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#1323091 - 18.02.18 19:13 Donauradweg Teil 2 Tulln-Wien-Budap-Dobra
eschneider
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 49
Dauer:19 Tage
Zeitraum:16.7.2017 bis 3.8.2017
Entfernung:1022 Kilometer
Bereiste Länder:hrKroatien
atÖsterreich
rsSerbien
huUngarn

Sonntag 16.07.2017 105 km 279 Hm sonnig 😊

19 A Wien-Carnuntum- Mosonmagyarovar E+T: 19,- Ü: 22,-

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/12979673/

Super Wetter nach Regen in der Nacht. 😊
Auf geht’s zur nächsten Großstadt. Budapest Ich komme.
Mein geplantes Ziel heute ist Carnuntum. Der Campingplatz ist aber nur ein Obstgarten neben einer alten Tennishalle und er gefällt mir gar nicht. Ich habe noch gute Beine, so dass es mich erstmal weiterzieht.

Super Radweg Richtung Bratislava:



…………….Carnuntum:

20 km hinter Carnuntum passiere ich bei Petrzalka die Grenze nach Ungarn und verlasse damit den €-Währungs-Raum.

Skyline von Bratislave bei Petrzalka:



Ab jetzt habe ich es nur noch mit Fremdwährungen zu tun.
Eigentlich wollte ich mein nächstes Ziel Dunasziget ansteuern.
Kam aber anders.
Bis Dunasziget bin ich gar nicht gekommen, weil der EU 6 Radweg nicht den Streckenverlauf hatte, den mein Navigationssystem Naviki angegeben hat. Der Weg von Naviki war Schotter, also fuhr ich den offiziell ausgeschilderten EU 6 auf schönem Asphalt, aber der führte nicht über mein eigentliches Ziel Dunasziget. Ich bin dann nach 105 km in Mosonmagyarovar gelandet auf einem Campingplatz mit Hotel und Thermalbad, von denen es in Ungarn sehr viele gibt. Herrlich das Bad im warmen Wasser nach der langen Tour.

Eine kleine Anekdote am Rand:
Gerade als ich nach 105 km bei über 28 ° auf dem Campingplatz ankam, kam ich sofort mit zwei älteren Camper Ehepaaren ins Gespräch. Ich muss wohl ziemlich ausgetrocknet ausgesehen haben und nachdem ich erzählt hatte, wieviel km ich heute gefahren bin, flüsterte die eine Frau ihrem Ehemann etwas ins Ohr und verschwand im Wohnwagen. Kurz darauf kam sie mit einer Dose kaltem Bier heraus und gab sie mir. Etwas Besseres hätte sie mir nicht antun können. Ich trank die Dose in einem Zug leer, bedankte mich natürlich überschwänglich und sagte zu der Frau, dass sie mir damit quasi das Leben gerettet hätte. 😊 😊



Übernachtung auf Zeltplatz mit Thermalbad:
Anmeldung im Hotel.
Aqua Hotel Mosonmagyarovar Mosonmagyaróvár, Kígyó u. 1,
9200 Ungarn Tel: +36 96 579 168




Montag 17.07.2017 85 km 113 Hm sonnig 😊

21 A Mosonmagyarovar - Komarom E+T: 15,- Ü: 12,-

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/12812851/

Wieder eine lange Tour nach Komarom. Aber ich hab’s geschafft,
trotz der Hitze. Die letzten km waren aber ein echter Kampf.
Ich bin wieder auf einem Campingplatz mit Thermalbad.
Der Preis für eine Übernachtung ist aber 10 € günstiger als in Mosonmagyarovar. Beim Abendessen lerne ich zwei Ehepaare aus Sachsen und Ungarn kennen. Sie empfehlen mir gegrillten Fisch, den ich natürlich nehme und dazu ein lokales Bier. Das ungarische Ehepaar verschafft mir außerdem noch die Möglichkeit morgens im angrenzenden Hotel zu frühstücken für 3,95 € und das vom Buffet !!!
Jetzt bin ich müde und meine Beine sind schwer. Gestern und heute war es landschaftlich nicht besonders reizvoll. Weit weg von der Donau entlang einer Landstraße mit gutem Fahrradweg.
Landschaft halt zum km fressen.


Übernachtung in Komárom:

Juno Camping 2900 Komárom +36 343 44939



Dienstag 18.07.2017 72 km 310 Hm sonnig 😊

22 A Komarom - Dömös E+T: 16,- Ü: 8,83,-

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/12814988/

Ich genieße das erste super Frühstück seit Tagen.
Wieder ein heißer Tag. Ich breche spät auf, weil ich nach dem Frühstück noch das Thermalbad genieße.
Die ersten 10 km fahre ich auf Radwegen, die sehr schlecht sind.
Danach statt schlechter Radwege gar keine mehr, also Landstraße. Zwischendurch dann mal wieder gute Radwege, dann wieder Landstraße. Immerhin sehe ich ab und an mal wieder die Donau.
Die Landschaft wird wieder bergiger.

Herrlicher Donaustrand ca. 15 km vor Dömös:



Die Hügel kommen auf der nördlichen Seite bis an die Donau heran. Sieht wirklich schön aus.
Der Campingplatz in Dömös liegt direkt an der Donau. Wunderbar. Ich glaube das Wetter und die Qualität der heutigen Radwege ist ein Vorgeschmack auf Bulgarien und Rumänien. Wait and see.
Mal sehen, wie morgen Budapest wird, mein zweites Hauptziel.
Bis jetzt läuft alles gut. Stimmung ist gut und die Beine auch.
Ich freue mich auf Budapest und auf die morgige, erste etwas kürzere Strecke nach 3 harten Etappen mit 105 km, 85 km und heute mit 72 km.
Aber jetzt genieße ich erstmal das Essen und den Sonnenuntergang
von der Terrasse des Campingplatz Restaurants.

Terrasse vom Restaurant des Camingplatzes:





Erst das:

.Und ein paar Getränke später dann wieder einmal ein schöner Sommerabend.
So lässt es sich leben!..



Übernachtung in Dömös:
Dömös Camping H 2027 Dömös Duna Part info@domoscamping.hu +36-33-482-319



Mittwoch 19.07.2017 59 km 360 Hm heiß, sonnig 😊

23 A Dömös – Budapest E+T: 19,- Ü: 14,-

Links zur Route:
1) Romai-Camping (Vorort von Budapest)
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/12425830/
2) Biker-Camp (Budapest Zentrum)
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/12102606/

Nach einem guten Frühstück, geht’s auf nach Budapest.
Meine Befürchtungen bezüglich der Qualität der Radwege haben sich nicht bestätigt. War heute zwar alles dabei, Straße, schlechte und gute Radwege, Schotter, aber auch lange Strecken im Schatten an der Donau auf guten Radwegen. Der Romai-Campingplatz liegt in einem Vorort von Budapest.
Bis zum Zentrum sind es mit dem Schiff ca. 1 Stunde, mit der Metro 5 Minuten. Ich nehme als erstes das Schiff und nehme das Fahrrad ohne Gepäck mit, um mir das Biker-Camp anzuschauen, ein Campingplatz im Zentrum von Pest.
Auf dem Weg zur City sehe ich die ersten highlights von Budapest vom Schiff aus.
Das Parlament ist wirklich prachtvoll!!!

Parlament in Pest:



Das biker-camp ist ein kleiner, ruhiger Garten hinter einem Wohnhaus, der Platz für ca. 8-10 Zelte bietet.

Bikercamp in Budapest:



Von der Straße kommt man durch eine Eisentür, die immer verschlossen ist, in den Hof und von dort in den Garten.

Eingang zum Bikercamp:



Eine sichere Unterkunft. Man braucht keine Angst um sein Gepäck zu haben, wenn man Budapest erkundet und man bekommt schnell Kontakt zu den Campern.
In 500 m Entfernung ist die Metro Station zum Centrum.
Morgen werde ich wahrscheinlich auf diesen Platz wechseln. Den Weg
zurück zum Romai Campingplatz nutze ich, um die Stadt noch ein wenig mehr zu erkunden. U.a. geht es über

die berühmte Freiheitsbrücke, die 1896 feierlich übergeben wurde.

..

Budapest ist einfach wunderbar. Nicht nur wegen der vielen Sehenswürdigkeiten. Es ist einfach eine lebendige, quirlige Stadt mit vielen jungen Menschen, was mir besonders gefallen hat im Gegensatz zu Wien, wo doch eher sehr viel Ältere anzutreffen waren.
Neben den vielen großartigen Gebäuden gibt es allerdings auch abseits der Touristengebiete viele bewohnte Häuser wie diese:

Haus in der Nähe des Bikercamps:





Sitze jetzt hier Romai an der Donau vor den Toren Budapests und genieße
das traditionelle Heck, einen gebratenen Fisch, den es hier an jeder streetfood-Bude oder im Restaurant zu kaufen gibt und dazu natürlich ein ungarisches Bier. Ich genieße noch lange den Sonnenuntergang hier an der Donaupromenade in Romai und die lockere Atmosphäre. Hat was, gute Location.


Übernachtung in Budapest:

23 A Dömös - Budapest 44 km Mi 19.07
Romaicamping <info@romaicamping.hu> 1x Ü 14 €

23 B Dömös – Budapest 59 km Do 20.07
Fr 21.07
Bikercamp Budapest: www.bikercamp.hu eden@bikercamp.hu
2x Ü a 10 €
The price is brutto included, all tax, safe parking, fast Wi-Fi, hot water in the shower, electric charge, kitchen and barbecue use in the campsite.
Deposit do not must. If you arrive, you can pay cash.
The whole campsite is very safe. The gate is always closed. We are EuroVelo6 station in Budapest.



Donnerstag 20.07.2017 heiß, sonnig &#128522;

Budapest – Budapest E+T: 17,- Ü: 10,-
Sonstiges: 8,50

Ich entschließe mich vom Romaicamping zum Bikercamp zu wechseln:
1. Es ist näher zum nächsten Ziel
2. Es ist preiswerter
3. Die Leute sind netter gewesen auf dem Biker-camp, man lernt besser Leute kennen
4. Es ist sauberer und ruhiger

Noch sitze ich aber hier in Romai an der Donau bei einem Espresso mit einer Bedienung, die etwas Deutsch spricht, weil sie Au Pair Mädchen in Frankfurt war.
Die Strandpromenade hier hat etwas südländisches, so ein Flair wie in Spanien oder Frankreich: Warm, Wasser, Strand, jede Menge Lokale, alle haben Stühle draußen.

Breche bei großer Hitze mittags auf, um das Schloss in Buda zu besichtigen. Aber erstmal zum Bikercamp, das Gepäck loswerden.
Dann geht es mit der Metro in die Stadt.
Das Beste ist: In Budapest sind für alle europäischen Rentner die öffentlichen Verkehrsmittel frei !!!!! Toll.
Ich laufe über die Friedensbrücke und fahre dann mit der Seilbahn hoch zum Burgpalast. Großartige Gebäude und Aussicht auf Pest von hier oben.

Schloss Buda:

Aussicht auf Pest vom Schloss Buda aus:



Matthiaskirche Schloss Budapest:

..


Burgpalast
Der Burgpalast auf dem Burgberg im Burgviertel ist das größte Gebäude Ungarns und eine Sehenswürdigkeit der Hauptstadt Budapest. Es nimmt den gesamten Südteil des Burgbergs ein. Das Gebäude ist auch als Königliche Burg (Királyi Vár) bekannt.
Die königliche Residenz überragt die Millionenmetropole als das höchstgelegene Gebäude und ist von allen Richtungen in seinen ganzen Ausmaßen gut zu erkennen. Die Geschichte des Burgpalastes reicht bis in die Anfänge des 13. Jahrhunderts zurück, als König Béla der IV. hier eine Burg errichten ließ. Ab dieser Zeit war der Palast Residenz der ungarischen Könige. In den Jahrhunderten danach hinterließ jede Herrscher- und Stilepoche ihre Spuren an dem Gebäudekomplex. Man erweiterte, man erneuerte Teile und man fügte Anbauten hinzu. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile des Palastes zerstört, welche man aber durch Rekonstruktionsarbeiten zum Teil wiederherstellen konnte, wobei die verbliebenen Innenräume durch die kommunistischen Machthaber komplett zerstört wurden. Genutzt wird der Burgpalast heute überwiegend von Museen, aber auch für repräsentative Anlässe der ungarischen Regierung.



Freitag 21.07.2017 sonnig &#128522;

Budapest – Budapest E+T: 10,50,- Ü: 10,-
Sonstiges: 42,-

Heute beginnt der Tag wolkig und es ist Gott sei Dank etwas kühler geworden. Ich sitze etwas träge und matt vor einem ungewohnt üppigen Frühstück auf der Bank im Schatten und schreibe auf ganz altmodische Art Postkarten für einige wenige analoge Menschen und plane den heutigen Tag.
Wahrscheinlich geht’s ins Kiraly Thermalbad,
einem kleinen, alten türkischen Bad. Im Moment genieße ich allerdings noch die Oase der Ruhe hier auf dem C-Platz.
Nach einer Reparatur an der Lichtanlage des Fahrrades geht’s
dann doch irgendwann mit der Metro los.
Geschichte des Király Thermal Bades
Arslan, der Pascha von Buda hatte mit dem Bau des Bades im Jahre 1565 begonnen, vollendet wurde es durch dessen Nachfolger, Sokoli Mustafa. Das Király Heilbad besaß von jeher keine Heißwasserversorgung. Die Türken hatten es deshalb so fern der Quellen erbaut, damit das Baden auch im Belagerungszustand innerhalb der Schlossmauern gesichert war. Die Wasserversorgung kommt aus der Umgebung des heutigen Lukács Bades. Nach der Rückeroberung von Buda gelangte das Bad 1796 in den Besitz der Familie Király, dem es auch seinen heutigen Namen verdankt. Die neuen Besitzer ließen es umgestalten, wobei sie behutsam Altes mit Neuem mischten, so dass weitgehend der ursprüngliche Charakter des Bades erhalten blieb. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Seine vollständige Renovierung wurde 1950 beendet.
Die Räumlichkeiten des Bades waren jetzt nicht so berauschend, aber einen Eindruck von der hochentwickelten osmanischen Badekultur, die etwa 800 Jahre zurückreicht, habe ich bekommen und war nach 4 Stunden wie neu geboren und fit genug, um noch durch Nebengassen von Budapest zu bummeln und diverse Speisen und Getränke zu mir zu nehmen.




U-Bahn fahren macht jetzt auch Spaß, wenn man nicht mehr lange suchen muss. Am Zeltplatz angekommen, komme ich noch mit 2 Jungs aus Dresden ins Gespräch und genieße bei einem Bier noch lange die Atmosphäre auf dem Platz. Keine Mücken und keine sonstigen Viecher, Herrlich.
Alles in allem ein sehr erholsamer Tag. Suuuper



Samstag 22.07.2017 63 km wolkig, Gewitterneigung

24 A Budapest - Rackeve E+T: 15, - Ü: 12,-

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/12426275/

Die Ausfahrt aus Budapest auf dem EU6 ist teilweise recht bescheiden und die Beschilderung ist, na sagen wir mal, sehr kreativ.
Von Sand bis Schotter, von Industriebrachen mit viel Müll und schmalen, von Brennnesseln rechts und links zugewachsenen „Radwegen“, ist alles dabei.
Mein Navigationssystem Naviki führt mich aber immer richtig, oft bin ich mir aber nur sicher noch auf dem EU6 zu sein, weil zufällig mal ein Schild vorhanden ist. Ohne Navi wäre die Wegfindung an einigen Stellen nur mit großem Zeitaufwand und wahrscheinlich mit verfahren möglich gewesen. Gegen Mittag dann endlich mal wieder Regen, der etwas Abkühlung bringt.

Regenpause nach 3 Wochen Sonne und Hitze:



In einem verfallenen Gebäude am Rande des Radweges mit Antiquitäten stelle ich mich unter, als der Schauer zu stark wird.




Der Rest des Weges ist dann Landstraße bis zum Camping Aqua-Land in Rackeve.

Auch sowas sieht man hier noch viel unterwegs:

In Rackeve kommt abends dann ein junger Brite aus London mit seinem Fahrrad an, mit dem ich schon im Biker-Camp in Budapest gesprochen hatte. Er will bis zum Mündungsdelta der Donau fahren. Wir beschließen, die nächste Etappe gemeinsam zu fahren.
Super, auf die Weise kann ich meine Englischkenntnisse wunderbar trainieren und habe noch angenehme Gesellschaft.
Von einem deutschen Paar erfahre ich, dass der öffentliche Campingplatz kurz vor Harta sehr gut ist.
Entgegen meiner ursprünglichen Absicht, brauche ich also keine Pension in Harta zum Übernachten zu suchen.
Glück gehört manchmal auch dazu.

Übernachtung in Rackeve
Thermal Camping Aqualand 2300 Rackeve, Tel +3624423220,
info@aqua-land.hu,
www.aqua-land.hu





Sonntag 23.07.2017 70 km Sonnig &#128522;

25 A Rackeve - Solt/Harta E+T: 11, - Ü: 0, -

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/11900640/

An einem Nebenarm der Donau mit vielen Ferienhäusern, geht es auf teilweise schlechten Asphalt weiter. Die Gegend und die Aussicht auf den Nebenarm sind herrlich. Viele Urlauber sitzen dort und angeln oder gehen baden.
Nach ein paar Kilometern kommt dann ein Stück EU 6 mit besonderen Anforderungen an Technik und Fahrer. Das soll ein Radweg sein? Ein unbefestigter Damm, holprig, teilweise sandig. Nach ca. 3 km entschließen wir uns den „Weg“ zu verlassen und lieber auf der Landstraße einen Umweg zu fahren.
So kommen wir nach 70 km auf einem öffentlichen, mit EU Geldern finanzierten Campingplatz an. Direkt an der Donau gelegen. Von der Lage her bisher der schönste Platz.



Die Sanitäranlage und die Duschen sind allerdings nicht so toll.
Klar, es ist Sonntag und der Platz ist gut besucht.
Die Reinigung erfolgt erst am nächsten Morgen.
Und es gibt kein W-Lan und kein Netz.
Nachdem die meisten Besucher weg sind vom Strand bauen Nathan und ich unsere Zelte auf und verbringen den Abend bei einem herrlichen Sonnenuntergang am Strand der Donau.
Vorher haben wir uns noch im nahegelegenen Dorf mit Getränken und Nahrungsmitteln eingedeckt.

Sonnenuntergang auf Campingplatz in Harta:

...


Übernachtung in Harta: Campinplatz
Email: esztervendeghaz@t-online.hu
Dieser Platz hat WC, Dusche, und einen Feuerplatz. Ein Biergarten und ein Restaurant sind auch neben dem Platz.
Zimmervermietung in Harta: Telefon: +36 30 2 996 997.
Gasthaus Eszter Web: www.esztervendeghaz.mlap.hu
Phone: +36 (30) 299-6997, +36 (78) 407-317



Montag 24.07.2017 76 km Sonnig, wolkig &#128522;

26 A Solt/Harta - Baja E+T: 19, - Ü: 6, -

Link zur Tour:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/11900395/

Am Morgen schicke ich erstmal ein 2000 g Paket für 21,10 € nach Hause, mit Sachen, die ich absolut nicht brauche.
Ich bin wieder allein unterwegs. Nathan will noch jemand unterwegs besuchen und fährt eine andere Strecke.
Die Beschilderung des EU6 und das Navi will mich wieder auf eine holprige Deichkrone führen und das auf einer Länge von etwa 12 km. Nein, Danke. Mir haben die 3 km gestern schon gereicht. Also wähle ich die Landstraße 51 mit mehr oder weniger Verkehr. Die meisten LKW halten genügend Abstand beim Überholen. Später soll der EU 6 auf der Deichkrone wieder mit Asphalt sein, sagten mir ein paar Deutsche bei einer kleinen Pause in einer Straßenkneipe.
Bin froh, als ich endlich wieder ohne Autoverkehr auf dem EU6 fahren kann. Die Fahrt heute war sehr anstrengend, weil es zunehmend schwüler wurde.
Als ich am Zeltplatz ankomme, gibt es ein kurzes Gewitter, aber nach 1 Stunde ist alles vorbei und die Sonne scheint wieder. Nach der Dusche und der Handwäsche geht es mir wieder besser und ich bin bereit für den Abend. Eine leckere Fischsuppe und ein Bier.

Heute ist Bergfest

Von 52 Etappen sind 26 geschafft. &#128522;&#128522;&#128522;

Gesamtkilometer heute: 1775 km

Ich habe schon ne Menge interessanter Leute getroffen.
Holländer, die mit dem Fahrrad schon fast überall in Europa waren,
3 junge Männer, die sich aus zwei Paddelbooten eine Art Katamaran gebastelt haben und auf der Donau bis zum Delta paddeln wollen,
Geile Konstruktion:

...


der Engländer aus London, der erstmal Europa erkundet, bevor er sich entscheiden will, wo er später gerne arbeiten möchte. Von Europa, will er weiter nach Istanbul und dann nach Nepal und danach nach Japan. Am liebsten möchte er wohl in Tokio Englisch unterrichten.
Außerdem habe ich mit Donauschwaben gesprochen, von denen es hier in Ungarn noch viele gibt und natürlich auch mit ganz normalen Urlaubern.

Campingplatz am Hafen von Baja:...


Übernachtung in Baja: Campingplatz
6500 Baja, Pet&#337;fi-sziget 5. Tel+3679522230
Email: szallas@bajamarketingkft.hu
Webseite: http://szallasbaja.hu



Dienstag 25.07.2017 Pausentag Sonnig, wolkig &#128522;

Baja - Baja E+T: 12, - Ü: 6, -

Heute ruhe ich mich einfach mal aus. Nach einem heftigen Gewitter in der Nacht mit Platzregen und heftigen Wind, der mir das Zeltdach bis auf den Boden drückte.
Das Zelt hat die Nacht gut überstanden. Es ist überall dicht geblieben. Nur am Fußende wurde etwas Regen reingeweht durch die Sturmböen. Der Schlafsack ist in der Sonne schnell wieder trocken.
Es ist ganz schön was runtergekommen in der Nacht.
Umgestürzte Bäume, dicke Äste. An vielen Stellen im Ort laufen schon die Aufräumarbeiten und die Motorsägen.

.....


Von all dem bin ich glücklicherweise verschont geblieben und sitze nun in Baja bei einem gemütlichen Frühstück im Sonnenschein.
Anschließend bummle ich noch in Ruhe durch die Innenstadt.
Später kümmere ich mich ein wenig um das Fahrrad. Die Kette braucht Öl und es muss auch mal gereinigt werden.
Am Nachmittag versuche ich in ein nahegelegenes Naturschutzgebiet zu fahren. Der Weg durch den Wald ist aber wegen der umgestürzten Bäume nicht mehr passierbar und auf der vielbefahrenen Straße gibt es keinen Randstreifen. Also verzichte ich aus Sicherheitsgründen
auf die Kleinbahnfahrt durch das Naturschutzgebiet.
Also zurück zum Campingplatz und heute Abend lecker Fisch essen und morgen ab nach Mohacs, der letzten Stadt in Ungarn.



Mittwoch 26.07.2017 34 km wolkig

27 A Baja - Mohacs E+T: 17, - Ü: 29, -

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/11900598/

Der Pausentag hat mir gutgetan. Mit frischen Kräften baue ich das Zelt ab und reinige es nach dem Unwetter. Reste essen als Frühstück und los geht’s.
Denkste! Reifen hinten platt.
Über Nacht war die Luft komplett entwichen. Glück gehabt, hätte auch unterwegs passieren können.
Also, Klamotten runter vom Fahrrad und Schlauch geflickt.
Klappt alles ziemlich problemlos mit Bordmitteln und bequem
auf der Tischtennisplatte, auf die ich das Rad stellen kann.



Eine Stunde später ist alles erledigt und es geht um ca. 10 Uhr los.
Die Fahrt aus Baja ist noch etwas holprig, aber dann geht es auf einem super asphaltierten Fahrradweg auf dem Deich bis zur Fähre nach Mohacs.

Zentrum von Mohacs:



Mohacs ist eine ungarische Stadt am rechten Donauufer, in der Nähe der Grenze zu Kroatien und zu Serbien. Überregional bekannt ist die Stadt für den dortigen Karneval.
Beim Übersetzen gesellt sich noch ein Radfahrer in meinem Alter dazu, der von Tallin gestartet war und bis zum Mittelmeer fahren will.


Fähre bei Mohacs:



Viele Einwohner in dieser Gegend sprechen noch etwas Deutsch.
Die Städte hier im Dreiländereck von Ungarn, Kroatien und Serbien haben alle auch eine deutsche Bezeichnung am Ortseingangsschild.

Hier hatten sich viele Handwerker aus Deutschland angesiedelt nachdem die Osmanen im 17-ten Jahrhundert vertrieben worden waren.
1524, in der Schlacht von Mohacs, gab es für die Ungarn eine vernichtende Niederlage gegen die anrückenden Osmanen.
1687 wurden die osmanischen Besatzer unter der Führung des Habsburgischen Kurfürsten Maximilian II besiegt und das Gebiet wieder besiedelt u. a. mit den sogenannten Donauschwaben.

Das Hotelzimmer für 29 € ist nach 15 Nächten auf Campingplätzen der reinste Luxus. Groß, sauber mit eigenem Bad und ein Bett mit normaler Matratze und noch mit Blick auf die Donau.
Mal sehen, ob ich durchschlafen kann in dieser Nacht.
Der Ort strahlt eine Gemütlichkeit und Ruhe aus, die ich
gerade genieße während ich dies schreibe.
Mal sehen, was der Abend noch so bringt.
Aber vorher sitze ich bei einem guten Essen auf der Dachterrasse des Hotels mit herrlichen Ausblick auf die Donau.

Aussicht von Hotelterrasse in Mohacs:



Als es später wird zieht allerdings eine dunkle Wolkenfront heran mit heftigem Gewitter und Regen.
.

Gut, dass ich die Nacht in einem geräumigen Hotelzimmer verbringen kann &#128522;&#128522;



Donnerstag 27.07.2017 94 km 156 Hm bewölkt, aber trocken

28 A Mohacs - Apatin E+T: 18, - Ü: 17, -


Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/12984171/

Morgens, kurz nach 9.00 Uhr, geht die Post ab auf super Wegen und Straßen mit Rückenwind immer nahe der Grenze zwischen Ungarn und Serbien.
Bin allein „on the road.” Nur ab und zu Militär oder Polizeiposten wegen der nahen Grenze.
Seit ca. 11 Uhr bin ich nun in der Republik Serbien und habe nach etwas weniger als 2 Stunden schon gut die Hälfte der geplanten 81 km geschafft.

LÄUFT!!!

In Bezdan tausche ich planmäßig Geld. Just in diesem Moment fängt es an, wie aus Eimern zu gießen. Also setze ich mich in ein überdachtes Café gleich neben dem Geldautomaten und genieße erstmal 2 Espresso. Wieder mal GLÜCK gehabt!!!

Landschaftlich ist der Weg sehr abwechslungsreich.
Zwischen der Donau und dem Deich, auf dem ich fahre, meist Auenwald mit teilweise sumpfigen Terrain, aus dem man die
Frösche quaken hört. Auf der anderen Seite des Deichs ist meist landwirtschaftlich genutztes Gebiet.

Der Campingplatz vor Apatin ist eine Enttäuschung.
Es ist keiner da, ein Schäferhund kläfft die ganze Zeit in einem Zwinger und Duschen habe ich auch keine gesehen auf dem kleinen Gelände. Hinzu kommt noch, dass der Platz absolut einsam in einem Auenwald liegt ohne Einkaufsmöglichkeit und ohne Netz und W-Lan.
Nach der langen, einsamen Fahrt hatte ich eigentlich nicht auch noch Lust auf einen einsamen Abend. Ich wollte lieber etwas Gesellschaft haben. Also fahre ich noch die 8 km weiter nach Apatin.
Nach einiger Sucherei im Internet finde ich in dem kleinen Bootshafen von Apatin dann ein Zimmer für 16 €. Super!!!



Hafen von Apatin:..

Ausgehungert und ausgedörrt wie ich inzwischen nach 94 km war, ging ich in das kleine Hafenrestaurant und dort saßen zu meiner Überraschung die drei Typen mit dem selbstgebauten Katamaran,
die ich schon in Baja getroffen hatte.
Sie luden mich sofort mit viel Gejohle zu sich an ihren Tisch und es wurde ein sehr netter feucht fröhlicher Abend. Suuuper!!!
Viel besser als ein einsamer Abend im Zelt.

Das Bier, dass wir an dem Abend trinken, kommt übrigens direkt aus einer Brauerei in Apatin. Das Jelen Bier wird weltweit exportiert. Die Brauerei wurde 1756 in Apatin gegründet, das damals noch zur Habsburgermonarchie gehörte.




Buchung vor Ort: Zimmer direkt im Boots-Hafen von Apatin bekommen!



Freitag 28.07.2017 65 km 90 Hm sonnig und heiß

29 A Apatin - Vukovar E+T: 16, - Ü: 26, -

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/12984169/

Direkt nach Apatin kommt eine weite Ebene, durch die eine sehr wenig befahrene Straße führt, eigentlich nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge und natürlich auch für Radfahrer.
Sie ist endlos lang, aber gut zu befahren. Rechts und links soweit das Auge reicht Monokulturen. Ich bin der Einzige, der hier mit dem Fahrrad unterwegs ist.

Strecke direkt hinter Apatin Richtung Vukovar:



Ab und zu kommt mir mal ein PKW entgegen. Nach 16 km geht es rechts ab und ich fahre wieder durch das Naturreservat „Gornje Podunavlje“ (Oberes Donaubecken).
Mit 19650 Hektar bildet es ein bedeutendes europäisches Feuchtgebiet.
Herrlich zu fahren. Lange Strecken nur durch Wälder hindurch.

Weg in „Gornje Podunavlje“:
...


Nach ca. 10 km geht es auf den Donaudeich. Die Donau ist aber nicht zu sehen. Zwischen Donau und Deich nur Auenwälder und Sumpf. Auf der anderen Seite auch nur Wald.
Anfangs ist der Weg noch asphaltiert aber die letzten 6 km Kilometer sind unbefestigt und etwas holprig, aber immer noch relativ gut zu befahren.


Donaudeich im Naturpark Gornje Podunavlje:



Um mich herum nur Natur. Herrlich!!!


Nach ca. 36 km Natur pur geht’s dann rechts ab auf eine Landstraße Richtung kroatische Grenze.
Bei mir geht der Grenzübertritt sehr schnell. Bei den LKW, die von Kroatien nach Serbien wollen, dauert es länger. Ich fahre an langen Schlangen von LKW über die Donau nach Kroatien. Die Landstraße ist stark befahren und es gibt außer Feldern mit Sonnenblumen und Weinreben nichts zu sehen. Also, aufmerksam bleiben trotz langweiliger „Kilometerfresserei“. Zum Glück geht es nach ein paar Kilometern links ab auf eine kleinere Landstraße mit weniger Verkehr Richtung Vukovar.
Trotz der Hitze und des heutigen Gegenwindes fühle ich mich noch gut, obwohl ich zum Frühstück nur zwei Espresso hatte. Nach einiger Sucherei finde ich endlich das heutige Privatquartier.
Erstmal Duschen und was trinken. Ich habe unterwegs in Vukovar ein Fahrradgeschäft gefunden. Morgen früh wird er mir hinten den Mantel wechseln. Der ist ziemlich durchgefahren. Das rote Protectmaterial ist schon teilweise sichtbar. Nach dem Duschen geht’s erstmal ins 3 km entfernte Zentrum, um mir Vukovar ein wenig anzusehen.
Sehr gutes Abendessen heute.
Grillplatte für 8,10 € incl. zwei Bier &#128522;.


Ich bin pappsatt und will ins Bett, muss aber noch 3 km bis zur Unterkunft fahren. Das Radfahren macht mich wieder munter und ich gönne mir noch ein Bier in einem Straßencafe.
Zum Abschluss drehe noch eine Runde im Pool der Unterkunft und sitze noch ein Weilchen draußen, bis die Mücken kommen.

Vorgebucht mit booking.com
Rooms Biser Donava Osjecka 11 Vukovar 32000
Kroatien Tel +385922717082



Samstag 29.07.2017 35 km 250 Hm sonnig und heiß

30 A Vukovar - Ilok 35 km 250 Hm E+T: 20, - Ü: 16, -

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/12832779/

Für den Schlauchwechsel muss ich 37 € bezahlen incl. Montage.
Ich frühstücke am Strand von Vukovar und spreche noch mit zwei Paddelbootfahrern. Die sind mit einer Gruppe von ca. 100 Leuten unterwegs auf der Donau und durften hier am Strand zelten.



Wird alles von der Organisation geregelt, mit der sie unterwegs sind. Ansonsten ist das Zelten am Strand nämlich verboten.
Ich bleibe noch bis 11 Uhr in meiner Pension in Vukovar und erfrische mich noch einmal im Pool bevor es weiter geht.

Meine Unterkunft in Vukovar ist ein Einfamilienhaus in unmittelbarer Nähe der Donau. Die Familie hat ihr Haus mit viel Engagement und Mut nach dem Bürgerkrieg in den 90-er Jahren wieder aufgebaut.
Überall in den Nachbarhäusern und in Vukovar selbst, sieht man noch deutliche Spuren des Krieges.

Zerschossenes Haus neben meiner Unterkunft in Vukovar:



Unterkunft mit Pool und Haus mit Einschusslöchern daneben:




Die Stadt war heftig umkämpft und wurde von den Serben fast vollständig zerstört.
Zum Symbol des Widerstandes auf kroatischer Seite wurde der Wasserturm ganz in der Nähe der Unterkunft.

Wasserturm in Vukovar:…

Er wurde von den Serben tagsüber beschossen, sie versuchten ihn total zu zerstören. In der Nacht sind unter Lebensgefahr immer wieder Kroaten auf den Turm geklettert und haben die kroatische Fahne gehisst, die dann tagsüber von den Serben wieder heruntergeschossen wurde. Den Serben ist es nicht gelungen den Wasserturm zum Einsturz zu bringen.
Die Reste des Turms blieben als Mahnmal gegen den Krieg stehen.


Die heutige Strecke von Vukovar nach Ilok ist landschaftlich nichts Besonderes. Nur Ackerland und Weinreben rechts und links der Landstraße. Also wieder langweiliges Kilometerfressen?
Denkste!!! Jedes Mal, wenn ein Dorf kommt, geht’s steil bergab, aber danach auch wieder mit ca. 8% Steigung aufwärts. Alles noch gut zu schaffen, auch bei der Hitze. Aber steiler darf es auch heute nicht werden.
Kurz vor Ilok überhole ich noch einen jungen Engländer, der von England bis Belgrad fährt. Da ich für diese Nacht noch keinen festen Schlafplatz habe und er auch nicht, beschließen wir etwas
gemeinsam zu suchen. Wir fahren zu einem Hostel, dass sich in einem ehemaligen Kino von Ilok befinden soll für 16,32 € die Nacht.
Es ist ein großes Haus, das irgendwie Charme hat, aber auch unheimlich ist.

Hostel in Ilok:



Gut, dass der Brite dabei ist, wir sind die einzigen Bewohner in dem Haus, dass für ca. 60 Gäste in ganz „entzückenden“ Mehrbettzimmern Platz bietet.

...


Nach dem Auspacken fahren wir erstmal an den Strand und baden in der Donau. Herrlich erfrischend bei der Hitze.
Strand in Ilok:


Danach gibt es dann noch ein Dinner im Strandrestaurant mit schönem Ausblick und Sonnenuntergang.
Strandrestaurant in Ilok:_

Der Tag hat gut angefangen und hört noch schöner auf.

..



Bin mal gespannt, wie ich in dem Geisterhostel schlafe.

Übernachtung in Ilok:
Vor Ort gebucht
Hostel in einem umgebauten Kino. Sehr leicht zu finden.
Direkt an der Strecke.



Sonntag 30.07.2017 64 km 1373 Hm sonnig und heiß

31 A Ilok – (Fruska Gora) Sremski Karolinka E+T: 20,- Ü:17,-

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/11900988/

In der Nacht musste ich einmal zur Toilette.
………………………………………………… Das war dermaßen unheimlich, nie und nimmer hätte ich in dem Haus ganz alleine übernachtet.


Nach der Nacht im Geisterhostel von Ilok geht es jetzt auf eine anstrengende Tour durch den Naturpark „Fruska Gora“.
Es ist heiß !!!
Ich fahre um 8 Uhr los, um die Morgenkühle noch etwas zu nutzen. Gleich hinter der Grenze zu Serbien geht die erste Steigung los.
Zwar nicht extrem steil, nur max. 8 %, aber dafür lang.
Und so geht es weiter. Immer auf und ab.
Gott sei Dank größtenteils im Schatten des Waldes.
Wegen der anstrengenden Steigungen und der vielen Schlaglöcher bleibt wenig Gelegenheit die vielen schönen Aussichten zu genießen.

Aussicht vom Naturpark Fruska Gora:


Nach 20 km brauche ich erstmal eine Pause. Ich lege mich auf eine Bank und schlaf fast ein. Nach einer Stunde Pause geht es weiter rauf und runter ohne Ende. Nach 40 km brauche ich
unbedingt eine weitere Pause.
Nach 51 Kilometern sind die Steigungen endlich zu Ende.
Am Ausgang des Naturparks gibt es endlich die Möglichkeit etwas zu trinken zu kaufen und eine Kleinigkeit zu essen. Ich stärke mich mit
2 Cola, einem halben Liter Saft und zwei Schokoriegeln. Danach geht es wieder einigermaßen.
Ich fahre weiter über einen Feldweg abwärts Richtung Scremski Karolinka. Hoffentlich bekomme ich nicht noch einen Platten auf diesem Schotterweg. Endlich ist die Donau wieder zu sehen. Von hier
oben ein wirklich schöner Anblick. Es geht den Schotterweg weiter abwärts und endlich ist Scemski Karolinka erreicht.
Das Quartier ist schnell gefunden und als erstes geht’s unter die Dusche und danach müssen noch die völlig durschwitzten
Klamotten gewaschen werden.
An der Donau ist mir am heutigen Sonntag zu viel Betrieb und ich fahre zurück ins Zentrum und gehe auf dem Hauptplatz des Dorfes in eines der Restaurants.

Restaurant im Zentrum von Scemski Karolinka:


Nach dem Essen und zwei Bier kann ich mich nur noch mühsam wachhalten, um das lebendige Treiben auf dem Platz noch etwas zu genießen.



Alt werde ich heute nicht.


Übernachtung in Sremski Karolinka
Über Booking.com vorgebucht
Residential ,,Žeravica b&b''; apartman.zeravica@gmail.com
Adresse: &#1041;&#1088;&#1072;&#1115;&#1077; &#1044;&#1077;&#1112;&#1072;&#1085;&#1086;&#1074;&#1080;&#1115; 7, Sremski Karlovci 21205, Serbien

Infos zur Route Fruska Gora
www.npfruskagora.co.rs und www.fruskagora.rs.
siehe unbedingt auch mal danube.trevel.



Montag 31.07.2017 64 km 325 Hm sonnig und heiß

32 A Sremski Karolinka - Belgrad E+T: 8, - Ü: 10, -

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/11901199/

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit einem Franzosen, der auch ans Schwarze Meer fährt, bereite ich mich langsam auf die nächste Etappe vor.
Diesmal nur 325 Höhenmeter. Die Strecke ist nicht sehr schön.
25 km vor Belgrad entschließe ich mich einen Linienbus nach Belgrad zu nehmen für nur 2,52 € incl. Fahrrad. War auch gut so. Die Einfallstraße nach Belgrad ist schmal und hat ein hohes Verkehrsaufkommen und außerdem liegt beidseits der Straße eine Menge Müll. Die bisher hässlichste Strecke der ganzen Tour. Der Campingplatz im Außenbezirk der Stadt ist auch eine Enttäuschung.

Zeltplatz vor den Toren Belgrads:



Sah auf der Karte so gut aus, direkt an der Donau gelegen. Stimmt auch, aber der Platz liegt etwas oberhalb und unten an der Donau ist kein Strand, sondern ein Abladeplatz für Bauschutt.

Bauschutt an der Donau unterhalb des Campingplatzes:




Keine Möglichkeit in der Donau zu baden, wie ich gehofft hatte. Wenigstens habe ich noch nette deutsche Urlauber auf der Durchreise getroffen und habe mit ihnen den Abend verbracht.
Ich überlege, ob ich von Belgrad aus mit einem Schiff an die rumänische Grenze bei Veliko Gradiste fahren soll.
Mal sehen morgen.

Camping Dunav, Batajni&#269;ki drum 7. deo 12,
11080 Zemun (10 km vor Belgrad)
Tel.: +381 112 199 072
lt mail keine Reservierung nötig



Dienstag 01.08.2017 Busfahrt: 10,50 € ca. 150 km sonnig und heiß

33 A Belgrad – Veliko Gradiste/Silbersee E+T: 15, - Ü: 5, -

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/12982922/

Vom Campingplatz aus sind es noch 8 km Richtung Belgrad auf viel befahrener Einfallstraße, bevor es endlich wieder auf einer kleinen Nebenstraße weitergeht.
Ich entdecke ein kleines Fahrradgeschäft ganz in der Nähe der Donau. Da ich ein gebrochenes Metallstück für meinen Gepäckträger ersetzen muss, halte ich an und das stellt sich als absoluter Glücksfall heraus. Ich erhalte nicht nur das richtige Ersatzteil für 0,50 €, nein,
der Eigentümer des Geschäftes führt auch Fahrradtouren mit Touristen an der Donau durch. Er rät mir auf der serbischen Seite zu bleiben statt auf die rumänische Seite zu wechseln, weil diese Strecke höher verlaufe und die Aussicht besser sei. Außerdem könne ich morgens überwiegend im Schatten fahren. Bei der momentanen Hitze ein gutes Argument. Er empfiehlt mir noch einen Campingplatz am „Silbersee“ bei Veliko Gradiste und weist mich noch darauf hin,
dass man auch mit dem Bus dort hinfahren kann.
Ich bedanke mich und fahre erstmal weiter Richtung Zentrum.
So hässlich die Einfahrt nach Belgrad war, so schön ist jetzt die Promenade an der Donau Richtung Innenstadt.


Donaupromenade Richtung Belgrad Zentrum:






Auf der Platanenallee flanieren jede Menge Menschen und genießen das Leben.
Hier gefällt es mir wieder.
Am Hauptbahnhof erfahre ich dann von einem deutsch sprechenden Taxifahrer, wo ich ein Ticket für die Busfahrt nach Veliko Gradiste bekomme.
Ich kaufe mir einen Fahrschein für umgerechnet 8,61 €.
Gültig allerdings nur für Personen. Den Preis und die Mitnahme
des Fahrrades und des Gepäcks muss ich mit dem Busfahrer persönlich aushandeln. Das ist hier überall so üblich.
Nachdem ich den Vorderreifen auf Wunsch des Fahrers abgenommen habe, akzeptiert er, immer noch etwas widerwillig, die Mitnahme des Rades und des Gepäcks für 2,10 €.
Das ganze Hin und Her hat viel Nerven und Zeit gekostet.
Während der Verhandlungen saßen die anderen Fahrgäste schon
alle im Bus und haben ungeduldig auf die Abfahrt gewartet.
Mit 15 Minuten Verspätung geht es dann endlich los.

Nach 150 km Busfahrt von Belgrad bis Veliko Gradiste und ca.
4 km radeln bis zum Campingplatz sitze ich jetzt

am Silbersee im Campingplatz-Restaurant,



genieße das Essen, die Musik im Hintergrund, die Atmosphäre und wieder einmal einen herrlichen Sonnenuntergang.



Von Belgrad habe ich jetzt nicht viel gesehen, aber dafür gute Tipps bekommen, um die angeblich schönste Strecke des Donauradweges von der serbischen Seite aus zu erleben.
Da bin ich ja mal gespannt.
Morgen muss ich erstmal das Fahrrad reparieren.
Ich bin jetzt meiner Zeitplanung um 3 Tage voraus, ein gutes Gefühl.



Mittwoch 02.08.2017 sonnig und heiß &#128522;

Silbersee – Silbersee E+T: 14, - Ü: 5, -

Nach dem Aufstehen als erstes das Fahrrad repariert. Das Vorderrad und die Vorderbremse müssen richtig eingehängt und eingestellt werden und das gebrochene Gepäckträgerteil ausgewechselt werden. Alles mit Bordmitteln, kein Problem. Danach dann Frühstück im Campingrestaurant direkt am Silbersee. Käsegebäck und 2 Kaffee für umgerechnet 2,09 € incl. W-Lan und dazu noch das Ambiente. Kann man nicht meckern. &#128522;&#128522;
Danach stelle ich das Zelt in den Schatten und fahre ein wenig die Promenade am See entlang. Zwischendurch gehe ich immer wieder schwimmen und duschen zum Abkühlen. Ansonsten ruhe ich mich aus und faulenze bei der Hitze.

..

Eigentlich langweilig.
Das Unterwegssein gefällt mir irgendwie besser.
Naja, morgen geht es ja weiter.



Donnerstag 03.08.2017 42 km 228 Höhenmeter sonnig und heiß &#128522;

34 A Silbersee - Camping Toma E+T: 15, - Ü: 6,50 €

Link zur Route:
https://www.naviki.org/de/naviki/static/map/way/12838942/

Auf einer einsamen aber guten Landstraße geht es morgens weiter.
Nach ca. 18 km führt die Straße, teilweise als Fahrradweg, direkt an der Donau entlang.

EU6 Schild Richtung Veliko Gradiste:




Ich erreiche die Festung Golubac:


Die Donau gleicht hier eher einem See als einem Fluss, so breit ist sie hier.



Vorher frühstücke ich aber noch in Vinci, direkt am Wasser. Herrlich!!!



Auf einem kleinen Wochenmarkt kaufe ich etwas Obst und etwas zu trinken, alles zu einem Spottpreis im Vergleich zu BRD Preisen.
Die Straße bis zum Camping Toma geht direkt an der Donau entlang mit spektakulärer Aussicht.





Ich fahre durch eine herrliche Landschaft
und das Ganze überwiegend noch im Schatten.



Ich fahre sehr langsam und mach öfter Pause, um das Ganze hier aufzunehmen und zu genießen.
In dieser Region befindet sich der
Nationalpark Djerdap

Das rund 640 Quadratkilometer große Naturparadies beheimatet eine Artenvielfalt, von der andere Nationalparks in Europa nur träumen können. Hier fühlen sich Adler, Waldschildkröten, Luchse, Wildkatzen und zurzeit auch 20 bis 30 Wölfe wohl. Noch ist die Natur im Nationalpark Djerdap völlig unberührt, und auch für die Zukunft setzen die Verantwortlichen auf strikte Besucherlenkung.

Ich komme schließlich doch irgendwann am Campingplatz Toma an,

Camping Toma:

..


Der Platz liegt auf einer kleinen Landspitze zwischen Brnjica und Dobra.
Ich werde direkt von einer Gruppe Serben in Beschlag genommen und muss erstmal Slivovic trinken.



Die Verständigung klappt gut, da einer der Männer Englisch spricht, weil er mehrere Jahre in Los Angeles gearbeitet hat. Das Camp wird von einem jungen Paar aus Serbien und Österreich geleitet. Sie haben es von den Eltern übernommen und wollen jetzt kräftig investieren. Sehr nettes Paar und schön, mal wieder ein paar Worte Deutsch zu sprechen. Nachdem wir noch zusammen gegessen haben, verabschieden sich die Männer und ich kann noch bei einem Bier in Ruhe den grandiosen Sonnenuntergang über der Donau in einer Hängematte genießen.

Impressionen eines wunderbaren Abends auf dem C-Platz Toma:

....
..


Was für ein Super Tag &#128522;&#128522;&#128522;

By the way: Auf der anderen Seite der Donau ist Rumänien.
Ich habe dadurch in Serbien ein rumänisches Netz, so dass keine Roaminggebühren anfallen!!


Quartier vor Ort gesucht:
Herrlich gelegener Campingplatz direkt an der Donau.
Hinweisschild an der Strecke, nicht zu übersehen, Camping Toma.


Fortsetzung folgt…..

Geändert von Juergen (22.05.18 15:39)
Änderungsgrund: Bilderlinks eingefügt
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#1323106 - 18.02.18 21:24 Re: Donauradweg 2017 Tulln-Wien-Budapest-Belgrad- [Re: eschneider]
Hansflo
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Beiträge: 2895
Ein sehr schöner und anschaulicher Bericht; vielen Dank fürs Mitnehmen an der Donau.

Hans

Geändert von Mütze (14.03.18 08:02)
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#1323140 - 19.02.18 05:43 Re: Donauradweg 2017 Tulln-Wien-Budapest-Belgrad- [Re: eschneider]
cyclerps
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2460
Danke für deinen lebhaften Bericht. bravo Einiges kam mir bekannt vor.
Gruss
Markus
Forza Victoria !
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#1323142 - 19.02.18 06:51 Re: Donauradweg 2017 Tulln-Wien-Budapest-Belgrad- [Re: eschneider]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16908
Schöner Bericht, ibs. der letzte Teil kommt mir sehr bekannt vor. schmunzel Vielen Dank!

In Antwort auf: eschneider
Gerade als ich nach 105 km bei über 28 ° auf dem Campingplatz ankam, kam ich sofort mit zwei älteren Camper Ehepaaren ins Gespräch. Ich muss wohl ziemlich ausgetrocknet ausgesehen haben und nachdem ich erzählt hatte, wieviel km ich heute gefahren bin, flüsterte die eine Frau ihrem Ehemann etwas ins Ohr und verschwand im Wohnwagen. Kurze Zeit kam sie mit einer Dose kaltem Bier heraus und gab sie mir.

Genau so bin ich Albanien von österreichischen Jeepfahrern versorgt worden. bier Die allerdings selbst auch Mountainbiker waren und großen Respekt vor meinem Gepäck hatten... träller

Und in Rumänien bin ich wirklich JEDES mal beim Zelten eingeladen worden ("du armes Schwein mit dem Rad, und allein durch die Berge, um Gottes Willen, du hast doch bestimmt Hunger, wir haben gerade gegrillt und hätten noch was übrig..."). lach

In Antwort auf: eschneider
Das Bier, dass wir an dem Abend trinken, kommt übrigens direkt aus einer Brauerei in Apatin. Das „Apatinska pivara“ wird weltweit exportiert. Die Brauerei wurde 1756 in Apatin gegründet, das damals zur Habsburgermonarchie gehörte.


Entweder passt das Foto nicht zur Stadt, oder du hast dir einen Bären aufbinden lassen. Karlovačko kommt aus (na? na?...) Karlovac in Kroatien. Nach meiner Erfahrung das beste kroatische Bier. bier

In Antwort auf: eschneider
Von Belgrad habe ich jetzt nicht viel gesehen, aber dafür gute Tipps bekommen, um die angeblich schönste Strecke des Donauradweges von der serbischen Seite aus zu erleben.

Ich fand den Abschnitt von Ram bis Tekija auch superschön! bravo

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1323390 - 20.02.18 17:18 Re: Donauradweg 2017 Tulln-Wien-Budapest-Belgrad- [Re: Toxxi]
eschneider
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Beiträge: 49
Hallo Toxxi,

du hast recht das mit dem Bier stimmt nicht. Das Bier aus Apatin ist das Jelen Bier mit dem Hirsch. Ich werde es im nächsten Bericht (wenn es noch einen gibt wengen der Probleme mit den Bildern) richtig stellen.

Gruß Erich
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#1323425 - 20.02.18 20:25 Re: Donauradweg 2017 Tulln-Wien-Budapest-Belgrad- [Re: Toxxi]
eschneider
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Hallo Toxxi,

du hast recht das mit dem Bier stimmt nicht. Das Bier aus Apatin ist das Jelen Bier mit dem Hirsch. Ich werde es im nächsten Bericht (wenn es noch einen gibt wengen der Probleme mit den Bildern) richtig stellen.

Gruß Erich
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#1323521 - 21.02.18 15:13 Re: Donauradweg 2017 Tulln-Wien-Budapest-Belgrad- [Re: eschneider]
reiseralphy
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Beiträge: 11
Unterwegs in Deutschland

Wow! Danke für den ausführlichen Berricht. Tolle Fotos. Donau ist als nächstes bei mir drann schmunzel
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#1323599 - 21.02.18 20:38 Re: Donauradweg 2017 Tulln-Wien-Budapest-Belgrad- [Re: reiseralphy]
eschneider
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Beiträge: 49
Freut mich, wenn ich dich motiviert habe zu der Tour.
Willst du sie komplett fahren? Ungarn Serbien und Bulgarien würden mich auch nochmal reizen.
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#1323650 - 22.02.18 09:48 Re: Donauradweg 2017 Tulln-Wien-Budapest-Belgrad- [Re: eschneider]
Bartoli
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Beiträge: 30
Sehr schöner Bericht!

Informativ, umfassend und interessante Fotos. Und gerade die Donau hat ja einiges zu bieten an Kulturstädten wie Wien, Bratislava, Budapest oder Belgrad.

Einmal im Leben die gesamte Donau abfahren von Donaueschingen bis zur Schwarzmeerküste. Irgendwann schaffe ich das vielleicht noch mal.

Gruß,
Uwe
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#1323993 - 23.02.18 20:52 Re: Donauradweg 2017 Tulln-Wien-Budapest-Belgrad- [Re: Bartoli]
eschneider
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Beiträge: 49
Mach das, es lohnt sich !! Ich würde die Tour sofort nochmal fahren, zwar mit etwas anderen Schwerpunkten, weil ich die Strecke jetzt kenne, aber wesentliches würde ich nicht ändern.
Gruß Erich
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#1326438 - 11.03.18 19:07 Re: Donauradweg 2017 Teil 2 Tulln-Wien-Budap-Dobra [Re: eschneider]
drachensystem
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Beiträge: 100
Schön geschrieben und mit anschaulichen Bildern.
Danke, auf die Fortsetzung in Bulgarien/Rumänien freue ich mich schon.
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#1326914 - 14.03.18 09:14 Re: Donauradweg Teil 2 Tulln-Wien-Budap-Dobra [Re: eschneider]
Keine Ahnung
Moderator
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Beiträge: 7758
Schöner Bericht. Leider sind schon wieder Bilder verschwunden bzw. nicht sichtbar verwirrt .
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1332579 - 19.04.18 12:06 Re: Donauradweg 2017 Tulln-Wien-Budapest-Belgrad- [Re: eschneider]
Dietmar
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Beiträge: 6255
Hallo Erich,

habe es nun doch noch geschafft, deinen Bericht eine Woche vor unserem Start entlang der Donau ab Budapest zu lesen. Danke für ein paar interessante Anregungen. In der "Donauperle" in Vukovar waren wir im Vorjahr, ca. einen Monat vor dir. Der Pool war leider noch nicht in Betrieb. schmunzel Allerdings hatten wir die Donau von Osijek kommend nur kurz tangiert. Den besten und einzigen Fahrradladen in Vukovar haben wir auch aufsuchen müssen.

Werde mir die Fortsetzungen nun auch noch vornehmen.

Gruß Dietmar
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#1332667 - 19.04.18 18:52 Re: Donauradweg 2017 Tulln-Wien-Budapest-Belgrad- [Re: Dietmar]
eschneider
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Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 49
Hallo Dietmar,
viel Vergnügen bei der Weiterfahrt des Donauradweges party .
Bin mal gespannt auf deinen Bericht.
Gruß Erich
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