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#253727 - 05.06.06 10:24 Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien
Thomas G
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 356
Tach zusammen,

habe mal so ueber meine neu erworbenen Karten von Peru und Bolivien ruebergeguckt und da ist ja doch erschreckend ueberwiegend viel ungeteert... Wie ist denn so der Zustand bei den meisten unbefestigten Strassen? Ist das oft Gewuehle und Quaelerei oder vielleicht oft sogar besser als so manche "geteerte" Schlaglochpiste? grins

Und wo ich schon mal bei dem Thema bin: Wenn man von Lima aus nach Osten faehrt, da gehts auf 100 km von 0 auf ueber 4.800 m!! schockiert Wer ist denn das schon mal gefahren? Kann man ja alleine schon wegen der Hoehenkrankheit nicht in einem (oder zwei) Tagen fahren, oder? verwirrt

Danke und viele Gruesse (noch) aus Down Under

Thomas
Zweieinhalb Jahre und 45.500 km Welttour per Rad auf Reiseleben.de
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#253729 - 05.06.06 10:43 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
HyS
Mitglied
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Beiträge: 14163
Hallo,
in Bolivien habe ich mit die schlechtesten Pisten überhaupt gefunden. Das kommt aber auch da auf die Strecke an. Es gibt auch hervorragend asphaltierte Strecken.
Die schlechtesten Pisten gibt es gerne in Kombination mit den besten Landschaften, so das es sich trotzdem lohnt sie zu befahren.

Ich bin damals von Arica hoch, das war von 0 auf knapp 4700 (kam damals übrigens auch aus Australien).
In zwei Tagen ohne jegliche Höhenanpassung ist das Lebensgefährlich!
Nimm genug Lebensmittel mit und lass es langsam angehen. Wenn du zu denen gehörst die auf ihren Körper höhren wirst du automatisch nicht zu weit fahren.
*****************
Freundliche Grüße
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#254433 - 08.06.06 02:14 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
Melendez
Mitglied
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Beiträge: 1
Ein Freund von mir ist diese Strecke in Peru mal in 2 Tagen hochgeradelt. Geht es danach wieder ein paar hundert Höhenmeter hinunter, ist das durchaus möglich. Den Mont Blanc geht man normalerweise auch in 2 Tagen hoch. Ideal wären natürlich 3 Tage, dann brauchst Du Dir bzgl. Höhenanpassung keine Gedanken machen. Ich persönlich habe die eigenartige Erfahrung gemacht, dass man sich mit dem Fahrrad schneller akklimatisiert als zu Fuß.
Übrigens sind die Pisten in Bolivien, wenn man nicht gerade in der Regenzeit unterwegs ist, in einem sehr guten Zustand.
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#254439 - 08.06.06 05:58 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Melendez]
ex-4158
Nicht registriert
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#254458 - 08.06.06 07:53 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Melendez]
ds18
Nicht registriert
In Antwort auf: Melendez

Übrigens sind die Pisten in Bolivien, wenn man nicht gerade in der Regenzeit unterwegs ist, in einem sehr guten Zustand.


Du warst nicht gerade von Oruro bzw Challapata aus Richtung Uyuni unterwegs?

Dirk
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#254466 - 08.06.06 08:56 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
ex-4158
Nicht registriert
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#254522 - 08.06.06 12:16 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: ]
Thomas G
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 356
Vielen Dank an euch! Auch an Melendez, mich wuerde tatsaechlich interessieren welche Strecken du gefahren bist und ich bin durchaus fuer jede Meinung dankbar!

Ja, die Hoehenkrankheit werde ich durchaus ernst nehmen. Gehoere eigentlich auch nicht zu den Radlern, die wie wild vorwaerts hetzen. Lasse mir ohnehin gerne auch mal Zeit, wenns was oder wen zu sehen oder kennenzulernen gibt.

Das mit der Ostdurchfahrt Limas gibt mir ja dann doch zu denken... Bin aber ohnehin noch nicht sicher, ob ich nicht doch erst mal nach Norden nach Ecuador fahren soll, wuerde naemlich gerne die Galapagos Islands sehen...

Lasse mich mal einfach mit den Pisten ueberraschen. Wenns grossartige Landschaft zu sehen gibt, dann muss ich ja so oder so da durch... grins

Viele Gruesse
Thomas
Zweieinhalb Jahre und 45.500 km Welttour per Rad auf Reiseleben.de
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#254672 - 08.06.06 23:24 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
ds18
Nicht registriert
In Antwort auf: Thomas G

Wenns grossartige Landschaft zu sehen gibt, dann muss ich ja so oder so da durch... grins
Thomas


Das mit der großartigen Landschaft in Bolivien muß man differenziert sehen. Bin seinerzeit von La Paz gerade gen Süden, d.h. über Oruro nach Uyuni, und dann Richtung Atocha/Tupiza/Villazon. Die Landschaft fand ich teilweise alles andere als großartig. Stattdessen öde Hochebene und ab Challapata (ca. 300km südlich von La Paz) nur noch Wellblech und Sandpisten. Ich fand die Kombination so frustrierend, daß ich einen Teil der Strecke (Atocha-Tupiza) entgegen sonstiger Gewohnheiten mit dem Sammel-Jeep-Taxi zurücklegte. Dummerweise schien das gerade der beste Teil zu sein.

Bin danach mit dem Zug zurück nach Oruro und dann nochmal eine Runde quer durchs restliche Hochland, d.h. über Potosi, Sucre, Cochabamba zurück nach La Paz. Die Strecke war dann größtenteils genial, da nicht auf der Ebene, sondern immer quer zu den Bergen, geht natürlich entsprechend auch viel rauf und runter.

Nimm Dich vor den Dornen in acht, wenn Du unter 3000m kommst. Ich hatte mal durch EINEN Dorn gleich ZWEI Löcher, eins auf der Außenseite des Schlauchs, eins auf der Innenseite.

Dirk
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#254697 - 09.06.06 06:04 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
ex-4158
Nicht registriert
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#254976 - 10.06.06 23:35 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: ]
Thomas G
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 356
Danke fuer die Infos. Bin mir jetzt mehr und mehr sicher, erst mal nach Norden nach Ecuador zu fahren und dann im Inland, also durch die Berge, zurueck nach Peru und dann weiter nach Sueden. Will naemlich erst mal ins Warme.... grins

Aber koenntet ihr mir mal beschreiben, was ihr denn unter "Schwerstarbeit" oder "Gewuerge" versteht, denn fuer den Einen ist schon ein Umkurven von Schlagloechern Gewuerge, fuer den anderen faengt Gewuerge erst an, wenn man sein Rad nahezu durchgehend durch tiefen Sand oder Schlamm zu Fuss tragen muss. Ich wuerde mich irgendwo dazwischen einordnen. Aber auf solche Gewuerge, bei denen ich andauernd absteigen und tragen oder schieben muss, habe ich halt keine Lust. Langsam vorankommen auf holpriger Piste ist hingegen ok, wenns sich lohnt.

Gruesse
Thomas
Zweieinhalb Jahre und 45.500 km Welttour per Rad auf Reiseleben.de
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#254978 - 10.06.06 23:51 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
ALPHA
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 782
Hallo Thomas,

Mit 30 - 35 km pro Tag hast Du auf dem bolivianischen Altiplano und Piste unterm Reifen genug geschafft. Die Landschaft ist allerdings Klasse. Ich will da nochmal hin, irgendwann. Wenn es Dir möglich ist, mit dem Drahtesel den Salar de Uyuni zu überqueren, dann solltest Du es tun. Wirst Du bestimmt nie vergessen und es wird garantiert einer Deiner Höhepunkte auf der Reise sein.
Oberhalb von 3000 Meter wird es kritisch! Wenn Du es langsam angehen lässt, kein Problem. Ich habe mir damals von 2200 auf 4500 Meter 3 Tage Zeit gelassen. Warum hetzen... ?
Gruß,
Peter
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#255337 - 12.06.06 21:13 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
Michi
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 403
Hallo Thomas

Zu Peru kann ich dir noch nicht allzu viele Infos geben. Ich bin von der Grenze zu Bolivien (Grenzuebergang Copacabana) via Puno nach Cusco gefahren. Dies ist eine Asphaltstrasse, bis Pucara teilweise viele Flicken, aber kein Problem zum fahren. Danach ist die Strasse in einwandfreiem Zustand, meistens sogar mit Seitenstreifen fuer Radfahrer. Die Autos hoerst du eh schon einige Meter hinter dir, da sich jeder mit Hupen auf sich aufmerksam macht!

In Bolivien bin ich in Ollague (Chile von Calama) ueber die Grenze nach Uyuni gefahren. Wenn es trocken ist, ist die Strecke sehr gut zu fahren (der Eisenbahnlinie nach). Bei Naesse wird der Dreck an den Raedern kleben und schieben wird muehsam bis unmoeglich. Von Uyuni bis Llica habe ich den Salzsee ueberquert, welcher (bei Trockenzeit) fast wie Asphalt zu fahren ist. Teilweise erschweren zwar die Salzrillen das Vorwaertskommen, aber stossen musst du nicht. Von Llica fuhr ich ueber Sabaya nach Tambo Quemada. Hier ist es sinnvoll, wenn du sehr genaue Karten hast (z.B. russische Militaerkarten). Denn es gibt sehr viele Wege, die nie gekennzeichnet sind. Die Strecke ist meist sehr sandig. Ich schaffte waehrend 5 Stunden Fahrzeit pro Tag zwischen 35-40 km. Vielfach ist mehr schieben als fahren angesagt. Von Tambo Quemado hast du dann wieder eine einwandfreie Asphaltstrasse nach La Paz. Von La Paz bis zur Grenze an den Titicacasee (Copacabana) hast du auch eine gute Teerstrasse. Kurz und gut, was ich erlebt habe und von anderen Reiseradlern in Bolivien gehoert habe, sind wohl fast alle ungeteerten Pisten in Bolivien Schwerstarbeit.

Von Lima direkt auf 4800m rauf in 2 oder 3 Tagen, sehe ich auch als sehr schwierig an. Ich bin an einem Tag von 2300 auf 4100 m.ü.M. gefahren, was mich auch schon vor Probleme stellte. Hatte aber das Glueck wieder auf 3400m hinunterzufahren, wo ich uebernachtete. Die naechsten 3-4 Tage auf zum Teil ueber 4000m waren nicht gerade einfach, da ich einfach zu wenig akklimatisiert war.

Es Gruessli und viel Vergnuegen aus Cusco Peru
Michi


www.bikevisions.ch.vu
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#255388 - 13.06.06 02:54 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
wolfgangb
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 88
Hallo Thomas,

bin in gerade in Peru unterwegs. Vor 2 Jahren bin ich eine laengere Tour durch Bolivien gefahren.

Die Landkarten (ich habe con Peru ReiseKnowHow und Berndtson Map ) sind was den Strassenverlauf betrifft eher ungenau, was den "Strassenzustand" (d.h. asphaltiert oder Piste) und bei den Kilometerangaben ueberaschend zuverlaessig. Asphaltiert kann jedoch von der ausgebauten Schnellstrasse oft ohne jeden Verkehr bis geringe Asphaltreste zwischen den Schlagloechern bedeuten. Nicht asphaltiert bedeutet in der Regel "Gewuerge", Pisten in guten Zustand sind in Bolivien wie auch in Peru die absolute Ausnahme. Der Stassenzustand haengt auch in keinster weise vom Verkehrsaufkomen ab. Auf der uebelsten Piste, auf der mensch keinen Trecker erwarten wuerde fahren riesen Busse und 40 Tonner-LKW. Die Andenlaender sind halt gerade fuer jene Leute interssant, die Herausforderungen jenseits des asphaltes suchen.

Von Lima auf die Abra de Anticona (so heisst der Pass) liegt nicht auf meiner Route, vieleicht werde ich von der anderen Seite (von La Oroya) aus einen Anstecher hoch fahren. Ohne vorherige Hoehenanpassung wuerde ich mir fuer den Pass mindestens 3-4 Tage zeit lasen und vor allem so ab 3500-4000m nur noch langsam weitersteigen (ergibt sich eh von selbst).

Meine (gefahrene) Route Iquique, Cholchane, Park National Lauca (Chile), La Paz, Lago Titicaca, Areqipa, Cannan de Colca, Cusco, Orlanta, Ayacucho. Morgen ist Paustag, dann geht es weiter ueber Huancayo, La Oroya, Huanuco nach Huaraz. In Huaraz wede ich ex-4158 treffen und wir werden gemeinsam ein paar Paesse in der Cord. Blanca fahren.

Ansonsten kann ich mich was Bolivien und die Hoehenanpassung betrifft nur ex-4158 anschliessen, meine Erfahrungen stimmen mit seinem Beitrag voll ueberein.

Gruesse aus Ayacucho

Wolfgang

Geändert von Zak (19.02.08 12:46)
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Off-topic #255403 - 13.06.06 08:00 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
JohnyW
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 7342
Hallo,

Zitat:
Galapagos Islands


Am günstigsten in Guayaquil zu buchen (1/3 günstiger als in Quito). Aber Guayaquil ist ein ziemlich heißes Pflaster. Nachts dürfte es dort sogar eine Überfallgarantie geben.

Gruß
Thomas
Homepage: http://thomasontour.de
Neu 21.10.2009: 2. Bericht Projekt Hessen aus dem Jahr 2007
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#257029 - 21.06.06 01:39 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: wolfgangb]
wolfgangb
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 88
Hallo,

bin heute die Abra Anticona von La Oroya aus hochgefahren und etwa 30 km bzw. 1000 Hoehenmeter Richtung Lima abgefahren. Ich hatte mir schon ueberlegt auch die restlichen 120 km und 3700m Hoehenmeter mitzunehmen, in Lima einen Pisco Sour zu trinken und dann mit dem Buss zurueckzufahren, habe mich dann aber doch entschieden auf direkten weg nach la Oroya zurueckzuradeln.

Zum Pass: soweit ich gefahren bin ist die Strasse auf beiden Passseiten perfekt ausgebaut und so trassiert, dass die Steigung fast immer konstand so bei 5-7 Prozent bleibt. Ich denke, der Pass duerfte nicht schwerer sein als der Tabo Quemado in Chile (siehe Beitrad ex-4158). Landschaftlich ist der Anticona auch sehr schoen kommt aber nicht an den Tabo Quemado ran, ausserdem hat es deutlich mehr Verkehr.

Gruese aus La Oroya, einer der haesslichsten Staedte der Welt

Gruss

Wolfgang

Geändert von Zak (19.02.08 12:46)
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#263862 - 19.07.06 18:39 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
Michi
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 403
Hallo Thomas

Folgenden Text habe ich gerade an einen Deutschen Radler geschickt, der zur Zeit in Cusco ist und ebenfalls nach Huanayo radeln will. Da Du das je evtl. auch vor hast, hier einige Infos zur Strecke (hast auch ein persoenliches Mail mit dem Text von mir erhalten) Fuer Dich wuerde der Verlauf wohl umgekehrt verlaufen.

Erst aber einmal zur Sicherheit. Du schreibst man muss halt Glueck haben. Wir denken, man muss Pech haben, dass etwas passiert. All die Reiseradler die wir getroffen haben, sind problemlos durch Peru gereist (natuerlich hoehrt man meist nichts, denen was passiert ist). Auch wir hatten nie Probleme so wie du schreibst mit Strassenblockaden. Auch hatten wir nie annaehernd ein Problem mit den Peruanern.

Zur Streckenbeschreibung:

1.Tag: Cusco - Limatambo / 81km / 705Hm rauf / 1398 Hm runter / Pass 3750m
Vorher gaebe es wahrscheinlich in Anta/Izcuchaca eine Unterkunftsmoeglichkeit. In Limatambo hat es 2-3 einfache Hospedajes. Eines siehst du links der Strasse mit Restaurant (ca. 10 Soles)

2.Tag: Limatambo - Curahuasi / 45km / 924Hm rauf / 807Hm runter
Von Limatambo geht es auf etwa 2000m runter und dann gleich wieder hinauf nach Curahuasi, welches minim hoeher liegt als Limatambo. Dazwischen haben wir keine Unterkuenfte gesehen. In Curuhuasi koennen wir dir die Hospedaje "San Cristobal" waermstens empfehlen.

3.Tag: Curahuasi - Abancay / 71km / 1295Hm rauf /1518Hm runter / Pass 3900m
An Unterkuenfte dazwischen koennen wir uns nicht erinnern. Wenn die Strasse nass ist (vielleicht vom Regen auf der Passhoehe, da die Wolken dort anstossen) pass auf, die Strasse ist dann extrem rutschig. In Abancay koennen wir dir keine Unterkunft empfehlen.

4.Tag: Abancay - Abancay +49km (zelten) / 49km / 1583Hm rauf / 662Hm runter
Es geht von Abancay wieder auf 2000m auf Asphalt runter. Dann folgt Kiesstrasse. Wir haben unten gleich die erste Abzweigung ueber die alte Bruecke genommen. Da hast du dann etwa 4km schlechte Piste. Es gibt noch eine Hauptbruecke. Dies gibt dann aber mehr Kilometer aber wohl bessere Piste. Wir wuerden trotzdem die erste Variante empfehlen, da die Bruecke noch sehenswert ist. Von da an geht es nur noch hinauf. Nach etwa 500Hm kommt ein Dorf mit kleinen Laeden. Uebernachtungsmoeglichkeiten haben wir keine gesehen. Etwa 3-5km danach kommt eine Abzweigung. Wir sind links gefahren. Man hat uns gesagt, dass es rechts auch nach Andahuaylas gehe. Gemaess Infos hat es dort mehrere Doerfer, aber du wirst eher mehr Hoehenmeter dabei machen muessen, da es mehrmals rauf und runter geht. Weiter haben wir vor einem weiteren Dorf (ohne Uebernachtungsmoeglichkeiten aber kleine Laeden) nach 1583Hm auf einer relativ flachen Wiese gezeltet. Der Aufstieg ist die ganze Zeit im Hang drin und darum war es vorher sehr schwierig ein Zeltplatz zu finden.

5.Tag: Abancay +49km - Kishuara / 31km / 586Hm rauf / 249Hm runter / Pass 3900m
Etwa nach der Haelfte wird die Piste schlechter. Ab dort haben wir auch Bauarbeiter gesehen, die diese verbessern. Keine Ahnung wie weit die nun sind. Die Piste wird dann zunehmends bis Andahuaylas immer schlechter. In Kishuara hat es eine sehr sehr einfache Unterkunft (7Soles fuer 2 Pers.) direkt an der Strasse. Die Besitzerin fuehrt auch ein Restaurant.

6.Tag: Kishuara - Andahuaylas / 60km / 537Hm rauf / 1274Hm runter / Pass 4100m (aber Kishuara ist schon auf etwa 3860m)
Viel gibts dazu nicht zu sagen, nur dass du runter nicht wirklich schneller bist als rauf, denn die Strasse ist mit Steinen (lose und feste) uebersaet. Du musst dich mit etwa 10km/h im Schnitt begnuegen. In Andahuaylas empfehlen wir dir das Hotel Cusco, Av. Casafranca 520.

7.Tag: Andahuaylas - Andahuaylas +31km / 31km / 853Hm rauf / 128Hm runter
Daniela ging es nicht gut, darum haben wir nicht mehr gemacht. Trotzdem waere die Passueberquerung wohl zu weit gewesen. Wir haben auf etwa 3500m gezeltet. Es ging gut von der Kaelte her. Es gab noch ein groesseres Dorf vorher mit Verpflegungsmoeglichkeiten. Auch haben wir ein Haus gesehen, das mit Hostal angeschrieben war, aber sehr unangenehm oder sogar geschlossen ausgesehen hat. Darum haben wir das Zelten vorgezogen.

Allgemein: Die Strasse Andahuaylas - Ayacucho ist durchgehend in einem schlechten Zustand. Wenn du in Andahuaylas angekommen bist, weisst du von der Talfahrt, wie die Strasse des weiteren etwa sein wird. Sicher nicht besser...

8.Tag: Andahuaylas +31km - Chincheros / 57km / 579Hm rauf / 1360Hm runter / Pass 4150m
10km vor Chincheros liegt das Dorf Uripa, welches Uebernachtungs und Verpflegungsmoeglichkeiten hat. Wir sind bis Chincheros runter. Dort hat es auch (mind. 3) Unterkuenfte (wir waren in der ersten links "Hostal Garaje, empfehlenswert) sowie Verpflegungsmoeglichkeiten. Wir haben Chincheros mit sehr freundlichen Leuten erlebt.

9.Tag: Chincheros - Chumbes / 50km / 970Hm rauf / 916Hm runter
Es geht wieder auf 2000m runter. Dann etwa 15km relativ eben aus. Irgendwo da haben wir ein Haus mit Hostal angeschrieben gesehen. Danach gehts ueber die Bruecke und wieder rauf. Die ersten ca.3km nach der Bruecke sind sehr schlecht. Danach wirds etwas besser. Auch in Chumbes trafen wir nur nette
Leute. Wir haben stundenlang diskutiert. Es hat eine Hospedaje, bei welcher sich aber an diesem Tag niemand zustaendig fuehlte. In der Municipalidad bieten sie fuer Reisende gratis Unterkunft ohne Bett an. Du kannst dort auf dem Holzboden schlafen. Frage dich nach Edwin Diaz (der Gemeindeverantwortliche fuers Municipalidadsgebaeude). Die Leute werden dir helfen, wenn das Gemeindehaus geschlossen ist. Natuerlich gibts auch Restaurants und Laeden.

10.Tag: Chumbes - Matara / 52km / 1267Hm rauf / 699Hm runter / Pass 4200m
11km und 300Hm weiter oben von Chumbes folgt das Dorf Ocros. Dort habe es zwei Hospedajes. Danach kommen nur noch selten Haeuser. Von Ocros sind es noch 22km bis zur ersten Passhoehe. Hier hat man uns empfohlen bei der Abzweigung rechts (via Matara - Tambillo) abzubiegen. Sie ist nicht gekennzeichnet, aber du merkst wenn du oben bist und sich die Strasse trennt. Diese Strasse ist viel bewohnter, kuerzer und sicherer. Die Strasse links fuehrt noch etwa 200m hoeher hinauf, welche aber voellig einsam sei. Verschiedene Einheimische haben uns mehrere Male davor gewarnt diese hohe Passstrasse (Abra Huamina 4400m) zu fahren, da es in letzter Zeit einige Ueberfaelle dort oben gegeben hat. Die Strasse rechts weg fuehrt durchs Dorf Matara ohne Uebernachtungsmoeglichkeit aber mit Restaurant und Laeden. Du kannst dort ohne Probleme auf dem Schulplatz campen. Die Nacht wurde bei uns recht kalt (ca. -5Grad). Das solltest du als erfahrener Bergsteiger ja locker wegstecken!!!

11.Tag: Matara - Ayacucho / 63km / 684Hm rauf / 1271Hm runter
Ein ewiges rauf und runter hast du bis etwa km 32 von Matara. Dann gehts runter und zum Schluss wieder 200Hm rauf nach Ayaucho. Dazwischen hat es wirklich einige Doerfer mit Laeden. Unterkuenfte sind uns keine aufgefallen.

Von Ayacucho nach Huancayo kann man ueber Huanta - Mariscal Carceres -Mayooc fahren, ohne auf die hoehen Paesse zu muessen. Die Piste ist etwas besser als zuvor. Es geht von Ayacucho runter in ein Tal von ca. 2200m. Dann dem Tal entlang nach Izcuchacha (2900m). Es geht staendig rauf und runter und so machst du statt der 700Hoehenmeter insgesamt etwa 1800Hoehenmeter. Ab Icuchacha kommt nochmals ein Pass von 3900m. Dies aber Asphalt und nicht allzusteil. Strecke Ayacucho - Huancayo ca. 250km. Davon 100 asphaltiert.

Im allgemeinen wird es sicher sehr streng. Wir empfehlen dir in den Staedten genuegend Ruhetage einzuplanen, damit du genug Kraft fuer die Paesse hast. Wir hatten Durchschnittsgeschwindigkeiten auf den Kiesstrassen von 7-9km/h. Da kannst du dir die Fahrzeiten ja etwa ausdenken.

Landschaftlich kommst du durch die etwas kahle Hochebene, durch Kakteenwaelder und halben Dschungel. Unten auf 2000-2600m kann es dann doch ueber 30Grad werden und dort hat es viele kleine eklige Moskitos. Also schau, dass du unten frueh morgens unterwegs bist und einen Moskitospray dabei hast.
Ach ja, du wirst sicher immer wieder Mal auf einen LKW oder Bus treffen, der dich im Notfall mitnehmen koennte auch wenn du dann etwas Geduld haben musst.

Wir hoffen, dir damit bei deiner Entscheidung ob du die Strecke fahren willst etwas geholfen zu haben.

Mehr zu unserem empfinden kannst du vielleicht auch zwischen den Zeilen auf unserer Homepage erfahren. Siehe www.bikevisions.ch.vu . In ein bis zwei Tagen sollte dann auch noch der Bericht von Ayacucho - Huancayo drauf sein.

Machs gut und weiterhin viel Vergnuegen.
Es Gruessli
Michi und Daniela

www.bikevisions.ch.vu
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#264336 - 20.07.06 22:29 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Michi]
Thomas G
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Hi Michi,

vielen Dank fuer deine ausfuehrlichen Infos! Ganz so genau will ich es ja eigentlich immer gar nicht wissen, so ein bisschen Spannung, obs denn abends ne Unterkunft gibt oder ob die Steigung denn irgendwann mal endet, muss ja bleiben..... grins

Vielen Dank nochmal und viele Gruesse

Thomas
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#269666 - 14.08.06 03:50 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Michi]
Thomas G
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In Antwort auf: Michi

Von Ayacucho nach Huancayo kann man ueber Huanta - Mariscal Carceres -Mayooc fahren, ohne auf die hoehen Paesse zu muessen. Die Piste ist etwas besser als zuvor. Es geht von Ayacucho runter in ein Tal von ca. 2200m. Dann dem Tal entlang nach Izcuchacha (2900m). Es geht staendig rauf und runter und so machst du statt der 700Hoehenmeter insgesamt etwa 1800Hoehenmeter. Ab Icuchacha kommt nochmals ein Pass von 3900m. Dies aber Asphalt und nicht allzusteil. Strecke Ayacucho - Huancayo ca. 250km. Davon 100 asphaltiert.


Hi Michi,

danke nochmal fuer eure Infos! Bin gerade in Ayacucho. Aber nach den Strecken Huaraz-Huanuco und Huancayo-Ayacucho habe ich die Schnauze gestrichen voll von ueblen Fels-, Kies- und Staubpisten, auf denen man im Schritttempo bergauf und bergab holpert! Also wem das Spass macht... Na zumindest habe ich beschlossen, morgen Richtung Pisco an die Kueste runter zu fahren, in Huacachina Sandboarding zu testen, die Nazca-Linien mit meinem Besuch zu begluecken und dann wieder hoch in die Anden nach Abancay zu fahren, also eure "11-Tage-Holperei" zu umgehen... grins

Aber um mich etwas zu revanchieren, schreib ich mal ein paar Daten zur Strecke Huancayo-Ayacucho (also andersrum, als von euch grob beschrieben), fuer alle, die es sich antun wollen...:

1. Tag: Huancayo - Quichuas / 104km / 1.098 Hm rauf / ca. 1.630 Hm runter / Pass 3.900m

Von Huancayo Centro (km 0) gehts rauf auf 3.900m, dann runter nach Izcuchaca auf 2.900m (km 67) (Unterkuenfte vorhanden). Ab hier dann nicht mehr asphaltiert. In Mariscal Cáceres (km 75) auch Unterkunft vorhanden. Dann weiter rauf und runter bis Quichuas auf 2.770m (km 104), wo es eine Unterkunft gibt. Meine reine Fahrzeit 8 Std. 36 min.

2. Tag: Quichuas - Mayocc / 81km / 1.031 Hm rauf / ca. 1.470 Hm runter

Weiter gehts holpernd rauf und runter. In La Esmeralda (km 150) habe ich ein Hospedaje-Schild gesehen. Weiter nach Mayocc auf 2.330m (km 185), wo es eine einfache Unterkunft gibt. Meine reine Fahrzeit 9 Std. 17 min., also Schnitt nur 8,7 km/h!

3. Tag Mayocc - Ayacucho / 78 km / 1.371 Hm rauf / ca. 940 Hm runter

Weiter holpernd rauf und runter durch Kakteenwaelder bis nach Huanta (km 214) (Unterkuenfte vorhanden), wo endlich wieder Asphalt anfaengt. Es geht nochmal rauf auf knapp 3.000m und runter auf 2.530m und wieder rauf nach Ayacucho auf 2.760m (km 263), wo es natuerlich Unterkuenfte gibt. Meine reine Fahrzeit 7 Std. 40 min.

Danke nochmal und viele Gruesse
Thomas
Zweieinhalb Jahre und 45.500 km Welttour per Rad auf Reiseleben.de
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#270740 - 17.08.06 19:53 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
Sasa
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Huacachina ist absolut genial! Da würde ich an deiner Stelle gleich einen Pausentag einlegen - zumal man da sehr leckeren Pisco bekommt! grins





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#270761 - 17.08.06 20:52 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
amucante
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Saludos Thomas,

hast Du mal ueberlegt, ob Du evtl. nach Arequipa rueberschauen moechtest? Es gibt anscheinend (d.h. ich habe sie noch nicht gesehen/befahren) eine neue Strasse aus dem Sueden von Ayacuccho (departamiento) in den Cotahuasi Canyon, danach weiter auf staubtrockener Piste ueber einen 4800-m-Pass und am Coropuna vorbei, runter ins Colcatal (heisst da Majestal) und wieder hoch - entweder zur Panamericana nach Arequipa oder oben dann links rueber nach Huambo und oben entlang am Colca Canyon vorbei, ebenso in grossem Bogen nach ARQ fuehrend. Teilweise duerfte auf der Strecke sehr wenig los sein, die Landschaft ist das uebliche Altiplano.

Viele Gruesse und viel Spass,
roland.
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#272236 - 24.08.06 06:16 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Sasa]
Thomas G
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Hi Sasa,

RESPEKT fuer die Fotos! (vor allem das zweite!)

Ja, bin gleich zwei Tage geblieben, denn Sandboarding ist wirklich der Hammer! Koennte ich den ganzen Tag lang machen!! grins Aber nach zwei Tagen hatte ich dann Sand wirklich ueberall (und wohl auch immer noch...). Bin dann doch weiter... grins

Viele Gruesse
Thomas
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#272237 - 24.08.06 06:18 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: amucante]
Thomas G
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Hola Roland,

klingt ja schon interessant, werde ich mal auf der Karte gucken. Im Moment bin ich noch in Cuzco und vor Arequipa wartet noch Macchu Picchu auf meinen Besuch. Ich werde mal berichten, falls ich diese Strecke fahre!

Viele Gruesse aus Cuzco
Thomas
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#272243 - 24.08.06 07:28 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
ex-4158
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#272296 - 24.08.06 10:35 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: ]
Kurvenkratzer
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Hallo Thomas

War letztes Jahr auch in Peru

Du kannst doch mit dem Zug einen Abstecher nach Macchu
Picchu machen. Die Strecke ist der Traum. Dann kannst Du das Rad in Cussco lassen.

Jochen
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#272407 - 24.08.06 18:24 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: Thomas G]
amucante
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Guten Abend Thomas,

danke fuer die Rueckmeldung. Falls Du diese Strecke wirklich fahren willst, solltest Du Dich schon gut informieren, doch das ist klar. Bloss wo?? Diese Strasse duerfte auf den IGN-Karten noch nicht verzeichnet sein, evtl. Bus- oder LKW-Fahrer koennten mehr darueber wissen. Mir ist jedoch nicht bekannt, dass dort schon (groessere) Busse fahren.

Allerdings wenn Du schon in Cusco bist, wuerde ich nicht mehr via Ayacuccho nach ARQ fahren, ausser Du hast arg viel Spass an dem Umweg ;-)

Nun, mich fasziniert die Gegend dort, deshalb habe ich auch verstaerktes Interesse dran. Wuerde mich freuen, von Dir darueber zu lesen.

Viel Spass und viele Gruesse,
roland..
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#273681 - 30.08.06 19:56 Re: Zustand Strassen und Pisten Peru / Bolivien [Re: amucante]
Thomas G
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Hi Roland,

tja, also ich bin die Strasse nicht gefahren. Wird mir jetzt nach ueber 2 Monaten Peru dann doch alles zu lang. Bin fuer ein paar Tage mit dem Bus nach Arequipa und zum Canon del Colca gefahren und bin jetzt wieder in Cuzco.

@Jochen: Wer soviel Geld fuer diesen ueberteuerten Zug hat, ok. Wir werden wahrscheinlich erst per Rad und dann zu Fuss an den Bahnschienen entlang nach Aguas Calientes laufen. Ist umsonst und soll sehr schoen sein!

Nach Macchu Picchu gehts dann ohne irgendwelche Schotter-Umwege nach Bolivien. Sonst komm ich ja nie am Kap Horn an... grins

Aber wer das hier liest und diese neue Strecke faehrt, der stelle doch mal ein paar Infos ein!

Viele Gruesse aus Peru
Thomas
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