von: veloträumer
Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus - 21.04.20 11:56
In Antwort auf: Thomas1976
In Antwort auf: Juergen
Wir wissen ja, dass es auf Friedhöfen immer Wasser gibt. Manche Friedhöfe haben auch Toilettenanlagen.

Ich glaube, da hatte der Veloträumer schon was zu geschrieben, dass diese zum Teil auch geschlossen sind (also die Toiletten).
Ja, Wasseranschluss ist aber meistens an, außen für die Gießkannen (also auch für die Wasserflasche), Toiletten waren bisher immer dicht (habe aber auch nur drei Beispiele, jüngst wieder am Wochenende in Vaihingen/Enz). Scheitert evtl. auch nicht an Hygiene-Vorschrift, sondern an Personal. Wundersam war, dass die öffentliche Toilette in Plochingen auf hatte mit diesem Kunstbau. Winterbach kenne ich auch noch eine im Ort, aber nicht getestet. Geht es nur um Trinken, sind die Alternativen aber auch breiter. Kann man auch fragen, wo man einkauft (Bäcker, Tankstelle, Dönerbude usw.) oder auch mal jetzt Flaschen einfach kaufen. Brunnen muss man abwägen, in Deutschland immer etwas heikel. Manchmal gibt es quellnahe natürliche Bachläufe, die man nutzen kann.
Für das "Geschäft" reicht mir aber eher die bekannte Naturentsorgung, Diskussion dazu finde ich mehr als schräg in diesem Forum. Brauche aber Wasser auf Reisen auch mal für Zähneputzen, Körperwaschen etc. Das geht auch mal notfalls an Brunnen, Waschlappen sollte dabei sein - muss man schauen, wo man gerade ist. Seen sind offenbar auch seltener abgerieglt als zunächst gedacht - das waren so ein paar Hotspots, wo auch Corona-Partys gefeiert wurden. Bei Kurzreisen würde ich jetzt einen E-Rasierer einpacken, weil Klinge ohne Spiegel ist heikel. Für alle Elektrik gilt aber, dass man keine Gelegenheit zum Aufladen hat. Das müsste man für längere Touren dann überlegen, Powerbank scheint ja auch eher beschränkt.
Wer Angst hat, sich bei Zahlungsvorgängen oder an Einkaufsware zu infizieren, kann Infektionsmittel mitnehmen. Ich sehe das aber nicht, brauche unterwegs i.d.R. nicht mal Einkaufswagen. Ansonsten sind kritische Handkontakte auf solchen Touren vermeidbar, anders sicherlich als auf der Arbeit etwa. Bekanntlich sind aber Schmierinfektionen eher unwahrscheinlich, Handhygiene wird also zuweilen auch etwas hochgepusht, weil es einfach machbar ist und sich hübsche Mitmach-Videos mit Liedchen drehen lassen.
Öffentliche Toiletten habe ich aber in Deutschland nicht so auf der Agenda, weil sie mal ganz fehlen, dann wieder solche Kabinenautomaten sind usw. Beste und meiste öT gibts in Österreich, Frankreich auch fast immer, aber nicht immer sauber (aber häufiger als das Image), Schweiz geht so, weiß nicht recht, Italien sehr verschieden, aber mehr als erwartet, Spanien überrascht manchmal auch in Dörfern mitten auf dem Lande, aber nicht immer flächendeckend. Aber international kann man ja aktuell gar nicht denken.