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#1084012 - 26.11.14 12:59 Aktueller Test Nabendynamos
StephanBehrendt
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 12452
Der Beleuchtungspabst Andreas Oehler hat wieder mal für Aktiv-Radfahren elf aktuelle Nabendynamos getestet. Hier hat er den Test veröffentlicht.
------------------------
Grüsse
Stephan
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#1084083 - 26.11.14 18:00 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: StephanBehrendt]
Stahlträger
Mitglied
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Beiträge: 63
Vielen Dank. Sehr wertvoll da gerade eine Neuanschaffung ansteht.
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#1084110 - 26.11.14 18:57 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: StephanBehrendt]
bezel
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1056
Das heisst, der SON 28 neu ist die beste Wahl (bez. Leistungsstärke, Verarbeitungsqualität..) für das Reiserad, oder sehe ich das falsch?
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#1084115 - 26.11.14 19:29 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: bezel]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16330
Definiere "beste"!
Sicherlich ist der 28er SON top, aber der Test zeigt z.B. auch, dass die Shutter den SONs in kaum etwas nachstehen und nur etwa die Hälfte von dessen Preis kosten. zwinker
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#1084140 - 26.11.14 21:42 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: StephanBehrendt]
huxtebude
Mitglied
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Beiträge: 451
Ich sehe hier aus meiner Sicht keine großen Unterschiede.
Ob der Dynamo jetzt ein Watt mehr oder weniger braucht, dürfte doch im Alltag keine Rolle spielen. ICH merke nicht, ob mein Licht an- oder ausgeschaltet ist, jedenfalls nicht an der Antriebsleistung.
Vielleicht die Verarbeitung. Wenn ich aber bedenke, dass mein Shimano seit über 30t km ohne Probleme läuft (und ohne Wartung), müsste der SON schon gaaaanz schön lange halten.

Grüße
Florian
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#1084144 - 26.11.14 21:53 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: bezel]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 19323
In Antwort auf: bezel
Das heisst, der SON 28 neu ist die beste Wahl (bez. Leistungsstärke, Verarbeitungsqualität..) für das Reiserad, oder sehe ich das falsch?

Wie kommst du zu diesem Schluss? Die Verarbeitungsqualität ist ausdrücklich nicht getestet und bewertet worden. Und bei der "Leistungsstärke" (maximale Lichtstärke bei eine bestimmten Geschwindigkeit) bringt der Dynamo von Shutter Precision bei 10 km/h genausoviel wie der SON, und bei 30 km/h sogar mehr.

Leerlaufleistung: ja, es ist schon richtig, dass der SP 200% des Widerstandes eines SON hat, und der Shimano 400%. Nur... 400% von sehr wenig ist immer noch wenig. Ob der Dynamo 1, 2 oder 4 Watt Bremsleistung bringt, wirst du an einem schweren Reisread niemals merken.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1084149 - 26.11.14 22:22 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: derSammy]
Biketourglobal
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1305
Unterwegs in Deutschland

Die Shutter gefallen mir auch sehr. Fahre den deluxe, aber preislich gefallen mit die Shutter sehr. Obwohl etwas schwerer. noch.
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#1084166 - 27.11.14 00:21 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: huxtebude]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 32445
Zitat:
Wenn ich aber bedenke, dass mein Shimano seit über 30t km ohne Probleme läuft (und ohne Wartung), müsste der SON schon gaaaanz schön lange halten.

Damit kann ich dienen. Mein ältester vohandener läuft jetzt ohne irgendwelche Macken seit zwölf Jahren, die ersten sechs Jahre hat er jährlich knapp zehntausend Kilometer gebracht. Seitdem durch Montagetätigkeit und Winterpause weniger, aber jede mehrtägige Reise und damit meist beladen. Von daher hat die Firma Schmidt nicht zuviel versprochen.
Falk, SchwLAbt
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#1084175 - 27.11.14 05:15 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: Biketourglobal]
Sickgirl
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4594
ich habe einen SP8 und einen Son delux hier und gewogen. Der SP8 wiegt knapp 30g mehr. Beim Son delux brauche ich noch den Centerlockadapter dazu. Von daher eigentlich Gleichstand, bzw sogar leichter Gewichtsvorteil.
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#1084190 - 27.11.14 09:37 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: Sickgirl]
Dergg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1916
Den SP8 entspricht wohl eher dem SON28, der SonDelux ist ja eigentlich für 20''-Räder und somit vergleichbar zum SP9. In beiden Fällen sind die SP-Dynamos eine ganze Ecke leichter, FYI

http://www.sp-dynamo.com/9seriesdynamo%20hub.html
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#1084199 - 27.11.14 10:19 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: huxtebude]
Mike42
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2200
In Antwort auf: huxtebude
Ich sehe hier aus meiner Sicht keine großen Unterschiede.
Ob der Dynamo jetzt ein Watt mehr oder weniger braucht, dürfte doch im Alltag keine Rolle spielen. ICH merke nicht, ob mein Licht an- oder ausgeschaltet ist, jedenfalls nicht an der Antriebsleistung.

Also wenn es tatsächlich in den Bereich von ~8W geht können das bei einem Genussradler schon 10% der Antriebsleistung sein.
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#1084204 - 27.11.14 10:40 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: StephanBehrendt]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 9160
Den einzigen "spürbaren" Vorteil einer teuren SON-Nabe sehe ich evtl. in ihrer Haltbarkeit. Allerdings habe ich hier bislang auch keine negativen Erfahrungen mit den Shimano-Dynamos gemacht. Für mich bleibt die SON in der Kategorie "Liebhaberei" mit dem gleichzeitig guten Gefühl, etwas für die deutsche Wirtschaft getan zu haben. Mein Gewissen bei dem Kauf einer deutlich preisgünstigeren Shimano-Nabe (es muss ja nicht die teuerste Version zu sein) ist aber doch nicht wirklich belastet. Ich fahre ja bei den meisten meiner Räder auch Shimano-Komponenten und nur am Reiserad habe ich mir eine Rohloff gegönnt, wobei ich selbst hier den Begriff "Liebhaberei" gerne gelten lassen würde (auch wenn ich echte Vorteile der Rohloff-Nabe sehe), da für meine Anwendungen eine Kettenschaltung auch ihren Dienst verrichten würde.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1084208 - 27.11.14 10:51 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: Mike42]
dhomas
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1795
In Antwort auf: Mike42
In Antwort auf: huxtebude
Ich sehe hier aus meiner Sicht keine großen Unterschiede.
Ob der Dynamo jetzt ein Watt mehr oder weniger braucht, dürfte doch im Alltag keine Rolle spielen. ICH merke nicht, ob mein Licht an- oder ausgeschaltet ist, jedenfalls nicht an der Antriebsleistung.

Also wenn es tatsächlich in den Bereich von ~8W geht können das bei einem Genussradler schon 10% der Antriebsleistung sein.


Schon, aber wenn wir wieder auf das angesprochene 1W (und nicht 8W) zurückkommen sind's eben nur 1,25%.
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#1084211 - 27.11.14 11:07 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: dhomas]
JaH
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14697
In Antwort auf: dhomas
Schon, aber wenn wir wieder auf das angesprochene 1W (und nicht 8W) zurückkommen sind's eben nur 1,25%.

Leerlaufverluste - ich frage mich in dem Zusammenhang aber wie das mit dem Bezugswert gemacht wird. Ich meine, es gibt ja nun auch bei den "einfachen", also normalen VR Naben ohne integriertenn Dynamo, sehr unterschiedliche Modelle und entsprechend sehr verschiedene Verlustwerte. Und je nachdem gegen was für eine Qualität von normaler VR-Nabe ich einen NaDy teste, wird der Leerlaufverlust der NaDy-Nabe dann entweder sehr klein und scheinbar unbedeutend, oder eben auch hoch erscheinen.

Oder habe ich jetzt etwas grundlegend wichtiges übersehen? (Die Frage richtet sich natürlich nicht an dich, Thomas, sondern an Alle.)

Edit: Hm! Ich vermute fast, ich habe mich da eben mit meiner Annahme tatsächlich vertan. Aber ich warte mal die evtl. Antworten ab.
Dif-tor heh smusma! \\//_ - Lebe lang und in Frieden. Und für Radfahrer: Radel weit und ohne Platten.
In dem Sinne meint Jochen: Das Leben ist hart. Mit und ohne Oberlippenbart.

Geändert von JaH (27.11.14 11:09)
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#1084218 - 27.11.14 11:59 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: JaH]
sl99
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 185
In Antwort auf: JaH

Leerlaufverluste - ich frage mich in dem Zusammenhang aber wie das mit dem Bezugswert gemacht wird. Ich meine, es gibt ja nun auch bei den "einfachen", also normalen VR Naben ohne integriertenn Dynamo, sehr unterschiedliche Modelle und entsprechend sehr verschiedene Verlustwerte. Und je nachdem gegen was für eine Qualität von normaler VR-Nabe ich einen NaDy teste, wird der Leerlaufverlust der NaDy-Nabe dann entweder sehr klein und scheinbar unbedeutend, oder eben auch hoch erscheinen.

Oder habe ich jetzt etwas grundlegend wichtiges übersehen? (Die Frage richtet sich natürlich nicht an dich, Thomas, sondern an Alle.)

Edit: Hm! Ich vermute fast, ich habe mich da eben mit meiner Annahme tatsächlich vertan. Aber ich warte mal die evtl. Antworten ab.


Vor einiger Zeit war in der Tour mal eine Untersuchung über die Fahrwiderstände, wie Wind, Reifen und die diversen Lager des Rads. Raus kam, dass der Fahrwiderstand durch die diversen Lager im Vergleich zu den anderen sehr klein sind und es waren auch nicht so große Unterschiede zwischen billigen und teuren Gruppen. Großes ABER: Campagnolo hatte deutlich erhöhte Reibungswiderstände. Nicht etwa weil die Naben rauh liefen - es waren die einfachen Gleitlager an den Schaltwerkröllchen, die mehr Widerstand als die ganzen anderen Lager am Rad zusammengenommen produziert hatten...

sl99
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#1084228 - 27.11.14 12:19 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: JaH]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16330
Jochen, du hast, was die Vergleichbarkeit betrifft schon recht.
Gemessen wurde, welche Leistung nötig ist um ein Dynamoalaufrad (mit/ohne Licht) auf einem vorgegebenen Geschwindigkeitstempo zu halten. Bei 30km/h bewegt sich das zwischen 2W und 4W (je nach Modell), wenn das Licht aus ist und zwischen 6,5W und 8,5W, wenn das Licht an ist.
Will man das mit einer dynamofreien Nabe vergleichen, muss man messen, wie viel Widerstand deren Lager haben. Ich prognostiziere da auch irgendwas in der Größenordnung von 1-3W, so dass man sicher mit Fug und Recht behaupten kann, dass ein unbelasteter hochwertiger Nabendynamo im Fahrbetrieb nicht spürbar ist.
Anders ist dies, wenn das Licht an ist. Die 6W nominelle Leistungsabgabe müssen ja irgendwo herkommen und die 6,5W-8,5W gegenüber 1-4W bei Nabe ohne Licht sind schon zu spüren - für einen unsportlichen Genussradler sicher sogar stärker als für jemanden, der sowieso schon mit deutlich über 100W in die Pedale tritt. Wenn man aber darauf setzt, sein Licht umweltfreundlich selbst durch Muskelkraft erzeugen zu wollen und nicht mit Akkus/Batterien hantieren möchte, dann finde ich diese Werte mehr als tolerabel.
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Off-topic #1084230 - 27.11.14 12:29 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: derSammy]
ro-77654
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 5188
In Antwort auf: derSammy
Wenn man aber darauf setzt, sein Licht umweltfreundlich selbst durch Muskelkraft erzeugen zu wollen und nicht mit Akkus/Batterien hantieren möchte, dann finde ich diese Werte mehr als tolerabel.


Das ist zwar ziemlich OT, aber trotzdem ein Einwurf: Ein Nady muss hergestellt werden - Rohstoffe, Energie. Gute Akkus halten über 5 Jahre - es könnte durchaus sein, dass bei Leuten wie mir, die selten Licht benötigen (Lade die Akkus für die vordere Lampe circa 3x im Jahr), die Ökobilanz auf z. B. 20 Jahre / 40000 Kilometer gerechnet besser bei Leuchten mit Mignon-Batterieversorgung ist.

Gibt es bei den Shutter Precision Langzeiterfahrungen hier im Forum?
Gewerblich: Autor und Lastenrad-Spedition, -verkauf, -verleih
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Off-topic #1084234 - 27.11.14 12:39 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: ro-77654]
JaH
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14697
In Antwort auf: ro-77654
Gibt es bei den Shutter Precision Langzeiterfahrungen hier im Forum?

Sag doch bitte noch dabei, was du unter "langzeit" verstehen möchtest. Jahre, viele Jahre oder viele Kilometer?

Mein allererster SON bekam nach irgendwie 9 Jahren und 36.000km neue Lager und die verbesserte Dichtung.
Mein erster SON deluxe lief nur ein gutes Jahr bei mir und läuft nun bei AndreasR weiter.
Mein zweiter SON deluxe mit disc tut es nun seit gut 3,5 Jahren und geschätzten (habe die exakten Werte nie notiert, es aber gestern überschlagen) ca. 30.000km in absolut unauffälliger Weise.
Mein SP-8 oder ist es ein PD-8? ähh... na ist auch egal, weil der liegt immer noch als Reserve in der Kiste und wurde noch nie bewegt. zwinker
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#1084235 - 27.11.14 12:45 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: derSammy]
JaH
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14697
Ja gut, die Widerstände sind beim Zahlenvergleich sicherlich in der Rubrik "zu vernachlässigende Größe" einzuordnen. Jedoch widerspreche ich, wenn mal wieder behauptet wird, man würde das nicht spüren. Ich habe den Unterschied bereits beim ersten SON gespürt. Der Einfluß ist gering, aber je nachdem wie das Rad insg. konzipiert ist, wie die Rahmenbedingungen sind, läßt sich der Unterschied, zumindest für manche Menschen, durchaus wahrnehmen.
Als ich letztes Jahr ein NaDy-freies Leichtlauf-VR aufbaute und dann zur Probe die Straße hinunter rollte, war der Unterschied extrem deutlich zu spüren, denn da wo ich sonst gleichbleibend schnell mit dem SON rolle, wurde ich mit der Leichtlaufnabe in sehr deutlicher Weise beständig schneller, da die Straße eine sehr geringe Neigung in Verlaufrichtung aufweist.

Nun gibt es ja Menschen die geradezu versessen sind einfach alles so weitgehend wie irgendmöglich zu optimieren und für die ist sowas garantiert extrem wichtig. Auch wenn es auf der gröberen Ebene total "Banane" ist.
Aber so sind "die Menschen" halt mitunter: nicht immer völlig rational. zwinker
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Off-topic #1084239 - 27.11.14 12:57 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: ro-77654]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 32445
Denk bei der Ökobilanz mal an die Ladeverluste. Ein Akkumulator ist kein idealer Kondensator, bei dem Du 100% der eingeleiteten Ladungsträger auch wieder entnehmen und nutzen kannst. Zudem dürften die benötigten Elemente um einiges ökologisch heikler sein als die, die zum Bau eines Generators erforderlich sind. Der ist außerdem zusätzlich notwendig, nur fährst Du ihn nicht in der Weltgeschichte spazieren. Schließlich füllt Deine Speicherzellen nicht der heilige Geist mit Schippe und Trichter. Als Letztes, auch ohne eingebauten Generator braucht das Vorderrad eine Nabe.

@Mike42, man spürt den zusätzlichen Laufwiderstand einer Generatornabe, wenn sie in Ordnung ist, tatsächlich nicht. Ich habe auch noch nicht erlebt, dass eine nur mit den Lampen belastete Generatornabe im Betrieb warm wird. Seitenlaufgeneratoren dagegen werden sehr fühlbar warm. Ich kann allerdings nicht sagen, ob durch die Lagerreibung oder durch den Stromfluss.
Falk, SchwLAbt
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Off-topic #1084246 - 27.11.14 13:07 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: ro-77654]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 19323
In Antwort auf: ro-77654
Gibt es bei den Shutter Precision Langzeiterfahrungen hier im Forum?

Den gibts erst seit ca. 2 Jahren. Seit März 2013 habe ich ihn am Crosser. Bisher unauffällig und problemlos, aber dieses Rad nutze ich nicht für weite Fernreisen und auch nicht im Alltag bei Dreck und Schnee.
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#1084253 - 27.11.14 13:21 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: derSammy]
hawiro
Nicht registriert
In Antwort auf: derSammy
[ ... ]Will man das mit einer dynamofreien Nabe vergleichen, muss man messen, wie viel Widerstand deren Lager haben. Ich prognostiziere da auch irgendwas in der Größenordnung von 1-3W, so dass man sicher mit Fug und Recht behaupten kann, dass ein unbelasteter hochwertiger Nabendynamo im Fahrbetrieb nicht spürbar ist.[ ... ]

Der Widerstand einer normalen Nabe ist mit Sicherheit deutlich niedriger. Wenn ich das Vorderrad meines alten Stahlrosses (noch mit Walzendynamo am Hinterrad, weil inzwischen sehr selten bewegt) im Montageständer anschubse, dreht sich das minutenlang. Das Vorderrad meines aktuellen Rades (mit NaDy) dreht sich ein paar Umdrehungen, dann ist Schluss. Das sind schon Größenordnungen. Und auch beim Fahren macht sich das bemerkbar. Nicht so sehr, wenn ich trete (also beim NaDy einen signifikant höheren Widerstand spüren würde), sondern eher beim Ausrollen vor der Ampel oder wenn es leicht bergab geht. Da rollt das alte Rad einfach ein Bisschen leichter/weiter.

Ich möchte die Vorzüge eines NaDys trotzdem nicht mehr missen. Da nehme ich den leicht höheren Trainingseffekt des NaDy-Vorderrads doch gerne mit... grins
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Off-topic #1084259 - 27.11.14 13:35 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: Falk]
KUHmax
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2316
Hallo Falk,
In Antwort auf: Falk
Zudem dürften die benötigten Elemente um einiges ökologisch heikler sein als die, die zum Bau eines Generators erforderlich sind. Der ist außerdem zusätzlich notwendig, nur fährst Du ihn nicht in der Weltgeschichte spazieren. Schließlich füllt Deine Speicherzellen nicht der heilige Geist mit Schippe und Trichter. Als Letztes, auch ohne eingebauten Generator braucht das Vorderrad eine Nabe.

dem allem kann ich nur zustimmen. Nur denken da die wenigsten dran.

Das scheint so zu sein, wie KFZ-Kosten mit dem Benzinverbrauch gleichzusetzen.
------------
Radlergrüße, Karin
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#1084264 - 27.11.14 13:57 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: ]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16330
Das Andrehen im Montageständer ist für den Vergleich kaum geeignet. Der Widerstand ist Tempoabhängig, deshalb hat Kollege Oehler ja auch bei 10, 20 und 30 km/h gemessen.
Nabendynamos haben insbesondere im Anlaufbereich einen höheren Widerstand und im Montageständer schlägt irgendwann die Polfühligkeit zu, die das Laufrad abrupt stoppt, wo das Nichtnabendynamolaufrad noch ne ganze Weile weiterrollt. All das stört dich aber bei Normaler Fahrt über 10 km/h nicht mehr.
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#1084268 - 27.11.14 14:05 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: huxtebude]
soma
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 576
In Antwort auf: huxtebude
Ich sehe hier aus meiner Sicht keine großen Unterschiede.
Ob der Dynamo jetzt ein Watt mehr oder weniger braucht, dürfte doch im Alltag keine Rolle spielen. ICH merke nicht, ob mein Licht an- oder ausgeschaltet ist, jedenfalls nicht an der Antriebsleistung.
...

Ich habe am Reiserad einen 'alten' SON und beim Liegedreirad einen 'neuen' SON im Einsatz.
Ich spüre da ebenfalls keinen Unterschied, wenn sich das Licht automatisch ein- oder ausschaltet.
Ob der Leerlauf-Widerstand wirklich in den Beinen spürbar ist, halte ich für fraglich. Meine Beine sind nicht so sensibel.

Den Einfluss der Reifenwahl und des Reifendrucks halte ich für viel entscheidender, als den des Leerlauf-Widerstandes eines 'guten' NaDys.

Wenn eine Scheibe kratzt, oder sonste etwas knartzt, oder knackt, auch wenn es nicht vom Antriebssytem kommt, kostet mich das vom Kopf her viel mehr Energie, als das Wissen um den Widerstand des NaDys.

PS: OT: Vor vielen, vielen Jahren habe ich in einer Fahrradzeitschrift gelesen, dass beim Radeln mit 30 km/h 90% der eingesetzten Energie dafür benötigt würden, den Luftwiderstand zu überwinde.
Unter welchen Bedingungen dieser Wert ermittelt wurde, bzw. um welche Art von Rad es sich handelte, weiss ich nicht mehr.
************************************************
'Liegedreirad-Cruisen' ist super, ich komm dabei ausgeschlafen an
soma

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#1084269 - 27.11.14 14:07 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: derSammy]
hawiro
Nicht registriert
In Antwort auf: derSammy
Das Andrehen im Montageständer ist für den Vergleich kaum geeignet.

Doch. Nennt sich Energieerhaltungssatz. Ich stecke eine gewisse Menge Energie rein (= ich beschleunige beide Laufräder auf die selbe Geschwindigkeit) und schaue dann, welches wie lange läuft. Das, was kürzer läuft, hat die höhere Verlustleistung.

In Antwort auf: derSammy
Der Widerstand ist Tempoabhängig, deshalb hat Kollege Oehler ja auch bei 10, 20 und 30 km/h gemessen.

Das ist bei NaDy so, aber sicherlich nicht bei normalen Naben. Wenn normale Naben unterschiedliche

In Antwort auf: derSammy
Nabendynamos haben insbesondere im Anlaufbereich einen höheren Widerstand und im Montageständer schlägt irgendwann die Polfühligkeit zu, die das Laufrad abrupt stoppt, wo das Nichtnabendynamolaufrad noch ne ganze Weile weiterrollt. All das stört dich aber bei Normaler Fahrt über 10 km/h nicht mehr.

Es stört mich, wie oben schon geschrieben, nicht, aber der NaDy hat trotz alledem eine höhere Verlustleistung. Da beisst die Maus kein' Faden ab.
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#1084275 - 27.11.14 14:19 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: derSammy]
JaH
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14697
In Antwort auf: derSammy
Nabendynamos haben insbesondere im Anlaufbereich einen höheren Widerstand und im Montageständer schlägt irgendwann die Polfühligkeit zu, die das Laufrad abrupt stoppt,

Ist ansatzweise in diesem kleinen Video zu erkennen. Zuerst Andrehen bei angeklemmten Scheinwerfer, danach Leerlauf und ja, ohne Bereifung, also vermindertem "Schwunghaltevermögen" (Drehimpuls).
Dif-tor heh smusma! \\//_ - Lebe lang und in Frieden. Und für Radfahrer: Radel weit und ohne Platten.
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#1084285 - 27.11.14 14:42 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: ]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16330
In Antwort auf: hawiro
In Antwort auf: derSammy
Das Andrehen im Montageständer ist für den Vergleich kaum geeignet.

Doch. Nennt sich Energieerhaltungssatz. Ich stecke eine gewisse Menge Energie rein (= ich beschleunige beide Laufräder auf die selbe Geschwindigkeit) und schaue dann, welches wie lange läuft. Das, was kürzer läuft, hat die höhere Verlustleistung.


Dein Einwand deutet darauf hin, dass du nicht weißt, was Polfühligkeit ist: Wenn du ein Nabendyanmorad im Leerlauf andrehst, dann wandern die Magnetpole über die Spulen, induzieren darin einen (Wechsel-)Strom und der ein (sich zeitlich änderndes) Magnetfeld welches so gerichtet, dass es mit einer gewissen Frequenz das Rad mal abbremst, mal wieder anstößt. Den elektrischen Widerstand beim Stromfluss in der Spule mal vernachläsigt, gleichen sich diese Effekte völlig aus. Wird das Rad jedoch langsamer, dann führt einer der Bremsmomente (der Magnetfelder von Magneten und Spule) zum völligen Abbremsen des Rades und die Energie, die noch im Magnetfeld steckt, kann anschließend nicht mehr in Radbewegung umgesetzt werden, sondern resultiert in Spulenerwärmung.

Der Effekt ist in etwa vergleichbar, wie wenn du ein Spielzeugauto einmal eine gerade Strecke entlang schiebst und ausrollen lässt, verglichen mit einem Spielzeugauto, welches eine leicht wellige Strecke entlanggeschoben wird. Solange bei beiden Fahrzeugen die Geschwindigkeit hoch ist, gleicht sich (unter Vernachlässigung der Reibung, die bei dem Fahrzeug auf gerader Strecke ja auch auftritt) bei dem Auto in der welligen Strecke die Zusatzbeschleunigung bergab und das Abbremsen bergauf in etwa aus.
Lässt du beide Fahrzeuge aber ausrollen, so rollt das Fahrzeug auf gerader Strecke wirklich lange bis zum Stand, während das Fahrzeug auf der welligen Strecke an einem Gegenhang zum Stehen kommen wird. Dass es steht heißt nicht, dass es keine Energie mehr hat (es hat noch potentielle Energie und wird den Gegenhang zurückrollen), sondern es heißt nur, dass die in ihm steckende Energie nicht mehr reicht den Gegenhang zu überwinden (nach dem es ja wieder ordentlich beschleunigt werden würde).
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#1084288 - 27.11.14 14:59 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: derSammy]
hawiro
Nicht registriert
In Antwort auf: derSammy
[ ... ]Dein Einwand deutet darauf hin, dass du nicht weißt, was Polfühligkeit ist:

Doch, das weiß ich. Spätestens jeder, der mal ein NaDy-Laufrad eingespeicht und zentriert hat, weiß das. Und ich habe nicht nur ein NaDy-Laufrad selber gebaut. Du kannst mir also glauben, dass ich den Effekt sehr gut kenne.

In Antwort auf: derSammy
[ ... ] sondern resultiert in Spulenerwärmung.

... d.h. ursprünglich vorhandene Rotationsenergie, die in Wärme umgesetzt wird, ist anschließend "weg". Weswegen sich das Laufrad nicht mehr weiterdreht. Q.e.d.

Die Polfühligkeit führt ja nicht nur zum schlussendlichen Anhalten des NaDy-Laufrades, sondern auch ständig während des Drehens zu einer gewissen Umwandlung von Rotationsenergie in Wärme. Warum sollten NaDy-Laufräder sonst eine höhere Verlustleistung haben? Du kannst doch die Verlustleistung bei höheren Geschwindigkeiten nicht einfach abschalten.

Der Energieerhaltungssatz hat halt nun mal die blöde Eigenschaft, immer zu gelten.

In Antwort auf: derSammy
Der Effekt ist in etwa vergleichbar, wie wenn du ein Spielzeugauto einmal eine gerade Strecke entlang schiebst und ausrollen lässt, verglichen mit einem Spielzeugauto, welches eine leicht wellige Strecke entlanggeschoben wird. Solange bei beiden Fahrzeugen die Geschwindigkeit hoch ist, gleicht sich (unter Vernachlässigung der Reibung, die bei dem Fahrzeug auf gerader Strecke ja auch auftritt) bei dem Auto in der welligen Strecke die Zusatzbeschleunigung bergab und das Abbremsen bergauf in etwa aus.
Lässt du beide Fahrzeuge aber ausrollen, so rollt das Fahrzeug auf gerader Strecke wirklich lange bis zum Stand, während das Fahrzeug auf der welligen Strecke an einem Gegenhang zum Stehen kommen wird. Dass es steht heißt nicht, dass es keine Energie mehr hat (es hat noch potentielle Energie und wird den Gegenhang zurückrollen), sondern es heißt nur, dass die in ihm steckende Energie nicht mehr reicht den Gegenhang zu überwinden (nach dem es ja wieder ordentlich beschleunigt werden würde).

Die beiden Effekte sind absolut nicht vergleichbar. Auch hier schlägt wieder der Energieerhaltungssatz zu. Das Spielzeugauto wandelt die potentielle Energie wieder in kinetische Energie um, bis es am unteren Scheitelpunkt einer Welle angekommen ist. Am Gegenhang würde es diese wieder vollständig in potentielle Energie umwandeln, wenn es keine Verluste durch die Rollreibung usw. gäbe.

Im Gegensatz dazu ist die Energie bei der Polfühligkeit einfach "weg", weil sie ja - wie Du selber schreibst - in Wärme umgewandelt wird.

Wie gesagt, der Energieerhaltungssatz ist eine der ehernen Grundfesten der Physik, die nichtmal durch die Entdeckung von Phänomenen wie den Higgs-Bosonen, die so gar nicht in die klassische Einsteinsche Physik oder gar in Newtons Mechanik passen, ausgehebelt wurde. Andreas Oehler hat ja nicht umsonst bei allen NaDys eine Verlustleistung von 1 bis mehreren Watt gemessen. Die Energie muss ja irgendwo hin. Wenn deine These stimmen würde, würde der NaDy oberhalb einer gewissen Geschwindigkeit verlustlos laufen. Tut er aber nicht.

Geändert von hawiro (27.11.14 15:02)
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#1084290 - 27.11.14 15:08 Re: Aktueller Test Nabendynamos [Re: ]
soma
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Hier ein Vorschlag für einen kleinen Versuch:
Nimm einfach das Rad mit dem NaDy heraus und entferne den Schnellspanner.
Nun hältst Du das Rad mit den Fingerspitzen beidseitig an der Achse.
Nun sollte Dir jemand behilflich sein und das Rad anschupfen.

Bei höheren Drehzahlen spürst Du nur ein leichtes ruckeln.
Wenn dann die Drehzahl sinkt wird ein Punkt erreicht, an es Dir die Achsstummel fast aus den Fingern reisst.

So kannst du experimentell erfahren, was der Sammy gemeint hat.
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soma

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