Eine wirklich schwierige Frage!
Generell gibt es doch 2 Möglichkeiten:
1: Es regnet so leicht, daß man unter den Regensachen mehr schwitzen würde, als Regen auf einen fällt. Wenn man die Regensachen ausläßt, trocknet der Fahrtwind peu á peu die Kleidung.
2: Es regnet richtig. Dicke, schöne Tropfen kommen runter. Die Temperatur fällt. Die Frisur hält - neee, moment... Also Regenklamotten an. Abends ist die erste Schicht unter der Regenjacke sicherlich auf gut feucht.
Diese Schicht wäre bei mir das lange Trikot. Das kommt dann ins Vorzelt. Nun gibts wieviel? 3 Möglichkeiten: 1: Über Nacht ist der Wind so stark, daß das Trikot im Vorzelt des Nallos trocknet. Also kann es beim nächsten Regen wieder feucht werden.
2: Es bleibt feucht und wird von mir feucht angezogen.
2a) Es regnet nicht mehr und das Trikot kann während der Fahrt trocknen.
2b) Es regnet weiterhin. Kein Problem. Das Trikot wird nicht viel feuchter werden, bzw. wird sicherlich hier und da der Regen mal so nachlassen, daß ich die Regenjacke etwas öffnen und das Trikot trocknen lassen kann.

Generell: Kamin-Effekt gibt es im Nallo 2 nur dann, wenn der Wind wirklich gut bläst. Dann allerdings werden Socken und Unterhosen, die ich über Nacht an die Innenzelt-Aufhängung hänge, auch bei Regenwetter trocken.
Beim Kultalavvu: Kamin-Effekt wird durch Holzfeuer erzeugt - auch bei Regenwetter - oder, wenn Feuer nicht möglich ist, oder man ein Schattenparker ist, der den Geruch von Feuer nicht mag (grunz grunz grunz), wirkt ein Gas- oder sonstiger Kocher und die darüber an der Stange aufgehängte Kleidung Wunder (Zelt hat Stehhöhe!)

Langer Sermon...