Re: Meine Sommertour 2009

von: iassu

Re: Meine Sommertour 2009 - 17.09.09 00:48

Portion No.7 Kreta II

Es folgt eine Tour in das westliche kretische Hochgebirge: die Lévka Óri, die weißen Berge. Zunächst ein ganz normaler kleiner "Bauernhof":



Mit tierischer Ahnengalerie:



Kleiner Abstecher an die Felsküste:



Die Bucht von Soúda bei Chaniá:



Es geht eine Schlucht bergauf:







Ungünstige Kombination, Riesenglocke und lahmes Bein vorne:



Siesta:



Endlich ein Stück weit oben:



Blick aus ca. 800 m auf die kretische Nordküste bei Kolymvári:



tendenziell geht es aber zunächst wieder abwärts:





Familienglück:



Ein Bißchen die Schwarzwaldecke dort:



Idyllisch nur für Touris:



Unerwartet: Riesenkirche im 500 Seelendorf Meskiá:



Farben der Erde engros:



Und en detail:



Es geht wieder aufwärts:



Auf ca. 1100 m:



Hochebene von Omalós:



Der Eingang zur Samariá-Schlucht. Hierhin werden in Bussen täglich unzählige Touris gekarrt. Sie steigen in die Schlucht runter und durchwandern sie in etwa 7 Stunden bis zur Mündung im lybischen Meer. Teilweise schließen sich die Wände rechts und links auf nur drei Meter Breite, sind aber über 100 m hoch. Unten wartet dann ein Schiff und bringt die müden Wanderer eine Bucht weiter, wo die Busse warten. Kretas beste Einnahmequelle.



Ausschnitt mit dem Tele: der Páchnes, mit 2454 m der Höchste der Weißen Berge:




Der breit ausgebauten Straße für die Samariá-Touristenbusse folgend ein kleiner Windpark auf dem Paß:





Besuch des Klosters Arkádi. Es hat eine tragische Geschichte. 1866 treffen sich hier 1500 Aufständische und organisieren sich in einem Komitee gegen die Türken. Der Pascha schickt 15000 Soldaten, die das Kloster belagern. Es sind noch knapp Tausend Menschen im Kloster, davon 639 Frauen und Kinder. Den sicheren Tod vor Augen, weigert sich der Abt, einzulenken. Sie verteidigen das Kloster eine Weile, dann ziehen sie sich einvernehmlich in das Pulvermagazin zurück und sprengen sich vor den Augen der eindringenden Türken in die Luft. Dieses Ereignis schockiert ganz Europa nachhaltig und schafft Aufmerksamkeit für die Situation Griechenlands. Dennoch dauert es 30 Jahre, bis eine Allianz aus West- und Mitteleuropäern und Rußland zur Tat schreitet und die Türken schließlich auch von Kreta, ihrem letzten Besatzungsgebiet, verdrängen. Keine Frage, daß Arkádi als ein Grundbaustein griechischen Freiheitbewußtseins gilt.





Hier das bis heute kaum veränderte Pulvermagazin. Im Hintergrund eine bildliche Darstellung der Opfer:







Im Innenhof:





Chaniá, die Altstadtfront:





Typische Erker für diese Stadt, Relikt aus der venezianischen Epoche:





Neuere Kirche im Zentrum:



Szene im Promenadenbereich: Er kam mit dem dicken Motorrad, stellte es vor die Caféstühle, zog das Hemd aus, telefonierte 20 Minuten und wickelte das Theater rückwärts ab.....



Ohne Worte:



Aus der archäologisch hochinteressanten Post-Karten Epoche:



Diese Sonne geht auch über diesem 7. Abschnitt unter: