Re: Wie aus einem MTB ein Patria Terra wurde...

von: FFMbyBicycle

Re: Wie aus einem MTB ein Patria Terra wurde... - 02.04.20 10:00

In Antwort auf: tomrad
Hallo!

Vielen Dank für den interessanten Bericht und herzlich Willkommen!

Ich habe noch keine Erfahrungen mit Scheibenbremsen, aber ein Rad mit der Möglichkeit, an der Gabel eine 160 mm Scheibe anzubringen (gleiche Freigabe, wie bei deinem Patria). Manche schreiben hier, dass 160 mm zu wenig sind. Du hast offensichtlich keine Probleme gehabt. Mit welchem Gesamtgewicht bist du getourt?

Die Ergotec-Stütze ist ungefedert, oder?

Und noch eine Frage. Auf einem Foto ist ein Solarpanel zu sehen. Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?

Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen.

Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit dem tollen Rad!

LG Tom


Auch auf die Gefahr hin hier im Forum dafür gesteinigt zu werden: gerade im Vergleich zu Felgenbremsen sind auch 160mm Scheiben ein deutlicher Fortschritt. Ich bin das Rad mit ca. ~120-130 kg Gesamtgewicht gefahren und hatte auch mit den "kleinen" Scheiben keine Probleme, das ist für Touren völlig ausreichend. Der Unterschied zu noch größeren Scheiben ist hauptsächlich die aufzuwendende Kraft in den Fingern. Das alte MTB hatte z.B. 200/180 mm (auch Shimano XT, gleiche Beläge, gleiche Scheibentypen), das war schon eher giftig und mit einem Finger je Bremse entspannt beherrschbar. Kurz: hätte gerne eine größere Scheibe vorne für den Komfort, aber so geht es auch ohne Probleme. Probier es einfach aus und fahr mal bei einem Händler ein Rad mit Scheibenbremsen, vermutlich wirst du danach dein Rad auch umrüsten wollen zwinker

Die Ergotec ist ungefedert, ja. Hatte auch die verschiedenen Elastomere der Thudbuster durchprobiert, aber der Federkomfort war trotzdem kaum spürbar. Vielleicht hing das aber auch mit dem zu weit vorne sitzenden Brooks zusammen, anders kann ich es mir nicht erklären.

Zum Solarpanel: hatte auf beiden Touren ein RAVPower Panel mit 16W (3 Module) dabei. Es hat zwei USB-Ausgänge und ausreichend Leistung für ein sehr stromhungriges Smartphone. Hauptproblem war bei der ersten Tour aber die Powerbank, weil die nur einen Eingang hatte und daher nur "langsam" mit 2,4A geladen werden konnte. Wenn man den ganzen Tag Sonne hat ist das bei der Kapazität der Powerbank kein Problem, ich hatte allerdings bei der ersten Tour viel Regen und starker Bewölkung mit nur 2-3 Stunden Sonne pro Tag. Die Zeit hat nicht ausgereicht um die Powerbank zu befüllen. Habe parallel das Smartphone und die Powerbank geladen, beide wurden dabei selbst bei leichter Bewölkung mit jeweils voller Leistung betankt - das Solarpanel war also nicht das Problem. Für die zweite Tour habe ich mir deshalb eine neue Powerbank geholt, die mit zwei Eingängen gleichzeitig geladen werden kann (Anker PowerCore 26800mAh). Das klappte deutlich besser! Vorteil von dem Panel ist aus meiner Sicht, dass es zwar weniger Maximalleistung bietet als die Konkurrenz, dafür aber den Berichten nach schon bei eher schlechten Bedingungen ordentlich Leistung gibt. Mir fehlt der Vergleich, das mit den schlechten Bedingungen kann ich aber bestätigen. War sehr überrascht bei wie viel Wolken/Schatten geladen wurde schockiert Hätte ich nicht ein USB-Messgerät dabei gehabt, hätte ich es nicht geglaubt.