Re: Malaysia- Singapur und Rückflug......

von: uwee

Re: Malaysia- Singapur und Rückflug...... - 16.05.13 12:05








Ein kleines- nicht so sehr interessantes Stück- überbrücken wir mit der Bahn.
Fahrradmitnahme gar kein Problem.
Und hier sehen wir auch das erste mal unseren Zielpunkt angeschrieben!

























Wir kommen dann nach Melaka.
Die Stadt hatte mir vor vielen Jahren mit ihrem alten kolonialen Flair sehr gut gefallen.
Jetzt nicht mehr!
Zu touristisch für uns.
Ein malaysisches Rothenburg ob der Tauber!
Daher hatte ich auch gar keine Lust Fotos zu machen!!!











Wir folgen auf meist kleinen und verkehrsarmen Straßen der Westküste nach Süden.
Nicht wirklich aufregend und auch das Meer sieht man nur selten einmal.
Da es so schrecklich heiss ist starten wir täglich zwischen 4:30 Uhr und 5:00 Uhr und haben dann mittags schon mehr als 100km hinter uns gebracht.
Nach einem Jahr auf dem Rad ist die Kondition nicht schlecht!










Er ist in Gegenrichtung unterwegs.....

























Sehr einladend ist die Küste nicht- meist Mangrovensümpfe.






Dafür gibt es gute Früchte!


























Wir unternehmen einen kleinen Ausflug zum südlichsten Punkt von Festlandasien.
Der Tourismus entwickelt sich hier eben erst.







































Und so unspektakulär sieht die Südspitze Asiens aus.
All die Schiffe warten auf die Erlaubnis zur Einfahrt in den Hafen von Singapur.
Einige hundert liegen vor Anker.











Am nächsten Tag geht es dann zum Endpunkt unserer Reise, nach Singapur.
Singapur liegt auf einer Insel.
Es gibt mehrere Verbindungen per Fähre und nur zwei Straßenverbindungen nach Malaysia.
Für Radfahrer ist nur der im Norden liegende Johor Singapore Causeway mit dem Grenzübergang Woodlands zugelassen.
Wir kommen aber von Westen, wo die zweite Brücke mit dem sogenannten Second Link liegt.
Es wäre für uns ein riesiger Umweg um halb Singapur herumzufahren.
Wir haben abends eine Verabredung.
Wir beschließen es einfach auszuprobieren.
Mehr als zurückschicken können sie uns ja nicht.















Dummerweise ist dort, wo wir auf die Autobahn auffahren wollen, diese hoch vergittert.
Ein zufällig vorbeikommender malaysischer Grenzer fährt mit seinem Motorrad vor uns her um uns den Weg zum malaysischen Grenzposten zu zeigen.


















Die malaysischen Grenzer stört es gar nicht, dass wir die Autobahn benutzen wollen.
Sie verabschieden uns herzlich.
Wahrscheinlich freuen sie sich, dass wir ihre Kollegen in Singapur ärgern.
Die Nachbarn mögen sich nämlich gar nicht!
Es fand sich kaum ein Wegweiser nach Singapur in Malaysia.


























So, in Singapur sind wir schon einmal!
An der Grenze fragen wir uns, wo wir uns am besten einorden.
LKW?
Busse?
Wir entscheiden uns- mangels Spur für Fahrräder- für eine der zehn Spuren für PKW und Motorräder.
Das Hauptproblem scheint zu sein, dass die Grenzer kein Nummernschild am Fahrrad finden, dass sie zwingend in ein Formular eintragen müssen.
Ein in Singapur lebender Engländer meint, selbst mit einem selber gemalten Nummernschild hätte man uns wahrscheinlich als Motorradfahrer einreisen lassen.
So allerdings werden wir aufgefordert in einen Saal für die schwierigen Fälle zu gehen.
90 Minuten tut sich gar nichts.
Die Pässe bleiben verschwunden.
Schließlich wird uns mitgeteilt, wir mögen wieder zurückfahren.
Auf den Einwand, es sei doch vielleicht sicherer nur die 500m bis zur ersten Ausfahrt in Singapur zu fahren als die etwa 10km zurück zur ersten malaysischen wird noch einmal 30 Minuten überlegt und uns dann eine eigene Beamtin zugeteilt, die uns zu den Grenzern für die Buspassagiere zwecks Einreisestempel begleitet und anschließend zu einem Motorradpolizisten, der uns bis zur ersten Ausfahrt geleitet.










Auf besten Straßen und bei mehr als geordnetem Verkehr erreichen wir schließlich das Zentrum.








Wir treffen hier unseren sich zufällig in Singapur aufhaltenden Freund Gerold.








und sind doch noch rechtzeitig zur "Happy Hour" angekommen.













Fortsetzung folgt.....





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