In Antwort auf: iassu
Etwas, was zwingend nötig ist, kann durchaus auch autonom vom eigenen Ich als solches erkannt und eingestuft werden. Eine Verpflichtung von außen, welcher Couleur auch immer, ist doch hier völlig irrelevant.


Die eigentliche Frage ist aber doch, ob es zwingend notwendig ist. Genau das bestreite ich nämlich. Und finde es daher nicht förderlich, anderen, die eh schon Bedenken haben, ob sie es wirklich riskieren können, eine Radtour oder gar -reise zu unternehmen auch noch einzureden, dass es nichtmal Diskussionsbedarf darüber gibt, ob es zwingend notwendig ist.


Zitat:

Das ist doch im Prinzip nichts anderes, als daß ich aus eigener Überzeugung Geld mitnehme, wenn ich das Haus verlasse, auch wenn nicht abzusehen ist, ob ich es brauchen werde. Wenn ich dann mal blöd dastehe, weil ich keines mitgenommen habe, hat mich eben das Leben erzogen.


Wenn diese deine Überzeugung aber andersrum dazu führt, dass du dich nicht traust, das Haus zu verlassen, weil dir gerade das Bargeld ausgegangen ist und du daher dringend zum Geldautomaten müsstest, dann kriegst du ein ganz anderes Problem. grins

Zitat:

Ein Tip, lowest basics am Fahrrad zu kennen und zu können, ist nichts anderes als ein Aufmerksammachen auf etwas, was man vielleicht nicht auf dem Schirm hatte.


Höchstwahrscheinlich wird die Meinung zu diesem Thema wie so oft stark davon beeinflusst, welche Leute man so kennt und ggf. auch davon wie man die Menschheit generell einschätzt. Ich scheine mehr unsichere Menschen zu kennen, die viel nachdenken und sich durch die Postulation von angeblichen oder wirklichen Selbstverständlichkeiten eher abschrecken lassen, während du eher welche zu kennen scheinst, denen du nicht zutraust, selbst auf Naheliegendes zu kommen. zwinker