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#1465453 - 08.04.21 20:27 Radreise ins Glück - München - Kathmandu
Helios
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Beiträge: 166
Unterwegs in Serbien

Dauer:
Zeitraum:
Entfernung:0 Kilometer
Bereiste Länder:
Externe URL:http://marianberanek.com



Jetzt bin ich also unterwegs. Gerade schläft Kuku auf meinem Arm und die laute Musik unten fängt wieder an zu dudeln.
Ich liege im riesigen Haus von Zoran, der mich vor 3 Stunden aufgegabelt hat. Gestern ist mir Kuku - eine Husky-Mischlingshündin zugelaufen und die Pläne ändern sich komplett - wo kriege ich nur in Serbien einen Hundeanhänger her?
Seit 13 Tagen unterwegs und soviel bereits passiert...
Der Plan war bis nach Nepal in 4 Monaten, doch jetzt... ohne Anhänger werden das nur noch 30km am Tag.

Ich werde diesen Faden benutzen um sporadisch meine Berichte einzustellen. Habe nur ein Handy dabei, damit ist das kopieren der Texte nicht so einfach. Ich werde allerdings mein bestes versuchen, um euch auf dem laufenden zu halten.

Tag 13: Jagodina - Paracin, 27km, 1.344 Gesamt.
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.

Geändert von Juergen (11.04.21 18:05)
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#1465455 - 08.04.21 20:54 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
indomex
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Dann drück ich dir - nein: euch - die Daumen und schon mal sehr gespannt, was du hier zu berichten haben wirst.
Viel Erfolg bei allem und bleib(t) vor allem gesund!
Leben und leben lassen
Liebe Grüße, Peter
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#1465477 - 09.04.21 07:46 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
irg
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Beiträge: 5120
Auch wenn deine Reise eine ganz andere wird, als du gedacht hast (das ist in manchen Bereichen auch ein Sinn von Reisen), wünsche ich dir eine schöne Weiterreise, egal, wie weit und wohin!

Wenn du mit Kuku über Grenzen willst, wirst du um diverse Impfungen nicht herum kommen. Ich würde mich möglichst bald darum kümmern!

lg!
georg
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#1465598 - 09.04.21 22:40 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: irg]
Helios
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Unterwegs in Serbien

Jagodina – Paraćin

Tag 13: Der richtige Weg

Distanz: 27 km

Eine kühle Nacht im unbeheizten Raum bei Vojislav und eine aufgedrehte Pfote am Morgen.
Vojislav ist ein Sammler und Verkäufer von unendlich vielen Sachen. Die Toilette dieses Nebenhauses hat er selber, aut eigener Aussage schon einen Monat nicht mehr betreten. Als ich diese morgens betrete, ekelt es mich ein wenig. Zudem denke ich, dass es eine gute Vorbereitung für spätere Gegenden ist, in der Sauberkeit noch eine viel weniger grosse Rolle spielt.
Was aber ist Ekel? Für mich eine Art Angst vor Infektionen, merke ich, als ich nachspüre. D.h. ich habe wohl eine Art Messlatte in mir, ab der sich ein Unbehagen zu Ekel wandelt, bzw. Zur Angst sich am Schmutz anzustecken. Ich denke, hierbei liegt meine Messlatte schon sehr hoch:
Beim Eintreten ins Klo rieselt Staub vom Türsturz, es hängen ein wenig Spinnweben herum und hinter der Toilette liegen undefinierbare (ha, Wertung!) Lappen. Es riecht nach… Verschiedenartigem. Und alles ist nicht nur mit einem Stsubfilm bedeckt, sondern zudem noch mit einer Art braunem Staub.
Als ich zurückkomme ist Pfote ganz aufgewühlt, springt Wasserschlabbern, legt sich wieder aufs Bett, knabbert an meiner Hand ubd pinkelt schliesslich, als ich es immer noch nicht verstehe, auf den Boden. Ok, ok, morgens als allererstes raus mit dir. Schon verstanden.
Vojislav schläft bis um 12, hat er gesagt. Was mache ich? Ich druckse um die Entscheidung und setze mich erst ans Handy.
Dann ein Spaziergang durch Jagodina. Der Fahrradladen hat noch zu. Dafür finde ich Miau&Wau und darin ein Halsband, eine Zugleine.
Ich – oder Pfote? – werde zu diesem Einkauf mit Leckerlies belohnt.
Zurück bei Vajislav suche ich mir aus den Haufen mehrere kisten aus. Festpannen kllappt, doch ÖgP…. bin eingeschlafen… Kuku humpelt, wir sind in einem riesigen Haus… schuss Nacht.


… festspannen klappt, doch Pfote (der Name ist schön, doch wenn ich ihr „pfote geben“ beibringen will, etwas doof) springt immer wieder raus. Mit viel Übung schaffen wir es, dass sie sich zumindest in eine der Boxen setzt. Doch hinlegen schaffen wir kein einziges Mal. Somit fällt die Option Gepäckträger wieder flach.
Pfote spielt mittlerweile mit dem kleinen Kläffer.
Der dicke Dackel hinten an der Kette bellt manchmal.
Ich packe gerade die Sachen zusammen, als der dicke Dackel plötzlich angelaufen kommt. Zuerst gemächlich wandernd, dann schiesst er auf einmal auf Pfote zu und greift sie geradezu an. Pfote jault. Ich renne dem dicken Dackel hinterher, alle drei Hunde rennen von mir weg. Der kleine Kläffer fängt wieder an, Pfote anzubellen, wie wenn er den grossen als Erlaubnis gebraucht hätte.
Da erwische ich den grossen, packe ihn und werfe ihn über den Zaun, in das Gehege, in dem Pfote gestern zunächst war.
Der Dackel fällt mit dem Bauch voraus – pflatsch – voll auf einen Stein. Autsch. Gedemütigt, langsam humpelnd (mit Schmerzen?) rappelt er sich auf.
Das hatte ich nicht erwartet. Von Katzen bin ich es gewohnt, dass sie immer weich landen… ich fühle mit dem Dackel, bin traurig, wütend und merke, dass es eine Kurzschlussreaktion war. Ich hoffe, dass er sich nichts getan hat.
Ich beschliesse, diesen einzigen Fahrradladen zu aufzusuchen. Im vorigen Spaziergang hatte ich ins Schaufenster geschaut – es war noch zu. Durch das Fenster sah es nicht so vielversprechend aus.
Pfote also in den Schlafraum und alleine hin?
Sie dort einzusperren behagt mir nicht.
Also packe ich all meine Sachen, wir fahren, ohne uns vom noch schlafenden Vojislav zu verabschieden. Vielleicht kommen wir gleich nochmal zurück…(?)
Im Radladen sitzen zwei rauchende Männer, die sprachliche Hürde erwirkt kurze Distanz. Ich stelle einen Stuhl hinter ein Fahrrad zeige mit den Händen ein Gestell und zeige auf Pfote. Beide machen sie „aah“ und sagen direkt „nema“ als Verneinung.
Ich erkläre ihnen, dass ich nicht weiss, was ich tun soll. Der eine Mann raucht weiter, während der andere im Keller verschwindet und ein paar Sachen auf serbisch ruft.
Der Raucher gibt Pfote was zu fressen und überreicht mir eine Tüte Hundefutter.
Dann kommen Rufe von unten. Der hagere Mann sitzt an einem Computer und zeigt mit der in der Hand qualmenden Zigarette auf den Bildschirm.
Sasomange.rs – wohl das serbische ebay kleinanzeigen – dort hat er mehrere Hundeanhänger zur Auswahl. Für 50-90€, in Serbien verteilt. Zwei davon seien in Nis. Den einen ruft der Händler an, während ich stark daran zweifle, dass ich an meiner Steckachse oder überhaupt links an der Kettenstrebe irgendwas montieren kann.
„Its sold.“ Erklärt mir der hagere Raucher. Wir schreiben es ab. In meinem Hinterkopf speichere ich dieses Anzeigenportal und die Info, dass dort noch ein zweiter Anhänger war.
Ich kaufe noch ein Schloss. Als 2. Gegenstand auf der Tour habe ich gestern nämlich meinen Schlüssel verloren. Daraufhin habe ich das Schloss gleich in die Tonne geworfen.
Das neue Schloss dann mit Zahlenschloss und, da ich mit Pfote eine hohe Gewichtszunahmd habe, lieber ein leichtes Schloss.
Währenddessen flirren fragen durch meinen Kopf: wie soll ich so weitermachen? Will ich das wirklich? In dieser Unklarheit überlege ich, die Drohne zurückzuschicken, damit das Gewicht wieder etwas ausgeglichen wird.
Wir fahren weiter. Den Versuch, mit Leine Fahrrad zu fahren, habe ich sofort wieder aufgegeben.
Die Fahrt wird auch so zu einer psychischen Gewaltaktion: Pfote läuft hinter mir, vor mir, auf der anderen Strassenseite, aber am allerseltensten einfach rechts von mir. Hunde bellen, Autos rauschen vorbei. Nicht so ein ruhiger Verkehr wie gestern, als du mich auserwählt hast…
Tja, das hast du nun davon – suchst dir ein Herrchen aus, das jeden Tag mehrere Stunden auf der Strasse verbringt.
Ich merke, dass das nichts bringt: ich fühle Wut, weil Unklarheit in mir. Das Eintreten Pfotes in meine Radlaktion ist ein Grenzübertritt, der die Tour im gesamten verändert. Und ich weiss nicht, wie ich damit umgehen soll. Und dieses Nichtwissen macht mich wütend und das versuche auf Pfote abzuwälzen.
Also entscheide ich: wir probieren es heute einfach so weit zu kommen, wie möglich. Dumm nur, dass ich durch das basteln und den Fahrradladen erst um 13.30 das Stadtgebiet von Jagodina verlasse.
Serbien scheint mir an dieser Strssse recht dicht besiedelt. Und in jedem zweiten Haus in den Vororten und Dörfern sitzt ein unzufriedenes Kläfferchen. In den meisten Fällen hinterm Zaun. Doch auf 10km habe ich so häufig die Situation, dass von rechts zwei aggressive Hunde angerast kommen und Pfote entweder ängstlich zu mir springt und so fast in oder unter die Räder kommt oder gleich mitten auf die Strasse, auf der das überholende Auto Pfote zum Glück im letzten Moment noch sieht.
Wir machen Pause. Nach 11km, an einem Fluss. Pfote trinkt, bekommt was zu fressen. Aus dem Gras schlabbert sie es nicht auf. Springt mir stattdessen an den Käse in meiner Hand. Ja, ich esse ein pures Stück Käse, weil ich vor lauter Hund vergessen habe, mir was dazu zu besorgen. Und das versuchst du mir jetzt auch noch wegzuschnappen.
Währenddessen kommt ein hellbrauner Hund ganz vorsichtig dazu und schnappt sich das Hundefutter aus dem Gras. Nein… ich kann nicht 2 Hunde aufnehmen.
Weiter. Irgendwie weiter. Wir rollen mit 8-12 km/h am Gehweg entlang, bis es mir zu bunt wird und ich beschliesse, an die Autobahnauffahrt zu fahren und zu versuchen, zu trampen.
Dort stehen wir. Warten. Nach 10 min sind nur 3 Autos rauf gefahren. So geht das nicht.
Auf der Karte entdecke ich einen schmalen Pfad an der Autobahn entlang. Vielleicht ist das ja was. Etwas feucht-schlammig hier, dafür keine Autos und keine Tölen… die dann doch wieder kommen, da ich mit diesem Weg an der Rückseite des nächsten Ortes rauskomme. Und hier sind noch ganz viele weitere Kläffer.
25km. Yes!
Wir sind wieder an der Strasse und rollen am Gehweg. Ein Reifenladen, dort steht ein angelehntes Mountainbike mit farbig leuchtender Federgabel. Kein normales Fahrrad, wahrscheinlich gibt es das nirgends in Serbien zu kaufen.
Ich denke mir nichts weiter, rolle vorbei. Ich denke mir auch nichts, als jemand ruft.
Wir gehen wieder auf die rechte Strassenseite und häufigen Lieferwägen verleiten mich dazu, erneut den Daumen rauszustrecken. Währenddessen lese ich Astrids und Miris Namensvorschläge und bin sofort einverstanden. Pfote heisdt ab jetzt Kuku. Abgekürzt vom nepalesichden Feiertag "kukur tihar", an dem die Strassenhunde ein Fress-Fest erhalten.
Es kommen erneut Rufe.
Ein älterer Mann auf dem neuartigen Mountainbike.
Es ist Zoran, ein Serbian-Aussie… und dann ist plötzlich alles gut. Essen. Warm. Raki und ein Bett für mich und … Kuku schmunzel.
Der Hundeanhänger in Nis wird noch vorgemerkt. Irgendwie besorge ich den.
Zoran bietet mir an, in seinem riesigen Haus „1 day, 2 days, 1 week, 5 months – feel at home, you can stay as long you want..." zu bleiben.
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.
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#1465603 - 10.04.21 05:38 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Sharima003
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Hallo,
da du ja jetzt daran denkst, den Hund (Kuku) mitzunehmen, kann ich dir nur den dringenden Rat geben, als erstes einen Tierarzt aufzusuchen.
Der Hund muss geschippt und geimpft werden. Selbst wenn du ihn heute gegen Tollwut impft, muss man 21 Tage abwarten, bis man über die Grenze damit kann. Das heißt für dich, du bist mindestens noch 3 Wochen in Serbien.
Die meisten (billigen) Hundeanhänger sind für so eine Tortour nicht geeignet. Wenn du jetzt sowieso 3 Wochen in Serbien festsitzt, würde ich mir an deiner Stelle einen "vernünftigen" Hundeanhänger aus Deutschland schicken lassen.
Mein Hund fährt z.B gut im BOB YAK mit. Das klappt aber nicht mit jeden Hund.
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#1465604 - 10.04.21 06:58 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Sharima003]
Helios
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Unterwegs in Serbien

Unabhängig von alldem: wie bringe ich ihr bei, im Hänger zu sitzen und auch sitzen zu bleiben. Habe jetzt einen Anhänger und sie setzt sich nach einiger Übung auch selbstständig rein. Sobald ich aber schiebe, springt sie heraus...
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.
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#1465607 - 10.04.21 07:32 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Hartmut.L
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Anhänger fahren ist für viele Hunde nicht einfach. Man kann nur immer wieder üben indem man positiv verstärkt wenn sie einsteigt und sitzten bleibt, sodass sie den Hänger auf jeden fall mit guten Gefühlen verbindet! Falls Kuku Leckerlis zugänglich ist immer dann eines geben wenn sie einsteigt. Du kannst das auch mit der "Klicker-Methode" verbinden: jedesmal wenn sie es richtig macht sofort ein Schnalzen mit der Zunge (einen Knackfrosch wirst Du nicht haben) irgendwann kannst du dann auf die Leckerli verzichten und nur noch schnalzen...
Also immer wieder Wiederholen und Geduld...
Hartmut
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#1465701 - 11.04.21 00:15 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Helios
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Unterwegs in Serbien

Tag 15: 15km nach Osten und wieder zurück nach Niš, 30km, 1370 gesamt

Motto des Tages: Wenn du nicht weisst wohin, geh irgendwohin und das Leben entscheidet für dich

Bratislav, der Fahrraddoktor und herzenslieber Hundeliebhaber hat mir gestern den Anhänger organisiert. Zudem hat er eine Konstruktion installiert, die jedem Ingenieur Haarausfall besorgen würde. (Zum Glück für mich ;))
Statt der eigentlichen Eckplatte, die lit einer grossen, mittigen Schraube an der Kettenstrebe sowie an Achs-Oberrohrstrebe befestigt wird, gab es nur eine zugesägte Unterlagscheibe, die in das freie Dreieck an meinem Gepäckträger gepresst wurde.
Bratislav hat mich ebenfalls beibdich übernachten lassen. Und er hat einen 5 Monate alten Sony, ein Rottweiler-Mischling, der liebend gerne mit Kuku spielt. Kuku hat dagegen erst einmal einen Fladen über Nacht hinterlassen. Also ab jetzt nur noch lit offener Tür, Kuku!
Bratislav zeigt lir voller Stolz seinen Garten. Ein Gewächshaus mit fertigen Salaten, Birnen, Kirschen, Feigen und Aronia-Bäumchen.
Wiedermal begann ein Morgen, an dem ich nicht weiss, was ich tun soll.
Die ersten Versuche gestern, Kuku in den Anhänger zu setzen, sind gescheitert.
- Komme ich überhaupt voran? Von Miri kam der Plan mit ihr solange zu laufen, bis sie erschöpft im Hänger bleibt. (... jetzt schlafe ich beim Schreiben des Blogs wieder ein...)

[...]

Megaaaa kompliziert. Ergebnis: ich sitze nach 13km an einem Imbiss, an dem ein Rennradfahrer sitzt, der sagt:
"Hey, this was my carrier (anhänger)..."
Und genau demieser Marko hat einen Freund, der Hunde züchtet und aus Griechenland einen europäischen Hundepass organisiert. 4-10 tage wartezeit. Dann meinte ich: okay dann geh ich vielleicht auf den Berg da (trem, 1.810m) im hintergrund. Dazu antwortet er: "you can come with me tomorrow. I was planning to hike up there with my girlfriend anyway."

Marko telefoniert. Und schliesslich machen wir aus, dass wir uns in Nis wieder treffen. Er fährt jetzt nach Hause mit dem Rennrad und ich bin später zum nachmittaglichen Lunch eingeladen. Ich kann über Nacht bei ihm bleiben.
Also: weiter Kuku trainieren. Reinsitzen. Festschnüren. Sie liegt und kuckt. Ich schiebe. Sie springt hinten durch das Loch hinaus. Ein lautes Nein von mir. Sie krabbelt rückwärts zurück- das ergibt ein Leckerli. Und disch und zack und hin und her. Ich gebe auf. Und sie läuft wieder auf der Strasse. Links und rechts. 52 Fastkraschs (geile Deutschvariante des Wortes Crash, was?) später reicht es mir. Ab in den Hänger mit ihr. Doppelt festgebunden.
Dann sitzt sie. Ganz plötzlich. Und bleibt sogar. Nach 5 std. Training haben wir ganze 30km, davon ist Kuku 21 neben dem Hänger hergelaufen, aber ganze 7,5km am Stück im Hänger sitzen geblieben. Als ich die Schnüre schliesslich abmache vor Markos Tür, kommt sie gar nicht erst heraus.
Ich werde mit Kuku in Markos wunderlich warmen Atmosphäre empfangen: Sonja, schwarzhaarige Englischlehrerin mit einwandfreiem, akkuraten amerikanischem englisch, sowie Tochter Lara und Dira.
Es gibt richtiges Gemüse für mich! Eine Tomatensupper, gebratene Kartoffeln, gebackene Zwiebeln und ein Krautsalat. Wow! Ich bin so erschlagen von der Gastfreundschaft Serbiens.
Kuku kriegt 2 Knochen zum kauen und Sonja erklärt mir, wie es zum Bürgerkrieg, bzw. Zum Zerfall Jugoslawiens in Einzelstaaten kam.
Währenddessen läuft die baskische Radrundfahrt am Fernseher und wir verfolgen, wie Roglic das Ding in einem Höllenritt nach Hause fährt und sogat in einer Sportsgeist zeigenden Aktion für den Etappensieger 10 sekunden opfert.

Markos Telefon klingelt mehrmals. Mehrmals hebt er ab, schliesslich hat sein Freund bereits einen Pass bestellt. Wir machen ein Foto von Kukus Zähnen, um ihr Alter abzuschätzen und ich gehe mit der 8-jähigen Lara 2mal mit Kuku Gassi. Ich muss mitkommen. Kuku geht ohne mich nirgendwo hin.
Kuku ist allerdings ordentlich fertig und verbringt den Rest des Tages dösend.
Evtl sind ihre jungen Pfoten doch etwas ramponiert worden. Ich weiss einfach nicht, wie weit ein Hund läuft, ohne zu jaulen.

So. Jetzt ist 12. Länger als das zu schreiben ist ungesund.
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.
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#1465821 - 11.04.21 23:13 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Hartmut.L]
Helios
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Unterwegs in Serbien

Danke, Hartmut! Genau das habe ich probiert und es hat funktioniert - ein wenig.
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.
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#1465993 - 13.04.21 07:52 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Hartmut.L
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- ein wenig heisst : der Ansatz ist richtig und der Rest ist Geduld und immer wieder üben.
Unser Hund hat gelernt auf Komando ein und auszusteigen und vor allem nie ohne Komando auszusteigen (wichtig im Verkehr) trotzdem ist er kein begeisteter Anhängerfahrer geworden... Weiterhin viel Geduld!
Hartmut
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#1466136 - 14.04.21 09:28 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Hartmut.L]
Helios
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Unterwegs in Serbien

Hi Hartmut,
Danke nochmal. Waren gestern 20km unterwegs. Noch habe ich sie angeleint im Hänger, da sie sehr, sehr gerne hinten rausschaut und mittlerweile ein sogrosses Loch gerissen hat, dass sie da aussteigen kann.
Wenn ich die richtige Anleinposition habe, bleibt sie für etwa 30 Minuten problemlos sitzen.

Übung, Übung. Morgen geht es weiter Richtung Sofia, mal schauen, wie weit wir kommen schmunzel
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.
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#1466149 - 14.04.21 10:15 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Sharima003
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Ich radel ja seit 2017 mit Hund durch die Gegend.
Vieles kommt durch die tgl. Routine.
Morgens lasse ich Sannie die ersten Kilometer immer nebenher laufen. Da kann die dann ihre Toilettengänge erledigen. Danach kommt sie in den Anhänger.
Wenn Kuku schon 30 Minuten im Anhänger bleibt, würde ich das an deiner Stelle immer im Wechsel machen. 5 Kilometer laufen, 30 Minuten Anhänger, danach wieder laufen usw. Wenn sie länger ruhig bleibt, kann man das Anhänger fahren auch immer weiter verlängern. Ich schaffe so bis zu 90 Kilometer am Tag bei guten Straßenverhältnissen.
Sannie läuft selber auf der rechten Seite des Fahrrads, morgens die ersten Kilometer, wenn es bergauf geht, wenn es durch den Wald auf schlechten Belag geht. Im Anhänger sitzt sich immer, wenn wir auf stark befahrenden Straßen sind, in Städten, bergab.
Sie kennt das mittleweile und fährt sogar schon im BOB YAK mit. Ich brauche noch nicht einmal absteigen schmunzel. Stehen bleiben, hop hop rufen und der Hund sitzt (meistens) dann im Anhänger. Stehen bleiben, hop rufen und der Hund springt aus dem Anhänger.
Wichtig ist, das Kuku auf Straßen IMMER angeleint ist, wenn du sie laufen lässt. Und am besten, dass sie immer rechts läuft, also weg von den Autos!
Wenn du viel übst, sieht das, wenn du in in ein paar Monaten wieder kommst so relaxt aus, wie bei mir grins


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#1466150 - 14.04.21 10:20 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Sharima003]
Mütze
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Beiträge: 2604
Ist sie denn im Anhänger angeschnallt? Wahrscheinlich eher nicht, wenn sie frei ein- und aussteigt. Und wie machst Du das, dass sie angeleint mitläuft, also dass die Leine immer straff ist, und Du nicht drüberfährst?
- - - - - - - - - - - - - - - -
Grüßchen, Ruth https://missesvelominiservice.com
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#1466211 - 14.04.21 15:32 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Mütze]
Sharima003
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In Antwort auf: Mütze
Ist sie denn im Anhänger angeschnallt? Wahrscheinlich eher nicht, wenn sie frei ein- und aussteigt. Und wie machst Du das, dass sie angeleint mitläuft, also dass die Leine immer straff ist, und Du nicht drüberfährst?


Nein, sie ist im Anhänger nicht angeschnallt.
Ich benutze eine 5 Meter lange Flexi Leine. So habe ich immer ein wenig Spiel, wenn Sannie plötzlich mal stehen bleibt, oder zur Seite springt.
Die Leine hängt, wenn der Hund im Anhänger sitzt, immer am rechten Lenker Hörnchen und der Karabiner ist an der Bremsleitung eingehakt, damit er nicht rumklappert.
Wenn Sannie raus springt, rolle ich das Fahrrad passend so an sie, dass ich sie anleinen kann.
Ich weiß auch nicht, ob es eine gute Idee wäre, den Hund an den BOB zu binden. Wenn der mal losrennt, reist der mich dann warscheinlich samt Fahrrad um.
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#1466240 - 14.04.21 18:00 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
panta-rhei
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Beiträge: 6811
Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean

In Antwort auf: Helios
Hi Hartmut,
Danke nochmal. Waren gestern 20km unterwegs. Noch habe ich sie angeleint im Hänger, da sie sehr, sehr gerne hinten rausschaut und mittlerweile ein sogrosses Loch gerissen hat, dass sie da aussteigen kann.
Wenn ich die richtige Anleinposition habe, bleibt sie für etwa 30 Minuten problemlos sitzen.


Naja habe schon Radreisen mit Hund gemacht (gross und lieb und brav) aber für so eine Tour würde ich mir sicher keinen zulegen, waere mir echt viel zu stressig - zu sehr einschränkend. Kind im Hänger ... geht grad noch, aber sonst? Na halt eher was für Hundeliebhaber ...
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet
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#1466241 - 14.04.21 18:01 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Sharima003]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5120
Als erstes: Deine Sannie ist wirklich knuffig und sympathisch!

Zu den anderen Punkten, wie ein Hund Radreisen lernen kann: Bei einem Straßenhund ist das sicher nicht besonders leicht, weil er Basics nie gelernt hat, die jeder menschengewohnter Welpe von klein auf kennt. Aber möglich ist viel, allerdings abhängig vom Hundehalter, wie liebevoll-konsequent er agiert, wie auch vom Hund. Meine Mutter hat mit einem ziemlich alten Kettenhund noch einiges geschafft, nur in den kurzen Urlauben auf dessen Hof. Aber der war besonders nett, das ist bei einem alten Kettenhund nicht zu erwarten.

Mit kleinen Schritten, viel Geduld, leider auch viel Zeit, und eben Liebe zusammen mit Konsequenz, lässt sich aber sicher einiges erreichen.

lg!
georg
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#1466320 - 15.04.21 11:17 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Fuchter
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 538
Unterwegs in Deutschland

so....Hundthemen geklärt!?

Wie geht es jetzt mit dem Reisebericht weiter?

Ach ja, nen Blog hat er ja auch noch.
Good morning in the morning!

Geändert von Fuchter (15.04.21 11:20)
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Off-topic #1466332 - 15.04.21 12:34 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Fuchter]
Michael B.
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2715
In Antwort auf: Fuchter
so....Hundthemen geklärt!?...
Wie geht es jetzt mit dem Reisebericht weiter?


er muss ja auch noch fahren zwinker
Gruß Michael
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#1466695 - 19.04.21 07:38 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Fuchter]
Helios
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 166
Unterwegs in Serbien

Danke fpr die ganzen Hinweise zum Anhängerfahren. Habe sehr viel ausprobiert und bin schliesslich losgefahren von Niš.
Bei einer Abfahrt - ich weiss nicht wie - ist Kuku hinten rausgeflogen. Zum Glück hat es den Riemen gelöst und ihr ist nichts passiert. Ich war emotional erst einmal am Ende vor Angst sie zu verletzen und auch nicht weiter zu können.
Letztendlich hatte der Unfall etwas Gutes: Seitdem steht Kuku nicht mehr im Hänger, sondern legt sich brav hin.
Wir sind 70km am ersten Tag und 85km am zweiten Tag gefahren und somit in Sofia angekommen. Dort habe ich dann mit einem interessanten Fahrradbastler den Stoffhang repariert. So kann Kuku gar nicht mehr auf der Rückseite hinaus. Das ist sehr gut. Allerdings sind wir gestern - da ich nichts mehr zu essen hatte, 92km gefahren und ich glaube, das hat es ihr etwas verdorben. So richtig fröhlich sprang sie nicht mehr in den Hänger.
Ich weiss es nicht. Bin ehrlich gesagt überfragt ubd es fällt mir sehr schwer, diese Verantwortung auf dieser Reise zu übernehmen.
Die ganze Reise hat sich verändert - innerlich habe ich bereits gesagt, dass es in Istanbul zu Ende ist - und damit muss ich erstmal klar kommen.

Das Kopieren meiner Blogeinträge hier hinein ist am Handy sehr umständlich, deshalb wird der richtige Bericht (und dann auch mitsamt Bildern) erst später folgen.

Eine Frage noch an die Hundeerfahrenen. Wie komme ich mit einem grossen Hund über weiter Strecken zurück? (Kuku wiegt 15kg, damit müsste sie in den Frachtraum, das ist für mich keine Option)
Mein Plan wäre mehrere Busse in Etappen zu nehmen:
Z.b. von Istanbul nach Sofia oder Niš, dann ein Bus nach Zagreb und von dort aus den Zug nach München.
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.
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Off-topic #1466696 - 19.04.21 07:41 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Fuchter]
Helios
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Beiträge: 166
Unterwegs in Serbien

Hallo Fuchter,
Ich weiss nicht, wie du sonst sprichst, aber jemanden im Raum mit "er" anzusprechen, fühlt sich für mich nicht gut an zwinker.
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.

Geändert von Helios (19.04.21 07:41)
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Off-topic #1466733 - 19.04.21 15:44 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Fuchter
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Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: Helios
Hallo Fuchter,
Ich weiss nicht, wie du sonst sprichst, aber jemanden im Raum mit "er" anzusprechen, fühlt sich für mich nicht gut an zwinker.


naja ganz normal halt.
Welcher Raum soll das gewesen sein? Einen gemeinsamen Chat-Raum mit dir und einer fixen Anzahl an eingeladenen Teilnehmern kann ich hier jedenfalls nicht erkennen.
Deine sehr unhöfliche Bemerkung hat Helios treffend beantwortet. Weitere Kommentare von dir sind nicht notwendig und werden, da sie nichts mit dem Thema zu tun haben, gelöscht. Solltest Du damit nicht einverstanden sein, kannszt Du dich an Das Team wenden
Good morning in the morning!

Geändert von Juergen (20.04.21 07:17)
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#1466742 - 19.04.21 16:43 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Sharima003
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Hallo,
ja, mit 15 Kilo muss sie in den Frachtraum.
Wenn du allerdings einen Direktflug buchen kannst, ist da für den Hund vieleicht sogar stressfreier, als eine Odysse mit Zug und Bus.
Ein Dirktflug von Istanbul nach Düsseldorf dauert zum Beispiel nur 3.15 Stunden. Wenn du dem Hund ein leicht homopatisches Beruhigungsmittel gibt, "verschläft" der den Flug vieleicht sogar. Es gibt bei you toube von einer Hilfsorganisation Videos, wo die Hunde aus Griechenland (?) ankommen. Trotz Frachtraum wirkten die alle recht entspannt.
In Fernbussen (Flix Bus) dürfen Hunde nicht transportiert werden. Ich wollte mit meinem Hund gerne den Donauradweg bis zum Schwarzen Meer radeln und kann es nicht, weil ich keine vernünftige Möglichkeit habe, den Hund zurück zu bekommen. (Shar Peis werden von vielen Fluggesellschaften nicht mitgenommen).
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#1466834 - 20.04.21 20:10 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Sharima003]
Helios
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Unterwegs in Serbien

Hi Sharima,
Vielen dank für den Hinweis. Ich werde das mit in die Überlegung einbeziehen. Mir graut es allerdings etwas vor der Vorstellung:
Fliegen + Fahrrad + Corona + Anhänger + Hund
Fliegen + Fahrrad kann ich mit hängen und würgen. Aber das? zwinker.
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.
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#1466846 - 21.04.21 05:03 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
panta-rhei
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Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean

In Antwort auf: Helios
Ich weiss es nicht. Bin ehrlich gesagt überfragt ubd es fällt mir sehr schwer, diese Verantwortung auf dieser Reise zu übernehmen.


Verstehe ich vollkommen - ein selbstgebasteltes Kleinkind mitzerren, ok, aber bei einem zugelaufenen Strassenhund...

In Antwort auf: Helios

Die ganze Reise hat sich verändert - innerlich habe ich bereits gesagt, dass es in Istanbul zu Ende ist - und damit muss ich erstmal klar kommen.


Das versteh ich wiederum nicht so ganz - habe ich da was überlesen? Wg. Alleinereisen? Oder die grosse weite Welt ist mehr mühsam als interessant?!
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet
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#1466849 - 21.04.21 06:51 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: panta-rhei]
Helios
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Unterwegs in Serbien

Hi.
Liege mit QQ im Zelt. Es hat 3 Grad. Der Schlafsack hält solange warm, solange QQ mich nicht von der Isomatte schiebt schmunzel.

Zu Ende, weil es mir zu schwer fällt, die Reise mit Hund weiter zu machen.
Habe nun folgenden Plan:
Istanbul, dann mit Bus nach Hause. Dann 2 Wochen in Deutschland - 1 Woche mit Kindern + QQ kleine Tour.
Dann QQ bei meinen Eltern lassen und nach Istanbul fliegen und durch die Türkei radeln und hoffen, dass Iran bis Juni wieder offen ist.
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.
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#1466853 - 21.04.21 07:30 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Helios
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Unterwegs in Serbien

[img]https://ibb.co/25Sh2mn[/img]

[img]https://www.directupload.net/file/d/6160/faogez2k_jpg.htm[/img]

[bild]https://s8.directupload.net/images/210421/faogez2k.jpg
Das Bild hat eine Größe von 4.032px × 3.024px. Das ist eindeutig zu viel. Deshalb habe ich es zum Link gewandelt.
Es gibt, wenn Du es nicht selber kannst, online Bildverkleinerer, bei denen Du die Pixel angeben kannst. Zum Beispiel, aber ohne Gewähr: https://www.bildverkleinern.com/ (habe ich eben mal probiert. Es funktioniert)
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.

Geändert von Juergen (21.04.21 09:01)
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#1466855 - 21.04.21 07:32 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Biotom
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Sieht toll aus - und Kuku scheint ein sympathisches Kerlchen zu sein verliebt
Alles Gute für die Fortsetzung, egal wie du dich entscheidest!
I never go for a walk without my bike.

Link auf Biotoms Tourberichte
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#1466856 - 21.04.21 07:32 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Helios
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Unterwegs in Serbien

Ich weiss nicht, ob ich es erwähnt habe - Kuku ist erst etwa 6 Monate alt. Ich will ihr das einfsch nicht antun noch wochenlang täglich soviel zu laufen.
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.
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#1466857 - 21.04.21 07:34 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Helios]
Juergen
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Wenn Du Bilder einbinden möchtest, brauchen die eine Datei Endung jpg, img oder auch png. Bitte nicht mehr als 1024px in der Breite,
Nochwas zur Info: https://www.bmel.de/DE/themen/tiere/haus-und-zootiere/heimtiere-einreiseregelung.html
Wenn Du planst, mit dem Hund nach Deutschland einzureisen, könnte das ne Menge Hindernisse bedeuten.
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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#1466858 - 21.04.21 07:37 Re: Radreise ins Glück - München - Kathmandu [Re: Juergen]
Helios
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Unterwegs in Serbien

Ich habe bereits einen Eu-Hundepass, sie ist geimpft und gechipt. Habe ich alles bei einer Pause erledigt!

Jetzt aber Bilder:
[bild]https://s18.directupload.net/images/210421/qmv78fxq.jpg

Das Bild hat eine Größe von 3.024px × 4.032px. Das ist eindeutig zu viel. Deshalb habe ich es zum Link gewandelt.
Es gibt, wenn Du es nicht selber kannst, online Bildverkleinerer, bei denen Du die Pixel angeben kannst. Zum Beispiel, aber ohne Gewähr: https://www.bildverkleinern.com/ (habe ich eben mal probiert. Es funktioniert)
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.

Geändert von Juergen (21.04.21 08:58)
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