Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km...

von: panta-rhei

Re: Pedelec-Gedanken nach 1200km... - 03.08.22 18:08

In Antwort auf: lufi47
Eigentlich haste Recht.
[keiner will ans Altern denken]

Noe, natuerlich nicht.
Denn fast alle, die den aktuellen gnerellen E-Mofa*-Hype bedenklich finden, betonen audrücklich, dass sie ein solches Fahrzeug fuer Menschen, die auf Grund von Alter oder Krankheit nicht mehr Rad fahren können, begrüssen.
Und in der Tat gibt es (Danke Juergen) keinerlei Grund, sich darueber lustig zu machen. Wir alle werden alt und gebrechlich.

In Antwort auf: lufi47

Aber viele schreiben hier wie der Blinde der von der Farbe spricht……
Fahrt doch bitte Alle mal eine Tagesetappe mit einem Ebike und schreibt bitte erst dann über Ebike.


Sehr gerne.
Ich musste viele Monate ein Pedelec wg. der höheren Geschwindigkeit, die ich damit erreiche, beruflich für Notfälle nutzen, da ich kein Auto habe. Mittlerweile muss ich diesen Dienst nicht mehr machen, ergo kann ich wieder normal ein Fahrrad nehmen. Ausserdem hatte ich mit dem Ding auch schon eine Tagestour gemacht und auch schon mit einem Brompton-EBike.

Ich hoffe, das qualifiziert mich in Deinen Augen derart, dass Du auch den Rest des Beitrags liest.

Nutzung von EBikes aus Alters/medizinischen Gründen ist (s.o.) nicht mein Thema. Auch nicht der Spass am Emofafahren.

Es geht mir schlicht darum, dass die Verkaufszahlen von Fahrräedern radikal im Sinken begriffen sind und die von E-Mofas steigen. Wenn es nur die Rentner währen, die nach langem Fahrradfahrleben zusaetzlich ein Ebike anschaffen, dann gaebs keinen Grund fuer sinkende Fahrradverkaufszahlen! Auch die Beobachtung hier in einer grösseren Schweizer Stadt zeigt es: es gibt nicht MEHR Zweiraeder und WENIGER Autos, sondern schlicht MEHR E Mofas und ROller und WENIGER Fahrraeder!

Das unterstreicht, was das neue Normal bei Zweirädern ist: Muskelkraft ist out!


DAS kritisiere ich.