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#1506455 - 09.08.22 12:43 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: m.indurain]
Gravelbiker_Berlin
Mitglied
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Beiträge: 224
Immer wieder berichten hier welche, dass sie diese Teile ohne Motorunterstützung oder mit ganz wenig Motorunterstützung fahren. Das mag es ja wirklich geben. Ich muss allerdings mal sagen, ich sehe es einfach nie!! Ich fahre da draußen ja immer herum, und ich glaube schon, man sieht, wenn jemand so ein schweres Gerät überwiegend muskelgetrieben fährt, und ich sehe das einfach nie. Ich sehe immer nur die, die mit voller Motorunterstützung fahren. Auch das schrieben ja schon andere hier in diesem Faden...
Grüße
Christoph
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#1506456 - 09.08.22 12:47 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Gravelbiker_Berlin]
freizeitradler
Mitglied
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Beiträge: 178
Gravelbiker_Berlin,

deinen immer wieder angesprochenen Leistungsgedanken halte ich für dieses Forum gefühlt für wenig passend.

Mit 61 habe ich 2005 zum dritten und letzten mal an einer sehr schönen Veranstaltung in Österreich teilgenommen. Hat mit Tourenradeln, egal ob fern oder nah, allerdings nichts zu tun. Zeit unter 11 Stunden, nennt sich Ötztalradmaraton.

Fahr mal eine solche Runde, dann kannst du eher über Berge und entsprechende Vorbereitung diskutieren. Für den Anfang reicht auch einer der vielen bekannten Alpenpässe.

Nimm mirab, dass Pässeradler einschätzen können ob man sich mit einem e-bike anstrengen kann und darin kein Moped sehen.

Ciao
Detlef
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#1506457 - 09.08.22 12:55 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: MajaM]
m.indurain
Mitglied
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Beiträge: 1214
In Antwort auf: MajaM
Selbstverständlich kann das sein. Viele Menschen fahren sogar lieber 50 bis 100 km/h bergauf und nutzen deshalb Motorrad oder Pkw. Eben deshalb sehe ich motorisiertes Fahren als etwas grundsätzlich anderes als Radfahren.


Beim E-Bike-fahren muss gekurbelt werden. Der Vergleich mit Motorrad und Pkw hinkt gewaltig. Wie ich schon geschrieben habe, kann der E-Biker - sofern von ihm gewünscht - mit gleicher oder höherer Leistung als der Muskelbiker unterwegs sein.

In Antwort auf: MajaM
Früher hätte halt der Mann seiner Partnerin das Gepäck abgenommen, ein leichtes Rad aufgebaut mit zudem einer super leichten Bergübersetzung. Oder man hätte über ein Tandem nachgedacht. Heute wird meiner Beobachtung nach erst der Partnerin von ihrem Mann ein Pedelec "aufgedrückt" - und maximal ein Jahr später fährt der auch mit Pedelec. Beobachtest Du das nicht auch so?


Das E-Bike meiner Frau ist jetzt schon 5 Jahre alt und ich bin immer noch als Muskelfahrer unterwegs. Wir fahren sowieso ohne Gepäck (nur Tagestouren). Meine Frau wäre mit einer leichten Bergübersetzung viel zu langsam und würde damit sicher auch keinen langen Berg hochfahren.

In Antwort auf: MajaM
Real sehe ich die allermeisten Pedelecs aber nicht an anstrengenden Pass-Straßen sondern fast ausschließlich auf Flußradwegen, am Bodenseeradweg und am Stadtrand - und natürlich auf SUV/Wohnmobil-Fahrradträgern.


Dort sieht man ohnehin die meisten Fahrräder, weil die meisten Radfahrer Passstraßen meiden. Folglich sieht man da auch jetzt die meisten Pedelecs. Aber auch vermehrt auf Passstraßen.

In Antwort auf: MajaM
In der Ebene mit 20 bis 25 in der Ebene auf glattem Asphalt dahinzurollen sollte für den halbwegs gesunden nun wirklich kein Problem sein - sofern er nicht gerade halbplatte Marathon Plus montiert hat und unergonomisch sitzt.


Die wenigsten Muskel-Radfahrer sind in der Ebene mit 20 bis 25 km/h unterwegs (sofern keine Rennrad-Fahrer).

Grüße
Peter
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#1506458 - 09.08.22 13:00 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Gravelbiker_Berlin]
m.indurain
Mitglied
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Beiträge: 1214
In Antwort auf: Gravelbiker_Berlin
Immer wieder berichten hier welche, dass sie diese Teile ohne Motorunterstützung oder mit ganz wenig Motorunterstützung fahren. Das mag es ja wirklich geben. Ich muss allerdings mal sagen, ich sehe es einfach nie!!


Gleiche Leistung heißt nicht automatisch ohne oder mit wenig Unterstützung. Es kann auch heißen ich fahre mit Unterstützung 25 km/h wo ich vorher 15 km/h gefahren wäre.

Die wenigsten werden wohl auf dem E-Bike mit reduzierter Eigenleistung unterwegs sein. Sie erfreuen sich einfach an dem schnelleren Vorankommen.

Geändert von m.indurain (09.08.22 13:04)
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#1506460 - 09.08.22 13:12 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: freizeitradler]
Gravelbiker_Berlin
Mitglied
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Beiträge: 224
Okay, aber 2005, das ist schon ne Weile her, oder nicht?
Christoph
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Off-topic #1506462 - 09.08.22 13:18 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Toxxi]
sascha-b
Mitglied
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#1506463 - 09.08.22 13:21 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: m.indurain]
LudgerP
Mitglied
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Beiträge: 2355
In Antwort auf: m.indurain
In Antwort auf: iassu
fahren mit motorischer Unterstützung ist kein Fahrradfahren. Fertig.


Was denn sonst? Die Tretbewegung ist die gleiche. Die Sitzposition ist die gleiche. Die Leistung ist (sofern vom Fahrer gewollt) die gleiche.

Man muß für dieses Thema mehr Sensibilität an den Tag legen. Die Unterschiede liegen im Verborgenen.
Es kommt eben darauf an, ob irgendwelche zusätzliche Unterstützung der eigenen Muskelkraft vorliegt oder nicht. So ist das sogenannte "Radfahren" mit Rückenwind eigentlich ein Fahren mit windiger Unterstützung und ist somit kein Fahrradfahren. Analog verhält es sich mit dem bergab "Radfahren", dort hilft die Gravitationskraft wie beim Ebike die Motorkraft. Es ist auch kein Fahrradfahren. Fertig.
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#1506464 - 09.08.22 13:24 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: m.indurain]
Martina
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 17337
In Antwort auf: m.indurain

In Antwort auf: MajaM
Real sehe ich die allermeisten Pedelecs aber nicht an anstrengenden Pass-Straßen sondern fast ausschließlich auf Flußradwegen, am Bodenseeradweg und am Stadtrand - und natürlich auf SUV/Wohnmobil-Fahrradträgern.


Dort sieht man ohnehin die meisten Fahrräder, weil die meisten Radfahrer Passstraßen meiden. Folglich sieht man da auch jetzt die meisten Pedelecs. Aber auch vermehrt auf Passstraßen.


Hm, man muss schon aufpassen, wovon man redet. Geht es um die absolute Anzahl oder um das Verhältnis von motorisierten zu nicht motorisierten Rädern? Natürlich gibt es auf Flussradwegen generell mehr Radfahrer als auf Passstraßen, demzufolge gibt es dort auch mehr Pedelecs. Nichtsdestotrotz habe ich ehrlich gesagt auch den Eindruck, dass der Anteil der Pedelecs umso kleiner ist, je anstrengender die Strecke ist. Und zwar nicht oder zumindest nicht nur deshalb, weil im anstrengenden Gelände nur Sportler unterwegs sind, man sieht in bergigen Gegenden gefühlt auch anteilig mehr nichtmotorisierte Alltagsradler.

Warum das so ist darüber kann ich nur spekulieren. Ich bin ja nichtmal sicher, ob meine Beobachtungen repräsentativ sind. zwinker
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#1506467 - 09.08.22 13:31 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: m.indurain]
Holger
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 17555
Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: m.indurain
In Antwort auf: iassu
fahren mit motorischer Unterstützung ist kein Fahrradfahren. Fertig.


Was denn sonst? Die Tretbewegung ist die gleiche. Die Sitzposition ist die gleiche. Die Leistung ist (sofern vom Fahrer gewollt) die gleiche.

Ich besitze beides. Und für mich ist es gefühlt kein Fahrradfahren, wenn ich auf dem E-Bike fahre - es sei denn, ich schalte da die Unterstützung ab. Aber selbst im Eco-Modus ist es für mich gefühlt was anderes, als wenn ich auf dem Reiserad sitze.

Rein juristisch ist ein Pedelec ein Fahrrad.
Schloss, Schloss, Schloss, Atlantik. An der Loire entlagng und dann La Rochelle: http://les21lacets.de/blog/

Geändert von Holger (09.08.22 13:42)
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#1506469 - 09.08.22 13:39 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: LudgerP]
Margit
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5515
In Antwort auf: LudgerP
In Antwort auf: Toxxi

- Wo kann ich lecker essen gehen?

Einspruch!
Das ist ein Thema, was nur für Pedelecfahrer interessant ist!
Muskelradfahrer kümmern sich um Kalorien, Proteine, Anabolika usw.

Weiß mir wer einen guten Psychiater verwirrt Heute früh hab ich gebacken, damit ich dann in der Ebene die volle Karre heim ziehen konnte. Und jetzt mag ich Spaß haben, nehm das Pedelec und rase kilometerfressend durch die Gegend bier
Viele Grüße
Margit
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#1506470 - 09.08.22 13:48 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: m.indurain]
iassu
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 23995
In Antwort auf: m.indurain
In Antwort auf: iassu
fahren mit motorischer Unterstützung ist kein Fahrradfahren. Fertig.


Was denn sonst? Die Tretbewegung ist die gleiche. Die Sitzposition ist die gleiche. Die Leistung ist (sofern vom Fahrer gewollt) die gleiche.

Gut.
Dann ist Strampeln auf dem Hometrainer auch Fahrradfahren.
Gruß Andreas
Onkel Ju 2
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Off-topic #1506471 - 09.08.22 13:56 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Gravelbiker_Berlin]
StephanBehrendt
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 13380
In Antwort auf: Gravelbiker_Berlin
Würde ich ganz am Ende erst feststellen, dass dieser Bericht von einem E-Biker verfaßt worden ist, dann würde ich mich ärgern, dass ich da 3 Minuten Lesezeit investiert habe, und es ist für mich gar nicht relevant.
Wer ausreichend Zeit hat, Beiträge in epischer Länge zu verfassen, sollte sich über den Verbleib von drei Minuten Lebenszeit keine Gedanken machen müssen. grins
------------------------
Grüsse
Stephan

Geändert von StephanBehrendt (09.08.22 13:57)
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Off-topic #1506472 - 09.08.22 14:02 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: StephanBehrendt]
iassu
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 23995
Zumal wenn es seit dem ersten Auftreten hier lauter ungereimtes Zeug ist, was man abläßt.
Gruß Andreas
Onkel Ju 2

Geändert von iassu (09.08.22 14:03)
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#1506473 - 09.08.22 14:05 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Gravelbiker_Berlin]
HeinzH.
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 10818
Moin moin!

In Antwort auf: Gravelbiker_Berlin
Immer wieder berichten hier welche, dass sie diese Teile ohne Motorunterstützung oder mit ganz wenig Motorunterstützung fahren. Das mag es ja wirklich geben. Ich muss allerdings mal sagen, ich sehe es einfach nie!! (...)
Das kannst Du auch nicht sehen, es sei denn Du hast Adleraugen und kannst das Display aus der Entfernung ablesen:


Die "0" unten besagt, daß ich mein Pedelec im reinen Bio-Modus fahre*.
In den Stufen 1-2-3-4-5-6 bekommt der eMotor entsprechend abgestuft Spannung.

Wenn das Thema "Bio-Anteil" keine Rolle spielen würde, hätte ich mir nicht eine 3x10-Schaltung eingebaut. Ein 38er Kettenblatt vorn hätte genügt.
Es kommt dann nämlich nicht nur auf die Entfaltungs-Spreizung an, sondern auch auf eine möglicht feine Abstufung. Nur so habe ich für jede der sechs Stromstufen mindestens drei passende Schaltungs-Gänge zur Verfügung. Ich kann also wenig, mittel oder viel Druck bei ergonomischen Trittfrequenzen und damit optimalem Wirkungsgrad auf die Pedale bringen.
Bis denne,
HeinzH.

*In Stufe "0", also im Bio-Modus ist mein Pedelec nicht nur "juristisch" ein Fahrrad.-
In den Stufen 1-2-3-4-5-6 bekommt der eMotor entsprechend abgestuft Spannung. und das Bio-Fahrrad mutiert zum Pedelec.
Demokratie lebt davon, daß sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen...

Geändert von HeinzH. (09.08.22 14:12)
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#1506474 - 09.08.22 14:10 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: iassu]
Martina
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In Antwort auf: iassu
In Antwort auf: m.indurain
In Antwort auf: iassu
fahren mit motorischer Unterstützung ist kein Fahrradfahren. Fertig.


Was denn sonst? Die Tretbewegung ist die gleiche. Die Sitzposition ist die gleiche. Die Leistung ist (sofern vom Fahrer gewollt) die gleiche.

Gut.
Dann ist Strampeln auf dem Hometrainer auch Fahrradfahren.


Zumindest für das Fahren auf der Rolle sehen das sehr viele so. Immerhin benutzt man dazu ein echtes Muskelfahrrad und der Motor wird nur dazu eingesetzt, Widerstand zu erzeugen. grins
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#1506476 - 09.08.22 14:31 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Martina]
m.indurain
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In Antwort auf: Martina
In Antwort auf: iassu
In Antwort auf: m.indurain
In Antwort auf: iassu
fahren mit motorischer Unterstützung ist kein Fahrradfahren. Fertig.


Was denn sonst? Die Tretbewegung ist die gleiche. Die Sitzposition ist die gleiche. Die Leistung ist (sofern vom Fahrer gewollt) die gleiche.

Gut.
Dann ist Strampeln auf dem Hometrainer auch Fahrradfahren.


Zumindest für das Fahren auf der Rolle sehen das sehr viele so. Immerhin benutzt man dazu ein echtes Muskelfahrrad und der Motor wird nur dazu eingesetzt, Widerstand zu erzeugen. grins


per Definition auch:

https://www.dwds.de/wb/Fahrradfahren

1. das Sichfortbewegen mithilfe eines Fahrrads (als Verkehrsmittel); das Benutzen, Bedienen, Lenken eines Fahrrads

2. sportlich betriebenes Fahrradfahren, auch auf stationären, multifunktionalen Geräten

Geändert von m.indurain (09.08.22 14:32)
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Off-topic #1506478 - 09.08.22 14:34 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Martina]
Holger
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 17555
Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: Martina
In Antwort auf: iassu
In Antwort auf: m.indurain
In Antwort auf: iassu
fahren mit motorischer Unterstützung ist kein Fahrradfahren. Fertig.


Was denn sonst? Die Tretbewegung ist die gleiche. Die Sitzposition ist die gleiche. Die Leistung ist (sofern vom Fahrer gewollt) die gleiche.

Gut.
Dann ist Strampeln auf dem Hometrainer auch Fahrradfahren.


Zumindest für das Fahren auf der Rolle sehen das sehr viele so. Immerhin benutzt man dazu ein echtes Muskelfahrrad und der Motor wird nur dazu eingesetzt, Widerstand zu erzeugen. grins

So isses. Bei mir kommt Fahren auf der Rolle in die Jahreskilometerstatistik grins
E-Bike aber nicht.
Schloss, Schloss, Schloss, Atlantik. An der Loire entlagng und dann La Rochelle: http://les21lacets.de/blog/
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Off-topic #1506480 - 09.08.22 14:53 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: tomrad]
radulf
Mitglied
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Beiträge: 79

"Irgendwie erinnert mich dieses Dogma an unseren früheren "wir sind Papst"-Papst. Der hatte mal geäußert, dass es sich beim Islam um keine Religion "im eigentlichen Sinne" handelte."

Unglaubwürdig. Quelle?

Ralf (kein Katholik)
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Off-topic #1506484 - 09.08.22 15:45 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: radulf]
tomrad
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 502
Haben mein Bruder und ich mal im ÖR-Radio gehört und uns darüber amüsiert. Vielleicht war's im Zusammenhang der umstrittenen Unirede, wo er irgendeine Schrift zitiert hat, wonach der Islam nichts gebracht hat. Kann man googeln, wenn's einen interessieren sollte. Mir ging es nur um einen kleinen Scherz,um nicht päpstlicher, als der Papst zu sein.
Tom (Ex-Katholik).
Liebe Grüße Tom
Sämtliche Rechtschreibfehler würden durch Autokorrektur verursacht.

Geändert von tomrad (09.08.22 15:47)
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#1506488 - 09.08.22 16:00 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Martina]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21466
In Antwort auf: Martina
...dass die meisten Menschen insbesondere wenn sie schon länger reisen eine recht genaue Vorstellung davon haben, was sie persönlich gerne dabeihätten. Zumindest bei mir hat sich das bis auf kleine Details in den letzten 15 Jahren kaum geändert. r.

Habe ich auch dieses Jahr wieder gemerkt. Ein kompletter Satz Regensachen + warme Sachen ist einfach viel Zeug. Und ich habe es wirklich IMMER gebraucht. Im Gebirge kann es zu jeder Jahreszeit kalt werden. Die Temperatursprünge nehmen zu - ein Tag 35°C und am nächsten Tag nur noch 15°C habe ich mehr als einmal in diesem Jahr erlebt.

Für 3 Wochen ist das Wetter schlicht nicht abschätzbar. Und wenn es kalt ist und ich friere (kalt ist bei mir unter 25°C, Winter unter 20°C), dann bekomme ich schlechte Laune und kann mich an der Radreise nicht mehr erfreuen.

Am wenigsten Gepäck habe ich gefühlt im Winter. Die warmen Sachen habe ich an (anstatt in der Radtasche), meine Winterhose und die Neoprengamaschen sind wasserdicht (brauch also nicht extra Regenhose und Überschuhe). Gefühlt sind dann nur noch eine Zahnbürste und eine Wechselunterhose in der Radtasche.

Im Sommer sieht das anders aus - da muss ich jederzeit auf einen Kälteeinbruch vorbereitet sein.

Gruß
Thoralf
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Off-topic #1506490 - 09.08.22 16:02 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Martina]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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In Antwort auf: Martina
Ganz abgesehen davon ist es von hier aus weiter nach Berlin als nach Mailand, d.h. *für* mich zählt Berlin durchaus als Fernreise und ich darf daher mit allem Recht hier fragen, wo man da lecker essen kann. zwinker

Ja, ich habe auch festgestellt, dass es zu meiner Mitmoderatorin in Baden weiter ist als nach Warschau oder Wien (und zu dir vermutlich auch). träller Obwohl Baden gefühlt schon deutlich näher liegt, nicht zuletzt weil es einen schnellen ICE gibt. schmunzel
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Off-topic #1506493 - 09.08.22 16:08 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Martina]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21466
In Antwort auf: Martina
Selbst die Forderung, das Forum in 'richtige Radreisende' und 'Flussradwegfahrer' aufzuteilen ist gefühlt so alt wie das Forum.

Das wiederum finde ich durchaus legitim und würde es unterstützen... träller teuflisch

Wobei ich den anstrengendsten und besch*****sten Flussradweg ever in diesem Jahr im Juli gefahren bin.
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Geändert von Toxxi (09.08.22 16:09)
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#1506494 - 09.08.22 16:11 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Toxxi]
Martina
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 17337
In Antwort auf: Toxxi

Am wenigsten Gepäck habe ich gefühlt im Winter. Die warmen Sachen habe ich an (anstatt in der Radtasche)


Ich kann mich an einen Radurlaub erinnern, in dem es immer kühl bis kalt und regnerisch war. Die Folge war, dass unsere Packtaschen die ganze Zeit halb leer waren und ich das Gefühl hatte, dass sich jeder fragt, warum wir so viele Taschen am Rad haben...

Meine Rechnung sieht trotzdem anders aus: ob ich die Sachen anhabe oder in den Packtaschen ist doch egal: den Berg hochschleppen muss ich sie in beiden Fällen.
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Off-topic #1506495 - 09.08.22 16:17 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Martina]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21466
In Antwort auf: Martina
Meine Rechnung sieht trotzdem anders aus: ob ich die Sachen anhabe oder in den Packtaschen ist doch egal: den Berg hochschleppen muss ich sie in beiden Fällen.

Neinneinnein... das siehst du du völlig falsch. Ich esse ja auch meine Vorräte aus der Radtasche unten am Berg auf, um weniger schleppen zu müssen und leichter hochzukommen... cool Da kannst du doch nicht solche Argumente bringen. omm
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#1506523 - 09.08.22 20:51 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Martina]
m.indurain
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1214
In Antwort auf: Martina
Nichtsdestotrotz habe ich ehrlich gesagt auch den Eindruck, dass der Anteil der Pedelecs umso kleiner ist, je anstrengender die Strecke ist.


Klammert man Rennradfahrer aus, ist das mit ziemlicher Sicherheit nicht so. Ein Bekannter von mir war kürzlich in St. Anton und hat sich und seiner Frau MTBs ausgeliehen (er ohne E, sie mit E). Sie sind dann zur Konstanzer Hütte und zurück gefahren (Tagestour). Es waren zahlreiche MTBler unterwegs (Transalp und Tagestourer) und er sagte er war (fast?) der einzige ohne E-Antrieb ...

Gerade im Alpenraum sieht man fast nur noch MTBler mit E-Antrieb. Guckst Du z. B. hier

http://www.gardabikeshop.com/de/vermieten-mtb-riva-del-garda.html

oder hier

https://www.intersport-arlberg.com/de/verleih/bikeverleih-sommer/

und schaust mal welche Leih-Räder an oberster Stelle stehen ...

Gruß
Peter

Geändert von m.indurain (09.08.22 20:59)
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Off-topic #1506524 - 09.08.22 20:52 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: Gravelbiker_Berlin]
martinbp
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2770
In Antwort auf: Gravelbiker_Berlin

Der Gedanke, Akku und Motor im Bahnhofsschließfach abzugehen ist lustig.
Er bringt mich aber auf etwas, was für mich möglicherweise anders ist als für manche hier in diesem Forum, weshalb ich hier oft so auf Unverständnis zu stoßen scheine. Das E-Bike bliebe ja auch ohne Akku und Motor immer noch ein relativ robustes Rad mit wenig Fahrspaß.
Das ist vielleicht der wichtigste Punkt, warum mir so unverständlich ist, wie man Lust auf E-Bike bekommen kann. Ich kaufe mir teure Fahrräder, also Rennrad, Gravelbike, Mountainbike, immer der Sportbereich, immer das Beste und Leichteste (naja, im Rahmen dessen, was mir noch vernünftig scheint, nach oben ist da ja die Preisgrenze ziemlich offen). Meine Motivation radzufahren ist vor allem, diese tollen teuren Geräte zu fahren, den Spaß beim Fahren, das Leichtgewicht, die schnelle Beschleunigung, die hohe Geschwindigkeit, das Leichte-den-Berghochkommen, das alles in mich reinzusaugen.
Ich weiss daher gar nicht, ob es mich auf ein E-Bike ziehen würde, wenn das eines Tages nicht mehr geht, oder ob ich dann nicht einfach Bücher im Liegestuhl lesen würde. Ich kann mir für mich irgendwie nicht vorstellen, dass E-Bike-Fahren Fun ist.

Wenn Du sagst, Du hättest Respekt vor Leuten, die auch berghoch fahren, dann muss ich zurückgeben, was habe ich erst für Respekt vor Leuten, die ohne Auto auskommen!!!

Aber was Berg hoch betrifft. Es macht wirklich Spaß, versuch's doch mal, aber ohne Gepäck und mit einem wirklich leichten Rad! Dann hat man auch bergab nicht ganz so viel Angst. Und zur Not muss man mal anhalten, bis sich die Scheibe wieder abgekühlt hat, mach ich auch manchmal aus purer Angst, auch wenn mein Radhändler das Quatsch findet.
Berlin hat viel zu bieten, aber was hier wirklich fehlt, sind Berge.




Im Laufe der Zeit hat sich für mich eine Art des Radreisens herausgebildet, an der ich (vor allem auch aus finaziellen Gründen ) nichts ändern werde. D.h. mit vollem Campinggepäck -inzwischen gehört sogar ein kleiner Hocker dazu, Versorgung im Supermarkt, Festquartierübernachtung nur bei ausgesprochenem Mistwetter.

Und ja, mein selbstaufgbautes Reiserad, wiegt ohne Werkzeugtasche und Schloss ca.16 kg, dazu kommen noch ca 20 kg Gepäck. Aber auch mein Gravelrad für Tagestouren wiegt so etwa viel. Da ist kein Lowrider dran, dafür eine Federgabel und gefederte Sattelstütze (und eben auch alles Mögliche, was andere als überflüssig betrachten, wie z.B. Ständer, Gepäcktrager, Spiegel, Nady-Beleuchtung).

Und beide Räder sind auf Berggängigkeit optimiert, vorn 22, hinten 42 Zähne. Damit komme ich schon auch eine 12%-ige Steigung mit Gepäck hoch, aber eben nur mit 5-6 km/h.
Den Ehrgeiz, mich mehr anzustrengen ,um schneller hochzufahren, habe ich nicht, aber eben oft auch keine Lust.
Außerdem fahre ich ohne Pulsmesser, Brustgurt und ä., ich vertraue darauf, dass mir mein Körper sagt, was ich ihm zumuten kann. Hat bisher ganz gut geklappt, aber ist eben auch keine Garantie.

Und letztlich werden mit zunehmendem Alter nicht nur die Höhenmeter weniger, auch die Medikamententasche wird immer dicker (zum Glück brauche ich keine Herz -oder Blutdruckmedikamente, aber andere schon, nicht ständig, aber zur Sicherheit bei den manchmal auftretenden Beschwerden) -und natürlich wird auch die Streckenlänge kürzer.
So etwa ab 60 habe ich gespürt, dass meine Leistungs- und Leidensfähigkeit langsam abnehmen. Ich versuche zwar gegenzusteuern, aber die Biologie lässt sich eben nicht überlisten.
Nur die Strecke Ilmenau(Großbreitenbach)-Leipzig möchte ich gern noch einmal an einem Tag fahren- das war oft der Abschluss meiner Radreise von Ungarn nach Leipzig

Und ich bin mir sicher, dass ich mich nicht eines Tagesnur noch zum Lesen in den Liegestuhl setzen möchte. Solange es geht möchte ich schon noch radfahren, dann eben elektrisch, vielleicht nur noch Tages-und Einkaufstouren.
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#1506530 - 09.08.22 21:08 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: m.indurain]
m.indurain
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1214
Als Ergänzung noch:

Bei Intersport in Berchtesgaden kannst Du nur noch E-Bikes leihen:

https://www.sport-renoth.de/skiverleih-radverleih-berchtesgaden

Ironie an

Wenn Du also Fahrradfahren willst, musst Du zwangsläufig Dein Rad mitnehmen.

Das "reine und unverfälschte Fahrradfahren" ist offenbar vom Aussterben bedroht.

Ironie off


Geändert von m.indurain (09.08.22 21:17)
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Off-topic #1506533 - 09.08.22 21:37 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: martinbp]
HeinzH.
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 10818
In Antwort auf: martinbp
(....) Nur die Strecke Ilmenau(Großbreitenbach)-Leipzig möchte ich gern noch eirmal an einem Tag fahren- (....)
Ich würde wirklich gern noch einmal Mittenwald - Scharnitz - Karwendelhaus und zurück radeln. Ich weiß nur nicht, ob ich diese Tour heute, d.h. 30 Jahre später mit 73 Jahren noch schaffen würde.
HeinzH.
Demokratie lebt davon, daß sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen...

Geändert von HeinzH. (09.08.22 21:40)
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#1506534 - 09.08.22 21:39 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: HeinzH.]
StephanBehrendt
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In Antwort auf: HeinzH.
*In Stufe "0", also im Bio-Modus ist mein Pedelec nicht nur "juristisch" ein Fahrrad.-
In den Stufen 1-2-3-4-5-6 bekommt der eMotor entsprechend abgestuft Spannung. und das Bio-Fahrrad mutiert zum Pedelec.
Wie kommst du auf das schmale dünne Brett? Erzähle das mal einer Luftverkehrsgesellschaft und klag dich ein.
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Grüsse
Stephan
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#1506535 - 09.08.22 21:39 Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... [Re: m.indurain]
Martina
Mitglied
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Beiträge: 17337
Stimmt, MTBs hatte ich nicht so recht auf dem Schirm, da könnte es in der Tat anders sein. Ich bezog mich auf im weitesten Sinne Alltagsräder.
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