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#725314 - 26.05.11 21:09 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: amarillo]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 13750
Hallo Hilde,
deine Bildchen sind ja immer wieder ein Genuss mit den stimmungsvollen Details und dem Blick für das Originelle. bravo Ein paar Orte sind mir selbst noch frisch im Gedächtnis vom Sommer 2009 (z.B. Saut du Loup).
Da es keine Bildunterschriften gibt, bleiben für mich ein zwei kleine Detailfragen:
Wo befinden sich der bunte Briefkasten und die Steinkamera (ich vermute das Künstlerstädtchen Vence, was der Abfolge entsprechen könnte)?
Wo befindet sich die offensichtliche Radlerkneipe (Laufradsatzlampe)?
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#725323 - 26.05.11 21:42 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: veloträumer]
amarillo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1075

Der bunte Briefkasten und die Steinkamera befinden sich in dem Künstlerort St.Paul de Vence.

Die Radlerkneipe liegt am Ortseingang von Châteauneuf-Grasse, wenn man über die D3 von Gourdon kommend in den Ort bzw. weiter nach Grasse möchte, dann am ersten Kreisverkehr gleich links.
Für uns kam das Café gerade zum richtigen Zeitpunkt, da wir von der langen Abfahrt schon ein wenig ausgekühlt waren.
Ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall, nicht nur wegen des leckeren Zitronenkuchens. In der ersten Etage gibt es einen Radladen, auch ganz praktisch, wenn man ein Ersatzteil braucht. Aber absolut sehenswert ist die ganze Deko in dem Laden. Über der Bar befinden sich auch 2 skurrile Rennräder.
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#725467 - 27.05.11 13:30 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: amarillo]
NINJAENTE
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 291
Unterwegs in Australien

Hir auch meine BLOG bin nicht s der sreiberling aber bilder und vidios sprechen fur sich

www.weitweiterweg.de

GruSS
Patrik
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#729176 - 08.06.11 15:12 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: NINJAENTE]
amarillo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1075

Hallo,

in der 2. Aprilhälfte war ich um Ostern bei bestem Wetter (teilweise war es sommerlich heiß) in Westeuropa unterwegs.

Zunächst verbrachte ich 2 Tage auf dem Globetrottertreffen in Weeze bei interessanten Vorträgen und Lesungen. Eine Radtour führte mich nach Kleve.

Sonntags war dann der eigentliche Start der Tour zusammen mit einer anderen weitgereisten Reiseradlerin. Für die ersten beiden Übernachtungen bei Arnheim und Amsterdam haben wir uns im Vorfeld über das Dachgeberverzeichnis des ADFC private Unterkünfte organisiert. Auch hier noch einmal ein Dank an unsere beiden Gastgeber. Danach wurde bis auf eine Ausnahme in Frankreich gezeltet.

Ziel der Tour waren die Hansestädte Antwerpen, Gent und Brügge. Alle drei sehr sehenswert, doch mein Favorit war eindeutig Brügge. Von dort bin ich dann alleine weiter nach Ostende, das am Karfreitag von Franzosen überschwemmt war, die zum Einkaufen und Sonnenbaden kamen.

Froh war ich, endlich Frankreich zu erreichen, wo meines Erachtens die Bedingungen für Radfahrer einfach besser sind, da man auf der Straße ein gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer ist. Dem ist nicht so in Belgien, wo man von rüden Autofahrern dauernd daraufhin gewiesen wird die teilweise sehr schlechten Radwege, die in den Orten oft eine Zumutung sind, zu benutzen. So mein Eindruck vom nördlichen Teil Belgiens.

In Frankreich plante ich meine Strecke spontan. Interessant war für mich das Städtchen Bergues, wo der französische Kultfilm "Bienvenue chez les Ch'tis" gedreht wurde. Bei einem Kaffee konnte ich dann auch das Glockengeläut genießen. Einfach hörenswert.
Montreuil hat mich als kleine, feine Festungsstadt mit einem sehr schönen Campingplatz überrascht. Als ich vom Drachenfestival in Berck-sur-Plage erfuhr, musste ich mir das auch ansehen. In einigen Städten und Orten habe ich dann noch die nordfranzösische Gotik und die während der Revolution zerstörten Abteien bewundert.

Erst als ich durch die öde Nordchampagne fuhr, und es dann auch noch heftig zu regnen begann schenkte ich mir eine Bahnfahrt nach Hause.

Ein Bild der Tour könnt ihr euch hier: https://picasaweb.google.com/104200765245131536464/RadreiseApril11#5615812169199539746 machen

Gruß Hildegard
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#729183 - 08.06.11 15:27 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: 2blattfahrer]
B-Probe
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 126
ich war wieder unterwegs - diesmal am Kocher + Jagst (achtung bericht auf englisch)

Kocher + Jagst

und ein hinweis für alle K+J fans: Der Goldene Adler in Schw. Hall ist vorübergehend geschlossen - vorasusichtlich bis Okt. 2011
Hessenbummler

Geändert von B-Probe (08.06.11 15:28)
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#731655 - 15.06.11 20:38 Prag - Riesa Elberadweg [Re: 2blattfahrer]
hell-g
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 16
Hallo,

ich Kurztrip von Prag nach Riesa. 280km in 3 Tagen. Zuviel, hat mein Knie gesagt. Daher war nach 3 Tagen Schluss. Schön war es dennoch:

Prag bis Riesa
Viele Grüße

Helge
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#731750 - 16.06.11 07:34 Re: Prag - Riesa Elberadweg [Re: hell-g]
Bikerrudy
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 281
In Antwort auf: hell-g
Hallo,

ich Kurztrip von Prag nach Riesa. 280km in 3 Tagen. Zuviel, hat mein Knie gesagt. Daher war nach 3 Tagen Schluss. Schön war es dennoch:

Prag bis Riesa

Prag / Riesa genau die Strecke möchte ich in den nächsten Wochen auch fahren nur nicht an drei Tagen sondern an einen. Ich weiß ist verrückt aber mir machts halt Spass.
http://reisesehnsucht.de.to
Das wichtige im Leben ist für relativ wenig Geld zu haben nur das Unwichtige kostet ein Vermögen
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#731751 - 16.06.11 07:40 Re: Prag - Riesa Elberadweg [Re: Bikerrudy]
hell-g
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 16
Ich kann mir kaum vorstellen, wie das geht schmunzel

Ist ja nicht so, dass die Strecke durchgehend asphaltiert ist. Gerade auf der tschechischen Seite gibt es einge km Schotter.
Viele Grüße

Helge
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#731754 - 16.06.11 07:59 Re: Prag - Riesa Elberadweg [Re: hell-g]
Bikerrudy
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 281
In Antwort auf: hell-g
Ich kann mir kaum vorstellen, wie das geht schmunzel

Ist ja nicht so, dass die Strecke durchgehend asphaltiert ist. Gerade auf der tschechischen Seite gibt es einge km Schotter.

Fahre ja auch nicht die gleiche Strecke wie du erst ab Decin an der Elbe lang. Ich benutz für die Fahrt auch nicht mein Reiserad sondern eins mit schmalen Reifen.
http://reisesehnsucht.de.to
Das wichtige im Leben ist für relativ wenig Geld zu haben nur das Unwichtige kostet ein Vermögen
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#735157 - 28.06.11 16:41 Schottland Radwanderung - Coast to Coast [Re: 2blattfahrer]
Blueface
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 17
Hallo Radler,

im Mai habe ich mal wieder Schottland unter die Räder genommen. Diesmal ging es mit Zelt und Schlafsack in den Nordwesten in das Gebiet zwischen Kinlochewe, Ullapool und Ardgay. Erstmals waren auch zwei volle Offroad-Tage dabei, die in dem dünn besiedelten Landstrich nicht leicht zu planen waren, weil sie ja tauglich für unsere "Lastenesel" sein mussten.



Wen es interessiert: Einen Bericht in zwei Teilen mit vielen Fotos habe ich auf mein (werbefreies) Blog gestellt.
http://www.iserlohner-impressionen.de/

Iserlohner Impressionen - Schottland 2011 - Direktlink zu Teil 1.

Über Rückmeldung freue ich mich natürlich und beantworte gerne Fragen.

Beste Grüße

Blueface
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#736515 - 03.07.11 00:12 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: 2blattfahrer]
Be@t
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 74
Hallo Reiseradler

Ich bin am 14. Juni auf meine ca. 3monatige Giro d'Italia Tour gestartet und berichte so oft wie möglich in meinem Blog darüber (werbe- und Bannerfrei). Wer Interesse hat kann ja mal reinschauen. Auch Kommentare und Tips sind natürlich gerne gesehen/gelesen.



Wünsche allen einen schönen Sommer und viele unfallfreie Kilometer im Sattel.
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#741971 - 22.07.11 15:24 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: 2blattfahrer]
StephanZ
Nicht registriert
Hier der Bericht von meiner Nordskandinavientour.

Link entfernt

Vom zweiten Teil habe ich leider die CF-Karte mit den Bildern verloren. weinend

Viele Grüße
Stephan
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#742259 - 23.07.11 19:22 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: ]
SuseAnne
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2792
Hallo Stephan,

danke für Deinen Bericht. Habe ich, wie immer, mit Vergnügen gelesen. Etwas bedarf noch der Klärung: Irgendwo schreibst Du, jemandem erklärt zu haben, was Google auf deutsch heißt. Erklärst Du es mir auch?

Gruß von Suse
Bitte die bestellten Buffs rasch bezahlen. Treffpunkte für die über mich laufenden Raum Stuttgart-Sammelbesteller werden demnächst bekanntgegeben!
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#742267 - 23.07.11 20:23 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: SuseAnne]
StephanZ
Nicht registriert
In Antwort auf: SuseAnne
Hallo Stephan,

danke für Deinen Bericht. Habe ich, wie immer, mit Vergnügen gelesen. Etwas bedarf noch der Klärung: Irgendwo schreibst Du, jemandem erklärt zu haben, was Google auf deutsch heißt. Erklärst Du es mir auch?

Gruß von Suse


Es geht um die Geschichte in dem Absatz. Das deutsche Wort für hubgeneratorcharger, um bei google endlich mal etwas Verwertbares zu finden.


Viele Grüße
Stephan
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#742416 - 24.07.11 14:10 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: ]
SuseAnne
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2792
Ok, danke, jetzt ist das Zehncentstück gefallen....

Suse
Bitte die bestellten Buffs rasch bezahlen. Treffpunkte für die über mich laufenden Raum Stuttgart-Sammelbesteller werden demnächst bekanntgegeben!
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#745561 - 03.08.11 00:45 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: 2blattfahrer]
dudeludu
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 345
Kurzreisebericht Rügen 25. bis 30. Juli

Montag: Anfahrt mittels Bahn von HH nach Stralsund (3 1/2 Std., 2mal Umsteigen jeweils 10min zwischen den Verbindungen, einige Radler, Platz ausreichend).
Ersten Campingplatz nach Übersetzen per Rad aufgesucht; toller Sonnenuntergang trotz wolkigem Wetter, Bodden

Dienstag: Klarer Himmel, Sonne. Auf dem Rügenrundweg und Wanderwegen bis Schaprode, Genußradeln, gutes Essen. Übersetzen nach Hiddensee gespart (knapp 50€ für 2 Personen + Räder)

Mittwoch: Sommer. Kap Arkona erradeln, endlich Ostsee, Horizont, tolle Luft. Campen Nordost Rügen, Gemeinschaftsgefühl. Regeneinbruch in der Nacht

Donnerstag: Regen. Aufbruch mühselig, Regenausrüstung gut. Schaabe. Delikates Fischrestaurant und dekandente Einkehr ins Hotel; morgen soll viel Zeit und Energie für den Jasmunder Nationalpark sein.

Freitag: Noch mehr Regen. Königsstuhl, Abstieg und Ausstellung - für mehr laden uns die äußeren Umstände nicht ein. Tolle Abfahrten, naße Alleen. Durch Prora nach Binz. NS-Jugendhergenkoloss kontra DDR-Nostalgie. Regenkleidung nach stundenlanger Regenfahrt am Ende, erneute Hoteleinkehr.

Samstag: Unruhige Nacht, Touristenhochburg zwecks abgesoffener Keller Feuerwehrsirenenkonzert. Wegen anhaltendem Regen Einkehr in Bergen zur Rückfahrt: Fahrradabteile hoffnungslos überfüllt, weitere Fahrräder in den Einstiegsbereichen aller Waggons. Zusammenbruch der Verbindung Rostock-Hamburg, 2 Std. Verzögerung.
Tolle Samstagnacht zu Hause.

Trotz des vielen Peches ein erlebnisreicher, spannender Urlaub und ein paar schöne Erinnerungen

schmunzel
Gestern war heute schon morgen
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#747423 - 09.08.11 10:47 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: dudeludu]
PMB
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abwesend abwesend
Beiträge: 345
Kurzreisebericht: 2 Wochen Armenien 2011

Liebe Reiseradler,

ich habe soeben meinen Bericht zu unserer zweiwöchigen Armenien Rundfahrt im Juni 2011 in gewohntem Format fertiggestellt (leider nur auf Englisch, aber hoffe wem das keine Umstände macht liest in trotzdem gerne).

-HIER-

Armenien war ein sehr aufregendes Radreiseland, da sehr wenige dort hinkommen. Das machte auch die Planung etwas kompliziert, da es einfach sehr viele Fragezeichen vor der Tour gab. Als fast alles reibungslos lief war die Freude vor Ort dafür umso größer.

Ich würde aber jedem, der sich nicht vor kräftigen Höhenmetern scheut ermutigen sich das Land per Rad anzuschauen. Uns hat es sehr gefallen.

Liebe Grüße,

Peter.
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#753444 - 31.08.11 11:31 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: PMB]
gibbi_affe
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 117
so, dann poste ich hier auch mal meinen blog schmunzel

bin jetzt seit samstag zurück. ich bin etwas nördlich von hamburg gestartet, bis prag mit einem bekannten zusammen gefahren und ab da dann alleine weiter nach budapest. über den balaton dann nach triest und dann entlang der adria-küste bis dubrovnik. die gegend hat mir super gefallen...wer bilder oder berichte lesen will:

Klick hier
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#753478 - 31.08.11 14:23 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: 2blattfahrer]
Gio
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 556
Amstelveen (Amsterdam) - Berlin in 4 Etappen.


Meine erste Radreise überhaupt fand letzte Woche mit dem Rennrad statt. Wenig Gepäck (5,5 kg) , tagsüber essen in Bäckereien, übernachten in vorreservierten Pensionen, zügige Fahrweise, wenig Pausen, unterwegs keine touristischen Interessen, also auch kein "Backsteinegucken"
Hier habe ich den Track abgestellt. Die Strecke ist auf jeden Fall Trekkertauglich, Probleme mit der Strecke fürs RR gab es aber schon. Dazu mehr im Text.

1. Etappe: Amstelveen (NL) - Holsterfeld (D)(216 km)
Mit etwas Bammel, ob der Zumutungen die da kommen, starte ich um 8:15 bei guten Freunden in Amstelveen, ein Vorort von Amsterdam, wo ich ein paar Tage verbracht habe.
Nebel und eher niedrige Temperaturen tragen nicht dazu bei die Stimmung aufzuhellen, aber was soll's: Kneifen geht jetzt nicht mehr. Nachdem ich zum Abschluß noch den Schlüssel des Garagentors meiner Freunde kaputt gemacht habe, sehe ich zu, daß ich Land gewinne.

Schon nach einer 20 Minuten Fahrt brennt die Sonne den Nebel weg und die saftigen holländischen Wiesen erstrahlen in hellstem Licht. Gleich kommt Freude am Radfahren auf und die soll auch die nächsten Tage nur selten eingetrübt werden.

Das Fahren in Holland ist erheblich angenehmer, als in D. Die Radwege sind sehr breit und meist gut in Schuß, abgesehen vom Amsterdammer Raum sind sie auch meist asphaltiert, ansonsten geklinkert, aber eben in ordentlichem Zustand, so daß man sie auch mit dem RR befahren kann. Die Verkehrsteilnehmer sind deutlich entspannter, keiner pocht auf sein Recht, sondern alle sind mit Übersicht unterwegs und nehmen Rücksicht. An Kreuzungen wird man auch auf dem linken Radweg bemerkt und meist zuvorkommend durchgewinkt. Keiner rast. Ein Traum, v.a. wenn man in Berlin wohnt.

Nach Mittag wurde es langsam richtig heiss und das Radfahren dann doch recht beschwerlich, zumal nur wenige Abschnitte durch schattigen Wald führten. Gegen abend, 17:00 Uhr, etwa, lies das dann nach und ich konnte wieder richtig reintreten. Gummibärchendoping machte dann die letzten Kilometer zum Kinderspiel. Ankunft in Holsterfeld: 19:00 Uhr.

2. Etappe: Holsterfeld - Lüdersfeld (157 km)

Start kurz vor 9:00 Uhr bei wenig ermutigenden Wetteraussichten, einerseits war große Hitze, anderseits schwere Gewitter vorrausgesagt, mäßiger Gegenwind aus Osten: Gut daß ich mir für diesen Tag nur eine kurze Etappe ausgesucht hatte. Noch besser fand ich diese Idee, als ich völlig unerwartet feststellen musste, daß das Osnabrücker Land alles andere als flach ist. Zwar waren die Wellen nicht sehr hoch, aber teilweise richtig steil. Schön daß es immer auch wieder runter ging.

Etwas mulmig war mir bei Planung angesichts der L770. Eine Straße, die nördlich des Teutoburger Waldes vorbeiführt und in der Wikipedia als Alternativroute zur Autobahn A2 beschrieben wurde. Leidlich LKW-Verkehr befürchtete ich und so war es dann auch. Aber die Tatsache, daß die Straße bis Petershagen auf jeder Seite über eine recht breite Standspur verfügt, macht sie ideal fürs Kilometerfressen: Bremsgriffhaltung, Kopf nach unten, Blick 3 Meter vors Vorderrad und treten, treten, treten. 40km oder 1:20 Std. lang. Zwar ging es meist leicht bergauf, aber dafür gabs auch kaum noch Gegenwind. Einem heftigen Gewitter, daß sich am Anfang der L770 hinter mir aufgebaut hatte, konnte ich so auch entkommen.

Nach Petershagen hörte die Standspur auf der L770 leider auf und ich musste von meiner geplanten Route abweichen um dem Feierabendverkehr dort zu entgehen. Mein Vista HCX lieferte aber eine gute Alternativroute, die auch kaum länger war als die ursprünglich geplante.
Ankunft in Lüdersfeld: 17:00 Uhr. Zeit für ausgiebiges Abendessen und ausserdem soll ja der Schlaf vor Mitternacht der gesündeste sein.

3. Etappe: Lüdersfeld - Bülstringen (181 km)
Während der Teilabschnitt durch Hannover eher unproblematisch war, bin ich in Wolfsburg mitten durch ein eher unschönes Industriegebiet geradelt. Mistiger Radweg, höllischer Verkehr und 35 Grad machten diesen Abschnitt recht beschwerlich. So gegen 17:00 Uhr, als die extreme Hitze langsam nachlies und ich zurück in ländlicheren Gebiete kam, machte die Fahrt aber wieder Spaß und es ging auch wieder einigermassen flott voran. Das obligatorische Gummibärchendoping etwa 30 km vor dem Tagesziel tat sein übriges um Stimmung und Fahrgeschwindigkeit anzuheben.

Wie man auf der Karte sieht bin ich hier einen Umweg gefahren, etwas 30-40 km mehr als unbedingt nötig. Das kommt daher, daß ich die B 188 um Stendal vermeiden wollte, diese Straße ist viel befahren und hat keinen Radweg. Deshalb habe ich einen kleinen Schlencker nach Süden gemacht und darauf verzichtet den geraden, also kürzesten Weg zu nehmen.

Ankunft in Bülstringen: 18:44 Uhr. Kaum war ich dort, gabs ein höllisches Gewitter, mit flächendeckendem Stromausfall und allem pipapo.

4. Etappe: Bülstringen - Berlin (200 km)
Dies war die landschaftlich schönste Etappe. Dank meiner Idee die B188 zu meiden bin ich östlich der Elbe durchs Jerichower Land gefahren, was ein echtes Highlight war. Dort sind mir auch, erstmals in Deutschland, einige Trupps mit Radfahrern begegnet.
Zunächst ging es aber noch ein paar KM weiter nach Süden zum Mittellandkanal. Hier zeigte sich, daß meine Art die Strecke mit der Sattelittenansicht von Google-Maps zu planen auch ihre Tücken hat. In der Satellittenansicht zieht sich eine schwarze Straße entlang des Kanals. Sieht auf dem Satellitenbild aus wie ein perfekter, asphaltierter Radweg. Leider war dem aber ncht so, sondern der Weg war mit schwarzen, kleinen Steinen und Schotter belegt. Für einen Trekker eher unproblematisch, aber schlecht fürs Rennrad und nachdem ich mich einige KM über diesen Weg gequält hatte, entschloß ich mich wieder eine Alternativroute zu planen.
Erstes touristisches Highlight des Tages war dann die Kreuzung Mittellandkanal/Elbe. Der Kanal quert hier in einer gigantischen Trogbrücke die Elbe. Ein kleiner Radweg ist auch auf diesem Bauwerk (aber keine Straße) so daß man darauf gut die Elbseite wechseln kann. Danach dann durchs schon erwähnte Jerichower Land.

Ab Rathenow kannte ich die Strecke bis nach Hause schon, aber durch die große Hitze wurde sie doch noch beschwerlicher als erwartet.
Ankunft Berlin: 19:45 Uhr.

Insgesamt hat die Tour (755 km) eine Menge Spaß gemacht. Die schönste Zeit war eigentl. morgens: Frische Luft, wenig Verkehr, schöne Landschaften.
Jeden Mittag hatte ich wg. der großen Hitze meine Tiefs, musste oft anhalten und viel trinken. Gegen abend konnte ich aber wieder Strecke gut machen und es kam auch wieder Laune auf.

Die Länge der Strecken war weit unproblematischer als gedacht. Eher schon die Hitze. Leichter wäre es vlt. auch geworden, wenn ich den einen oder anderen (gleichstarken) Mitfahrer gehabt hätte. Man hätte sich auch mal mit einem Gespräch ablenken können oder gegenseitig aufmuntern. So ganz alleine sind die Tiefs vermutlich noch um einiges tiefer als notwendig.

Die Idee Pensionen vorzubuchen war gut. Wenn ich das nicht gemacht hätte, hätte ich mir bestimmt das eine oder das andere mal schon gegen Mittag eine Bleibe gesucht um der Hitze zu entgehen. Ausserdem war es sehr angenehm nach einer anstrengenden Etappe einfach in die Pension einzufallen anstatt noch stundenlang nach einem Schlafplatz suchen zu müssen.

Meine Theorie, daß ich die ganze Zeit mit Rückenwind fahren würde, da in Mitteleuropa die Windrichtung vorwiegend aus West-Südwest kommt, ging nicht auf. Am ersten Tag kam der Wind aus Süden, also von der Seite, am 2. von vorne und am 3. und 4. Tag war es so gut wie Windstill.

Nach der Tour ist vor der Tour: Meine Radreise von Holland ist für nächstes Jahr schon in Planung. Dann werde ich aber vermutl. ein paar längere Etappen in Holland dazunehmen. Der lange Afsluitdijk (Abschlußdeich) des IJsselmeeres reizt mich, auch der Houtribdijk quer durchs IJsselmeer ist sicher interessant.
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#753495 - 31.08.11 15:16 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: gibbi_affe]
martinbp
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1741
Hallo, Tobi
ich hoffe, dass ist so richtig.
Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu deiner Tour und den schönen Bildern.
Habe soeben deinen Blog gelesen, gar manche Dinge kenne ich auch. Kroatien leider noch nicht (bis auf den Zipfel bei Cakovec, zwischen Ungarn und Maribor)
Schade dass auf der Landkarte nur die Autobahnstrecken angezeigt werden und nicht die wirklich gefahrene Route, aber macht nichts.

Einige Erklärungen (bezüglich Ungarn)helfen dir vielleicht, gewisse Erscheinungen zu verstehen, sollen aber keine Entschuldigung sein:
1. Aus den Zeiten, als bis auf die Autobahn zum Balaton es in Ungarn keine weiteren Autobahnen gab, stammt die Unsitte, alle Fernstraßen mit einem Mercedes-Logo (Verkehrsverbot für Fahrräder, Traktoren und Pferdefuhrwerke) zu versehen. Meist gibt es keine Alternative, schon gar keine ausgeschilderte- oder man fährt x km Umweg. Wenn eine parallel verlaufende Autobahn existiert, ignoriere ich dieses Verkehrsverbot (z.B. vom Balaton bis Zalakomár, dann von Nagykanizsa bis Becsehely- diese Strecke bin ich in diesem Sommer auch gefahren) Bisher hat mich noch keine Polizei angehalten, selbst die Autos hupen heute selten. (Früher wurde in Ungarn immer gehupt, um Radfahrer auf sich aufmerksam zu machen, nicht als Zeichen einer Verkehrswidrigkeit. Na und dass ein Autofahrer die Polizei anruft, weil ein Radler auf der Straße ist, das hat mir ein lautes Lachen entlockt. Die Ungarn sind normalerweise keine Denunzianten, es sei denn, es ist der Nachbar....

2.Auch Deine Angst, im Dunklen auf dem Radweg überfallen zu werden, ist unbegründet-im VIII. Stadtbezirk von Budapest vielleicht, oder wenn man sich durch dummen Zufall in einen Slum verirrt, ich schreib jetzt mal nichts über die Bewohner...

3.Es ist kein Wunder, dass in Érd niemand den CP Blue Flamingo kennt, hab gerade mal danach gegoogelt, er bietet Platz für 16 Wohnwagen und drei Holzhäuschen.
Érd ist eine Schlafstadt mit 50 000 Einwohnern aber sehr großer Flächenausdehnung, wer nicht gerade in der Nachbarstraße wohnt, wird das nicht kennen.
Im Süden von Budapest sind die CPs wirklich rar, auch in der Nähe des DonauRWs.

4. Die Ausprache des Wortes Euro erschien dir deshalb so schrecklich, weil das, was wir als eu (oder äu) schreiben und oi aussprechen im ungarischen als e-u (ausgesprochen ä-u) gesagt wird. Das Wort dobra wird ein Überbleibsel des Russischunterrichts sein, bedeutet in slawischen sprachen: gut, im Ungarischen gibt es diese Wort nicht.

5. Der überflutete Radweg unter der Brücke, das wird wohl ein Nebenflüsschen des Balatons sein, der hier zurückgestaut ist. Die ganzen Jahre zuvor war am Balaton immer zu wenig Wasser, dieses Jahr ist der Wasserpegel zu hoch. Das führt dazu, dass in mehreren Wochenendsiedlungen in unmittelbarer Wassernähe die Weekendhäuser mit Sandsäcken vor eindringendem Wasser geschützt werden mussten, vor allem am Südufer, in der südwestlichen Ecke.
Dass du die Qualtät der ungarischen Radwege lobst, wundert mich jedoch, wahrscheinlich fahre ich immer auf anderen...

Übrigens, wie bist du von Maribor nach Ljubljana gefahren? Ich bin Lendva-Banovci-Ptuj-Majsperk-Polcane-Ponikva-Celje gefahren und dann wie Du weiter über die Hauptstraße (in Trojane, am Scheitelpunkt habe ich auch Rast gemacht...)

Naja, und Bratislava: zum Glück hatte ich ein Navigationsgerät dabei und die Radwegführung war auf der OCM-Karte eingezeichnet (bin allerdings aus Richtung Brünn gekommen), so klappte es ganz gut. Aber die Ausschilderung ist wirklich (sau)mäßig, auch im Vergleich zu der schon schlechten Beschilderung in Budapest.

VG aus Budapest
Martin
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#753515 - 31.08.11 16:53 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: martinbp]
gibbi_affe
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 117
hey martin!

punkt 4 hatte ich dann später auf der reise noch gelernt ... da lief mir das wort "dobre" dann doch noch öfters über den weg schmunzel

von maribor nach ljubljana bin ich über (ich hoffe ich verschreib mich jetzt nicht bäh ) Spodnje Hoce, Slovenska Bistrica, Tepanje, Slovenske Konjice, Frankolovo und dann Celje gefahren. Dann über Prebold, Trojane und Domzale nach Ljubljana. Wenn ich mich richtig erinnere, war das härteste Stück zwischen Slovenska Bistrica und Slovenske Konjice. 12%, 14% und 18% Anstiege...die Route würde ich wohl nicht wieder wählen - vor allem weil ich in dem Moment nicht darauf eingestellt war, dass da Anstiege kommen würden (hatte vorher die Strecke nicht wirklich ausführlich analysiert) ^^

Zu den Radwegen in Ungarn noch schnell: Also zwischen der Grenze zur Slowakei (Rajka) und Györ z.B. war der Radweg allererste Sahne! Zweispurig neben der Landstraße ohne Hubbel oder sonstwas. Also es gibt schon nette Strecken in Ungarn schmunzel Das mit der überfluteten Brücke ein paar Tage später darf aber dennoch nicht sein ^^

Zu Punkt 1 noch kurz: Dann war das ein großer Zufall, dass die Polizei so kurz danach an mir vorbei gefahren ist und dann sofort wieder umgedreht war... schmunzel Wunderte mich auf jeden Fall schon ziemlich...

Geändert von gibbi_affe (31.08.11 16:54)
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#753534 - 31.08.11 19:06 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: gibbi_affe]
martinbp
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1741
Hi,
dann ist es ja gut, dass ich nicht über Slov. Konjice gefahren bin. Ich hatte es in Erwägung gezogen, weil ich gern im Tal der Dravinja weitergeradelt wäre.
Auf meiner Strecke nach Celje waren auch 3 steilere Anstiege, aber ich denke mal, so um die 10%, aber jeweils nur 1-2 km lang.
Eigentlich hatte ich befürchtet, dass es von Prebold bis Domzale sehr verkehrsreich zugeht,und war angenehm überrascht, auch von der moderaten Steigung hinauf nach Trojane. Bei Domzale bin ich allerdings dann in Richtung Bled gefahren.
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#753553 - 31.08.11 20:00 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: martinbp]
gibbi_affe
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 117
In Antwort auf: martinbp
Hi,
dann ist es ja gut, dass ich nicht über Slov. Konjice gefahren bin. Ich hatte es in Erwägung gezogen, weil ich gern im Tal der Dravinja weitergeradelt wäre.
Auf meiner Strecke nach Celje waren auch 3 steilere Anstiege, aber ich denke mal, so um die 10%, aber jeweils nur 1-2 km lang.
Eigentlich hatte ich befürchtet, dass es von Prebold bis Domzale sehr verkehrsreich zugeht,und war angenehm überrascht, auch von der moderaten Steigung hinauf nach Trojane. Bei Domzale bin ich allerdings dann in Richtung Bled gefahren.


Bled hatte ich auch auf dem Zettel, aber hab´s dann weggelassen. In Sachen Verkehrsaufkommen und Steigung zwischen Celje und Ljubljana (über Trojane) war ich ebenfalls sehr positiv überrascht. Die Höhenmeter merkte man kaum, ging dir auch so?

Die 12, 14 und 18% Anstiege auf dem Stück nach Celje waren nicht so lang, aber halt einfach nervig. Ich hatte die Dinger überhaupt nicht auf dem Zettel und mit so viel Gepäck tuts einem dann schon weh, wenn man an dem Tag von einer Art Ruhetag ausgegangen war bäh Naja, aber habs ja überlebt schmunzel Übel war an dem Tag dann auch noch der Wind, der recht heftig und von vorne kam.
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#756472 - 13.09.11 11:51 Neusiedler See und Elsterradweg [Re: 2blattfahrer]
Leoville
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#757224 - 15.09.11 21:55 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: 2blattfahrer]
Velotroll
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Hallo !

Waren dies Jahr en tour von von Oslo nach Kopenhagen auf ca.900 km.

Gruß der Velotroll
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#757455 - 16.09.11 21:55 Hessen-Allgäu-Express [Re: 2blattfahrer]
19matthias75
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Eine Radreise vom Südhessischen Darmstadt ins Allgäu und an der Iller bis Ulm.

Zeitraum: 16. bis 31. Juli 2011 (davon vom 24. bis 30. Juli DAV-JL-Grundausbildung)

Etappen:
Darmstadt-Herrenberg
Herrenberg-Villingen
Villingen-Katharinenhöhe-Waldkirch
Waldkirch-Basel
Basel-Schaffhausen
Schaffhausen-Konstanz-Arborn
Arbon-RiedbergPass
Riedbergpass-Sonthofen
Sonthofen-BadHindelang
Bad-Hindelang-Hexenhäusle(Kirchdorf an der Iller)
Hexenhäusle-Ulm (Hbf)

Mein Reisebericht ist als PDF (nicht druckbar) unter dem folgenden Link herunterladbar:
Reisebericht als PDF (99 MB) (PDF kann nicht gedruckt werden!)

Viel Vergnügen,
Matthias
Freundliche Grüße, Matthias
Kontakt bitte per E-Mail (Forumsmitteilung wird sehr verspätet gelesen)
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#757483 - 16.09.11 22:46 Re: Hessen-Allgäu-Express [Re: 19matthias75]
19matthias75
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2594
Die PDF Datei ist geändert und hat nun 1,9 MB.
Die eingebunden Bilder sind im Moment zu stark komprimiert.
Freundliche Grüße, Matthias
Kontakt bitte per E-Mail (Forumsmitteilung wird sehr verspätet gelesen)
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#759171 - 23.09.11 14:46 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: 2blattfahrer]
B-Probe
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Beiträge: 126
hier der link zu meinem 4-tägigen vogesen-trip vor 2 wochen.

Alsace

bericht ist zwar auf englisch, dafür sind die bilder international ;-)

LG
Kevin
Hessenbummler
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#762505 - 10.10.11 18:28 meine Heimatstadt, Neuss am Rhein [Re: 2blattfahrer]
Juergen
Moderator
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ich würde mich freuen, wenn es noch mehr von euch gäbe, die Stadt- oder Landrouten mit ein wenig Heimatverbundenheit ausarbeiten oder vorhandene und schon veröffentliche Strecken für Ortsfremde hier mit einbringen.



Ich fand dann mal an, ganz im Sinne von Ludwig Soumagne, der sinngemäß schreibt:Quelle
"dat de Jott em Himmel die Dolle op Äede beschötzen möje, weil die ja net dofür künne, dat se su sind"

hier der Track auf GPies „Rund um Neuss“

Die provinzielle Stadt Neuss , neben Trier übrigens die älteste Stadt Deutschlands, im Schatten der Landeshauptstadt ist durchaus einen Besuch wert, nicht nur zum Neusser Bürger Schützenfest am letzten August Wochenende, denn neben guten Kneipen gibt es durchaus triftige Gründe Kultur in der Natur durchaus kulinarisch auf dem Rad zu genießen.

Ich fahr los in der Nordstadt direkt an der Nordkanalbrücke (im Track km 75) und atme durch im Naturbelassenen Neusser Stadtwald auf unbefestigten Rad und Reitwegen, Eselspfaden und Drehkreuzschranken. Der Weg führt Richtung Bauerbahn. (rote Fahne)












Vorher (grüne Flagge im Track) mache ich aber noch einen Schlenker zum Hauptfriedhof, um meinem kürzlich gestorbenen Vater zu besuchen. Ich erinnere mich an mein altes Bonanza Fahrrad mit der verbotenen Laufschelle, an Papas Klapprad und so vieles mehr……..




Weiter geht’s über Wirtschafts- und Feldwege bis hinter Lanzerath zum nächsten Ziel, worüber ein Architekturkritiker mal geschrieben hat, dass man den Neussern Landschaftsverschandelung nun wirklich nicht vorwerfen kann, denn diese Halle stehe auf einer Mülldeponie. Das Salzburger Land steht hier Pate. (km 5)










Auf der Rückseite kann der Könner 45 Meter hoch krabbeln und im Inneren des Monstrums bei -5° runter wedeln. 300 Skilehrer arbeiten hier mittlerweile.










Draußen gibt’s einen grossen Biergarten und einen imposanten Hochseilklettergarten. Auch für die kleinsten ist gesorgt.












Entlang der Landstrasse geht’s nach Grefrath und Richtung A46. Dahinter liegt die Raketenstation, die bis 1993 noch eine Basis der Nato war, bis sie dann von Architekten und Künstlern für sinnvolleres entdeckt wurde. Bis 1992 waren hier noch Pershing Raketen gen Osten gerichtet. (km 10)

Heute ist die Kunst hier zu Hause, frei zugängig und immer einen Stopp wert.














Es gibt hier begehbare Skulpturen, in denen Radfahrer mit Helm gesteinigt und die ohne Helm mit Kuhfladen beworfen werden dürfen. Dafür sollten aber genügend verifizierte Forumsmitglieder anwesend sein, denn eine namentliche Abstimmung mit dem Daumen ist gewünscht und somit bindend für alle.

Es bekommen zunächst die mit niedrigsten BdK Faktor (Beiträge durch Kilometer) das Vorrecht zu sprechen. Schlösser sind hier übrigens genauso zwecklos, wie Umfragen sinnfrei. Bevorzugt in der Rednerliste werden zudem die, die ihr „aus dem Zelt krabbeln“ vorführen und dabei die schnellsten sind. Die reine Anzahl der geschriebenen Beiträge spielt keine Rolle.

Ausgeschlossene Forumsteilnehmer erhalten hier die einmalige Möglichkeit der Rehabilitation, die notwendigen Regeln dafür müssen aber ergebnisoffen diskutiert werden.






In das Pendant zum Forumsraum kommt man nur sehr gebückt, dafür sammelt sich hier die Sonne im V2A Parabolspiegel und der wirklich auch ungläubigste Thomas wird sich hier der dramatischen Erleuchtung nicht widersetzen können.










Im schönen Kunstmuseum von Tadao Ando war ich zwar noch nie drin, doch von aussen sieht man, dass hier Helden verehrt werden.
Die Love Skulptur steht mittlerweile nicht mehr vor der Langen Foundation.
Schade.













Mit den Gedanken beim Forum und dem freien Blick bis Frimmersdorf geht’s zur Insel Hoimbroich. die ich auf schmalen Pfaden direkt an der Erft umrunde. Hier fühlt sich der Fluss noch nach Fluss an und gibt versteckte Blicke ins Museumsgelände frei. (km 13)

Ein Besuch der Insel ist wertvoll und sättigend. Denn im Eintrittspreis ist neben landschaftlichen Highlights auch ein Buffet mit rheinischen Köstlichkeiten enthalten. Pellkartoffeln, Schwarzbrot, Rosinenstuten, Pflaumen- und Apfelmus, Butter und Schmalz. Lecker.





hier links ab










bald gehts weiter schmunzel
Jürgen
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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#762613 - 11.10.11 08:11 Teil II meine Heimatstadt, Neuss am Rhein [Re: Juergen]
Juergen
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Beiträge: 7448
Am Granitblock von Ulrich Rückriem führt der Weg über die blaue Brücke linkserftig Richtung Minkel mit dem Bootshausbiergarten der Olympiasieger an gleichnamiger Strasse. (km 14) Der Weg wird anschliessend wieder auf der rechten Erftseite wirklich schmal, wechselt mal wieder die Flussseite und endet hinter der Eppinghovener Mühle doch im Brennnesselwald. (km 15)




















Zurück und jenseits der B477 führt der offizielle Radweg zum Wehr an der Erprather Mühle in Weckhoven. (km 16)






Bei KM 17 muss man sich entscheiden, ob man rechts ab dem offiziellen Erftradweg Richtung Grimlinghausen oder lieber den schönen Parks Richtung Neusser Innenstadt folgt.
Hier im Selikumer Park (angrenzend wohnt übrigens die Haute Volaute der Stadt) und anschließend im Reuschenberger Park bin ich näher am Fluss und kurve lieber zum Obertor , dem letzten erhaltenen Stadttor der Stadt Neuss. (km 21)















Über den Scheibendamm geht’s weiter zur Erft Mündung, da wo die Erft den Rhein begrüßt. lalalalalala Hier am Neusser Sporthafen habe ich in der Ruder AG unserer Schule das Rudern gelernt. Hier war ich fast jedes Wochenende, hier war sozusagen mein 2. zu Hause. Ein Schulsport übrigens, der lehrt, sich zu verpflichten und verbindlich Termine einzuhalten, denn wenn jemand aus einer 5er Besatzung nicht erscheint, dann stehen die restlichen im Regen.









Hier noch 2 Photos vom offiziellen Erft Radweg kurz vor der Mündung






Die Fleher Brücke (km 29) führt mich dann zum nächsten Ziel.
Düsseldorf, Aachener Strasse, das Mekka der Eis-Esser. (km 31) Seit Ewigkeiten hocken die Leute hier auf und an der Strasse und schlecken das angeblich beste Eis der Welt. Nun gut, im Dorf an der Düssel haben sie ja wohl auch die Erlebnis Gastronomie erfunden.
Wenn man aber schon auf der Aachener Strasse ist, sollte ein Besuch beim schönsten und wirklich kompetentesten schmunzel Knopfladen der Welt nicht fehlen, bevor es wieder Richtung Rhein geht, der sogar auf Düsseldorfer Seite ganz schöne Strände bietet. (km 38) Die neue Brücke über den Hafen ist Kult, wobei der Kommerz den Sandstrand von monkey island in ein Hotel gewandelt hat. (km 40)





























Zwischen Rheinturm (Rhein-Knie Brücke) und Schlossturm gibt es neuerdings offene Bücherschränke d.h. jeder kann dort ein Buch entnehmen, ohne die Verpflichtung zum Tausch. Klick

Über die restlichen Sehenswürdigkeiten zwischen Rhein- und Schlossturm können sicher andere erfahrene Forumsteilnehmer besser berichten, vornehmlich die, die hier wohnen.











Die nächste Brücke, so unscheinbar massiv sie auch aussieht, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Manche sprechen davon, es solle Schiebung im Spiel gewesen sein.
Die alte Oberkasseler Brücke war seit 1948 nur ein Provisorium. Also musste eine neue mit Radwegen und Bahntrassen her. Diese entstand 47,5 Meter rheinaufwärts neben der alten und als die neue fertig war, leitete man den Verkehr über eine Rampe auf diese neue Brücke. Anschließend wurde die alte abgerissen.

Neue Brücke an neuer Stelle? Das geht in diesem Dorf mal gar nicht.
Das wäre doch viel zu normal.
Also wurden die neuen Pfeiler auf Schienen ins Wasser gebaut und am Tag „x“ schob man 12.500 Tonnen Brücke einfach über die Schienen an die alte Stelle. Punkt. Der Verkehr wurde dabei lediglich an einem Wochenende gestoppt. Es gab ein grosses Volksfest und am Montag, den 9. April 1976 rollten Autos und Radler wieder ins Dorf. Straßenbahnen fuhren (geplant) erst eine Woche später. Beweisphotos







Hinterm Schlossturm führt dann die Oberkasseler Brücke rein ins Mekka der Chiqueria.
Werbung für sich und die Agenturen der Welt scheint hier das Hauptthema bei den feinen Italienern und im Bistro zu sein. Trotzdem gibt es hier in Düsseldorf Oberkassel eine empfehlenswerte Adresse mit neuer Liebe und altbekannter Speisenkarte. (km 45,4) immer voll, immer laut, immer wieder lecker



schmunzel bald kommt Teil III
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Reisen +
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