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#1476866 - 12.08.21 19:07 Pfitscher Joch
Cruising
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Beiträge: 1530
Hallo miteinander,

über den Monatswechsel August/September planen wir eine Woche Zillertal - hauptsächslich zum Wandern, aber auch ein bisschen Bergstraßen fahren. Für die Anfahrt hatte ich gedacht, das Pfitscher Joch unter die Reifen zu nehmen, und zwar von Sterzing aus. Dazu wollte ich mich oben am Brenner absetzen lassen und dann, quasi ohne Gepäck, über das Joch nach Mayrhofen radeln.

Frage: Ist da mal jemand in letzter Zeit rüber? Der Wiki-Bericht stammt von HyS aus dem Jahr 2009, da schien das wenig Probleme zu machen. So wie man auch bei Quäldich liest kann man von der italienischen Seite bis zum Pass alles fahren, dann kommt ein Wanderweg bis hinab zum Gepatschspeicher. Ich habe ein VT CrossCrmo (559er), ungefedert. Bergab Schieben habe ich schon öfter praktiziert, aber ein Rad über möglicherweise verblocktes Gelände zu tragen will ich mir ersparen zwinker

Freue mich über eure (neueren) Erfahrungen. Welcher Qualität ist dieser Wanderweg vom Joch talwärts?

Gruß Thomas
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#1476869 - 12.08.21 20:11 Re: Pfitscher Joch [Re: Cruising]
Cruising
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Beiträge: 1530
In Antwort auf: Cruising
...ein Wanderweg bis hinab zum Gepatschspeicher.

Ich meinte natürlich den Schlegeisspeicher peinlich Entschuldigt meinen Lapsus linguä... schmunzel

Gruß Thomas
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#1476907 - 13.08.21 12:23 Re: Pfitscher Joch [Re: Cruising]
gaudimax
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Beiträge: 1068
Bin vor einem guten Jahr übers Pfitscher Joch (allerdings von Nord nach Süd). Hab dabei auf dem Abschnitt zwischen Schlegeisspeicher und Lavitzalm ziemlich geflucht und würde ich aus der Richtung nicht mehr mit dem Reiserad machen sondern nur noch mit einem leichten MTB. Von Süden kommend kannst du aber tatsächlich über das Pfitscher Joch bis zur Lavitzalm fahren, danach etwa 2-4 km bergab schieben.
Gruß, Berti
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#1476939 - 13.08.21 22:38 Re: Pfitscher Joch [Re: gaudimax]
Cruising
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Beiträge: 1530
Hi Berti,

danke dir, klingt gut schmunzel Wenn man schieben kann ist es okay, nur Tragen macht mir Probleme wegen meinen Bandscheiben. Werde das also angehen (falls das Wetter mitspielt) und anschließend berichten.

Gruß Thomas
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#1477013 - 15.08.21 23:50 Re: Pfitscher Joch [Re: Cruising]
Tom Bombadil
Mitglied
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Beiträge: 50
Sehe ich ähnlich wie Berti. Ich bin vom Camping Mayrhofen gestartet, über Schlegeisspeicher und Pfitscherjoch weiter nach Sterzing . (Platten bei der Abfahrt mit etwas Regen zwinker ) Vom Schlegeisspeicher zum Pass gab es Schiebepassagen, aber wie von Berti beschrieben, in Gegenrichtung aus meiner Sicht ohne wirkliche Tragepassagen.

Geändert von Tom Bombadil (15.08.21 23:51)
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#1479136 - 12.09.21 22:09 Re: Pfitscher Joch [Re: Cruising]
Cruising
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 1530
Hallo miteinander,

so, das Pfitscher Joch wäre gegessen lach Aber es kam (wie fast immer) anders als geplant. Wir hatten uns nämlich mit der Anfahrtszeit total verkalkuliert, und am Anreisetag waren wir so spät erst an der Zufahrt zum Brenner, dass es mit der kompletten Joch-Überradlung an diesem Tag auf keinen Fall mehr geklappt hätte…

So bezogen wir also unsere gebuchte Ferienwohnung in Mayrhofen/Zillertal – genau an der Zufahrt zum Zemmtal und zum Schlegeisspeicher. Nun musste ich natürlich die Sache über die Nordauffahrt angehen und radelte, während Sybille zwischenzeitlich unsere Bude bezog, noch am selben Nachmittag gleich frohgemut los, um wenigstens noch zum Schlegeisspeicher und ans Zamsgatterl hoch zu kommen. Eine sehr schöne Straße, wunderbare Landschaft, eine Traumstrecke…



Ein paar einspurige Tunnel waren zu durchqueren, wobei man strikt vom Personal der Mautstelle angehalten ist, bei Autoverkehr abzusteigen und am Straßenrand zu warten.



In dem Fall war das sogar ausnahmsweise einzusehen schmunzel Dafür war die Straße bis nach dem Speicher bestens asphaltiert. 23 km waren es bis zum See, 1250 hm…

Am Zamsgatterl beginnt der schwere (sprich Schiebe-) Teil hinauf zum Joch. Das langte heute nicht mehr; zunächst ging es also in steiler Schussfahrt wiieder hinab nach Mayrhofen.

Am nächsten Tag dann Fortsetzung: Wieder hoch zum Schlegeisspeicher, diesmal zu zweit, das Rad im Auto. Vom Parkplatz aus machten wir uns dann auf zum finalen Anstieg, Sybille zu Fuß und ich mit dem Rad. Wobei das für uns beide zunächst eher ein Fußmarsch war, nur dass Sybille einen Rucksack hatte und ich ein sperriges Geröhr mit zwei kaum nutzbaren Laufrädern grins Der Bach hatte sich nämlich, wohl wegen des regenreichen Frühjahrs, seinen Lauf über den Weg gesucht, so dass dieser im unteren Viertel meistens so aussah:



Früher konnte man diesen Part wohl wirklich fahren, heute höchstens noch wenige 100 m. Und dann begann eine längere Stufen-Strecke aus größeren Felsbrocken. Auch in diesem Teil sahen wir keinen von den doch recht zahlreichen Mountainbikern aufwärts fahren; bergab könnte es mit einem guten Rad vielleicht gehen.



Erst kurz vor der Lavitz-Alm waren diese Monster-Steinplatten so gut aneinander gefügt, dass bergab fahren definitiv möglich gewesen wäre. Und nach der Alm, auf dem beschriebenen Fahrweg, konnte selbst ich dann endlich wenigstens ein Gutteil des restlichen Anstiegs fahren, beschränkt nur durch den fehlenden Grip meiner Marathons Plus. Apropos: Auf diesem Stück überholte ich eine Liegeradlerin, die mit schwerem Gepäck bergauf schob. Wie die über den schwierigen Teil weiter unten gekommen war entzieht sich meiner Kenntnis – Chapeau, das war wirklich hardcore party

Gegen Mittag waren wir dann endlich auf dem Pass, am österreichisch/italienischen Grenzstein.



Und kurz darauf am Pfitscherjochhaus – geschafft lach Ein Haus mit sehr interessanter Geschichte übrigens; sowas ist einfach immer spannend.



Nebenbei: Wir waren wirklich schon auf vielen Berghütten, aber noch auf keiner haben wir jemals so gut gegessen. Italiener halt wein Der Topfenstrudel dort – ein Gedicht!

Nach dem Essen schauten wir noch auf die von Südtrol herauf kommende Straße, eine perfekte Erdpiste, eine Strada Statale, komplett mit Kilometersteinen und mit wunderbar sanftem Anstieg. Ich radelte sie noch ein paar hundert Meter hinunter, musste dann aber leise weinend umkehren traurig



Schließlich hatten wir ja unten in Mayrhofen eine FeWo… Dann machten wir uns an den Abstieg, wobei ich kaum mehr fahren konnte als schon beim Aufstieg.

Doch letztendlich ging mir diese wunderschöne Straße nicht aus dem Kopf – gegen Ende unseres Urlaubs begaben wir uns also noch nach Sterzing, und so kann ich jetzt behaupten, das Pfitscher Joch von beiden Seiten aus befahren bzw. beschubtragen zu haben grins



Die Südrampe war wirklich komplett fahrbar, sogar für mich. Und das musste jetzt einfach noch sein. Auch wenn dieses Passerlebnis etwas „unorthodox“ war – ich wollte es nicht missen. Vielleicht gibt’s ja dann nächstes Jahr die neue Piste über das Tuxer Joch. Dann nehme ich aber auf jeden Fall mein MTB mit…

Vielen Dank noch an euch für die Infos und Inspiration schmunzel

Gruß Thomas
www.bikeamerica.de





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Geändert von Cruising (12.09.21 22:16)
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