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#1094017 - 08.01.15 09:41 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: oktopus]
Fricka
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Wenn ich noch einmal nach Tulcea käme, würde ich natürlich auch wieder im Delta schippern wollen. Und in dem Fall würde ich das vorbuchen.

Es gibt da unterschiedliche Möglichkeiten. Einmal kannst du mit einem der Linienschiffe nach Sulina und auch zu anderen Orten tuckern. Das geht natürlich nur Hauptstrecken entlang.

Dann gibt es am Kai unzählige Anbieter von Tagestouren. Normalerweise mit Mittagessen. Die sind verschieden teuer. Fahren alle praktisch die gleiche Route. Auf unterschiedlich prächtigen Schiffen. Mit unterschiedlicher Qualität der Verpflegung.

Das Essen auf unserem Schiffchen hat uns tatsächlich umgehauen. Im Prinzip führte es zwei Wochen später zum Abbruch der Tour. Wir haben trotzdem allerhand Vögel und Schlangen gesehen. Allerdings keine Pelikane. Das sind Zugvögel. Die waren schon weg.

Aber bei einem erneuten Versuch würde ich eine besondere Tour buchen. Da gibt es Angebote mit alternativen Routen und besserer Führung. Wobei wir insofern schon Glück hatten, dass wir eine Rumänin mit an Bord hatten, die dolmetschte. Sonst hätten wir mit der Schiffsbesatzung überhaupt keinen Kontakt aufnehmen können.
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#1094018 - 08.01.15 09:42 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Falk]
oktopus
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In Antwort auf: Falk
Versuch es auf einem Bahnhof mit unbeschränkter Abfertigung oder bei einer passenden Agentur. Ich kann derzeit nicht sagen, ob es von der Heimat aus Plätze hinter Ungarn gibt. vor den Jugoslawienkriegen war es kein Problem, aber durch die ist viel kaputtgemacht und unterbrochen worden.
Hast Du jemals einen Schlaf- oder Liegewagen von innen gesehen? Das Problem ist, um die Ecken und durch die Abteiltüren zu kommen. In einem mitteleuropäischen Liegewagen funktionieren Viereabteile. Dort erden einfach zwei Kojen nicht verkauft. Wenn man dann die Mittelkojen in die untere Lage bringt, sind die oberen für Gepäck frei. Ich hatte aber auch schon maulende Mitfahrer. Im Schlafwagenabteil gibt es eine freie Wand. Dort kann ein Fahrrad ohne Laufrad oder (in meinem Fall zusammengelegt) stehen und wenn man zu zweit unterwegs ist, stört auch der eingeschränkte Fußraum nicht. Den Zöllnern sind Fahrräder im Abteil wurscht. Manchmal wollen sie in die Hülle reingucken, dann ist die Geschichte aber auch erledigt. Ein Problem könnte höchstens das Stehen des Fahrrades ohne Laufräder sein. Es landet zwangsläufig auf dem Kettenblatt und, wenn Du nicht aufpasst, obwohl Du eine vorsinftflutliche Kettenschaltung hast, auf dem Schaltwerk. Beide Teile sind dafür nicht gedacht. Im Laderaum, eines Busses ist das jedoch nicht besser, zumal Du nicht bei jedem halt rausspringen kannst. Der riesige Rollkoffer wird früher oder später drauf landen müssen.

Hallo,
danke für deine ausführliche Schilderung. Maulende Mitfahrer fürchte ich auch. Daher würde ich - falls ich mich für den Zug entscheide - ein Schlafwagenabteil für mich alleine nehmen (2er? oder 3er?). Wenn den Zugbegleitern oder Zöllnern Fahrräder im Abteil wurscht sind, ist es so sicher einfacher. Könnte ich nicht das vordere Laufrad ausbauen (vielleicht auch noch zusätzlich das hintere Laufrad) und das Fahrrad auf Sattel und Lenker stellen? Dann wird das Schaltwerk nicht gefährdert.
LG
Gaby
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#1094022 - 08.01.15 09:47 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: oktopus]
Fricka
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Wir waren in unserem Viererabteil allein, haben aber nur zwei Betten bezahlt. Ich hatte vorgeschlagen, das Fahrradproblem durch die Anmietung der beiden anderen Betten zu lösen. Das war aber verboten. Das Fahrrad durfte nicht mit ins Abteil. Es stand letztendlich auf Anordnung der Schaffnerin vor der Clotür, wodurch sich die Anzahl der WCs auf eins reduzierte.

Dafür mussten wir eine Gebühr von ein paar Euro bezahlen. Und es halt zerlegen und einpacken. Das liegt aber immer an den handelnden Personen. Bei anderen lief das anders. Da muss man vermutlich flexibel sein.
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#1094024 - 08.01.15 09:48 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Falk]
extraherb
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Zitat:
Den Zöllnern sind Fahrräder im Abteil wurscht.


Das ist, jedenfalls im Falle Rumäniens, Gott sei Dank, Vergangenheit. Es gibt nur noch Personenkontrollen (Wie lange eigentlich noch?).

o.T. Ich muss allerdings gestehen, dass ich den Wegfall der Grenzen in Europa bei meinen Reisen immer noch mit einer Mischung aus Erstaunen und Freude wahrnehme. Meine Erinnerungen aus der Zeit des angekündigten Sieges der Weltrevoulution (z.B. wenn sich die Grenzer durch die überfüllten Züge nach Budapest gequetscht haben oder die Schikanen an der rumänischen Grenze, wenn wir mit dem Fahrrad von Ungarn gekommen sind) sind zu tief eingebrannt.

Gruß, Uwe

Geändert von extraherb (08.01.15 09:49)
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#1094027 - 08.01.15 09:52 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Fricka]
oktopus
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In Antwort auf: Fricka
In der Ukraine buchte man die Zugtickets im Internet. Wo man gleichzeitig zusehen konnte, wie der Zug sich so langsam füllte. Der Ankauf am Abreisetag war also völlig ausreichend. Beim Bus auch. Für uns ein großer Vorteil. Wir buchen gern spontan.

Vielleicht gibt es da für Rumänien auch die passende HP. Hat da vielleicht jemand einen Link?

Problem war, dass man auf die Weise das Rad nicht mitbekommt. Darüber muss einzeln verhandelt werden.


Hallo Fricka,
spontan buchen wäre mir auch lieber. Wenn ich vor Antritt der Tour schon einen Rückfahrtermin habe, bin ich gebunden. Das Problem ist halt nur die Fahrradmitnahme, wie du ja auch schreibst.

HP für die rumänische Bahn - da hab ich RailDude gefunden. Kennt das jemand? Damit hab ich auch Zugsverbindungen Bukarest-Wien gefunden. Die rumänische Bahn hat auch eine HP, auf der man aber nur regionale Züge findet.

LG
Gaby
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#1094030 - 08.01.15 09:56 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: helmut50]
oktopus
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In Antwort auf: helmut50
Hallo Gaby, das sind zwei verschiedene Tourabschnitte gewesen. Wir sind an die zwei Wochen Schulferien in BW von Berufswegen gebunden Uns hat bei der ersten Runde der Teil von Wien nach Timisoara für zwei Wochen gereicht. In anderen zwei Wochen haben wir dann Timisoara nach Constanta bereist. Beim zweiten Abschnitt hatten wir die Anfahrt mit dem eigenen Auto gemacht und es dort in Timisoara bei einem Restaurantbesitzer in der Garage stehen lassen. Da haben wir dann die Bahnerfahrung gemacht. Insgesamt war bei der gesamten Tour die Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft absolut vorbildlich. Den Restaurantbesitzer kannten wir gar nicht, das hat uns vorher jemand aus dem Rathaus per mail vermittelt. Mal haben wir bei einem Radhändler im Weinkeller geschlafen,(den haben wir vor seinem Laden einfach geweckt), ein anderes mal bei Bauern in einem einfachen Zimmer, mal im Kloster und eher selten im Hotel oder so. Würde ich jederzeit wieder hin. War aber auf der ganzen Tour so, auch in Serbien, Kroatien, Ungarn usw.. Ich habe mir sagen lassen, dass das Problem mit den Hunden inzwischen auch weitgehend behoben ist. Da hatten wir schon noch Ärger, sonst aber top.
Gruß Helmut


Hallo Helmut,
das finde ich ja ganz toll, wie hilfsbereit und gastfreundlich die Leute dort sind. Das Problem Hunde hab ich auch schon mehrmals gelesen. Aber wenn das besser wird, umso angenehmer!

LG
Gaby
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#1094031 - 08.01.15 09:57 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: oktopus]
naturalbornbiker
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Hallo Gaby
Ich bin letztes Jahr mit Orangeways von Budapest nach Cluj gefahren und auch wieder zurueck. Dabei hatte ich mein MTB und einen Bobyak-Trailer. Beim Buchen hatten sie zuerst ein bisschen gemotzt, aber letztendlich wurde alles mitgenommen. Ein bisschen auf "hilflos" machen wirkt da Wunder. Habe am Bike die Laufraeder demontiert und die Sattelstuetze versenkt.
Preis war recht guenstig, ich glaube so 40 Euro hin- und zurueck.
Der Bus, mit dem ich fuhr, hat in Cluj nur Zwischenstation gemacht und ist dann weiter nach Rumaenien rein. Welche Endstation weiss ich leider nicht mehr, ich glaube Brasov.

War auf jeden Fall ein gutes, guenstiges Verkehrsmittel um von Budapest nach Rumaenien und zurueck zu kommen. Vielleicht hilfts dir ja weiter.

Beste Gruesse

Tobias
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#1094032 - 08.01.15 10:01 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Fricka]
oktopus
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In Antwort auf: Fricka
Wenn ich noch einmal nach Tulcea käme, würde ich natürlich auch wieder im Delta schippern wollen. Und in dem Fall würde ich das vorbuchen.

Es gibt da unterschiedliche Möglichkeiten. Einmal kannst du mit einem der Linienschiffe nach Sulina und auch zu anderen Orten tuckern. Das geht natürlich nur Hauptstrecken entlang.

Dann gibt es am Kai unzählige Anbieter von Tagestouren. Normalerweise mit Mittagessen. Die sind verschieden teuer. Fahren alle praktisch die gleiche Route. Auf unterschiedlich prächtigen Schiffen. Mit unterschiedlicher Qualität der Verpflegung.

Das Essen auf unserem Schiffchen hat uns tatsächlich umgehauen. Im Prinzip führte es zwei Wochen später zum Abbruch der Tour. Wir haben trotzdem allerhand Vögel und Schlangen gesehen. Allerdings keine Pelikane. Das sind Zugvögel. Die waren schon weg.

Aber bei einem erneuten Versuch würde ich eine besondere Tour buchen. Da gibt es Angebote mit alternativen Routen und besserer Führung. Wobei wir insofern schon Glück hatten, dass wir eine Rumänin mit an Bord hatten, die dolmetschte. Sonst hätten wir mit der Schiffsbesatzung überhaupt keinen Kontakt aufnehmen können.


Hallo Fricka,
ich hatte daran gedacht, mit dem Linienschiff (samt Fahrrad) nach Sulina zu fahren und dort zu übernachten, um dann von Sulina aus ins Delta zu schauen. Aus einem Reisebericht hab ich gelesen, dass es einen Weg entlang der Küste von Sulina nach Sfante Gheorge gibt (ca. 35 km lang), der etwas anstrengend, aber sehr schön sein soll. Zurück nach Tulcea kann man von Sfante Gheorge auch mit einem Linienschiff. Vorbuchen von daheim aus?
LG
Gaby
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#1094034 - 08.01.15 10:02 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Fricka]
oktopus
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In Antwort auf: Fricka
Wir waren in unserem Viererabteil allein, haben aber nur zwei Betten bezahlt. Ich hatte vorgeschlagen, das Fahrradproblem durch die Anmietung der beiden anderen Betten zu lösen. Das war aber verboten. Das Fahrrad durfte nicht mit ins Abteil. Es stand letztendlich auf Anordnung der Schaffnerin vor der Clotür, wodurch sich die Anzahl der WCs auf eins reduzierte.

Dafür mussten wir eine Gebühr von ein paar Euro bezahlen. Und es halt zerlegen und einpacken. Das liegt aber immer an den handelnden Personen. Bei anderen lief das anders. Da muss man vermutlich flexibel sein.


Hm ... flexibel sein und gut verhandeln :-)
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#1094036 - 08.01.15 10:04 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: extraherb]
oktopus
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In Antwort auf: extraherb
Zitat:
Den Zöllnern sind Fahrräder im Abteil wurscht.


Das ist, jedenfalls im Falle Rumäniens, Gott sei Dank, Vergangenheit. Es gibt nur noch Personenkontrollen (Wie lange eigentlich noch?).

o.T. Ich muss allerdings gestehen, dass ich den Wegfall der Grenzen in Europa bei meinen Reisen immer noch mit einer Mischung aus Erstaunen und Freude wahrnehme. Meine Erinnerungen aus der Zeit des angekündigten Sieges der Weltrevoulution (z.B. wenn sich die Grenzer durch die überfüllten Züge nach Budapest gequetscht haben oder die Schikanen an der rumänischen Grenze, wenn wir mit dem Fahrrad von Ungarn gekommen sind) sind zu tief eingebrannt.

Gruß, Uwe


Die Grenzen sind offen, stimmt, aber man verlässt doch die EU und reist wieder ein, da Serbien nicht zur EU gehört. Und da hab ich gehört, dass da sehr wohl kontrolliert wird? Der Zug quert ja auch Serbien.
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#1094038 - 08.01.15 10:05 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: naturalbornbiker]
oktopus
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In Antwort auf: naturalbornbiker
Hallo Gaby
Ich bin letztes Jahr mit Orangeways von Budapest nach Cluj gefahren und auch wieder zurueck. Dabei hatte ich mein MTB und einen Bobyak-Trailer. Beim Buchen hatten sie zuerst ein bisschen gemotzt, aber letztendlich wurde alles mitgenommen. Ein bisschen auf "hilflos" machen wirkt da Wunder. Habe am Bike die Laufraeder demontiert und die Sattelstuetze versenkt.
Preis war recht guenstig, ich glaube so 40 Euro hin- und zurueck.
Der Bus, mit dem ich fuhr, hat in Cluj nur Zwischenstation gemacht und ist dann weiter nach Rumaenien rein. Welche Endstation weiss ich leider nicht mehr, ich glaube Brasov.

War auf jeden Fall ein gutes, guenstiges Verkehrsmittel um von Budapest nach Rumaenien und zurueck zu kommen. Vielleicht hilfts dir ja weiter.

Beste Gruesse

Tobias


Hallo Tobias,
danke für den Hinweis! Jeder Tipp hilft mir weiter!
LG
Gaby
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)
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#1094039 - 08.01.15 10:05 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: oktopus]
naturalbornbiker
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Hallo Gaby!

Noch was. Reisen innerhalb von Rumaenien mit dem Bummelzug war mit Fahrrad und Trailer kein Problem. Zwar schaut der eine oder andere Kontrolleur etwas grimmig, aber gemault hat niemand. Und guenstig war es auch.

Gruss

Tobi
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#1094041 - 08.01.15 10:06 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: naturalbornbiker]
oktopus
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In Antwort auf: naturalbornbiker
Hallo Gaby!

Noch was. Reisen innerhalb von Rumaenien mit dem Bummelzug war mit Fahrrad und Trailer kein Problem. Zwar schaut der eine oder andere Kontrolleur etwas grimmig, aber gemault hat niemand. Und guenstig war es auch.

Gruss

Tobi

Was meinst du mit "Fahrrad und Trailer"? Ist das ein Fahrradanhänger?
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#1094045 - 08.01.15 10:17 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: oktopus]
naturalbornbiker
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Ja, sorry, hab mir auch schon den Anglizismus angewoehnt.
Der Trailer ist ein Fahrradanhaenger (Bob Yak), der hinten auf die Achse montiert wird.

Gruss

Tobi
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#1094048 - 08.01.15 10:25 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: oktopus]
extraherb
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Der Zug fährt durch Serbien? Hmm, echt?

Also, wenn wir den meinen, der fährt nicht über Serbien. Würde mich auch sehr wundern.

Gruß, Uwe

Geändert von extraherb (08.01.15 10:28)
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#1094056 - 08.01.15 10:42 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: oktopus]
Fricka
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In Antwort auf: oktopus

ich hatte daran gedacht, mit dem Linienschiff (samt Fahrrad) nach Sulina zu fahren und dort zu übernachten, um dann von Sulina aus ins Delta zu schauen. Aus einem Reisebericht hab ich gelesen, dass es einen Weg entlang der Küste von Sulina nach Sfante Gheorge gibt (ca. 35 km lang), der etwas anstrengend, aber sehr schön sein soll. Zurück nach Tulcea kann man von Sfante Gheorge auch mit einem Linienschiff. Vorbuchen von daheim aus?


Wir hatten im Prinzip ähnliche Pläne. Es gab dann aber Widrigkeiten. Mag an der späten Reisezeit gelegen haben. Die Schiffe fuhren nicht täglich. Dadurch hätte uns das zuviel Zeit gekostet. Das alte Schiff, das noch annähernd wie eines aussieht und das gemütlich die Strecke entlang tuckert, fuhr nur einmal die Woche. Dazu gab es noch ein Hovercraft, indem man sitzt wie in einem Flugzeug, keinen Blick auf das Delta hat und auch das Fahrrad nicht hätte unterbringen können.

Da waren wir also flexibel und buchten die Rundfahrt. Die führt übrigens durch diverse kleine Wasserarme, wo es natürlich entsprechend mehr zu sehen gibt.
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#1094057 - 08.01.15 10:43 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: extraherb]
oktopus
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In Antwort auf: extraherb
Der Zug fährt durch Serbien? Hmm, echt?

Also, wenn wir den meinen, der fährt nicht über Serbien. Würde mich auch sehr wundern.

Gruß, Uwe


Ja, den meinte ich. Du hast recht, der fährt nicht durch Serbien! Umso besser. Dann gibt es gar keine Grenzkontrollen :-)
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#1094060 - 08.01.15 10:44 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Fricka]
oktopus
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In Antwort auf: Fricka
In Antwort auf: oktopus

ich hatte daran gedacht, mit dem Linienschiff (samt Fahrrad) nach Sulina zu fahren und dort zu übernachten, um dann von Sulina aus ins Delta zu schauen. Aus einem Reisebericht hab ich gelesen, dass es einen Weg entlang der Küste von Sulina nach Sfante Gheorge gibt (ca. 35 km lang), der etwas anstrengend, aber sehr schön sein soll. Zurück nach Tulcea kann man von Sfante Gheorge auch mit einem Linienschiff. Vorbuchen von daheim aus?


Wir hatten im Prinzip ähnliche Pläne. Es gab dann aber Widrigkeiten. Mag an der späten Reisezeit gelegen haben. Die Schiffe fuhren nicht täglich. Dadurch hätte uns das zuviel Zeit gekostet. Das alte Schiff, das noch annähernd wie eines aussieht und das gemütlich die Strecke entlang tuckert, fuhr nur einmal die Woche. Dazu gab es noch ein Hovercraft, indem man sitzt wie in einem Flugzeug, keinen Blick auf das Delta hat und auch das Fahrrad nicht hätte unterbringen können.

Da waren wir also flexibel und buchten die Rundfahrt. Die führt übrigens durch diverse kleine Wasserarme, wo es natürlich entsprechend mehr zu sehen gibt.


Klingt auch schön!
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#1094084 - 08.01.15 11:47 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Fricka]
Hesana
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Beiträge: 366
In Antwort auf: Fricka
Wann warst du da? Wir haben das anders erlebt.

Der Autoverkehr war übrigens zwischen Constanta und Tulcea so gut wie nicht existent. Es gibt da eine große Verbindungsstraße. Da fahren die Autos. Die Radroute ist ziemlich verlassen. Die Hauptstrecke ist etwa 100 km lang. Die Bikeline-Strecke ist 192 km lang. Wir hatten da übelsten Gegenwind. Aber das kann man vorher nicht wissen.


Wir waren vor 3 Jahren dort. Zu der Strecke zwischen Constanta und Tulcea kann ich nichts sagen, die sind wir ja nicht mehr gefahren. Wir waren von den Strecken davor genervt und hatten einfach keine Lust mehr.
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#1094096 - 08.01.15 12:12 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: oktopus]
Uli
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Beiträge: 14405
Ich häng das mal hier dran, die Info betrifft aber alle, die hier (und woanders) diskutieren.

Es ist alles andere als schön, wenn beim Antworten (fast) der gesamte Beitrag zitiert wird, auf den man sich bezieht. Oftmals ist es auch unnötig, da man im Forum ziemlich gut erkennen kann, auf welchen Beitrag geantwortet wird. Wenn das Zitieren notwendig oder hilfreich ist, dann kürzt das Zitat bitte auf ein vernünftiges Maß.

Gruß
Uli
Ich geändere nichts!
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#1094136 - 08.01.15 13:52 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Uli]
oktopus
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Sorry, Uli :-)
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)
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#1094230 - 08.01.15 19:45 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: oktopus]
Hummel
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Der Weg von Sulina nach Sfantu Gheorge wurde hier in Forum vor einiger Zeit mal beschrieben.Der Beitrag müsste sich über die Suchfunktion finden lassen.
Auch wir waren mit Boot auf Tour mit Schwerpunkt Vogelbeobachtung im Naturreservat unterwegs und können eine solche Tour nur jedem empfehlen. Solche Fahrten werden als Tages- oder mehr Tagestouren in Tulcea (und vermutlich auch in Sulina) angeboten. Im Delta selbst liegen kleine Ortschaften und dort gibt es Anbieter, die eine Unterkunft mit einer Bootstour kombinieren. Wir waren in Crisan, unser Gastgeber (Pension) war auch unser Guide im Reservat. Das einfache Motorboot für 8 - 10 Personen war deutlich kleiner als die Schiffe, die im Rahmen einer Tagestour von Tulcea ins Delta schipperten und kam auch noch dahin, wo für die größeren Schiffe Schluss war. Zudem spart man die Zeit der Hin- und Rückfahrt von Tulcea ins Delta. Man ist praktisch schon vor Ort. Mila könnte auch ein Ausgangspunkt sein. Von Crisan oder Mila aus könnte man dann mit dem Schiff nach Sulina weiterfahren. Ob Sulina lohnt, sei dahingestellt. Aber dort gibt es eben beim Leuchtturm den Kilometer 0 und deswegen möchten viele ihre Donautour dort auch beenden.
Die Mitnahme des Fahrrades ins Delta lohnt m. E. nicht. Es ist eher hinderlich. Mach es wie von Hesana vorgeschlagen: Rad und überflüssiges Gepäck bleibt im Hotel in Tulcea. Die Strecke Tulcea - Sulina wird von zwei Linien bedient: Öffentlich, Fahrradmitnahme kein Problem, aber unregelmäßige Fahrzeiten, und privat mit sog. Raketabooten ("Hovercraft"), teurer, schneller, aber ohne Fahrradmitnahme.
Harald
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#1094298 - 08.01.15 23:21 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Fricka]
Falk
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Zitat:
Problem war, dass man auf die Weise das Rad nicht mitbekommt. Darüber muss einzeln verhandelt werden.

Darum geht es doch. Abgerüstet und eingepackt sind Verhandlungen kein Thema. Taschenkontrollen durch das Zugpersonal gibt es schonmal gar nicht. Das hat bei mir auch noch keiner versucht.
Falk, SchwLAbt
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#1094360 - 09.01.15 09:53 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Falk]
Fricka
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Naja. Bei uns schon. Unsere Räder waren sowieso zusammengefaltet und verpackt. So ganz einleuchtend fand ich es auch nicht, dass die anderen Leute zum Teil ihren halben Hausrat dabei hatten, aber ausgerechnet unser Gepäck stören sollte. Aber man ist da als Ausländer meist schon sprachlich irgendwie behindert.

Unser Tagestourboot von Tulcea aus bot sechs Passagieren Platz. Davon gab es viele. Natürlich auch größere. Wir sind in engen Wasserarmen herumgeschippert, ein paarmal aufgelaufen, hatten eine Motorpanne und haben alles an Vögeln gesehen, was im Reiseführer aufgezählt war. Bis auf die Pelikane, die bereits abgeflogen waren.

Das Problem war ernsthaft das Essen. Damit meine ich nicht die völlig geschmacksfreie eiskalte Kartoffelsuppe. Es waren eher die gekochten Fischköpfe. Und das in Donau-Wasser gespülte Geschirr. Es einfach stehen zu lassen, ging nicht. Die beiden Skipper wären in Tränen ausgebrochen. Und hinterher hatten wir dann den Salat.
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#1095122 - 11.01.15 19:41 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Hummel]
oktopus
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Hallo Harald,
den Beitrag hab ich gefunden. Ob ich diesen Weg wirklich fahre, kann ich ja dort entscheiden. Eine Bootstour ins Delta möchte ich aber auf alle Fälle machen. Ja das kann ich mir gut vorstellen, dass kleinere Boote mehr lohnen. Wie seid ihr nach Crisan gefahren? Ist natürlich auch eine Überlegung, damit man schon vor Ort ist. Ja, der Kilometer 0 in Sulina hat schon was :-)
LG
Gaby
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#1095124 - 11.01.15 19:44 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Falk]
oktopus
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Hallo Falk,
"abgerüstet und eingepackt": hast du eine Radtransporttasche mit, wenn du mit dem Rad unterwegs bist? Und wie weit rüstest du ab? Vorderrad ab, Hinterrad ab? Du hast so was weiter oben schon erwähnt. Sattel tiefer stellen?
LG
Gaby
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Geändert von oktopus (11.01.15 19:48)
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#1095125 - 11.01.15 19:59 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: oktopus]
Hummel
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Von Tulcea aus. Das Linienschiff nach Sulina hält dort.
Harald
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#1095126 - 11.01.15 20:08 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Hummel]
oktopus
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Ah! Gut zu wissen. Danke!
LG
Gaby
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#1095215 - 12.01.15 02:14 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: oktopus]
Falk
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Zitat:
Und wie weit rüstest du ab?

Nicht weit, aber ich habe dafür vorbereitete Rahmen.

Der Vorbau ist abnehmbar, ohne dass das Steuerlager lose wird, der Sitz kommt soweit runter, bis das Werkzeug aufsitzt, das Rahmengelenk erspart den Laufradausbau und ein Gummiseil, das für den Zeltsack sowieso an Bord ist, hält das Paket zusammen. Eine Hülle habe ich mit, für Landtransport reicht eine leichte, die ich nur von oben drüberstülpe.


Die ebenfalls vorhandene stabilere verwende ich nur noch, wenn sich Flugstrecken nicht vermeiden lassen. In Großraumwagen finden sich übrigens eher Ecken für größere Gepäckstücke. Beispiel, allerdings ist das ein TGV Duplex:

Man sollte sich nur sicher sein, dass gerade nachts der Wagen mit der Ladung nicht einen anderen Laufweg hat als der, in dem man schläft. Mir ist das allerdings noch nicht passiert. Bei Kurswagen, die es gerade bei den Balkan-Langläufen noch relativ häufig gibt, ist ein sehr genauer Blick auf die Zug- und Wagenlaufschilder unbedingt nötig.
Falk, SchwLAbt
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#1095385 - 12.01.15 18:07 Re: Osteuropa - Schwarzes Meer [Re: Falk]
oktopus
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Hallo Falk,
na das ist ja ein Rad. So was hab ich ja noch nie gesehen. Ist das ein Klapprad? Oder hast du dein Rad umgebaut bzw. ein Rahmengelenk eingebaut? Und wie nimmst du den Vorbau ab? Das Vorderrad ist ja mit dem Vorterteil des Rahmens umgeklappt. Der Lenker ist abgenommen? Das nimmt ja natürlich nicht viel Platz ein. Und in einer Hülle kann keiner mehr protestieren.

LG
Gaby
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)
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