Laos- Süd

von: uwee

Laos- Süd - 28.12.12 12:08









Die Nationalstraße 13 die von Vientiane bis zur kambodschanischen Grenze führt waren wir bereits vor einigen Jahren gefahren.



Thailand- Laos- Kambodscha- Thailand


Die verläuft ziemlich flach und eintönig. Und es ist deutlich wärmer- besser noch heisser- als im höher gelegenen Nord- Laos.
Wir haben keine Lust drauf.
Also fahren wir abends aus der netten laotischen Hauptstadt Vientiane mit einem der zahlreichen Nachtbusse nach Pakxe.
Es ist nicht ganz einfach die Räder mitzunehmen.
Die Busse sind dafür nicht eingerichtet.
Nach einigem Kampf und erst beim dritten Bus klappt es schließlich.
Die Räder werden am Heck an der Motorklappe fest verzurrt und überstehen die Reise ohne Kratzer.
Es handelt sich um zweistöckige Busse mit Liegeabteilen. Ausgeschlafen erreichen wir nach 680km Fahrt im Morgengrauen Pakxe, wo es vielleicht das beste Cafe des ganzen Landes gibt.
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir in die Berge auf das Bolaven Plateau.



Laos- Süd (incl. Busfahrt) auf GPSies





Bis nach Muang Pakxong geht es auf guter Straße und durchaus aushaltbarem Verkehr bis auf eine Höhe von über 1200m.
Dort oben kann es abends und nachts schon wieder recht kühl werden.
























Das Bolaven Plateau wird von verschiedenen Minoritäten bewohnt und ist sehr fruchtbar.
Tee, Kaffee, Früchte und Gemüse werden hier angebaut.
Die Gegend ist sehr wasserreich und häufig ergibt sich die Möglichkeit in einem der vielen Wasserfälle zu einer Abkühlung zu kommen.


































Direkt hinter Pakxong verliert sich der Asphalt.
Man hätte die Möglichkeit eine Runde zu drehen und wieder nach Pakxe zurück zu fahren.

Bolaven Runde auf GPSies



Wir fahren aber weiter in die abgelegene Provinzhauptstadt Attapeu, ganz im Südosten von Laos in der Nähe des Dreiländerecks: Laos- Kambodscha- Vietnam.
Andere Touristen sehen wir die nächsten acht Tage nicht mehr.









































































































Mittlerweile gibt es in Attapeu sogar ein richtig gutes und- nach freudlichen Verhandlungen- gar nicht sehr teures Hotel.










Ansonsten hat man das Städtchen Attapeu an einem Tag erkundet.
Viele Vietnamesen wohnen hier, und täglich fahren mehrere Busse nach Vietnam.









Schon am nächsten Morgen fahren wir weiter zum Xe Pian Nationalpark.

















































Bevor wir es versuchen auf der Straße 18 oder 18 A den Xe Pian Nationalpark zu durchqueren- was die meisten Einheimischen für illusorisch halten- bleiben wir noch einen Tag in einem Dorf an der Nationalparksgrenze und unternehmen von hier eine Boots-/ Treckingtour.



Davon später......


Uwe

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