Re: Meine Sommertour 2009

von: iassu

Re: Meine Sommertour 2009 - 14.09.09 22:44

Dritter Abschnitt Ancona-Igoumenitsa-Mítikas (Westküste)

(M)ein Schiff wird kommen. Aussicht vom Café auf dem Kirchenhügel über dem Hafen:



Download. Antiquität goes Urlaub:



Perversität. Wenns ums Geld geht, gibt es an Bord klaren Jugendschutz, die entsprechenden Spielautomaten sind für unter 18 tabu. Das hier aber ist für Minoan Lines kein Problem:



Aussteigen in Igoumenitsa:



Große Flachwassergebiete bieten Unmengen von Vögeln Schutz und werden auch landwirtschaftlich genutzt:



Meine diesjährige Route führte die Westküste des Festlands südwärts:



Etwas landeinwärts, in der Nähe eines Sees, in einer Art Steppenlandschaft traf ich auf eine Kolonie Störche. Sie ließen mich ausreichend nahe kommen, den Helm hatte ich vorher abgesetzt:





Diese zwei Gesellen wohnen auch dort:



Im Hochtal das für diese Westküste typische relativ üppige Grün:



Details des Sees:



und der Straße entlang:



Weiter südlich kommt man wieder ans Meer:



Die Tiefebene von Agios Kiriákis, Höhe Párga:



In meinem Rücken braute sich, lange von mir unbemerkt, ein kräftiges Himmelverdunkelungssystem auf, wovon das hier noch der sympatischste Anblick ist:



Es wäre wirklich zur Unzeit gekommen, das Gewitter, früher Nachmittag. Beharrliches Ignorieren und strenges Vorwärtsschauen wirkten dem jedoch erfolgreich entgegen. Dem folgenden Anstieg aus dem Tal folgte oben ein herrliches Plätzchen im Grünen mit schönen Kleinigkeiten und Aussichten:



Direkt neben dem Granatapfelbaum der Segelfalter:



Alsbald eine leibhaftige Untertunnelung, hierzulande selten:



Nachdem ich die gebirgige Küsten hinter mir hatte, war für diesen Tag nur noch flaches Gelände und die Stadt Preveza zu befahren bzw. erreichen. Sie bietet überhaupt garkeine Reize, nicht einmal die selbstbewußte Dame an der Rezeption des einzigen vernünftigen Hotels konnte man reizvoll nennen, Bilder erspare ich uns daher. Am nächsten Tag wurde ich in die Unterwelt gebeten. Die Meerenge ist dort nämlich ebenfalls untertunnelt, eine Art Nationalstolz. Diese hochbrisante Straße, 1,6 km lang, darf von Radlern nicht entweiht, bzw. befahren werden. Man hat sich also zur Tunnelverwaltung zu begeben, die sich in einer Art Hochsicherheitsgebäude befindet oder mindestens so tut und dort untertänigst ein per Funk herbeigerufenes Pickup nebst Chauffeur abzuwarten, der einen dann ganz prosaisch unten durchfährt und drüben wieder ausspuckt. Kostenpunkt: típota = nichts.



Wesentlich wesentlicher geht es kurze Zeit später zu, als ich, obwohl helmlos, doch den Silberreiher neben der Straße im Sumpf verscheuche, aber statt dessen dieses nette Prachtexemplar beim Umgebungsichten erwische:



Weiter geht es in eher trockenerem Gebiet. Daß diese Etappe flacher sein würde, erwies sich als kleiner Irrtum. Das ständige Bergauf/-ab ist hier allerdings noch nicht wirklich in Sicht:



Nettes Muster global allgemein üblicher politischer Vorgehensweise, das Kopfindensandstecken wollte er/sie mir aber nicht vormachen:



Farbe erfrischt das Auge, wenn sie denn gegossen wird:



Küstenstraße:





Mítikas, ein Ort wie Lindau, quasi im Meer gelegen, sehr attraktiv und von klischeekompatibler mediterraner Ausstrahlung:



Tante Ju anlehnungsbedürftig:



Der Laden im Ort:



Fortsetzung demnächst.