Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km...

von: HeinzH.

Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... - 04.08.22 13:11

In Antwort auf: MajaM
Das Ausprobieren hat somit voll meine Vorurteile bestätigt. Das ist Mofa-Fahren.-Zur körperlichen Ertüchtigung taugt Pedelec-Fahren nicht. Die Motoren sind heute so stark, dass jedem Pedelec-Fahrer zugemutet werden kann, hinter SpaziergängerInnen oder langsamen RadfahrerInnen abzubremsen und erst bei ausreichend Platz vorbeizufahren.


Bei den vielen Pedelecs von der Stange mag das so sein. Auch aus diesem Grunde bevorzugen nicht wenige Fahrradfahrer hier und noch mehr im Liegeradforum individuell zusammengestellte oder/und selbst aufgebaute Masspedelecs. Alle hier, welche die drei von mir aufgebauten Masspedelecs zur Probe gefahren haben bestätigen den Unterschied zu Pedelecs von der Stange.
Alle drei lassen sich ohne zusätzlichen Widerstand mit Fahrspaß rein Bio fahren. Meine Partnerin hatte Vorbehalte bezüglich der Pedelectrisierung ihres Scorpions und war nach Fertigstellung erst begeistert, als sie feststellte, das es sich rein Bio genau so leicht fahren ließ wie vorher. Ihre Taktik ist, morgens die zehn Kilometer zur Arbeit mit eUnterstützung zurück nach Hause, sofern kein Schweinewetter, fährt sie rein Bio.

Ohne die "Pedelecs von der Stange" wiederum haben die meisten Inhaber-geführten Fahrradläden mittelfristig keine Chance zu überleben. Viele dieser kleinen "Krauter" sind aus der Boomer-Generation und haben eh Probleme ihre Läden vor dem Ruhestand an Nachfolger zu übergeben.

Im Übrigen: Ein Pedelec kann definitiv kein Mofa sein, andernfalls nämlich würden sämtliche Beiträge von PedelecerInnen hier von der Forumsmoderation unverzüglich gelöscht.

Bis denne,
HeinzH.