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#1506507 - 09.08.22 18:04 Wien -> Budapest mit dem RR
Michael99
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 193
Hallo liebe Leute,

... ich versuch heraus zu finden wie man am besten (= guter rennradtauglicher Belag, wenig Autos) diese Strecke anlegt. Slovakische oder Ungarische Seite etc... Ich plane mit Komoot und ein paar Berichten die ich halt so ergoogelt habe. Aber immer wieder kommt es vor das mir Komoot sagt "Asphalt" und in google Streetview ist´s dann ein Feldweg. Von Bratislava bis Györ scheint es ja einen sehr guten Radweg (fernab der Donau) zu geben - oder doch besser am EV6 direkt am slovakischen Ufer? Aber Györ ab kann ich dann keine "optimale" Strecke mehr finden. Kann mir wer einen Tipp geben wo ich da am besten unterwegs bin?

- danke

Michael
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#1506513 - 09.08.22 18:52 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: Michael99]
Sklodowska226
Mitglied
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Beiträge: 153
Ich hatte diesen Winter ne rennradtaugliche Route Wien-Budapest-(...)-Odessa geplant, aus bekannten Gründen natürlich so bald nicht machbar. Ich hab für Ungarn einiges mit Google Street View gegengecheckt, wenngleich nicht alles gesichert ist.
Schick mir mal Deine email-Adresse per PN, dann schick ich Dir die .gpx Datei!
Viele Grüße!
Nicolas

Geändert von Sklodowska226 (09.08.22 18:53)
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#1506537 - 09.08.22 21:47 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: Michael99]
martinbp
Mitglied
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Beiträge: 2771




Bratislava-GYőr:
da gibt es einen asphaltierten Radweg auf dem Damm, bis etwa ungarische Grenze (Rajka). Von Rajka bis Győr auf Nebenstraßen oder straßenbegleitenden Radwegen. Alles asphaltiert, aber aber nicht unbedingt dackelschneidertauglich.

Győr-Gőnyű_ asphaltierter Radweg.
Von Gőnyű bis Komarom wird der Radweg zur Zeit gebaut, ist abschnittsweise auch schon fertig.
Auf der Hauptstraße ist Radfahren verboten, aber am Wochenende würde ich das ignorieren. Was früher mal als EV6 empfohlen wurde enthält zwischen Nagyszentjános und Ács 3 km holprigen Feldweg

Komárom-Almásfüzítő: schlecht asphaltierter, straßenbegleitendender Radweg

Almásfűtítő-Dunaalmás-Neszmély: neu gebauter guter Radweg

Neszmély-Nyergesújfalu: Hauptstraße, kann man fahren, aber schön ist anders

Nyergesújfalú-Tát bis kurz vor Esztergom: Guter Radweg, aber kurz vor Esztergom wechselt die ausgeschilderte Strecke auf Schotter bis zur Stadt, ca 3 km.

Estergom-Dunabodán: Hauptstrße

Duanbogdán Ortslage und noch 4 km Radweg, asphaltiert.

Ab hier wieder Hauptstraße bis Leányfalu

Leányfalu-Szentendre: asphaltierter, aber nicht so super glatter Radweg

Szentendre-Budapest Ortseingang: neu gebauter Radweg mit gutem Asphalt

Mit dem Rennrad würde ich bis Helemba (nördlich der Donau an der Grenze zu Ungarn) komplett auf der slowakischen Seite bleiben, auf dem Damm bis zum Wasserkrafrtwerk Gabcokovo, dann auf der Straße weiter. Es ist schon eine weile her, dass ich dort lang gefahren bin, wie es aktuell aussieht, weiß ich nicht. In der Slowakei ist die Unsitte der Radvervehrsverbote wesentlich seltener als in Ungarn.

Komarno-Sturovo (also die Gegenüber von Komárom und Esztergom bin ich auf der slowakischen Seite auf der Hauptstraße gefahren, das war damals vom Verkehr her kein Stress. Wie der Radweg ist, weiß ich nicht.

Sturovo-Helemba: Nebenstraße,ab Helemba ca 2 km Feldweg bis zur Eisenbahnbrücke. Dort auf dem Serviceweg neben den SChienen über die Brücke über den Grenzfluss Ipoly und da ist man auf der anderen Seite. schon auf enem neuen Radweg nach Szob.

Ab Szob bis zum Ortseingang Budapest, stellenweise sehr gut, stellenweise etwas holpriger Asphalt, teilweise verwinkelte Wegführung.

In Ungarn hast du fast immer die Wahl zwischen Pest und Cholera: Entweder Autoverkehr oder schlechte Oberfläche, machmal auch beides. Und wo ein Radweg existiert, ist der beutzungspflichtig- bzw. auf der in der Nähe befindlichen Hauptstraße ist ein Radverbotsschild.
Dass das für Rennradfahrer suboptimal ist, hat man damals, als sie angelegt wurden nicht berücksichtigt. Diese Radwege dienten nur dazu dass Tante Mari mit ihrem Bauernfahrrad ins Nachbardorf fahren konnte.
Heute wurden zwar etliche neue Radwege angelegt, aber wo die alten vorhanden waren, da bliebe sie so, wie sie waren.

VG aus Budapest: Martin
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#1506549 - 10.08.22 00:42 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: martinbp]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 32910
Die Eingabe ungrischer Sonderezeichen überfordert das Forumssystem. Ich kann auch nicht nachvollziehen, welche Metropolden Du aufzählen wolltest.

Solltest Du Windows benutzen, dann mach für den Streckenstrich – folgendes: Halte Alt und drücke dann auf dem Ziffernblock rechts 0150.
Falk, SchwLAbt
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Off-topic #1506555 - 10.08.22 08:05 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: Falk]
martinbp
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2771
Ich weiß das, und trotzdem denke ich nicht daran.
Wenn ich anstelle des langen ö/ü ein kurzes schreibe, dann ist es ja trotzdem verständlich, bloß für mich eben ungewohnt. Zum Glück funktionieren ja á und é
Aber es macht mir keine Schwierigkeiten, bei slowakischen Ortsbezeichnungen den Hatschek wegzulassen. Ich weiß, dass man das lösen kann, aber dann artet das Schreiben in zu großen Zeitaufwand aus.

Es geht also um Bratislava-Györ
Györ-Gönyü
später dann Komárom-Almásfüzitö


Geändert von martinbp (10.08.22 08:09)
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#1506608 - 10.08.22 17:57 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: martinbp]
Michael99
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 193
vielen Dank für die ausführliche Antwort ... ich werde Komoot mal mit deinen Infos füttern..

- danke

Gruß
Michael
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#1506612 - 10.08.22 18:43 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: martinbp]
Michael99
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 193
Wenn ich ab Komarom Komoot nicht zur Donau hinauf zwinge dann legt er die Route via Almasfüzito, Tata, Tatabanya, Szarliget, Csabdi, Bicske, Etyek, Biatorbagy, Budapest. Kennst du diese Strecke? Wäre das eine brauchbare Route. Falls das mit dem Link Klappt:
https://www.komoot.de/tour/813263188?sha...bDG&ref=wtd

- danke

Michael
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#1506625 - 10.08.22 20:54 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: martinbp]
CarstenR
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 213
Den besagten Radweg auf der slowakischen Seite zwischen Komarno und Sturovo bin ich 2014 gefahren. Damals war es eine Schotterpiste auf dem Deich. Mit einem Trekkingrad war das noch fahrbar, aber mit einem Rennrad würde ich davon abraten. Außerdem habe ich in Erinnerung, dass es auf diesem Abschnitt viele Stechmücken gab.
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#1506627 - 10.08.22 21:27 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: Michael99]
martinbp
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2771
Hallo Michael,
für mich wäre das eine durchaus gute Alternative, lediglich die Ortsdurchfahrten von Tata und Tatabánya sind etwas kompliziert, vor allem Tatabánya.

Allerdings kommst du dann nicht durch das Donauknie, ein Durchbruchstal ähnlich schön wie die Wachau, und du verpasst einige historisch bedeutsame historische Städte: Esztergom, Visegrad, Vác, Szentendre.

Almasfüzitö-Tata: neuer Radweg
Tata: nette Stadt, gehört für mich mit zu den schönsten Städten in Ungarn
Tata-Tatabánya: relativ neuer Radweg
Tatabánya: Vom Stadtbild her zu vergessen, Durchfahrt auf den Radwegen verzwickt.
Tatabánya (OT Felsőgalla)-Szárliget: Landstraße mit geringem Verkehr

Szárliget-Nagyegyháza-Csabdi: hügelige, wenig befahrene Straße
(Von Nagyegyháza kannst du auch über Óbarok nach Bicske fahren, hast dann aber die Stadtdurchfahrt Bicske, das ist aber kein Problem)
Csabdi-Bicske: Neure Radweg oder die parallele Landstraße
Bicske-Etyek-Biatorbágy: Von Bicske aus kann auch man direkt auf wenig befahrerer Straße nach Biatorbágy fahren, den Umweg und die zusätzlichen Höhenmeter auf dem Weg über Etyek kann man sich sparen (auch wenn es von Etyek nach Biatorbágy einen neuen, sehr schönen Radweg gibt und auch Etyek ein nettes Dorf ist, vor allem wegen seiner Weinkeller.)

Biatorbágy-Törökbálint Budapest (Kamaraerdő): Neuer Radweg, in der Ortsdurchfahrt Biatorbágy das SChild in Richtung "Viadukt" nehmen, das andere (Patak u.) verläuft auf 1 km auf SChotter und hat mindestens 30-40 Hm mehr. In Törökbálint ist die Fahrbahmarkierung eine gute Orientierungshilfe.


Von Etyek bis Budapest ist die Streck Teil des neuen Radwegs von Budapest zum Balaton. Ab Budapest-Kamaraerdő kommt es sehr darauf an, wo man hin will, hier gibt es zu viele Alternativen.
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#1506643 - 11.08.22 08:27 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: martinbp]
Michael99
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 193
- super danke ... vielen Dank für deine ortskundigen Tipps

- danke

Gruß
Michael
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#1506693 - 11.08.22 14:51 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: CarstenR]
Fricka
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3628
In Antwort auf: CarstenR
Den besagten Radweg auf der slowakischen Seite zwischen Komarno und Sturovo bin ich 2014 gefahren. Damals war es eine Schotterpiste auf dem Deich. Mit einem Trekkingrad war das noch fahrbar, aber mit einem Rennrad würde ich davon abraten.


Tatsächlich hatten wir den Eindruck, dass die Ungarn überwiegend Rennrad fahren und bewunderten, mit welcher Eleganz die um die Schlaglöcher wedelten.....
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#1509385 - 10.09.22 12:27 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: Michael99]
Mado
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 47
Gemacht mit RR, heuer im Mai. Etappen: Wien, Baratislava, Esztergom, Budapest.
Donauradweg. Ab Esztergom rechts der Donau. War RR tauglich, doch hätte ich wohl auf der SK Seite fahren sollen, weil dort angeblich schöner.
Radweg in Nähe Budapest manchmal löchrig. Am Wochenende überfüllt, also keine Geschwindigkeitsrekorde, im Gegensatz zur Strecke davor, an der man gut vorankommt.
Bis Bratislava auch kurze Schotterpassagen. Mit RR-Reifen 28-622 überhaupt kein Problem.
Route und Kommentare habe ich auf Komoot veröffentlicht, war Anfang meiner Radtour von Wien nach Athen.
Kollektion hier, inkl Fotos mit Rad
https://www.komoot.com/collection/153379...bucuresti-sofia
Liebe Grüße
Mado
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#1509398 - 10.09.22 15:23 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: Mado]
martinbp
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2771
In Antwort auf: Mado
Ab Esztergom rechts der Donau. War RR tauglich, doch hätte ich wohl auf der SK Seite fahren sollen, weil dort angeblich schöner.


Naja, von Esztergom bzw. dem slowakischen Sturovo sind es noch ca. 8 km in der Slowakei, ab dort ist dann auch das linke Donauufer ungarisch.
Wenn dich zwischen Esztergom und Szentendre der Verkehr nicht zu sehr genervt hat, warst du auf der rechten Seite definitiv schneller unterwegs.
Links hat man zwar fast durchgängig Radwege, aber viele Bögen und Kurven und demzufolge mehr km, teilweise nicht schlechtere Oberfläche, kommt langsamer voran.

VG z.Zt. aus Leipzig
Martin
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#1509401 - 10.09.22 16:26 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: martinbp]
Mado
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 47
In Antwort auf: martinbp
Naja, von Esztergom bzw. dem slowakischen Sturovo sind es noch ca. 8 km in der Slowakei, ab dort ist dann auch das linke Donauufer ungarisch.
Wenn dich zwischen Esztergom und Szentendre der Verkehr nicht zu sehr genervt hat, warst du auf der rechten Seite definitiv schneller unterwegs.


Stimmt natürlich. Ich dachte an die Brücke bzw. Fähre bei Esztergom. Gemeint habe ich, dass ich vielleicht besser am linken Ufer gefahren wäre. Der Verkehr am rechten Ufer war kein Problem, ich war an einem Sonntag unterwegs. Ich glaube, kein Schwerverkehr oder zumindest keine Erinnerung daran. Vorteil des Sonntags ist, dass in Budapest die Sraße an der Donau vor dem Parlament für Radler, Skater unf Fußgänger reserviert ist. Das wiegt in meinen Augen den Nachteil überfüllter Radwege auf.
Liebe Grüße
Mado
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#1509405 - 10.09.22 17:33 Re: Wien -> Budapest mit dem RR [Re: Mado]
martinbp
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2771
Am Sonntag besteht in Ungarn (theoretisch) ein Fahrverbot für LKW, da ist auf der Straße ein schnelles Vorankommen gewährleistet, auf dem Radweg auf der linken Donauseite ist hingegen mit allerlei Hindernissen zu rechnen, da sind kaum mehr als 15 km/h möglich.
Das hast du ja auf dem Radweg von Szentendre in die Stadt selbst erleben dürfen (diesen Radweg meide ich am Wochenende prinzipiell).
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www.bikefreaks.de