Re: Sattel bei Prostatabeschwerden

von: Martina

Re: Sattel bei Prostatabeschwerden - 04.04.22 09:13

In Antwort auf: Keine Ahnung
In Antwort auf: Martina

Sattel hinten höher stellen erfordet ein aktives Gegenhalten gegen das nach vorne rutschen und belastet daher m.E. Arme und Schultern.


Nicht nur das, trotz des Gegenhaltens tendiert man dennoch dazu, weit vorne auf dem Sattel zu sitzen. Nimmt man dann einen Sattel mit fester Spitze (z. B. die Imperial-Version von Brooks), so wird der Druck auf die empfindlichen Teile sogar noch eher höher.


Immer wenn ich bisher ein Rad probegefahren habe, bei dem der Sattel nach vorne geneigt war, war das auch mein Eindruck. Natürlich ist die weibliche Anatomie eine andere, nichtsdestotrotz empfinde ich es sogar so, dass ein minimales *Anheben* der Sattelspitze für Druckentlastung sorgt. Dann sitze ich nämlich auf meinen Sitzknochen, rutsche nicht und berühre die harte Sattelspitze praktisch gar nicht. Interessanterweise bin nicht nur ich dieser Meinung, ich habe die Empfehlung schon anderswo (und sogar von einem Mann zwinker ) gelesen, allerdings mit dem klaren Hinweis, dann einen Sattel mit weicher gepolsterter Spitze zu benutzen. Was wirklich zeigt, dass man nichts verallgemeinern kann.

Ich wünsche dem TE jedenfalls viel Erfolg, bis zum Sommer einen bequemen Sattel zu finden.