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#1509043 - 06.09.22 06:16 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: bk1]
salbedo
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Beiträge: 140
Ich habe das bis jetzt nur mit den Skiern gemacht, wenn ich mir das aber auf der Landeskarte anschaue, dann denke ich dass du von Juf bis auf den Stallerberg dein Velo tragen/stossen wirst...

Ich würde es, auch laut der Karte, am ehsten über die Fuorcla da la Valetta versuchen. Da ist der Aufstieg aus dem Avers kürzer und in der Abfahrt kommt früher eine Alpstrasse. Aber über die Qualität des Weges und die Befahrbarkeit in der Abfahrt kann ich nichts sagen.
Gruss
Christian
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#1509051 - 06.09.22 08:28 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: touromat]
Need5Speed
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Beiträge: 338
Habe neulich beim Stöbern mal etwas über den Ahornboden nördlich von Innsbruck im Karwendel-Gebirge gelesen. Sehr beeindruckende Bilder. Gefahren bin ich dort leider noch nicht, nun steht er aber auf meiner ToDo-Liste.
Mit sportlichen Grüßen aus Köln und allzeit gute Fahrt!

Heinz
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#1509121 - 06.09.22 21:02 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: salbedo]
bk1
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Beiträge: 3118
Unterwegs in Schweiz

Beim Septimerpass musste ich auf der Südseite bergauf eine längere Strecke schieben, mein Komoot meinte bis 43% Steigung.

Das ist irgendwo der Schwierigkeitsgrad, den ich für machbar halte.

Heikel sind Abschnitte, auch wenn es nur kurz ist, bei denen man so einen Weg am Hang hat, wo es auf einer Seite fast senkrecht runter geht und auf einer fast senkrecht hoch und noch sehr schmal. Zu Fuß kann man das machen, es ist halt etwas gruselig, wenn man nicht schwindelfrei sind, aber wenn man ein Velo dabei hat, dann ist das ein unüberwindbares Hindernis. Das wäre schade, wenn man das erst unterwegs erfährt. Von daher sind Infos über die beiden Routen nützlich. Was ich in Komoot sehe: via "Fuorcla da la Valetta" ist die Westseite sehr steil.
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#1509130 - 06.09.22 21:47 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: bk1]
dcjf
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2174
Ja, vor zwei Jahren sind wir von Bivio nach Juf gefahren, via Septimer und dann über die Forcellina, auf der Ostseite konnte man doch noch etwas fahren, runter war glaube ich das meiste eher zu schieben, bzw. je nach Fähigkeit, aber ging letztlich ganz gut. Natürlich zieht sich oben etwas die Querung.
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#1509139 - 07.09.22 07:37 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: dcjf]
bk1
Mitglied
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Beiträge: 3118
Unterwegs in Schweiz

Danke. Das ist ja recht neu. Die längere Schiebestrecke bergauf und sogar bergab muss man wohl irgendwie zeitlich einplanen.

Wie sieht es aus mit gefährlichen Abschnitten, wo man einen schmalen Weg hat und auf einer Seite wirklich gefährlich fallen kann, wenn man vom Weg abkommt?

Südseite Septimerpass fand ich in der Hinsicht noch komplett OK. Ich würde das aber bergab nicht fahren können, aber der Weg ist breit genug und der Hang auf der Talseite ist meist nicht senkrecht, sondern einfach ein normaler schräger Hang.
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#1509156 - 07.09.22 10:50 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: touromat]
Uli aus dem Saarland
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Beiträge: 465
Eine tolle Sackgasse ist auch der Circuit de l'Authion in den franz. Seealpen. Das ist erst eine Stichstraße, die vom Col de Turini abzweigt. Nach ein paar km gabelt sich die Straße auf und man kann in einer Einbahnsraßen-Runde auf halbwegs fahrbarem Teer noch 11 km durch das Authion-Massiv radeln. Am Ende dann wieder zurck zum Col de Turini.

Ich bin da voraussichtlich in 2 Wochen unterwegs. Nutze den Circuit aber nicht als Sackgasse, sondern nehme einen abzweigenden,etwas holprigen Forstweg (ohne Teer) abwärts in Richtung Roya-Tal. Von dort gehts dann den Tende-Pass hinauf
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#1509162 - 07.09.22 13:20 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: Uli aus dem Saarland]
sugu
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Beiträge: 1398
In Antwort auf: Uli aus dem Saarland
Eine tolle Sackgasse ist auch der Circuit de l'Authion in den franz. Seealpen. Das ist erst eine Stichstraße, die vom Col de Turini abzweigt. Nach ein paar km gabelt sich die Straße auf und man kann in einer Einbahnsraßen-Runde auf halbwegs fahrbarem Teer noch 11 km durch das Authion-Massiv radeln. Am Ende dann wieder zurck zum Col de Turini.

Bei guter Sicht kann man Fort beim Point de Trois Communes angeblich Korsika sehen - ich konnte nur das Mittelmeer erahnen. Das Fort liegt oberhalb der Straße und der Weg gegen die Einbahn ist deutlich kürzer als erst die lange Runde zu fahren.
Zitat:

Nutze den Circuit aber nicht als Sackgasse, sondern nehme einen abzweigenden,etwas holprigen Forstweg (ohne Teer) abwärts in Richtung Roya-Tal.

Das ist die Gegend, die vor zwei Jahren schwer vom Hochwasser betroffen war. Ist da alles so weit wieder hergestellt?
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#1509200 - 07.09.22 21:33 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: Need5Speed]
CarstenR
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Beiträge: 215
In Antwort auf: Need5Speed
Habe neulich beim Stöbern mal etwas über den Ahornboden nördlich von Innsbruck im Karwendel-Gebirge gelesen. Sehr beeindruckende Bilder. Gefahren bin ich dort leider noch nicht, nun steht er aber auf meiner ToDo-Liste.


Zum Ahornboden bin ich vor längerer Zeit einmal gefahren, es dürfte so 15 bis 20 Jahre her sein. Da der sehenswerte Talschluss "nur" ca. 1200 m hoch liegt, war der Anstieg ausgesprochen moderat. Damals bin ich in Garmisch-Partenkirchen gestartet und am gleichen Tag wieder dorthin zurückgekehrt, ohne Übernachtungsgepäck. Das waren hin und zurück etwa 120 Kilometer. Damals war das von der Entfernung her für mich an einem Tag machbar, heute wäre es das wohl nicht mehr.
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#1509206 - 07.09.22 23:05 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: sugu]
Uli aus dem Saarland
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abwesend abwesend
Beiträge: 465
In Antwort auf: sugu
,
Das ist die Gegend, die vor zwei Jahren schwer vom Hochwasser betroffen war. Ist da alles so weit wieder hergestellt?

Ich hoffe mal. Auf einer Info seite des Departements stand was von gelegentlichen Sperrungen von 1,5 Stunden oder so. Ich gehe aber mal davon aus, dass man mit dem Rad da schon durchkommt. Mehr kann ich in 2 Wochen berichten...
Vor 2 Wochen war ich im Vesubie-Tal, das damals ebenfalls stark betroffen war. Es gibt dort noch Baustellen, aber man kommt überall durch
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#1509212 - 08.09.22 06:02 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: Uli aus dem Saarland]
dcjf
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2174
Man kommt durch, im Oktober war der Runterweg (vom Authion zum Royatal) aber stellenweise durch Rutschungen unterbrochen, d.h. nicht passierbar für Vierrad und mit dem Velo musste man teils tragen (mal ne rutschige ausgesetzte Stelle).

Geändert von dcjf (08.09.22 06:03)
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Off-topic #1509230 - 08.09.22 10:02 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: dcjf]
Uli aus dem Saarland
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 465
In Antwort auf: dcjf
Man kommt durch, im Oktober war der Runterweg (vom Authion zum Royatal) aber stellenweise durch Rutschungen unterbrochen, d.h. nicht passierbar für Vierrad und mit dem Velo musste man teils tragen (mal ne rutschige ausgesetzte Stelle).

Ah, Danke für die Info. War das der Weg vom Authion nach Norden ins Vallon de Cairos (zur D40?)? Den wollte ich nehmen. Man kann ja auch eher in Richtung Süd-Osten abfahren (nach Breil sur Roya).
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Off-topic #1509231 - 08.09.22 10:06 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: Uli aus dem Saarland]
dcjf
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2174
Genau, ich meinte den nach Südosten über die Baisse de la Déa
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#1509868 - 16.09.22 21:38 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: CarstenR]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16478
In Antwort auf: CarstenR
In Antwort auf: Need5Speed
Habe neulich beim Stöbern mal etwas über den Ahornboden nördlich von Innsbruck im Karwendel-Gebirge gelesen. Sehr beeindruckende Bilder. Gefahren bin ich dort leider noch nicht, nun steht er aber auf meiner ToDo-Liste.


Zum Ahornboden bin ich vor längerer Zeit einmal gefahren, es dürfte so 15 bis 20 Jahre her sein. Da der sehenswerte Talschluss "nur" ca. 1200 m hoch liegt, war der Anstieg ausgesprochen moderat. Damals bin ich in Garmisch-Partenkirchen gestartet und am gleichen Tag wieder dorthin zurückgekehrt, ohne Übernachtungsgepäck. Das waren hin und zurück etwa 120 Kilometer. Damals war das von der Entfernung her für mich an einem Tag machbar, heute wäre es das wohl nicht mehr.

Es gibt den Kleinen und Großen Ahornboden. Der Große Ahornboden ist per Straße gut und recht leicht ab Vorderriss erreichbar. Man kann noch vorher zum Kleinen Ahornboden abzweigen, Asphalt und später Schotter, gut machbar. Empfehlenswerter ist aber die Tour von Mittenwald bzw. Scharnitz über das Karwendelhaus zu starten. Die Piste Scharnitz - Karwendelhaus ist recht einfach zu fahren, nur ein recht kurze steilere Passage führt zum Karwendelhaus. Von dort kann man abwärts auf Piste zum Kleinen Ahornboden gelangen und kommt dann auf die Straße zum Großen Ahornboden. So man fährt dann nur einen Teil hin und zurück und gewinnt weit mehr tolle Eindrücke.

Der große Ahornboden ist kommerzialisert mit Hotel etc., könne viele Autos sein an guten Ausflugstagen. Am Kleine Ahornboden ist es hingegen ruhig, der Talschluss dort schmäler und sehr verschieden vom Großen Ahornboden. Zum Karwendelhaus fahren an guten Ausflugstagen massenhaft MTBer. Die Tour ist gut mit Reiserad machbar. Vom Kleinen zum Großen Ahornboden kann man auch direkt per MTB ohne Straße fahren, ist aber nicht mit Reiserad zu empfehlen.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#1509873 - 16.09.22 22:43 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: veloträumer]
Wendekreis
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3608
Damit hast du bei mir Sehnsüchte geweckt, die sich leider nicht mehr erfüllen werden. Für die schwere Tour Scharnitz - Großer Ahornboden reicht meine Fitness nicht mehr. Das Karwendel war eines meiner Lieblingsreviere - neben den Dolomiten.
Um nach deinen vagen Andeutungen etwas Licht ins Dunkel zu bringen, empfehle ich diese hervorragende Seite:
Scharnitz-Großer Ahornboden
Dort kann auch ein GPX-Track geladen werden für eine Verbindung Scharnitz-Karwendelhaus-Kleiner Ahornboden-Der Rißbach im Großen Ahornboden(Plumsjochhütte-Achensee)
Gruß Sepp

Geändert von Wendekreis (16.09.22 22:43)
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Off-topic #1509877 - 17.09.22 07:27 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: Wendekreis]
Margit
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5563
In Antwort auf: Wendekreis
Damit hast du bei mir Sehnsüchte geweckt, die sich leider nicht mehr erfüllen werden. Für die schwere Tour Scharnitz - Großer Ahornboden reicht meine Fitness nicht mehr.

Servus Sepp,

so geht es einem, wenn man Pedelec ablehnt zwinker Den Genuss von Salzburger Nockerl als Nachtisch zum Nachtmahl möchte ich schon noch ein paarmal haben bier

Hast evtl. einen Link zu einer aktuellen Web-Cam? Meiner funktioniert nicht mehr und ich finde keine Live-Web-Cam. Einmal bin ich zur Engalm hinter geradelt, da lagen am großen Ahornboden schon alle Blätter auf dem Boden, das sah gespenstisch aus. Heute würde ich nicht fahren, der Blick aus dem Wohnzimmerfenster zum Karwendelgebirge ist wolkenverhangen und den Ahornboden seh ich eh nie.
Viele Grüße
Margit
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#1509881 - 17.09.22 10:44 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: Margit]
Wendekreis
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3608
Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Ich schaue nicht Webcam, nur Alpenpanorama im Fernsehen. Durch dich bin ich vor vielen Jahren auf den Isarursprung und den Ahornboden im Karwendel aufmerksam geworden, und bin Dir heute noch dankbar dafür. Einige Male bin ich noch locker hoch gefahren. Zum Karwendelhaus hat es weit über 10 Prozent auf den letzten fünf Kilometern.
Ich lehne Pedelec nicht ab, kann mich persönlich aber nicht anfreunden damit. Im Alter werden die etablierten Lebensbereiche immer enger und weniger. Damit komme ich gut zurecht. Das wünsche ich auch dir.
Gruß Sepp
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Off-topic #1509884 - 17.09.22 11:48 Re: Stichstraßen – schöne Täler in den Alpen [Re: Wendekreis]
Wendekreis
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3608
O'zapft is!

Ich war als Kind mit der ganzen näheren Sippschaft das letzte Mal auf dem Oktoberfest. Auch als ich in München lebte, mied ich das Oktoberfest, nicht die Theresienwiese nachts mit einer Freundin im Auto. Während des Oktoberfests war sie nicht mehr offen für uns.

Wir hatten unsere eigenen Göckerl zum Braten mitgebracht. Meine Mutter hatte sie seit Ostern gemästet. Das sind etwa 5 Monate. Gefüttert wurden die Küken in den ersten Wochen mit geschnittenen Brennesseln mit gekochtem Ei. Junge Brennessel Pflücken war meine Aufgabe. Ich musste die Küken in den ersten Wochen stundenlang im Freien hüten, und vor gierigen Raubvögeln schützen. Heutzutage werden Küken in einem Monat zur Schlachtreife gebracht.

Gegen 50 Pfennig Gebühr konnten wir die Göckerl an einer Hendlbude grillen lassen. Ich musste während der Grillzeit am Stand stehen bleiben, und aufpassen, dass unsere Luxus-Göckerl nicht verkauft wurden, sondern für uns reserviert blieben. Am Biertisch im Zelt bekam ich nicht viel mehr als eine Brust, die Haxn blieben den Erwachsenen.
Gruß Sepp

Geändert von Wendekreis (17.09.22 11:48)
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