Hallo Magarete,

eigentlich ist es ja nur ein kosmetisches Problem. Die Stäbe sind massiv und der Hänger setzt nur im Handbetrieb auf.

Daher würde ich es, wie oben schon erwähnt wurde, mit den Schläuchen probieren. Alternativ kannst du dir ein Stück Edelstahlblech biegen welches die Stellen abdeckt und an den Streben befestigen. Also einen ca. 4 cm breiten Streifen in der Mitte knicken und an den Winkel der Streben anpasssen.

Eine weitere Möglichkeit wäre an die Bodenplatte hinten eine kleine Rolle anzubringen so das die Streben nicht mehr aufsetzen können. Oder halt irgendeinen Abstandshalter dort an die Bodenplatte schrauben.

Man könnte auch in die Bodenplatte entsprechende Nuten fräsen so das die Streben in der Platte verschwinden oder die Bodenplatte von unten statt von oben anbringen. Dann müßte sie aber wohl zweigeteilt sein wegen der mittleren Querstrebe.

Letztendlich bin ich der Meinung das das Problem von der ungeigneten Form der "Wanne" und der ungünstigen Positionierung der Laufräder kommt.

Weiter hinten angebrachte Laufräder verhindern nicht nur das Aufsetzen im Handbetrieb, auch der beladenen Anhänger sinkt dann zuverlässig mit der Deichsel nach unten.

Daher hatte ich mich zur Umkonstruktion entschlossen.

Noch was zur Bodenplatte. Wir sind 14 Jahre mit dem Anhänger ohne Bodenplatte gefahren. Uns ist nie irgend etwas durch Äste, Steine oder sontwas von unten beschädigt worden. Unsere Ortliebsäcke in dem Anhänger wurden aber immer wieder an diversen Stellen durchgescheuert. Dies wird durch den vom Hinterrad auf den Anhänger beförderten Dreck deutlich begünstigt. Ob da eine Bodenplatte, die dann bedeckt mit feuchtem Dreckgemisch ist, Abhilfe schafft oder überhaupt von Nutzen ist halte ich für zumindest Diskussionswürdig.

Der Anhänger wird allerdings seid vorletztem Sommer nicht mehr genutzt da unser Campinggepäck (2 Personen mit vollwertiger Küche) mittlerweile in 4 Taschen und eine Rolle (Größe M) passt.
Zum Einkaufen finde ich den Donkey praktischer.

Gruß
Jörg