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Off-topic #1390604 - 26.06.19 23:51 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Falk]
AndreMQ
Mitglied
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Beiträge: 3403
In Antwort auf: Falk
...Nun sind Jeans aber so ziemlich das unpraktischste Kleidungsstück beim Radfahren. Vor allem macht man doch den Hosenboden viel zu schnell kaputt. Dafür sind die Dinge einfach zu teuer.
Für Reisen - insbesondere bei höheren Temperaturen und auch mehr Anstrengung - stimmt das sicher. Dafür ist Jeans-Stoff mir zu schwer, hemmt die Bewegung und außerdem saugt sich Baumwolle voll. Dafür sind Hosen aus dem "Running"-Bereich (nicht die früheren, dicken Jogging-Hosen) wesentlich besser geeignet (Jeans 600g, Running-Hose 280g). Also etwa so etwas . Ohne die ganzen Taschen, Schnallen und sonstigen Firlefanz von Radhosen. Aber im Alltag ist die Jeans Standard und ja, die werden auch verschlissen.

Geändert von AndreMQ (26.06.19 23:53)
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#1390609 - 27.06.19 06:48 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: AndreMQ]
fema
Mitglied
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Beiträge: 213
In Antwort auf: AndreMQ
Sieht aus wie Leder, dass niemals trocknen konnte.

Die letzten Tage bevor das Leder gerissen ist, wurde er tatsächlich nicht mehr richtig trocken. Die Regenzeit hat angefangen und da ist der Sattel auch nachts nicht getrocknet.

Ich denke schon, dass es halt auch damit zu tun hat, dass ich zu viel Proofide drauf gegeben habe. Es war sicher die Hälfte von einem kleinen Döschen (keine Ahnung wie viel da drin ist; jedenfalls nicht die "große" Standarddose). Inzwischen habe ich in den FAQs bei Brooks gelesen, dass man die Sättel anfänglich am Besten gar nicht fetten sollte.

Es könnte noch dazu kommen, dass Brooks angeblich bei neueren Sätteln qualitativ schlechteres, dünneres Leder einsetzt. Ob das tatsächlich stimmt, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht war die Kuh in meinem Fall auch nur besonders dünnhäutig. zwinker Nach dem Eigentümerwechsel wäre es aber gut vorstellbar - es wäre nicht die erste Traditionsfirma, die unter betriebswirtschaftlichen "Optimierungen" leidet.
Mark
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#1390610 - 27.06.19 06:59 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: DebrisFlow]
fema
Mitglied
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Beiträge: 213
In Antwort auf: DebrisFlow
Und stand der ein Jahr im Regen? Die verchromten Nieten sind neu spiegelglatt und bleiben es bei regulärem Gebrauch auch. Keiner meiner gebrauchten Brooks sieht ansatzweise so aus.

Das Rad stand ein paar Wochen unbenutzt in Thailand draußen, allerdings überdacht. Vermutlich sind die Nieten durch die feuchte Luft dort gerostet, wahrscheinlich hat auch der Salzgehalt in der Luft dazu beigetragen (es waren nur gut 100 Meter zum Meer).

Dass es derart krass ist, hatte ich aber nicht erwartet. Ich frage mich, warum Brooks dort keinen rostfreien Stahl verwendet. Vielleicht hat es ja einen technischen Grund, aber vielleicht werden auch nur ein paar Cent damit gespart und der Sattel ist einfach hauptsächlich preislich hochwertig.
Mark
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#1390617 - 27.06.19 10:11 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: fema]
Raumfahrer
Mitglied
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Beiträge: 416
Die meisten Brooks Sättel werden mA falsch behandelt oder auch tot gepflegt.
Wenn dabei dann was nicht nach dem Willen des Besitzers passiert, dann kann "natürlich" (in Anführungs-Strichen) nur der Hersteller Brooks schuld sein, der auf Kosten des Kunden Geld bei Cent-Beträgen einsparen möchte. Eigene Unkenntnis bzw normale Blödheit werden da mE (u.a.durch das Lesen in div. Foren wie diesen z.Bsp.) sehr gern ausgeblendet.

Mein Brooks Conquest ist von 1998. Damals waren mE solche Kernledersättel vollkommen out. Die passten einfach nicht ganz zu den damals voll aktuellen Mountainbikes un so gibt es dort bei diesem Sattel einige Details, die zeigen, daß dort gespart wurde.
Wenn ich diesen über 20 Jahre alten Sattel mal mit einem aktuellem Modell vergleiche, dann sehe ich beim alten Sattel

- kleinere Durchmesser der Kupfernieten
- billigeres flaches, nur gedrucktes Logo Schild

Die aktuellen Logo Schilder hinten am Sattel sind wieder geprägt.

Bei der Stärke vom Leder gibt es keine Unterschiede.
Beim Sattelgestell auch nicht.
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Off-topic #1390622 - 27.06.19 11:20 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Raumfahrer]
fema
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 213
In Antwort auf: Raumfahrer
Die meisten Brooks Sättel werden mA falsch behandelt oder auch tot gepflegt.
Wenn dabei dann was nicht nach dem Willen des Besitzers passiert, dann kann "natürlich" (in Anführungs-Strichen) nur der Hersteller Brooks schuld sein, der auf Kosten des Kunden Geld bei Cent-Beträgen einsparen möchte. Eigene Unkenntnis bzw normale Blödheit werden da mE (u.a.durch das Lesen in div. Foren wie diesen z.Bsp.) sehr gern ausgeblendet.

Es mag dir entgangen sein, dass ich die Schuld für das gerissene Leder keinesfalls nur bei Brooks gesucht habe, sondern hauptsächlich bei mir selbst. Inwiefern meine eigene Unkenntnis bzw. meine normale Blödheit und deren Ausblendung durch das Lesen in beispielsweise diesem Forum das Rosten der Nieten nun mitverursacht hat, darüber muss ich mir erst noch klar werden - eventuell sogar durch Hinweise aus Foren wie diesem. Vielleicht kannst du noch unterstützend dazu beitragen, wie eigene Unkenntnis bzw. normale Blödheit das Brechen von Spannschrauben und Gestellen beeinflusst (was bei Brooks-Sätteln Gerüchten zufolge schon vorgekommen sein soll)? wirr zwinker

In Antwort auf: Raumfahrer
Die aktuellen Logo Schilder hinten am Sattel sind wieder geprägt.

Na was ein Glück - das ist es doch, worauf es ankommt... party

...für den Hipster! grins
Mark

Geändert von fema (27.06.19 11:26)
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Off-topic #1390627 - 27.06.19 11:58 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Odenthaler]
HeinzH.
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Beiträge: 9792
In Antwort auf: Odenthaler
Ich bin mit Brooks nicht klargekommen. Andere schwören drauf. Ich fahre inzwischen einen eher billigen Plastiksattel.
Hmmmh, einen Brooks haben wir an unserem gemeinsamen Brompton montiert, welches ich selbst aber zwecks Prostataschonung seit etwa zwei Jahren nicht mehr fahre. Bevor ich Ende der 1990er zum Liegerad wechselte, kam ich mit Brooks-Ledersätteln eigentlich einigermaßen zurecht.-
Gestern erfuhr ich während...

...einer Fahrraddemo, daß nicht wenige jüngere, vor allem weibliche Menschen Ledersättel generell ablehnen, da sie als tierisches Produkt in das von ihnen bevorzugte vegane Lebensmodell nicht hineinpassen. Dieser Blickwinkel war mir bisher überhaupt nicht bekannt, ist aber aus Sicht von Veganern nachvollziehbar.
Gruß aus Münster,
HeinzH.
Demokratie lebt vom selbstbestimmten Mitmachen der Bürger...

Geändert von HeinzH. (27.06.19 12:04)
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Off-topic #1390630 - 27.06.19 12:09 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: fema]
Raumfahrer
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abwesend abwesend
Beiträge: 416
Zitat:
Es mag dir entgangen sein, dass ich die Schuld für das gerissene Leder keinesfalls nur bei Brooks gesucht habe, sondern hauptsächlich bei mir selbst.

Mitnichten ist es mir entgangen. Brauchst Dich also nicht angegriffen zu fühlen.
Und mit "Schuld bei sich selber suchen" ist man anscheinend leider in der Minderheit.

Das PrägeSchild ist für mich ein Zeichen dafür, dass dort mal wieder Geld in die Hand genommen investiert wurde. Also nicht auf Kosten des Kunden gespart wurde.

Brechende Gestelle hatte ich selber auch schon mal. Auf bike-components habe ich dazu einen sachlichen Bericht verfasst. Falls es interessiert.
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Off-topic #1390633 - 27.06.19 12:30 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Raumfahrer]
fema
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abwesend abwesend
Beiträge: 213
In Antwort auf: Raumfahrer
Das PrägeSchild ist für mich ein Zeichen dafür, dass dort mal wieder Geld in die Hand genommen investiert wurde. Also nicht auf Kosten des Kunden gespart wurde.

Meines Erachtens dient das hier investierte Geld doch hauptsächlich zur Erschließung eines bestimmen Käufertyps, der gesteigerten Wert auf optische Erscheinung legt und ggf. auch andere Brooks-Produkte wie beispielsweise Lenkerband oder Taschen nutzt bzw. zumindest kauft ("Hipster"). Insofern halte ich es eher für ein Mittel, den Umsatz zu steigern als dem Kunden mehr Wert zu geben. Schöner ist es natürlich schon, das ist keine Frage.

Man könnte das Geld ja aber auch in eine funktionale Verbesserung fließen lassen, beispielsweise eine Verbesserung der Spanntechnik oder Schrauben statt Nieten usw. Dadurch würde aber wohl eher keine Umsatzsteigerung stattfinden (vermutlich sogar das Gegenteil).
Mark
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Off-topic #1390664 - 27.06.19 23:06 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: fema]
Raumfahrer
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abwesend abwesend
Beiträge: 416
In Antwort auf: fema
In Antwort auf: Raumfahrer
Das PrägeSchild ist für mich ein Zeichen dafür, dass dort mal wieder Geld in die Hand genommen investiert wurde. Also nicht auf Kosten des Kunden gespart wurde.

Meines Erachtens dient das hier investierte Geld doch hauptsächlich zur Erschließung eines bestimmen Käufertyps, der gesteigerten Wert auf optische Erscheinung legt und ggf. auch andere Brooks-Produkte wie beispielsweise Lenkerband oder Taschen nutzt bzw. zumindest kauft ("Hipster"). Insofern halte ich es eher für ein Mittel, den Umsatz zu steigern als dem Kunden mehr Wert zu geben. Schöner ist es natürlich schon, das ist keine Frage.

1998 habe ich mir mit Sicherheit absolut keine Gedanken darüber gemacht, ob ich zu einem bestimmten Käufertyp gehören würde. Ich wollte bzw brauchte einen Kernledersattel und Brooks waren damals die einzigen, die so etwas nach meinen Vorstellungen hergestellt haben.

Falls es denn überhaupt so etwas den typischen "Brooks Käufer" geben sollte, dann kauft der sich den hier viel empfohlenen "B17" (mit Stahlnieten) und macht damit Radreisen. Diese Käufer jetzt alle als "Hippster" zu diffamieren, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Zitat:

Man könnte das Geld ja aber auch in eine funktionale Verbesserung fließen lassen, beispielsweise eine Verbesserung der Spanntechnik oder Schrauben statt Nieten usw. Dadurch würde aber wohl eher keine Umsatzsteigerung stattfinden (vermutlich sogar das Gegenteil).
Eine Verbesserung für den Kunden kann lt. BWL u.a. ein besseres Image sorgen und damit indirekt auch eine Umsatzsteigerung zur Folge haben. Von daher ist auch dieses Argument von Dir für mich nicht ganz nachvollziehbar.

Aber sei es drum... ich möchte deswegen mitnichten hier einen Disput austragen.

Viel Spaß noch hier.
Freundliche Grüße - unbekannterweise.

Geändert von Raumfahrer (27.06.19 23:09)
Änderungsgrund: Ergänzungen
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#1391141 - 03.07.19 14:39 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Rolly54]
schwabing
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abwesend abwesend
Beiträge: 84
So, ich bin jetzt zum äußersten geschritten und habe mir, nach dem durchschlagenden Erfolg mit dem SQLab 610, nun spaßeshalber mal den SQLab 600 geholt. Also dieses dreistöckige Monstrum für frischoperierte Prostatapatienten, das Maximum an Dammentlastung in unserem Sonnensystem. Ich war auf Enttäuschung gefasst, da der Sattel nur für die sehr aufrechte Sitzposition gedacht ist und ich ihn auf einem 62er Terra montieren wollte. Ich war darauf gefasst, dass er derart peinlich aussieht, dass ich mich damit nicht vor die Tür traue.
Die Fakten:
- der Sattel sieht schon ziemlich seltsam aus, aber zusammen mit dem farblich passenden Rad keine totale Katastrophe. Man assoziiert nicht unwillkürlich mit Krankenhaus oder Therapie - meine Meinung
- der Sattel baut *sehr* hoch, aber vor allem sehr, sehr weit hinten, konstruktionsbedingt, mit kleinem horizontalem Verstellbereich.
- aber: der Komfort und das Fahrgefühl auch auf Berlins holprigen Radwegen, diese Freiheit im Schritt, ist der absolute Hammer. Keine Ahnung bisher, wie sich das nach 5h anfühlt, aber die 5km eben waren einfach nur ein Traum. Wie Skifahren in Hausschuhen. Auch eine typische Reiseradposition mit mäßig geneigtem Oberkörper funktioniert problemlos. Man rutscht nicht nach vorne, hat aber natürlich etwas mehr Gewicht auf den Händen. Ist aber mit den Ergon GX2 nicht unangenehm. Kontrolle ist gut, auch dank Sattelnase.

Nur mal so. Hat den sonst noch jemand ausprobiert?
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#1391508 - 06.07.19 20:27 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: schwabing]
schwabing
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 84
Heute die erste längere Strecke mit dem SQLab 600 gefahren, etwa 50km. Nach 20km habe ich die Stifte rausgenommen und damit war die Dämpfung erheblich besser und der Sitz noch beweglicher - was ich gut finde. Irgendwie ist das ein anderes Radfahren. Das Gewicht liegt erheblich mehr auf Händen und Füßen, was die Sache insgesamt anstrengender macht, aber auch aktiver. Freihändig fahren geht nicht, einhändig mit etwas Übung. Schlechte Straßen (Köpenick) sind viel weniger problematisch für Hintern und Rücken, weil man eh auf den Füßen abgestützt ist. Im Grunde ist das ein Zwischending zwischen Sitzen und anlehnen. Nach 50km sind die Oberschenkel platt, Hintern und Damm dagegen wie neu. Kein Einschlafen, keine Taubheit.
Würde man damit eine wirklich lange Tour fahren? Eher nicht. Aber von Brooks bin ich geheilt.
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#1391937 - 10.07.19 12:06 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Rolly54]
Marco Winkler
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Beiträge: 112
Also ich fahre schon länger zwei C17 (Cambium). Ein normaler und ein All Weather.

Ich bin begeistert von denen. Auch ohne Radunterhose problemlos 50-100km möglich.
Es grüßt

Marco

idworx AllRohler Travel Spec
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#1391972 - 10.07.19 17:38 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Rolly54]
Wulfram
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 93
Unterwegs in Schweden

In Antwort auf: Rolly54
Das man ihn mit Kette oder sowas sichern muss, ist ein anderes Manko.


Wieso muss ein Ledersattel eher gesichert werden als ein (teurer) Kunststoffsattel?

Ich denke, ein gebrauchter Kunststoffsattel hat eher mehr Wiederverkaufswert als ein gebrauchter Ledersattel.
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#1392062 - 11.07.19 08:43 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Wulfram]
irg
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Beiträge: 4066
Wenn du keinen Schnellverschluss für die Sattelstütze brauchst, wäre ein Tausch gegen eine simple Schraube ohnehin günstig. Das vermindert die Lust auf einen Diebstahl allgemein.

Mir wurde noch nie ein Sattel gestohlen, egal, welcher Art. Ob ich einfach Glück hatte, weiß ich nicht.

lg!
georg
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#1392139 - 11.07.19 15:21 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: irg]
Wulfram
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 93
Unterwegs in Schweden

Inbusschraube habe ich sowieso an der Sattelstütze. (Schnellspanner an der Sattelstütze sind irgendwie ziemlich unnötig?)

Ich habe aber auch schon die ganze Sattelstütze abgenommen und im Gepäck mitgenommen, wenn ich das Fahrrad in einer Stadt stehen lasse, z.B. zwecks Museumsbesuch.

Was mir unklar ist, ist wieso ein Brooks Sattel gesichert werden solle aber ein anderer Sattel dann nicht.
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#1392148 - 11.07.19 17:28 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Wulfram]
BeBor
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5975
In Antwort auf: Wulfram
Was mir unklar ist, ist wieso ein Brooks Sattel gesichert werden solle aber ein anderer Sattel dann nicht.

Klemm @ Klau bevorzugt Leder, kein Plastik. Hier wurden in der Vergangenheit mehrfach systematisch Ledersättel (nicht nur Brooks, gern auch Lepper) von abgestellten Fahrrädern abmontiert. Einen Lümmel hat man erwischt, als er die Teile auf dem Trödelmarkt verhökern wollte und jemand „seinen“ Sattel dabei entdeckt hat.

Auch teure Scheinwerfer und Rücklichter werden nicht verschmäht, wenn das ganze (teure) Rad nicht in den Sack passt. Fürs ganze Rad gibts aber auch Spezialisten, die kommen nicht mit der Einkaufstüte, sondern mit dem Dukato-Kasten. Auch Osteuropa schätzt Qualitätszweiräder.

Bernd
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#1392264 - 12.07.19 13:14 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: BeBor]
Roli
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 28
Ich habe nachdem ich 20 Sättel getestet habe und keiner hat gepasst den Selle An-Atomica Ledersattel gekauft. Nun ist er recht bequem und ich fahre ihn ohne gepolsterte Radhosen. Es hat aber 700km gebraucht bis er sich meinem Po angepasst hat.
Ich habe ein Dünnes Drahtschloss, damit er nicht einfach auf die schnelle weggenommen werden kann. Das habe ich um den Rahmen und um den Stahlträger vom Sattel gelegt. Klappt super.
Lesen ist Kino im Kopf
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Off-topic #1392272 - 12.07.19 14:09 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Roli]
schorsch-adel
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5360
Zitat:
Selle An-Atomica Ledersattel
...gaaanz vorsichtig absteigen - schon gar ohne Radhosen grins
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#1393048 - 20.07.19 09:29 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: fema]
Patria-Fan
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4
Wenn ich einen neuen Sattel oder Schuhe kaufe werden die zuerst mit Imprägnierspray behandelt und das bis zu drei mal über die Nacht einziehen lassen und dann mit Lederfett nicht von Brooks zu einem Wucherpreise richtig fett eingeschmiert und einziehen lassen über die Nacht. Es dauert bis Brooks Ledersättel ein geritten sind. Aber mir selber und Freunden brechen immer wieder die Federn es kommt mir so vor als wenn das soll Bruchstellen sind. Die Federn kann man zwar ersetzen aber es Ärgert sehr. Es gab Lepper Sättel die waren besser.
Ich habe jetzt Sättel von Terry damit komme ich gut zurecht.
Die Verarbeitung der Brooks Sättel ist schlecht keine U-Scheiben oder Federringe an den Muttern das Leder wird immer dünner trotz Notschlachtungen wegen dem Rinderwahn. schmunzel Und die sind viel zu teuer.
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#1393064 - 20.07.19 11:50 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Patria-Fan]
Cruising
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1194
In Antwort auf: Patria-Fan
Aber mir selber und Freunden brechen immer wieder die Federn es kommt mir so vor als wenn das soll Bruchstellen sind. Die Federn kann man zwar ersetzen aber es Ärgert sehr.

Ich fahre seit über 30 Jahren ausschließlich Brooks und hatte das Problem auch schon - aber nur mit verchromten Federn. Ein Metallbauer hat mir mal erklärt, dass man Federstahl grundsätzlich nie verchromen dürfe. Mit den schwarz kunststoffbeschichteten Federn ist das nie passiert. In einen älteren B66 habe ich auch mal Federn aus einem No-Name-Sperrmüllsattel eingebaut, die halten auch schon lange schmunzel Sind allerdings etwas kürzer; da muss man den Einstellbereich der Sattelstütze prüfen.

Werde mit Sicherheit auch weiterhin bei Brooks bleiben dafür

Gruß Thomas
www.bikeamerica.de
Cycle. Recycle. For a better world...
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#1393074 - 20.07.19 14:42 Re: Brooks - ja oder nein? [Re: Rolly54]
HyS
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14163
Ich fahre seit vielen Jahren Brooks proffesional. Zwischendurch hatte ich auch mal einen Colt.
Meine Erfahrung:
Ein eingefahreren Brooks ist sehr bequem und verteilt das Gewicht ideal auf den Sitzbereich. Zusätzlich gut finde ich die Aufnahme von Feuchtigkeit.
Gerade auch für Menschen, die anatomisch links und rechts nicht ganz identisch sind (schiefes Becken, unterschiedliche Beinlängen etc.) ist der Sattel sehr gut, weil er sich entsprechend anpasst.

Meine Sättel sind alle durch Gestellbruch gestorben, obwohl ich nicht zu den Schwergewichten gehöre.
Die Titanmodelle scheinen mir robuster zu sein und halten bei mir länger obwohl ich inzwischen mehr wiege als vor 20 Jahren.

Pflege: nicht übertreiben. Einmal im Jahr leicht fetten mit Brooksfett reicht bei mir aus, man sieht am Sattel, ob er Fett braucht. Nachspannen ist erst nach tausenden Kilometern wenn überhaupt nötig. Irgendwelche Aktionen wie mit Fett im Ofen backen verkürzen das Sattelleben. Lieber schonend einfahren, auch wenn das länger dauert.
Für die Einfahrzeit entspricht der Sattel einfach einem harten Rennradsattel und dafür gibt es heute passende Radhosen mit guten Polstern.
Wenn der Sattel sehr gut eingefahren ist und einer Hängematte enspricht können Radhosen mit Einsatz problematisch werden, da man dann durch den Polsterrand des Radhosenpolsters ein Druckproblem bekommen kann. Dann Hosen ohne Polster nutzen, es ist dann auch kein Polster mehr nötig.

Wer aufgrund seiner Anatomie und Sitzposition auf dem Gestell sitzt, der kann den Sattel natürlich nie einfahren und sollte ihn wechseln. Man sieht diesen Unfug leider immer wieder mal.

Die Robustheit wird immer auf das Thema Nässe reduziert. Davor kann man den Sattel sehr einfach schützen, jede Plastiktüte reicht aus. Tatsächlich sind die Sättel robuster als viele Kunststoffsättel, die schnell aufreisen, wenn das Rad einmal umgefallen ist. Da ist Leder robuster.

Ob ein Ledersattel mit Schlitz in der Lederdecke auch so gut ist, werde ich nach dem nächsten Satteltod mal testen um die Prostata zu schonen.

Geklaut wurde mein Sattel noch nie, obwohl er nicht speziell gesichert ist. Ich würde auch keinen Ledersattel kaufen, der von jemand anderem eingefahren wurde.
*****************
Freundliche Grüße
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