In Antwort auf: natash

Meiner Ansicht nach dienen viele Radwege nicht dazu, das Radfahren einfacher zu gestalten, sondern den lästigen Radfahrer vom Straßenverkehr fern zu halten, damit er oder sie da nicht stört.


Jo leider. Das liegt aber auch daran, dass es durchaus verschiedene Gründe gibt, Rad zu fahren, durchaus auch bei der selben Person. Wenn ich zur Arbeit fahre oder einfach nur von A nach B will, dann soll das möglichst flott gehen, wobei flott gar nicht unbedingt wirklich hohes Tempo meint, sondern nicht ständig abbremsen und anfahren. Wenn ich dagegen im Urlaub unterwegs bin, bin ich durchaus für eine landschaftlich schöne Wegführung empfänglich, aber auch da nicht um den Preis von Engstellen und unübersichtlichen Ecken.
Andersrum gibt es aber durchaus RadfahrerInnen, denen es wichtig ist, sich möglichst selten einen Weg mit Autos teilen zu müssen.

Der Königsweg ist für mich, innerhalb von Städten durchaus eine separate Wegführung anzubieten, aber eine solche, die sich in gleichmäßigem Tempo fahren lässt. Ich würde dagegen nicht die Anforderung stellen, dass sie durchgängig für 30 km/h geeignet sein muss. Ggf. würde ich das anders sehen, wenn ich ohne Probleme in der Ebene 30 fahren könnte. zwinker