Das genannte NatureHike-Zelt ist sicher keine schlechte Wahl. Ich selber habe das Star River 2 (2-Personen-Version ... Es gibt auch die Version für 1 Person, aber das geringe Mehrgewicht ist mir der Komfort wert).
Mir würde der genannte Schlafsack sicherlich auch reichen, meiner Frau und meiner Tochter aber sicher nicht. Das Temperaturempfinden ist bei uns deutlich unterschiedlich. Aber das wird Ursula für sich am besten beurteilen können.
Ich selber verwende die Kombination aus einer Therm-a-Rest NeoAir All Season Isomatte, die hervorragend von unten isoliert und sowohl im Winter (sogar auf Schnee) als auch im Sommer sehr angenehm ist, und einer Therm-a-Rest Alpine +2C Daunendecke, die sich an die Matte knöpfen lässt und für mich (!!!) auch schon bei leichten Minustemperaturen ausreichend war. Allerdings ist das alles andere als eine preisgünstige Kombination und daher bestenfalls als Idee hier passend.
Billiger aber dann auch voluminöser und schwerer sind mit Kunstfasern gefüllte Schlafsäcke, die dann aber auch unempfindlicher gegen Feuchtigkeit sind. Mit so etwas bin ich früher unterwegs gewesen, wobei das Teil dann aber nicht mehr in der Satteltasche transportiert wurde, da die dann voll gewesen wäre. Mit meiner aktuellen Kombination landet nur das Zelt oben auf dem Gepäckträger, während das ganze "Schlafzimmer" (Matte, Decke, Kissen, Waschzeugs, usw.) in einem Ortlieb Back Roller Platz findet.
Ein Bekannter nutzt den Deuter Exosphere minus4, der für empfindliche Naturen garantiert auch für Temperaturen im niedrigen zweistelligen Celsiusbereich noch völlig ausreichend ist. Wenn Mitte Mai in Kombination mit südlichen Regionen und nicht gerade Wüstengegenden (in denen es nachts empfindlich kalt werden kann) angestrebt wird, so dürfte man aber auch mit etwas weniger warmen Schlafsäcken noch auskommen.