Re: Haben Pinion-Getriebe auch Kaffeemühlengänge?

von: MikeBike

Re: Haben Pinion-Getriebe auch Kaffeemühlengänge? - 19.06.20 11:44

Zitat:
Kommen wir auf die Kaffeemühlengänge zurück, sprich, Geräuschentwicklung:



Es gibt bei meinem P.18 schon so etwas wie ein dezentes Kaffeemühlengeräusch. Das tritt bei den sehr kleinen Gängen bei Steigung auf. Es ist allerdings ziemlich leise und nicht mit den Rohloff Geräuschen zu vergleichen.

Mich stört es nicht. Das berühmte Knacken beim rein-/raus- springen der Gänge dagegen schon.

Je nach Situation und Last reicht es von kaum hörbar bis übel laut.
Ich denke schon, dass es etwas mit der Qualität des Schaltvorgangs zu tun hat. Wird der schlampig und unbewusst durchgeführt, knackt es eher.
Manchmal bemerke ich einen Zusammenhang mit der Fahrbahn. Bei Unebenheiten oder Löchern scheint es häufiger zu knacken. Ob die Erschütterung den Schaltvorgang, oder das Getriebe selbst beeinflusst, kann ich nicht sagen.

Ich habe mich in fast fünf Jahren mittlerweile mit dem Problem abgefunden - daran gewöhnen kann ich mich nicht. So ein richtig lauter Kracher ist einfach sau-unangenehm, peinlich und ärgerlich. Das sollte bei einem so teuren Teil einfach nicht sein.

Die Pinion Profis machen dann gerne aus dem "sollte nicht sein" ein "gibt es nicht".

Mein Händler wollte mit unbedingt einreden, dass es die Nabe ist. Er wollte es nicht glauben.

Ein Pinion Fachmann (Idworx) aus Trebur, war da noch radikaler: "Das gibt es nicht, unmöglich." Im Laufe des Gesprächs räumte er lediglich ein, dass es so etwas wie "Schaltfehler" geben könnte. Das liegt aber selbstverständlich nicht am Getriebe, sondern nur am Fahrer.

Diese Gespräche liegen nun aber schon einige Jahre zurück. Ich denke, in der Zwischenzeit hat Pinion selbst sich dazu geäussert und das Problem vielleicht auch nachgebessert. ?

Grüße

Mike