Re: Gewittertour im Dürresommer

von: m.indurain

Re: Gewittertour im Dürresommer - 13.08.22 09:30

Ich bewundere Euer Durchhaltevermögen. Spätestens mit Bronchitis hätte ich den nächstgelegenen Bahnhof aufgesucht und wäre nach Hause gefahren. Wobei bei körperlicher Belastung mit Erkältung auch die Gefahr z. B. einer Herzmuskelentzündung besteht (achte ich zumindest zu Hause auch nicht immer drauf). Musste in den ca. 40 "Radtouren-Jahren" zum Glück noch keine Tour wegen einer Erkältung abbrechen. Dieses Jahr hatten wir auch das Glück, dass wir beide nicht lange vor der Tour (leicht) an Corona erkrankt waren (trotz mehrfacher Imfpung).

Ich habe das Wetter zu der Zeit in Frankreich genau beobachtet, weil wir selbst am 25.06. mit unserer Tour (im Zentralmassiv) starten wollten. Aufgrund der Wetterprognosen sind wir dann erst 4 Tage später gestartet und hatten - bis auf zwei kurze Gewitter mit wenig Regen am letzten Tag - durchgehend gutes Wetter.

Ihr seid ja - im Gegensatz zu uns - relativ flexibel, d. h. nicht an bestimmte Unterkünfte gebunden, die Ihr vorgebucht habt.

Ich habe immer mehrere Touren in verschiedenen Regionen (Frankreich/Italien) geplant und wir fahren dann dort wo das Wetter auch passt. Unterkünfte werden dann kurzfristig gebucht, was nicht immer einfach ist und die Bahn als (Fern-)Verkehrsmittel scheidet meistens auch aus, weil in der Regel keine Stellplätze mehr frei sind.

Die Schlucht im Vercors ist übrigens die "Gorges du Nan", zusammen mit der Route de Presles, die Ihr auch gefahren seid eine der schönsten Strecken im Vercors (neben Combe Laval und Gorges de la Bourne).

Hier ein paar Eindrücke bei Sonnenschein:

https://vercors.rennrad.europaradtouren.de/gorges-du-nan-rennrad.html

Es lohnt sich auf jeden Fall da nochmal zu fahren.