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Off-topic #1370267 - 14.01.19 18:12 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Wendekreis
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Beiträge: 3055
In Antwort auf: Keine Ahnung
Den Artikel hatte ich gelesen ...

Hast Du auch diesen Artikel gelesen?
Tödlicher Unfall auf der Pass Stein Straße
Gruß Sepp
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Off-topic #1370274 - 14.01.19 18:31 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Wendekreis]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8405
In Antwort auf: Wendekreis

Hast Du auch diesen Artikel gelesen?
Tödlicher Unfall auf der Pass Stein Straße


Nein. Das ist zwar tragisch, hat aber mit der Sperrung der Strecke nichts zu tun. Du kannst absolut sicher sein, dass in dem gesperrten Bereich kein Autofahrer zur Gefahr wird.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)

Geändert von Keine Ahnung (14.01.19 18:32)
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Off-topic #1370275 - 14.01.19 18:34 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 14227
In Antwort auf: Keine Ahnung
Normalerweise halte ich mich an Verbote. Manche dieser Regeln muss man aber relativieren. Ich bin schon auf vielen Wegen gewandert, wo sicherlich die Steinschlaggefahr zumindest nicht geringer war und am Splügenpass hat es mich wegen des Überbleibsels eines Steinschlags zerlegt - und dort wurde die Straße trotz Steinschlagwarnungen aus praktischen Gründen nicht gesperrt. Die Berichte, dass im vorliegenden Fall die Straße trotz offizieller Sperrung noch rege genutzt wird, deutet für mich auch auf eine gewisse Duldung. Ich nehme an, dass man sich hier am ehesten "versicherungstechnisch" absichern will, ansonsten würde hier sicherlich regelmäßig kontrolliert und die Absperrungen wären effektiver.

Kann auch sein, dass die Kosten für eine stete Prüfung nicht getragen werden wollen für ein paar Radler und Wanderer. In einigen Fällen könnte eine Straße dauerhaft ganz weggerissen worden sein, eine Stelle unpassierbar sein - das sollte man ggf. vorher herausfinden, bevor man irgendwo einfährt. Generell deuten Dauersperrungen eher auf Wirtschaftlichkeitsüberlegungen hin, weniger auf einen dauerhaft gefährlichen Steinschlag. Aufpassen sollte man aber bei schwierigen Wetterlagen, bei Schneeschmelze usw. und dann lieber solche Stellen meiden. Auch kurzfristig gesperrte Strecken sind kritischer zu beurteilen als Dauersperrungen, weil der Berg akut in Bewegung sein kann und gesicherte Erkenntnisse noch nicht vorliegen.

Insgesamt muss man aber in den Bergen in Zukunft mit mehr gefährlichen Steinschlag oder Bergrutschen aufgrund des fortschreitenden Klimawandels rechnen wie etwa die jüngere Katastrophe im Bergelltal gezeigt hat. Der Fall hier am Salzastausee erinnert mich aber eher an das untere Albtal im Südschwarzwald, wo die Dauersperrung zu einem politischen erbitterten Streit wurde und die tatsächlichen Gefahr immer umstritten war. Jetzt hat man sich immerhin zu einer Sanierung entschlossen. (Gilt als eines der wildesten Felstäler in Deutschland; bin natürlich auch illegal durch schmunzel): Albtalstraße Albbruck/Görwihl soll wieder geöffnet werden.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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Off-topic #1370276 - 14.01.19 18:43 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: veloträumer]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8405
Dass es die Kosten sind, wurde in einem Artikel auch geschrieben. Sicherungsmaßnahmen sind zu teuer für einen nicht von Autos genutzten Weg. Allerdings muss man bei Betrachtung so einiger Wanderwege in den Alpen die Sinnhaftigkeit dieser speziellen Sperrung schon etwas in Frage stellen. Aber das ist ein anderes Thema.

Wie schon geschrieben, halte ich mich üblicherweise schon an Regeln. Manchmal muss man dann auch nicht nur das eigene Risiko im Auge haben, sondern auch die Gefahren, die evtl. verursacht werden, wenn eine Rettung nötig werden sollte. Im vorliegenden Fall dürfte das kein so großes Problem sein, wenn aber in den Bergen Unfälle geschehen, z. B. jetzt im Winter bei Nutzung gesperrter Skitour-Strecken bei Lawinenabgang, so setzt man dadurch auch das Leben und die Gesundheit der potentiellen Retter aufs Spiel. Hier muss dann eindeutig persönliches Vergnügen in den Hintergrund gestellt werden. Aber diese Diskussion führen wir hier lieber nicht weiter zwinker .
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1370361 - 15.01.19 07:45 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3631
Hallo!

Wie ich den Hang ober der Straße einschätze, wird man dort nicht gut sichern können. Das ist auch nicht nötig. Ab und zu fällt einmal ein Stein herunter, das ist normal.

Ich bin mir sicher, dass die Sperre eine rein rechtliche Ursache hat. Damit erfüllt sie ihren Zweck, dass niemand belangt werden kann, wenn doch einmal (und unwahrscheinlicher weise) etwas passiert. Und, typisch für Österreich, es schert sich niemand darum und radelt auf eigene Gefahr durch. Wozu anzumerken ist, dass ein Stein, der mich bei einer offizieller Durchradlung treffen sollte, gleich weh tut wie einer bei illegalem Aufenthalt. Den Steinen ist das komischer weise egal. Und das Risiko, dass etwas passiert, ist, wie schon geschrieben, sehr, sehr gering.

Warum das Thema Steinschlag so eines geworden ist, weiß ich nicht. Früher standen häufig Steinschlag-Warntafeln am Straßenrand, und damit hatte es sich. Manchmal lag auch ein Stein auf der Straße. Wozu macht man jetzt ein so ein Drama daraus?

lg!
georg
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Off-topic #1370410 - 15.01.19 13:24 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 14227
In Antwort auf: irg
Warum das Thema Steinschlag so eines geworden ist, weiß ich nicht. Früher standen häufig Steinschlag-Warntafeln am Straßenrand, und damit hatte es sich. Manchmal lag auch ein Stein auf der Straße. Wozu macht man jetzt ein so ein Drama daraus?

In Zeiten, wo das Lebensrisiko immer mehr reduziert wurde und ein Maß von Überversicherung besteht, ist Versicherung kein Geschäftsmodell mehr. Es geht also darum, durch eine Ausweitung der Haftungsfrage das Versicherungsgeschäft zu beleben. Am Ende sucht man eine arme Sau, die nicht versichert ist. Dann verdient das gesamte Versicherungssystem. In Amerika klappt das besser als z.B. in den wohlhabenden Ländern Europas, weil dort mehr Menschen ohne Krankenversicherung leben.

Zudem ist es natürlich eine Form von Konkurrenz. Je mehr eine Versicherung die Haftung auf eine andere abschieben kann, desto besser steht der eigene Laden da. Ich hatte mal einen Glatteisunfall (mit Rad, ohne Fremdeinwirkung) unweit meiner Haustür, aber schon auf öffentlicher Straße. Ich bekam über 2 Jahre lang immer mal wieder einen Fragebogen zur Unfallursache von meiner Krankenversicherung, obwohl ich entscheidende Angaben schon unmittelbar danach gemacht hatte. Die Krankenversicherung war halt auf der Suche, irgendjemand noch zu finden, den sie haftbar machen könnte. Ich halte schon den Verwaltungsaufwand dafür für einen Missbrauch der Versichertengelder.

Wäre z.B. das Gesundheitsversicherungssystem nicht privatwirtschaftlich auf Gewinn hin organisiert, sondern gemeingesellschaftlich angelegt, gäbe es viele Haftungsprozesse überhaupt nicht, ähnliches müsst man für Versicherungen für Folgeschäden ausführen - etwa für Berufsunfähigkeit usw. Leider haben die Gerichte diesen Trend der Haftungsjagd von Versicherungen durch viele Urteile gestärkt bzw. "amerikanisiert", etwa durch (hohe) Entschädigungsleistungen. In Österreich betrifft es sui generis vielfach die "gefährliche" Natur - auch dort durch unverständliche Urteile gefördert und durch die vielen modernen "Abenteuertouristen" angefeuert, die aber nicht mehr für die Risiken des Abenteuers eigenverantwortlich einstehen wollen. Nicht selten versucht dieser über die Kaskomentalität noch finanzielle Vorteile aus einem Unfall einzustreichen, die über die Behebung des eigentlichen Schadens hinausgehen. Dem beugen dann Gemeinden und Anrainereigentümer mit Verboten vor, die nun wiederum die touristische Attraktivität mindern können.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1370672 - 17.01.19 18:11 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8405
In Antwort auf: irg

Wenn du den Durmitor auslassen willst (ist halt auch eine Zeitfrage), würde ich an deiner Stelle Sarajevo auslassen und über Mostar fahren. So:


Da ich ja tatsächlich Sarajevo auslasse und eigentlich dort eine Strecke fahre, die ich von Sarajevo aus schon vor einigen Jahren einmal gefahren bin, werde ich nun doch Mostar einbauen. Auch dort war ich schon, aber noch nicht mit dem Fahrrad. Mich hätte zwar der Teil in Montenegro gereizt, aber bei Nikšić bin ich ja auch schon mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Am liebsten würde man alles einbauen, aber das geht aufgrund der begrenzten Zeit natürlich nicht. Die Streckenänderung, bei der ich versucht habe, die "M-Straßen" nur wenig zu nutzen, bringt auch eine Streckenkürzung um fast 100 km und ein paar weniger Höhenmeter (der Unterschied ist hier aber nicht so groß, da auf dem neuen Wegstück auch einiges an Auf und Ab enthalten ist). Die Streckenkürzung ist eigentlich ganz willkommen, da ich sowieso wieder größere Tagesschnitte benötige, als ich eigentlich haben wollte. Nachdem ich ja gestern wieder ein Jahr älter geworden bin, muss ich meine Touren ein wenig anpassen zwinker .

Danke für den Hinweis auf Mostar, der ja nun doch gefruchtet hat zwinker .

Bzgl. der Grenze zwischen Hadžin Potok und Bogovolja gibt es leider etwas widersprüchliche Angaben. Man findet den Hinweis, dass diese Grenze nur temporär als internationale Grenze eingerichtet war und dass dieser Status wieder aufgehoben wurde. An anderer Stelle findet man Berichte, dass dennoch internationaler Verkehr durchkommen würde. Ich habe jetzt einmal direkt an die Info-Adresse der Gemeinde Cazin geschrieben, ob sie aktuelle Informationen hätten. Ansonsten wäre der Umweg zu einem internationalen Grenzübergang nicht so groß, allerdings würde ich dann auf einer größeren Straße über die Grenze müssen.

Auch hier nochmals danke für den Hinweis, der mich nun erneut hat nachsehen lassen.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1370706 - 18.01.19 08:13 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3631
Hallo!

Vor zwei Jahren war dieser Übergang meiner Erinnerung nach nicht offen, damals hat wegen meiner damaligen Kroatien-Bosnien-Tour eine Mitarbeiterin des ÖAMTC bei den kroatischen Grenzern die offenen Übergänge in dieser Region abgefragt. Was natürlich nicht bedeutet, dass man dort nicht vielleicht doch durch kommen konnte. Das habe ich bei einer anderen an sich für den internationalen Verkehr gesperrten Schengen-Grenze auch schon einmal geschafft. Das ist dann aber eine reine Nettigkeit der Grenzer (und du brauchst sehr nette Grenzer auf beiden Seiten dafür!) und nicht mehr.

Etwas blöd ist, dass dieser Übergang radmäßig recht geschickt liegt. Wenn du dort passieren kannst, fährst du längs der Täler und nicht quer, das erleichtert manches.

Ich habe deinen letzten Stand der Planung nicht mehr im Kopf. Wo willst du über die Grenze von Slowenien? Immer noch über Blazevci? Es lassen sich auch über Velika Kladusa oder Bihac brauchbare Routen dafür finden, auch wenn sie nicht ganz so ideal sind.

Ich kann, wenn du willst und ich Zeit finde, in den nächsten Tagen versuchen, ob ich die kroatisch sprechende Spezialistin beim ÖAMTC wieder finden kann. Die könnte nach fragen, was die kroatischen Grenzer dazu sagen.

lg!
georg
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#1370722 - 18.01.19 10:28 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8405
Hallo Georg,

danke für das Angebot. Die Strecke hat sich nur bis kurz hinter Sarajevo geändert. Danach ist alles gleich geblieben. Der Link im Erstbeitrag verweist immer auf den aktuellen Track (nun Version 5 seit Diskussionsstart hier im Forum - davor hat er ja schon etliche Entwicklungsstufen durchlaufen gehabt).

Die Grenze nach Slowenien ist zum Glück unkritisch, da EU-Bürger dort auch als "lokal" klassifizierte Grenzübergänge passieren dürfen. Für den Grenzübergang Hadžin Potok und Bogovolja könnte es im Sommer durchaus wieder Statusänderungen geben, da die beiden einzigen internationalen Grenzübergänge im Westen nach Kroatien völlig überlastet sind. Ich würde Dich evtl. im Mai bitten, ob Du Informationen erhalten kannst. Vielleicht melden sich ja auch die Leute von der Gemeinde, die ich angeschrieben habe.

Wenn ich bei Hadžin Potok nicht über die Grenze könnte, müsste ich z. B. den Übergang bei Izačić nehmen, was 50 km Umweg bedeuten würde, wenn ich meine Strecke dort nicht gründlich umplanen wollte.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1370728 - 18.01.19 10:54 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Margit
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Beiträge: 4155
In Antwort auf: Keine Ahnung
was 50 km Umweg bedeuten würde, wenn ich meine Strecke dort nicht gründlich umplanen wollte.
Servus Arnulf, beglückwünsche Dich zu Deiner Disziplin und Vorbereitung einer Radreise. So wenig Umweg kommt bei mir nie raus, das meiste waren mal 1534 km statt geplanten 925 km. Aber was mag man machen, wenn Einheimische oder Radler, die man unterwegs so trifft, einem immer Empfehlungen geben, was man unbedingt radeln oder gesehen haben muss bier
Viele Grüße
Margit

Geändert von Margit (18.01.19 10:57)
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#1370730 - 18.01.19 11:03 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Margit]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8405
Hallo Margit,

ein gewisses "Plus" ergibt sich ja bei so einer Tour schon alleine durch die Quartier-, Supermarkt-, Restaurantsuche usw. Die 50 km sind kein Beinbruch, ich würde sie aber eigentlich gerne vermeiden, da sie mir ja keine "Vorteile" bieten, wenn man von der Notwendigkeit absieht, irgendwie über die Grenze zu kommen. Ich könnte den Umweg kleiner werden lassen, wenn ich einen größeren Teil meiner Route opfere und alternativ entlang einer größeren Straße in flacherem Winkel später wieder auf meinen Track stoße - dann wäre der Umweg nur noch 25 km lang. Street View hat mich aber davon überzeugt, dass meine ursprüngliche Strecke schön ist und deshalb fahre ich ja. Also werde ich wohl doch in den sauren Apfel beißen müssen, wenn der Grenzstatus nicht doch noch über Sommer temporär zu meinen Gunsten geändert wird.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1370753 - 18.01.19 14:05 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
irg
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Die Grenze nach Slowenien ist zum Glück unkritisch, da EU-Bürger dort auch als "lokal" klassifizierte Grenzübergänge passieren dürfen.


Ist das allgemein so, dass jetzt lokale Schengen-Übergänge von Slowenien nach Kroatien für alle EU-Bürger offen sind? Ich dachte, das Problem dabei wäre v.a. die Vernetzung, damit die Daten abgefragt und eingespeichert werden können. Wenn das für alle solchen Übergänge gilt, würde das das Radreisen sehr erleichtern!

lg!
georg
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#1370755 - 18.01.19 14:12 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
Keine Ahnung
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Wenn Du unter dem Link HIER zu der Liste der lokalen Übergänge nach Kroatien gehst und die zweite Fußnote unter der Liste ansiehst, findest Du diese Regelung. Da das ja eine offizielle Seite ist, müssten die Angaben eigentlich richtig sein.

P.S. Es gibt aber eine Limitierung. Das Fahrzeuggewicht darf 3,5 Tonnen nicht überschreiten. Ich muss mich also etwas einschränken grins .
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)

Geändert von Keine Ahnung (18.01.19 14:14)
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#1370762 - 18.01.19 15:05 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Martina
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In Antwort auf: Keine Ahnung

P.S. Es gibt aber eine Limitierung. Das Fahrzeuggewicht darf 3,5 Tonnen nicht überschreiten. Ich muss mich also etwas einschränken grins .


Och, wieso, da steht doch nur, dass Trucks 3,5 Tonnen nicht überschreiten dürfen, von einer Begrenzung für Fahrräder lese ich nichts...
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#1370773 - 18.01.19 16:19 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Martina]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3631
Fahrräder mit mehr als 3,5t sind also erlaubt. Da hat endlich jemand an uns arme Tourenfahrer gedacht!

Und: Danke für den Link! Ich schsue ihn, wenn ich Zeit habe, an!
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#1370870 - gestern um 18:22 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3631
In Antwort auf: Keine Ahnung
Wenn Du unter dem Link HIER zu der Liste der lokalen Übergänge nach Kroatien gehst und die zweite Fußnote unter der Liste ansiehst, findest Du diese Regelung. Da das ja eine offizielle Seite ist, müssten die Angaben eigentlich richtig sein.

P.S. Es gibt aber eine Limitierung. Das Fahrzeuggewicht darf 3,5 Tonnen nicht überschreiten. Ich muss mich also etwas einschränken grins .


Danke! Ich denke auch, dass du dort ohne Weiteres passieren kannst. Beim Vergleich mit eigener Erfahrung habe ich auch keine Differenzen entdeckt.

lg!
georg
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#1370872 - gestern um 18:51 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8405
Ich habe Leute eines lokalen Radiosenders in Bosnien-Herzegowina angeschrieben und wegen des Status des Grenzüberganges Hadžin Potok gefragt. Leider haben die mir bestätigt, dass er wieder in einen lokalen Grenzübergang umgewandelt wurde. Somit muss ich wohl den Umweg zum und vom Übergang bei Izačić akzeptieren. Die 50 km mehr werde ich wohl in Kauf nehmen müssen. Typische Wartezeiten an dem Übergang liegen bei 4 Stunden. Hier werde ich aber wohl an der Schlange vorbeifahren können - bislang hatten hier die Auto- und Lastwagenfahrer Verständnis, obwohl ich auch mit so einem Gefährt nur ungern warten würde. Vielleicht wird aber wegen des wachsenden Unmuts der Reisenden auch wieder Hadžin Potok zeitweise für den internationalen Verkehr geöffnet. Ich werde das vor Ort entscheiden können.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1370926 - heute um 09:02 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
irg
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abwesend abwesend
Beiträge: 3631
Du kommst sicher an der Schlange vorbei! Was mich ein bisserl wundert ist, dass der Übergang so überlastet sein soll. Die bosnischen Übergänge (diverse, auch in diverse Länder), die wir mit dem Wohnwagen-Gespann passiert haben, mussten kaum Verkehr bewältigen. Zeit hat nur die umständliche Vorgangsweise gekostet. Aber länger als vielleicht eine gute halbe Stunde sind wir sicher nie gestanden.

Diesen Übergang haben wir noch nicht passiert, da sich der Verkehr im Raum Bihac in Grenzen hält, hätte ich keinen Riesenstau erwartet. Aber offenbar irre ich mich da!

Hast du dir den Übergang bei Velika Kladusa überlegt? Der dürfte offen sein, auch wenn das noch zu klären wäre.

lg!
georg
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#1370945 - heute um 11:11 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8405
Velika Kladuša wäre die andere Alternative, aber die südliche Umgehung hat sich als weniger aufwändig erwiesen (Trackplanung).

Die zeitweise Öffnung der Grenze bei Hadžin Potok für internationalen Verkehr wurde aufgrund der langen Wartezeiten beschlossen und wird auch weiter gefordert. Als dieser zusätzliche Grenzübergang offen war, wurden dann auch dort Wartezeiten von 2 Stunden berichtet!

Auch ich habe im Balkan-Bereich noch keine solch frequentierten Grenzen angetroffen. Vielleicht sind das ja auch nur "Fake News" zwinker .
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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