Re: Kirgisien im Juli

von: BaB

Re: Kirgisien im Juli - 15.08.12 09:02

In Antwort auf: uwee
Eines möchte ich allerdings nicht unerwähnt lassen.
Ich beschwere mich nicht häufig über den Straßenverkehr.
In Kirgisien tu ich es aber!!!
Nicht in Bishkek, aber in der Provinz!
Es wird rücksichtslos mit Vollgas gefahren.
Das mag früher mit den Trabis und Ladas o.k. gewesen sein.
Jetzt mit Audis, Mercedes, BMW und VW ist es eine Katastrophe.
Selbst auf den Schotterpisten rasen sie mit Minimalabstand am Rad vorbei.
Man hat Angst, dass einem die Steine um die Ohren fliegen.

Landschaftlich ist das Land natürlich ein absolutes Highlight für uns Fernradler.
Wir trafen in gut 3 Wochen 12 andere Radler- 9 davon in Naryn (4 Holländer, 3 Österreicher, 2 Franzosen, je eine Deusche, Katalanin und einen Radler aus Andorra).

Das ist interessant: Wir trafen direkt auf der Haupstr. zum Issyk Kul zwei andere Reiseradler (die einzigen auf der Tour), die den Verkehr auf der Hauptstr. als angenehm empfanden, wir fanden ihn spätestens an der Baustelle rauf zum See als sehr gefährlich und würden die Strecke auf jeden Fall meiden (Mit dem Zug, Minibus (den hatten wir bei unserem zweiten Anlauf zum Issyk Kul genommen) oder über einen kleinen Pass etwas weiter westlich). Aber in der Provinz hatten wir wirklich keine Probleme, vllt. 2 oder 3 Spinner, die eng überholten, aber davon haben wir hier in Berlin deutlich mehr.