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#1252347 - 01.12.16 17:49 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: mgabri]
Sickgirl
Mitglied
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Beiträge: 6494
In Frankreich ist auch Warnwestenpflicht, genauso wie in Frankreich muß die Weste nur nachts und bei schlechten Sichtverhältnisse getragen werden.
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Off-topic #1252350 - 01.12.16 18:04 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Sickgirl]
martinbp
Mitglied
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Beiträge: 2870
Hallo Ulrike!
wenn du dich auf Ungarn beziehst, wäre korrekter: außerhalb geschlossener Ortschaften und nachts bzw. bei schlechten Sichtverhältnissen.

Wie das Wörtchen "und" zu interpretieren ist, da scheiden sich die Geister.

Ich für meinen Teil trage tagsüber normalerwiese keine Warnweste, höchstens, wenn ich mich auf Straßen bewege, die eigentlich für Radfahrer gesprerrt sind. Nachts innerhalb von Budapest auch nicht. In den fast 30 JAhren, in denen ich hier lebe, hat mich noch nie ein Polizist auf die fehlende Warnweste angesprocchen, ein-zwei oberlehrerhafte Auto-oder Radfahrer hingegen schon.

Das, was Mgabri angesprochen hat, dass es manchmal keine vernünfige Alternative zu einer Straße mit Radfahrverbot gibt, ist hingegen wirklich ärgerlich.

VG aus Budapest
Martin
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#1252364 - 01.12.16 19:39 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Sickgirl]
mgabri
Mitglied
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Beiträge: 9334
In Antwort auf: Sickgirl
In Frankreich ist auch Warnwestenpflicht, genauso wie in Frankreich muß die Weste nur nachts und bei schlechten Sichtverhältnisse getragen werden.

Es war sonniger Nachmittag. Sorry. Die Scheriffs waren zwar freundlich, aber sie haben uns trotzdem abgepasst. Sowas hatte ich in den Nachbarländern eigentlich nie.
Die Radverbotsschilder hatte es schon vor 16 Jahren auf den größeren Straßen. Das ist alles nicht seit gestern.
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#1252368 - 01.12.16 19:46 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: mgabri]
Sickgirl
Mitglied
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Beiträge: 6494
Dann haben die Sheriffs aber leider keine Kenntnis über die aktuelle Gesetztlage, Martin hat es ja auch geschrieben und dürfte es ja als Einheimischer ja wissen.

Straßen die explizit für Radler gesperrt sind habe ich auch schon in Slowenien gehabt.
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#1252536 - 02.12.16 14:16 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: ride4plov]
Gerald H.
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 523
Hi,

Polen: hab das mal gemacht, von Osten nach Stettin rein (war aber am Sonntag und gestört hats auch niemanden). War eine echte Autobahn. Verboten hat es sich nicht angefühlt.

Spanien: Teneriffa

Iran: oft gar keine andere Möglichkeit
Gerald
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#1252620 - 02.12.16 23:11 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: mgabri]
Sonntagsradler
Mitglied
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Beiträge: 919
In Antwort auf: mgabri

Die Radverbotsschilder hatte es schon vor 16 Jahren auf den größeren Straßen.


Du meinst vermutlich die "roten Mercedessterne".

Daran bin ich bei meiner letzten Ungarn-Radtour beinahe verzweifelt.
Gefühlt halb Ungarn ist damit vollgepflastert. Alternativrouten oft Fehlanzeige.
Ist mir in dieser Extreme noch in keinem anderen Land begegnet.
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#1252622 - 03.12.16 00:03 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Sonntagsradler]
iassu
Mitglied
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Beiträge: 24301
Tja, aus Radlersicht diesbezüglich offenbar eher ungern als Ungarn.....
Gruß Andreas
Onkel Ju 2
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#1252636 - 03.12.16 07:59 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: ride4plov]
wpau
Mitglied
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Beiträge: 177
Bei meiner Reise auf dem Eurovelo 1 in Portugal bei Vila Nova de Santo André.



Hier wird die Landstraße EN 261-5 zur A26-1 umgebaut. Die Weiterfahrt ist mit dem Radverbot, Fußgänger, Kühe ( können die das Zeichen verstehen? ) und Handwagen Schild untersagt. Die Umleitung führt durch den Ort. Nur im Ort gibt es keinen Hinweis für die Weiterfahrt nach Sines. Nach zwei Ehrenrunden im Ort habe ich an der Tankstelle zur A26-1 Auffahrt nachgefragt.

Die Servicekraft gab folgende Auskunft, "Die Autobahn kann bis zur nächsten Abfahrt mit dem Rad auf der Standspur benutzt werden. Dort dann über die Brücke fahren und dann führt eine asphaltierte Straße nach Sines. Die Baustraße wird erst im Anschluss der Autobahn Fertigstellung für die Radfahrer und Landwirtschaftlichen Fahrzeuge frei gegeben."

Die neue Straße erkennt man links neben der Gegenrichtung. Die Straße war frisch asphaltiert und auf diesem Abschnitt nach Sines überholte mich niemand und es kamen auch nur drei Autos in der Gegenrichtung entgegen und das auf 6,3 km Länge. schmunzel

P.S.: Nicht nur die erlaubte Weiterfahrt auf diesem Teilstück war unklar bezeichnet wie man sieht. Auch auf der Autobahn war die Sperrung der linken Spur mit den Spitzhüten vorher nicht angekündigt. Das führte wohl schon zu einem Unfall, wie man unschwer an der linken Leitplanke erkennen kann.
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#1252638 - 03.12.16 08:28 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: ride4plov]
grenzenlos
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 906
In Albanien darf man, auch wenn die Schilder was anderes aussagen, durchaus per Fahrrad und auch mit Wanderwagen auf der Autobahn unterwegs sein lach

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#1252652 - 03.12.16 10:24 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Gerald H.]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21583
In Antwort auf: Gerald H.
Polen: hab das mal gemacht, von Osten nach Stettin rein (war aber am Sonntag und gestört hats auch niemanden). War eine echte Autobahn. Verboten hat es sich nicht angefühlt.

In Polen ist es definitiv verboten.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1252653 - 03.12.16 10:27 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Sonntagsradler]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21583
In Antwort auf: Sonntagsradler
Daran bin ich bei meiner letzten Ungarn-Radtour beinahe verzweifelt.
Gefühlt halb Ungarn ist damit vollgepflastert.

Halb? erstaunt Für mich fühlte es sich eher wie 80% an... entsetzt

Hier der übliche Schilderwald in ganz normalen Dörfern und Kleinstädten (ich glaube, das ist in Vásárosnamény weit im Osten):



Speziell hinter der Kreuzung: Radverbotsschild auf der Straße, benutzungspflichter(?) Rad- und Fußweg, zusätzlich ein Mopedverbotsschild auf dem Bürgersteig...

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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Off-topic #1252813 - 04.12.16 13:02 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Thomas1976]
mille1
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 1898
Auch ich bin schon mal unfreiwillig auf einer Autobahn geradelt.
In Marseilles. Nach Marsilles kommt man leicht rein, aber schwer wieder hinaus(kann inzwischen anders sein, ist schon ein paar Jährchen her). Alles war angeschreiben, aber eben nur Autobahn, wie man in die nächste Ortschaft kommt, aber nicht. In Frankreich steht an jeder Autobahnzufahrt ein Fahradfahren-Verbotsschild. Aber eben an diesem einen Zubringer zur achtspurigen Autobahn aber nicht. Dier ersten Autofahrer haben wild gehupt. Danach hat sich keiner mehr dafür interressiert. Nach gefühlten 10 km(waren wahrscheinlich nur zwei)haben wir diese an der nächsten Ausfahrt wieder verlassen. Zum Glück gab es einen zwei Meter breiten Standstreifen. Die Stadtautobahn war so dicht befahren wie die A8 morgens um acht bei Stuttgart.
Das Wie verstehe ich, aber nicht das Warum....
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Off-topic #1252878 - 04.12.16 19:12 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Sonntagsradler]
martinbp
Mitglied
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Beiträge: 2870
Bisher ist man in Ungarn davon ausgegangen, dass das Fahrrad benutzt wird, um innerorts zum ABC-Laden (heißen heute meist Coop) oder zur Kneipe zu radeln, deshalb hibt es innerhalb vieler Ort benutzungspflichtige Radweg auf dem Bürgersteig. Einer der ungarischen Radvereine setzt sich sogar dafür ein, dass noch mehr solcher Radwege angelegt werden. Der andere, wo auch ich Mitglied bin, ist dafür, solche Radwege abzuschaffen, oder zumindest keine neuen anzulegen. Da die kommunalen Selbstverwaltungen normalerweise vor dem Anlegen eines Radwegs eine Zustimmung von einem etablierten Fahrradverein einholen müssen, können sie sich auswählen, an wen sie sich wenden

Was das Mercedes-Schild betrifft: Der ungarische Radfahrerklub setzt sich intensiv dafür ein, diese unnötigen Radverbote abzuschaffen. Meist kann man auf solchen Straßen ganz gut radfahren, denn sie sind breit geug, dass PKW ohne Gefährdung überholen können.
DAs Radfahrverbot ist ein Überbleibsel aus der Zeit, als es in Ungarn nur eine Autobahn (von Budapest zum Balaton) gab und die einstelligen Fernstraßen entsprechend stark befahren waren. Heute gibt es oft parallel zu diesen Straßen eine Autobahn. Natürlich benutzen viel Autos dennoch die Fernstraße, um die Maut zu sparen, aber der Verkehr verteilt sich ja dennoch.
Allerdings gibt es eben viele Anti-Fahrrad-Lobby, das führt dazu, dass solche Straßen mal auf 5 km frei sind und dann kommt wieder so ein Schild. In Ermangelung einer Alternative hilft dann nur: Ignorieren. Wo allerdings keine parallele Autobahn vorhanden (dort würde ich das Schild nicht ignorieren)ist. da muss man sich auf größere Umwege einstellen.

VG aus Budapest
Martin
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Off-topic #1253421 - 07.12.16 18:25 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: martinbp]
Sonntagsradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 919
Hallo Martin,

danke für die interessanten Hintergrundinformationen.

Etwas anderes als ignorieren des Radverbotes blieb mir auch nicht über.
Außer ein paar Hupkonzerten ist zwar nichts passiert.
Ein mulmiges Gefühl hatte ich aber trotzdem.

Kann mir gut vorstellen, daß der ungarische Radfahrerklub da richtig dicke Bretter bohren muß. Umso schöner zu hören, daß es Leute wie Dich gibt, die sich davon nicht abschrecken lassen.

An sich wäre Ungarn nämlich hervorragend für Familien-Radtouren geeignet.
Allein wenn ich an die saftigen Pfirsiche denke, die ich in der Nähe von Pécs frisch vom Baum kaufen konnte ....

Viele Grüße von der Isar an die Donau !

Andi

Geändert von Sonntagsradler (07.12.16 18:27)
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Off-topic #1253466 - 07.12.16 22:27 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Sonntagsradler]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21583
In Antwort auf: Sonntagsradler
die ich in der Nähe von Pécs frisch vom Baum kaufen konnte ....

Klaufen? träller Das, was wir früher "sozialistisch umlagern" nannten? teuflisch
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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Off-topic #1253717 - 09.12.16 20:36 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Toxxi]
Sonntagsradler
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Beiträge: 919
Ne ne, mein lieber Toxxi,

die frischen Pfirsiche hab ich beim Eigentümer der Bäume gegen kleines Geld eingetauscht.
Ein guter Deal. Es waren die Besten, die ich in meinem bisherigen Leben gegessen habe.
Hab heute extra in meinem Fotoarchiv gekramt.

Tip an alle:
Falls Ihr mal ein einem Zaun mit dem Schild:
"Öszibarack arusitas" vorbeikommt, unbedingt anhalten und kaufen !





Weil ich grad dabei bin, noch ein paar Fotos mit den weniger erfreulichen Schildern von meiner Radtour in Ungarn.




...gerne auch innerorts.



Sechs Schilder für 10 Meter Radweg:



Trotzdem gibt es auch in Ungarn sportliche Herren, die sich den hohen Nutzwert des Fahrrades nicht madig machen lassen:



Ein angenehmes Wochenende wünscht

Andi
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#1256919 - 29.12.16 14:45 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: ride4plov]
bk1
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Unterwegs in Schweiz

Es ist mehr eine religiös motovierte Regel, dass das in vielen Ländern verboten ist. Die Autobahnen sind eine Kultstätte des Raserkults und werden beschmutzt, wenn dort Radfahrer fahren.

Sicherheitstechnisch sind sie ziemlich sichere Straßen, sicherer als die meisten Straßen, die man stattdessen nehmen darf, weil es oft breite Randstreifen gibt und weil es nur sehr wenige Abfahrten gibt.

In vielen Ländern, einschließlich Deutschland, gibt es ganz normale vier-, sechs- oder achtspurige kreuzungsfreie Straßen ohne Fahrradverbot, die sich ganz normal und gut befahren lassen.

Ob es mehr Spaß macht, die nicht ganz sichere Alternativroute zu fahren, ist eine andere Frage. Die Wahl sollte man aber die Radfahrer selber treffen lassen und auf Verbote verzichten. Wenn eine Strecke für Radfahrer besonders gefährlich sein sollte, kann man sie mit einer Empfehlung für eine Alternativroute kennzeichnen. Das Risiko geht aber in jedem Fall ganz überwiegend von den Autos aus. Um die Sicherheit zu verbessern ist also nur ein Autoverbot auf der Strecke wirklich hilfreich.
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#1256920 - 29.12.16 14:51 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: mgabri]
bk1
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In Antwort auf: mgabri
Slovenien hat explizite Radverbotsschilder an der Autobahn. Ich denke aber daß du über die normlen Fernstraßen gut durchkommen wirst.

Slowenien hat tatsächlich ein relativ dichtes Nationalstraßennetz, aber die sind in sehr schlechtem Zustand. Mehr oder weniger ordentlich asphaltiert, meistens sehr schmal, meistens sehr viel länger, sehr viel bergiger und sehr schlecht ausgeschildert. Wie schon geschrieben, es macht sicher mehr Spaß, auf den Nationalstraßen zu fahren, es ist aber wohl nicht ganz so sicher und dauert auch etwas länger.
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Off-topic #1256921 - 29.12.16 14:52 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: bk1]
jutta
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Auch wenn DU 50 fährst, dürfte die Geschwindigkeitsdifferenz doch noch ziemlich groß sein.
Gruß Jutta
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#1256922 - 29.12.16 14:54 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Toxxi]
bk1
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In Antwort auf: Toxxi
Ich kenne eins: Chile.
Das ist dort vollkommen normal.

Man wird in manchen Ländern angehupt, wenn man auf einer normalen vierspurigen Straße ohne Fahrradverbot fährt. In anderen Ländern, auch in Europa, ist es völlig normal. Das ist mir sympathischer... :-)
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#1256924 - 29.12.16 15:00 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Uwe Radholz]
bk1
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In Antwort auf: Uwe Radholz
Im Großraum Riga bin ich zweimal über die Autobahn gefahren. Beim zweiten Mal an gelangweilten Polizisten, die an einer Tankstelle standen, vorbei. Aber die wollten vielleicht bloß nicht aussteigen.

Ich kann mich im Großraum Riga an keine Autobahn erinnern. Ich bin auf ganz normalen vier- und sechsspurigen kreuzungsfreien Straßen gefahren. Warum sollten die ein Fahrradverbot haben? Da sind auch viele andere Radfahrer gefahren und man hatte wohl in diesem Fall die vorhandene Straße vierspurig ausgebaut.

In Deutschland macht man das auch, z.B. zwischen Dortmund und Duisburg oder zwischen Kiel und Lüneburg und da verzichtet man dann einfach auf den Radverkehr. Ist sicher vorteilhaft für die inoffiziellen Lohnbestandteile der Politiker.
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#1256926 - 29.12.16 15:13 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Sonntagsradler]
bk1
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Unterwegs in Schweiz

In Antwort auf: Sonntagsradler
Du meinst vermutlich die "roten Mercedessterne".

Daran bin ich bei meiner letzten Ungarn-Radtour beinahe verzweifelt.
Gefühlt halb Ungarn ist damit vollgepflastert. Alternativrouten oft Fehlanzeige.
Ist mir in dieser Extreme noch in keinem anderen Land begegnet

Doch, die Niederlande haben davon wohl noch mehr als Ungarn.
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Off-topic #1256928 - 29.12.16 15:39 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: bk1]
nachtregen
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In den Niederlanden hat man allerdings wenigstens Alternativrouten.
--
Stefan
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Off-topic #1256931 - 29.12.16 15:46 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: nachtregen]
dhomas
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Beiträge: 1875
Ja, in Ungarn kann man quasi nirgends hinfahren ohne unglaublich weite (und holprige) Umwege in Kauf zu nehmen.
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#1256945 - 29.12.16 16:53 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: nachtregen]
bk1
Mitglied
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In Antwort auf: nachtregen
In den Niederlanden hat man allerdings wenigstens Alternativrouten.

Meistens ja. Aber davon scheint man auch wegzukommen. Der Tunnel unter der Schelde ist als vierspurige Kraftfahrstraße gebaut worden und man hat auf Radfahrer verzichtet bzw. verweist diffus darauf, dass sie ja Busse oder andere öffentliche Verkehrsmittel benutzen oder große Umwege fahren könnten. Für landwirtschaftlichen Verkehr ist eine Ausnahme beantragbar.
Meistens gibt es Alternativrouten, oft sind die schwierig zu finden, meistens sind sie länger und haben wesentlich mehr Ampeln. Ein niederländischer Radfahrer hat mir gesagt, dass man wegen dieser "Autoförderungsampeln" üblicherweise bei roten Ampeln mit vollem Tempo weiterfährt. Letztlich wird das Radfahren durch diese Alternativrouten gefährlicher. Niederländische Autofahrer sind noch aggressiver als deutsche Autofahrer, wenn es darum geht ihr Territorium durch Hupen zu verteidigen, auch dort, wo es ausnahmsweise mal kein Fahrradverbot gibt, was in den Niederlanden bei größeren Straßen sehr sehr selten ist.
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Off-topic #1256951 - 29.12.16 17:02 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: Sonntagsradler]
Uwe Radholz
Mitglied
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Gefühlt, gezählt habe ich es natürlich nicht, war Ungarn das Land mit den meisten Rad verbotsschildern
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Off-topic #1257016 - 29.12.16 23:27 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: dhomas]
martinbp
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Das ist nun für meine Begriffe schon recht stark pauschalisiert. Wenn A und B cirka 10-15 km voneinander entfernt beide an der "verbotenen" Straße liegen, dann stimmt es schon, wenn man jedoch eine längere Strecke durchs Land plant, gibt es schon Alternativrouten, wenn auch etwas länger.
Szolnok-Debrecen ist allerdings tatsächlich "alternativlos", auch weil ich hier jedem davon abraten würde, die Straße Nr 4 zu beradeln. Hier kommt nur ein großer Umweg in Frage.
VG (jetzt gerade aus Leipzig)
Martin
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#1257026 - 30.12.16 02:30 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: bk1]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Also mir fällt so spontan keine außerstädtische vier- oder gar sechsspurige Straße in Deutschland ein, die man mit dem Rad benutzen dürfte. Entweder handelt es sich dabei um Autobahnen/Kraftfahrtstraßen oder es ist Usus die Sperrscheibe dran zu pappen. Und wenn mich nicht alles täuscht, ist dies auch aktuelle Verwaltungsvorschrift unter diesen Umständen so zu beschildern. Nicht selten hat man jedoch das Fußgängerverbot vergessen, Schieben des eigenen Rades ist also zulässig. Ob es sicherer ist? Naja.

P.S: Besagte Straße zwischen Dortmund und Duisburg habe ich gesucht. Die Städte liegen ja doch etwas auseinander. Was meinst du da, wenn es nicht die A40 ist? Ebenso zwischen Kiel und Lüneburg, um welche Straße gehts da konkret?
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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Off-topic #1257044 - 30.12.16 10:23 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: derSammy]
nachtregen
Mitglied
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Beiträge: 2952
Es gibt diverse. Ein Abschnitt, den ich öfters gefahren bin und den ich mir daher gemerkt habe, ist ein Stück der B3 nördlich von Göttingen. Zwei breite Fahrspuren je Richtung und ein breiter Standstreifen. Super angenehm zu fahren.
--
Stefan
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Off-topic #1257068 - 30.12.16 14:02 Re: Radfahren auf der Autobahn [Re: martinbp]
dhomas
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1875
In Antwort auf: martinbp
Das ist nun für meine Begriffe schon recht stark pauschalisiert.


Soweit zumindest mein subjektiver Eindruck in den Gegenden in denen ich war, verglichen mit anderen Ländern.

Mein stärkstes Erlebnis war mal auf dem "Donauradweg", genauer EV6, der im Abschnitt Györ - Komarom alleine 10km Umweg durch Hakenschlagen in rechtwinkligen Sandpisten in und um die örtlichen Felder befahl. Die schnurgerade und wenig befahrene Landstraße war natürlich verboten, und das obwohl direkt daneben noch die Autobahn war.

Aber genug davon, man hätte sich vorher auch informieren können, das ist nun mal der Preis des Abenteuers zwinker

Geändert von dhomas (30.12.16 14:02)
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