Re: Sattel bei Prostatabeschwerden

von: Keine Ahnung

Re: Sattel bei Prostatabeschwerden - 31.03.22 12:24

In Antwort auf: Martina

Sattel hinten höher stellen erfordet ein aktives Gegenhalten gegen das nach vorne rutschen und belastet daher m.E. Arme und Schultern.


Nicht nur das, trotz des Gegenhaltens tendiert man dennoch dazu, weit vorne auf dem Sattel zu sitzen. Nimmt man dann einen Sattel mit fester Spitze (z. B. die Imperial-Version von Brooks), so wird der Druck auf die empfindlichen Teile sogar noch eher höher. Bei dem von mir verlinkten und auch verwendeten SMP TRK ist konstruktionsbedingt der Mittelbereich auch an der Nase ausgespart. Dennoch sitzt man auch da bequemer, wenn man nicht nach vorne rutscht. Da ja bei einer Aussparung in der Mitte automatisch die Last auf die Randbereiche verteilt wird, ist es wichtig, dass die nicht zu schmal werden.

Nochmals - auch wenn ich nun hervorragend mit dem SMP TRK (den gibt es auch in Medium und in einer Gel-Ausstattung) zurechtkomme, heißt das leider nicht, dass das für jeden Nutzer gelten muss. Ich denke aber, dass der Sattel bei den beschriebenen Problemen einen Versuch wert wäre.