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#368176 - 09.09.07 10:30 "Tennisarm"
jonathan
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 213
Seite einigen Monaten habe ich, schleichend immer stärker, Schmerzen im Ellenbogen, die sich bis hin zur Hand spürbar erstrecken.
zunächst habe ich auf Anraten meines Hausarztes Voltarensalbe verwandt und bei starken Schmerzen Voltarentabletten eingenommen. Ausserdem habe ich, täglich mehrmals mit Eis gekühlt.
Nun habe ich mit einer Akupunkturbehandlung begonnen, aber nach 2 Sitzungen noch keine Linderung erfahren.
Hat jemand von Euch Erfahrung mit solch einem Problem?
Ist es denkbar, daß diese Erkrankung auch durchs Fahrradfahren auftreten kann?

Dank und Gruß
Heinz
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#368177 - 09.09.07 10:39 Re: "Tennisarm" [Re: jonathan]
Claudius
Nicht registriert
Moin Jonathan,
ich kenn das. Bei mir war es wirklich ein Tennisarm. Wohl eher ein Badminton-Arm. Wie auch immer ich hatte üble Schmerzen im rechten Arm, da ich fast jeden Tag Badminton trainiert hab. Bin dann mal zum Sportarzt und der war zufällig auch Badmintonspieler und bemerkte, dass ich nicht aus dem Handgelenk die Kraft nutze sondern den ganzen Arm fuchtel. Nachdem ich bewusst aus dem Handgelenk spiel, wird nicht nur mein Ergebnis besser sondern dieser ewige Schmerz ist einfach weg! Vielleicht gibt es ja bei dir auch eine Bewegung, die du unbewusst jeden Tag wiederholst. Vielleicht auf Arbeit oder eben doch beim Radeln obwohl mir da nix einfällt. Achte mal genau drauf wie du deine Hand bewegst. Bei mir hats was gebracht - ansonsten kann ich dir nicht helfen. Bin ja kein Arzt zwinker
Claudius, der leider kaum mehr Badminton spielt
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#368183 - 09.09.07 11:31 Re: "Tennisarm" [Re: jonathan]
drsell
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 34
Hallo,
ich hatte meinen Tennisarm erst links (bin Linkshänder). Es brauchte Monate, bis er weg war. Jetzt hab ich ihn rechts. Bei der Suche nach Lösungen bin ich auf diese Seite gestoßen: www.tennisarm.ch .
Ein Mitleidender, der sich viel mit dem Tennisarm auseinandersetzte und dehnen als Lösung propagiert. Mir hilfts - aber Wunderheilungen sind keine zu erwarten. Ein Tennisarm braucht seine Zeit, bis er ausheilt.
Mir hilft auch eine Epicondylitisspange, die die Belastung der Sehne an deren Ellbogenansatz etwas abfängt.
Gruß
Roland
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#368184 - 09.09.07 11:36 Re: "Tennisarm" [Re: jonathan]
Ticino
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 212
Hallo Jonathan,
Selbstdiagnose für Tennisellbogen;
Setz Dich bequem in einen Sessel, beuge Deinen betroffenen Arm im Ellbogen rechtwinklig ab, schaue auf den Handrücken, schliesse die Faust und presse mit dem Daumen der andern Hand auf den Knochen (Epiconylus radialis), ca 3 cm kleinfingerwärts vom Ellbogen, ein stechender Schmerz bestätigt die Diagnose (Epicondylitis humeri radialis).
Das Leiden kommt , ausser bei Tennisspielern, bei Elektrikern und Mechanikern (vom Schrauben), bei Hausfrauen (vom Stricken und vom Pfannen- und Töpfen-Heben) und bei Motorrad- und Fahrradfahrern vor.
Therapie: Lenker-oder Handgriffe anders einstellen,
Eincrèmen, wie gehabt, Kälteanwendung,
Spritzen auf die Knochenhaut (sehr wirksam).
Ruhigstellung auf Gipsschiene (empfehle ich nicht, weil die Muskulatur schwindet)
Bei resistenten Beschwerden, kleine Operation (Hohmannsche Op.) sehr wirksam.
Akupunktur kann auch wirken, es braucht aber ein wenig Geduld (6-12 Sitzungen).

Für diese Ratschläge gebe ich absolut keine Gewähr, die Medizin mach Fortschritte und ich bin ein alter Knacker.
Gute Besserung und viele Grüsse
Werner W.
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#368203 - 09.09.07 13:18 Re: "Tennisarm" [Re: jonathan]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 14326
Bei mir war es ein "Tischtennisarm" nachdem ich den Schläger gewechselt hatte. Der neue hatte einen andren Griff und damit kam mein Unterarm nicht zurecht. Ich bekam den Arm 2 Wochen ruhig gestellt und dnach eine Behandlung, bei der schwache, auf- und abschwellende Stromstöße durch den Arm gejagt wurden. Nach 4 Wochen war die Sache erledigt und ich konnte beschwerdefrei mit dem neuen Schläger spielen.
Gruß
Uli
Ich geändere nichts!
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#368207 - 09.09.07 13:31 Re: "Tennisarm" [Re: Ticino]
IngmarE
Nicht registriert
In Antwort auf: Ticino
Kälteanwendung

Besser als nur Eincremen ist ein Salbenverband (wenn man z.B. schläft und der Arm eh etwas ruhiggestellt ist). Kälteanwendung würde ich nur empfehlen wenn man sicher weiß dass es eine Entzündung ist, ansonsten kann das die Regeneration auch behindern und Wärmebehandlung wäre angebrachter.

Diclofenacsalbe von Ratiopharm ist billiger als unterm Markennamen "Voltaren".

Gruß, Ingmar
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#368297 - 09.09.07 18:33 Re: "Tennisarm" [Re: jonathan]
der tourist
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3293
In Antwort auf: jonathan

Seite einigen Monaten habe ich, schleichend immer stärker, Schmerzen im Ellenbogen, die sich bis hin zur Hand spürbar erstrecken.

Hat jemand von Euch Erfahrung mit solch einem Problem?
Ist es denkbar, daß diese Erkrankung auch durchs Fahrradfahren auftreten kann?

Dank und Gruß

Habe reichlich Erfahrungen:

Häufigste Ursachen sind:

1.) Blockierungen der BWS

2.) Reizungen des Nervus medianus im Karpaltunnel (Kann natürlich auch vom Radeln mit nicht gestrecktem Handgelenk kommen oder von zu viel Druck auf den Bereich zwischen Daumen- und Kleinfingerballen nahe dem Handgelenk)

3.) Blockierung des Radio-Ulnargelenks (Gelenk zwischen Elle und Speichenknochen im Ellenbogen). Das lässt sich ganz einfach mit einer aus den Prinzipien der Dorn-Methode entwickelten Technik behandeln. Da ich diese Technik aber noch nicht veröffentlicht habe, möchte ich sie hier noch nicht beschreiben.


Sigi
Nic squis was maneth!
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#368325 - 09.09.07 20:22 Re: "Tennisarm" [Re: jonathan]
georg123
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 814
In Antwort auf: jonathan

Seite einigen Monaten habe ich, schleichend immer stärker, Schmerzen im Ellenbogen, die sich bis hin zur Hand spürbar erstrecken.
....
Hat jemand von Euch Erfahrung mit solch einem Problem?
Ist es denkbar, daß diese Erkrankung auch durchs Fahrradfahren auftreten kann?

Bei mir habe ich eher einen "Maus-Arm" als einen "Fahrrad-Arm" vermutet. Ich hatte mal kurzzeitig solche Probleme und bin dann auf tennisarm.eu gestoßen. Ob das nun "Quacksalberei" ist oder nicht, mit der dort beschriebenen Dehntechnik bin ich die Beschwerden binnen weniger Tage losgeworden.

Gruss georg123
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#368415 - 10.09.07 10:03 Re: "Tennisarm" [Re: jonathan]
Beluga
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 410
Meine Erfahrung: Nach spätestens 2 Jahren erledigt es sich von selbst ohne schonen oder sonstigem Gedöns.

Ansonsten wurde die Theorie mit dem häufigem täglichen Dehnen von vielen Leuten bestätigt.
Bei den Kletterern (es gibt hier verschiedene Ellbogenprobleme - Climber, Tennis, Werferellbogen) hat sich schonen nie bewährt.
Leben und Leben lassen.
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#368437 - 10.09.07 11:24 Re: "Tennisarm" [Re: Beluga]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 14326
Zitat:
Meine Erfahrung: Nach spätestens 2 Jahren erledigt es sich von selbst ohne schonen oder sonstigem Gedöns.

Na ja, ich hatte solche Beschwerden, dass ich mit dem Arm nicht mal mehr schreiben, ein Brot schmieren oder die Zähne putzen konnte. Zwei Jahre damit leben wäre nicht so prickelnd gewesen ....
Gruß
Uli
Ich geändere nichts!
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#369724 - 13.09.07 23:20 Re: "Tennisarm" [Re: jonathan]
commi2k
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 816
Hallo,

habe auch nach einer einwöchigen Tour und 790 KM mit dem Rad Probleme mit meinem linken Arm. Kann ihn nur bis zu einem bestimmten Punkt anheben und danach gehts nicht mehr weiter. Habe auch ein kribbeln 2 Findern am selben arm.

Habe jetzt seit mehreren Tagen Voltaren Gel draufgeschmiert und fast jeden Tag kann ich den Arm besser bewegen. Die Finder krbbeln aber immer noch.
Mathias
http://picasaweb.google.de/commi2k
viele Fotos von verschiedenen Reisen
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#369754 - 14.09.07 04:52 Re: "Tennisarm" [Re: commi2k]
Ticino
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 212
Also ehrlich, bei so akuten Schmerzen würde ich mir eine eine kleine Dosis eines Depot-Cortisons lokal auf die Knochenhaut des Epicondylus spritzen (lassen).
Die Erfolgschancen liegen bei 90%, und die Nebenwirkungsrate bei 1-maliger Injektion praktisch bei 0%.
Die Therapievorschläge der Quacksalber, Paramediziner und Gesundbeter sind zwar nebenwirkungsarm, helfen aber etwa soviel, wie warme Umschläge einer Leiche.
Gruss ww
einer der weiss, von was er spricht.

Geändert von Ticino (14.09.07 05:04)
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#369892 - 14.09.07 14:26 Re: "Tennisarm" [Re: Ticino]
der tourist
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3293
In Antwort auf: Ticino

Also ehrlich, bei so akuten Schmerzen würde ich mir eine eine kleine Dosis eines Depot-Cortisons lokal auf die Knochenhaut des Epicondylus spritzen (lassen).
Die Erfolgschancen liegen bei 90%, und die Nebenwirkungsrate bei 1-maliger Injektion praktisch bei 0%.

Bin ich eindeutig anderer Meinung (vgl. meinen Beitrag weiter oben). Ich verwende kein Kortison, weil ich es nicht brauche. Zum anderen behandle ich gerne dort, wo die Ursache des Problems liegt und nicht nur am Symptom. Des Anderen habe ich schon so viele Kortisonschäden gesehen, dass ich nicht auch noch selber welche produziern will.

In Antwort auf: Ticino
einer der weiss, von was er spricht.

Ich auch!


Sigi
Nic squis was maneth!

Geändert von der tourist (14.09.07 14:27)
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Off-topic #369897 - 14.09.07 14:36 Re: "Tennisarm" [Re: Ticino]
IngmarE
Nicht registriert
In Antwort auf: Ticino
Die Therapievorschläge der Quacksalber, Paramediziner und Gesundbeter sind zwar nebenwirkungsarm, helfen aber etwa soviel, wie warme Umschläge einer Leiche.
Gruss ww
einer der weiss, von was er spricht.

Jeder Mensch ist anders, was bei dir nicht wirkt, kann bei anderen sehr gut wirken.
Ich finde am Bewegungsapparat wird immer noch zuviel gespritzt und operiert.
Im übrigen würden viele Orthopäden die OPs die sie bei Pat machen, bei sich selbst nicht machen und lieber abwarten und auf konservative und "quacksalberische" Mittel zurückgreifen. Wenn es keine fortschreitenden Abbauprozesse sind, besteht eine gute Chance, dass es bei entsprechendem Verhalten von alleine verschwindet.

Gruß, Ingmar - gerade auf Orthopädie-Ambulanz eingesetzt
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