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#1088994 - 16.12.14 15:15 In drei Tagen um die Dolomiten
touromat
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 217
Dauer:3 Tage
Zeitraum:29.5.2014 bis 31.5.2014
Entfernung:450 Kilometer
Bereiste Länder:itItalien

Also jetzt stelle ich das hier einfach mal ein. Oder muss das erst einmal jemand freigeben oder (zensieren) überpfrüfen?

Leider bin ich nicht der routinierte Globetrotter, der permanent noch unerforschte Gebiete des Globus wagemutig mit dem Rad durchstreift. Es handelt sich lediglich um einen einfachen Kurztrip in zivilisierter Gegend, quasi um die Ecke.

Eine ähnliche Tour gibt es schon im Forum. Ich stelle sie aber trotzdem mal rein, weil jeder bei anderen Verhältnissen unterwegs ist, andere Varianten gefahren werden, andere Erfahrungen gemacht wurden, andere Fotos usw.

Um aufgeregte geographische Grundsatzdiskussionen über den Titel zu vermeiden, möchte ich gleich anmerken, dass bei genauer Kartenbetrachtung nicht die ganzen Dolomiten umrundet wurden; es fehlen zum Beispiel die Sextener Dolomiten. Vielleicht habe ich zum Ausgleich aber auch versehentlich etwas mitumrundet, das nicht dazugehört. Das habe ich aber nicht abschliessend geprüft.

Falls andere Dinge nicht in Ordnung sein sollten wie Länge, Gestaltung und Inhalt des Textes, an den Bildern oder was immer, bitte ich um entsprechende Hinweise. Ob das mit den Bildern überhaupt klappt, weiß ich nicht. Direkt reinkopieren geht glaube ich nicht, oder man muss sich „verifizieren“ lassen. Ich weiß nicht, ob das weh tut und lasse es daher lieber. Bilder sind ja sowieso allgemein überbewertet, es handelt sich ja lediglich um eine zufällige Ansammlung von Pixeln. Aber ein paar Bilder würden als Auflockerung doch ganz nett zum vorgestellten (Geschwafel) Text passen.

Ja, und ich muss es jetzt zugeben: Ich war mit einem handelsüblichen Rennrad unterwegs. Ich weiß gar nicht, ob das hier überhaupt erlaubt ist. Es handelt sich um einen Rahmen mit Komfortgeometrie für etwas aufrechtere Haltung und mit relativ hohem Federungskomfort. Das Oberrohr ist vom Sitzrohr entkoppelt und mit einem Gelenk verbunden, was auf unruhigem Untergrund durchaus angenehm spürbar ist. 25 bzw. 28 mm breite Reifen sind zwar immer noch schmal gegenüber z. B. Trekkingreifen, ermöglichen aber bei vorsichtiger Fahrweise durchaus auch mal Abschnitte, die nicht asphaltiert sind; natürlich kein grobes Gelände. Ich nenne es Tourenrennrad.

Wichtig ist, dass es passt, stabil und zuverlässig ist. Nicht zu teuer; damit man nicht gleich in tiefe Depressionen versinkt, wenn es mal einen Kratzer auf einer Tour abbekommt; oder bei wahnwitzigen Stapelaktionen in überfüllten Fahrradabteilen im Zug. Das Gewicht ist nicht so entscheidend; aber es ist wohl immer noch leichter als Trekkingräder, Mountainbikes oder was immer sonst noch so durch die Gegend bewegt wird.

Ein für mich entscheidender Grund für ein Rennrad als Reiserad: Ich kann die Laufräder ausbauen, stecke das ganze in eine große Plastiktüte und kann so mit jedem Zug mitfahren. Auch TGV oder ICE. Nicht Wochen im Voraus extrem limitierte Fahrradplätze buchen müssen, keine Kosten für den Radtransport.

Natürlich funktioniert ein Rennrad nur bei Touren auf relativ gutem Untergrund und in Gegenden mit guter Infrastruktur zu. Für eine Kirgisistan-Durchquerung wäre es dann eher nicht geeignet.

Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen, man möge es mir nachsehen. Leider ist es mir bis jetzt noch nicht gelungen, zu jedem einzelnen Schräubchen eine intensive persönliche Beziehung aufzubauen; wie mir das bei so manchem Technik-Freak erscheint.

Die Gepäckfrage: Einen schweren Rucksack empfinde ich als sehr störend. Ich habe eine Sattelstütztasche mit 10 l Fassungsvermögen am Rad. Bei Kurztrips wie diesem kommt noch ein kleiner Rucksack bei größeren Touren (das heißt bei mir z. Zt. aus Gründen von Beruf und Familie ca. 1 Woche; keine epischen Kontinent-Durchquerungen) ein mittelgroßer Rucksack. Natürlich reicht das nur, weil ich keine Campingausrüstung mitführe, also in Hotels übernachte. Vielleicht kommt irgendwann ein leichter Gepäckträger ans Rad. Ja, das Rennrad hat auch Ösen zur Gepäckträgeraufnahme; das war für mich auch ein Kaufkriterium. Dann könnte wohl auch noch ein leichtes Zelt, ein Schlafsack und eine Isomatte transportiert werden. Zu diesem Thema werde ich zu gegebener Zeit den Ausrüstungsbereich im Forum bemühen oder vielleicht auch konkrete Fragen in den Raum stellen. Auf Kocher und Geschirr würde ich verzichten und mich in CP-Kneipen verköstigen oder mit kalter Küche vorliebnehmen. Man wäre deutlich freier in der Gestaltung von Touren, wenn man Campingplätze mit einbeziehen könnte. An einem schönen Sommerabend ist ein CP sicher auch schöner als ein isoliertes Hotelzimmer und Geld sparen würde man natürlich noch obendrein. Da denke ich z. B. an Frankreich mit den vielen, oft sehr günstigen Campingplätzen und den Hotelzimmern, wo man als Einzelreisender meist für die Übernachtung den gleichen Preis zahlen muss wie zu zweit.

Aber ich schweife ab; ich wollte ja von der Dolomiten-Runde berichten. Langes Wochenende Ende Mai, Christi Himmelfahrt. Ich habe frei; sowohl vom Arbeitgeber, als auch von sonstigen Verpflichtungen. Das muss ausgenutzt werden. Leider war die Wettervorhersage nicht besonders toll. Wie so oft in diesem Jahr im ganzen Alpenraum und auch drum herum das gleiche unsichere Wetter.

Also eine Tour mit nicht zu schweren Tagesetappen planen, damit noch etwas Spielraum bleibt, wenn man mal einen Regenschauer aussitzen muss. Hohe Pässe sind auch noch nicht drin.

Die Runde ist natürlich nichts Neues und auch nichts besonders spektakuläres. Aber es ist eine logische Runde; zumeist in sehr schöner Landschaft. Und es liegen auch einige sehenswerte Orte am Weg. Es werden Pustertalradweg, Dolomitenradweg, Brentaradweg, Etschradweg und Eisackradweg (hoffentlich habe ich keinen vergessen) zu einer schlüssigen Runde verbunden. Wo es sinnvoll erscheint, wird aber auch mal eine Abweichung eingebaut. Dazu später mehr.



Donnerstag – 29.05.2014 – Franzensfeste – Pieve di Cadore – 136 km – 1750 hm.

Ich reise mit dem Pkw über den Brenner an. Den muss ich hier irgendwo für 3 Tage stehen lassen (den Pkw, nicht den Brenner). Ich versuche es mal in Franzensfeste am Bahnhof, aber hier gibt es nur Kurzzeitparkplätze. Für die Langzeitparkplätze braucht man einen Parkausweis. Am Ortsrand gibt es noch einen großen Platz, der aber nicht gerade besonders vertrauenswürdig aussieht. Der ganze Ort erscheint leicht verödet; trotz der Festung als nahe gelegene – aber düsterer und wahrscheinlich nicht besonders lohnender? - Sehenswürdigkeit. Der Tourismus scheint hier wohl nicht anzukommen.
Ich hoffe, dass das Auto Samstagabend noch immer ordnungsgemäß an Ort und Stelle steht und mache mich auf den Weg. Zunächst noch kurz auf dem Etschradweg, bevor es über Aicha ins Pustertal geht; alles gut ausgeschildert. Hier sehe ich natürlich einen super tollen Dauerparkplatz; aber das ist jetzt hinfällig. 10 km zurück und das Auto um parken wäre dann doch etwas übertrieben.

Teilweise ist der Radweg schön angelegt, mit hervorragendem Belag, aber es gibt auch nicht asphaltierte Abschnitte. Manchmal geht es natürlich wie üblich auch kreuz und quer und man ist dauernd am Abbiegen, Bremsen, Anfahren und dann 100 m weiter dasselbe wieder in die andere Richtung. Insgesamt ist es aber schon in Ordnung. Und die Pustertalstrasse wäre wirklich keine Alternative, da ist Verkehr ohne Ende.

Ich sehe mir kurz Bruneck an, nettes und geschäftiges Städtchen und weiter geht es Richtung Toblach. In der Gegend um den Olanger Stausee ein schotteriger Abschnitt, der mit meinem Gefährt grenzwertig ist. In der offiziellen Beschreibung stand doch, dass der Pustertalweg rennradgeeignet ist? Habe ich da vielleicht eine falsche Variante erwischt? Die Wolken werden immer dunkler und der Wind kälter. In Toblach wollte ich eventuell einkehren aber hier ist absolut nichts los, wohl noch keine Saison. Aber wenigstens hat ein Lebensmittelladen geöffnet und die Verpflegung ist somit gesichert.

Ab Toblach bleibe ich auf der Straße, weil der Radweg hier eher von mäßiger Beschaffenheit ist. Kein Problem, es ist sehr wenig Verkehr, breite und übersichtliche Straße und rollt gut. Auch landschaftlich ist es sehr schön hier. Es beginnt leicht zu regnen, also Regenjacke an. Ich schaue noch kurz zum Toblacher See und zum Soldatenfriedhof.

Der Radweg würde jetzt direkt nach Cortina führen, aber ich möchte über den Misurina-See fahren. Deshalb zweige ich bei Schluderbach links ab und es geht in die Steigung zum Col Sant Angelo (1757 m). Es hat aufgehört zu regnen, also runter mit der Regenjacke und rauf auf den Berg. Der Anstieg ist nicht schwer. Gleichmäßig ansteigend, nie steil und von Schluderbach sind es ja auch nur noch ungefähr 350 Höhenmeter. Bei der Passhöhe die ersten Blicke auf die Drei Zinnen, von denen ich aber nur zwei sehe. Habe ich mich da vielleicht verzählt? Hinunter zum toll gelegenen Misurina-See. Hier ist auch nicht allzu viel los. Das liegt wohl am eher mäßigen Wetter. Das schlägt auch irgendwie auf meine Stimmung. Das erwartete Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit – wie z. B. bei der Frankreichtour im Vorjahr - will sich nicht einstellen. Das kann man leider auch nicht erzwingen. Und dramatisch schlecht ist das Wetter nun auch wieder nicht. Ich bin halt wohl eher ein Schönwetterfahrer, zumindest auf Touren.

Es gibt noch eine kleine Hürde vor Cortina: den Passo Tre Croci (1809 m). Der ist von dieser Seite aus aber keine große Herausforderung. Die Passhöhe gibt nicht viel her, also gleich in die Abfahrt, später mit schönen Ausblicken über Cortina.

Cortina kenne ich schon, also gleich hinten rum durch. Am Ortsende treffe ich auf die Hauptstraße Richtung Pieve di Cadore und suche den Radweg. Finde ihn aber nicht. Nach mehrmaligem irgendwo runter fahren, über irgendwelche verwirrenden Schilder rätseln, irgendeinen schlechten Waldweg finden und das selbe wieder zurück, bleibe ich wieder auf der Hauptstraße und nach kurzer Zeit beginnt direkt neben der Straße der nun asphaltierte Radweg mit der etwas sperrigen Bezeichnung „langer Weg der Dolomiten“. Wie das auf Italienisch geheißen hat, weiß ich leider nicht mehr. Der Radweg ist wirklich erste Klasse, will sagen picobello. Tolle Landschaft, macht einfach nur Spaß.

Bald erreiche ich Pieve die Cadore und sehe mich erst mal ein bisschen um. Es gibt einen schönen Marktplatz mit einem Denkmal von Tizian, der hier geboren wurde. Jetzt wird wohl eine längere, fundierte Abhandlung über das Wirken und die Geschichte von Tizian erwartet. Leider übersteigt das meine Möglichkeiten und es bleibt beim Fotografieren des Denkmales. Ich weiß leider zu wenig über den berühmten Komponisten. Hat es wenigstens einer gemerkt? Maler natürlich.

Vom GPS-Gerät lasse ich mich zu meinem im Internet vorgebuchten Hotel „Al Pelmo“ führen. Die Sprachgrenze ist längst überschritten und ich kann kein Italienisch. Aber die freundliche junge Dame am Empfang kann etwas Englisch und so klappt die Verständigung einigermaßen. Auf meine Frage nach einem sicheren Platz für mein Rad wird mir der (offene) Hinterhof gezeigt. Es gibt keinen Schuppen oder eine Garage. Das möchte ich meinem treuen Begleiter aber nicht zumuten – zumal ich nur ein rudimentäres Pseudoschloss mitführe. Jeder halbwegs begabte Langfinger würde darüber Tränen lachen. Also frage ich, ob ich das Rad mit auf das Zimmer nehmen darf. Ich darf. Problem gelöst.

Später gehe ich nochmal in den Ort. Vielleicht gibt es ja eine nette Pizzeria. Aber es ist wie ausgestorben. Also zurück ins Hotel und das Touristenmenü und Hauswein bestellt. Ist soweit ganz o.k. Ich lobe die Nachspeise und sage irgendetwas mit „delicious“, was die Bedienung (und wohl auch Köchin) richtig glücklich zu machen scheint. Der Wein sorgt für die nötige Bettschwere und somit ist Tag 1 Geschichte.

Tag 2 und 3 folgen, falls erwünscht.

Stimmt es eigentlich, dass der Text nicht mehr geändert werden kann, wenn er mal abgeschickt worden ist. Wenn ich morgen feststelle, dass ich gestern totalen Unsinn geschrieben habe, bleibt das für alle Zeiten stehen? Und wie geht das jetzt eigentlich mit den Bildern?
Viele Grüße
Peter
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#1089028 - 16.12.14 16:20 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16613
In Antwort auf: touromat
Stimmt es eigentlich, dass der Text nicht mehr geändert werden kann, wenn er mal abgeschickt worden ist. Wenn ich morgen feststelle, dass ich gestern totalen Unsinn geschrieben habe, bleibt das für alle Zeiten stehen? Und wie geht das jetzt eigentlich mit den Bildern?

Willkommen im Forum!

Gleich mit Reisebericht einsteigen, ist immer etwas mutig, aber erlaubt. Wie du eigentlich an deinen mehrfachen Fragen dieser Art bemerken könntest, hast du wenig Plan und auch nicht die einzelnen Hilfestellungen im Forum dir zu Gemüte geführt. Dann würde sich manche Frage von selbst erledigen. Bilder können direkt eingestellt werden, wenn du sie auf einem Server eines externen Fotoportals gelagert hast. Auf den Forumsserver kannst du Bilder auch hochladen, aber wie du erahnst, nur als verifiziertes Mitglied. Für das Layout macht das aber keinen Unterschied. Änderungen kannst du i.d.R. nur innerhalb einer Editierzeit machen, bei Reiseberichten den Eingangsbeitrag unbegrenzt - dann aber auch wieder nur, wenn verifiziertes Mitglied.

Wild drauflos schreiben ist aber nie gut - ein bisschen sollte man schon zwischen Sprech- und Schriftsprache unterscheiden, sowie ein Mindeststruktur einhalten. Zwischenüberschriften wie etwa die Etappen könntest du z.B. auch fett markieren, damit es sich besser abhebt. Auch ein Minumum an Einträgen im Profil können ein seriöseres Bild schaffen, Pflicht ist es aber nicht. Ich empfehle jedenfalls nochmal die verschiedenen Forumsregeln und Hinweise zu lesen, bevor du es weiter aus dir rauslaufen lassen möchtest.

Alpentouren haben bei mir immer ein offenes Ohr und Auge. Würde mich freuen, wenn auch noch ein paar Bildchen kommen würden. Zum Parken: Da bist du wohl ähnlich planlos vorgegangen. Bei einer Anfrage übers Forum hätte ich dir empfohlen, eine Nacht in einem Gasthof in Aicha zu verbringen, dann hättest du dort auch das Auto gut abstellen können. Da gibt es einen ganz tollen Gasthof, der zumindest auch mal sehr preiswert war (2005). In Pieve de Cadore hatte ich schon mal übernachtet, wenngleich das Hotel keine große Empfehlung war. Dafür gab es ein gutes Ristorante im Ort, allerdings viel zu stickig.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#1089052 - 16.12.14 17:11 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Barfußschlumpf
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3334
Hallo Peter,

hier wirst du auseinandergenommen und initiiert, aber laß dich nicht irre machen, dein Stiel ist genau richtig und deine Vermutungen auch.
Ich war zwar noch nie da, wo du warst und kann dir deswegen auch deine Fehleinschätzungen nicht um die Ohren hauen, aber schön und interessant ists trotzdem.

Deine interessanten Bilder erreichen uns, indem du im Forum Testbereich so lange probierst, bis du was siehst schmunzel

Buon viaggio

wünscht R.
Obendrauf statt untendrunter ^_^
Enjoy your Bicycle ! tumblr • • • Enjoy your Bicycle ! classic
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#1089060 - 16.12.14 18:23 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
wattkopfradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1929
Hallo Peter,
ich finde dein Bericht auch super, unkonventionell und frei von der Leber weg. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Und dass das Rad nicht teuer war und keine "forumskonforme" Ausstattung hat ist keinesfalls eine Schande. Wenn mit einem Rad eine Reise gemacht wird, wird es automatisch zum Reiserad geadelt.
Weiter so.
Viele Grüße
Armin

p.s.: ich habe meinen Reisebericht auf Word geschrieben, bis ich damit soweit zufrieden war, dann kopiert und im Forum eingefügt.
__________________________________________________
Freund der leisen Fortbewegung
https://goo.gl/photos/anunwfQyc615NPTV7

Geändert von wattkopfradler (16.12.14 18:24)
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#1089077 - 16.12.14 19:17 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: veloträumer]
touromat
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 217
Hallo Matthias,

danke für das "Willkommen" und die konstruktive Kritik.

Ich habe die Forumsregeln durchaus gelesen und verstanden, aber nicht auswendig gelernt. Gegen welche genau habe ich verstoßen?
Viele Grüße
Peter
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#1089079 - 16.12.14 19:18 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Barfußschlumpf]
touromat
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 217
Danke, Barfußschlumpf für die kleine Aufmunterung.
Viele Grüße
Peter
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#1089080 - 16.12.14 19:20 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: wattkopfradler]
touromat
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 217
Danke Armin,

sehr netter Kommentar. Ich werde meinem Rad ausrichten, dass es geadelt wurde. Es wird sich freuen.
Viele Grüße
Peter
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#1089091 - 16.12.14 20:05 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 12303
Hallo Peter,

willkommen im Forum. Ich denke, dass Matthias hier keine schwerwiegende Kritik äußern, sondern lediglich Vorschläge machen wollte, die der Lesbarkeit des Beitrags zuträglich sind.

Das "Adeln" Deines Fahrrads kann ich nur befürworten. Wer das Fahrrad zum Hobby macht, steckt natürlich gerne auch einmal mehr Geld in nicht zwingend notwendige Ausstattungsdetails. Ich sage immer, dass hier dann die "Liebhaberei" anfängt. Man kann auch lange Reisen mit sehr einfacher Ausstattung machen. Leider wird das im "Ausrüstungswahn" hier im Forum gerne einmal vergessen. Man sollte darüber stehen und selber entscheiden, was man gerne haben möchte und was man unbedingt benötigt. Früher habe ich mehr "Rennrad-basierte" Reiseräder (sehr preisgünstige Modelle) verwendet. Ich bin damals aber auch mehr auf Straßen gefahren und habe nicht selber gekocht, also weniger Gepäck mitgeführt. Nun bin ich froh, etwas breitere Reifen und Federung zu haben und gleichzeitig ein stabiles Fahrrad, das mit Taschen vorne und hinten bepackt werden kann. Für die Art von Touren, die ich jetzt mache, ist das die bessere Wahl.

Meist geht es im Forum recht freundlich zu und - das ist der wichtigste Punkt - man kann viel lernen. So auch aus Reiseberichten, die mir immer mehr Ideen geben, als ich jemals in Touren umsetzen können werde.

In diesem Sinne auch danke für Deinen Bericht.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1089174 - 17.12.14 00:58 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16613
In Antwort auf: touromat
Ich habe die Forumsregeln durchaus gelesen und verstanden, aber nicht auswendig gelernt. Gegen welche genau habe ich verstoßen?

Hallo Peter,
wie es Arnulf schon erkannt hat, habe ich hier keine Forumsverstöße getadelt, sondern wollte auf einige Dinge hinweisen, die möglicherweise übersehen werden, wenn du zu schnell mit einem Bericht anfängst. Wie gut du die Forumsregeln gelesen hast, weiß ich nicht. Mit dem Satz
In Antwort auf: touromat
Also jetzt stelle ich das hier einfach mal ein. Oder muss das erst einmal jemand freigeben oder (zensieren) überpfrüfen?

erweckst du jedoch den Eindruck, dass du das nicht getan hast. Du wirst keine Zensurprüfung vorab finden, aber Hinweise, was beim Einstellen von Text und Bilder zu beachten ist (z.B. urheberrechtlliche Dinge). Auch die folgende Formulierung hinterließ bei mir den Eindruck, dass du noch recht verunsichert bist und nicht über alle Techniken informiert bist, die offenbar für einen Reisebericht sinnvoll sind:
In Antwort auf: touromat
Stimmt es eigentlich, dass der Text nicht mehr geändert werden kann, wenn er mal abgeschickt worden ist. Wenn ich morgen feststelle, dass ich gestern totalen Unsinn geschrieben habe, bleibt das für alle Zeiten stehen? Und wie geht das jetzt eigentlich mit den Bildern?

Wenn ich Bilder einstellen möchte, würde ich erst mal klären, wie das geht und den Bericht erst danach einstellen. Bildgrößen sind hier immer wieder einer der häufigsten Zankäpfel, wenn einem das Bildeinstellen fremd ist. Schließlich möchtest du wohl gerne die Bilder dort platzieren, wo du sie gerne inhaltlich angebracht findest. Wie richtig selbst erkannt, lässt sich das hinterher nicht mehr korrigieren. Es ist also ein gut gemeinter Rat, solche Fragen vorher abzuklären, über Dies&Das oder die Forums-Rubrik.

Im Reisebericht zwischendrin wird ja auch dein Reiseberichtstext durch solche Fragen etwas durcheinander gebracht, zudem bekommst du dann hier technische Antworten, die eigentlich offtopic zum Bericht sind. Das zieht dann das eigentliche Thema unschön auseinander. Ich habe hier auch schon gelesen "Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich das anders gemacht..." - ist also auch ein Erfahrungswwert, dass mancher hinterher über das eigene Tun etwas unglücklich gewesen sind. So gesehen hast du gegen keine Forumsregeln verstoßen, aber vielleicht gegen die Regel Mutter Vorsicht, erst mal kundig machen, wie es am besten geht. Das ist jetzt vielleicht auch kein spezifischer Rat für ein Internetforum, sondern gilt eigentlich überall im Leben, wenn man Neuland betritt. Ist nun aber auch kein Drama - es sei denn, andere wollen mal wieder irgendwelchen Zwist säen, den es eigtnlich gar nicht gibt.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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Off-topic #1089185 - 17.12.14 03:45 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: veloträumer]
iassu
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 24315
In Antwort auf: veloträumer
In Antwort auf: touromat
Stimmt es eigentlich, dass der Text nicht mehr geändert werden kann, wenn er mal abgeschickt worden ist. Wenn ich morgen feststelle, dass ich gestern totalen Unsinn geschrieben habe, bleibt das für alle Zeiten stehen? Und wie geht das jetzt eigentlich mit den Bildern?
Wie richtig selbst erkannt, lässt sich das hinterher nicht mehr korrigieren.

Jein. Verifizierte Mitglieder können den Anfangsbeitrag eines Reiseberichts dauerhaft bearbeiten, dies im Vertrauen darauf, daß sie dies sachgemäß handhaben werden. Zum anderen gibt es immer die Möglichkeit, die Moderation um eine bestimmte Korrektur zu bitten, siehe links den button Team.
Gruß Andreas
Onkel Ju 2

Geändert von iassu (17.12.14 03:45)
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#1089216 - 17.12.14 10:45 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
touromat
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 217
In drei Tagen um die Dolomiten.
Und hier noch ein paar Bilder.



Eisackradweg mit massivem Wetterschutz






Pustertalradweg






Pustertalradweg bei Bruneck






Toblacher See






Soldatenfriedhof am Toblacher See






Dürrensee






Misurinasee







Drei Zinnen






Cibiana






Dolomitenradweg






Im Cadore






Tizian Denkmal in Pieve di Cadore






Hotelzimmer






Pieve di Cadore
Viele Grüße
Peter
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#1089237 - 17.12.14 12:43 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16613
Schöne Bergbilder! Neu sind für mich die Radwege Eisack und Pustertal, da aufgrund der Wegführung meist gemieden bzw. zu meiner Zeit noch nicht gebaut.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#1089245 - 17.12.14 13:27 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Mooney
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 635
Netter Bericht und schöne Bilder. Ich bin gespannt auf die kommenden Teile. Wenn es so weitergeht, will ich da auch hin. Mein Radfahren in den Dolomiten besteht bislang im wesentlichen aus der Strecke Sexten - Kreuzbergpaß und zurück. Das waren bestimmt um die 20 Km grins. Weitaus größere Strecken habe ich zu Fuß zurückgelegt.

Wolfgang
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#1089330 - 18.12.14 07:55 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Mütze
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2730
Hallo Peter, könntest Du mal die Strecke Deiner Tour posten ? Danke im Voraus.
- - - - - - - - - - - - - - - -
Grüßchen, Ruth https://missesvelominiservice.com
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#1089331 - 18.12.14 08:28 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Mütze]
touromat
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 217
Hallo Mütze,

mit Strecke meinst du wohl GPS-Daten?
Leider hatte ich kurz zuvor ein neues GPS-Gerät gekauft und ich weiß nicht warum, aber es hat mir die Aufzeichnung von allen 3 Tagestracks teilweise zerschossen. Telweise sind die Tracks sauber aufgezeichnet, aber jeweils ist eine längere gerade Linie dazwischen. Bei Bedarf könnte ich die Tracks aber manuell nachbearbeiten, dann einfach nochmal melden.
Viele Grüße
Peter
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#1089337 - 18.12.14 09:56 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
touromat
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 217
Kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt, einen Ghostwriter mit der Weiterführung dieses Berichtes zu beauftragen, aber drei Gründe sprechen dagegen:

a) Ich kenne keinen.
b) Freie liquide Mittel (müssen) sollten in Fahrradtechnik investiert werden.
c) Ich würde vielleicht meinen eigenen Text nicht mehr verstehen.

Und wahrscheinlich wüsste der Ghostwriter nicht, wie man hier Bilder einstellt schmunzel

Deswegen mache ich nun doch selbst weiter mit:

In Drei Tagen um die Dolomiten – Tag 2


Freitag – 30.05.2014 – Pieve di Cadore – Levico Terme - 150 km – 1070 hm.

Nachdem mir die freundliche Dame von der Rezeption vor der Abfahrt auf google maps noch gezeigt hat, wie ich den Einstieg in die Nebenstrasse Richtung Belluno finde, kann es weitergehen.

Zunächst kurz auf der Hauptstraße bleiben, dann bald rechts weg und hinunter nach Perarolo. Tolle Abfahrt auf schmalem und nahezu verkehrsfreiem Sträßchen. Bis Ponte nelle Alpi kann man fast immer kleine Nebenstraßen mal links, mal rechts der Piave nutzen und muss nur selten kurz auf die Hauptstraße. Wirklich ein schöner Fluss, die Piave (oder der Piave?)



Piave


Jetzt gibt es eine Radwegbeschilderung nach Belluno, das so problemlos erreicht wird.

Ich sehe mir die lebhafte Stadt mit schönem Zentrum an und mache kurz Pause auf einer Parkbank. Nicht versäumen sollte man bei der Weiterfahrt den Ausblick von der Brücke unterhalb des Ortes; einfach schön.



Belluno

Über Mel geht es auf der überraschend stark befahrenen SP1 Richtung Feltre. Das ist nicht so toll, aber zielführend und weitgehend flach. Ich registriere die Abzweige zum Passo San Boldo und Richtung Bassano und Monte Grappa. Das steht auch noch auf meiner to-do-Liste. Ich könnte mir eine interessante Alternative vorstellen, wenn mehr Zeit wäre: Anstatt über Feltre über den Passo San Boldo Richtung Süden, auf Nebenstraßen nach Bassano und hier wieder auf den Brenta-Radweg stoßen. Ein anderes Mal vielleicht.

Feltre ist schnell erreicht. Netter, ursprünglicher Ort mit wenig Touristen-Schnickschnack und schönen Plätzen. Hier wollte ich eigentlich irgendwo zu Mittag einkehren, aber hier ist auch nix los. Es geht langezogen einen Hügel hinauf und oben ist ein schöner Platz – Piazza Maggiore. Hier finde ich eine zum Gebäudeensemble passende steinerne Bank, auf der ich mich niederlasse mit Blick auf die sehenswerten Gebäude, die aber nicht so richtig in den Ort hineinzupassen scheinen.



Feltre


Ein Touristenpärchen kommt vorbei und ein oder zwei Autos, sonst ist hier niemand. Das liegt vielleicht auch daran, dass keine Bars oder Läden hier oben sind und so der Platz irgendwie vergessen und isoliert erscheint. Aber vielleicht treten sich hier ja im Sommer Massen von italienischen Touristen auf den Füssen herum. Ich weiß es nicht. Ich krame in den unendlichen Tiefen meines Rucksackes und fördere ein Stück Brot und einen etwas fragwürdig aussehenden Rest Wurst zu Tage. Köstlich.



Beschilderung Via Claudia



On the road




Kurz nach Feltre folge ich einem Radwegschild der Via Claudia, komme über Arsie zum schön gelegenen Lago del Carlo und fahre direkt runter ins Brentatal.



Lago del Carlo





Via Claudia Augusta



Eventuell wäre die Strecke am See entlang über Rocca Richtung Cismon schöner gewesen? Das habe ich leider versäumt. Im Tal angekommen ist der Brenta-Radweg nicht schwer zu finden. Der Brenta-Radweg ist vom Feinsten. Völlig entspanntes Radeln auf bestem Belag, schöne Landschaft, wunderbar angelegte Rastplätze.



Brenta-Radweg



Und es gibt eine Radler-Autobahnraststätte (cicli grill); sehr lässig. Da kann ich nicht einfach dran vorbeifahren. Zunächst habe ich leichte Bedenken, ob hier vielleicht Fahrräder gegrillt werden, aber es passiert nichts. Nachdem es mittags nur noch kümmerliche Reste gab, gönne ich mir ein warmes Sandwich, ein Cola für den Durst und ein Bier für die Entspannung. Flotte Musik gibt es umsonst dazu.



Cicli Grill



Weiter das Val Sugana hinauf; kaum merklich ansteigend.



Brenta





Brenta





Val Sugana


Ich mache einen kleinen Abstecher und sehe mir noch Borgo an, sehr hübsch, lohnt sich.



Borgo Val Sugana





Borgo Val Sugana



Dann wieder auf den Radweg. Es hat wohl kurz zuvor einen Gewitterschauer gegeben, alles nass. Die Luft dampft und es ist schwül.

Nun geht es weiter in Richtung der – ich traue es mich kaum zu erwähnen – wieder per Internet von zu Hause aus vorgebuchten Unterkunft. Ja, da muss an mir arbeiten. Wo bleibt da das Abenteuer, wenn man alles vorplant. Aber es ist schon auch angenehm, wenn man gleich weiß wo man hin soll und nicht noch ewig nach einer Unterkunft suchen muss.

Früher, in der unbeschwerten Zeit der Jugend, habe ich auch weitgehend ungeplante Touren mit Zelt und Sack und Pack nach Italien oder Frankreich unternommen. Miserable Ausrüstung, Gewicht knapp am Schwertransport vorbei, chaotische Streckenplanung, keine Ahnung von nichts, aber schön war es. Da muss ich wieder lockerer werden und vielleicht so eine Art Zwischenweg finden. Nicht zu starr festlegen, Freiraum für spontane Handlungen offen halten. Und so weiter.

Jedenfalls treffe ich am Hotel ein in Levico Terme ein (Bio Hotel Elite, empfehlenswert). Das hat einen wegen der Hanglage ebenerdig zu erreichenden, feudalen Fahrradkeller, durch den man dann gleich weiter zur Rezeption kann. Hier wird der treue Gefährte in Gesellschaft von einigen Mountainbikes schon mal abgestellt. Er kommt diese Nacht also genauso gut unter wie ich. Das ist auch nur gerecht. Ich bekomme ein schönes Zimmer mit Aussicht auf den Lago di Levico zugewiesen.

Nach der Körperpflege werfe ich mich in meine mitgeführten Freizeitklamotten – meine Garderobe bietet aber leider nicht die Auswahl, die den anderen gutgekleideten Touristen offensichtlich zur Verfügung steht - und bummle ein wenig durch Levico Terme.

Das ist ein sehr gepflegter, touristischer Ort. Heute finde ich sogar eine Pizzeria in einem schönen Innenhof. Es ist noch mild, so dass man gut draußen sitzen kann. Der Andrang ist groß, der Laden voll, aber irgendwann bekomme ich meine Pizza. Die ist gut und ich habe ja Zeit und heute nichts mehr vor.

Ich sehe dem Treiben zu und habe etwas Mitleid mit den beiden Bedienungen, die ganz schön im Stress sind, aber trotzdem sehr freundlich bleiben. Überall wird gut deutsch gesprochen. Mir ist nicht bekannt, ob das historische Gründe hat, oder ob man sich einfach auf die vielen deutschen Touristen eingestellt hat.

Fortsetzung folgt ...
Viele Grüße
Peter
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#1089352 - 18.12.14 12:54 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: veloträumer]
dhomas
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In Antwort auf: veloträumer
Schöne Bergbilder! Neu sind für mich die Radwege Eisack und Pustertal, da aufgrund der Wegführung meist gemieden bzw. zu meiner Zeit noch nicht gebaut.


Dito! Ich war erst letztes Jahr im Pustertal und habe dort keinen Radweg gesehen (bis auf den Anfang). Ist der neu? Nach Cortina hab ich schon einen gesehen, aber da lag zu der Zeit noch 1m Schnee schmunzel

Schöne Bericht.

Geändert von dhomas (18.12.14 12:55)
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#1089353 - 18.12.14 13:04 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Mütze
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Es reicht mir eigentlich auch, wenn Du mir einfach die wichtigsten Etappenorte angibst. Wenn ich das richtig sehe, bist Du über drei Radfernwege gefahren, die sich als Kreis verbinden. Nur die Namen der drei Wege hilft mir auch schon mal. Danke.
- - - - - - - - - - - - - - - -
Grüßchen, Ruth https://missesvelominiservice.com
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#1089366 - 18.12.14 14:31 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Mütze]
touromat
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Hallo Mütze,

es waren nicht drei, sondern vier Radfernwege, die verbunden wurden. Das habe ich auch im zugegeben etwas ausschweifenden Einführungsteil beschrieben und ist dort nachzulesen. Das mit dem korrigierten Track habe ich ja bereits angeboten. Wenn man die wichtigsten Orte, die ja im Text beschrieben sind, im Kopf hat und den entsprechenden Radwegbeschilderungen folgt, wird man wohl nicht verloren gehen.
Viele Grüße
Peter
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#1089369 - 18.12.14 14:59 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: dhomas]
Uli
Moderator
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Zitat:
Ist der neu?

Nö. Vielleicht ist nur die Ausschilderung im westlichen Abschnitt immer noch schlecht. Ab ungefähr Bruneck tat ich mich vor Jahren schwer dieser zu folgen. Von der österreichischen Grenze bis dorthin war das hingegen überhaupt kein Problem.
Gruß
Uli
Ich geändere nichts!
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#1089410 - 18.12.14 20:05 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Mooney]
touromat
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Hallo Wolfgang,
den Kreuzbergpass bin ich auch schon gefahren. Schöne Landschaft und leicht zu fahren.
Es bietet sich die schöne runde über den passo zovo und misurina an.
Diese relativ leichte runde kann man mit einem Abstecher zum rifugio auronzo landschaftlich und konditionell noch erheblich aufwerten.
Viele Grüße
Peter
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#1089451 - 19.12.14 02:08 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Horst14
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Hallo Peter,

"Eventuell wäre die Strecke am See entlang über Rocca Richtung Cismon schöner gewesen? Das habe ich leider versäumt"

Hinter Rocca hättest Du von Incino nach Cismon diese Abfahrt gehabt:





Gruß
Horst
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#1089452 - 19.12.14 02:16 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Mütze]
Horst14
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Hallo Mütze,

Peter ist abschnittsweise den Pustertal-Radweg - den Langen Weg der Dolomiten - Die Via Claudia und den Brenta-Radweg gefahren.

Ich bin 2012 München - Venedig gefahren, die Strecke führte zum Teil auch über diese Wege.

München - Venedig

Viele Grüße
Horst
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#1089453 - 19.12.14 02:39 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Horst14]
Horst14
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Doppelposting

Geändert von Uli (19.12.14 09:55)
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#1089454 - 19.12.14 02:44 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Horst14]
Horst14
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Hallo Peter,

habe die Bilder noch einmal eingestellt




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#1089465 - 19.12.14 07:46 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Horst14]
Mütze
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Hallo Horst, hallo Peter, danke für Eure Antworten. Ich hoffe doch, daß ich mir diesen Rundkurs im Netz anschauen kann. Gint's da 'ne empfehlenswerte Seite dazu ? Nach dem Pustertal-Radweg hatte ich schon mal gegoogelt, das war aber nicht so ergiebig. Vielleicht greife ich dann doch auf Deinen korrigierten Track zurück, Peter.
- - - - - - - - - - - - - - - -
Grüßchen, Ruth https://missesvelominiservice.com
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#1089468 - 19.12.14 07:52 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Margit
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Hallo Peter,

danke für deinen schönen Bericht. Ich radle ja gerne in (nahen) Gegenden worüber hier im Forum Reiseberichte stehen. Bist du ungefähr diese Strecke geradelt? Mit (Orts-)namen habe ich es nicht so, die heißen bei mir weltweit fast alle "keine Ahnung" außer ein paar Großstädten. Über deinen Track (muss nicht so genau sein) würde ich mich sehr freuen und an Stellen, von denen du Bilder eingestellt hast, an dich denken. Kann die Kamera dann ja zu Hause lassen.
Viele Grüße
Margit

Geändert von Margit (19.12.14 07:53)
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#1089470 - 19.12.14 08:14 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Margit]
touromat
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Hallo Margit,

cool, in dem verlinkten Track sind viele Übereinstimmungen. Teilweise aber auch Abweichungen, da ich ja z. B. die Variante über Misurina gefahren bin oder den schnellen Weg nach Feltre genommen habe. Trotzdem kann ich damit schon mal eine Lücke meines Tracks schliessen. Ich werde meinen Track bearbeiten und dann zur Verfügung stellen. Das richte ich auch an Mütze und eventuelle andere Interessenten.

Margit, Ich rate Dir sehr, Deine Kamera nicht zu Hause zu lassen. Fotomotive lauern überall, die Motive entscheiden sich je nach Jahreszeit, Wetter, eigenem Blickwinkel und vielen anderen Parametern. Ich freue mich immer sehr über die Bilder der anderen.
Viele Grüße
Peter
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#1089471 - 19.12.14 08:22 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Horst14]
touromat
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Hallo Horst,

da habe ich tatsächlich etwas versäumt. Sollte ich das nächste Mal in der Gegend sein, werde ich sicher diese Variante wählen.
Der verlinkte Track bietet viele Übereinstimmungen und wird mir sicher eine Hilfe bei der Nachbearbeitung sein.
Viele Grüße
Peter
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#1089484 - 19.12.14 09:57 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Mütze]
Uli
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Zitat:
Gint's da 'ne empfehlenswerte Seite dazu ? Nach dem Pustertal-Radweg hatte ich schon mal gegoogelt, das war aber nicht so ergiebig.

Es gibt eine (offizielle - ?) Site mit online-Karten und Tourenplaner für Trentino-Südtirol, musst du mal suchen.
Gruß
Uli
Ich geändere nichts!
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#1089489 - 19.12.14 10:11 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
touromat
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Ich sollte das jetzt langsam mal zum Abschluss bringen, viel gibt es ja auch nicht mehr zu sagen. Schließlich geht es hier um einen Kurztrip und keine epochale Abenteuerreise.

Also nun noch in Drei Tagen um die Dolomiten – Tag 3:


Samstag – 31.05.2014 – Levico Terme – Franzensfeste - 162 km – 1200 hm.

Vom heutigen Tag erwarte ich nicht allzu viel. Den größten Teil der Strecke kenn ich schon. Er dient hautsächlich der Rückfahrt zum Ausgangspunkt.

Leider komme ich spät weg, weil es erst ab 8:30 Frühstück gibt. Keine Frühaufsteher hier. Heute ist das Wetter schön und es ist angenehm warm.

Der direkte Weg würde direkt hinunter nach Trento führen, aber ich habe irgendwo gehört, dass das mit dem Fahrrad ziemlich kompliziert sein soll. Dem gehe ich ganz einfach aus dem Weg, indem ich über Caldonazzo und Calceranica Richtung Mattarello fahre. Dies beschert einige zusätzliche Höhenmeter.

Am höchsten Punkt zweigt ein kleines Sträßchen ab, auf einem Schild steht irgendetwas von Panorama oder so ähnlich. Das will ich sehen, also nehme ich den Abstecher mit. Besonders berühmt scheint es aber nicht zu sein, ich begegne hier sonst niemandem. Während der Auffahrt bieten sich einige Ausblicke auf die Seen und das Val Sugana. Weiter oben endet die Straße dann unspektakulär im Wald, es gehen nur noch Wanderwege weiter. Also ein Bildchen knipsen und zurück und in die schöne Abfahrt ins Etschtal.



Ausblick vom der „Panaoramastrasse“ auf den Lago di Caldonazzo





Etschtal



Hier komme ich dann direkt auf den Etschradweg und werde problemlos durch Trento geleitet; der Etsch entlang, bis auf einen Haken, der wohl ein Industriegebiet umgeht. Trient wäre sicher auch eine Besichtigung wert, aber leider fehlt mir heute etwas die Zeit. Hier habe ich vor vielen Jahren auf meiner ersten längeren Radtour mal genächtigt und es wäre sicher interessant, ob man sich noch an etwas erinnern könnte. Das nächste mal vielleicht.

Weiter auf dem Etschradweg. Ich suche nach einer Einkaufsmöglichkeit, aber hier direkt am Radweg gibt es nichts. Ich fahre umständlich und mit Umwegen durch verschiedene Dörfer, aber Laden gibt es keinen. Ich habe Sorge, dass bald wegen der Siesta alles geschlossen sein wird. Dann aber in San Michele gibt es einen gut sortierten Supermarkt fast neben dem Radweg; die Mittagsverpflegung ist gesichert und wird auf einer schönen Bank an der Etsch umgehend seiner Bestimmung zugeführt.

Manche bezeichnen den Etschradweg als langweilig und wenig attraktiv. Ich bin da anderer Meinung. Sicher hat er auch seine Längen, aber er ist top ausgebaut und so kommt man auch sehr gut vorwärts. Es bieten sich auch immer wieder mal Ausblicke in die Berge, oder im Frühjahr auf blühende Obstbäume.



Feudale Radwegbrücke über die Etsch



Die Salurner Klause empfinde ich – von der anderen Richtung kommend - immer irgendwie als Einfahrt in den mediterranen Süden. Und ich habe den Etschradweg schon öfter mal als sehr praktische Verbindung zu den Pässen östlich und westlich der Etsch genutzt. Und die Autostraßen im Tal machen hier wirklich keinen Spaß; hier drängt sich der ganze regionale Verkehr. Allerdings kann ich mich auch an Fahrten mit starkem Gegenwind erinnern. Das wird dann zur körperlichen und mentalen Belastung.

Heute ist es aber windstill und ich rolle gemächlich gen Norden. Die Durchfahrt von Bozen gestaltet sich einfach. Es ist alles gut für Radler beschildert, man muss nur der Beschilderung Eisackradweg folgen. Überhaupt ist Bozen eine schöne Stadt, es gibt überall gepflegte Radwege und man fühlt sich wie ein gleichwertiger Verkehrsteilnehmer. Das Verkehrsgewirr zwischen Bozen und Blumau, wo sich die Trassen sämtlicher Verkehrsadern auf engstem Raum treffen, wird elegant auf dem Radweg hinter sich gelassen. Der Radweg ist sehr schön und sehr aufwendig angelegt, was bei den beengten Platzverhältnissen im engen Tal sicher nicht ganz einfach war. Vielen Dank dafür.



Eisackradweg



Es geht durch Klausen, sehr sehenswert und stark von Touristen, Radlern und Spaziergängern frequentiert Hier gibt es einen schönen Biergarten, aber der ist brechend voll und es warten schon Leute, bis Plätze frei werden. Sehr schade, dann halt nicht, das hätte gerade gut gepasst.



Klausen



Ich sehe mir noch Brixen an, oft mit dem Auto daran vorbeigefahren, aber bisher noch nie besichtigt. Es lohnt sich auf jeden Fall. Leider finde ich keine Einkehrmöglichkeit, die mir zusagt. Sicher kommt außerhalb noch ein schöner Gasthof mit Biergarten. Kommt er aber nicht. Oder ich finde ihn nur nicht.



Brixen





Brixen



Wenige Kilometer nach Brixen verliere ich den Radweg, oder auch nicht? Es gibt zwar immer wieder mal Schilder, aber keinen passenden Radweg dazu? Ich stehe rätselnd in der Pampa und wundere mich über die angebotenen Holperwege, die vielleicht mit dem Mountainbike Spaß machen würden.

Wer hat sich das ausgedacht? Zig Kilometer beste Radwege und dann auf einmal nur noch Bike-Pisten?

Ich habe die feste Absicht, den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, falls er mir zufällig in dieser abgeschiedenen Wildnis über den Weg laufen sollte. Würden ich einem Förster oder einem Pilzsammler begegnen, würde ich wenigsten den anpöbeln, obwohl ich ja weiß, dass der nichts dafür kann. Würde ich einem Jäger begegnen, würde ich anders handeln. Denn der ist ja schließlich bewaffnet. Mit einem Gewehr und einem Hund. Vor dem Gewehr hätte ich keine Angst. Aber vor dem Hund. Jedenfalls ist hier Niemand. Also bleibe ich auf meinem gerechten Zorn sitzen und kann niemanden großzügig daran teilhaben lassen.

Irgendwann finde ich die Bundesstraße wieder. Leider gab es immer noch kein Abendessen. Ich komme an einer großen Tankstelle mit angrenzenden Bistrotischen vorbei. Ich lasse mich von dem Ambiente mit Blick auf die Zapfsäulen und dem Geruch von Benzin betören und bestelle ein Getränk. Zu Essen gibt es aber nichts mehr, nicht einmal einen Leberkässemmel. Lukullische Offenbarungen hätte ich hier nicht erwartet, aber gar nichts? Ich hole mir im Shop ein paar Kekse. Selbst die erscheinen schlechter als anderswo, aber ich bin jetzt eventuell etwas voreingenommen.

Während ich auf den trockenen Keksen herumkaue denke ich darüber nach, wie es mir trotz der legendären Südtiroler Kneipendichte gelingen konnte, hier an dieser Tanke zu landen. Pech oder Blödheit? Oder eine Mischung aus beidem? Leider kein gelungener Abschluss der ansonsten schönen Tour.

Auf der Bundesstraße fahre ich absolut problemlos nach Franzensfeste und sehe zu meiner völligen Überraschung das Auto unaufgebrochen und unversehrt auf mich warten.

Schön.
Viele Grüße
Peter
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#1089505 - 19.12.14 12:14 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Toxxi
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In Antwort auf: touromat
Es bieten sich auch immer wieder mal Ausblicke ... auf blühende Obstbäume.

Immer wieder mal? verwirrt Ich würde es eher anders beschreiben: immer wieder mal gibt es eine Stelle ohne Obstbäume. Ansonsten ist von Bozen bis weit hinter Trient eine einzige durchgehende Obstbaumbepflanzung.

In Antwort auf: touromat
Wenige Kilometer nach Brixen verliere ich den Radweg, oder auch nicht? Es gibt zwar immer wieder mal Schilder, aber keinen passenden Radweg dazu? Ich stehe rätselnd in der Pampa und wundere mich über die angebotenen Holperwege, die vielleicht mit dem Mountainbike Spaß machen würden.

Wer hat sich das ausgedacht? Zig Kilometer beste Radwege und dann auf einmal nur noch Bike-Pisten?

Über die Sätze freue ich mich. Ich bin echt froh, dass ich nicht der einzige bin, der diesen "Radweg" als absolute Frechheit und Katastrophe empfand. Bin auch ziemlich laut fluchend da lang und habe die Planer zur Hölle gewünscht.

Das geht leider bis Freienfeld so, ab da ist er wieder in Ordnung.

Gruß
Thoralf
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#1089512 - 19.12.14 13:07 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Mütze
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Zitat:
Das richte ich auch an Mütze

Danke schonmal.
- - - - - - - - - - - - - - - -
Grüßchen, Ruth https://missesvelominiservice.com
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#1089513 - 19.12.14 13:10 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Uli]
Mütze
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Okay, danke. Trentino Südtirol, das wird das richtige Suchwort sein. Mit Pustertal kam ich nicht so weit.
- - - - - - - - - - - - - - - -
Grüßchen, Ruth https://missesvelominiservice.com
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#1089543 - 19.12.14 15:26 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Margit]
Horst14
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Hallo Margit,

der von Dir erwähnte Track entspricht wohl größtenteils Peters Strecke.
Er ist aber auf dem Weg nach Cortina, statt über den Passo Cimabanche, über den Misurina-See gefahren.
Die Strecke Schluderbach - Cimabanche - Cortina ist nicht gerade gut für ein Rennrad geeignet.
Für alle nicht "Rennradfahrer" empfiehlt sich diese Strecke aber unbedingt.
Auch im weiteren Verlauf kann man, im Gegensatz zu den von Peter erwähnten verkehrsreichen Streckenpassagen,
auf ruhige, wenig befahrene Strecken ausweichen.
In meinem Track München - Venedig sind diese Wege aufgezeichnet.

Dieser Track folgt im Pustertal auch exakt dem Pustertal-Radweg bis Toblach.

Auf dem Weg zur Brenta würde ich auf jeden Fall die Strecke von Arsie über Rocca und Incino nehmen,
mit einer spektakulären Abfahrt ins Brentatal.

Wie schon Peter erwähnte, wenn man eine solche Tour fährt darf die Kamera nicht fehlen.



Gruß
Horst









Geändert von Horst14 (19.12.14 15:28)
Änderungsgrund: Berichtigung
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#1089552 - 19.12.14 16:13 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Horst14]
immergegenwind
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Hallo touromat,
großartig, wie du dich in das Thema Reisebericht reingarbeitet hast, deine vorsichtigen Sorgen, von den erfahrenen Reiseradlern ("Hotel/Pension sogar mit Vorbuchung geht eigentlich gar nicht") zurecht gestutzt zu werden. Hast du prima ausgehalten, Klasse.

Deine Strecke habe ich neben der Beschreibung in "waymarked trails" verfolgt. Gefällt mir sehr gut. Sollte man mal nachfahren, Tagesstrecken und Höhenmeter haben es in sich. Radwege in Umgebung Levico Terme und den Ort Caldonazzo kenne ich vom Urlaub, bin dort den Kaiserjägerweg hoch gekurbelt.
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#1089903 - 21.12.14 15:47 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: immergegenwind]
touromat
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Hallo immergegenwind. Danke für den sehr netten Kommentar. Strecke und höhenmeter waren eigentlich nicht so wild. Aber radwege kosten unglaublich viel zeit und dann will man ja auch noch was besichtigen.
Der kaiserjägerweg steht übrigens auch ganz oben auf meiner to-do-Liste.
Aber was in aller Welt ist way marked trails?
Viele Grüße
Peter
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#1089912 - 21.12.14 16:33 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Juergen
Moderator
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In Antwort auf: touromat
Aber was in aller Welt ist way marked trails?
Waymarked Trails: Radwege schmunzel
Danke für deinen Bericht. Wenns passt, werde ich wohl im Herbst da lang kurven und mich mal am Lüsener Tal versuchen.
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen + nur der Löffel weiß, wie es dem Topf geht.

Geändert von Juergen (21.12.14 16:34)
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Off-topic #1089924 - 21.12.14 17:37 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Margit
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In Antwort auf: touromat
Aber was in aller Welt ist way marked trails?
das sind ganz wunderbare Wege, welche dir fast nie das Ziel verraten, weil du immer den grünen Pfeilen folgst wo ein Rad darunter abgebildet ist. Auch Navigationsgeräte bevorzugen diese Wege und führten mich heute zum Christkindlmarkt auf den Marienplatz - ich wollte aber nur schnellstens nach Hause weinend Aber dann kannte ich mich endlich aus und lies das Navi den Quatsch weiterplappern und ständig neu berechnen bier
Viele Grüße
Margit
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Off-topic #1090068 - 22.12.14 11:28 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: dhomas]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
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In Antwort auf: dhomas
Dito! Ich war erst letztes Jahr im Pustertal und habe dort keinen Radweg gesehen (bis auf den Anfang). Ist der neu? Nach Cortina hab ich schon einen gesehen, aber da lag zu der Zeit noch 1m Schnee schmunzel

Ich bin 2011 durchs Eisacktal gefahren. Da stand schon ein Wegweiser zum Pustertalradweg nach Toblach.
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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Off-topic #1090083 - 22.12.14 12:21 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Margit]
iassu
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Wie du benutzt in der Heimatstadt ein Navi?
Gruß Andreas
Onkel Ju 2
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#1090091 - 22.12.14 12:29 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Horst14]
Schneehase
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Beiträge: 306
Hallo Horst,

In Antwort auf: Horst14
"Eventuell wäre die Strecke am See entlang über Rocca Richtung Cismon schöner gewesen? Das habe ich leider versäumt"

Hinter Rocca hättest Du von Incino nach Cismon diese Abfahrt gehabt:


vor und auch in Incino stehen mittlerweile(?) Schilder, dass die Durchfahrt ins Brenta-Tal verboten ist. Rund 1,5km nach dem Ort ist die Straße dann mit 2 Betonblöcken tatsächlich versperrt - ein bepacktes Rad passt gerade so dazwischen durch. Die Stelle ist kurz vor dem Beginn der Strecke mit den überhängenden Felsen.
Wir sind dort in den Pfingstferien entlanggefahren und haben auf dem ersten Stück der Abfahrt immer gehofft den Berg nicht wieder hoch zu müssen.

Gruß

Klaus
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#1090250 - 22.12.14 22:24 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Schneehase]
Horst14
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In Antwort auf: Schneehase
Hallo Horst,

vor und auch in Incino stehen mittlerweile(?) Schilder, dass die Durchfahrt ins Brenta-Tal verboten ist. Rund 1,5km nach dem Ort ist die Straße dann mit 2 Betonblöcken tatsächlich versperrt - ein bepacktes Rad passt gerade so dazwischen durch. Die Stelle ist kurz vor dem Beginn der Strecke mit den überhängenden Felsen.
Wir sind dort in den Pfingstferien entlanggefahren und haben auf dem ersten Stück der Abfahrt immer gehofft den Berg nicht wieder hoch zu müssen.




Die Betonblöcke standen auch 2012 schon dort.
Die Sperrung gilt wohl für motorbetriebene Fahrzeuge.

Gruß
Horst
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#1090279 - 23.12.14 08:47 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Horst14]
Hulle
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In Antwort auf: Horst14
Die Sperrung gilt wohl für motorbetriebene Fahrzeuge
Das hatte ich genauso in Erinnerung von meiner Tour 2013
Gruß, Florian
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#1090775 - 25.12.14 22:01 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Hulle]
talybont
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Moin,
eine ähnliche Runde könnte ich mir für 2015 auch vorstellen. Eventuell aber auch ab Hayden über Falzarego ins Gadertal und weiter nach Gröden. Sind zwar mehr Höhenmeter, aber die Gegend hat es mir angetan.
Allerdings könnte man auch locker 3 Wochen durch die Gegend dort kurven!
Tolle Ecke.

mfg,
Armin
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#1090807 - 26.12.14 08:59 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Hansflo
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Guten Morgen,

auch von mir ein herzliches Danke für den ausführlichen Bericht und die schönen Bilder einer interessanten Runde. Fast alle Streckenteile kenne ich aus eigenem (teils mehrfachem) Erradeln, aber die Zusammenfassung zu einer Runde hat noch einmal etwas Besonderes.

Hans
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#1090809 - 26.12.14 09:24 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
kettenraucher
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Ich möchte mich auch für diese beschwingte Tourenbeschreibung bedanken. Dein Humor bringt viel Würze in die Suppe und gefällt mir überaus gut. Ne schöne Gegend isses allemal.
Allen gute Fahrt und schöne Reise.
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#1091156 - 28.12.14 17:03 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: kettenraucher]
touromat
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Hallo Kettenraucher, vielen Dank für die freundliche Einschätzung.
Deinen Bericht "Ach so, nur Schweiz" habe ich mit großer Freude gelesen.
Viele Grüße
Peter
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#1091422 - 29.12.14 19:02 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Hansflo]
touromat
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Hallo Hans,
beim Betrachten einer kleinformatigen Landkarte drängt sich die Runde geradezu auf und man kann fast gar nicht anders, als da herum zu fahren, ob man will, oder nicht. schmunzel
Viele Grüße
Peter
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#1092658 - 04.01.15 13:30 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
touromat
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und das wäre dann noch der track ...

http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ogvnqcprdboieslc
Viele Grüße
Peter
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#1092700 - 04.01.15 17:16 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Keine Ahnung
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Danke für den Track. Ich finde es immer sehr hilfreich, den Weg auf der Karte sehen zu können. Leider habe ich keinen guten Orientierungssinn und ein miserables Ortsnamensgedächtnis. Da erkenne ich von mir selber schon gefahrene Teilstücke am besten, wenn ich sie auf der Karte sehe, und kann von der Karte auch am besten Anregungen für neue Touren entnehmen.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1092718 - 04.01.15 18:07 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Mütze
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Toll, daß Du den Track noch nachgereicht hast. Ich wollte Dich schon darum bitten. Es würde mich echt reizen, diese Tour auch mal zu fahren.
- - - - - - - - - - - - - - - -
Grüßchen, Ruth https://missesvelominiservice.com
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#1092726 - 04.01.15 18:19 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Mütze]
touromat
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Hallo Mütze, sehr gerne.

Eine kleine Anmerkung noch: ca. 70% des tracks sind original aufgezeichnete Daten und damit sehr verlässlich. Den Rest habe ich manuell aus dem Gedächtnis mit basecamp nachgezeichnet, da die Originaltracks fehlerhaft waren. Wenn mich mein Gedächtnis nicht ganz im Stich gelassen hat, sollten aber auch diese Strecken zur Orientierung ausreichen.

Ich habe da mein externes Ladegerät (powermonkey), das ich bei Pausen zum Nachladen genutzt habe, im Verdacht. Hat vielleicht schon mal jemand Erfahrungen gemacht, ob so ein Gerät eine laufende Trackaufzeichnung stören kann?
Viele Grüße
Peter
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#1092927 - 05.01.15 07:33 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Mütze
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Hallo Peter, hast Du irgendeine Angabe über die Anstiege ? Ich meine wie steil die waren ? Eine ungefähre Abgabe in Prozenten reicht mir. Danke im Voraus.
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#1092940 - 05.01.15 08:24 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Margit
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In Antwort auf: touromat
und das wäre dann noch der track ...

http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ogvnqcprdboieslc
mille grazie! Werde ich auf alle Fälle in umgekehrter Richtug nachradeln, mit kleiner Änderung: starten tu ich in Sterzing, Ende der Tour Trento oder Rovereto mit vorherigem Aufenthalt am Gardasee, je nach Lust und Laune und Wetter. Solche Reiseberichte gefallen mir, toll beschrieben, schöne Fotos und Track zum nachradeln, danke!

PS: Ansonsten geht es mir genau so wie Arnulf
Viele Grüße
Margit
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#1094441 - 09.01.15 12:46 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: Mütze]
touromat
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Die Antwort mit der Schwierigkeit der Steigungen bin ich noch schuldig.

Da der überwiegende Teil der Strecke in langezogenen Tälern und auf stillgelegten Bahntrassen verläuft, wird man selten auf Steigungen mit mehr als 5% treffen.

Ausnahme: die beiden Pässe Col St. Angelo und Passo Tre Croci. Hier sind Steigungsspitzen von etwa 10% anzutreffen, aber jeweils nur kurz. Auch hier bleibt man meistens deutlich unter der 10%-Marke. Es sind ja auch nur jeweils ca. 200 - 300 hm, somit zählen die beiden Pässe meines Erachtens mit zu den leichtesten überhaupt. Die beiden Pässe kann man aber ja auch auslassen und über die eigentliche Radwegverbindung über den Passo Cimabanche nach Cortina fahren. Das ist dann nochmal deutlich leichter.
Viele Grüße
Peter
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#1094514 - 09.01.15 14:57 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
Mütze
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Oh, danke. Die Strecke wird zunehmends interessant für mich. Toller Reisebericht.
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#1097979 - 20.01.15 22:26 Re: In drei Tagen um die Dolomiten [Re: touromat]
max saikels
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Beiträge: 1488
In Antwort auf: touromat
die ersten Blicke auf die Drei Zinnen, von denen ich aber nur zwei sehe. Habe ich mich da vielleicht verzählt?


... wenn du auf deinem Bild der Drei Zinnen genau hinschaust, siehst du die dritte rechts hinter der zweiten.
Grüße, Stephan
Alpen 2022
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