Ich finde nun schon, dass, wenn das Fahrrad als Verkehrsmittel und nicht nur als Freizeitspielzeug eingesetzt werden soll, schnelles Fahren möglich sein sollte. Egal ob muskel- oder überwiegend motorbetrieben.
Da wo das nicht auf dem Radweg geht (was meiner Ansicht nach auf die Mehrzahl der Radwege zumindest in Deutschland und Österreich zutrifft), da muss dieser entweder entsprechend angepasst werden oder es entfällt diese unsägliche Radwegnutzungspflicht und es darf auf der Straße geradelt werden. Ich handhabe das ohnehin schon so, wenn ich schnell wo ankommen möchte (was bei Transitstrecken, die eine Zugfahrt ersetzen auch bei Radreisen so ist). In (deutschen) Städten bevorzuge ich oft radwegfreie Strecken.
Meiner Ansicht nach dienen viele Radwege nicht dazu, das Radfahren einfacher zu gestalten, sondern den lästigen Radfahrer vom Straßenverkehr fern zu halten, damit er oder sie da nicht stört. Dazu passt sehr gut, dass es Kreuzungen gibt an denen Radelnde drei Ampelschaltungen abwarten müssen, Autofahrer aber nur eine. Da braucht man sich auch nicht über regelwidriges Verhalten wundern.
Wer ernsthaft eine Verkehrswende wünscht, sollte da ganz schnell umdenken.


Gruß
Nat