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#1374084 - 10.02.19 17:54 Umstieg auf Gaskocher?
Rennrädle
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 6441
Hallo,

auch wenn es gerade einen NAchbarfaden bzgl Gaskocher mit Schlauch gibt, möchte ich diesen nicht Kapern.

Meine Frage ist momentan eher:

Lohnt es sich auf einen Gaskocher zu wechseln. Wir haben momentan einen benzinkocher von MSR.

Warum ich darüber nachdenke?

- kleineres Gewicht des Kochers
- Gas ist umgerechnet leichter als Benzin - speziell wenn man die Kochleistung auf Gramm bzw Benzingewicht vergleicht, ist Gas dem Anschein nach effektiver
- keine stinkende Benzinflasche beim Flughafen check in

Welchen würdet Ihr empfehlen bzw mit welchem habt ihr gute Erfahrung?
Gibt es Fehler die man vermeiden sollte?
Mit Schlauch oder Stehversion?
Was bedeutet "Heizspirale" und warum ist die zuempfehlen?

Ein Komplettset von Tangria wollen wir eher nicht, weil Töpfe etc vorhanden sind.

Viele grüße
Rennrädle
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#1374086 - 10.02.19 17:59 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
dcjf
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2088
Unterwegs in Schweiz

Kommt wohl auf die Reiseländer an, es ist nicht immer einfach die Kartuschen aufzutreiben. Sonst nehmen wir aber oft einen Hobo und einen leichten Gaskocher mit, so dass wir nicht auf die Kartuschen angewiesen sind. In Marokko und der Türkei haben wir bei den letzten Urlauben dann nur den Hobo verwendet, mangels Gas.
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#1374090 - 10.02.19 18:06 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
Job
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 18016
ist das ein reiner benzinkocher? Ich habe so einen Hexon Multifuel. der wird aber nahezu immer mit Gas betrieben. Die Heizspirale sorgt dafür, das Flüssigbrennstoff auf dem Weg zur Verbrennung erhitzt und vergast wird. das sorgt für eine stabilere Verbrennung.

ich würde einen Kocher empfehlen, der mit Schlauch zur Kartusche arbeitet und eine möglichst breite Auflagefläche hat.
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#1374091 - 10.02.19 18:08 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
Deul
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 7377
Nimm doch einenderGas und Benzin kann, dann bist Du je nach Reiseland flexibel
Viele Grüße
Detlef
Cycling is an addiction, it can drive you quite insane. It can rule your life as truly as strong whiskey and cocaine.
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#1374098 - 10.02.19 18:31 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
Katun
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 322
Der leichteste mir bekannte derzeit ist der Alpkit Koro - damit sich das lohnt... hat auch die Heizspirale, ist nicht megateuer. Zu zweit mit etwas größerem Topf ist das etwas komfortabler als ein Aufschraubkocher.

Sonst würde ich den Kovea Spider in Erwägung ziehen - wegen der anderen "Beintechnik", bei meinem alten Karrimor ist ein Bein recht schwergängig, das andere wiederum etwas zu leichtgängig, und allgemein packt es sich noch mal etwas besser. Wobei er vielleicht nicht ganz so gut läuft wenn es Minusgrade sind. Letztendlich kam mir dann der Alpkit dazwischen - allerdings bisher nur 3x angeschaltet. Und bei Minusgraden bzw. wenn die Kartusche sehr runtergekühlt ist, stelle ich sie in eine warme Wasserpfütze...

Geändert von Katun (10.02.19 18:34)
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#1374100 - 10.02.19 18:43 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
LahmeGazelle
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 787
Meine Erfahrung:
- Standversion Optimus Crux. Klappbarer Brennerkopf. Leicht, kleines Packmaß. Geht gut mit Töpfen bis ca. 21cm, wenn ein Kartuschenstandfuß verwendet wird.
- Schlauchversion: Primus Speedy. Sperriger. Stand und Handbabung sicherer für größere Töpfe
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#1374101 - 10.02.19 18:45 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 9097
Es wurde schon darauf hingewiesen, dass das Reisegebiet hier eine große Rolle spielt. So kann "abseits der Zivilisation" (eigentlich ein blöder Begriff) ein Hobo oder ein Benzinkocher, der auch Tankstellenbenzin verträgt sinnvoll sein. Wenn Du aber dort fährst, wo auch Gaskartuschen (evtl. Stechkartuschen, wenn Du einen Adpater noch auftreiben kannst) zu kaufen sind, so würde ich Gaskocher verwenden. Das mache ich nun auch so. Zuvor hatte ich immer den Benzinkocher dabei, den ich aber nach Möglichkeit nur mit Reinbenzin betreiben wollte. Das dann aufzutreiben erwies sich als schwieriger als eine Gaskartusche zu finden.

Nun bin ich dazu übergegangen, Gaskocher mitzuführen und gleichzeitig einen Adapter für Stechkartuschen, da ich die wirklich überall gefunden habe und sie zugleich noch einiges billiger sind. Anfangs hatte ich einen ganz kleinen Kocher, der leider immer wieder nach einiger Zeit verstopfte Düsen hatte. Auch ohne dieses Manko empfand ich den kleinen Brenner als nicht ganz so ideal, da die Gasregelung unter dem Topf stattfinden musste und man so schon aufpassen musste, dass überkochendes Wasser nicht auf die Hand tropfte.

Inzwischen habe ich diesen sehr preiswerten Kocher aus China. Der funktioniert sehr zuverlässig und ich kann die Kartusche auch z. B. kippen, um dann noch Gas zu bekommen, wenn sie schon fast leer ist. Die Regelung ist nun unproblematisch. Ich würde eine Schlauchversion empfehlen, da auch der niedrigere Standpunkt des Kocher-Topf-Aufbaus zur Stabilität beiträgt und ein Windschutz sich leichter realisieren lässt.

Es gibt Varianten, bei denen die Gaszufuhrleitungen durch die Flamme gehen, was in sehr kalten Regionen sinnvoll ist und dort die Flamme stabilisiert.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1374102 - 10.02.19 18:46 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
memy
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 577
In Antwort auf: Rennrädle
Lohnt es sich auf einen Gaskocher zu wechseln.
Die Frage kann man nur beantworten, wenn man weiß wohin die Reise geht und wie lange, bzw. durch wie viele Länder.
Benzin bekommst du in jeder kleinen Stadt auf diesem Planeten. Du musst davon also uU. viel weniger mit dir herum schleppen als Gaskartuschen, die in der Regel schwieriger zu beschaffen sind. Insofern ist auch die Gewichtsfrage nicht so leicht zu beantworten.

In Antwort auf: Rennrädle
keine stinkende Benzinflasche beim Flughafen check in
Eine leere, gespülte Benzinflasche hat mir am Flughafen schon mal mächtig Ärger eingebracht. Ich bin deswegen auf einen Multifuelkocher umgestiegen, der sowohl Gas als auch Benzin usw. verbrennen kann. Jetzt bin ich in Malaysia/Thailand: Gas ist so gut wie gar nicht zu bekommen und die leere Benzinflasche habe ich vor dem Flug verschenkt. Leider finde ich auch keine neue und habe also gerade keinen Kocher. Weiterer Nachteil von meinem Kocher ist, dass er unabhängig vom Brennstoff weitaus mehr verbraucht als andere Kocher.
Die Moral von der Geschicht: Wenn ich für den jährlichen Radurlaub oder auch mal für eine etwas längere Tour einen Kocher benötige, dann würde ich den abgestimmt auf die Urlaubsregion kaufen.

Gruß
Horst
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#1374104 - 10.02.19 18:47 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Deul]
Rennrädle
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 6441
In Antwort auf: Deul
Nimm doch einenderGas und Benzin kann, dann bist Du je nach Reiseland flexibel
Viele Grüße
Detlef


ich denke dass die deutlich teurer sind, als reine Gaskocher?
Und dann muss ich die Benzinflasche ja doch wieder mitnehmen.

Einen Benzinkocher haben wir, dh die Flexibilität hätten wir dann. Das Land selber wechseln wir im Urlaub eigentlich nie.

Ich plane momentan Island, und da sind Gaskartuschen wohl kein Problem.

Rennrädle
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#1374107 - 10.02.19 19:00 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 9097
In Island - und da kennst Du Dich ja besser aus als ich - wird man sicherlich einen guten Windschutz benötigen. Aber das ist für Benzin- und Gaskocher gleich. Gaskocher sind ja keine Raketentechnik und eigentlich einfacher als ein Benzinkocher. Daher habe ich die Preisunterschiede nie wirklich verstanden. Mein 10-Euro-Kocher hat eine gute Flamme, lässt sich anständig regeln. Das Mini-Vorgängermodell hatte verstopfte Düsen, was ich aber am ehesten mit dem überlaufenden Wasser (mit Salz) in Zusammenhang bringe, da ich aufgrund des schlechter zugänglichen Regelventils doch ab und zu nicht rechtzeitig abregeln konnte bzw. ich Angst hatte, mir die Finger zu verbrennen. So ein Gaskocher kann wirklich sehr klein und kompakt sein und wenn ich mir überlege, dass ich neben dem größeren Benzinkocher auch noch die Treibstoffflasche mitführen musste, so komme ich jetzt mit der Gaskartusche und dem kleinen Brenner schon klar mit weniger Gewicht und Volumen weg.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1374114 - 10.02.19 19:23 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 19266
Ich bin mit dem Optimus Vega zufrieden (Schlauchkocher mit Heizspirale), hatte aber auch noch keinen anderen derartigen Kocher. Für kleinere Touren nutze ich einen Jetboil.

In Antwort auf: Rennrädle
Was bedeutet "Heizspirale" und warum ist die zuempfehlen?

Normalerweise verarbeitet ein Gaskocher (na? na? ... grins ) Gas, mit Flüssigkeit funktioniert er nicht. Bei senkrecht stehender Patrone kein Problem.

Gaspatronen enthalten fast immer ein unter Druck flüssiges Gemisch Butan-Propan 80:20 oder 70:30. Das verdampfende Gasgemisch enthält mehr des leichter siedenden (-42°C) Propans als die flüssige Phase, das schwerer siedende Butan (-1°C) reichert sich in der Patrone an. Obendrein kühlt sich die Flüssigkeit in der Patrone beim Verdampfen ab. Das führt dazu, dass man bei tiefen Temperaturen (unter 5°C, unterm Gefrierpunkt sowieso) immer weniger Gasdruck in der Patrone hat und kaum noch kochen kann. Gerade dann, wenn man es am nötigsten braucht.

Bei einem Aufschraubkocher, der zwangsläufig senkrecht steht, kann man dann fluchen und laut Sch***e brüllen und ggf. versuchen die Patrone irgendwie im Schlafsack aufzuwärmen.

Verbessern tut das neuerdings Wintergas mit Isobutan statt Butan, das siedet bei -12°C. Das verschiebt die Grenze der Benutzbarkeit ca. 10°C nach unten.

Bei einem Schlauchkocher könnte man nun die Patrone einfach umdrehen und das Butan flüssig in den Brenner geben. Ohne Heizspirale endet das aber in einer riesigen unbrauchbaren Stichflamme, weil der Brenner keine Flüssigkeit verarbeiten kann... Die Heizspirale verdampft aber das flüssige Butan vor dem eigentlichen Brennkopf, so das dort wie gewünscht Gas ankommt.

Fazit: Man kann mit Heizspirale auch bei tiefen Temperaturen recht problemlos kochen und man kann auch mit reinem Butan kochen. schmunzel (Natürlich nur, so lange das nicht einfriert, aber der Schmelzpunkt von n-Butan liegt bei -140°C, der von Isobutan oder Propan oder Gemischen noch darunter... omm ).

Gruß
Thoralf

Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1374131 - 10.02.19 20:50 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
Thomas1976
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 9949
Zitat:
Ich plane momentan Island, und da sind Gaskartuschen wohl kein Problem.


Da brauchst Du nicht einmal eine kaufen. Auf den Campingplätzen, gerade um Rejkavik stehen die massenhaft auf den Campingplätzen rum von Reisenden die ihre Reise beendet haben.
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#1374132 - 10.02.19 20:51 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Toxxi]
Paulchen
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 67
Moin

Das Wintergas ist keine neue Erfindung sondern es gibt das schon seit zig Jahren.
Doch das Wintergas hat so seinen Preis bei den kleinen Schraubkartuschen.

Doch man kann das gut umgehen wenn man sich die Gaskartuschen selber befüllt. Ümfüllstutzen gibt es im Netz vom Chinamann zu Kaufen und Anleitungen zu genügend bei YouTube.

Ich verwende als Sommergas das z.B von Rothenberger multigas 300 mit der Bestellnummer No. 35510 mit der Zusammensetzung 30% Propan und 70% Butan. Damit kommt man so gerade an den Gefrierpunkt heran.

Als Wintergas benutze ich Gase mit der zusammensetzung 35% Propan und 65% Butan, mit diesen Gasgemisch sollte man bis Minus 15 Grad kochen können. Bis Minus 10 Grad habe ich das auch schon so gemacht und keine Probleme damit gehabt.
Entweder wieder das Rothenberger Multigas 300 ABER ACHTUNG mit der Bestellnummer No. 35510-1 oder von Sievert das Gas mit der Bestellnummer No. 220483

Findet man ein Gas mit der zusammensetzung 40% Propan und 60% Butan kann man auch noch weiter unter Minus 15 Grad immer noch kochen ;-).

Nun die Gasbrennerfrage.
Ich bin letztes Jahr auch auf Gas umgestiegen und habe das ganze auf Ultraleicht umgerüstet.
Als Brenner hatte ich letztes Jahr den BRS3000T verwendet, sehr kleiner Brenner aus Titan mit nur 25 Gramm + 5 Gramm für das Beutelchen und habe auch bei der Extremhitze die es letztes Jahr gab keine Probleme mit dem Kocher gehabt. Da er aber sehr zierlich ist hatte ich zur Sicherheit einen zweiten auf der großen Tour dabei gehabt. Das einzigste was ich stöhrend finde an dem Brenerchen ist die extrem gebündelte Gasflamme. Bei Flüssigkeiten Ok doch wenn sie mal dicker sind wird es schon schwer diese ohne anbrennen zu erwärmen.

Als Windschutz für den Kocher gibt es von Optimus den "Clip-On Windshield" Windschutz der ca. etwas mehr als die Hälfte vom Kocher abdeckt und ca 87 Gramm wiegt. Im Windschild passen Kochtöpfe mit bis zu 12 cm rein.

Nun habe ich mir den Titanium Brenner FS116 zugelegt. Direckt von Unibest Shop zum besten Preis und mit 48 Gramm für den Brenner und mit der Verpackungsbox 90 Gramm. Der Brenner ist ca 3 mal so breit wie der BSR3000T und hat dadurch eine wesentlich weichere und größere Flamme. Der Brenner ist nicht neu auf dem Markt sondern hatte früher nur einen anderen Namen gehabt und ist wieder so einer der leichtesten auf dem Markt. Er kann bis zu 2,5 Kg belastet werden.
Ich habe ihn daheim mal ein paar Tage getestet und finde ihn sehr gut.

Eine andere Möglichkeit wäre anstatt eines Hobo einen Holz-Vergaser zu nehmen, z.b. den Solo Stove lite der ausreichen ist für 1-2 Personen und mit 109 mm Durchmesser auch in Topf transportiert werden kann.

Ich finde am am Holzvergaser schön und gerade am Solo Stove das er nach unten hin und zur Seite geschlossen ist (keine Ache fällt nach unten oder zur Seite durch), weniger rauch entwickelt und durch seine zugwirkung mehr herausholt als Hobokocher.
Doch die Töpfe werden beim Holzvergaser wie auch beim Hobo ordentlich angerust ;-( .
Trotzdem Holz findet man irgendwie immer ;-)
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Off-topic #1374134 - 10.02.19 21:06 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Paulchen]
natash
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 6024
Trockenes Holz findet sich nicht immer.
Wir haben bei der Kaukasustour im Juni fast drei Wochen lang keines gefunden.
Und das übele Gequalme,das nasses Holz erzeugt,das vertreibt höchstens die Schnaken.
Gruß
Nat,die jahrelang mit einem 15 DM teuren Billiggaskocher zufrieden war.
Mittlerweile aufgerüstet auf zwei Benziner (1x schwedisch,1x russisch) und den Spider. Der ist auch ok. Und vor allem klein und leicht.
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Off-topic #1374142 - 10.02.19 21:55 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: natash]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 19266
In Antwort auf: natash
Trockenes Holz findet sich nicht immer.

Ich wundere mich auch immer, wo die das immer (angeblich?) alle auftreiben... Bei meiner letzten Sommertour durch die polnischen Karpaten gab es zwar Holz in Massen, aber aufgrund des permanenten Regen partout kein trockenes.
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Off-topic #1374143 - 10.02.19 22:01 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Paulchen]
Katun
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 322
In Antwort auf: Paulchen


Nun habe ich mir den Titanium Brenner FS116 zugelegt. Direckt von Unibest Shop zum besten Preis und mit 48 Gramm für den Brenner und mit der Verpackungsbox 90 Gramm. Der Brenner ist ca 3 mal so breit wie der BSR3000T und hat dadurch eine wesentlich weichere und größere Flamme. Der Brenner ist nicht neu auf dem Markt sondern hatte früher nur einen anderen Namen gehabt und ist wieder so einer der leichtesten auf dem Markt. Er kann bis zu 2,5 Kg belastet werden.

Den hatte ich auch mal unter dem Namen Karrimor - die Flamme war mir quasi zu breit für die Soloküche, dabei habe ich schon ein etwas breiteres Töpfchen. Und er ist etwas "sperrig". Hab ich gegen BRS getauscht. schmunzel Damit war der leise Kocher wieder dahin, der BRS ist ziemlich laut, das ist eigentlich der einzige Rückschritt... irgendwie lande ich immer wieder bei doch eher lauten Kochern. Der Koro kommt mir aber eher leiser vor.

Irgendwo liegt noch ein Primus Express xy - Nostalgie, laut wie eine Turbine, aber eine Piezo-Klack-Zündung, die quasi immer funktioniert - diese Drückschalter geben alsbald auf. Also, Schraubkocherchen tun es schon auch, es ist schlicht wirklich bequemer mit Schlauchkochern, Topf steht besser, es gibt einen praktischen Miniwindklappschutz, da wundern sich die Nachbarn dann auch wieder, dass das Wasser so schnell kocht, muss ein Superspezialkocher sein...

Das mit den Temperaturangaben bzgl. Gasmischungen ist wie Extremwerte bei Schlafsäcken - reichlich Theorie.


Und das mit den Holzstückchen - konnte ich zuletzt beobachten, drei Herren mit unterschiedlichen "set ups", sie testeten für ihre kommende große Wandertour: Schraubkocher, MSR oder so, Alutopf hat gewonnen. Platz 2 BRS plus Titantasse (beide haben keinen Windschutz verwendet, beide eher hoch gebaut und ich glaube der Titantassenmann keinen Deckel, es hat also gedauert...), der Stöckchensucher: hatte schwarze Finger und gerade sein Feuerchen angezündet, als der eine quasi schon gegessen hatte und es beim anderen so halbwegs durch war.

Geändert von Katun (10.02.19 22:11)
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#1374144 - 10.02.19 22:01 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Paulchen]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 19266
In Antwort auf: Paulchen
Als Wintergas benutze ich Gase mit der zusammensetzung 35% Propan und 65% Butan, mit diesen Gasgemisch sollte man bis Minus 15 Grad kochen können. Bis Minus 10 Grad habe ich das auch schon so gemacht und keine Probleme damit gehabt.

Ehrlich gesagt, glaube ich das mit den -10°C nicht so ganz. Zumindest nicht, dass man die Patrone richtig leerkochen kann. Wenn das Propan raus ist, bleibt das restliche Butan einfach flüssig und verdampft nicht mehr. Da ist es egal, ob 15 oder 35% Propan in der Patrone sind - irgendwann ist nur noch Butan übrig, das nicht mehr verdampft.

Deshalb hat das, was als Wintergas vertrieben wird, eben Isobutan statt Butan. Klar wäre reines Propan besser, aber da ist der Druck für eine kleine Kartusche viel zu hoch. Würde man die so stabil bauen, dass sie reines Propan aushält, wäre die Kartusche schwerer als der Inhalt.

Deshalb ist aus meiner Sicht das einzig zuverlässige im Winter, das Flüssiggas dem Brenner auch wirklich flüssig zuzuführen und im Brenner über eine Heizspirale zu leiten. Damit ist man unabhängig von der Qualität der Gasquelle (reine Butanpatronen gehen problemlos), und es funktioniert auch noch bei -50°C.

Gruß
Thoralf
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Geändert von Toxxi (10.02.19 22:02)
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#1374151 - 10.02.19 22:46 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
BaB
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In Antwort auf: Rennrädle
In Antwort auf: Deul
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ich denke dass die deutlich teurer sind, als reine Gaskocher?
Und dann muss ich die Benzinflasche ja doch wieder mitnehmen.
Und auch die Pumpe!
Viel teurer sind die Kombo-Kocher allerdings auch nicht mehr.
Und für Island: Gas!
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#1374152 - 10.02.19 22:50 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Toxxi]
BaB
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In Antwort auf: Toxxi


Deshalb ist aus meiner Sicht das einzig zuverlässige im Winter, das Flüssiggas dem Brenner auch wirklich flüssig zuzuführen und im Brenner über eine Heizspirale zu leiten. Damit ist man unabhängig von der Qualität der Gasquelle (reine Butanpatronen gehen problemlos), und es funktioniert auch noch bei -50°C.
Anstelle einer Heizspirale geht auch ein Kocher, der direkt oben auf der Kartusche aufgesetzt wird und ein schön hoher Windschutz, der eng an den Topf sitzt. Der reflektiert die Brennerwärme auch etwas nach unten und die sich durch den Gasverlust eigentlich abkühlende Gaskartusche wird erwärmt und das Gas tritt mit höherem Druck aus. Auch bei echten Minustemperaturen erprobt.
Achtung: Das kann auch insbesondere im Sommer zu warm für die Kartusche werden.
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Geändert von BaB (10.02.19 22:53)
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#1374154 - 10.02.19 23:02 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Paulchen]
BaB
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In Antwort auf: Paulchen
Nun habe ich mir den Titanium Brenner FS116 zugelegt. Direckt von Unibest Shop zum besten Preis und mit 48 Gramm für den Brenner und mit der Verpackungsbox 90 Gramm. Der Brenner ist ca 3 mal so breit wie der BSR3000T und hat dadurch eine wesentlich weichere und größere Flamme. Der Brenner ist nicht neu auf dem Markt sondern hatte früher nur einen anderen Namen gehabt und ist wieder so einer der leichtesten auf dem Markt. Er kann bis zu 2,5 Kg belastet werden.
Ich habe ihn daheim mal ein paar Tage getestet und finde ihn sehr gut.
Der Kocher ist ganz gut, volle Zustimmung. Leider ist er auch so filigran, dass man ihn nicht ohne die Box transportieren sollte. Und da bei meiner Version die Box noch schwerer war als der Kocher entsetzt fragt man sich schon, ob man nicht direkt einen stabileren Kocher mit entsprechendem Gewicht kauft. träller
Wir benutzen den Kocher aber kaum noch, sondern jetzt mehr einen dreibeinigen Gaskocher mit Zuleitung und Heizspirale. Die Töpfe stehen einfach deutlich stabiler und tiefer.

PS: Und danke für die Anleitung. schmunzel
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#1374155 - 10.02.19 23:04 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Rennrädle]
BaB
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Hallo Renata,

wir bringen dir unsere Gaskocher zum Wintertreffen mit, dann kannst du sie mal ausprobieren und entscheiden, ob das was für dich ist.

LG

Bernd

PS: Gas bringen wir natürlich auch mit.
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Geändert von BaB (10.02.19 23:05)
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#1374156 - 10.02.19 23:17 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Toxxi]
Paulchen
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Ich denke nach einer Rad - Dauraußensein Saison habe ich erst wirklich alle vor und nachteile vom Titanium Brenner FS116 erkannt. Der Küchentest ist da weit davon entfernt. Auch verbraucht der Brenner mehr Gas als der BSR 3000 T Brenner aber ich habe zur Sicherheit so oder so wenn ich mit Gas unterwegs bin den als Ersatz mit dabei haben und dann vor Ort entscheiden was ich kochen will.
Es war ja auch nur ein Tip von mir und meine Erfahrung zum BRS 3000T Brenner.

Ok ich habe bei Minus 10 Grad die Kartusche nicht leer gekocht und sie Nachts NICHT im Schlafsack gehabt sondern mir nur morgens mein Frühstück + der Tasse Tee gekocht. Doch ich habe Jahrelang das Winter Rothenberger Gas was bis Minus 15 geeignet ist verkauft und im Winter hat sich keiner beschwert das dieses Gas nichts taugt.

Was man aber ABSOLUT NICHT MACHEN SOLLTE das Isobutan Gas in die kleinen Schraubkartuschen umzufüllen.
Warum ?
Das Isobutan Gas wird in Flaschen ausgeliefert die Nahtlos hergestellt werden und so den Druck standhalten.
Würde man das Isobutan Gas in die gebörtelten kleinen Schraubkartuschen umfüllen würde das mit großer Sicherheit nicht gut ausgehen.

Doch das MAPP Gas von Rothenberger z.b. ist ein Gemisch aus Propen und Isobutan und soll laut Hersteller bis Minus 25 Grad geeignet sein. Der Schraubanschluß ist der gleiche wie die kleinen Schraubkartuschen (7/16" Eurogewinde) nur von der Standsicherheit nicht wirklich geeignet für aufschraub Brenner.

Ach und wer mit einem Hobo oder Holzvergaser Kocht hat eher an dem Kochvorgang - Feuer so seinen Spass für sich. Das ein Gaskocher um weiten schneller ist sollte jedem klar sein.
Und ein Holzvergaser kommt teilweisee auch noch mit feuchtem Holz klar, mit dem richtigen Anzündmaterial z.B. Kienspann und ein wenig üben wird das schon. Der Vergaser tut dann den rest. schmunzel
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#1374161 - 10.02.19 23:43 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Paulchen]
Paulchen
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Beiträge: 67
Eng anliegender Windschutz schmunzel



Grüne Optimus 97g Kartusche mit BRS 3000T Brenner, dem Ultraleichten Torks 700ml Titaniumtopf und 15 cm Titan Windschutz schmunzel

Auch schön zu sehen ist!
Ich habe mir an der Roten Tasse mit einem "Brother" Drucker Markierungen angebracht wo 50, 100, 150, 200, 250 und 300 ml sind. Schaut man so gegen das Licht mit der Flüssigkeit in der Tasse kann man das ganz gut erkennen. Das ganze hat auch schon Hitze oder die bewegungen in Rücksäcken oder Fahrradtaschen über 1 Jahr überlebt.

Geändert von Paulchen (10.02.19 23:44)
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#1374162 - 11.02.19 00:04 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Paulchen]
Katun
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Beiträge: 322
In Antwort auf: Paulchen
Eng anliegender Windschutz schmunzel

Wie kommst du da wieder an den Kocher? Es genügt ja eigentlich, so halbwegs eine Wandseite zu haben... von da, wo der Wind kommt. Die Titanteile muss man dabei natürlich eher festhalten, die fliegen sonst weg. listig Bzw. ich möchte dann doch eine Lücke, mit der ich den Hebel bedienen kann.
Die Superlösung, ist nicht von mir:
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In Antwort auf: Paulchen

Ich habe mir an der Roten Tasse mit einem "Brother" Drucker Markierungen angebracht wo 50, 100, 150, 200, 250 und 300 ml sind. Schaut man so gegen das Licht mit der Flüssigkeit in der Tasse kann man das ganz gut erkennen. Das ganze hat auch schon Hitze oder die bewegungen in Rücksäcken oder Fahrradtaschen über 1 Jahr überlebt.

Mir fällt gerade kein Szenario ein, bei dem das relevant wäre? verwirrt

Geändert von Katun (11.02.19 00:09)
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Off-topic #1374163 - 11.02.19 00:23 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Katun]
BaB
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In Antwort auf: Katun
In Antwort auf: Paulchen
Eng anliegender Windschutz schmunzel

Wie kommst du da wieder an den Kocher? Es genügt ja eigentlich, so halbwegs eine Wandseite zu haben... von da, wo der Wind kommt.
...
Die Superlösung, ist nicht von mir:
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Eng anliegend, damit die Brennerwärme die Gaskartusche wärmt bei tiefen Temperaturen. Bei der abgebildeten Konstruktion hätte ich Zweifel, dass sie so ausreichend für tiefe Temps ist, zumal hier ja ein Wärmeschutz direkt unter dem Brenner verhindern soll, dass Wärme nach unten strahlt.
Wir haben einen Windschutz aus Lamellen, da kann man ein oder zwei von aufklappen und kommt prima an den Kocher, um ihn zu dosieren etc.


In Antwort auf: Katun
In Antwort auf: Paulchen
Ich habe mir an der Roten Tasse mit einem "Brother" Drucker Markierungen angebracht wo 50, 100, 150, 200, 250 und 300 ml sind. Schaut man so gegen das Licht mit der Flüssigkeit in der Tasse kann man das ganz gut erkennen. Das ganze hat auch schon Hitze oder die bewegungen in Rücksäcken oder Fahrradtaschen über 1 Jahr überlebt.

Mir fällt gerade kein Szenario ein, bei dem das relevant wäre? verwirrt
Auch wenn ich nicht Paulchen bin: Um ne Tasse Tee zu kochen sicher überflüssig, aber je nachdem wie aufwändig man kocht, kann das schon hilfreich sein... Unsere Berghaferl haben eine Skala innen aufgedruckt.
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Off-topic #1374165 - 11.02.19 00:59 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: BaB]
Paulchen
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@katun
Das geht schon, der Windschutz hat eine kleine Öffnung unten die hier gerade hinten ist und mit ein wenig Übung geht das auch ganz gut ohne zu kleckern.

Der Kartuschen Hitzeschutz macht zu dieser Fotojahreszeit aber m.M. auch nicht wirklich Sinn, stelle ich gerade so fest.

Ja der Titanwindschutz ist extrem leicht, wir unten mit einem Minimagnet zusammengehalten und oben mit ner Büroklammer.
Der Lange "Titan" Löffel macht sich auch gut um den Windschutz damit zu Transportieren

Hm ok, für Teewasser braucht man ne Markierung nicht wirklich. Doch unterwegs ernähre ich mich nicht nur von Tee. schmunzel
Die Tassen die ich davor hatte, hatten auch Markierungen aber nur grob und die kleinen Werte fehlten vollkommen. Somit habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Leichte Tasse mit brauchbarer Milliliter Angabe.

Geändert von Paulchen (11.02.19 01:04)
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#1374167 - 11.02.19 02:29 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Toxxi]
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In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: Paulchen
Als Wintergas benutze ich Gase mit der zusammensetzung 35% Propan und 65% Butan, mit diesen Gasgemisch sollte man bis Minus 15 Grad kochen können. Bis Minus 10 Grad habe ich das auch schon so gemacht und keine Probleme damit gehabt.

Ehrlich gesagt, glaube ich das mit den -10°C nicht so ganz. Zumindest nicht, dass man die Patrone richtig leerkochen kann. Wenn das Propan raus ist, bleibt das restliche Butan einfach flüssig und verdampft nicht mehr. Da ist es egal, ob 15 oder 35% Propan in der Patrone sind - irgendwann ist nur noch Butan übrig, das nicht mehr verdampft.

Deshalb hat das, was als Wintergas vertrieben wird, eben Isobutan statt Butan. Klar wäre reines Propan besser, aber da ist der Druck für eine kleine Kartusche viel zu hoch. Würde man die so stabil bauen, dass sie reines Propan aushält, wäre die Kartusche schwerer als der Inhalt.

Deshalb ist aus meiner Sicht das einzig zuverlässige im Winter, das Flüssiggas dem Brenner auch wirklich flüssig zuzuführen und im Brenner über eine Heizspirale zu leiten. Damit ist man unabhängig von der Qualität der Gasquelle (reine Butanpatronen gehen problemlos), und es funktioniert auch noch bei -50°C.

Gruß
Thoralf

Wir haben die Erfahrung gemacht das das Wintergas egal ob im Flüssigmodus oder im Gasmodus bei -26°C nicht mehr funktioniert. Was die Einheimischen hier in Alaska eher verwenden sind Propankartuschen. Die siede Temperatur von Propan liegt bei -42°C was meist reicht bis rund -30 Grad. Wir verwenden einen Optimus Polaris und ich habe erst kürzlich Versuche bei -33°C mit Benzin gemacht da wir uns auf eine Tour hier in Alaska vorbereiten. Bei diesen Temperaturen bekommst du ganz andere Probleme noch zusätzlich. Das Verwendete Benzin war soweit ok da du den Druck mit der Pumpe aufbaust, aber viele Dichtungen wollen in dieser Kälte nicht mehr so richtig und fangen an zu lecken. Kocher mit Plastikpumpe kannst du schon früher in die Tonne treten. Wenn es so richtig übel wird also bis -50 Grad wird "HEAT" genommen in eine Blechschüssel geschüttet welche in einen Blecheimer geht. Topf reingehängt und und es kann Schnee geschmolzen werden. Sparsam ist der Kocher aber nicht aber auch für große Mengen geeignet.
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Off-topic #1374169 - 11.02.19 03:32 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Paulchen]
Katun
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Nee, den Kartuschenhitzeschutz (falls das überhaupt viel bringt) würde ich auch nicht installieren (diese Sorge, die Kartusche würde explodieren, eigentlich sehr verbreitet im Internet - frag mal nach BRS... allerdings, wenn ich diese rundum-Titandinger sehe, finde ich diesen Gedanken nicht mehr so abwegig.) Das Beste an dem Teil ist m.E., dass es sich sozusagen selbst hält. Wie viele Lüfter man denkt zu benötigen, kann man ja nach und nach ausschneiden.
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#1374170 - 11.02.19 03:44 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Ride Worldwide]
Katun
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Ich habe mal den Test gemacht bei -26 und es ist wirklich kinderleicht: einfach dafür sorgen, dass man etwas warmes Wasser hat und ein Behältnis, in dem die Kartusche stehen kann - eine Thermos hat man wohl mit; wenn es nicht völlig kalt ist, kriegt man auch erstmal so noch warmes Wasser - um das dann zu beschleunigen, Gas spart man letztendlich wohl auch, einfach etwas abzwacken, muss nicht viel sein, es fängt sofort an zu rauschen und die Kartusche fühlt sich wie im Sommer.

Die stand die ganze Nacht draußen
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Natürlich völlig tot, aber dann
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So viel Wasser wäre gar nicht nötig gewesen, zuletzt habe ich nur eine Minipfüte mal genommen - es war aber auch nicht ganz so kalt. Zumindest:

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Läuft dann ganz normal und blitzschnell wie immer sozusagen, insgesamt wird der Verbrauch höher sein, ist ja kälter rundum, aber nicht unermesslich und völlig problemlos im Vgl. zu allen anderen möglichen Hampeleien, würde ich behaupten.


(hab sie dann auch noch mal gelegt, aber ich glaube, sie fühlte sich so sommerlich, das machte keinen Unterschied)

Und zum Glück ist es in Island ja nicht so winterlich -

Geändert von Katun (11.02.19 03:46)
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#1374174 - 11.02.19 04:21 Re: Umstieg auf Gaskocher? [Re: Katun]
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na das ist mal ne coole Idee -26°C. Gibt aber ein ganz schönes hin und her geschütte wenn du einige Liter Wasser aus Schnee gewinnen willst aber bestimmt ist das nur eine Logistiksache. Was wohl andere machen ist Handwärmer unter die Kartusche kleben allerdings halte ich die Wärmeausbeute für zu gering.
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