Re: Feinstaub Maske

von: Keine Ahnung

Re: Feinstaub Maske - 25.02.21 11:38

In Antwort auf: buche
Bin ich eigentlich der einzige, der während der (richtig anstrengenden!) Bewegung praktisch beschwerdefrei ist, und bei dem erst eine Weile nach dem Anhalten die Augen jucken, die Nase brennt und man anfängt zu schnaufen? Seit ein paar Tagen ists mit der Pollenallergie bei mir auch richtig übel (jedes Jahr früher...) Aber sofern ich mich genügend anstrenge sind die Beschwerden unterwegs praktisch weg. Ich kann auch ordentliche Tagestouren fahren. Erst wenn ich eine zu lange Pause einlege wird es ernsthaft unangenehm.

Eine bessere Theorie als "Wenn man dem Körper genug anderes zu tun gibt kümmert der sich nicht mehr um Pollen" habe ich aber nicht zwinker

LG Erik



Ich denke, dass dies auch von der Schwere der Allergie abhängt. Meine Frau hatte in der Hochzeit ihrer Pollenallergie bei Anstrengungen Hustenanfälle, die schon die Entwicklung von Asthma befürchten ließen. Da war das schnelle Ein- und Ausatmen bei sportlicher Betätigung alles andere als förderlich. Erst Medikamente halfen, das in den Griff zu bekommen und mit den Jahren wurde ihre Allergie immer weniger heftig.

Bei mir selber ist es so, wie Du beschreibst. Ich bekomme keine Luftnot, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, obwohl ich ansonsten schon immer wieder einmal Hustenanfälle habe. Bei mir tritt z. B. aber auch überhaupt keine starke Reizung der Nasenschleimhäute auf. Ab und zu bekomme ich einen Niesanfall, aber eine verstopfte Nase habe ich nie. Meine Augen brennen hingegen im Freien sehr und das wird beim Radfahren noch schlimmer. Sehr geholfen hat mir hier das Tragen eines Helms mit Visier. So werden die Pollen offensichtlich nicht direkt in die Augen geblasen. Übernachtungen im Zelt in pollenbelasteten Gebieten führen dazu, dass ich die Augen in der Früh kaum öffnen kann.

Somit haben wir beide "Glück", dass bei uns Radfahren durch die Pollen nicht eingeschränkt werden muss. Es ist aber nicht generell für jeden Allergiker so.