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#31511 - 15.01.03 20:50
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: ALPHA]
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Hi Alpha, Die Strecke in Südamerika ist ca. 6000 km lang. Nun überlege ich (der ich ein schlechter Fahrradmechaniker bin) mir wie lange so eine Kette/ein Ritzelsatz wohl halten könnte. Hier im Forum wird oft von Kettenwechseln alle paar tausend Kilometer gesprochen, aber nicht immer gesagt warum. Bei empfindlichen 27 Gang Schaltungen werden die Ketten früh getauscht weil man einen übermäßigen Verschleiß der teuren Ritzelpakete verhindern will und vor allem weil die 27 Gang Schaltungen nur gut funktionieren wenn alles optimal eingestellt und unverschlissen ist. Als Schüler bin ich früher die 7fach Ritzelpakete gefahren bis zum bitteren Ende (bis die Zähne abgebrochen sind oder die Kette sprang). Auch damals gab es die Empfehlungen die Kette früh zu tauschen, aber es war einfach billiger alles auf einmal runterzufahren und es hat weit über 10.000Km gedauert. (die großen Kettenblätter habe ich trotzdem nicht immer tauschen müssen) Wenn meine Kette schon verschlissen und die Zähne wie Haifischflossen aussahen war das Betriebsgeräusch lauter (und auch der Wirkungsgrad schlechter) und das Schalten ging langsamer. (bei meiner 27Gang Schaltung muß ich deutlich früher tauschen) Also was ich damit sagen will: Da du bei Rohloff mit der Kette nicht schalten mußt kannst du sie wirklich fahren bis zum bitteren Ende! 6000km dürfte kein Problem sein, ich denke ab 10.000km wird der Wirkungsgrad langsam abnehmen aber du kannst immer noch problemlos weiterfahren, das Rohloffrizel ist ja deutlich dicker (langlebiger) als ein Teil aus dem 9-fach Ritzelpacket. Das Kettenverschleißproblem wird wohl das geringste (bzw. kein Problem) auf deiner Tour sein! Gruß HvS (seit kurzem auch Rohlofffahrer)
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***************** Freundliche Grüße | |
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#31526 - 16.01.03 07:14
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: Windfänger]
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Moin,
Vergleiche mal die Verkaufzahlen: Hollandrad, Rennrad, MTB.
@Tourenradler: Stimmt, die Plastikteile allein sollten nicht teuer sein. Aber Betriebsfuehrung (Verwaltung), Vertrieb, Versicherungen, Loehne nebst Nebenkosten, ......
@all: Kardan gab es von Fendt und ziemlich baugleich von Patria, tlw. auch mit Hinterbaufederung. Fendt baut jetzt nur noch Landmaschinen. Warum wohl? Vorher hat es zahlreiche Fahrraeder mit Kardanantrieb gegeben. Moderne Kardanbikes kommen z.Z. aus DK (maximal 7 Gaenge) und werden sehr guenstig von Bicycles verramscht.
@Joergi. "Berliner Motorrad Werke" verkaufen nur Kardanmotorraeder mit einer Kraftumlenkung. Die Kurbelwelle sitzt laengs im Rahmen. Schwierig beim Fahrrad. Aber Du kannst Dir als Skonto das neue 14000,-Euro Bike bestellen
@Spreehertje: Schoen was Clemens Bucher da mit dem "003" gebaut hat. Aber sowas in Serie? 10000,- Euro wuerden vermutlich nicht reichen. Hier im Forum war mal ein Anhaengerbauer der hat zwar einen bemerkenswerten Alukisten-Trailer gebaut, er hatte aber sehr merkwuerdige kaufmaennische Vorstellungen....
Venlig hilsen Hans
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#31530 - 16.01.03 07:47
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: HyS]
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Beiträge: 18.082
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Hi,
jetzt muss ich doch auch noch meinen Senf dazu geben. Ich hab zwar keine Rohloff, aber ein Tandem mit Synchronkette, mit der ja auch nicht geschaltet wird. Die Kette ist eine normale Achtfach-Schaltungskette natürlich ohne Kettenkasten. Es war überhaupt kein Problem, knapp 10.000 km mit einer Kette zu fahren. Ich persönlich hätte sie wahrscheinlich jeweils noch länger drauf gelassen, sie wurde jeweils im Rahmen der Inspektion getauscht. Nach dem ersten Tausch haben die Kettenblätter nicht mehr mit der neuen Kette harmoniert, also hab ich sie vorne gegen hinten getauscht, nach dem zweiten gab es keine derartigen Probleme.
Natürlich ist das Ritzel einer Rohloffnabe deutlich kleiner als ein Synchronkettenblatt, d.h. das könnte schon deutlich früher abgenutzt sein.
Martina
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#31534 - 16.01.03 08:44
Re: 10.000 km und nix
[Re: ALPHA]
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Hi@ Peter ! Ist das korrekt: Du hast weder Kette gewechselt noch das Ritzel gewechselt (oder gewendet)?? Waren bei Deinen 10.000 km auch Gepäckfahrten dabei? Anstiege zu Pässen? Fahrten auf Pisten? Aber selbst wenn Du nur auf Asphalt unterwegs bist, in der Ebene ohne Gepäck, dann ist Deine Aussage für mich schon viel wert. Gruß aus Köln, Peter Ich wüsste nicht mal wie das gemacht wird. Das einzige mal war das Bike wegen verschieder Schäden direkt beim Hersteller beim Schrauber. Natürlich könnten die dort klammheimlich... gruss jörg achso: ich bin auch schon mal abseits der Strasse gefahren, ich habe regelmässig im Forum hier darüber berichtet.
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Geändert von Jörg(kajakfreak) (16.01.03 08:46) |
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#688812 - 31.01.11 12:12
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: ALPHA]
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Auch wenn dieser Thread schon sehr betagt ist, hätte ich genau zu diesem Thema mal eine Frage:
Sollte man die Kette bei einer Rohloff-Nabe wechseln, wenn der Caliber bei 0.075 mm fast rein fällt oder erst bei 0.1 mm Längung?
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#688816 - 31.01.11 12:19
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: lezzet]
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das kürzere für Aluritzel-/Kettenblätter, das längere für Stahlritzel/Kettenblätter. Wenn Dir die Lebensdauer des Kettenblattes am Herzen liegt, würd ich's davon und vom Zustand des Kettenblatts abhängig machen. Die Rohloff-Ritzel sind Stahl (selten, aber dann publikumswirksam geplagt von ZAhnAUSFALL, aber über generellen Verschleiß durch die übliche Kettenlängung, der außergewöhnlich wäre, hab ich nichts gehört)
lG Matthias
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#688824 - 31.01.11 12:36
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: MatthiasM]
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Ich wechsele die Kette Rohloffkettwenn die 0,075 mm gelängt ist. dann muß ich auch das Ritzel wenden, bei der zweiten Kette muss es getauscht werden. Bei meiner Frau hält ein ritzel doppelt bis 3 mal so lange.
Fazit auch der Ritzelverschleiss ist Fahrerabhängig.
Gruß Detlef
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#688828 - 31.01.11 12:46
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: Deul]
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Ich hatte zu lange mit dem Kettenwechsel gewartet und hatte dann sowohl ein abgenagtes Ritzel als auch Kettenblatt. Hab dann einfach sowohl Ritzel als auch Kettenblatt gewendet und ´ne neue Kette aufgelegt. Offenbar verpackt also ein Kettenblatt auch ein Wenden, zumindest wenn nicht zu stark angeknuspert (?).
vG Thomas
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Geändert von nöffö (31.01.11 12:47) |
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#688841 - 31.01.11 13:16
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: ALPHA]
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Hey, Danke schonmal! Also "angeknuspert" sieht da noch nichts aus. Bis auf eine minimale Asymmetrie sehen sowohl Ritzel als auch Kettenblatt wie neu aus. Die Kette ist jetzt knapp 8.000 km gelaufen, Ritzel und Kettenblatt knapp 10.000 km.
Das Kettenblatt ist von TA, wäre mir also doch ganz lieb, wenn das nicht unnötig leidet (wobei ich gehört habe, dass es bei Kettenblättern nicht so kritisch ist wie bei Ritzeln, wenn die Kette zu lang ist).
Verstehe ich das jetzt richtig, dass das Rohloff-Ritzel eigentlich 0,1 mm vertragen würde, aber das Alu-Kettenblatt nur 0.075 mm?
Sollte man wechseln wenn 0,075 reinfällt oder schon kurz davor? Zur Zeit steht es nämlich noch bei "kurz davor"... also so 300 km wären sicher noch möglich bis es ganz reinfällt.
LG Lezzet
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#688855 - 31.01.11 13:50
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: lezzet]
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Bei mir wären 300 km 1,5 wochen. wenn ich so einen Zustand sehen würde und grad mal ein bischen Zeit hätte würd ich Wechseln.
Detlef
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#688863 - 31.01.11 14:19
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: nöffö]
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Wenden kannst Du Kettenblätter eigentlich immer, wenn die Zähne nicht irgendwie "unsymmetrisch" z.B. als "Kletterhilfe" für die Kette bei Mehrfachkettenblatt gestaltet sind. Also typische Singlespeeder-/Bahn-/Nabenschaltungskettenblätter halt. Wenn das Rad von Haus aus mit allen Kompoennten auf Nabenschaltung ausgelegt war, dann klar, Kettenblatt und bei Bedarf auch das Rohloff-Ritzel (wenn's nicht das unwendbare ganz kleine 13er ist) wenden.
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#688882 - 31.01.11 15:07
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: MatthiasM]
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Das Kettenblatt ist ein TA Zephyr mit 42 Zähnen. Ist das wendbar? (Momentan nicht nötig, nur interessehalber). Wie hoch ist das Risiko beim Wenden dass man auf Tour dann irgendwann Zähneverlust hat? Passiert das schleichend oder plötzlich und dann ist Schluss mit fahren?
LG Lezzet.
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#688884 - 31.01.11 15:17
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: lezzet]
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Wenn eine Kette wegen Längung zum Blatt nicht paßt oder alles zusammen sehr verschlissen ist, kann es überpringen. Vorn weniger leicht als hinten, und bei Nabenschaltung ohne Kettenspanner schwieriger als bei Kettenschaltung oder Nabe mit Spanner. Wenn am Blatt ein einzelner Zahn bricht, kannst schon weiterfahren, aber Murphy sagt, daß weitere Zähne dann nicht lang auf sich warten lassen.
Wenden kann man, wenn die alte "rückwärtige" Zahnflanke noch einwandfrei ist, also nach Wenden wieder genug Fleisch für die Kette da ist. Die Zähne sollten nicht schon extrem haifischflossenartig aussehen.
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Geändert von MatthiasM (31.01.11 15:18) |
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#689057 - 01.02.11 08:01
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: Deul]
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Ich wechsele die Kette Rohloffkettwenn die 0,075 mm gelängt ist. dann muß ich auch das Ritzel wenden, bei der zweiten Kette muss es getauscht werden. Wenn das so ist, dann kannst Du guten Gewissens solange fahren, bis Kette und Ritzel jenseits von gut und böse sind. Das Grenzmaß 0,075mm dient eigentlich dazu, dass man das Ritzel eben nicht wenden muss, wenn man die Kette in diesem Moment tauscht. Falk, SchwLAbt
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#689092 - 01.02.11 09:46
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: Falk]
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Moderator

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Passt bei mir leider nicht, ich muß immer wenden, sonst springts, vielleicht binn ich aber auch nur ein bischen zu spät dran. Von 0,075 bis 0,1 dauert es bei mir eine Woche.
Glücklicherweise längt sich die Kette vorher deutlich langsamer.
Detlef
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#689374 - 02.02.11 07:02
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: Deul]
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Hallo Detlef,
ich wende/tausche auch immer nach jeder Kette, Ritzel und Kettenblatt. Deshalb fahre ich sie auch bis zum Letzten. Das sind ca. 10Tkm, ich kenne aber auch Jemanden, bei dem dauert es locker doppelt so lange, der kümmert sich gar nicht um Längung, wenn's springt wird getauscht.
Gruß Dieter
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#689627 - 02.02.11 19:06
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: ALPHA]
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Hallo Peter,
die Lebensdauer der Kette steigt mit der Größe der Kettenblätter/Ritzel. Der Verschleiß verteilt sich so auf mehr Kettenglieder und Zähne. Folglich würde ich an deiner Stelle zum 17 - er Ritzel greifen. Ich kümmere mich abgesehen von Reinigung und Schmierung nicht um meinen Antrieb. Bei Verschleiß wird alles getauscht. So erreiche ich ca. 10 Tkm im Allwetterbetrieb bei jedem Terrain außer MTB - Pisten, überwiegend aber befestigte Wege/Straßen.
Ich denke durch einen Kettenspanner kann sich die Lebensdauer der Kette tatsächlich geringfügig erhöhen. Sie wird ein wenig länger. Ausserdem passiert es bei der Kettenspannung mittels verstellbarer Ausfallenden/Excentertretlager gerne, dass man die Kette etwas zu stark spannt. Die Kurbel eiert gewöhnlich etwas, so dass sich die Kette direkt nach der Kettenspannung etwas überdehnen kann. Anfangs habe ich diesen Fehler gemacht. Die SLT 99 würde ich für Nabenschaltung nicht empfehlen. Gibt es die denn noch? Ich war von den letzten Chargen sehr enttäuscht. Eine billige Kette ist völlig ausreichend. Der Nachteil des Kettenspanners ist sein Aussehen. Ich habe deshalb keinen.
Vom Kettenschutz halte ich nix. Ich habe aber keinen, viele äussern sich begeistert dazu. Meine Abneigung resultiert daraus, dass er die Kette verbaut, man sie nicht sieht und kaum warten kann. Ausserdem schleift die Kette ständig daran.
Die erreichbaren km schwanken enorm und hängen stark vom Fahrer und dem bewältigten Gewicht/Gepäck ab. Ausserdem spielen die absolvierten Höhenmeter ganz sicher eine Rolle. Die Angaben halte ich deshalb nicht für sinnvoll. Ich wiege so 80kg und fahre gerne und mit viel Gepäck (ca. 30kg) in Bergen herum.
Gruß Peter
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#689669 - 02.02.11 20:51
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: Peter Lpz]
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Eine billige Kette ist völlig ausreichend. Da habe ich leider andere Erfahrung machen müssen. Die original verbaute KMC-Kette war trotz Chainglider nach 2.000 km durch. Die SLT-99 hingegen werkelt nun schon seit 8.000 km und erreicht erst jetzt allmählich die 0.075mm-Marke. Da es die SLT-99 nicht mehr gibt probiere ich jetzt mal die C9 aus.
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#689849 - 03.02.11 15:00
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: ALPHA]
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Habe zu dem Thema noch eine Folgefrage: Wann genau sollte das Ritzel denn gewendet werden? (Wie weit darf man es verschleißen lassen, damit ein Wenden noch möglich ist?)
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#689910 - 03.02.11 18:24
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: lezzet]
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Bei mir klappen mit relativ einfachem Material: 8000-9000km in erster Richtung, 6000km auf zweiter Seite. Der Kettenspanner verhindert aber auch das letzte Runterfahren des Antriebs: wenn die Kette aufsteigen will, aber bedingt durch dann fehlende Länge nicht kann, kann man noch nen paar km mehr fahren, wo mit Spanner die Kette schon runterwandert.
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#689971 - 03.02.11 20:24
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: lezzet]
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Bisher hatte ich keine negativen Erfahrungen mit der Wendbarkeit. Die jeweils anderen Zahnflanken überleben es auch, wenn das Ritzel auf einer Seite schon jenseits von gut und böse ist, was insbesondere mit einer miesen Kette mal schnell passieren kann.
Falk, SchwLAbt
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#690956 - 07.02.11 07:56
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: Deul]
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Bei mir wären 300 km 1,5 wochen. wenn ich so einen Zustand sehen würde und grad mal ein bischen Zeit hätte würd ich Wechseln. Hast Recht, hätte ich gleich so machen sollen. Nach zwei Wochen ist die Kette nun vollends durch gewesen. Habe gestern getauscht, neue Kette ist ein bisschen lauter aber durchrutschen tut auch unserer schönen 20%-Steigung nichts. Die Geräusche werden sich ja sicher auch mit der Zeit legen, oder? LG Lezzet
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#690969 - 07.02.11 09:00
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: lezzet]
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Hmm, habe am sonnig-warmen Wochenende "halbroutinemäßig", nachdem ich an den Ganzjahresrädern der Kinder rumschrauben mußte* nach meiner Kette gesehen. Auf dem Rad als "Erstausrüstung" seit Herbst 2009, eine KMC 8x, Rohloff-Nabe, 16/42, Ganzjahresbetrieb aber im Chainglider gut geschützt, hätte ich gemeint. Laufleistung seither geschätzt sicher kaum mehr als 1500...2000 km (wegen Ganzjahreseinsatz auch im Stadt-, Orts- und sonstigem Kurzstreckenverkehr hab ich den Kilometerzähler nur "über Land" dran, deshalb geschätzt Nach routinemäßigem Lupfen am Kettenblatt - nanu!?!?  - gleich die Verschleißmeßlehre draufgeworfen  und siehe da, die 0,1 mm für Stahlritzel hatte ich auch schon.... und das nach 2000 km!? Die Kette sah unter dem (wenigen) Dreck, den der Chainglider doch noch rein, aber nicht mehr rausgelassen hat, ansonsten noch ganz ordentlich aus, ist zwischendrin auch ein paar mal mit WD40-auf-Putzlappen-Methode gereinigt und mit Brunox nachgeschmiert worden. Jetzt ist eine SRAM PC-917 (9-fach) drauf, die ich in der Bastelkiste hatte - ich weiß, 8-fach wäre ideal... erwäge als nächste eine rostfreie, bringt's das? lG Matthias PS.: Verblüffend, daß die allerersten, inzwischen dank offenem Kettenschutz und Winterbetrieb trotz regelmäßiger Brunox-Schmierung deutlich rostigen NoName-Ketten an den Aldi=MiFa-Schulrädern (S7-Nabe) der Kinder (Inbetriebnahme April 2007), speziell am Rad meiner großen Allwettertochter nach drei Jahren täglicher Schulfahrt und dem zweiten Salz- und Dreckwinter noch nicht mal ansatzhaft an die 0,075 mm Längung/Kettenglied rankommen... Laufleistung hochgerechnet allein an Schulweg inzwischen 1500 km.. Ich glaub, ich tausch meine R-Dosen-Möhre bei Gelegenheit gegen so einen MIFA-Bock... PPS.: * <OT >1x Dynamorücklichtausfall wegen korrodierter Kontakte  >> um korrosionssicherere Kontakte bei der Kabelei sollte sich der ADFC bei seiner Pro-Dynamoanlage-Strategie mal proaktiv kümmern  </OT>
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#690980 - 07.02.11 09:14
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: MatthiasM]
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Ja, ich war auch etwas schockiert, dass die original verbaute KMC-Kette (weiß leider nicht das genaue Modell) trotz Chainglider nach 2.000 km durch war. Die SLT99 hat 8.000 km gehalten. Eigentlich ein Unding, bei einem hochwertigen und entsprechend teurem Rad wegen vll. 10 EUR an der Kette zu sparen.
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#690983 - 07.02.11 09:21
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: MatthiasM]
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Hallo Matthias,
Du enfettest deine Kette mit WD40 und tust dan aus der anderen Spüdose ein Dünnflüssiges Öl (ähnlich WD40) von Brunox auf die Kette um sie zu schmieren? Dann wunderst Du dich? Ich würde das als kaputt gefegt bezeichnen.
Nimm eine Neue Kette deiner Wahl (ich würde hier keine Rostfreihe nehmen) und ein ordentlichen dickflüssiges Kettenöl (z.B. das von deinem Nabenhersteller) Nachdem Du die Kette nach der Montage 200 km eingefahren hast (original Schmierung des Hersteller ausnutzen.). Putzen kannst Du dir wegen des Kettenvollschutz wahrscheinlich sparen.
Gruß Thomas
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#690994 - 07.02.11 09:39
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: thomas-b]
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Beiträge: 6.425
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Hmm, ich hab sie ja nicht gebadet oder durchgespült, nur mit einem mit WD40 befeuchteten (nicht getränkten) Putzlappen abgewischt und dann mit Brunox (das ja ganz passabel nachschmiert, im Gegensatz zu WD40 - der Unterschied ist mir schon klar) behandelt.
Ich glaube nicht, daß meine Methode so schädlich ist, allein weil eben die NoName-Ketten der Kinderräder, die einen halbgeschlossenen Ketteschutz haben und deswegen Dreck und Witterung viel mehr ausgesetzt sind, mit genau dieser Behandlung zwar trotzdem rostig sind, aber noch laufen wie neu und auch nach mindestens 1500 km nur minimalste Längung weit unter allen kritischen Grenzen... und diese Ketten bekommen mangels geschlossenem Kettenschutz sicher kein Rohloff-Öl, das ist hierfür zu klebrig (Dreckmagnet).
Und Putzen, naja, auch der Chainglider ist nicht hermetisch zu. Wie ich schrieb, Ganzjahres, Allwetter-(auch Winter-)betrieb.
lG Matthias
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#691000 - 07.02.11 09:54
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: MatthiasM]
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Beiträge: 3.254
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erwäge als nächste eine rostfreie, bringt's das?
Ich fahre zur Zeit (OK, nicht mit Rohloff) eine Connex 7Z1. Aus meiner Sicht bringt's das nicht. Diese Kette glänzt zwar schön silbrig, die Lebensdauer empfinde ich aber als enttäuschend.
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#691016 - 07.02.11 10:39
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: nachtregen]
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abwesend
Beiträge: 365
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Ich habe an meinem Rad (Rohloff 42/16, Chainglider) nach über 10.000 Kilometer (16 Monate) Laufleistung bereits die 4. Kette im Einsatz. Alle Ketten mussten nach 500 - 800 Kilometer das erste mal dringend gespannt werden, nach der unten stehenden Laufleistung war die Möglichkeit die Kette zu spannen technisch nicht mehr gegeben und die Kette schliff schon einige Zeit unten im Chainglider. Die Ketten waren bis dahin fast 2 Kettenglieder (bei 98) länger geworden  , durch Einsatz von Halflink hätte ich die Ketten noch verwenden können ... aber die Längung dürfte bereits die Toleranzgrenze überschritten haben. Ich fahre eine TF zwischen 70 und 80, Wiegetritt wird nicht gefahren. 1. Kette Original Ausrüster unbekannt - 3638 Kilometer 2. Kette KMC X8 - 2734 Kilometer 3. Kette KMC Z1 - 2939 Kilometer 4. Kette Rohloff SLT99 - nach 768 Kilometer nachgespannt (ca. 5 mm) Irgendetwas ist nicht in Ordnung, wen ich von anderen höre, das sie ihre Ketten über 10.000 Kilometer fahren. Bei meinem Gazelle Hollandrad hielt die Kette 20.000 Kilometer.
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Grüße Wolfgang
Mitglied im ADFC
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#691023 - 07.02.11 10:48
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: Momomuck]
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Mitglied

abwesend
Beiträge: 105
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Naja, meine KMC hat wie gesagt auch nur 2.000 km gehalten (auch wenn es da sicher Unterschiede zwischen den Modellen gibt). Deine jetzige Kette, SLT-99, müsste aber deutlich länger halten (bei mir 8.000). Dass sich die SLT am Anfang etwas mehr längt, ist normal. Danach tut sie dies aber nur noch langsam.
LG Lezzet.
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Geändert von lezzet (07.02.11 10:48) |
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#691026 - 07.02.11 10:53
Re: Lebensdauer Ritzel/Kette bei Rohloffnabe
[Re: lezzet]
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Moderator

abwesend
Beiträge: 8.961
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Keine Ahnung, nach dem Wenden/Tausch der ritzelö laufen bei mir Ketten immer lautlos.
Du hast nciht gwendet wie ich annehme?
Detlef
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