In Antwort auf: natash
Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass beim Thema Pedelecc nicht jedesmal aufeinander eingedroschen wird. Das ist nicht zielführend und zudem vollkommen sinnlos und unerfreulich.

Die klar unfreundlichen Worte hier im Thread finde ich auch unangemessen und der Sache nicht förderlich.

Genausowenig wie ich auf Autofahrer "eindresche", dresche ich auf Pedelecfahrer ein. Ich werde aber doch mein aufrichtiges Bedauern und Unverständnis äußern dürfen, wenn jemand vom Muskelkraftrad zum motorisierten Rad wechselt, der nicht ernsthaft krank ist oder ernsthaft schwere Lasten Berge hinauf befördern muß. Altersbeding schwindende Kraft kann man glücklicherweise durch leichtere Komponenten und stärkeren Minimalismus beim Gepäck sowie schlicht leichtere Berggänge ausgleichen. Und da ist noch reichlich Luft bei mir - und auch bei den "Umsteigern" war i.A. die Reserven da lange nicht ausgeschöpft.

Das unmotorisierte, einfache macht doch gerade den Reiz des Fahrrad aus. Sonst könnte ich doch gleich Motorroller fahren. Deshalb sehe ich da eine klare Grenze. Radfahren ist human powered - sonst ist es kein Radfahren.

Wenn Radfahren nicht mehr unmotorisiert möglich wäre, würde ich vermutlich wandern oder paddeln. Eben weil es darum geht die Natur oder fremde Gegenden aus eigener Kraft zu erkunden.

Pedelecs in Ihrer aktuellen Form bemühen sich nach aussen hin den ökologisch-sportlichen Anschein des Radfahrens zu vermitteln und vermitteln deR NutzerIn den Eindruck wieder fit wie mit 20 zu sein (wie hier so treffend jemand schrieb). Das erscheint mir aber blöder (Selbst-)Betrug. Sowas will ich nicht - vor allem nicht in Freizeit und Urlaub.

Liebe Grüsse
Maja