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#1505629 - 02.08.22 13:28 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: freizeitradler]
Gravelbiker_Berlin
Mitglied
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Beiträge: 224
Über die mangelnde Fitness von anderen sollte nur lästern, wer sich sicher sein kann, fitter zu sein!
Christoph
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#1505630 - 02.08.22 13:30 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: freizeitradler]
MajaM
Mitglied
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Beiträge: 667
Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: freizeitradler
In Antwort auf: Gravelbiker_Berlin
Korrekt, aber fährst Du einen steilen Berg mit 25km/h hoch (nachdem Du schon etliche Höhenmeter in den Beinen hast)
Christoph


Aber warum ärgert es dich, dass du überholt wirst?

Korrekt mit ausreichend Abstand überholt werden ärgert mich nicht. Vielleicht reagiere ich aber etwas empfindlicher und unfreundlicher, wenn ein motorisierter mich oder Fußgänger zu eng überholt. Gerade von jemand mit Motorunterstützung würde ich eher erwarten im Zweifel häufiger mal abzubremsen und abzuwarten, statt sich mit hoher Differenzgeschwindigkeit in unter 1m Abstand an anderen vorbeizudrängeln. Der Pedelec-Fahrer hat ja seinen Motor, um das Dickschiff wieder in Schwung zu bringen.

Gerade am Berg sind aber logischerweise die Fahrgeschwindigkeiten sehr unterschiedlich. Während ich schlapper Waschlappen mit 5-10 km/h und rotem Kopf per Schlsngenlinien mich die 10% in der Sonne hochkämpfe, schnurrt der Bosch-Opa mit warmer Jacke in gerade Linie die Steigung hoch. Warum kann er dabei nicht Rücksicht auf meinen Platzbedarf nehmen und warten bis der Weg breiter wird? Sowas ärgert mich dann schon.

Liebe Grüße
Maja
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#1505632 - 02.08.22 13:35 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: freizeitradler]
BeBor
Mitglied
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Beiträge: 7462
In Antwort auf: freizeitradler
.

Aber warum ärgert es dich, dass du überholt wirst?

Fühlst du deine eigene Leistung zu wenig respektiert?

Ist das der wahre Grund zur Ablehnung der Pedelec-Fahrer?

Ich habe da eigentlich mehr eine kommentierte Beobachtung gelesen als ein “sich ärgern”.

Ansonsten nehme ich die Diskussion (nicht nur hier) eher so wahr, dass die (zumindest manche) Elektriker ziemlich schnell griesgrämig und besserwisserisch werden, wenn man bestimmte kritische Aspekte zur Sprache bringt.

Bernd
Mit Fahrrädern? So mit selber treten? Wo ist denn da der Sinn? (Heinz Erhardt im Film “Immer diese Radler”)
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#1505635 - 02.08.22 13:40 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: freizeitradler]
schorsch-adel
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6245
Zitat:
dass sich manche Bio-Biker für etwas besonderes halten...
....für etwas besonderes wirklich nicht, aber für politisch verantwortungsvoller.

Ich toleriere selbstverständlich die Benutzer von LiKoMos (Lithium-Kobalt-Mopeds - mit Fahrrädern haben die Dinger wirklich nichts gemeinsam), aber ich kritisiere die blauäugig menschenverachtende E-Mobilität insgesamt, was ich hier schon wiederholt näher begründet habe.

Wobei relativierend hinzuzufügen ist, dass E-Autos das weitaus größere Problem sind.

Geändert von schorsch-adel (02.08.22 13:40)
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#1505639 - 02.08.22 14:06 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: schorsch-adel]
freizeitradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 178
In Antwort auf: schorsch-adel


........, aber ich kritisiere die blauäugig menschenverachtende E-Mobilität insgesamt, was ich hier schon wiederholt näher begründet habe.

Wobei relativierend hinzuzufügen ist, dass E-Autos das weitaus größere Problem sind.


Da habe ich nur völlig unzureichende Kenntnisse. Aber auch ich sehe das riesige Problem der Batterien, beginnend bei der Gesundheit der Menschen die notwendige Rohstoffe abbauen. Vor allem auch durch den endgültigen Resourcenverbrauch.

Wasserstoff Technik scheint mir zumindest die heute bessere Lösung, sofern zu deren Erzeugung regenerative Energien verwendet werden. Z.B. Sonne in Afrika.
Für das Pedelec allerdings kaum geeignet.

Ciao
Detlef
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#1505641 - 02.08.22 14:13 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Gravelbiker_Berlin]
freizeitradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 178
In Antwort auf: Gravelbiker_Berlin
Über die mangelnde Fitness von anderen sollte nur lästern, wer sich sicher sein kann, fitter zu sein!
Christoph


Durch welche meiner Antworten fühlst du dich angegriffen?
Ich vergleiche meinen Fitnesslevel nicht mit anderen.

Allerdings bin ich der Meinung, wem das Überholen durch einen „Dicken“ mit Pedelec missfällt, der muss ja einen Grund haben.

Da bin ich eher bei der Meinung von Maja. Es muss ein vernünftiger Abstand zum Überholen eingehalten werden.

Nur können sich da Bio-Radler und Pedelec-Fahrer die Hand reichen. Radwege sind oft so schmal, dass ein großer Abstand nicht möglich ist. Statt hinterher zu fahren, versuchen es manche mit der Brechstange, völlig unüberlegt.


Aber nochmals meine Frage. Warum stören dich "Dicke" Pedelec Fahrer die dich überholen?

Ciao
Detlef
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#1505645 - 02.08.22 14:54 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Gravelbiker_Berlin]
HeinzH.
Mitglied
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Beiträge: 10818
In Antwort auf: Gravelbiker_Berlin
(....) Und im Spiegel stand unlängst (vor ein paar Wochen) ein Artikel darüber, was die Rest-Welt von dieser E-Bike-Pest hält.
Wie sang einst Wencke Myhre?
Nix für ungut...
HeinzH.
Demokratie lebt davon, daß sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen...

Geändert von HeinzH. (02.08.22 14:55)
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#1505646 - 02.08.22 15:06 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: HeinzH.]
HeinzH.
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abwesend abwesend
Beiträge: 10818
Sich am Pedelec inhaltlich oder mit mehr oder weniger versteckten Spitzen und kleinen Bosheiten abzuarbeiten? Kann man machen.
Anderen ist die Zeit zu schade und arbeiten lieber an der Verkehrswende mit.
Jedem das Seine.
HeinzH.
Demokratie lebt davon, daß sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen...

Geändert von HeinzH. (02.08.22 15:06)
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#1505647 - 02.08.22 15:17 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: freizeitradler]
Gravelbiker_Berlin
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Beiträge: 224
Es ging mir nicht darum, dass er mich überholt hat, es ging darum, dass ich da Mühe hatte muskelgetrieben hochzukommen (und so ganz unfit bin ich nun auch nicht), und so wie der aussah, wäre der da nicht mal zu Fuß hochgekommen. Schrieb ich ja schon.

Man muss das nur mal beobachten, wie Leute, die keinen Meter mit einem normalen Rad vorankommen würden, da einfach nur mal kurz reintreten, man sieht ganz genau, dass damit keinerlei Anstrengung verbunden ist, und schon schießt das E-Bike förmlich den Berg hoch.
Das ist nix anderes mehr als ein Moped, wo man ja auch nur am Griff dreht, und der Gashahn wird aufgerissen. Und man selbst sitzt, ohne sich anzustrengen, auf dem Sitzpolster.

Ich schrieb das schon mal. Mit Radfahren hat solches E-Biken nichts mehr zu tun.

Und was der andere Teilnehmer gleich noch dazu schrieb: Verkehrswende sollte nicht die Wende zum E-Bike, sondern zum Fahrrad sein!
Christoph
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#1505649 - 02.08.22 15:27 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: freizeitradler]
HeinzH.
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abwesend abwesend
Beiträge: 10818
In Antwort auf: freizeitradler
(....) Wasserstoff Technik scheint mir zumindest die heute bessere Lösung, sofern zu deren Erzeugung regenerative Energien verwendet werden. Z.B. Sonne in Afrika. (....)
Wasserstoff wird zur Erzeugung von eFuels benötigt. eFuels wiederum werden zukünftig exklusiv für zivile Langstreckenflüge* benötigt und stehen dem banalen Straßenverkehr nicht zur Verfügung.
Bis denne,
HeinzH.

*Bevorzugt von vielen Mitgliedern dieses Forums grins
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Geändert von HeinzH. (02.08.22 15:28)
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#1505650 - 02.08.22 15:30 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Gravelbiker_Berlin]
HeinzH.
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 10818
In Antwort auf: Gravelbiker_Berlin
(....) Man muss das nur mal beobachten, wie Leute, die keinen Meter mit einem normalen Rad vorankommen würden, da einfach nur mal kurz reintreten, man sieht ganz genau, dass damit keinerlei Anstrengung verbunden ist, und schon schießt das E-Bike förmlich den Berg hoch. Das ist nix anderes mehr als ein Moped, wo man ja auch nur am Griff dreht, und der Gashahn wird aufgerissen. Und man selbst sitzt, ohne sich anzustrengen, auf dem Sitzpolster. (....)
Ich liebe Verallgemeinerungen verliebt
HeinzH.
Demokratie lebt davon, daß sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen...
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#1505651 - 02.08.22 15:32 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: HeinzH.]
schorsch-adel
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abwesend abwesend
Beiträge: 6245
Zitat:
Anderen ist die Zeit zu schade und arbeiten lieber an der Verkehrswende mit...
...die uns vom (Erdöl-)Regen in die (Lithium/Kobalt/Kupfer/Müll-)Traufe führt.
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#1505655 - 02.08.22 15:49 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Gravelbiker_Berlin]
freizeitradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 178
In Antwort auf: Gravelbiker_Berlin
Es ging mir nicht darum, dass er mich überholt hat, es ging darum, dass ich da Mühe hatte muskelgetrieben hochzukommen (und so ganz unfit bin ich nun auch nicht), und so wie der aussah, wäre der da nicht mal zu Fuß hochgekommen. Schrieb ich ja schon.

Man muss das nur mal beobachten, wie Leute, die keinen Meter mit einem normalen Rad vorankommen würden, da einfach nur mal kurz reintreten, man sieht ganz genau, dass damit keinerlei Anstrengung verbunden ist, und schon schießt das E-Bike förmlich den Berg hoch.
Das ist nix anderes mehr als ein Moped, wo man ja auch nur am Griff dreht, und der Gashahn wird aufgerissen. Und man selbst sitzt, ohne sich anzustrengen, auf dem Sitzpolster.

Ich schrieb das schon mal. Mit Radfahren hat solches E-Biken nichts mehr zu tun.

Und was der andere Teilnehmer gleich noch dazu schrieb: Verkehrswende sollte nicht die Wende zum E-Bike, sondern zum Fahrrad sein!
Christoph



Zum einen vergleichst du deinen Fitnesslevel mit dem eines anderen, mit einem Dicken, vielleicht um deinen ins rechte Licht zu rücken? Ist dir das so wichtig bei Freizeitaktivitäten besser als andere zu sein?

Weil du in einem vorhergehenden Beitrag meintest, dass Pedelec Fahrer nicht in dieses Forum passen, möchte ich dir ein Geheimnis verraten.

Reiseradler sind eher friedfertige Menschen, die weniger nach vergleichbaren Leistungen streben, sondern denen der Weg mit ihrer Natur, oft auch Kultur, wichtig ist, nicht ob sie von jemandem überholt werden.
Zumindest ist das so bei allen die ich in der Realität kennen lernen durfte.

Ciao
Detlef
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Off-topic #1505656 - 02.08.22 15:58 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: BeBor]
HeinzH.
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 10818
Moin Bernd!
In Antwort auf: BeBor
(....) Der Begriff „Pedelec“ hat sich aber eher nicht durchgesetzt, auch wenn er allgemein bekannt ist. (...)
Offenbar gibt es regionale oder blasenspezifische Unterschiede. In meinem Umfeld ist "Pedelec" geläufig.
Den Begriff "eAssistenzantrieb" verwende ich nur in drei Foren, nämlich hier, im Liegeradforum und im Pedelecforum.

Vor neun Jahren schrieb ich im ADFC-Leezenkurier auf Seite 18: Quo vadis, Pedelec? Vieles in diesem Artikel ist bis heute aktuell...
HeinzH.

Demokratie lebt davon, daß sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen...

Geändert von HeinzH. (02.08.22 15:59)
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#1505658 - 02.08.22 16:14 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: freizeitradler]
Gravelbiker_Berlin
Mitglied
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Beiträge: 224
Ich hatte das doch grad erklärt! Ich vergleich' mich nicht mit dem, warum sollte ich. Ich vergleiche mich natürlich nur mit Muskel-Radfahrern, mit sonst niemandem.
Ich habe lediglich eine Beobachtung beschrieben. Die Anstrengung, so ein Ding den Berg hochzutreiben, ist offenbar fast Null. Ich konnte das nur beobachten, weil er mich überholt hat. Sonst hätte ich es ja nicht beobachten können. Mehr ist in diesen Überholvorgang bitte nicht hineinzudeuten!!
Dass der mich überholt hat, war nur eine begleitende Beobachtung, es hat mich nicht gegrämt. Es sollte die Mühelosigkeit illustrieren, mit der man so ein Ding den Berg hochtreiben kann.
Das Verhältnis von eigener Anstrengung zu erzielter Bewegungsleistung ist meiner Meinung nach bei diesen E-Mountainbikes schon fast das Gleiche wie bei einem Moped.

Mir geht es hier nur um eine Feststellung, ob man die E-Biker nun toleriert oder nicht, darum geht es mir nicht primär.
Mir geht es um die Feststellung, dass das eher ein Moped ist als ein Fahrrad.

War das jetzt mal deutlich genug, oder gibt es noch 5 weitere Hobby-Psychologen, die der Meinung sind, ich habe ein Ding an der Waffel, weil ich nicht verkraften kann, dass mich ein E-Biker überholt?
Christoph
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#1505659 - 02.08.22 16:15 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: freizeitradler]
HeinzH.
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 10818
In Antwort auf: freizeitradler
(...) Reiseradler sind eher friedfertige Menschen, die weniger nach vergleichbaren Leistungen streben, sondern denen der Weg mit ihrer Natur, oft auch Kultur, wichtig ist, nicht ob sie von jemandem überholt werden. Zumindest ist das so bei allen die ich in der Realität kennen lernen durfte. (...)
So isses! Wer tatsächlich regelmäßig radreist und nicht nur darüber schreibt wird bemerken, daß man/frau in der Realität kaum sortenrein zusammen unterwegs sind. Das betrifft sowohl Fahrradbauarten als auch Bio pur und Pedelec.



Die Fahrräder einer kleinen Gruppe Radreisender im Juli 2022

HeinzH.
Demokratie lebt davon, daß sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen...

Geändert von HeinzH. (02.08.22 16:21)
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Off-topic #1505661 - 02.08.22 16:22 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: schorsch-adel]
panta-rhei
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Beiträge: 7404
Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean

In Antwort auf: schorsch-adel
Zitat:
Anderen ist die Zeit zu schade und arbeiten lieber an der Verkehrswende mit...
...die uns vom (Erdöl-)Regen in die (Lithium/Kobalt/Kupfer/Müll-)Traufe führt.

Leider war.
Es gibt in der Romandie ein kleines Oekoblättchen, dass hat einen sinnigen Namen:
"Moins".
Also "weniger". Konsum, Besitz ... und auch Bequemlichkeit.
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet
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Off-topic #1505664 - 02.08.22 16:50 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: HeinzH.]
freizeitradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 178
[zitat=HeinzH.
Vor neun Jahren schrieb ich im ADFC-Leezenkurier auf Seite 18: Quo vadis, Pedelec? Vieles in diesem Artikel ist bis heute aktuell...
HeinzH.
[/zitat]

Deinen Beitrag eben zu lesen fand ich sehr interessant. Von einem Q-Faktor habe ich bisher nichts gewusst, sehr wohl aber gemerkt, dass unterschiedliche Abstände ein unterschiedliches Tretgefühl hervorrufen.
Auch das die Tretbewegung am Rad sehr der beim Laufen ähnelt, war mir nicht klar. Doch tatsächlich, meine Knie gehen beide nahe am Oberrohr vorbei und beim Laufen haben die Knie ähnlich geringen Abstand wenn sie aneinander vorbei kommen.

Ciao
Detlef
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Off-topic #1505665 - 02.08.22 17:00 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: panta-rhei]
Martina
Mitglied
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Beiträge: 17337
In Antwort auf: panta-rhei

Also "weniger". Konsum, Besitz ... und auch Bequemlichkeit.


Womit wir mal wieder beim Thema wären: es ist leicht, auf Besitz oder 'Bequemlichkeit' zu 'verzichten', von denen man selbst überzeugt ist, dass man sie nicht braucht bzw. will. Dann ist es nämlich kein Verzicht.
Ich habe weder hier im Forum noch außerhalb jemanden kennengelernt, der Rad fahren eigentlich ganz furchtbar findet und viel lieber ein Auto oder ein Pedelec hätte, aber aus politischen bzw. moralischen Gründen darauf verzichtet. Alle so zumindest mein Eindruck fahren gern Rad. Dann ist es zumindest ein bisschen unglaubwürdig, anderen Verzicht zu predigen.
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Off-topic #1505669 - 02.08.22 18:35 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Martina]
MajaM
Mitglied
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Beiträge: 667
Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: Martina
In Antwort auf: panta-rhei

Also "weniger". Konsum, Besitz ... und auch Bequemlichkeit.

Womit wir mal wieder beim Thema wären: es ist leicht, auf Besitz oder 'Bequemlichkeit' zu 'verzichten', von denen man selbst überzeugt ist, dass man sie nicht braucht bzw. will. Dann ist es nämlich kein Verzicht.
Ich habe weder hier im Forum noch außerhalb jemanden kennengelernt, der Rad fahren eigentlich ganz furchtbar findet und viel lieber ein Auto oder ein Pedelec hätte, aber aus politischen bzw. moralischen Gründen darauf verzichtet. Alle so zumindest mein Eindruck fahren gern Rad. Dann ist es zumindest ein bisschen unglaubwürduig, anderen Verzicht zu predigen.

Hier müßte man da eher zum Verzicht auf Fernreisen (insbesondere aber nicht nur per Flugzeug) auffordern, zum Verzicht auf das x-te Neu-Rad sowie verzichtbarer Neuteile und zudem sicherstellen, dass die ohnehin zu verkleinernde Wohnfläche während der eigenen Reise stets untervermietet wird. Zudem gilt es strikt gegen den Bau von asphaltierten Radwegen vorzugehen. Alles berechtigt, aber schwierig durchzusetzen (mich eingeschlossen).

Nachdenkliche Grüße
Maja
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#1505670 - 02.08.22 18:42 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: HeinzH.]
BeBor
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 7462
In Antwort auf: HeinzH.
Offenbar gibt es regionale oder blasenspezifische Unterschiede. In meinem Umfeld ist "Pedelec" geläufig.

Wie das elektrisch assistierte Fahrrad nun endgültig heißen wird, dürfte in den nächsten Jahren auf der Straße entschieden werden und nicht in Wortfindungsgremien irgendwelcher Selbstberufenen. Insoweit ist es ein Streit um des Kaisers Bart, dessen Ausgang mir persönlich auch völlig egal ist. Für so ausgedachte Begriffe wie "Pedelec" fallen mir allerdings aus der jüngeren Geschichte so Beispiele ein wie "Handy", ein völlig unenglisches Deutschwort. Wobei der Begriff ebenfalls auf der Straße entstand und nicht im Marketinglabor einer Geräterherstellervereinigung. Die Deutsche Telekom Akaziengesellschaft hätte seinerzeit möglicherweise ihren eigenen Begriff "Mobiles Telekommunikationsendgerät" lieber gehabt.

In Antwort auf: HeinzH.
In Antwort auf: freizeitradler
(...) Reiseradler sind eher friedfertige Menschen, die weniger nach vergleichbaren Leistungen streben, sondern denen der Weg mit ihrer Natur, oft auch Kultur, wichtig ist, nicht ob sie von jemandem überholt werden. Zumindest ist das so bei allen die ich in der Realität kennen lernen durfte. (...)
So isses! Wer tatsächlich regelmäßig radreist und nicht nur darüber schreibt wird bemerken, daß man/frau in der Realität kaum sortenrein zusammen unterwegs sind.

Der Initiator diese Fadens hat ein selbst gewonnenes Fazit postuliert, in dem das elektrisch befeuerte Fahrrad ziemlich positiv wegkommt. Für sich gesehen völlig nachvollziehbar, aber dass sich hier auch Widerspruch regt, war abzusehen. Der Fadenersteller geht sogar noch einen Schritt weiter und erwähnt - wie mancher andere - seine Fahrrad- und Fahrradreisehistorie und sein Lebensalter mit Hinweisen auf seine körperliche Verfassung. Und damit ist er in diesem Forum ja längst kein Einzelfall mehr. Er ist aber dennoch eher ein Minderheitenvertreter in der Gesamtmenge der Elektrifizierten, weil er aus einem nachdrücklich praktizierten Fahrradleben kommt und sich für die weitere Teilhabe im Alter daran ein Motörchen nach meiner Meinung verdient hat. Die allermeisten Elektroradler der letzten Jahre sind allerdings nach meiner Überzeugung Bequemlichlichkeits-oder Komfortradler. Zudem mit der Überzeugung, dass man mit dem Kauf eines Elektrorades einen wertvollen Beitrag für die Rettung unseres Planeten leiste. Wer macht da nicht gern mit?

Natürlich gibt es auch noch die Gruppe der Abwägenden, die ganz bewusst eine Alternative zu Kraftmobilität des Autofahrens suchen und beim "sanften" Kraftfahrzeug E-Bike landen. Ich tue mich schwer, einer Mama mit elektrifizierter Bakfiets oder E-Bike mit Anhänger mit zwei Kiddies drin, zusätzlich Mehrtageseinkauf, unter Umständen Münsterländer Normalwetter und obendrein der Abenteuerlichkeit unseres innerstädtischen Verkehrs ausgesetzt einen Vorwurf zur elektrischen Wadenunterstützung zu machen. Wäre eventuell etwas anders, wenn die (meine) Stadt tatsächlich fahrradfreundlich wäre.

Bernd
Mit Fahrrädern? So mit selber treten? Wo ist denn da der Sinn? (Heinz Erhardt im Film “Immer diese Radler”)
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#1505681 - 02.08.22 19:39 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: BeBor]
KaivK
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 189
<ironie>

Ich als Muskelradfahrer bin viel besser für die Umwelt als diese ganzen Ebikes, weil ich ja keine bösen Batterien mit mir rumschleppe. Und der ganze böse Strom, alles aus Kohlekraftwerken!!1elf

Ich navigiere mit meinem super neuen Navi und essen hat ja nichts mit CO2 zu tun:

Also der Ausstoß von Fleisch, die Kinderarbeit von Kakao, die Früchte aus Südamerika per Schiff oder Flugzeug, die LKW die das ganze Essen herumkarren. Die ganzen Plastikverpackung, in der unser Essen steckt, die großteils aufgrund der Beschaffenheit verbrannt werden (besser als Kohle) oder noch schlimmer nach Afrika o.Ä. verschifft werden. Das Essen wird auch mit Strom gekocht oder mit Erdgas bei industriell vorgefertigter Ware.
</ironie>

Auch mit Muskelkraft ist man kein Engel, solange man sich nicht nur lokal regional ernährt und auf Müll verzichtet. Diese ganze schwarz-weiß Malerei ist zwar herrliche Polemik aber wirklich weiterbringen tut sie uns nicht. Ehrlich gesagt kann es gut sein, dass es für die Umwelt besser wäre, wenn ich Pedelec fahren würde. Ich wollte aber mein Reiserad nicht als Pedelec haben, weil ich damit nicht die GDMBR hätte fahren können und auch auf anderen Radreisen Probleme hätte.

Klar gibt es Leute, die die Pedalen des Pedelecs nur streicheln, aber das ist immer noch besser als ein Auto. Und A***-löcher sind leider auch ziemlich gleichverteilt über die verschiedenen Verkehrsmittel.
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Off-topic #1505682 - 02.08.22 19:40 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Martina]
Margit
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5514
In Antwort auf: Martina
Ich habe weder hier im Forum noch außerhalb jemanden kennengelernt, der Rad fahren eigentlich ganz furchtbar findet und viel lieber ein Auto oder ein Pedelec hätte,
kein Auto mehr zu haben empfinde ich als sehr angenehm und bequem, obwohl das früher für mich unvorstellbar war. Auf das Pedelec würde ich gerne verzichten, aber dann wäre ich heute wahrscheinlich nur 5km statt 50km einkaufen geradelt. Auf die Einkauferei könnte ich auch verzichten, würde viel lieber bei jedem Mistwetter 50-100km in ein Gasthaus radeln. Ansonsten wundere ich mich bei jedem Pedelec-Thema, weshalb dies hier im Forum solch ein Reiz-Thema ist, getreu dem Motto: jeder will alt werden aber keiner will alt sein bier
Viele Grüße
Margit
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Off-topic #1505694 - 02.08.22 20:43 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Margit]
lufi47
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1902
Eigentlich haste Recht.
Aber viele schreiben hier wie der Blinde der von der Farbe spricht……
Fahrt doch bitte Alle mal eine Tagesetappe mit einem Ebike und schreibt bitte erst dann über Ebike.
Danke.

Gruß
Lutz
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#1505742 - 03.08.22 11:16 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: BeBor]
Martina
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 17337
In Antwort auf: BeBor
Ich tue mich schwer, einer Mama mit elektrifizierter Bakfiets oder E-Bike mit Anhänger mit zwei Kiddies drin, zusätzlich Mehrtageseinkauf, unter Umständen Münsterländer Normalwetter und obendrein der Abenteuerlichkeit unseres innerstädtischen Verkehrs ausgesetzt einen Vorwurf zur elektrischen Wadenunterstützung zu machen. Wäre eventuell etwas anders, wenn die (meine) Stadt tatsächlich fahrradfreundlich wäre.


Die nicht besonders fahrradfreundliche Topographie hier in der Stadt lässt sich leider nicht ändern. Deshalb halte ich persönlich Lastenräder oder Anhänger im hiesigen Alltagsverkehr (d.h. man kann sich nicht raussuchen, wo man hinfährt, sondern man muss zu einem bestimmten Laden oder in einen bestimmten Kindergarten) nur elektrifiziert für massentauglich. Und Masse schließt auch überzeugte Fahrradnutzer wie mich durchaus ein. zwinker

Ich überlege gerade ernsthaft, ob und wenn ja wie ich unsere recht konservative Hausgemeinschaft davon überzeugen könnte, dass ein gemeinsam genutztes elektrifiziertes Lastenrad eine gute Idee sein könnte. Für uns alleine lohnt sich das nicht und die Mietmöglichkeiten sind im Moment auch noch zu weit weg.
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Off-topic #1505745 - 03.08.22 11:56 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Martina]
Juergen
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 12959
In Antwort auf: Martina

Ich überlege gerade ernsthaft, ob und wenn ja wie ich unsere recht konservative Hausgemeinschaft davon überzeugen könnte, dass ein gemeinsam genutztes elektrifiziertes Lastenrad eine gute Idee sein könnte.

Denk an den einstimmig notwendigen Beschluss für den abgeschlossenen Stellplatz.
Ich sehe gerade, dass mir bei der nächsten WEV ein Angebot für 15 Abstellplätze auf dem Grundstück wohl um die Ohren fliegen wird.
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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Off-topic #1505746 - 03.08.22 13:00 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Juergen]
Martina
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 17337
In Antwort auf: Juergen
In Antwort auf: Martina

Ich überlege gerade ernsthaft, ob und wenn ja wie ich unsere recht konservative Hausgemeinschaft davon überzeugen könnte, dass ein gemeinsam genutztes elektrifiziertes Lastenrad eine gute Idee sein könnte.

Denk an den einstimmig notwendigen Beschluss für den abgeschlossenen Stellplatz.


Ich hatte ein etwas anderes Vorgehen im Auge. zwinker Ein offizieller Beschluss, so etwas gemeinsam anzuschaffen kommt nie durch, da mache ich mir keine Illusionen.
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Off-topic #1505747 - 03.08.22 13:05 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: HeinzH.]
LudgerP
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2355
In Antwort auf: HeinzH.
Moin Bernd!
In Antwort auf: BeBor
(....) Der Begriff „Pedelec“ hat sich aber eher nicht durchgesetzt, auch wenn er allgemein bekannt ist. (...)
Offenbar gibt es regionale oder blasenspezifische Unterschiede. In meinem Umfeld ist "Pedelec" geläufig.

Hallo Heinz,

mir ist aus Münster der Begriff "Mumienleeze" für eine Pedelec geläufig.

Ludger
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Off-topic #1505748 - 03.08.22 13:13 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: LudgerP]
Juergen
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Jeder möge sich, wenn er es dann noch kann, an sein schäbiges Vokabular von heute erinnern, wenn die Enkel dem Oppa aufs Rad helfen. traurig
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Reisen +
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#1505749 - 03.08.22 13:16 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Gravelbiker_Berlin]
LudgerP
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In Antwort auf: Gravelbiker_Berlin
Der eine von denen war megafett, schlapp, keine Körperspannung, ein einziges Elend. Dieser Typ wäre den Berg nicht mal zu Fuß nicht hochgekommen, den er mit dem E-Bike bewältigt hat!

Man kann sich aber auch grob verschätzen in der Bewertung anderer Radfahrer.
Wenn du mich z.B. heute Abend auf dem Weg zum Biergarten auf dem Pedelec fahren siehst, wirst du den gleichen Eindruck bekommen. Denn ich fahren den kurzen Berg mit höchster Unterstützung und minimalem Körpereinsatz hoch, um die Fahrt zu geniessen und nicht total verschwitzt im Biergarten anzukommen.
Daß ich vorher mit einen Biorad zur Arbeit gefahren bin, wie jeden Tag (insges. 40km 520 Höhenmeter) siehst du mir dann nicht an.

Ludger
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