bist du dir sicher das du in der Schweiz lebst ?.Die Radwege die ich bisher dort vorgefunden habe und befahren bin. Sind bei weiten besser ausgeschildert und im besseren Zustand als bei mir in de Umgebung.
Radwege gibts bei uns hauptsächlich für Freizeitfahrer und kaum für Alltagsvelofahrer. Was nützen Beschilderungen, wenn sie Radfahrer auf Hauptverkehrsachsen lotsen, wo sie dann am Strassenrand über jeden Regenwassergully holpern und bestenfalls durch eine gelb geschrichelte Strassenmarkierung vom Autoverkehr getrennt sind. Ein paar Radwegschilder machen noch keinen sicheren Radweg.
Was nützen Radwege, wenn ich viele km Umwege mit vielen zusätzlichen Höhenmetern fahren muss (ist schon sonst genügend hügelig in der Schweiz).
Ich wohne nahe am Bodensee. Wenn ich die Radwege von Lindau, Konstanz oder Bregenz mit denen von Kreuzlingen oder Rorschach vergleiche ists wie Tag und Nacht.
Oder den Oberrhein von Basel zum Bodensee. Auf deutscher Seite genussradeln, auf schweizer Seite ein einziger Krampf auf unbefestigten Strassen oder neben Autoverkehr. In Konstanz sieht man Radfahrer aller Altersklassen. In Kreuzlingen sind sie Exoten; Kinder sieht man da nie radfahrend.
Aber zurück zum Forumthread. Grundsätzlich finde ich den Follow-me auch besser, obwohl er auch einige Mankos hat, insbesondere den Preis, aber auch das man die ganze Konstruktion nicht so leicht vom Zugfahrrad entfernbar ist (Trail-Gator ein Schnellspanner lösen und Teil ist weg). Zudem habe ich schon von Follow-me-Haltern gehört, dass das Kindervorderrad bei Strassenunebenheiten (Bsp. Gehsteigauffahrten)aus der Halterung gesprungen ist und das Kind dann gestürzt ist.
Zur Schiefstellung beim Trail-Gator: könnte man die U-Klammern ums Steuerrohr etwas biegen, sodass der Adapter des Kinderrades schräg steht, aber dafür das ganze Velo dann wieder gerade?
Hab mich noch nicht getraut, solche Bastelei auszuprobieren.