du nachsehen, wieviel Strom mit welchen Ladegeräten je 100km Fahrstrecke bei welchem Tempo erzeugt werden. Erst unter 5km/h wirds wirklich sehr gering.

Viele Grüsse von
Jens.
Permanente Fahrradelektrik: www.forumslader.de
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#866387 - 26.09.12 07:12 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: schmadde]
Job
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 18.523
In Antwort auf: schmadde

Nabendynamo dürfte sich nicht lohnen, weil die meiste Zeit bergauf mit <10km/h gefahren wird, da liefert der eh keine Energie.

Das hängt stark vom Dynamo ab. Baut man einen klassischen SON oder Shimano-Nabendynamo ein, kommt zumindest an meinem Forumslader auch bei niedrigen Geschwindigkeiten soviel Strom raus, das der Ladezustand auch mit angeschalteter Navigation, nicht sinkt.

mit einem solchen Solarpanel konnte ich unter hochsommerlichen Bedingungen mein Defy ziemlich oft in 3-4h komplett laden.
Das geht aber nur, wenn das Teil perfekt zur Sonne ausgerichtet ist. Am Rucksack geht das nicht.

:job
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#866388 - 26.09.12 07:13 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: ]
schmadde
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.123
In Antwort auf: StephanZ
1. Man kann mit abgeschaltetem Bildschirm fahren und Navigation mit Sprachsteuerung machen.
2. Verstand nutzen und Navi nur Anschalten, wenn man es wirklich braucht. Hängt aber von der gefahrenen Route ab, wie viel geklärt werden muss.

Sprachsteuerung mit topographischen Karten? Da würde mich mal verwendete App und Kartenmaterial interessieren. Das klingt für mich mehr nach Zukunftsmusik.

zu 2.: drum sag ich ja, erstmal in real life ausprobieren wie gut das funktioniert. Navi immer wieder an- und abschalten stelle ich mir aber nervig vor, weils ja in den Berge nirgends WLAN gibt und darum ein GPS-Fix dann durchaus minutenlang dauern kann. Ich kenn das von meinen Alpenüberquerungen so, dass auf vielen Streckenabschnitten alle paar Minuten eine Abzweigung kommt und das dann mit An- und abschalten nicht mehr praktikabel ist.

Da stellt sich mir die Frage ob man, wenn man diese Einschränkung hinnehmen will nicht lieber gleich ganz ohne "Navi" fährt und ein klassisches Roadbook mitnimmt. Ich würde das nicht wieder machen. Auf meiner erste Alpenüberquerung hatte ich ein GPS ohne Kartendarstellung mit Track und das Roadbook dabei - bei jeder Abzweigung Roadbook rausfummeln, grübeln ob ich jetzt was falsch verstanden habe oder ob sich der Weg geändert hat (kam oft vor!) - nee, ich würde das im Zeitalter von erschwinglichen GPS-Geräten nicht mehr haben wollen.

In Antwort auf: StephanZ

3. Ist zwar eine Ökosauerei, es gibt bei Ebay immer wieder so Schalen, in die man handelsübliche Batterien einlegen kann und ein Handy laden.

Der Koffer voll Batterien den man dann braucht, ist auch nicht billiger als die Akkupacks. Und unterwegs Nachschub zu kaufen war auf meinen Transalp-Routen auch nicht immer möglich.
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#866390 - 26.09.12 07:22 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: JensD]
schmadde
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.123
In Antwort auf: JensD
In Antwort auf: schmadde

Nabendynamo dürfte sich nicht lohnen, weil die meiste Zeit bergauf mit <10km/h gefahren wird, da liefert der eh keine Energie.

Nur zur Info- Stefan Stuntz (Stuntzi) ist auf solchen Touren dauerhaft selbstverstromt mit einem Galaxy Note, Forumslader und Nabendynamo unterwegs. Der erzeugte Strom reicht also (wenn auch mitunter knapp).
In diesem Diagramm kannst Du nachsehen, wieviel Strom mit welchen Ladegeräten je 100km Fahrstrecke bei welchem Tempo erzeugt werden. Erst unter 5km/h wirds wirklich sehr gering.

Ich kenne weder Fitness noch Touren von "Strunzi", nehme aber an, dass einer von beiden Parametern sich deutlich von dem unterscheidet den ich vor Augen habe.

Ich habe mal die Werte aus dem Diagramm einer Tagesetappe meiner letzten Alpenüberquerung gegenübergestellt. 78% der Zeit bin ich nicht schneller als 7 km/h unterwegs gewesen, bei Tagesetappen von ca. 50km. Da komme ich mit dem besten Forumslader auf ca. 5Wh, also eine halbe Akkuladung. Wenn man Flach- und Bergabetappen mitzählt, bekommt man vielleicht eine komplette Ladung raus. Das war es was ich mit "lohnt sich wahrscheinlich nicht" meinte. Es gibt natürlich Leute die besser trainiert sind als ich. Aber die meisten die ich getroffen haben waren langsamer als wir...
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#866391 - 26.09.12 07:26 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: schmadde]
StephanZ
Nicht registriert
In Antwort auf: schmadde

Sprachsteuerung mit topographischen Karten? Da würde mich mal verwendete App und Kartenmaterial interessieren. Das klingt für mich mehr nach Zukunftsmusik.

Link entfernt
OziExplorer geht mittlerweile auch für Android.
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#866393 - 26.09.12 07:28 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: JensD]
StephanZ
Nicht registriert
In Antwort auf: JensD
In Antwort auf: schmadde

Nabendynamo dürfte sich nicht lohnen, weil die meiste Zeit bergauf mit <10km/h gefahren wird, da liefert der eh keine Energie.

Nur zur Info- Stefan Stuntz (Stuntzi) ist auf solchen Touren dauerhaft selbstverstromt mit einem Galaxy Note, Forumslader und Nabendynamo unterwegs. Der erzeugte Strom reicht also (wenn auch mitunter knapp).

Du erinnerst dich an einen verzweifelten Hilferuf aus den norwegischen Gefilden? zwinker

Viele Grüße
Stephan
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#866394 - 26.09.12 07:32 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: ]
nierstourer
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 51
Danke, liebe Forumsteilnehmer, schon einmal für Eure antworten.
Ich hatte schon einmal einen solchen Zusatzakku gedacht, den ich in der lenkertasche gut verstauenn kann.
Danke und Gruß vom verregneten Niederrhein.
Nierstourer
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#866397 - 26.09.12 07:34 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: schmadde]
JensD
Gewerblicher Teilnehmer
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Beiträge: 2.546
In Antwort auf: schmadde
Ich habe mal die Werte aus dem Diagramm einer Tagesetappe meiner letzten Alpenüberquerung gegenübergestellt. 78% der Zeit bin ich nicht schneller als 7 km/h unterwegs gewesen, bei Tagesetappen von ca. 50km. Da komme ich mit dem besten Forumslader auf ca. 5Wh, also eine halbe Akkuladung. Wenn man Flach- und Bergabetappen mitzählt, bekommt man vielleicht eine komplette Ladung raus. Das war es was ich mit "lohnt sich wahrscheinlich nicht" meinte. Es gibt natürlich Leute die besser trainiert sind als ich. Aber die meisten die ich getroffen haben waren langsamer als wir...

Ich habe mal eine Bitte- lade Dir mal das Programm vom Legorado runter:
Laderleistungserzeugung aus GPS-Daten (also falls Du GPS-Daten Deiner Tour hast) und ermittele damit die erzeugte Energie. Das würde mich wirklich interessieren.
@Stefan: Ja, ich kenne tatsächlich nicht den exakten Stromverbrauch dieser Handys- sehr gut möglich dass trotzdem Strom sparen nötig ist.

Viele Grüsse von
Jens.
Permanente Fahrradelektrik: www.forumslader.de
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#866398 - 26.09.12 07:37 Re: Zusatzakku oder Solarakku [Re: nierstourer]
Keine Ahnung
Moderator
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Beiträge: 12.954
Nun, da wir wissen, was für Touren geplant sind und da ich davon ausgehe, dass das nicht die letzten derartigen Touren sein werden, kann ich meine Empfehlung nur wiederholen:

Kauf Dir ein einfaches Garmin-Navigationsgerät. Mit einem eTrex bekommst Du mit guten Batterien ca. 24 Stunden Dauerbetrieb hin. Bei 6 Stunden Tagesbetrieb wären das 4 Tage zuverlässige Navigation (auch in Schluchten, wo Dein Smartphone schon längst ausgestiegen ist) bei gleichzeitig guter Ablesbarkeit des Displays (wofür Du Dein Smartphone schon auf volle Helligkeit regeln müsstest und es noch mehr Strom verbraucht würde).

Willst Du sehr lange unterwegs sein oder möchtest Du aus ökologischen Gründen keine Alkali-Batterien verwenden, so lässt sich ein Satz Akkus bei der langen Laufzeit des Garmins locker während der Fahrt (Nabendynamo) laden. Das hatte ich früher gemacht. Inzwischen denke ich mir, dass bei einer zweiwöchigen Tour (mehr ist bei mir leider nicht drinnen) insgesamt 8 Batterien auch ökologisch zu vertreten sind. Zum Ausgleich fahre ich ja auch im Alltag fast nur mit dem Fahrrad.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)

Geändert von Keine Ahnung (26.09.12 07:45)
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