Re: Yunnan, China

von: uwee

Re: Yunnan, China - 11.09.12 12:28









Wir sind in Dali. Dies war eine der ersten Städte, die von ausländischen Touristen und Rucksackreisenden entdeckt wurde. Das subtropische Klima und die Lage zwischen der Kangshan Range mit mehr als 4000m hohen Gipfeln im Rücken und dem Erhai See vor sich ist schon wirklich etwas Besonderes. Auch wenn sich hier ähnlich große Touristenströme wie in Linjiang durch die schön renovierten Gassen der Altstadt ergießen mochten wir Dali lieber als Linjiang.















































Ein Gefühlsgemenge:
Uns wirds dann doch zu rummelig. Uns fällt keine schöne Strecke in den Süden ein. Wir trauern noch ein wenig unserem geliebten Tibet hinterher und möchten auch mal wieder nach drei Monaten China etwas anderes sehen.
Wir fliegen die 400km von Dali nach Xishuangbanna.
Der autonome Bezirk Xishuangbanna, oder auch einfach nur Banna genannt, liegt im äussersten Süden von Yunnan. Der Wendekreis des Krebses verläuft hierdurch. Nachdem wir ihn überquert haben befinden wir uns in den Tropen. Wir merken das aber auch am Klima. Nachdem wir in Tibet oft bitterlich gefroren haben ist es jetzt richtig schwül- heiss.
Wir treffen hier auch den Mekong wieder, an dessen Quellen wir in Qinghai noch vorbeigeradelt sind. Na ja, so genau ist die Quelle noch gar nicht bezeichnet worden. Und wenn wir auch durch die Gemeinde Yushu geradelt sind, in der auch die Quelle liegt so waren wir doch etwa 3-400km von ihr entfernt. Der Mekong ist hier schon ein richtig mächtiger Fluss. Wir werden ihn bis zu seiner Mündung im Mekong Delta in Vietnam begleiten.




















Unsere erste Brücke über den Mekong!








Und so lang sind hier in China die Straßen.....





Anfangs regnete es viel und anfangs waren die Straßen nicht sonderlich gut.
Beides besserte sich.











Ach ja, hier gibt es auch schon Schiffsverkehr auf dem Mekong.
Fast täglich besteht die Möglichkeit mit einem regulären Schiff (2X wöchentlich) oder gar täglich mit Lastkähnen nach Chiangsen in Thailand zu fahren.
Manchmal durchschneidet eines der Länder (China, Myanmar- das man ohne Stop durchquert- oder Thailand diese Verbindung für Tage, Wochen oder Monate.
Die besten Informationen zu diesen Trips, mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch China oder in die Nachbarländer zu reisen und vieles mehr sowie das beste Essen in der Hauptstadt Jinghong gibt es im dortigen legendären Mekong Cafe:


Homepage Mekong Cafe






reichlich Früchte gibts jetzt am Straßenrand

































Es gibt drei Möglichkeiten von Jinghong nach Laos zu gelangen.
Dies ist die schlechteste. Eine absolut langweilige Autobahn, allerdings mit deutlich weniger Steigungen. Für Radfahrer verboten, aber das interessiert nicht wirklich jemanden.
Dann sind in einigen Karten Straßen mal auf der einen mal auf der anderen Seite des Mekongs eingezeichnet. Diese sind auch mit Rädern nicht befahrbar.
Die alte G213 hat man als Fahrradfahrer praktisch für sich alleine.
im Internet lasen wir Berichte, wie schrecklich und furchtbar anstrengend diese Strecke doch zu befahren sei.
Kommt wohl auf die Jahreszeit an. Anfang November ist das einer der schönsten Abschnitte unserer Reise. Und locker zu bewältigen!
Ein großer Teil der Strecke führt duch einen großen Nationalprk mit noch fast intaktem Regenwald.
Direkt an der Strecke liegt zufälligerweise auch noch der größte und artenreichste Botanische Garten Chinas.
Eine Traumroute!








































































Auffahrt zur Autobahn.
Wie gesagt interessieren tun die Schilder niemanden.
Nur ist die Schnellstraße wirklich langweilig und hat dazu noch viele Tunnel!
















mal beide Straßen nebeneinander











Das nennt man Barfuß(Zahn-)medizin!












Das war Yunnan!
Das war`s für uns auch mit China!
Wir freuen uns auf Laos.
Davon später.......





GPS- Daten Shangri La bis Er Hai





GPS Daten Er Hai bis Laos



Liebe Grüße
Uwe